Bundesliga Frauen

News, Infos, Interviews und vieles mehr rund um die Bundesliga-Saison 2014/15.

DFB-Pokal Frauen

Hier gibt's alle Infos und News rund um den wichtigsten nationalen Wettbewerb.

Champions League

Wolfsburg und Frankfurt spielen in der Saison 2014/15 in der Champions League der Frauen.

DFB-Frauen

Rund um die DFB-Frauen gibt es hier alle Infos, von der U15 bis zur Frauenfußball-Nationalelf.

Frauen-WM 2015

Die Qualifikation geht in die heiße Phase: Hier gibt's alles rund um die Frauen-WM in Kanada.

Home » Bundesliga Frauen

Die Tops und Flops der Woche 47/2011

Markus Juchem am 26 Kommentare
Anzeige

In dieser Woche blicken wir auf den deutschen Rekordsieg gegen Kasachstan und starke Zuschauerzahlen, aber auch auf einen verbalen Rundumschlag, ein skandinavisches Land im Niedergang und einen Spielabbruch.

Tops

DFB-Elf schreibt Geschichte
17:0 – so hoch wie gegen Kasachstan am vorigen Samstag in Wiesbaden hat die deutsche Frauenfußball-Nationalelf noch nie gewonnen. Ein 13:0 gegen Portugal vom 15. November 2003 in Reutlingen stellte bisher die Bestmarke dar. Die DFB-Elf egalisierte gegen den viertklassigen Gegner zudem auch die Bestmarke in der EM-Qualifikation – 1994 hatte Spanien gegen Slowenien und 1995 Norwegen gegen die Slowakei mit dem identischen Ergebnis gewonnen. Und auch Schweden gelang in der WM-Qualifikation im Vorjahr ein 17:0 gegen Aserbeidschan.

Frauenfußball zieht Publikum an
In Frankfurt sorgten 5 200 Zuschauer vor zwei Wochen beim Topspiel gegen den 1. FFC Turbine Potsdam für ein ausverkauftes Stadion am Brentanobad, in den USA sind die positiven Auswirkungen der Frauenfußball-WM weiter zu spüren. So ließen sich 18 482 Zuschauer im University of Phoenix Stadium in Glendale/Arizona das 1:1 des Vizeweltmeisters gegen Schweden nicht entgehen. Eine ähnliche Kulisse (18 570) hatte bereits den 3:0-Sieg des US-Teams gegen Kanada am 22. September in Portland/Oregon verfolgt. Vor der WM pendelten die Zuschauerzahlen bei den Heimspielen der Amerikanerinnen um die 5 000er-Marke.

Shootingstar Jakobsson
Vor einigen Wochen schoss Sofía Jakobsson drei Treffer für den WFC Rossiyanka beim 4:0-Sieg gegen Energiya Voronezh im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Women’s Champions League. Jetzt machte die 21-Jährige auch in der Nationalmannschaft von sich reden. In der 28. Minute brachte sie ihr Team beim 1:1 in den USA mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze in Führung. Auch wenn es am Ende nicht zum Sieg reichte – Jakobsson spielt sich mehr und mehr in die Schlagzeilen.

Ehrung für Nia Künzer
Nia Künzer, Frauenfußball-Weltmeisterin und Torschützin des Golden Goal im WM-Finale 2003, darf sich über eine Auszeichnung der besonderen Art freuen. Der 31-Jährigen wurde der Albert-Schweitzer-Preis verliehen – weil sich Künzer vor allem für Kinder und Jugendliche aus sozialen Brennpunkten und gegen den Missbrauch von Alkohol und Drogen an Schulen einsetzt. Künzer erklärte: „Ich freue mich sehr über den Albert-Schweitzer-Preis, da die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer zu meiner eigenen Geschichte gehören.“

Buchtipp “Freigespielt”
In ihrer sporthistorischen Dissertation Freigespielt: Frauenfußball im geteilten Deutschland

Tags:

Markus Juchem (46) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ und Kicker.

zalando.de - Schuhe und Fashion online

26 Kommentare »

  • ballander sagt:

    weitere tops aus meiner sicht:
    die drei treffer von babett peter im spiel gegen kasachstan.
    dass frau neid offenbar einige kritikpunkte angenommen hat (betrifft nicht nur diese woche ;-) damit habe ich nicht mehr gerechnet. respekt!

