Potsdam festigt Tabellenführung

Von am 13. November 2011 – 19.13 Uhr 101 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat das Spitzenspiel des 9. Spieltags der Frauenfußball-Bundeslig beim 1. FFC Frankfurt mit 2:0 gewonnen. Während die Potsdamerinnen damit ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf fünf Punkte ausbauten, rutschte Frankfurt auf Rang drei ab.

„Wir haben 15 Minuten gebraucht, um ins Spiel zu kommen – und da stand es schon 0:2“, so Frankfurts Trainer Sven Kahlert. Für seine Mannschaft war es bereits die dritte Pflichtspielniederlage in Folge.

Cramer gelingt frühe Führung
Bereits in der achten Minute erzielte Jennifer Cramer die Führung für Turbine. „Wir haben von Anfang an mit viel Leidenschaft gespielt“, lobte Potsdams Trainer Bernd Schröder seine Elf. Nach Vorarbeit von Genoveva Anonma erhöhte Anja Mittag fünf Minuten später auf 2:0. „Die Spielerinnen waren nicht in der Lage, die Vorgaben umzusetzen“, haderte Kahlert. Während Frankfurt sich in der ersten Halbzeit noch einige Chancen erspielen konnte, erlahmte das Spiel nach dem Seitenwechsel nahezu komplett.

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Anja Mittag (r.) bedankt sich nach dem 2:0 bei Vorbereiterin Genoveva Anonma. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Potsdam verwaltet Führung
Die Potsdamerinnen taten in den zweiten 45 Minuten nicht mehr als nötig für das Spiel, die Frankfurterinnen fanden dennoch keine Mittel, die Partie noch zu ihren Gunsten zu drehen. „Der Wille und die Einstellung haben bei manchen Spielerinnen gefehlt“, kritisierte der Trainer. Im Frankfurter Spiel war keine Linie zu erkennen, ein geordneter Spielaufbau fand nicht statt, die Fehlpassquote war eklatant. Positiv war für die Frankfurterinnen allein die Zuschauerzahl: Zum ersten Mal in der Bundesligageschichte war das Stadion am Brentanobad mit 5.200 Zuschauern ausverkauft.

Wolfsburg siegt in Freiburg
Der höchste Sieg des neunten Spieltags gelang dem VfL Wolfsburg beim 3:0 (3:0)-Auswärtserfolg gegen den SC Freiburg. „Aufgrund unserer Leistung in der ersten Halbzeit ist der Sieg verdient“, befand VfL-Trainer Ralf Kellermann. Schon in der vierten Minute erzielte die Ex-Freiburgerin Martina Moser per Abstauber das 1:0. Beim zweiten Treffer zeichnete sich die Schweizer Nationalspielerin als Vorbereiterin aus und flankte in den Fünfmeterraum, wo Nadine Keßler (23.) ohne Probleme zum 2:0 einköpfen konnte. Verena Faißt (31.) gelang der 3:0-Endstand. „Wir haben heute in den entscheidenden Situationen nicht genug dagegengehalten und nach vorne nicht konsequent genug agiert“, so SC-Trainer Milorad Pilipovic.

Punkteteilung in Hamburg
Vor nur 165 Zuschauern kam der Hamburger SV gegen den FF USV Jena nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Maike Timmermann gelang in der 15. Minute der Führungstreffer. Amber Hearn glich eine Viertelstunde vor Spielende aus. Der USV bleibt trotz des Auswärtspunkts weiter auf einem Abstiegsrang.

Leverkusen weiter Schlusslicht
Die rote Laterne als Tabellenletzter behält jedoch Bayer 04 Leverkusen. Die Mannschaft von Trainerin Doreen Meier unterlag der SG Essen-Schönebeck mit 0:2 (0:0). Melanie Hoffmann erzielte in der 51. Minute die Gästeführung, Isabelle Wolf erhöhte in der Nachspielzeit. Durch den Sieg sicherte die SGS den fünften Tabellenplatz und hat nun vier Punkte Vorsprung auf den SC Freiburg auf Rang sechs.

