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EM-Quali: Die Schweiz meldet sich zurück

Von am 24. November 2011 – 22.52 Uhr 13 Kommentare

Nach dem 0:17 gegen Deutschland hat die kasachische Nationalmannschaft die zweite hohe Niederlage binnen fünf Tagen einstecken müssen. In der Schweiz unterlagen die Kasachinnen mit 1:8. Dadurch kletterte die Schweiz in Gruppe 2 auf den vierten Tabellenrang.

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Bereits nach einer halben Stunde führten die Schweizerinnen mit 3:0 und hatten die Partie für sich entschieden.

Lara Dickenmann trifft dreifach
In der fünften Minute eröffnete Lara Dickenmann den Torreigen mit ihrem Treffer zum 1:0, bis zur Halbzeitpause legten Sandy Maendly (16.), Martina Moser per Foulelfmeter (28.), Lia Wälti (44.) sowie in der Nachspielzeit erneut Dickenmann nach. Saule Karibayeva (42.) gelang der kasachische Ehrentreffer. Nach dem Seitenwechsel schraubte Ramona Bachmann mit einem Doppelschlag (56./60.) das Ergebnis weiter in die Höhe, Dickenmann markierte in der 81. Minute den 8:1-Endstand.

Schweiz profitiert vom deutschen Unentschieden
Die Schweizerinnen klettern durch den „Dreier“ mit nunmehr sechs Punkten auf den vierten Rang in Gruppe 2. Durch das 2:2 zwischen Spanien und Deutschland ist der Rückstand der Schweiz auf die DFB-Auswahl, die weiter auf dem zweiten Rang liegt, auf vier Punkte geschrumpft. Beide Mannschaften haben bislang vier Spiele absolviert.

Lara Dickenmann

Lara Dickenmann (re.) schoss drei Tore für die Schweiz. © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

Deutschland gibt Führung aus der Hand
Durch das 2:2 gegen die deutsche Auswahl hat Spanien die Tabellenführung verteidigt. Lena Goeßling (27.) und ein Eigentor von Ruth García (30.) sorgten für die 2:0-Halbzeitführung Deutschlands. Nach dem Seitenwechsel kamen die Spanierinnen durch Verónica Boquete (57.) und die eingewechselte Willy (90.+1) zum Ausgleich.

Niederlande mit mehr Mühe als erwartet
Nachdem die englische Nationalmannschaft mit ihrem 2:0 gegen Serbien in Gruppe 6 gestern vorgelegt hatte, zogen die Niederländerinnen heute nach und führen die Tabelle weiter mit fünf Punkten Vorsprung auf England an. Beim 2:0 gegen Kroatien hatten die „Oranje“ allerdings mehr Mühe als erwartet. Potsdams Chantal de Ridder traf bereits in der siebten Minute zum 1:0, Sherida Spitse erhöhte nur sechs Minuten später. Doch weitere Tore sollten in Den Haag nicht mehr fallen, obwohl die Gastgeberinnen sich auch in der Folgezeit ein deutliches Chancenplus erarbeiteten.

Weißrussland gelingt der zweite Streich
Nachdem die weißrussische Nationalmannschaft beim 2:2 gegen Finnland im vergangenen Monat bereits für eine Überraschung gesorgt hatte, schlug sie am Nachmittag erneut zu und besiegte die Ukraine mit 1:0. Der goldene Treffer gegen den EM-Teilnehmer von 2009 gelang  Olga Aniskovtseva bereits in der fünften Minute. Dadurch festigt Weißrussland in Gruppe 5 den zweiten Tabellenrang hinter der Slowakei. Bislang ist die Gruppe sehr offen, bis auf Estland haben alle Mannschaften gepunktet. Die favorisierten Finninnen liegen nach zwei absolvierten Spielen (ein Sieg, ein Unentschieden) auf Rang drei.

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13 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Sehr erfreulich!

    Übrigens sind nach dem Unentschieden heute von Deutschland und Spanien nun nur noch 3 Mannschaften ohne Punktverlust: Italien, Frankreich und Dänemark!

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  • Sven sagt:

    In Wirklichkeit ist die Schweiz der große Verlierer des Tages. Nun werden sie vorraussichtlich mindestens vier Punkte in den Rückspielen gegen Deutschland und Spanien holen müssen.