    die äußerungen von bernd schröder sehe ich nicht als flop. warum sind nur alle so dünnhäutig? ich kann mir sogar vorstellen, dass er mit der kritik an steffi jones dieser eigentlich den rücken stärken will. er wird wissen, dass sie hinter den kulissen bereits das eine oder andere voranzubringen versucht, es aber ein zäher prozess ist. da kann so eine kritik von außen manchmal auch rückenwind sein… auf jeden fall mag er sie. sonnenschein ist ein ehrliches kompliment.

    zu der nominierung der schönsten tore kann man nur den kopf schütteln. der größte flop der woche! das tor von abby wambach nach dem holy cross von megan rapinoe in den letzten sekunden gegen brasilien im wm-viertelfinale hätte da auch hingehört. und viele andere schöne frauentore mehr. es ist noch ein weiter weg zur anerkennung des frauenfussball!

  • Jennifer sagt:

    Bezüglich der Wahl der Tore unter Männern und Frauen könnte man ja auch eine eigene Kategorie für die Frauen schaffen. Das wäre doch viel interessanter!
    Mir ist auch nicht ganz klar, warum gerade das Tor darunter ist, während der WM haben wir doch wahre Hammertore gesehen. Wenn ich da an das Cross von Rapinoe auf Wambach denke bzw. viele andere mehr.

  • timmy sagt:

    Na also Wambach köpft das Ding einfach da rein. Das war einfach n geiler Zeitpunkt für ein Tor und ein verdammt wichtiges. Aber in ner Wahl zum schönsten Tor hat das nichts zu suchen. Sind schon ein paar andere Schmankerl dabei.
    Dos Santos gefiel mir am besten.

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    > die äußerungen von bernd schröder sehe ich nicht als flop. (Zitat von ballander)
    Ich auch nicht! Von daher ist diese Einordnung unter die Flops der Woche der einzige Flop an dieser Angelegenheit. :D
    Gerade jemand, der Jounalismus in seinem Berufsprofil stehen hat, sollte die Aufmachung, in der diese positive Kritik “verpackt” wurde, am ehesten nachvollziehen können. Zumal die Medien i.d.R. das Ganze noch einige Zacken reisserischer rüberbringen!

  • ballander sagt:

    es war nicht nur der zeitpunkt. schau dir diese wahnsinnsflanke von rapinoe an: http://www.youtube.com/watch?v=bRCg_AS3gtM&feature=related aus dieser entfernung das ding so reinzumachen, das kann beileibe nicht jeder!

  • Frieda sagt:

    @ Timmy
    Wenn du danach gehst: Rooney ist nominiert und macht auch nur einen simplen Fallrückzieher. Das können die meisten Kinder auch schon in der Vierten Klasse.

    Bei Wambachs Tor finde ich vor allem die Traumflanke von Rapinoe überragend, aber auch den Kopfball muss man erstmal so treffen, wenn Torfrau und Verteidigerin vor die hochspringen.

    Zu Schröder:
    Mich stört, dass er immer meckert und sagt was alles falsch läuft, aber sagt er auch mal wie es richtig laufen könnte?

  • Sheldon sagt:

    Zu den Zuschauern: Es zeigt sich, wie westlich der Frauenfußball in der Berichterstattung ist…
    In Japan wurde letztens mit 24.546 Zuschauern in der Partie INAC Leonessa – Albirix Niigata ein weltweiter Rekord für ein Vereinsspiel aufgestellt und es fand keinerlei Erwähnung auf dieser Seite!
    Im Schnitt liegt der Zuschauerzuspruch des Tabellenführers bei über 20.000 seit der WM! DAS wäre ein TOP!

    Zu den Toren: Da fallen mir spontan zwei ganz andere ein, aber auch hier zeichnet sich die US-Abhängigkeit in diesem Forum ab: Weder O’Reilly noch Wambach stehen da bei mir ganz oben, dafür Bussaglia mit ihrem 1:1 gegen England, wo sie den Ball 1 Minute vor Schluss aus dem Stand geschmeidig in den Winkel zirkelte sowie Sawa unglaubliches Hackentor im Endspiel zum 2:2, bei dem sie eine Ecke mit dem Rücken zum Tor 3 Minuten vor Schluss verwertete!

    Außerdem gebe ich meinen Vorrednern bzgl. Schröder recht, insbesondere SF! Hier wird mal wieder der Medienpropaganda knallhart auf den Leim gegangen, besten Dank auch!

