Bundesliga-Hinrunde: die Gewinner und Verlierer

Von am 14. Dezember 2011 – 18.21 Uhr 32 Kommentare

Zum Auftakt unserer mehrteiligen Hinrundenbilanz der Frauenfußball Bundesliga werfen wir einen Blick auf die beste Spielerin sowie Auf- und Absteigerinnen der ersten elf Spieltage.

Die Beste: Genoveva Anonma
Sie ist erst 22 Jahre alt, doch sie hat der Hinrunde der Frauenfußball Bundesliga ihren Stempel aufgedrückt. Genoveva Anonma aus Äquatorialguinea erzielte in den elf Spielen 15 Treffer und somit fast die Hälfte aller Tore des Deutschen Meisters 1. FFC Turbine Potsdam.

Anonma führt damit souverän die Torschützenliste an und könnte die erste Ausländerin werden, die in der Frauenfußball Bundesliga Torschützenkönigin wird. Nur in drei von elf Spielen traf sie nicht ins Tor, gleich dreimal erzielte sie drei Treffer in einem Spiel.

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Genoveva Anonma

Genoveva Anonma ist mit 15 Treffern auf dem Weg zur Torschützenkönigin © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Den Rekord von 38 Toren von Inka Grings aus der Saison 1999/2000 wird sie zwar wohl nicht mehr knacken. Doch Rekorde sind für die sympathische junge Frau mit den Rasta-Locken zweitrangig. „Ich spiele nicht für eine bestimmte Anzahl an Toren“, sagte sie unlängst in einem lesenswerten Porträt der Nachrichtenagentur dapd.

Ihrem Ziel, ein Idol wie Birgit Prinz oder Zinédine Zidane zu werden, ist sie mit ihren Treffern dennoch bereits ein gutes Stück nähergekommen.

Die Aufsteigerinnen
Eine Mischung aus bekannten und weniger bekannten Spielerinnen wusste in den ersten elf Spielen der Frauenfußball Bundesliga in der Saison 2011/12 zu glänzen.

Naeher: Erst Backup-Lösung, dann Nr. 1
US-Torhüterin Alyssa Naeher kam als Ersatz für die verletzte Anna-Felicitas Sarholz von den Boston Breakers zum 1. FFC Turbine Potsdam. Als Backup-Lösung vorgesehen mauserte sich die 23-Jährige schnell zur Torhüterin Nr. 1 im Potsdamer Gehäuse. Sie verdrängte, nachdem sie ihre Anfangsnervosität abgelegt hatte, mit ihren überzeugenden Leistungen, wie beim 2:0-Auswärtssieg beim 1. FFC Frankfurt, die von Zweitligist VfL Sindelfingen gekommene Ann-Kathrin Berger. Auch die Umstellung von der Viererkette in Boston auf die Dreierkette in Potsdam gelang ihr ohne größere Probleme. Und mit ihren Einsätzen in der Champions League erfüllte sie sich einen besonderen Traum.

Neboli verleiht Stabilität
Der FCR 2001 Duisburg hat die Hinrunde auf dem überraschenden zweiten Tabellenplatz abgeschlossen. Auch ein großer Verdienst des italienischen Neuzugangs Laura Neboli. Dabei hatte die vom UPC Tavagnacco aus der italienischen Serie A gekommene 23-Jährige am Anfang sichtliche Probleme, sich an die neue Umgebung und Spielweise zu gewöhnen. Doch Neboli ließ sich nicht verunsichern, biss sich durch und hat inzwischen einen festen Platz in der Duisburger Elf gefunden. Das einzige Spiel, in dem Neboli fehlte, bescherte dem Team prompt die einzige Niederlage der Hinserie, beim 0:2 in Bad Neuenahr.