Bad Neuenahr kommt in Fahrt
Nach dem schweren Saisonstart hat der SC 07 Bad Neuenahr beim 2:0 (0:0)-Auswärtserfolg gegen den 1. FC Lok Leipzig den zweiten Sieg in Folge gefeiert. Vor knapp 500 Zuschauern traf Laura Störzel in der 65. Minute zum 1:0. Den Endstand markierte Nationalspielerin Célia Okoyino da Mbabi nach 79 Minuten. Die drei Punkte lassen die Kurstädterinnen, die in der vergangenen Woche noch Tabellenletzte waren, auf den siebten Tabellenplatz klettern.

Duisburg klettert auf Rang zwei
Neuer Tabellenzweiter ist der FCR 2001 Duisburg. Die Duisburgerinnen gewannen bereits am Samstag mit 3:1 (2:0) gegen den FC Bayern München, der damit den Abstiegsrängen immer näher kommt. Jennifer Oster traf vor 1.320 Zuschauern in der 15. Minute zum 1:0, Alexandra Popp erhöhte fünf Minuten später auf 2:0. Nach dem Seitenwechsel kam der FCB durch Laura Feiersinger (48.) zum Anschlusstreffer, Weltmeisterin Kozue Ando gelang in der Nachspielzeit der 3:1-Endstand.

Der Rückstand der Duisburgerinnen auf Tabellenführer Turbine Potsdam beträgt fünf Punkte. Dennoch warnte deren Trainer Bernd Schröder vor Übermut. „Das ist nur eine Momentaufnahme.“

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101 Kommentare »

  • Michele sagt:

    Herzlichen Glückwunsch, Turbine Potsdam. Das war heute eine perfekte und entschlossene Mannschaftsleistung. Man merkte Turbine an, dass sie unbedingt das Spiel gewinnen wollten. Bei Frankfurt suche ich seit Wochen ein Spielsystem, aber leider finde ich keines. Als Fan des 1. FFC Frankfurt, halte ich natürlich zu meiner Mannschaft, aber sie machen es einem nicht leicht. Lira hat nach dem Spiel in einem Interview indirekt das System ihrer Mannschaft kritisiert. Sie meinte, dass Potsdam halt mit drei Stürmerinnen spielt und dort immer jemand in der Mitte auf die Flanken lauert. Bei Frankfurt ist es eben nicht so. Die Schiedsrichterin hat meiner Meinung nach zu schnell gelb gezeigt. Warum sie aber Odebrecht nach deren Foul an Behringer nicht verwarnt hat, bleibt ihr Geheimnis. Potsdam hat hochverdient gewonnen und ist somit wieder Meisterschaftfavorit Nr.1.

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  • Winter sagt:

    Frankfurt war platt. Sie hatten nicht wirklich etwas zuzusetzen. Eine Spielphilosophie war nicht zu erkennen. Angerer hat schlimmeres verhindert.

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  • wrack sagt:

    100% verdienter Sieg für Potsdam. Ein Indiz dafür: Nadine Angerer war m.E. beste Frankfurterin. An dieser Stelle auch mein Dank an sie, denn sie hat mir im Tipspiel die ersten 4 Punkte überhaupt beschert :-).
    Die erste Halbzeit fand ich ziemlich aufregend, in der zweiten Halbzeit wars dann eher mau, weil Potsdam seine Klasse ausspielte, um den Sieg nach Hause zu bringen. In dieser Form wird den Torbienen der Meistertitel kaum zu nehmen sein.

    Toll auch Bad Neuenahr, das von 10 auf 7 sprang. Und Celia hat einmal wieder ein Tor geschossen ! (Juchhu!)