    Und bitte: 3 Tore einer Abwehrspielerin, schön und gut… Aber die ersten beiden waren Abstaubertore nach Ecken, nicht gerade wirklich was so Besonderes…

  • Markus Juchem sagt:

    @Schenschtschina Futbolista: Gerade jemand, der 40 Jahre im Frauenfußball tätig ist und entsprechend lange Erfahrung mitbringt, sollte wissen, dass er mit Kritik in dieser Form nichts erreichen wird. Ich gehe davon aus, dass sowohl Dietrich als auch Schröder diesen BILD-Artikel autorisiert haben. Wenn nicht, darf man sich hinterher nicht über die Darstellung beschweren. Der DFB hätte sicherlich nichts dagegen, wenn Herr Schröder seine Ideen und Konzepte intern einbringt – das wäre zielführender als diese Art der Kritik, mit der man nur die Stimmung vergiftet und nichts Positives zur Verbesserung der Situation beiträgt.

  • Sheldon sagt:

    @Markus: Wieso warten Schröder und Dietrich dann bis heute, 4 Monate nach dem WM-Debakel auf einen runden Tisch mit Zwanziger und Neid?
    Wenn sie wirklich konstruktiv arbeiten wollen, müssen sie Versprechen auch einhalten.

    Aber bis jetzt ist nur Neid auf Schröder zugekommen und die beiden haben sich ausgesprochen, wie es aussieht, mit großem Erfolg (Odebrecht in der N11)!

    Der DFB stellt sich selbst ein Bein, wenn er jede konstruktive Zusammenarbeit verweigert.
    Dann muss er sich bei solchen Reaktionen nicht wundern!

    Vielleicht hätte man das ja mal unter die Flops der Woche aufnehmen können…

  • ballander sagt:

    ich denke, die kombination aus interner kritik und öffentlichem druck ist der schlüssel zum erfolg in reformprozessen. wir wissen alle nicht, wie die interne gesprächslage war/ist. in vielen fällen bewegt sich ohne öffentlichen druck nichts.

    ich denke nur an die heftige schelte an der bundestrainerin zur wm. wenn man sich heute einige neuerungen anschaut, dann sieht man, dass da viel kritik aufgegriffen wird. und ich bin mir nicht sicher, ob das so wäre, wenn wir alle unsere kritik nur in unserem stillen kämmerlein gelassen hätten.

  • Sven sagt:

    Ich möchte an dieser Stelle mal festhalten, dass sich, dass jemand erstens etwas über eine Person in der Presse sagt und zweitens mit besagter Person persönlich kommuniziert, in keinster Weise ausschließen.

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    …fehlt bloss wieder das Irgendjemand schreit, dass der Ehrenkodex verletzt wurde!
    Ich bleibe dabei, Schröder hatte ausnahmslos und genau dieser Art und Weise der Kritik in Sachen FF Recht und hat bisher immer was damit bewegen können. Er ist keiner der mit Populismus und Hang zur Selbstdarstellung mit Macht und nach dem Motto:”Koste es, was es wolle!” in die Medien drängt! Genau solche Leute braucht der FF und keine satten Sesselpupser, denen nur der monatliche Gehaltsscheck wichtig ist, womit ich aber keineswegs die von Schröder auf´s Korn Genommenen meine.

  • Tom Schlimme sagt:

    Wenn es Schröder um was anderes gegangen wäre als seinem Hang zu Populismus und Selbstdarstellung nachzugehen, warum hat er denn dann die falsche aufs Korn genommen? Wenn es ihm um Inhalte und konstruktive Kritik gehen würde, hätte er sich dann nicht mehr Mühe gegeben?

    Siehe die Diskussion dort, auf meine Frage, was Steffi Jones denn in der kurzen Zeit hätte besser machen können, kam bisher nichts. (Außer, dass der Amateurbereich gestärkt werden sollte, was in zwei Monaten ja wohl mal gerade gar nicht zu machen war).