Smisek erlebt zweiten Frühling
Sandra Smisek ist eines der Urgesteine des Frankfurter Frauenfußballs. Erst spielte sie abgesehen von einem kurzen Intermezzo in Duisburg zehn Jahre lang für den FSV Frankfurt, seit 2005 steht sie beim 1. FFC Frankfurt unter Vertrag. Und frei nach dem Motto „Alter schützt vor Leistung“ nicht zeigte die 34-Jährige so mancher Teamkollegin, wo es lang geht. Nach drei Jahren auf der Sechserposition durfte sie in der Champions League beim 4:1-Sieg gegen Stabæk erstmals wieder als Stürmerin ran und zeigte mit einem Tor und einer Torvorlage, dass sie nichts verlernt hat. Und auch in der Bundesliga ist Smisek mit sechs Treffern eine feste Größe ihres Teams.

Maren Tetzlaff

Robust im Zweikampf: Maren Tetzlaff (li.) ist eine der Entdeckungen der Hinrunde © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Tetzlaff startet durch
Bereits seit 2006 spielt Maren Tetzlaff beim VfL Wolfsburg, der Durchbruch ist der Verteidigerin aber lange nicht gelungen. Doch ausgerechnet in der Saison mit dem wohl stärksten Wolfsburger Kader aller Zeiten hat sich die 23-Jährige ins Rampenlicht gespielt. Dabei hatte sie zu Beginn der Saison ein Muskelfaserriss außer Gefecht gesetzt. Doch die zweikampfstarke Verteidigerin kämpfte sich zurück und  stand zuletzt sechsmal in Folge in der Anfangsformation. Ihre Bilanz: 6 Siege und ein Torverhältnis von 19:3. „Ich bin stolz, in der Bundesliga spielen zu können. Aber ich bin auch ein bisschen überrascht“, so Tetzlaff.

Die Absteigerinnen
Mit großen Vorschusslorbeeren kamen einige internationale Spielerinnen in die Frauenfußball Bundesliga, doch erfüllt haben sich die Hoffnungen nicht immer. Doch auch für einige deutsche Spielerinnen war es eine Hinrunde zum Vergessen.

Hogewoning schlägt nicht ein
„Petra ist eine sehr erfahrene Spielerin, die wir schon lange auf dem Zettel haben; ich bin auch ganz sicher, dass wir sie recht schnell an die Mannschaft und unser Spielsystem heranführen werden“, sagte Duisburgs Trainer Marco Ketelaer bei der Präsentation seines Last-Minute-Transfers Petra Hogewoning. Doch die niederländische Nationalspielerin ist eine der großen Verliererinnen im jungen Duisburger Team. Denn nur zweimal kam Hogewoning zum Einsatz, bei der 0:2-Niederlage in Bad Neuenahr von Beginn an und als Einwechselspielerin beim 6:0-Erfolg in Freiburg. Auch in der Rückrunde dürfte sie es nicht einfach haben, denn Konkurrentin Marina Himmighofen spielt eine gute Saison.

Plakat für Jessica Landström

Die Zuschauer hoffen noch auf den Durchbruch von Jessica Landström © Nora Kruse / ff-archiv.de

Landström enttäuscht
Groß waren die Erwartungen an die schwedische Nationalstürmerin Jessica Landström. Selbst Bundestrainerin Silvia Neid schwärmte bei der Verpflichtung im Jahr 2010: „Das ist eine Weltklassespielerin, sie wird den Frankfurterinnen in der Offensive unheimlich weiterhelfen.“ Doch der große Durchbruch lässt auch in der zweiten Saison in Frankfurt weiter auf sich warten. Noch immer wirkt die 27-Jährige zumeist wie ein Fremdkörper im Frankfurter Spiel. Anders als im Training kann sie im Spiel nur selten ihre Klasse aufblitzen lassen, zumeist findet sich Landström auf der Bank wieder. Auch ein Grund dafür, dass sich die Frankfurterinnen im Winter nach einer weiteren Stürmerin umschauen.

