Zwanziger-Rücktritt früher als geplant

Von am 18. Dezember 2011 – 14.17 Uhr

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger will nicht erst im Oktober 2012, sondern bereits im Frühjahr von seinem Posten zurücktreten und den Platz für seinen Nachfolger Wolfgang Niersbach räumen.
„Ich halte einen Termin Ende Februar oder Anfang März durchaus für realistisch“, so Zwanziger in einem Interview mit „Welt Online“.

Schnelle Nachfolgeregelung
Den ursprünglich genannten Rückzugstermin im Oktober habe er nur für den Fall gewählt, dass sich die Suche nach einem Nachfolger in die Länge ziehen würde und Wolfgang Niersbach eine Kandidatur nicht in Erwägung gezogen hätte. „Das ist nun nach Niersbachs Zusage aber nicht mehr nötig.“

DFB gerüstet für die Zukunft
Laut Zwanziger ist der DFB gut für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet.  „Ich habe, ohne jemals das Kerngeschäft des Verbandes zu vernachlässigen, im Bereich der Nachwuchsförderung gearbeitet, habe soziale Themen angepackt, mich gegen Diskriminierung positioniert, für Integration eingesetzt und zuletzt auch noch für Nachhaltigkeit. Diese Dinge stehen.“

Mehr Zeit fürs Privatleben
Persönlich will sich der scheidende Präsident in Zukunft auf andere Dinge konzentrieren, „meine kleine Privatstiftung und nicht zuletzt vier süße Enkelkinder, die sich mehr Zeit von ihrem Opa wünschen und nun bekommen werden.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.