Kein Comeback von Birgit Prinz

Von am 13. Januar 2012 – 14.51 Uhr 9 Kommentare

Birgit Prinz wird nicht mehr als Spielerin für den 1. FFC Frankfurt aktiv werden. Die dreifache Weltfußballerin lehnte ein Angebot ihres ehemaligen Vereins ab.

Der 1. FFC Frankfurt hatte versucht, Prinz zu einem Comeback für die Rückrunde der Frauenfußball Bundesliga zu bewegen, nachdem die 34-Jährige im Sommer ihre Karriere beendet hatte.

„Birgit Prinz hat auf unseren Wunsch hin über ein mögliches Comeback beim 1. FFC Frankfurt nachgedacht“, bestätigte FFC-Manager Siegfried Dietrich entsprechende Überlegungen.

Prinz lässt sich nicht umstimmen
Doch die 214-fache ehemalige Nationalspielerin entschied sich gegen ein neuerliches Engagement. „Auch wenn wir uns eine Rückkehr für die Rückrunde gewünscht hätten, haben wir größtes Verständnis dafür, dass sie bei Ihrer im Sommer getroffenen Entscheidung bleibt.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

9 Kommentare »

  • homer-simpson sagt:

    Gut so.

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  • FFFan sagt:

    Sehe ich auch so. Die Entscheidung von Birgit, bei ihrem Rücktritt zu bleiben, ist konsequent.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Vermutlich hat Birgit gemerkt, dass ihr die Distanz zum aktiven FF gut tut und eben nicht fehlt, denn dann wäre die Entscheidung nicht contra sondern pro gefallen!
    Ich finde, sie hat die richtige Entscheidung seinerzeit und auch jetzt wieder getroffen.

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  • Detlef sagt:

    Absolut richtige Entscheidung!!!
    Sie hätte nur schon viel früher kommen sollen!!!
    Wäre sie nach der erfolgreichen EM 2009 zurückgetreten, hätte sie sich diesen beschämenden Abgang ersparen können!!!
    Damit hat sie natürlich etwas an ihrem Denkmal gesägt, daß sie sich über die vielen Jahre errichtet hatte!!!
    Aber natürlich war die WM im eigenen Land zu verlockend, um diesen Traum nicht wahr werden zu lassen!!!

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  • FFFan sagt:

    @ Detlef:

    Erstens ist Birgit Prinz eine völlig uneitle Person, die sich das „Denkmal“, an dem später „gesägt“ wurde, ganz bestimmt nicht selbst errichtet hat!
    Zweitens geht es in dem Artikel ja auch gar nicht um die Nationalmannschaft, sondern um den Verein. Und da hat sich die Entscheidung, bis 2011 weiterzumachen, doch als absolut richtig erwiesen angesichts einer sehr erfolgreichen letzten Saison mit dem Gewinn des DFB-Pokals als krönendem Abschluss.

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  • Detlef sagt:

    @FFFan,
    Selbstverständlich hat sie sich ein Denkmal gesetzt, auch wenn sie selber es lieber in die Abstellkammer gestellt hätte!!!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Auch ich widerspreche Dir, Detlef!
    Birgit ist zum Glück kein Typ Mensch, welcher sich ein Denkmal selbst setzt! 🙂
    Wenn es denn eines gibt, dann haben das andere ihr zu Ehren gesetzt und das keineswegs zu unrecht, da sie die dafür notwendigen Voraussetzungen durch eine jahrzehntelange erfolgreiche Karriere selbst geschaffen hat.

    Von daher sind das zwei verschiedene (Fussball-)Schuhe!

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  • Speedy75 sagt:

    Birgit Prinz wechselt wohl zu 1899 Hoffenheim. Im Vordergrund soll das hospitieren im Sportpsychologischen Bereich des Vereins stehen. Sie hat aber wohl auch die Spielberechtigung für die 2. Liga Süd.

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  • Kay sagt:

    Die Prinz Meldung habe ich auch gerade gelesen, hier mal der Link dazu:

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