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  • Herr Schulze sagt:

    Ich kann Michele nur beipflichten. Frankfurt lässt keine Spielanlage erkennen, im Gegensatz zu den tollen Potsdammerinnen, die jederzeit gefährlich waren und geradlinig gespielt haben. Herr Kahlert stellt sich mit seinen Sprüchen („Die Spielerinnen waren nich in der Lage…“) allmählich selbst in Frage. Abgesehen davon, dass ich seine Vorgaben, die angeblich unerfüllt bleiben kann, in dieser Saison nicht erkennen kann: Auch dass (schon wieder) Einsatz und Wille „bei manchen fehlten“ fehlten ist barer Unsinn – und nebenbei ein Armutszeugnis in eigener Sache.
    Lira Bajaramy hat recht, die Aufstellung passt nicht. Beste FFC-Feldspielerin war für mich Jennifer Marozan, die aber nur 30 Minuten mitdurfte. Es sieht so aus, als bräuchte der FFC nicht nur einen besseren Stadionsprecher, sondern auch einen besseren Trainer.

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  • ff-reloaded sagt:

    Glückwunsch an die Turbinen, aber mal ehrlich: der FFC konnte einen fast schon leid tun. Das sah aus, als ob lauter Profis gegen eine Handvoll Amateure (und Natze, der-sei-dank das nicht 5:0 ausgegangen ist) unterwegs sind; natürlich nicht, was die spielerische Qualität betrifft, aber die Einstellung..? Wann wenn nicht heute möchten die Frankfurterinnen denn engagiert um Bälle kämpfen?
    Das hätte ein Duell in Augenhöhe sein können, aber am Ende erinnert das ergebnislose Bemühen des FFC (und über weite Strecken des FCR in den vergangenen Wochen) an die A-Natio, in der halbherzig gewollt und nix gerissen wird. Motivations-Nachwehen der WM oder sollten doch lieber alle 8x/Woche trainieren und sich mehr drillen lassen? Was immer Bernd Schröder diese Saison ins Müsli seiner Mädels tut, es ist gut.

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  • maxsee sagt:

    Ich gebe den Frankfurter Fans recht. Frankfurt hat keine moderne Spielanlage und es fehlt an der Einstellung.
    Wenn ein Manager und ein Trainer aus grossen Namen – und das medial hochgepusht – kein Mannschaftskonzept herstellen kann, sondern sie nur einkaufen wollen, dann bleiben Namen Schall und Rauch.
    Dem Frankfurter „Klüngel“ kann keiner helfen.

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  • XQ sagt:

    Unverständlich Herr Kahlert, der sagte, dass sein Team 15 Minuten gebraucht hat, um in das Spiel zu finden. Die Suche nach dem Einstieg in das Spiel dauert jetzt schon 3 Spiele, da kann er noch so ausrasten. Es fehlt jemand, die das Spiel lenkt. Und die Aufstellung, mit der er spielte, war doch mehr destruktiv und auf Konter ausgerichtet, als dass da eine kreative Spielgestaltung bei rauskommt. Herr Kahlert sollte nicht nur auf seine Damen meckern, seine Flexibilität in Aufstellung und Ausrichtung war doch heute der von Schröder hoffnungslos unterlegen. Er war auch nicht zu Korrekturen in der Lage. Meiner Meinung nach müssen Bajramaj in das Mittelfeld und vorn 3 Spitzen als Gefahrenherde, die die Abwehr binden. Nur so bekommt man jetzt den Druck auf den Gegner und schafft sich selbst Erfolgserlebnisse. Nach der Winterpause kommt dann vielleicht Kulig wieder. Und im Augenblick sollte man nur bis dahin sehen.

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  • Krissi sagt:

    Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: verdienter Sieg von Potsdam! In der ersten Halbzeit die klasse Offensive ausgespielt und in der 2. HZ war dann eben die Defensive klasse. Hätte mich allerdings (auch als Turbine-Anhänger) interessiert wie es ausgegangen wäre, wenn Frankfurt den Ausgleich erzielt hätte… 😉

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  • waiiy sagt:

    Klasse Vorstellung von Naeher! Sie hat nicht nur einmal glänzend reagiert. Aber das zeigt, das eine große Mannschaft durchaus auch eine große Torhüterin haben sollte.

