Frankfurt kann keinen Boden gut machen

Von am 10. Dezember 2011 – 16.50 Uhr 21 Kommentare

Der 1. FFC Frankfurt hat in der Frauenfußball Bundesliga zwar seine Serie von drei Niederlagen in Folge gestoppt, doch das Remis beim FCR 2001 Duisburg war ein weiterer Dämpfer im Kampf um den Titel und einen Startplatz in der Champions League.

Beim 1:1 (1:0) im Topspiel des elften Spieltags vor 2 475 Zuschauern im PCC-Stadion von Homberg brachte Duisburgs Torhüterin Christina Bellinghoven die Gäste mit einem Eigentor in Führung (26.), Linda Bresonik sorgte nach einer knappen Stunde mit einem Schuss von der Strafraumgrenze für den aus Duisburger Sicht wichtigen Ausgleich (58.).

Highlights des Spiels

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Spiel in voller Länge

Glückliche Führung
Die Gäste diktierten das Geschehen in der ersten Halbzeit, gingen aber dennoch glücklich in Führung. Denn Melanie Behringer verwandelte einen von Schiedsrichterin Christine Baitinger indirekt angezeigten Freistoß, den sie direkt ausführte. Doch nur weil Duisburgs Torhüterin Christina Bellinghoven noch mit den Fingerspitzen am Ball war, wurde der Treffer anerkannt, er geht als Eigentor in die offizielle Statistik ein. Zuvor hatte Behringer mit einem Distanzschuss aus 25 Metern bereits die Latte getroffen (14.).

Duisburg mit mehr Zug nach der Pause
Duisburg bekam lange keinen Zugriff auf die Partie und erarbeitete sich kaum eine Torchance. Das sollte sich jedoch in der zweiten Halbzeit ändern, als die Duisburgerinnen mit mehr Aggressivität aus der Kabine kamen, die Frankfurterinnen den Start in die zweiten 45 Minuten regelrecht verschliefen. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf von Alexandra Popp und schöner Vorarbeit von Mandy Islacker am linken Flügel traf Bresonik mit einem Schuss aus zwölf Metern gegen die Laufrichtung von Frankfurts Torhüterin Nadine Angerer zum Ausgleich.

Wensing köpft an die Latte
Die Gastgeberinnen bekamen nun Oberwasser, nach Fehler von Meike Weber vergab Simone Laudehr nur kurz darauf die große Chance, die Führung zu erzielen (61.). Luisa Wensing hatte Pech, als sie per Kopf nach Ecke von Islacker nur die Latte traf (71.). Die Schlüsselszene der Partie ereignete sich jedoch fünf Minuten später.

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Kerstin Garefrekes' Treffer wurde nicht gegeben © Nora Kruse, ff-archiv.de

Regulärer Treffer aberkannt
Svenja Huth flankte nach schöner Einzelleistung unweit der Torauslinie auf Kerstin Garefrekes, die erzielte per Kopf allem Anschein nach das 2:1 (76.). Doch Schiedsrichterin Baitinger verweigerte dem regulären Treffer die Anerkennung, sie wollte ein Foul von Garefrekes an Bellinghoven gesehen haben.

Glück für Frankfurt
Auch auf der Gegenseite lag Baitinger nicht richtig, als sie fälschlicherweise auf Foul gegen Saskia Bartusiak entschied, die Nationalspielerin war jedoch ohne Fremdeinwirkung kurz vor der Strafraumgrenze ausgerutscht. Die gerade zuvor eingewechselte Steffi Weichelt wäre auf und davon gewesen.

Remis macht Turbine Potsdam zum Herbstmeister
So blieb es am Ende beim 1:1, ein Ergebnis, mit dem die Duisburgerinnen erst einmal besser leben können als die Frankfurterinnen, die wohl bereits ihre letzte Chance auf die Meisterschaft verspielt haben, da der 1. FFC Turbine Potsdam mit einem Sieg beim 1. FC Lok Leipzig am Sonntag bereits auf acht Punkte davon ziehen könnte und sich dank des Ergebnisses in Duisburg vorzeitig die Herbstmeisterschaft sicherte.

