Duisburg hält Titelrennen offen

Von am 27. November 2011 – 17.49 Uhr 72 Kommentare

Der FCR 2001 Duisburg hat mit einem Last-Minute-Sieg beim 1. FFC Turbine Potsdam die Spannung im Titelkampf der Frauenfußball Bundesliga gewahrt, während der 1. FFC Frankfurt und der FC Bayern München nach Heimniederlagen in der Krise stecken.

Bresonik sorgt für Duisburger Coup
Der 1. FFC Turbine Potsdam gab beim 2:3 (2:0) gegen den FCR 2001 Duisburg eine Zwei-Tore-Führung zur Halbzeit aus der Hand und musste die erste Saisonniederlage einstecken. Patricia Hanebeck (34.) und ein Eigentor von Linda Bresonik (42.) schienen die Potsdamerinnen bereits dem vierten Meistertitel in Folge ein gutes Stück näher zu bringen, zumal Bresonik kurz vor der Pause auch noch einen Handelfmeter vergab. Doch die Duisburgerinnen bewiesen Moral, Kozue Ando (63.), Alexandra Popp (66.) und Bresonik (90.) drehten vor 2 560 Zuschauern die Partie zugunsten der Gäste, die mit dem Sieg den zweiten Tabellenplatz zementierten und dafür sorgten, dass Potsdam sich nicht auf einem Acht-Punkte-Polster ausruhen konnte.

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Ketelaer überglücklich
Die Duisburgerinnen schoben sich durch den Sieg bis auf zwei Punkte an den Tabellenführer heran. „Einfach geil!“, kommentierte Bresonik einen Fußball-Tag, wie man ihn nur selten erlebt. Duisburgs Trainer Marco Ketelaer meinte: „Ich bin überglücklich und stolz auf meine Mannschaft, weil sie Supermoral und Charakter bewiesen hat nach diesem Rückstand.“ Potsdams Trainer Bernd Schröder haderte hingegen: „„Hätten wir gewonnen, wäre die Meisterschaft entschieden gewesen, jetzt ist alles wieder offen.“

Wolfsburg stürzt Frankfurt in die Krise
Der 1. FFC Frankfurt kassierte beim 0:1 (0:1) gegen den VfL Wolfsburg bereits die dritte Bundesliga-Niederlage in Folge und hat somit einen weiteren herben Rückschlag im Kampf um Meisterschaft und das internationale Geschäft hinnehmen müssen. Ausgerechnet die Ex-Frankfurterin Conny Pohlers stürzte mit ihrem Treffer in der 15. Minute die Frankfurterinnen in die Krise und bescherte den Niedersachsen den fünften Sieg im fünften Spiel in Folge und den Sprung auf Tabellenplatz 3. Frankfurts Trainer Sven Kahlert erklärte: „Wir haben besser gespielt als beim 1:0 im DFB-Pokal vor vier Wochen.“ Doch nach der vierten Pflichtspielniederlage in Folge muss Frankfurt erst einmal kleinere Brötchen backen und sich mit der Verfolgerrolle begnügen. Wolfsburgs Trainer Ralf Kellermann freute sich: „Endlich ein Big Point. Wir haben nicht so stark gespielt, wie vor vier Wochen im DFB-Pokal, haben aber unglaublich viel Präsenz auf dem Rasen gezeigt.“

Duisburg

Duisburg hat mit dem Sieg in Potsdam die Meisterschaft wieder spannend gemacht © Volker Nagraszus / girlsplay.de

Bayern auf Abstiegsplatz
Der FC Bayern München ist nach der überraschenden 1:2 (0:1)-Heimniederlage gegen den 1. FC Lok Leipzig auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Marlene Ebermann brachte den Aufsteiger mit einem sehenswerten Treffer in Führung (26.), Lena Lotzen glich für desolate Bayern kurz nach der Pause mit einem Drehschuss aus (49.). Doch postwendend bescherte Lysann Schneider mit einem platzierten Kopfball (50.) ihrem Team einen ungeplanten Dreier und Trainer Jürgen Brauße ein ganz besonderes Geschenk zum 57. Geburtstag.

