Aufatmen in Essen

Von am 16. November 2011 – 9.48 Uhr 8 Kommentare

Erleichterung bei Frauenfußball-Bundesligist SG Essen-Schönebeck: Die Verletzungen von Ina Mester und Carole da Silva Costa sind weniger schlimm als befürchtet.

So erlitt Rechtsverteidigerin Mester beim 2:0-Auswärtsieg gegen Bayer 04 Leverkusen eine Prellung oberhalb des Lendenwirbels und wird sieben Tage mit dem Training aussetzen müssen.

Die portugiesische Nationalspielerin Da Silva Costa zog sich eine schmerzhafte Prellung oberhalb des linken Knöchels zu. Die Innenverteidigerin wird eine zehntägige Trainingspause einlegen müssen.

Tags: , ,

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

8 Kommentare »

  • wrack sagt:

    Wunderbar ! Bei der Gelegenheit und weil hier (zu Unrecht) oft nur zwei, drei Teams im Rampenlicht stehen: Schön, dass Essen so gut in der Bundesliga mitmischt ! Alle Gute für die Saison !

    (0)
  • Wieb Ke sagt:

    Schön, dass niemand ernsthaft verletzt ist – aber – wenn jetzt schon Prellungen einen Pressebericht wehrt sind – na, dann wird das ja wohl bald den Möglichkeitsrahmen der Berichterstattung sprengen. Mal sehen, ob noch Zeit und Platz für was Anderes bleibt

    (0)
  • RSW sagt:

    Nun ja, wenn die Leute entweder per Trage zum Transporter ins Krankenhaus müssen bzw. nicht mehr aufrecht vom Spielfeld kommen, dann ist eine Entwarnung durchaus nicht uninteressant, oder braucht’s Blut und Knochenbruch?

    (0)
  • Speedy75 sagt:

    Bei der SG Essen-Schönebeck wird wirklich viel geleistet mit einem jungen Team, schade dass die in der Berichterstattung ein bischen kurz kommen.

    (0)
  • Ruhri sagt:

    Ich war am Sonntag in Leverkusen (wie schätzungsweise mindestens 100 weitere Essener Fans auch) und bin ebenfalls erleichtert, dass Carole (und Ina Mester) sich nicht ernsthaft verletzt hat. Durch ihre konstant guten Leistungen in den letzten Wochen hat sie m. E. Katarina Tarr gleichwertig ersetzt. Tarr hat zwar einen größeren Drang nach vorne, aber Hauptsache die Null steht. Für das Toreschießen ist immer noch die Offensivabteilung zuständig.

    (0)
  • jochen-or sagt:

    Schon in Potsdam ist mir positiv aufgefallen, dass Essen echte Fans mitbringt, die ordentlich Lärm machen, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Das ist genau das, was der FF braucht. Toll, wenn jetzt so viele Fans in Leverkusen waren.
    Es macht großen Spaß zu sehen, dass eine junge Mannschaft auch ohne das „große“ Geld in der Liga gut mitmischt. Ich wünsche der SGS, dass sich – ähnlich wie jetzt bei Potsdam – viele Sponsoren finden, die es dann möglich machen, die Spielerinnen zu halten – und nicht u.a. an Turbine abgeben zu müssen. 😉

    (0)
  • FFFan sagt:

    @ Ruhri:

    über 100 SGS-Fans in Leverkusen? Das wäre ja fast die Hälfte der insgesamt nur 274 Zuschauer gewesen. Da dürfte das Stadion wohl akustisch voll in Essener Hand gewesen sein?! 😉

    (0)
  • Ruhri sagt:

    @ FFFan:
    Für die akustische Dominanz reichten die ca. 12 bis 15 Hardcore-Fans aus Essen, die sich auch schon mal mit dem Wochenend-Ticket nach Leipzig oder Potsdam aufmachen. Die Übrigen waren Spieler-Angehörige und sonstige vergleichsweise passive Fans.
    Schönen Gruß aus Essen

    (0)