    Ganz überragend fand ich heute auch Jennifer Cramer! Gegen sie hatte Kerstin Garefrekes nicht wirklich eine Chance. Dadurch lahmte das Flügelspiel auf rechts von Frankfurt doch sehr.

    Man könnte über Patti wieder meckern. Aber ein Rückpass zu Jennifer Cramer und ein Steilpass zu Genoveva Anonma reichten aus, um 2 Tore vorzubereiten. Wenn sie das in jedem Spiel tut, bin ich sehr zufrieden. 🙂

    Ansonsten sah man heute bei Potsdam, dass man unter allen Umständen Fehler vermeiden und Frankfurt nicht zur Entfaltung kommen lassen wollte. Dabei blieb das Offensivfeuerwerk ein wenig auf der Strecke. Aber das war eben auch die richtige Marschroute gegen einen schweren Gegner.

    Des weiteren treffen alle Aussagen der Vorredner zu.

    waiiy

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  • Silvijjaaa sagt:

    Klar war der Sieg verdient, aber der FFC war auch ein wenig im Pech. Der Lattentreffer gleich zu Beginn war nicht hilfreich und der erste Schuß der Turbienen war gleich drin. Das zweite Tor roch sehr nach Abseits, leider gibt es keine eindeutige Zeitlupe.
    Aber die individuellen Fehler sind im Moment das Problem. Garefrekes und Smisek vergeben klarste Torchancen(wenigstens erarbeiten sie sich welche), Kumagai wieder mit einem dicken Fehler. So wird es gegen fast jede Mannschaft eng.
    Für Frankfurt geht es nur um Platz 2 in dieser Saison und das wird schon schwer genug.

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  • jochen-or sagt:

    Frankfurt erschien in den Spielen, die man aus dem Nordosten verfolgen konnte, schwächer als im Vorjahr, Turbine inklusive der Bank stärker. Nicht unerwartet kommt daher der Erfolg von Turbine, zumal bei Frankfurt nicht alle an Bord waren.

    Lira – offensichtlich stark motiviert gegen ihre alten Kameradinnen – war m.E. in der ersten Hälfte noch die Auffälligste ihres Teams.
    Dieses hat nur ab etwa der 20. Minute bis zur Pause den Eindruck erweckt, die Niederlage noch vermeiden zu können. Nach der Pause lief auch bei Lira so gut wie nichts mehr.

    Dabei wurde Frankfurt von der Schiedsrichterin durchaus wohlwollend behandelt. Gelbe Karten nur für Turbinespielerinnen für unbedeutende Berührungen und jede Menge Freistöße stets für Frankfurt, auch wenn es normales Abwehrverhalten war. Kaum Pfiffe bei vergleichbaren Situationen für Turbine.
    Prima, dass Turbine alle diese Standardsituationen mit weiten Schlägen in den Strafraum, die früher stets für Gefahr sorgten, so gut im Griff hatte.
    Ich gestehe, dass ich nur darauf gewartet habe, dass eine Turbine vom Platz gestellt wurde und nehme an, dass Schröder auch deshalb drei Verwarnte ausgewechselt hat.
    (War dies nicht die Dame, die das Freistoßtor im Pokalfinale nicht gegeben hat?)

    Nervig auch der Kommentar des leider stets selben Reporters der ARD, der die Leistung von Frankfurt zeitweise besser redete, als sie war.

    Peinlich auch der Kommentar von Kahlert, der versprach, sich die Mannschaft wegen mangelnden Einsatzes zur Brust zu nehmen und die Mannschaft damit öffentlich demütigte, so als ob er selbst damit nichts zu tun hätte. Er sollte sich mal fragen, ob er womöglich keine ausreichende Respektperson ist, denn der Vorwurf nebst dieser Drohung kam doch schon innerhalb kurzer Frist zum 2. Mal aus seinem Mund.
    Das spricht deutlich dafür, dass er die Mannschaft nicht erreicht.