    Schröder hat sich einfach vergallopiert, und das nicht zum ersten Mal. Ist halt seine Art, und wer es mag, mag sich mit ihm arrangieren, aber ich finde, seine Fans sollten sich dann auch nicht wundern, wenn sowas auch mal unter Flop eingereiht wird

  • Sheldon sagt:

    @Tom: Gut, okay, ich sage dir, was ich von einer Direktorin erwarte und was man auch erwarten kann:

    Erstens: Sie sollte präsent sein! Sie sollte in den Medien vertreten sein, sollte Interviews zu ihrer Sicht des FFs geben und Lösungsansätze präsentieren! Sie sollte Konzepte entwickeln, wie man den FF stärken kann. Sie sollte Projekte starten, die den FF weiter im Gespräch halten!
    Sie sollte einfach zu sehen und zu hören sein! Und wenn es am Anfang auch erstmal alles nur leere Versprechungen sind, so sieht man wenigstens, dass sie sich mit ihrem neuen Job identifiziert, dass sie ihn annimmt, dass sie sich ihrer Aufgaben gewiss ist und dass sie souverän damit umgeht!

    Es ist nicht viel, nur wüsste man beispielsweise heute, wohin die Reise geht, ob das Nordproblem, also die Peripherieregionen in MV und SH praktisch angegangen wird, inwieweit das Ligensystem zukünftig so strukturiert werden kann, dass auch hier die Leistungsförderung offensichtlich wird, wie man die Nachwuchsförderung weiterbetreibt, wie es um die Zukunft der Bundesliga ganz konkret aussieht, wie die Klubs finanziell gestärkt werden können, Modelle zur engeren, fanorientierten Zusammenarbeit zwischen DFB und Bundesliga usw.

    Sie weiß ja nicht erst seit dem 1.10., dass sie DFB-Direktorin wird und so hätte sie die Pläne und Konzepte wenigstens schon mal in der Schublade haben können, um dann ab vom ersten Arbeitstag an loszuarbeiten und die Probleme direkt anzupacken!

    Außerdem dürfte Steffi Jones noch am ehesten eine derjenigen sein, von denen sich Schröder Gutes erwartet, denn er ist bekannt dafür, dass er gerade die kritisiert und zwar bis ins Härteste, die er am meisten schätzt, weil er weiß, dass diese Kritik ankommt und dass er damit etwas bewirken kann!

  • palermomüller sagt:

    Diese Diskussion zeigt mal wieder eine Schwäche des Frauenfußballs, nämlich die Außendarstellung. Auch ich habe ja Schröder kritisiert, aber diese Diskussion bringt auch nichts.

    Letztlich haben wir hier Meinungsfreiheit, und Schröder nutzt sie. Man kann es als Flop halten (was es sachlich ja ist, denn es bringt NIX), man kann es gut finden. Aber er darf es.

    Nur geht es doch um etwas wichtigeres. WAS soll denn jetzt passieren ? WAS kann besser laufen, WAS muß angepackt werden? Muß man denn immer auf andere warten, bis was passiert?

    Es müssen Plätze und Kabinen gebaut werden

    http://derstandard.at/1317019214084/Frauen-Fussball-Kein-Platz-fuer-einen-Boom

    http://www.fr-online.de/1–ffc/frauenfussball-nach-der-wm-ein-bisschen-boom,1473454,11090308.html

    es müssen Geldgeber gefunden werden, der DFB muss investieren und der Ball muss angenommen werden können und ein Pass muss ankommen, ob Schröder nun labert oder nicht. Also: Trainer und Trainerinnen müssen ausgebildet werden. Es gibt genug zu tun, und wenn die Kritik stimmt, muß gehandelt werden, auch personell.

    Insofern beißt der Frauenfußball in Person von Schröder den Frauenfußball wieder in den Arsch, denn schon wieder gibt Frauenfußball ein Bild ab, als wäre Frauenfußball nicht in der Lage, sich um sich selbst zu kümmern.

    Wie nach der WM, als Zwanziger Schröder und Dittrich über den Mund fuhr und eine Sachdiskussion verhinderte, nachdem Frau Neid trotz der längsten Vorbereitsungszeit mit den meisten Trainingseinheiten schlechten Fussball bot.

    Die Sache muss angepackt werden, zwar zuerst von Frau Jones, aber letztlich von ALLEN. So sehe ich das.

  • Tom Schlimme sagt:

    Also Sheldon, wie stellst du dir das vor:

    Mal eben die Strukturprobleme in Mecklenburg Vorpommern und Schleswig Holstein lösen, dann das gesamte Ligensystem im Frauenfußball neu strukturieren, die Nachwuchsförderung umkrempeln, die Zukunft der Bundesliga konkret darstellen (was immer du dir unter dieser Forderung genau vorstellst), Modelle zur engeren fanorientierten Zusammenarbeit zwischen DFB und Bundesliga entwickeln. Das alles in zwei Monaten, aber subito!