Enttäuschter Wörle
Ein maßlos enttäuschter Bayern-Trainer Thomas Wörle meinte nach der Partie: „Die Mannschaft hat heute jedes Zweikampfverhalten vermissen lassen. Die Mädchen haben wohl noch nicht erkannt, dass es gegen den Abstieg geht.“ Gäste-Trainer Jürgen Brauße freute sich: „Wir haben von Beginn an kompakt und leidenschaftlich gespielt. Die Mädchen haben mir ein besonderes Geburtstagsgeschenk gemacht.“

Jena landet wichtigen Dreier
Im Duell zweier Abstiegskandidaten landete der FF USV Jena einen wertvollen 2:1 (1:0)-Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen und verabschiedete sich von den Abstiegsrängen. Die Neuseeländerin Amber Hearn brachte die Gastgeberinnen mit einem Kopfball in Führung (22.) Carolin Schiewe baute die Führung mit einem Flachschuss aus (73.), Isabell Linden gelang für die Gäste mit einem abgefälschten Freistoß nur noch der Anschlusstreffer (83.).

Bad Neuenahrs Höhenflug hält an, Freiburg gewinnt in Essen
Nationalspielerin Célia Okoyino da Mbabi (20.) bescherte dem SC 07 Bad Neuenahr einen 1:0 (1:0)-Sieg gegen den Hamburger SV und somit den dritten Sieg in Folge. Der SC Freiburg festigte mit einem 2:0 (2:0)-Auswärtssieg bei der SG Essen-Schönebeck den sechsten Tabellenplatz. Essi Sainio (36.) und Hasret Kayikci (40.) sorgten bereits vor der Pause mit ihren Treffern für die Entscheidung.

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Markus Juchem (50) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

72 Kommentare »

  • WalesGER sagt:

    Auszug aus dem Kicker Artikel vom 28.11.2011
    „Zum FFC zurückkehren wird Prinz laut Dietrich in jedem Fall: „Die Frage ist nur, ob als Spielerin oder als Psychologin.“

    aha….. ich kann mir nicht vorstellen, dass sich BP tatsächlich antut, als Notnagel im Sturm wieder zurückzukehren, zumal vor Januar sowieso keine konkrete Entscheidung fallen wird!

    Letzendlich wird es ziemlich eng für den FFC sooderso!! Platz 4 selbst Platz 3 am ENDE der Saison wäre DIE Katastrophe schlechthin nach all den vollmundigen „versprechungen“..da würde selbst eine Halbfinal- oder Finalteilnahme (den gewinnen werden sie das Ding auf keinen Fall) in der CL nichts dran ändern.

    Zum Duisburg-Potsdam Spiel fiel mir auf….TP hat schon gegen den FFC in der zweiten Halbzeit eher auf „ergebnisverwaltung“ gespielt -da hat es geklappt…aber jetzt wohl offensichtlich nicht!! Beim Schauen auf dfb.tv fiel mir auf, dass sicherlich die eine oder andere Spielerin vom FCR und TP keine Freundinnen zu sein scheinen 🙂 ….und ich auch ingesamt das Gefühl bekomme, dass die ein oder andere Spielerin (unabhängig von der Mannschaftszugehörigkeit) etwas arg dünnhäutig geworden ist. Sich mit den Zuschauern anzulegen bringt nichts, egal wie unverschämt diese sind (und das wird tatsächlich zunehmend schlimmer sowohl im Karli als auch am Bretanobad! -nur dort kann ich es persönlich beurteilen!)

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  • waiiy sagt:

    @Max: In Potsdam würde dann wohl eher Viola Odebrecht auf der Position spielen. Es gibt ja nur eine 6-er Position. Und Viola hat neben der fußballerischen Leistung noch andere Aufgaben auf dem Feld, die Simone Laudehr nicht übernehmen könnte. Von daher wäre das wohl der falsche Weg. Da wird eher eine Nachwuchsspielerin heranwachsen dürfen, die Viola irgendwann beerbt, wenn sie abtritt oder schwächer wird.

