Frankfurt bangt um Bajramaj und Behringer

Von am 7. Dezember 2011 – 11.26 Uhr 14 Kommentare

Für den 1. FFC Frankfurt steht am Samstag, 10. Dezember, ein richtungsweisendes Spiel in der Frauenfußball Bundesliga beim FCR 2001 Duisburg auf dem Programm (ab 14 Uhr live auf DFB-TV), doch der Einsatz zweier Schlüsselspielerinnen ist fraglich.

Denn erst kurz vor Spielbeginn wird sich entscheiden, ob die beiden Nationalspielerinnen Fatmire Bajramaj und Melanie Behringer antreten können.

Fatmire Bajramaj

Einsatz gefährdet: Fatmire Bajramaj © Nora Kruse / ff-archiv.de

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Wegweisendes Duell
Bajramaj zog sich beim Aufwärmen vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den 1. FFC Turbine Potsdam am vergangenen Sonntag eine Oberschenkel-Zerrung zu, Behringer erlitt während des Spiels eine Beckenknochen-Prellung. Die Frankfurterinnen wollen sich mit einem Sieg beim Tabellenzweiten im Kampf um die Champions-League-Startplätze zurückmelden, der Rückstand auf die Duisburgerinnen beträgt vier Punkte.

Schumann wieder im Training
Im Kader der Frankfurterinnen fehlen weiterhin Kim Kulig (Reha nach Kreuzbandriss), Ana-Maria Crnogorcevic (Reha nach Schultereckgelenksprengung), Valeria Kleiner (Aufbautraining nach Innenbandriss) sowie Silvana Chojnowski (Aufbautraining nach Rückenproblemen). Torhüterin Desirée Schumann ist nach einem überstandenen Fingerbruch wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

14 Kommentare »

  • hanah sagt:

    Gute besserung ich hoffe sie spielen 😉 Wo wirds übertragen ????????

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  • Sheldon sagt:

    Wie immer im DFB-TV…

    Auf gehts, Duisburg, zum nächsten Sieg! Nächstes Jahr spielt ihr in der CL!!!

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  • jeanwood sagt:

    Man sollte davon ausgehen, dass Lira und Melanie spielen bzw. einsatzbereit sind . Da sollte sich Trainer Ketelaer drauf einstellen. Ob die dann spielentscheidend sind, steht auf einem anderen Blatt.

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  • Mini sagt:

    Hat man nich erst letztens gesehn,dass die gerade ohne die gut spielen. 😉

    Gute Besserung den Beiden.

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  • Minimize sagt:

    achso…nicht nur Frankfurt bangt…

    Potsdam hat da viel mehr zu beklagen..:

    http://www.pnn.de/regionalsport/603592/

    und nochmals: hauptsache es war kein Foul von Weber an de Ridder -.-

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  • Frieda sagt:

    @ Minimize

    Es war kein Foul! Ich habe mir die Szene mehrfach angesehen. Es sagte schon wer anders hier im Forum: Man sollte sich nicht vom Kommentator blenden lassen. Es war ein harter, aber fairer Zweikampf mit einem unguten Ende für de Ridder.
    Nicht alles, was in einer Verletzung endet ist ein Foul!

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  • Sheldon sagt:

    @Frieda: Natürlich war das ein Foul, Weber geht nur in die Frau und nicht zum Ball, außerdem kommt sie von hinten in die Beine! Und sie kommt einfach zu spät! So darf man da nicht hingehen und ich habs gleich im ersten Augenblick befürchtet, dass da sowas bei rauskommt!

    Und was besagt die Regel? „Gründe für einen Platzverweis sind (1) grobes Foul, bei dem der Foulende eine Verletzung des Gegners zumindest billigend in Kauf nimmt!“

    Und wer von hinten so angerauscht kommt und voll in die Frau geht, der nimmt eine Verletzung der Gegenspielerin billigend in Kauf!

    Nach Nigel de Jong bei den Männer hat wohl auch der Frauenfußball seinen „personifizierten Räumdienst“ gefunden!

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  • Frieda sagt:

    Auch hier noch mal: Weber kommt nicht von hinten, sondern von der Seite. de Ridder tritt ungünstig von unten gegen das Bein von Weber und beide haben ein gestrecktes Bein. Weder Schröder noch Mitspielerinnen rennen empört auf die Situation zu (sonst schon häufig passiert), obwohl sich die Situation keine zwei Meter von der Bank abspielt.

    Es tut mir für de Ridder unheimlich leid. Aber es war eine unglückliche Situation und das passiert bei einem Sport, bei dem Vollkontakt zu gelassen ist.

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  • KateS sagt:

    @Sheldon:

    Jetzt mal ganz langsam. Sollten auch dir nur die Bilder von DFB TV vorliegen, kann man dazu eigentlich nur sagen: Entweder hast du Röntgenaugen oder du siehst in dieser Szene genauso wenig/ viel wie jeder andere, der es sich anschaut.

    Ich habe jetzt versucht mehrfach die Szene Bild für Bild zu sehen, denn auch ich hatten zunächst auf eine Foul von Maike Weber getippt. Aber wenn man sich die Zeitlupe noch einmal verlangsamt ansieht, erkennt man lediglich, das Maike als erstes am Ball war, Chanti das Bein durchstreckt und dabei scheinbar am Bein von Maike hängen bleibt, was allem Anschein zu der wirklich wirklich schlimmen Verletzung geführt hat. So interpretiere ich die gesehenen Bilder…

    Da dein „angebliches“ Foul ja auch direkt vor der Potsdamer Trainerbank passierte und auch hier kein Reklamieren oder ähnliches erfolgte, gehe ich jetzt davon aus, dass Frieda recht hat und es einfach ein mehr als unglücklicher Zusammenstoß war.