    Wenn jetzt Turbine bei diesem Kader auch Duisburg schlägt, so kann es tatsächlich die befürchtete langweilige Saison werden, denn man kann diese Saison selbst den Ausfall von einigen Spielerinnen verkraften.

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  • Mika sagt:

    So kritisch sehe ich das Spiel von Frankfurt nicht. Nach den 2 Toren haben sie eigentlich recht gut verteidigt. Und Lira hat auch besser gespielt als zuletzt.

    Bei Potsdam interessant, dass Yuki nach der Einwechslung von Chantal den Platz von Patti im Mittelfeld übernommen hat. Scheint ihr aber nicht so zu liegen. Danach hat Frankfurt auch im Mittelfeld mehr Platz bekommen. Daran ist zu erkennen, wie wichtig Patti auch wegen ihrer Defensivleistung ist.

    Ungewöhnlich auch, dass Antonia im Sturm gespielt hat. Hat sie aber in ihrer kurzen Zeit auf dem Feld gut gemacht. Dass Schröder ausgerechnet bei so einem wichtigen Spiel experimentiert… Ist aber alles gut gegangen.

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  • Michael sagt:

    Für mich hat die Mannschaft des FFC Frankfurt die Leistung gebracht, zu der sie im Moment in der Lage ist, d.h. wesentlich besser als gegen Paris, aber eben nicht ausreichend für Turbine.

    Den Spielerinnen nach der Partie mangelnden Willen und Engagement vorzuwerfen, ist ein größerer Hammer als das verlorene Spiel. Für mich steht nach solchen Äußerungen („Die Spielerinnen waren nicht in der Lage, die Vorgaben umzusetzen“) fest: Frankfurt hat ein Problem, ein Trainerproblem.

    Dass die meisten Spielerinnen (Ausnahmen explizit Bajramai und Bartusiak) im direkten Laufduell deutlich unterlegen sind,
    dass die meisten Zweikämpfe gegen die knallhart zur Sache gehenden Potsdamerinnen verloren gehen,
    dass keine Passsicherheit insb. im Aufbauspiel zu erkennen ist, dass nach jedem gewonnenen Ball erst mal ein Moment der Besinnung eingelegt und dann wohlmöglich noch riskant rückwärts gepasst wird,
    dass Marozsan erst in der 70.(?) Minute eingewechselt wird,
    das alles sind Dinge, die mit dem Gesamtzustand der Mannschaft, dem Trainingsaufbau und dem Spielkonzept zu tun haben.

    Keinesfalls kann man mangelnden Willen und Einsatzbereitschaft konstatieren – auch das üblich traumtänzerische Auftreten der Abwehrreihe hat damit nichts zu tun. Die mangelnde Chancenverwertung entsprach der Normalität beim FFC.
    Bajramai, Marozsan und Angerer haben ein gutes Spiel gemacht, Weber und Huth mit rabenschlechtem Passspiel, Krieger und Thunebro mit gutem Engagement, Bartusiak und Kumagai mit den gewohnten Aussetzern, aber auch viel Sicherheit in der Abwehr, Smisek und Garefrekes nicht so sehr schlecht, sondern oft effektiv von Potsdam neutralisiert. Die Mannschaft hat in großen Zügen das gebracht, was sue augenblicklich kann. Es ist nur mittlerweile allzu deutlich zu erkennen, was bei der Führung dieser Mannschaft vieler sehr guter Spielerinnen versäumt wurde und auch nicht unmittelbar ausgeglichen werden kann.

    Potsdam ist eine Nummer zu groß. Natürlich kann es sein, dass das Pokalspiel trotzdem gewonnen wird. Aber das Problem bleibt der Trainer.

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  • waiiy sagt:

    Auf Frankfurter Seite hat mir heute eindeutig Nadine Angerer am besten gefallen. Aber auch Saki Kumagai war klasse. Sie ließ Genoveva Anonma nicht zur Entfaltung kommen und hat ihren Körper dabei geschickt eingesetzt. Da dies von der Schiedsrichterin nicht gepfiffen wurde, war das sehr klasse.