    Und wenn das alles so schnell nicht geht, dann soll Steffi Jones wenigstens mit ein paar leeren Versprechungen rüber kommen, schreibst du allen Ernstes!

    Das wäre nun ganz gewiss nicht die Art von Steffi Jones, und ich erwarte auch von ihr was anderes als leere Versprechungen, wie wohl außer dir alle hier. Ich erwarte seriöse Arbeit. Leere Versprechungen sind keine seriöse Arbeit!

    Und von wegen, sie hätte sich ja schon vorher auf den Job vorbereiten können… Vorher hatte Steffi Jones eine andere Aufgabe, sie war WM-OK-Chefin, und in diese Aufgabe hat sie sich voll reingenknallt, das hat jeder mitbekommen, der es beobachtet hat!

    Es mag Menschen geben, die eine WM so gut organisieren und repräsentieren können, wie Steffi Jones das getan hat, die während dieser Arbeit dann darüber hinaus schon mal eine völlig neue Aufgabe als Direktorin Frauenfußball beim DFB so nebenher so vorbereiten, dass sie dann nach sechs Wochen im Amt schon alle Ziele erreicht haben, die du einforderst, Sheldon, aber solche Menschen sind im realen Leben doch äußerst selten anzutreffen. Solchen Alleskönnern bin ich bisher eigentlich immer nur in Internetforen begegnet, im realen Leben leider nicht…

    Schröder erwartet von anderen, dass sie sich Mühe geben. Dann kann man aber auch von ihm erwarten, dass er sich Mühe gibt, seine Kritik sauber und konstruktiv zu formulieren und an die richtigen Adressaten zu richten. Dafür, dass er das nicht getan hat, hat er das Flop gekriegt, nicht dafür, dass er Kritik geäußert hat, so verstehe ich das jedenfalls.

  • Sheldon sagt:

    @Tom: Welche Ziele hat Steffi Jones denn? Wenn man wenigstens das wüsste, bis jetzt gab es da noch nicht ein konkretes Ziel!

  • Sokrates sagt:

    ballander sagt:
    Mittwoch, 23. November 2011 um 11.39 Uhr
    das tor von abby wambach nach dem holy cross von megan rapinoe in den letzten sekunden gegen brasilien im wm-viertelfinale hätte da auch hingehört.

    Der “holy cross” (und nicht das holy cross) von Megan Rapinoe – und das auch noch mit links! – ist eine geniale Wortschöpfung von ballander und selber ein Top der Woche.

  • Mini sagt:

    Neuerdings ist es ein Flop wenn man seine Meinung sagt?!
    Interessante Aussage -.-

  • Detlef sagt:

    Es wäre ja mal sehr interessant, wie Steffi die “Kritik” von Schröder bewertet!!!
    Ich könnte mir gut vorstellen, daß sie genau weiß, wie er es wirklich gemeint hat!!!
    Die persönliche Auffassung von Kritik ist natürlich sehr subjektiv!!!
    Schröder hat sich bestimmt schon oft vergallopiert, wie Tom es genannt hatte, aber in diesem Fall war es wohl eine (wenn auch nicht sonderlich clever ausgedrückt) Art von Aufmunterung, endlich einmal den tiefen Graben zwischen DFB und den Vereinen wieder zuzuschütten!!!

    Ich gebe Tom recht, daß Steffi in der kurzen Zeit noch keine Lösungen präsentieren konnte!!!

    Ich gebe aber auch Sheldon recht, daß sie sich mehr in der Öffentlichkeit und in den Medien zeigen sollte, um so auch Werbung in eigener Sache zu machen!!!
    Sie ist jetzt wohl die oberste Repräsentantin des FF in Deutschland, und als solches sollte sie möglichst oft in den Medien präsent sein!!!

    Was sie aber absolut nicht machen sollte, und damit bin ich absolut bei Tom, sie sollte keine voreiligen-, und leeren Versprechungen machen, nur um blinden Aktionismus vorzuheucheln!!!
    Das sollte sie den Politikern überlassen, und sich selber treu bleiben!!!