Frankfurt hofft auf Platz 2
Linda Bresonik erklärte nach der Partie: „Wir können mit dem 1:1 leben, für uns ist das positiv. In der ersten Halbzeit war Frankfurt besser, in der zweiten wir, aber wir hatten Glück, denn das Tor von Garefrekes war regulär.“ Frankfurts Trainer Sven Kahlert erklärte: „Wir sind schon zufrieden. Wir haben da weitergemacht, wo wir gegen Potsdam aufgehört haben. Wir können mit dem Ergebnis leben, denn wir haben den Abstand nicht vergrößern lassen. Im Kampf um Platz 2 ist noch vieles machbar, das ist unser vorrangiges Ziel.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

21 Kommentare »

  • jo sagt:

    Was ist das denn für ein Sch…-Platz? In Potsdam ist der Platz scheiße, in Frankfurt isser das, in Duisburg auch. Und auf so einem Schund wird ein Spiel freigegeben? Können die die Plätze nicht vernünftig pflegen? Peinlich, und da soll man Frauenfußball ernst nehmen, wenn selbst Spitzenvereine der FF-Bundesliga das nach Jahren nicht erstellen können.

    Diese Zustände halte ich fast schon für Betrug am Zuschauer, da zahlen die Leute was weiß ich was für Kohle, und dann müssen die sich so einen Krampf angucken. Deutscher Meister, Champions league, und die haben noch nicht mal einen Fußballplatz.

    Und das Spiel war schlecht, aber nicht nur wegen dem Platz. Da setze ich mich vors DFB-TV und dann sowas.

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  • Sheldon sagt:

    Also bitte, ich habe in der Bundesliga der Männer zu diesem Zeitpunkt im Jahr (Mitte Dezember) schon schlimmere Plätze gesehen, allen voran Schalke, die selbst im Sommer einen Rasen haben, der scheinbar frisch umgepflügt war!

    Schlimmer sind da schon die fehlenden Flutlichtmasten in Frankfurt, die im Winter kein Spiel später als 14 Uhr zulassen!

    Das Spiel war tatsächlich schlecht, nix zu sehen vom Offensivdrang der Frankfurter, alles laue Luft nach dem Pokalspiel!

    Ich hätte Duisburg den Sieg gewünscht, weil sie, wenn sie mal den Ball hatten, schnell nach vorne spielten! Davon war bei Frankfurt wirklich gar nix zu sehen.

    Und schlimmer als der Platz war mal wieder die Schiedsrichterin (weshalb eigentlich dieselbe wie beim Pokalspiel letzte Woche gegen Potsdam?) und der Kommentator. Während sich die Schiedsrichterin nach großen anfänglichen Schwierigkeiten in der 2.Halbzeit fing und gegen beide Seite hart durchgriff, wurde der Kommentator mit seiner eindeutigen Pro-Frankfurt-Haltung immer unerträglicher!
    Wie er auch in jedem einzigen Interview nach dem Spiel betonen musste, dass seiner Meinung ja Frankfurt das Spiel „total im Griff hatte“ und das Tor für Duisburg aus „heiterem Himmel“ fiel, das war ja selbst Kahlert peinlich, wie sehr seine eigene Mannschaft doch hochgejubelt wurde.

    Alles in allem bin ich wieder einmal zufrieden mit meinen Duisburgerinnen, die erneut eine Bärenmoral gezeigt und jetzt in Sachen CL-Platz alles selber in der Hand haben. Diese junge, unscheinbare Mannschaft würde es echt verdienen, für mich die zur Zeit sympathischte Mannschaft überhaupt im Frauenfußball!

    Und zum Schluss noch eine Anmerkung: Dass Popp nun von Ketelaer immer wieder im linken Mittelfeld eingesetzt wird, ist sehr interessant und lässt durchaus Spekulationen zu, was eine Umstellung in der N11 anbelangt:

    Durch die sehr guten Leistungen von Odebrecht in der Nationalmannschaft hat man mit ihr, Kulig und Laudehr nun drei hervorragende defensive Mittelfeldspielerinnen. Dadurch könnte es im nächsten Jahr durchaus zu einer Systemänderung kommen, nämlich vom 4-2-3-1 zu einem 4-3-3!
    Vielleicht spielt diese Maßnahme bei Duisburg Neid bewusst in die Karten, was ein solches System anbelangt, da ja dann Celia in der Mitte und Bajramaj auf rechts spielen könnten und so eine ideale Sturmreihe geschaffen werden könnte!
    Auch das Gespräch von Ketelaer mit Neid vor zwei Wochen nach dem Spiel, wo Popp zum ersten Mal dieses Position im linken Mittelfeld bekleidete, könnte vielleicht ein Zeichen dafür sein, dass man versucht, Popp auf die linke Sturmposition in der N11 zu schulen!
    Aber: Das sind alles nur Spekulationen!