    In einem Kommentar habe ich gelesen, dass der Pass von Hanebeck auf Anonma vor dem 0:2 Abseits war. Ich habe mir die Ausschnitte noch einmal angeschaut. Daraus ist es nicht zu erkennen.

    Traurig finde ich die Reaktion von Sven Kahlert, die genau so in die Kabine aber nicht vor die (fast) landesweiten Mikrophone gehört hätte. Er hat sich klar von der Mannschaft, die er ja trainieren und einstellen muss, distanziert. Vielleicht sollte man ihn dafür von der Mannschaft distanzieren, wenn er die Mannschaft nicht mehr erreicht.

    Auch die Auswechslungen auf Frankfurter Seite machten für mich nicht viel Sinn in Anbetracht dessen, dass man 0:2 zurückgelegen hat. Wieso muss mit Huth raus, die doch offensiv auch weiter noch Akzente setzen kann? War Thunebro verletzt? Immerhin beraubt man sich so einer Chance, nach vorn etwas zu ändern. Warum wurde kein drittes Mal gewechselt und „alles oder nichts“ gegangen? Wollte man eine noch höhere Niederlage verhindern?

    waiiy

    waiiy

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  • sodalith7 sagt:

    Ich hoffe, dass Frau Neid heute einiges in hier Notizbuch geschrieben hat 😉
    Potsdam hat eine absolut tolle MANNSCHAFTSLEISTUNG gezeigt. Es ist ein Spielsystem und auch eine Philosophie zu erkenne, die alle Spielerinnen verinnerlicht haben.
    An dieser Stelle möchte ich auch noch mal Babette Peter herausstellen. Für mich gehört sie zu den besten Innenverteidigerinnen im Frauenfußball. Herausragendes Stellungsspiel, tolles Zweikampfverhalten und sie hat dann noch die Ruhe mit präzisen Pässen das Angriffsspiel einzuleiten.
    Für mich hat sich auch den Eindruck bestätigt, dass es im Frauenfußball besser ist mit mehr als einen Stürmerin zu spielen.
    Ich verstehen einfach nicht, warum man die technischen Fähigkeiten von Lira weder bei Frankfurt noch in der Natio einbringen kann. In der 1.Hz war sie laufstark, hat sich angeboten und die Bälle gefordert, aber dann fehlt einfach eine Anspielstation.

    Zu Herrn Kahlert:
    Ich denke, dass Herr Dietrich ein sehr machtbewusster Mann ist, der sehr ungern etwas von seiner Autorität an einen Trainer abgeben möchte. Aber genau das ist eben wichtig, um als Trainer eine Mannschaft führen zu können (siehe Schröder).

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  • MatzeM sagt:

    @waiiy

    Ich nehme an, dass Bernd Schröder die Mädels in der Halbzeit auch zurückgepfiffen hat, denn während des Turbine-Powerplays zwischen der 5. und 20. Minute haben sie im defensiven Mittelfeld doch einige Lücken gelassen, die Mainhatten in der Folge ganz gut nutzen konnte. Wenn man auf des Erzrivalen Platz zur HZ mit zwei Toren vorn liegt, wäre es doch auch dämlich, nicht auf Sicherung und Konter zu spielen, was die Turbinen in der 2.HZ ja auch ganz souverän durchgezogen haben.
    Schon ab ca. der 60.Minute hatte ich das Gefühl: Das wars. Zur Halbzeit sah das noch ganz anders aus.

    Matze

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  • waiiy sagt:

    Ich habe gerade noch einmal einiges gelesen und finde die meisten Kommentare sehr richtig.