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    @WalesGER: Im Prinzip ist diese Bissigkeit ja auch richtig und gab wahrscheinlich Sonntag sogar den Ausschlag. Man darf dabei halt bestimmte Grenzen nicht überschreiten.

    Und ich denke auch, dass Duisburg nach dem Weggang von Inka Grings und dem Tief von Linda Bresonik lange eine Spielerin gefehlt hat, die aufrüttelt und polarisiert. Dass man damit nicht der Publikumsliebling bei den gegnerischen Fans wird, ist klar. Aber so eine Spielerin braucht man halt zum Gegenhalten.

    In der Vergangenheit waren das vor allem Inka Grings in Duisburg, Kerstin Garefrekes in Frankfurt und Lira Bajramaj in Potsdam. Inka ist weg, Kerstin hat in meinen richtig Biss verloren, seit sie sich nach der WM von der N11 gelöst hat und Lira hat wohl in Frankfurt noch nicht die Position in der Hierarchie. Aber das kann noch kommen.

    Jetzt scheint Simone Laudehr in Duisburg da hineinzuwachsen, wahrscheinlich auch, weil sie durch die Leistungen für Deutschland, den Weggang von Inka und das Sommertheater von Linda in der Hierarchie geklettert ist und jetzt die Mannschaft führt. Sie hat sich (wie bereits gesagt) am letzen Sonntag auch das erste Mal nicht versteckt beim Spiel in Potsdam.

    Ich denke, auch Linda wird das wieder übernehmen können, wenn die Leistungen besser werden und damit das Selbstbewusstsein steigt.

    Ehrlich gesagt frage ich mich immer wieder, wer das ist Potsdam machen wird. Von der Hierarchie können es eigentlich nur Jenny, Viola, Babett oder Anja sein. Aber Babett und Anja sind viel zu lieb. Jenny war mir in den vergangenen Monaten zu ruhig, was vielleicht auch daran lag, dass sie auf der jetzigen Position erst Fuß fassen musste. Aber sie ist auch nicht der Typ, der dann provoziert. Sie packt genauso wie Viola das Foul sehr sachlich aus und dann ist gut. Vielleicht ist das auch der Grund, warum viele auf Anna Sarholz warten. Sie mag sich von der Leistung her vielleicht nicht viel mit Ann-Kathrin und Alyssa nehmen, aber sie kann eben ein Ekel sein und demonstriert das auch von der 1. Minute an mit ihrer Körpersprache. Und sie hat auch trotz ihrer Jugend das Standing im Team.

    Für mich steht auf jeden Fall fest, das jede Mannschaft, die Großes leisten und die engen Spiele gewinnen will, solche eine Spielerin braucht, an der sich der Gegner (wie Babett und Viola am Sonntag)und die gegnerischen Fans aufreiben und die die eigene Mannschaft mitreißt. Sie müssen halt nur die Grenzen kennen (oder die Strafen hinnehmen).

    waiiy

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  • palermomüller sagt:

    So wie Herr Kahlert sich benimmt, wird es nicht besser werden. Zuletzt mit der Bemerkung über Frau Landström und beginnend mit seinen Ausführungen nach den jeweiligen letzten Spielen schafft er nur Fronten und verschlimmert die Situation nur noch.

    Wie ich schon mal fragte, wie will er denn die Spielerinnen noch erreichen? Seinen Frust in der Öffentlichkeit loswerden, in dem er Spielerinnen beleidigt, wird dazu führen, daß FFC Frankfurt NICHT die Kurve kriegt .. mit oder ohne Prinz.

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  • ballander sagt:

    @ max: bitte nicht… sie kann gern überall anheuern, aber bitte nicht bei turbine. das ertrage ich nicht 😉

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  • Detlef sagt:

    @max,
    So ein Unsinn, es können doch nun nicht alle bei TURBINE spielen!!!
    Simon ist in Duisburg gut aufgehoben!!!