Es wird ruhig um Mirlach
2010 wurde Steffi Mirlach U20-Weltmeisterin, vor Jahren galt sie als eines der großen Nachwuchstalente im deutschen Frauenfußball. Doch beim FC Bayern München kam sie in der Hinrunde nur viermal in der Erstligamannschaft zum Einsatz. Nachd dem 1:1 gegen den FF USV Jena fiel sie bei Trainer Thomas Wörle offenbar in Ungnade und kam nur noch zu sporadischen Einsätzen – für die zweite Bayern-Mannschaft in der 2. Bundesliga Süd. Dabei wollte die 21-Jährige in dieser Saison so richtig angreifen, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen, sprich die Europameisterschaft 2013 in Schweden. Doch der Weg scheint derzeit länger denn je. „Das Ziel ist, sich weiterzuentwickeln und so bald wie möglich bereit für den Sprung zu sein“, so Mirlach kürzlich in einem Interview.

Omilade nur noch zweite Wahl
Bei der 0:3-Niederlage beim FCR 2001 Duisburg stand Navina Omilade Anfang Oktober das letzte Mal in der Startformation des VfL Wolfsburg. Doch seitdem blieb der 61-fachen Nationalspielerin ein Einsatz verwehrt, der zeit bleibt für Omilade nur ein Platz auf der Bank. „Es ist doch schön, dass die Verantwortung bei uns inzwischen auf mehreren Schultern verteilt ist“, freut sich Trainer Ralf Kellermann über sein Luxusproblem. Des Trainers Freud ist der Spielerin Leid. Derzeit scheinen die Karten für eine Rückkehr in die Startformation für Omilade mehr als schlecht zu stehen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

32 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    Volle Zustimmung!

    Bei Anonma ist vor allem auch beeindruckend, was sie neben ihren ganzen Toren macht. Bei ihr sollte man mal zählen, wie oft sie den Ball schon ganz vorn erobert.
    Als Fan wäre es mein Wunsch, wenn es Naeher besser als erwartet in Deutschland gefallen würde und ihr der Trubel um die WPS zu viel wäre. Dann könnte sie einfach hier bleiben… 😉

    Aus Potsdamer Sicht ist eine (etwas kleinere) Gewinnerin Jennifer Cramer, die sich sehr deutlich einen Stammplatz beim Meister erkämpft hat und damit an Wesely vorbeigezogen ist und auch besseres Standing als Göransson hat.
    Bei Wesely bin ich mir noch nicht ganz sicher. Aber in meinen Augen ist sie schon Verliererin der 1. Saisonhälfte in Potsdam. Fällt eine Verteidigerin aus, ist sie nicht Backup Nr. 1, wie vor der Saison eigentlich erwartet.

    Ausblick aus meiner Sicht: Zum Ende der Saison werden auch Demann und Vidarsdottir zu den Gewinnern gehören.

    waiiy

    PS: Wen sehen die Fans anderer Teams als Gewinner und Verlierer?

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  • eisbär sagt:

    Beim FCR sehe ich wie Markus auch Neboli als eine der großen Gewinnerinnen. Sie strahlt hinten sehr viel Ruhe aus, was sich meiner Meinung nach auch auf die Leistung von Himmighofen positiv auswirkt. Himmighofen hat mich vor allem in den ersten Spielen mit ihren Offensivausflügen überrascht, die in den letzten Spielen leider ein wenig zurück gegangen sind und auch nicht mehr so effektiv sind. Laudehr hat sich aus dem Leistungsloch der letzten Saison befreit und ist eine echte Leaderin geworden. Und zum Schluss würde ich Gülhiye Cengiz als Gewinnerin bezeichnen, die laut Ketelaer eine große Zukunft beim FCR haben kann.

    Richtige Verliererinnen beim FCR aus zu machen, finde ich nach der tollen Hinrunde schwer. Mich persönlich konnte Kozue Ando auch in dieser Saison bisher nicht überzeugen. Bei ihr warte ich immer noch auf den Durchbruch. Anke Preuß kann man vielleicht noch als Verliererinn sehen, da im einzigen Spiel wo Bellinghoven fehlte, Kämper das Tor hütete.