    Dabei ist mir eins aufgefallen: Ich sehe eine Parallele zwischen Duisburg in der Saison 2010/2011 und Frankfurt in dieser Saison. Vielleicht sollte man das in Frankfurt verfolgen und eher die Reißleine ziehen als letzte Saison bei MVT…

    waiiy

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  • Krissi sagt:

    @MatzeM: du hast wahrscheinlich recht, aber im Gegensatz zu Kahlert macht Schröder seine Ansagen da, wo sie auch hingehören: in der Kabine! Das Kahlert seine Mannschaft vor aller Augen bzw. Ohren so runterputzt, ich weiß nicht, dass erinnert mích doch stark an Colin Bell. Und dass so etwas die Mannschaft motiviert wag ich zu bezweifeln…

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  • waiiy sagt:

    @Michael: Ich gebe Dir vollkommen Recht und das ist wirklich traurig, dass Du damit so Recht hast…

    waiiy

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  • MatzeM sagt:

    @Krissi
    Völlig richtig. Dass Bernd Schröder, der ja nun völlig unverdächtig ist, ein guter Diplomat zu sein 😉 seine eigene Mannschaft vor der Kamera derart durch den Dreck zieht (so hart muss man das ausdrücken), wie Sven Kahlert das heute tat, hat man noch nicht erlebt. Das war wirklich übel und mit Sicherheit nicht konstruktiv!

    Matze

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  • Sheldon sagt:

    Ein paar Punkte, die mir aufgefallen sind:

    Zuerst einmal war das von Potsdam nicht wirklich überragend. Sie haben zwei Tore und dann die Schotten hinten dicht gemacht. Interessant war in diesem Zusammenhang Anonmas Leistung, die ja im Normalfall mehr nebenher getrabt ist als das sie wirklich Gas gegeben hat. Sie hatte heute anscheinend absolut keine Ambitionen, ein Tor zu erzielen, sondern hat sich zu 100% aufs Verteidigen und Ballverschieben konzentriert.
    Und anscheinend war Schröder heute mit ihr sehr zufrieden, sein Gesichtsausdruck bei Anonmas Auswechslung ließ dies jedenfalls vermuten.

    Zum anderen reichte Turbines körperliche Überlegenheit einfach aus: Schneller, aggressiver, ausdauernder, härter. Es wurde immer sofort in die Zweikämpfe gegangen und zwar konsequent.

    Im Spiel generell sind mir vor allen Dingen die Defensivakteure besonders gut aufgefallen. Peter war hinten immer zur Stelle, wenn es brannte, Cramer nahm Garefrekes aus dem Spiel, Kemme fehlt tatsächlich noch die Fitness, eine Bajramaj komplett aus dem Spiel zu nehmen, aber auch diese war zumindest in der zweiten Halbzeit nahezu abgemeldet. Und nicht zu vergessen natürlich Schmidt, die Spielerin des Spiels für mich heute, die rechte Seite gehörte komplett ihr, nix zu machen für Thunebro und Maroszan.
    Vorne fiel vor allem Mittag auf, sie legte ein derartiges Laufpensum hin und presste den Gegner in der eigenen Hälfte ein, wo es nur ging.
    Odebrecht hatte sehr große Schwierigkeiten am Anfang, später aber wurde sie besser und agierte vor allem hinten sehr sehr stark.

    Alles in allem eine starke Defensivleistung, die aber nach vorne nur sporadisch aktiv wurde.

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  • Mika sagt:

    Weiß jemand ob man sich die Interviews vom HR und RBB irgendwo im Netz ansehen kann?

    edit: Die ganze Übertragung vom HR ist hier zu sehen: http://www.hr-online.de/website/rubriken/sport/index.jsp?rubrik=27258&key=standard_document_43130466&mediakey=fs/allgemein/20111113_heimspiel_extra&type=v

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  • Krissi sagt:

    @MatzeM: Tja mal sehen wohin das bei Frankfurt noch führt…kann mr nicht vorstellen, dass ein Siggi Dietrich mit der Leistung von Frankfurt in letzter Zeit sehr „amused“ war. 😉

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  • ff-reloaded sagt:

    @ Mika: danke für den Tipp, hab’s mir auf DFB-TV nach der Arbeit angesehen, da waren die Kommentare von Kahlert nicht bei… (zum Glück?) RBB hat auch übertragen, hab ich vorhin gesehen. Wieso der DFB seine Kameras nicht zu einem Spiel schickt, wo nicht 2 andere sind, ist mir rätselhaft.