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  • waiiy sagt:

    Tor für Chantal de Ridder. 🙂 Sie kommt langsam wirklich in Fahrt. Das freut mich persönlich sehr.

    @Sven: Ich denke, wenn man 2. werden will in der Gruppe, sollte man die andere Mannschaft, die sich auch darum bemüht, mindestens 1 Mal vom Platz fegen. Von daher ist es normal, dass die Schweiz entweder Deutschland oder hoffentlich Spanien besiegen sollte. Aber das können sie in meinen Augen auch. Ich finde, dass die Schweiz gestern trotzdem der Gewinner ist, da alles enger wurde in der Gruppe.

    waiiy

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  • Frank W. sagt:

    @waiiy Selbst wenn die Schweiz Spanien im Rückspiel abschießt, wären die Spanierinnen immernoch einen Punkt vor ihnen.

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  • waiiy sagt:

    @Frank W.: Damit setzt Du voraus, dass Spanien in Deutschland gewinnt, was dann für die Schweiz sowieso bedeutet, dass eher Deutschland der Konkurrent um Platz 2 wäre…

    waiiy

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  • Emmi sagt:

    Selbst wenn die Schweiz gegen Spanien gewinnen und gegen Deutschland verlieren würde und Spanien ebenfalls gegen Deutschland verliert, wäre Spanien vor der Schweiz.

    Die Schweiz hätte dann 2mal gegen Deutschland und 1mal gegen Spanien verloren.

    Spanien hingegen nur einmal gegen Deutschland und einmal gegen die Schweiz.

    Also müsste die Schweiz gegen Deutschland mindestens unentschieden spielen, oder hoffen, dass Spanien gegen eine andere Mannschaft noch verliert…

    Oder hab ich was in meinen Überlegungen vergessen?

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  • labrys sagt:

    Die SChweiz kann Spanien schlagen, ich hoffe nur, das die Spanierinnen mal patzen, was sehr unwahrscheinlich ist, aber man weiss ja nie 😉

    Das Spiel war nicht schlecht, jedoch finde ich die Abwehr der Schweiz noch immer die grösste schwachstelle. Da fehlt irgendwie die internationale Erfahrung.

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  • Frank W. sagt:

    Nein, ich setze voraus das Spanien gegen Kasachstan, Türkei und Rumänien gewinnt. Und damit eine Punkt vor der Schweiz auf Platz 2 liegt, wenn die Schweiz nix gegen Deutschland holt und ebenso gegen Kasachstan, Türkei und Rumänien gewinnt.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nach der gefühlten Niederlage von Deutschland gestern, schliesse ich gar nichts mehr aus, vorallem nicht das die Schweiz gegen Spanien 3 Punkte und gegen uns ein Unentschieden holen…

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  • Sheldon sagt:

    @SF:
    Dazu müssten im Spiel gegen die Schweiz folgende Sachverhalte wieder eintreten:

    1. Dieselbe Aufstellung von Deutschland (was nicht passieren wird, da mE Schmidt und Behringer für Faißt und Kulig die Plätze auf längere Zeit räumen müssen)

    2. Dieselben Wechselfehler (Deutschland hätte gestern gewonnen, wäre Bartusiak nicht ausgewechselt worden)

    3. Dieselben Rasenverhältnisse (das schnelle Kurzpassspiel und die Ballannahmen wurden gestern immer mal wieder sehr behindert)

    4. Die Schweiz müsste es schaffen, aus 1,5 Torchancen 2 Tore machen.

    Ich wage das mal ganz stark zu bezweifeln, dass diese Verhältnisse wirklich eintreten würden!

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  • waiiy sagt:

    Vielleicht können wir die Schweiz ja „fördern“… 😉

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Das will niemand! Schließlich hat Spanien deutlich besser gespielt und sehr viel mehr gekämpft als Schweiz! Außerdem ist Wettbewerbsverzerrung mal das Schlimmste, was überhaupt geht!

    Sprech mal einen Algerier auf die deutsche oder österreichische Fußballnationalmannschaft an! 😉

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  • freiburger sagt:

    glaube auch, dass für die Schweiz die Quali gelaufen ist.
    Hoffe, dass bald jemand mit winnermentalität das Zepter bei den Schweizerinnen übernimmt. Mir fehlt das Feuer!!!

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