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  • djane sagt:

    @eisbär, da unterschreibe ich jeden Satz 😉 als Verlierer würde ich auch keine betiteln, höchstens als Enttäuschung- was das angeht, so erhoffe ich mir von Bresonik immer noch eine konstantere Leistung. Gemessen an dem, was sie kann, ist da immer noch Luft nach oben…
    Gleiches gilt wohl für Bajramaj, die ihr Potenzial beim FFC auch nicht vollständig ausgeschöpft hat bis her.
    Deutliche Verliererin ist für mich dagegen Doreen Meier, welche die Mannschaft kaum zu erreichen scheint, denn alles nur an den Verletzten fest zu machen, erscheint mir bei Bayer doch etwas zu einfach. Auch wenn sie natürlich nicht zu den Spielerinnen zählt, um die es hier geht.

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  • Frieda sagt:

    Mir war von Anfang an klar, dass Naeher nicht kommt, um auf der Bank zu sitzen. Wer sich ihre Vita anschaut weiß, warum. Sarholz hat Glück, dass die WPS weiter existiert, denn so hat sie nach der Verletzung nur eine Konkurrentin.

    Neboli fand ich auch super stark, während Himminghofen oft emotional reagiert, wirkt sie wie ein ruhiger Pol in der Abwehr.

    Eine Absteigerin ist für mich noch Annike Krahn: unbeweglich, berechenbar im Spielaufbau, langsam. Da hilft ihr momentan auch nicht ihr eigentlich gutes Stellungsspiel nicht weiter.

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  • palermomüller sagt:

    Ich würde auch Kritik üben wollen an der Betitelung; Verlierer gibt es nicht, vielleicht gibt es ja Gründe für eine nicht so gute Leistung – Herr Juchem.

    Zudem sage ich vorab, ich habe nicht viele Spiele gesehen.

    Meiner Ansicht nach sind Bartusiak und „Nicole“ Behringer dominierende Personen der Bundesliga. Für meine Begriffe wäre der FFC nicht so erfolgreich ohne die Effektivität und Ruhe von Bartusiak bzw. dem Einsatz von Nicole – also auch während der „Krise“.

    Darüber hinaus möchte ich Laura Benkarth vom SC Freiburg erwähnen, Klasse-Torfrau-Leistung.

    Eine Enttäuschung war finde ich die Entscheidung des HSV, die zweite Damen abzumelden. Die gesamte Abteilung trägt sich selbst, ist erfolgreich und wäre eine Grundlage für guten und bundesweit erfolgreichen Sport. Aber da werden lieber die defizitären Männer unterstützt, obwohl nach den Argumenten eher die aufgelöst hätten werden müssen.

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  • Jan sagt:

    ( Hegewoning? Hogewoning? – Wie nun? )

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  • Markus Juchem sagt:

    Hogewoning natürlich, danke!

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  • Micol sagt:

    Das Lob für Laura Benkarth von Freiburg unterschreibe ich voll und ganz. Ich finde, sie hätte mittlerweile einen Stammplatz bei einem Bundesligisten verdient. Ich wünsche Marisa Brunner sicher keine Verletzungen, aber ich freue mich immer, wenn Laura Benkarth Einsatzzeit bekommt.

    Und wenn wir schon bei Freiburg sind, sei auch noch Melanie Leupolz erwähnt. Noch nicht mal 18, aber selbstbewusst, umsichtig und richtig gut. Wenn sie sich so weiterentwickelt, freue ich mich auf sie in der A-Nationalmannschaft.

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  • Mika sagt:

    Wo wir bei Freiburg sind, ich sehe die ganze Mannschaft als Gewinner! Und zwar vor allem wie sie als Mannschaft spielen und zu einander halten. Und das obwohl sie eigentlich alle noch sehr jung sind. Echt schön zu sehen. Und ja, Leupolz ist schon klasse. Hoffentlich macht sie weiter so.

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  • Detlef sagt:

    @waiiy,
    Ich stimme Dir in den meisten Dingen zu!!!