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  • djane sagt:

    Mit der Platzpflege hat der FCR Duisburg nicht allzuviel am Hut, da die Spielstätte dem VfB Homberg gehört, und man dort nur zu Gast ist. Gleiches gilt im übrigen für den eigendynamischen Ordnungsdienst.

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  • Ulf sagt:

    Wer heute DFB-TV gesehen hat, muß konstatieren, daß die Freistöße von Nicole Behringer in der 1.Halbzeit wesentlich gefährlicher waren als die von ihrer Zwillingsschwester in der 2.Halbzeit. Ob Frau Neid das an ihrem freien Samstag auch bemerkt hat ?

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  • Detlef sagt:

    Schade für die Löwinnen, daß sie in Hälfte Zwei nicht den Sack zumachen konnten!!!
    Nach einer (meiner Meinung nach) akzeptablen Leistung im Pokalspiel, schien Frau Baitinger heute einen rabenschwarzen Tag erwischt zu haben!!!
    Wenn sie wirklich auf indirekte Ausführung entschied, hätte der Treffer zum 0:1 niemals zählen dürfen, selbst wenn BELLI noch am Ball war!!!
    Das hätten im Übrigen auch ihre Assis reklamieren müssen!!!
    Dafür machte sie dann ihren Fehler wieder gut, indem sie den regulären Treffer von KG aberkannte!!!

    Für Potsdam ist dieses Unentschieden nicht schlecht, denn so können sie morgen viel Platz zwischen Frankfurt und sich bringen!!!
    Auch auf den FCR wären 4 Punkte besser als nur zwei!!!
    Man hat es ja einmal schon vergeigt, den Sack zuzumachen!!!

    So oft erhält man keine zweite Chance, also hoffentlich reißen sie sich morgen am Riemen!!!

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  • Markus Juchem sagt:

    @Detlef: Das stimmt so nicht.

    Siehe Regel 13 Freistöße der offiziellen FIFA-Spielregeln:

    Dort heißt es: „Ein Tor aus einem indirekten Freistoss zählt nur dann, wenn der Ball vor dem
    Überqueren der Torlinie von einem zweiten Spieler berührt wurde.

    • Geht ein indirekter Freistoss direkt ins gegnerische Tor, wird auf Abstoss
    entschieden.

    • Geht ein indirekter Freistoss direkt ins eigene Tor, wird dem gegnerischen
    Team ein Eckstoss zugesprochen.

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  • Sheldon sagt:

    @Markus: Die Frage ist nur, ob Bellinghoven noch vor der Linie dran war! Es lässt sich leider nicht auflösen, da es keine Torkamera gibt, die das einwandfrei anzeigt.

    @Detlef: Es gibt noch eine unfassbare Fehlentscheidung, die Baitinger getroffen hat, womit das Gewicht dann wieder auf Seiten der Duisburgerinnen wäre an Fehlentscheidungen, nämlich, dass sie 5 Minuten vor Schluss auf die extrem unsportliche Schwalbe von Bartusiak vor ihrem eigenen 16er hineingefallen ist, Weichelt wäre vorbei gewesen und hätte sich die Ecke zum 2:1 aussuchen können.

    So ist es schade, aber immerhin ist ein Punkt für Duisburg herausgesprungen mit einem Tor, das wunderschön vorbereitet war! Damit braucht Duisburg bei gleicher Ausbeute gegen die „kleinen“ Gegner wie Frankfurt nur einen Heimsieg gegen Potsdam oder einen Punkt in Frankfurt, um den zweiten Platz sicher zu haben!