    @Palermomüller,
    absolute Zustimmung zu Deinem letzten Beitrag!!!
    Frankfurt hat ganz sicher kein Problem mit der spielerischen Klasse, aber sie haben zur Zeit ein großes Kopfproblem!!!
    Und für die mentale Stärkung ist nun mal der Trainer zuständig!!!

    Aber seine öffentlichen Schmähungen führen ganz sicher nicht dazu, das Selbstvertrauen seiner Mannschaft zu stärken!!!
    Einigen (Smy, KG, MelB) würde ich zwar zutrauen, eine „jetzt erst recht“, oder „dem zeigen wirs“ Reaktion auf dem Platz umzusetzen, aber gerade die jungen Spielerinnen wie Svenja, LIRA, oder Maro, könnten durch solche Äußerungen eher noch weiter verunsichert werden!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Ich denke nicht, dass es in Frankfurt nur ein kurzfristiges Kopfproblem ist. Es ist einfach kein Zusammenspiel da, es spielt dort eine Mischung aus vielen verschiedenen Spielerinnen, die kein Team ergeben.
    Bis jetzt habe ich noch keine Partie von Frankfurt gesehen, wo wirklich das Team überzeugt hat. Gegen Bayern, nun gut, da gabs auch keine große Gegenwehr!

    Es ist heutzutage in jedem Betrieb selbstverständlich, in dem Zusammenarbeit wichtig ist, dass jeder neue Mitarbeiter mindestens erst einmal eine Woche Probearbeiten muss und erst danach über seine Einstellung entschieden wird.
    Selbst Zivildienstleistende, FSJ-ler, Azubis und sogar Stipendiaten müssen das machen!
    Denn es ist heutzutage wichtiger, ein vernünftiges Team als die besten Einzelkönner, die aber nicht zusammenarbeiten können!

    Mangelnde Teamfähigkeit kann sogar ein Kündigungsgrund sein, wenn es hart auf hart kommt!

    Auch bei den Männern gibt es in jedem Profiverein ein Probetraining für potentielle Neuzugänge!

    Und jetzt meine Frage: Wie war das bei Bajramaj? Oder Kulig? Oder Percival? Oder Kumagai? Oder Crnogorcevic? Gab es da ein Probetraining? Wurde da geschaut, wie sie sich in das Team einfügen, wie sie ins System passen? Ich habe eher das Gefühl, alle Spielerinnen, die irgendwie in der Öffentlichkeit vermarktet wurden und so ins öffentliche Gespräch gebracht wurden, wurden blindlings eingekauft, ohne die nötige Integration ins Team!
    Und bei bis zu 4 dieser Spielerinnen in der Startformation ist da nunmal ein solches Ergebnis vorprogrammiert!

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  • Lucy sagt:

    Soweit ich weiß, war Kumagai während der Vorbereitung zur Rückrunde zum Probetraining da. Bei den anderen weiß ich das nicht. Percival wurde wohl eher spontan, nach der WM, Ende Juli verpflichtet.

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  • Detlef sagt:

    @Sheldon,
    Das sind doch alles nur Phrasen!!!
    Denke an das Spiel gegen Potsdam, an die beiden Großchancen von Smi, und an die sehr gute Chance von KG!!!
    Ich wette mit Dir, daß diese Chancen in der letzten Saison drin gewesen wären, denn da hatten die Hessinnen eine ganz andere Spielfreude, und daraus resultierend ein höheres Selbstwertgefühl!!!

    Und das kam nicht nur von Prinz, ARI und CONNY!!!
    Letztere waren bei vielen Spielen gar nicht dabei, bzw nur bei Kurzeinsätzen!!!

    Das Frankfurter Spiel erinnerte mich stark an das Gegurke von Potsdam in der letzten Saison!!!
    Das war sehr stark auf LIRA fokusiert, und nur selten traute sich eine andere Spielerin die „Meisterin“ bei ihren Kabinettstückchen zu stören!!!
    Vielleicht haben wir dieses Problem nun nach Frankfurt exportiert, obwohl LIRA im Moment viel stärker spielt als letzte Saison bei TURBINE!!!