    JENNY CRAMER ist für mich aber die Gewinnerin der Hinrunde bei Potsdam!!!
    Da ich ihr Hauptpotenzial in der Offensive sehe, ist sie (für mich) eigentlich keine Konkurrentin von INKA!!!
    In der Abwehr sieht sie nicht so gut aus, da ihr Stellungsspiel oft sehr schlecht ist!!!

    Sie ist für mich die geborene Flügelflitzerin, die rechts wie links gleich stark ist!!!
    An ihr kommt selbst eine gestandene Spielerin wie ISY nicht vorbei!!!

    Sie ist für mich eine der Enttäuschungen beim deutschen Meister!!!
    Stets bemüht, und immer für viel Wirbel sorgend, fehlen ihr aber im Moment die spielerischen Mittel, um Schröder (und mich) von sich zu überzeugen!!!

    Auch YUKI war zumeist sehr enttäuschend, vor allem wenn man ihre Leistung mit letzter Saison vergleicht!!!
    Aber vielleicht geben ihr ihre drei Tore von Leipzig wieder mehr Selbstvertrauen, und sie kann an ihre Top-Leistung anknüpfen!!!

    INKA ist definitiv eine Verliererin der Hinrunde!!!
    Auch wenn sie in Frankfurt überfordert war, ist sie eine richtig Gute!!!
    Ich verstehe Schröder nicht, daß er sie nicht öfter einsetzt, um ihr mehr Spielpraxis zu geben!!!
    Sie kann viel mehr, als sie in Frankfurt zeigen konnte!!!

    Gewinnerin ist ohne Frage auch PATTI, die nach schwachem Beginn nun immer mehr zum Dreh- und Angelpunkt des TURBINE-Spiels wird!!!
    Ihre vorzeitige Auswechslung im Duisburgspiel, und ihr Fehlen im Pokalspiel in Frankfurt, schwächten die Kreativität des Potsdamer Angriffs enorm!!!

    Auch ich sehe KRISTIN DEMANN in der Startelf!!!
    Ihr Pech ist eigentlich nur, daß auf ihren Positionen zwei Potsdamer Ikonen spielen!!!
    Nur wenn eine von ihnen verletzt ausfällt (wie letztes WE JENNY ZIETZ), oder geschont wird (VIOLA in Glasgow), bekommt sie Einsatzzeit!!!
    Ich sehe ihre Zukunft in der Potsdamer Dreierkette, denn ihr Stellungsspiel ist schon ziemlich perfekt!!!

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  • Mini sagt:

    ICh war vor der Saison skeptisch über die Verpflichtung von Anonma – wegen ihrer Art einfach zb übermäßiges Schauspielern und ihr aggressives Spiel.
    Aber: sie hat mich überrascht. Sie hat sich da deutlich verändert – positiv! Ganz großartige – nette Spielerin.

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  • Speedcell sagt:

    Für mich sind die gewinnerinnen der saison eindeutig jenny cramer und viola odebrecht. Bei jenny konnte man letzte saison nicht davon ausgehen,dass sie in dieser saison so einschlägt. Viola spielt überragend und hat sich dadurch endlich für die natio empfohlen.

    Als verliererin sehe ich jana burmeister,die in jena letzte saison immer eine der besten war und jetzt in wolfsburg so gut wie nie spielt. Das nennt man wohl talentverschwendung. Die enttäuschung der saison ist für mich jenny zietz. Ich kann nicht erklären warum,aber von ihr erwartet man einfach mehr als sie gezeigt hat.

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  • waiiy sagt:

    @Detlef: Ich hatte auch schon einen Satz zu Patti geschrieben, ihn dann wieder gelöscht. Ich erhoffe mir von ihr noch mehr Initiative und dass sie selbst schießt wie gegen Duisburg, wenn es für die Spitzen zu eng wird vorn. Und hinter ihr wird Viola alles tun, um ihr den Rücken freizuhalten, besonders wenn es so gewürdigt wird wie dieses Jahr durch Silvia Neid.