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  • hanah sagt:

    Ich hätte mir gewünscht, dass Frankfurt gewinnt. So wär die Bundesliga spannender und außerdem ist noch alles möglich frankfurt, potsdam und duisburg sowie wolfsburg und essen können noch meister werden da heißen 4 pkt. abstand auch nicht viel. 😉 Zum Spiel muss ich sagen dass duisburg besser war 😉
    @ Sheldon : Heute hätten sie Bajramaj gebraucht, die mal schnell nach vorne wird. 🙂 Hoffentlich spielt sie nächste woche gegen Essen wieder. ;)Man kann nur hoffen dass es für frankfurt nach oben geht 😉

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  • Sheldon sagt:

    @hanah: Könnte gut sein.

    Allerdings würde ich Frankfurt wärmstens empfehlen, ihr Spielsystem umstellen, wenn sie Bajramaj sinnvoll einsetzen wollen.
    Bei Potsdam hat sie fantastisch als Rechtsaußen gespielt und in der N11 spielt sie nun auch mit Popp und Celia (zuletzt gegen Spanien gezeigt) vorne eine interessante Dreierreihe.
    Nur in Frankfurt ist sie in ein 4-4-2 eingeklemmt, wo sie nirgendwo richtig zur Geltung kommt.

    Kahlert würde gut daran tun, auf 4-3-3 umzustellen, sonst kann es gut sein, dass Bajramaj in 1-2 Jahren wieder in Duisburg oder Potsdam spielt, weil diese beiden Teams ein System spielen, was ihr mehr entgegenkommt.

    Was mir bei Duisburg sehr gut gefällt, ist diese Variabilität. Das Interview mit Bresonik hat gezeigt, wie sensibel man mittlerweile im taktischen Bereich geworden ist, wie schnell man reagieren kann und wie in der Halbzeit umgestellt werden kann.
    Da werden die Stürmerinnen mal ein bisschen zurückgezogen, da wird wie selbstverständlich in der Offensive rotiert nach Wechseln!

    Das sehe ich bei Potsdam zur Zeit nicht so, diese Anpassungsfähigkeit, bei Frankfurt sowieso. Diese beiden haben dasselbe Problem wie Bayern letzte Saison, sie wollen über Ballbesitz, über Fitness, über die Physis den Gegner kontrollieren und einschnüren. Sie sind versteift auf dieses eine System, sie können kaum reagieren während des Spiels. Deswegen gehts, sobald sie einmal im Rückstand sind, nur noch in eine Richtung! Und da ist Duisburg überlegen, sie können innerhalb der Halbzeitpause ihr gesamtes Spielsystem ändern! Das macht sie so gefährlich!

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  • jo sagt:

    Die Plätze in der FF-Liga sind das ganze Jahr so schlecht, ob nun Bretano-Bad, Duisburg oder Potsdam. Selbst Schröder hat sich in einem Interview geäußert, daß man sich schämen sollte. Zudem http://www.womensoccer.de/2011/04/10/duisburg-tankt-moral-auf-dem-bolzplatz/

    Und das hat man also deshalb zu akzeptieren, weil in der Männer-BuLi auch die Plätze schlecht sind? Abgesehen davon, daß das so nicht stimmt, spielt es keine Rolle, was andere machen, die FF-Liga sollte schon für eigene Qualitäten sorgen.

    Ein Rasenplatz kostet einmalig 180.000 Euro, die wird man über mehrere Jahre hinweg doch wohl zusammenkriegen. Frankfurt plant mit 1,7 Millionen Euro Saisonetat, finanziert Nationalspielerinnen auf der Bank und für die Pflege des Rasens bleibt nix?

    Aber wie gesagt, wenn ihr das akzeptiert, eure Meinung, aber immerhin haben wir hier Freiheit, und für ein wegen des RAsens verkorkstes und unansehnliches Fußballspiel Kohle abdrücken – bitte. Aber darüber zu diskutieren, obwohl kein Fußball gespielt wurde, finde ich schon sehr komisch.

    Aber wie gesagt, bitte. Ich nicht.

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  • Lucy sagt:

    Frankfurt ist aber am Brentano nicht Mieter, sonder nur Untermieter von Rot/Weiß Frankfurt und die mieten den Platz von der Stadt. Von daher haben die beiden Vereine schon mal nicht viel zu sagen, wenn es um Umbauten o.ä. geht. Natürlich dürfen sie ihre Wünsche äußern, aber…

    Glaube, der FCR und Turbine sind auch jeweils nur Untermieter auf „ihren“ Plätzen.

