Frauenfußball-WM war klimafair

Von am 18. November 2011 – 23.25 Uhr

Die Frauenfußball-WM 2011 wurde klimafair ausgerichtet und hat somit ein weiteres ambitioniertes Ziel erreicht.

Dies ist eines der Ergebnisse des am Freitag vorgestellten „Legacy-Reports“, in dessen Mittelpunkt die Umweltbilanz des Turniers steht. So wurden in die Kompensation der WM-bedingten Treibhausgasemissionen mit Unterstützung der FIFA 600 000 Euro investiert. Mit diesen Mitteln werden fünf Projekte in Entwicklungsländern gefördert, um insgesamt 40 000 Tonnen CO2-Emissionen auszugleichen.

Legacy-Report

Der 68-seitige "Legacy-Report" zieht eine positive Umweltbilanz der WM

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Neue Maßstäbe gesetzt
“Ich bin glücklich darüber, dass sich das WM-Organisationskomitee und der DFB dem Zukunftsthema Umwelt- und Klimaschutz so intensiv widmen. Mit Green Goal 2006 wurde Pionierarbeit geleistet, bei der Frauen-WM 2011 wurden neue Maßstäbe gesetzt”, freut sich Claudia Roth, Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen.

Umweltschutz ist wichtiger Faktor
Die FIFA hat die Umwelt-Thematik inzwischen stark aufgewertet, indem der Umweltschutz zur bindenden Voraussetzung einer WM-Bewerbung gemacht wurde. Im  Frühjahr 2012 wird der DFB eine große Umweltkampagne starten und seine 26 000 Amateurvereine zu einem Umwelt-Wettbewerb aufrufen.

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.