    Ach ja, Gewinnerin in der Nationalelf ist (mit meiner vereinspolitischen Brille – ja, ich gebe es zu 😉 ) – Viola Odebrecht. Ich finde es gut, dass bei der 6-er Position jetzt auch wieder darauf geschaut wird, dass damit die Mannschaft auch gesichert wird und nicht nur Druck nach vorn ausgeübt wird. Das gibt vor allem der Hintermannschaft Ruhe.

    Verlierer in der Nationalelf ist für mich Lira Bajramaj, weil sie dem Hype leider nicht gewachsen war während der WM. Dazu kommt Birgit Prinz, weil sie leider so demontiert wurde.

    Gewinnerin in der Nationalelf ist auch Lira Bajramaj, weil sie starke Leistungen nach den Rücktritten von Prinz und Garefrekes gezeigt hat.

    Weitere Gewinnerin ist Birgit Prinz, weil das ganze Theater um sie ihr überhaupt nichts anhaben konnten und ihr Ansehen dadurch eher noch gestiegen ist.

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    Hier noch einmal der Original Link vom DFB zum Artikel von solidath7:

    Witzig ist dabei, dass Bianca Schmidt in die „Elf der Hinrunde“ in der Abwehr gewählt wurde, obwohl sie die meisten Spiele im rechten Mittelfeld gespielt hat. Vielleicht war das ein Grund, warum sie so auftrumpfen konnte, weil die gegnerischen Trainer sie in der Abwehr sehen und sie dann ganz woanders spielt… 😉

    waiiy

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  • Max sagt:

    Also, für alle Potsdamer:
    Jungen Wilden – Demann, Cramer, Kemme, alle eine gute Hinrunde gespielt
    Torwartposition – alle gut gewesen, keine hat enttäuscht
    Mittelfeld – Odebrecht, Hanebeck, sehr gute Hinrunde
    Trainerteam – unglaublich, wie sie es immer wieder schaffen, einen Kader zu formen
    Fans im Stadion – können noch mehr werden, Anspruch ist die Nr. 1 im Z.-durchschnitt

    Alle anderen – im Rahmen der Erwartungen!

    Man kann nicht täglich überragend sein, im Durchschnitt bin ich zufrieden.
    Das man mal eine bessere (Ayoma) und mal eine mittelmäßige Saison spielt (Jenny Zietz) gehört zum Leben dazu. Wer kann schon 10 Jahre auf nationalem und internationalem TOP-Niveau spielen und das vielleicht noch in jedem Spiel?

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  • palermomüller sagt:

    Achso, ich vergaß:

    Eigentlich wollte ich Dzsenifer Marozsán als Gewinnerin anführen, die nach der Verletzung sehr gut wieder zurückgekommen ist. Nun kann es natürlich sein, daß sie nicht in der Startelf steht, weil sie noch nicht wieder fit ist.

    Sollte sie fit sein, führe ich Sven Kahlert (artikelübergreifend) als jemand an, denn ich Kritisch sehe, denn ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie eine so versierte Spielerin a) nicht von Beginn an spielt und b) in den Sturm eingewechselt wird (für Jessica Landström). Was soll die da???? Die Dame gehört auf die 10 – meine Meinung.

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  • palermomüller sagt:

    Ach … sehe ich ja jetzt erst … wieso kriege ich denn fümpf Miese auf meinen Post …. ?? 🙂

    Ist das etwas ok, dass der HSV die zweite Damen abmeldet ? Na Na Na….

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  • karl sagt:

    @palermomüller : Das mit den 5 miesen versteh ich auch nicht, aber es koennte sein dass du den Anschein erweckt hast etwas positives ueber Frankfurt oder Frankfurter Spielerinnen zu posten. Sowas hat hier schon oefter ein paar miese generiert. 🙂 🙂
    Ich glaube nicht dass es am HSV gelegen hat.

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  • Ulf sagt:

    Wenn ich mich mal in die Psyche eines Daumens versetzte, dann drücke ich auf rot, nicht, weil ich das Geschriebene negativ bewerte, sondern, weil der Verein seine 2.Mannschaft abgemeldet hat, also als Zumstimmung zum Geschriebenen.