    Was bei mir persönlich in die Kategorie Flop fällt, ist das Verhalten von Siggi Dietrich gegenüber dem DFB!!!
    Nach der WM hat er ja erstaunlich klare Worte gefunden, und eine präzise Aufarbeitung dieser Katastrophe gefordert!!!
    Und nun ist wieder alles toll, toll, toll, keine Rede mehr von Reflecktion der Ereignisse!!!
    Da frage ich mich dann, war das damals nur blinder Aktionismus, oder hat er ein Problem mit seinem Kurzzeitgedächtnis???

  • ballander sagt:

    @sokrates: die ehre gebührt dann jemand anderem. ich habe es bei der wm irgendwo aufgeschnappt, espn oder so. oder es war eine spielerin, die vom holy cross sprach. ich fand es genauso genial wie du. deshalb nenne ich es seitdem so :-)

  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Guter Beitrag zu SiDi! Aber es war ja auch nicht anders zu erwarten! Von daher und gerade in Anbetracht der gegenwärtigen Situation in Frankfurt da noch draufzuhauen, find ich nicht unbedingt gut. Denen geht es schon so schlecht, da muss man nicht noch unnötig an anderer Stelle nachkarten!

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

  • timmy sagt:

    Santos hat grad das Halbfinale gegen Sao Jose 1:2 verloren und das Finale der Südamerika Champions League verpasst.
    Damit gibt es einen neuen Meister.
    Sonntag das Finale: Chiles Colo Colo gegen Brasiliens Sao Jose

  • melli sagt:

    @ detlef

    “Was bei mir persönlich in die Kategorie Flop fällt, ist das Verhalten von Siggi Dietrich gegenüber dem DFB!!!”

    sehe ich ebenso.vor und während der wm (bis zum japanspiel)kam nichts von ihm in sachen kritik. da “traute” sich nur bernd schröder, zu seiner meinung zu stehen. dann das aus-und sidi hatte plötzlich, ähnlich wie bs, nichts anderes kommen sehen. haha. in anbetracht solcher “kritiker” ist mir ein bernd schröder aber lieber. der sagt eine meinung und steht dazu. immer. das ist in der heutigen zeit und bei all dem gewäsch und geschwätz der bussi-bussi-gesellschaft jederzeit TOP!!!

  • Detlef sagt:

    melli schrieb;
    “in anbetracht solcher “kritiker” ist mir ein bernd schröder aber lieber. der sagt eine meinung und steht dazu. immer. das ist in der heutigen zeit und bei all dem gewäsch und geschwätz der bussi-bussi-gesellschaft jederzeit TOP!!!”

    naja, ganz so euphorisch bin ich da nicht!!!
    Es ist wahrlich nicht alles TOP, was Bernd Schröder so von sich gibt!!! ;-)

    Aber vor, während und nach der WM konnte ich eigentlich allem zustimmen, was er so sagte!!!

  • Sokrates sagt:

    Ein weiterer Top war für mich die Leistung von Alex Morgan im Freundschaftsspiel zwischen den USA und Schweden. Sie wurde erst in der 74. Minute für die angeschlagene Abby Wambach eingewechselt, aber brannte dann in den letzten knapp zwanzig Minuten ein Feuerwerk ab. Vier Torschüsse – drei davon aus vollem Lauf. Der erste landete am Innenpfosten, beim zweiten hat sie den Ball technisch sehr gekonnt mit dem Rücken zu ihrer Gegenspielerin angenommen, sich um sie gedreht und dann so gut geschossen, dass Hammerström nur mit Mühe den Ball halten und Tobin Heath den Abpraller verwandeln konnte zum 1:1 Endstand. Die nächsten beiden Schüsse gingen mehr oder weniger kanpp vorbei. Ansonsten zeigte sie geniale Läufe in den Rücken der schwedischen Abwehr und technisch feinen One-Touch-Fußball. Alex Morgan was on fire!

Geben Sie einen Kommentar ab!

Geben Sie unten Ihren Kommentar ab Trackback von Ihrer eigenen Seite. Sie können Comments Feed via RSS abonnieren.

Seien Sie nett. Bleiben Sie beim Thema. Kein Spam.

Sie können diese Tags verwenden:

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong> 

Dieser Blog erlaubt Gravatare. Um Ihren eigenen Gravatar zu erhalten, registrieren Sie sich bitte unter Gravatar.