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  • ballander sagt:

    stimmt, für das karli zeichnet der sv babelsberg 03 verantwortlich. was ich nicht begreife: wieso ist der platz so grottig, obwohl im sommer neuer rollrasen verlegt wurde? kann das jemand erklären?

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  • SGS sagt:

    Durchaus interessantes, wenn auch nicht hochklassiges Spiel am Samstag. Für mich als neutraler Beobachter eine leistungsgerechte Punkteteilung. Frankfurt mit etwas besserer Spielanlage – zumindest bis zum gegnerischen 16-er, dann wurde es eher einfallslos. Duisburg dafür wohl mit mehr herausgespielten Chancen. Daher bezeichnend, dass die Frankfurter Führung durch eine Standardsituation fiel. Der Treffer zum 1:0 war natürlich völlig korrekt.
    Die Schiedsrichterin hatte durch den erhobenen Arm deutlich angezeigt, dass es sich um einen indirekten Freistoß handelt. Das hätte auch die Duisburger Torfrau sehen müssen.
    Davon abgesehen war die Schiedsrichterin aber dennoch die schwächste Akteurin auf dem Platz. Ich konnte da über die gesamte Spielzeit keine klare Linie in den Entscheidungen erkennen. Zumindest hat sie keine der beiden Mannschaften entscheidend benachteiligt, auch nicht bei den beiden Slapstick-Entscheidungen kurz vor Schulz:
    Erst wird das natürlich völlig korrekte Tor von Garefrekes zurückgepfiffen, dann war sie offenbar der Meinung ausgleichende (Un-)Gerechtigkeit walten lassen zu müssen, als sie die frei aufs Tor zulaufende Weichelt zurückpfeift. Ich würde Bartusiak in der Situation übrigens keine Schwalbe unterstellen wollen. Ich stand ziemlich auf gleicher Höhe, und es wirkte eher so, als sei sie sich selbst in die Hacken getreten, was auch ihren Unmut, und den Schubser gegen Weichelt erklären würde, weil sie möglicherweise glaubte, gefoult worden zu sein. Ein Foul war es aber definitiv nicht. Zwischen beiden war in dem Moment ein guter Meter Luft.
    Immerhin verspricht der Kampf um die CL-Quali für die Rückrunde jetzt einiges an Spannung. Das Potsdam sich den Vorsprung noch nehmen lässt, halte ich für eher unwahrscheinlich. Dafür ist die Frauen-BuLi leider noch zu wenig ausgeglichen.

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  • Sheldon sagt:

    @Lucy: Ich bitte dich: Wieso sollte die Stadt dem FFC Flutlichtmasten verwehren, wenn doch in jedem U-Bahn-Schacht in Frankfurt mehr Werbung für den FFC als für die Eintracht hängt?!
    Außerdem gibt es selbst hier im Speckgürtel von Frankfurt selbst auf nem Aschenplatz Flutlicht, da dürfte es doch wohl ein Leichtes sein, in einem FF-Bundesligastadion Flutlichtmasten anzubringen…

    @jo: Zu einem Rasen gehört nicht nur das Verlegen. Lass mal einmal Profis auf einem durchnässten Rasen spielen, der muss nachher komplett neu verlegt werden, weil der dermaßen katastrophal aussieht!
    Und auf diesen Plätzen wird ja zumeist im Winter gespielt, wenn sie eh mineralarm sind, da die meisten BL-Spiel in den Winter fallen. Da reicht ein Spiel und der Rasen ist im Arsch!

    Und ich bin mir sicher, dass der Rasen in den jeweiligen Stadien sicherlich noch nicht so alt ist, wie er aussieht. Ich tippe auf maximal 2-3 Jahre!

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  • Sheldon sagt:

    @SGS: Ich habs im DFB-TV gesehen, auch in der Wiederholung, da war nix von in die Hacken gelaufen! Astrein hingelegt hat sie sich!

    Den Unmut würde ich wohl eher auf das schwache Spiel von Frankfurt schieben!