    Ich bleibe dabei, Frankfurt hat eine gute und starke Mannschaft!!!
    Die brauchen Erfolgserlebnisse, um sich Selbstvertrauen zu holen!!!

    Ich hoffe natürlich, daß ihnen dies am Sonntag versagt bleibt!!!
    Denn so ein bisschen Schadenfreude ist dann doch dabei, wenn die „beste Mannschaft der Welt“ tief in der Tinte steckt!!! 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef:

    Nun, Frankfurt hat letzte Saison auch nur so gut gespielt, wie die Gegner es zugelassen haben. Und die haben sehr viel zugelassen!

    Dazu können wir einfach auch mal die blanken Zahlen studieren, um den wahren Wert von Pohlers, Prinz und Hingst zu erkennen.

    Pohlers, Prinz und Hingst haben zusammen 50 der 103 Tore geschossen in der letzten Saison und 24 Tore vorbereitet.
    Das sind gut 36% aller möglichen Torbeteiligungen!
    9 dieser 50 Tore waren Führungstore, unter anderem in wichtigen Spielen gegen Potsdam zuhause (Prinz 1:0, Prinz 2:1), in Duisburg (Pohlers 2:1) oder in München (Prinz 1:0).
    Ohne diese Tore würde Frankfurt heute nicht da spielen, wo sie spielen, nämlich in der CL!

    Aber vor allen Dingen waren Pohlers, Prinz und Hingst Identifikationsfiguren auf dem Platz, Spielerinnen, hinter deren Leistung sich die jungen Spielerinnen verstecken konnten und hinter denen sie befreit aufspielen konnten.
    Ganz besonders profitiert davon hat Dszenifer Maroszan, die in der letzten Saison 8 Tore, 4 davon zum wichtigen 1:0 geschossen hat.

    Aber hinter wem sollen sich die jungen Spielerinnen heute verstecken? Hinter einer Nadine Angerer? Nun gut, dann müsste die Hälfte der Mannschaft im Tor stehen.
    Hinter einer Lira Bajramaj oder einer Ana Maria Crnogorcevic kannst du dich nicht als junge Spielerin verstecken, sie sind selbst noch jung und sowohl ihre Leistung als auch ihr Auftreten schwankt extrem im Gegenteil zu den Leistungen von Pohlers und Prinz!

    Du hast einfach keine zuverlässigen Leistungsträgerinnen in Frankfurt! Selbst Angerer hat immer wieder gepatzt in den letzten Monaten und wirkt angezählt.

    Und da ist eine Conny Pohlers, die in einer 62. Minute reinkommt und in der 88. Minute das 2:1 gegen Duisburg macht, als eine Spielerin, die 90 Minuten auf dem Platz nix ausrichten kann!

    Das hat auch was mit mentaler Stärke zu tun und es gibt bei Frankfurt nicht nur ein vorübergehendes, mentales Problem, sondern ein Grundlegendes!

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  • Mika sagt:

    Ich hab ein mulmiges Gefühl, dass Frankfurt am Sonntag gewinnt. Es ist irgendwie langsam wieder Zeit. Und die Spielerinnen scheinen ihr mentales Tief überstanden zu haben und klingen in den letzten Interviews wieder motiviert. Außerdem fehlen bei Potsdam (laut Turbine Website) eventuell Odebrecht, Peter und Hanebeck.

    …mal schauen.

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  • Sheldon sagt:

    Ich bin mir eigentlich relativ sicher, dass Frankfurt nicht gewinnt. Den qualitativen Rückstand, den sie zur Zeit auf Potsdam haben, ist nicht einfach in 3 Wochen aufzuholen.
    Und wie ich schon gesagt habe, es ist die eine Sache, ob man mental stark und motiviert in den Videos ist, und es ist die andere Sache, ob man das auf dem Platz umsetzen kann.

    Und ich bin mir sicher, dass die Alternativen bei Potsdam schon in den Startlöchern stehen, ich setze auf Wesely, Demann und de Ridder als Ersatz!

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