U17-EM 2012: Schweres Quali-Los für DFB-Elf

Von am 15. November 2011 – 13.24 Uhr 7 Kommentare

Die deutsche U17-Nationalmannschaft hat in der zweiten Qualifikationsrunde zur Europameisterschaft 2012 eine schwere Aufgabe zu lösen: Die DFB-Elf trifft auf den Titelverteidiger.

Die letzten beiden kontinentalen Titelkämpfe gewann Spanien, Deutschland gewann 2008 und 2009. In Gruppe 4 treffen sie nun aufeinander. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich für die Endrunde zwischen dem 26. und 29. Juni 2012 in Nyon (Schweiz). Damit steht auch fest, dass nur eines der beiden Teams das Ticket für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr löst.

Weltmeisterschaft in Aserbaidschan
Die WM findet zwischen dem 22. September und 13. Oktober 2012 in Aserbaidschan statt. Neben dem gesetzten Gastgeber qualifizieren sich die beiden Finalisten der U17-EM. Stattgefunden haben die Welt-Titelkämpfe bisher in den Jahren 2008 und 2010. Deutschland war bei beiden Auflagen dabei, Spanien nur im Jahr 2010.

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u17-em-logo

Das Logo der U17-EM © UEFA

Die Qualifikationsgruppen im Überblick (Ausrichter der Miniturniere fettgedruckt)
Gruppe 1: Schweiz, England, Belgien, Island (13. bis 18. April 2012)
Gruppe 2: Frankreich, Norwegen, Republik Irland, Polen (19. bis 24. März 2012)
Gruppe 3: Niederlande, Schweden, Dänemark, Finnland (26. April – 1. Mai 2012)
Gruppe 4: Deutschland, Spanien (Titelverteidiger), Tschechien, Serbien (10. bis 15. April 2012)

Halbfinals (26. Juni 2012)
Sieger Gruppe 1 vs Sieger Gruppe 2
Sieger Gruppe 3 vs Sieger Gruppe 4

Spiel um Platz 3 (29. Juni)
Verlierer HF 1 vs Verlierer HF 2

Finale (29. Juni)
Sieger HF 1 vs Sieger HF 2

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7 Kommentare »

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Tja, wenn man endlich mal zwei gute Halbzeiten hinbekäme und von der Vielzahl von Torgelegenheiten auch mindestens jeweils 1 Bude mehr macht als die Spanierinnen, dann sollte es im 3. Anlauf nicht unmöglich sein. Nicht auszudenken, wenn man analog der A-Natio, die die Olympiateilnahme versemmelt hat, jetzt auch keine U17 über die EM-Gruppenphase hinaus bringen und zur WM fahren lassen kann.

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  • FFFan sagt:

    Puh, das wird schwer. Wenn dieser U17-Jahrgang Spaniens genauso gut sein sollte wie die beiden vorangegangenen, müssen wir uns wohl mit dem Gedanken vertraut machen, erstmals nicht an einer Endrunde teilzunehmen…

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nein, niemals, FFFan! Dieses Gedankenspiel darf in keinster Weise in die Köpfe unserer Mädels rein – think positive und volle Konzentration sind definitiv angesagt.
    Mir passt nämlich absolut nicht, das der Trend im dt. FF dem des MF eher gegenläufig ist und ein damit abfinden, kommt nicht in die Tüte!

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  • pinkpanther sagt:

    Schließe mich Frau Fußball vorbehaltlos an!
    Ich hatte natürlich auch erstmal geschluckt als ich von der Auslosung gehört habe. Im Grunde genommen ist es in Hinblick auf die WM jedoch (fast) egal, in welcher Runde die Mädels auf einen wirklich starken Gegner treffen. Dadurch dass sich nur die beiden Finalisten qualifizieren, darfst du nur ein Spiel vergeigen … das Finale!
    Vielleicht ist es sogar ganz gut, schon in der Gruppenphase auf zumindest einen ernstzunehmenden Gegner zu treffen. Dann bleibt den Mädels vielleicht das böse Erwachen des Vorvorgängerjahrgangs erspart, als frau durch die Vorrunde einer WM (!) mit Kantersiegen spazierte, um dann beim ersten stärkeren Gegner gleich die Segel zu streichen.
    Jetzt heißt es volle Konzentration auf das Qualiturnier zu legen, alles zu geben und die Spanierinnen nach Hause zu schicken.
    Das Einzige, was mich hier wirklich ärgert, ist diese komische Setzliste der Uefa, die die Grundlage dafür geschaffen hat, dass von den beiden mit Abstand erfolgreichsten U17-Nationen Europas maximal eine zur WM fahren kann und mit Aserbaidschan dann noch eine vermutlich kaum konkurrenzfähige Mannschaft den dritten europäischen Teilnehmer stellt. Hoffen wir, dass Europa bei der kommenden WM ein ähnliches Desaster wie den CONCACAF-Vertretern 2010 erspart bleibt, als keine einzige Mannschaft die Vorrunde überstand.

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  • xyz sagt:

    Das wird wirklich schwer.Was ich von der neuen U17 gesehen habe,hat mich nicht gerade überzeugt.
    Ich hoffe nur,dass es noch eine Leistungssteigerung gibt.
    Irgendwie denke ich auch,dass Ralf Peter mit seiner Erfahrung fehlt. Denn bis jetzt ,hatte die neue Trainerin wenig Erfolg , wenn ich an den Nordic Cup denke und an einige Freundschaftspiele.

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  • Lusankya sagt:

    Nichtmal auf FIFA.com können sie es fassen, dass sich nur noch zwei europäische Teams qualifizieren können: „Each group winner will secure a place in the finals. Three of those sides will go on to qualify for the FIFA U-17 Women’s World Cup, one as champions of Europe.“

    😉

    Setzlisten im Jugendbereich sind übrigens immer so eine Sache. Was sagen die Leistungen vergangener Jahrgänge über den aktuellen Jahrgang aus? Nichts, da in der Regel eine komplett neue Mannschaft antritt.
    Deswegen wurde für die Setzliste nur die erste Qualirunde herangezogen, und da hat Spanien leider zu wenige Tore geschossen.

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  • Markus Juchem sagt:

    Danke, Lusankya. Habe das gerade an die Kollegen von FIFA.com weitergegeben, das wird korrigiert.

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