    Vielleicht sollte man in der BL einfach mal ausprobieren, ohne Schiedsrichterin zu spielen. Schlimmer als so kann es nicht werden!

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  • Jennifer sagt:

    Zu der Rasengeschichte: Mein Mann und ich wollten mal für einen bestimmten Bundesliga-Verein einen Rasen spenden, vor einigen Jahren war von EUR 100.000 die Rede. Aber wir wurden dann von x nach y und dann nach z geschickt und haben die Welt nicht mehr verstanden. Dann müssen die BL-Spiele leider auf so schlechtem Rasen ausgetragen werden. Traurig. Es sollte bei allen Vereinen möglich sein, auf einem ordentlichen Untergrund zu spielen, das ist meiner Meinung nach nur eine Frage der Organisation!

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  • Frieda sagt:

    @ Sheldon

    Und genau solche Kommentare wie deine ermuntern junge Frauen, sich dieser Verantwortung anzunehmen. Danke!

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  • Sheldon sagt:

    @Frieda: Hilft es denn, die Realität zu verschweigen? NEIN!

    Es ist normalerweise sogar so, dass diejenigen die größsten Persönlichkeiten werden, die um die höchsten Hürden wissen und die sich ihnen bewusst aussetzen!
    Und lieber 6 fantastische Schiedsrichterinnen statt 100 mittelmäßige!

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  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „Kahlert würde gut daran tun, auf 4-3-3 umzustellen…“

    Kahlert hat bereits auf 4-3-3 (genauer gesagt: 4-3-2-1) umgestellt! Sowohl im Pokalspiel gegen Potsdam als auch am Samstag in Duisburg war zu sehen, dass Smisek nicht mehr als ‚hängende Spitze‘ fungiert, sondern gemeinsam mit Percival und Behringer im Mittelfeld eine Art ‚Triple-6‘ bildet. Ob dies der Weisheit letzter Schluss ist, bleibt allerdings abzuwarten, da dadurch Landström als einzige Spitze ziemlich ‚in der Luft hängt‘ und auch beim Pressing für meinen Geschmack zu sehr auf sich allein gestellt ist.

    Zu der Szene mit Bartusiak: ein Foul von Weichelt ist auf den Fernsehbildern zwar nicht zu erkennen, aber Bartusiak muss sich ihrer Sache sehr sicher gewesen sein, denn sie hat den Ball schon in die Hand genommen, bevor der Pfiff ertönte. Wäre nicht zu ihren Gunsten entschieden worden, hätte dies neben Freistoß für Duisburg (kein Handelfmeter, da es knapp außerhalb des Strafraums war) auch mindestens Gelb, wenn nicht sogar Rot für Bartusiak bedeutet!

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  • Sheldon sagt:

    @jo: Gelb hätte das bei einer Schwalbe sowieso bedeutet! Und ich meine, dass die Aktion danach nur ein kluger Schachzug waren, um der Schiedsrichterin zu signalisieren, dass es sich um ein Foul gehandelt haben soll!

    Und zum Spielsystem: Was bringt dir ein 4-3-3, wenn die Spielerin, auf die das System zugeschnitten ist, nicht spielt?

    Außerdem kann ich bei den Spielerinnen, die dort auf dem Platz stehen, kaum ein System mehr erkennen! Gut, Landström spielt Stoßstürmerin, Huth und Garefrekes auf außen, aber dahinter?
    Weber spielt normalerweise im defensiven Mittelfeld, Behringer spielte früher auf außen, Smisek spielt offensiv, Krieger spielt sehr offensive Verteidigerin auf rechts, der Position, wo sonst Percival spielt!
    Das ist ein ziemliches Wirrwarr!

    Was ich überhaupt nicht verstehen kann, ist zudem die Einwechslung von Kumagai gegen Smisek. Damit hatte man auf dem Platz 6 etatmäßige Verteidigerinnen spielen!
    Für mich ist das Ganze nur noch das blanke Chaos und ich denke, sollte das Spiel gegen Essen verloren gehen, wars das für Kahlert!

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  • Lucy sagt:

    @Sheldon:

    Ich bitte dich, frage doch die Stadt Frankfurt selber, warum und wieso sie was macht oder auch nicht !!!

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