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  • waiiy sagt:

    Hier sind leider ein paar Damen von Turbine, die ich zwar nicht als Verliererinnen bezeichnen mag, die es aber trotzdem schwer gebeutelt hat:

    Gute Besserung allen!

    Als sehr positiv ist diese offene Berichterstattung des „Potsdamer Lazaretts“. Vielleicht sollte man sich das regelmäßig zu eigen machen. Immerhin leiden die Fans mit. Und eigentlich ist es kein dolles Ding, jede Woche ein kurzes Update zu geben.

    waiiy

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  • Sokrates sagt:

    @ Markus Juchem: Navina Omilade ist in der Innenverteitdigung von Wolfsburg nicht durch Maren Tezlaff, sondern durch Rebecca Smith ersezt worden, nachdem Rebecca ihre (Oberschenkel-?)Verletzung auskuriert hatte. Maren Tezlaff spielt nicht in der IV, sondern hinten rechts.

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  • Markus Juchem sagt:

    Danke, Sokrates, ist geändert.

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  • Ulf sagt:

    Spätestens seit der heutigen Bayer-Niederlage sind wohl diejenigen die Verlierer, die applaudierten, als Knaak , Beckmann, Hegering das sinkende Schiff Duisburg Richtung Leverkusen zu einer aufstrebenden Mannschaft verliessen. Der FCR ist aber eher zu einem singenden Schiff mutiert.
    Gilt der Vertrag von Hegering, so sie denn nochmal gesund wird, auch für die 2.Liga ?

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  • speedy75 sagt:

    Was wäre wohl bei Leverkusen und auch München möglich wenn die nicht so viele verletzte Spielerinnen hätten? Ich würd beide Mannschaften noch nicht abschreiben wobei für Leverkusen die Rückrunde schon schwer werden wird.

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  • Ulf sagt:

    Turbine Potsdam kam heute in der Mannschaftswertung bei „Sportler des Jahres 2011“ auf Platz 11. Die Frauennationalmannschaft kam noch auf 17+4, also nicht unter die ersten 20.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Ulf
    > Der FCR ist aber eher zu einem singenden Schiff mutiert.

    Und weil beim FCR aktuell, aber auch bereits in der Vergangenheit, Niederländerinnen spielen, spricht man auch gern vom „fliegenden Holländer“! 😀

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  • palermomüller sagt:

    Das ist aber nett von euch – vielen Dank ,-) ,-) !

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  • susifan sagt:

    Verlierer? Kann man da einen Verein nehmen? Nach dem peinlichen Organisationschaos des Vorjahres, hat der Vorstand des FF USV JEna bei der JahresHV mal nebenbei mitgeteilt, dass man ein Minus von sage und schreibe 150.000.- Euronen hat! Die Pleitegerüchte haltensich in Jena ja schon das ganze Jahr, damit dürfte es dann wohl offiziell sein. Und ganz nebenbei liest man in der Lokalpresse heute, das sich der Club nun auch vom neuen Geschäftsführer zum Jahresende wieder trennt…. Und den ebenfalls neu installierten Teammanager schmeißt man auch gleich mit raus…
    Noch Fragen??

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  • Ulf sagt:

    @ Russendisco:
    Beim Fliegenden Holländer denkt man an die Oper, meinetwegen auch an http://www.youtube.com/watch?v=pPgtq4EU-qs, oder an das Geisterschiff,
    aber hier wohl eher an Duisburger Spielzüge http://www.youtube.com/watch?v=7jJuLQps9YU
    Wenn ich mal von der Elbe an den Rhein will:
    http://www.youtube.com/watch?v=BiTN4sh44a4

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Ulf

    Mit Oper liegst Du genau richtig, denn da geht´s um ein Schiff und ja, gesungen wird da auch…
    Allerdings singt das Schiff selbst nicht und ob es irgendwann sinkt – keine Ahnung! 😀

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  • Ulf sagt:

    Schönes Tor, also Gewinner ? Nee, Eigentor.
    http://www.youtube.com/watch?v=MYcDegT8jow

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