    Das ist am aller schlimmsten für Chanti (und auch auf diesem Weg noch einmal gute Besserung an sie), aber jetzt Maike Weber als Treter hinzustellen, ist auch nicht richtig. Sie ist sicherlich kein angenehme Gegenspielerin, die auch immer wieder sehr sehr robust spielt, aber ihr hier zu unterstellen, sie hätte Chanti umgetreten ist einfach nicht richtig – das ist zumindest meine ganz persönliche Meinung.

    Ach und noch eine Bitte: Vielleicht könntest du zunächst mal Genesungswünsche aussprechen für die Verletzten, bevor du zum Rundumschlag ausholst. Das ist nicht auf diesen speziellen Beitrag bezogen, sondern das ist ein allgemeiner Hinweis. Es sei denn, du findest Genesungswünsche überflüssig…

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  • Sheldon sagt:

    @Krissi: Zuerst einmal zu den Genesungswünschen: Ich denke, das ist relativ klar, dass man jeder verletzten Spielerin alles Gute wünscht, gerade bei einer solchen Verletzung!
    Als ob die Spielerinnen das wirklich alle lesen würden, was hier geschrieben wird! Ich für meinen Teil finde Genesungswünsche an sich nicht überflüssig, doch wenn man als kleiner, mickriger Fan sie schon äußern will bzw. meint, dazu befugt zu sein, dann sollte man es an richtiger Ort und Stelle tun, nämlich auf der jeweiligen Vereins- oder Spielerinnenhomepage, aber nicht hier aus Pflichtbewusstsein einfach mal seinen Willi hinsetzen, weil es ja alle machen und weil diese Seite ja ach so großen Stellenwert hat…

    Diese geheuchelten Genesungswünsche, was kann sich die Spielerin davon kaufen? Bitte, wenn ihr soviel Anteil nehmt, wer von euch hat denn schon mal wirklich einer verletzten Spielerin praktische Hilfe geleistet? Ihr nehmt doch gar nicht wirklich an ihrem Leben teil! Wenn ich jemandem gute Genesung wünsche, dann mache ich das in aller Linie persönlich […]!

    Zur Szene: Die Zeitlupe, die sich hier vielleicht viele nur angeschaut haben, trügt. Wenn man sich die Szene mal in Echtzeit anschaut, sie man eindeutig, dass Meike Weber von hinten kommt. Das wird durch die Zeitlupe verharmlost, da sie nur den Moment erfasst, als de Ridder sich schon umgedreht hat.
    Die erste Bewegung gilt nur der Gegenspielerin. Erst nach dem Kontakt am Knie spielt Weber den Ball. Dies wird in der Zeitlupe durch Svenja Huth verdeckt, ist aber bei genauem Betrachten der Spielszene in Echtzeit durchaus zu erkennen. Dadurch kann de Ridder den Ball nicht mehr treffen und schlägt nur noch gegen Webers Hinterbein. In Wirklichkeit waren im Moment der Sichtbarkeit in der Zeitlupe die Kreuzbände schon gerissen.
    Was auch nur in der Echtzeit zu erkennen ist, da in der Zeitlupe auch durch Huth bzw. de Ridder verdeckt, ist, dass Weber zuerst mit ihrem Oberkörper de Ridder wegdrückt und dann mit ihrem Bein de Ridders Knie wegschlägt. Erst danach wird die Situation in der Zeitlupe vollends sichtbar und man sieht nur noch, wie Weber den Ball spielt und de Ridder, bereits verletzt, mit dem Bein noch nach dem Ball stochert.

    Dass keine Reaktionen von der Bank kamen, war wohl nur ein Ausdruck der Lethargie, der Resignation, die sich breit gemacht hat! Nach dem Motto: Wenn dicke kommt, dann aber richtig!

    Hat sich Weber eigentlich bei de Ridder entschuldigt und „Genesungswünsche“ übermittelt? Das Einzige, was ich von ihr gesehen habe, war, wie sie den Ball in Aus gedroschen hat und dann mit einem gleichgültigen Gesicht an de Ridder vorbeigetrottet ist und einfach so weitergespielt hat. Bis jetzt habe ich nichts weiter von ihr gehört!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • LaBu sagt:

    @Sheldon genau wie du überbringt Meike Weber die Genesungswünsche sicherlich auch persönlich,darum brauchst du dich nicht zu kümmern!
    Auf dem Platz macht man das in der Regel nicht.
    Ob es ein Foul war oder nicht, spielt aus dem Grund keine Rolle,da Meike Weber de Ridder bestimmt nicht verletzen wollte!
    Oder glaubst du sie sitzt jetzt zu Hause und lässt sich feiern weil sie ne Spielerin des größten Konkurrenten „verletzt hat“???
    Wer weiß,vielleicht gibt’s bei Frankfurt da ne Prämie – Träumer…
    Alles Gute für die Verletzte!

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  • Spieler sagt:

    Sheldon

    ich glaube nicht das meike das lesen muss

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  • Paul sagt:

    KateS@—immer wieder sehr robust spielt—-dann nehme ich es aber billigend in kauf, das mein Gegenüber sich verletzt—oder seh ich das falsch—-Fair sieht anders aus —

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  • Sheldon sagt:

    @Paul: Ganz richtig! Da gibt es durchaus auch noch ein paar, auf die die Bezeichnung „immer wieder sehr robust“ zutrifft!

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