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  • busyr sagt:

    @jochen-or:

    Nein, es war eine andere Schiedsrichterin als jene, die Frankfurt seinerzeit zum Pokalsieg verholfen hat.

    Heute hat Marija Kurtes (http://www.soccerdonna.de/de/marija-kurtes/profil/schiedsrichter_12.html) geschiedst. Das Pokalfinale wurde hingegen von Christina Jaworek (http://www.soccerdonna.de/de/christina-jaworek/profil/schiedsrichter_9.html) geleitet.

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  • FFFan sagt:

    @ Nora:

    Das erste Tor für Wolfsburg hat Martina Müller erzielt, nicht die Ex-Freiburgerin Moser.

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  • wrack sagt:

    Der DFB nennt die Wolfsburgerin Martina Müller statt Martina Moser als Schützin des 1:0 gegen Freiburg. Was ist korrekt ?

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  • Doc sagt:

    Au weh! Frankfurt hat eine neue Baustelle: sich selbst. Es ist jedoch IMMER kontraproduktiv im Fußball, wenn man sich mehr mit sich selbst beschäftigen muss als mit dem Gegner.
    Der Trainer kann nun beweisen, ob er die Frauenschaft führen kann oder letztendlich daran scheitert. Es wird sich in den nächsten Wochen entscheiden.
    Ich glaube, wenn mein Trainer mich (wahrscheinlich aus Selbstschutz) vor laufender Kamera derart absaut, bekomme ich Loyalitätsprobleme ihm gegenüber. Bei Kritik kommt es auf Ort und Art an. Sie kann heilend und nützlich sein…oder das Problem enorm vergrößern.
    Scheidet Frankfurt aus dem Pokal aus, wird der Trainer zur Disposition stehen…denn die Alternative wäre das Eingeständnis Dietrichs, falsch eingekauft zu haben, nämlich allein nach NAMEN und nicht nach Bedürfnis.

    Als Turbineanhänger bin ich von Frankfurt enttäuscht. Ich hatte mich auf eine spannendere Saison eingestellt. Zwar freut sich der Fan, wenn die eigene Mannschaft gewinnt…doch es könnte langweilig werden. Und was ich am meisten möchte, ist Spannung. Auch auf die Gefahr hin, dass am Ende das entscheidende Pünktchen fehlt.
    Frankfurt hat tolle Fußballerinnen. Es macht großen Spaß, einer Maroszan oder Lira zuzusehen. Wenn aus solch‘ einer namhaften Truppe kein sichtbar schlagkräftiges Team geschmiedet wird, ist das Problem logischerweise der Trainer. Das haben ja alle bereits weiter oben korrekt analysiert.
    Vielleicht schaffen sie es, die Winterpause angemessen zu nutzen und im Frühling anzugreifen. Das wünsche ich uns allen, damit es spannend wird zum Ende der Saison.

    Jemand bemerkte weiter oben, der prominente Stadionsprecher wäre auch ein „Problem“ 😉 Habe ich was verpasst?

    Gruß an alle

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  • Chris sagt:

    Zum Stadionsprecher, er redet mir persönlich immer zu viel, wenn ich dann mal beim FFC bin. Zudem weiß er manchmal auch nicht worüber er redet.
    Zudem bezeichnete er Bernd Schröder als „Chef-Ideologen“. Fand ich auch nicht so passend. Aber kann man ja sehen wie man möchte.

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  • Max sagt:

    Der Stadionsprecher Rolf Töpperwien war schon immer eine Labertasche!

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  • henry sagt:

    zum stadionsprecher in frankfurt:
    an ihn kann sich so manch anderer ein beispiel nehmen. wenn ich am fernseher richtig gehört habe, hat er das obligatorische vorname/nachname – spielchen mit den fans vor dem match (bekanntgabe der aufstellungen) nicht nur mit den spielernamen der heimmannschaft sondern auch mit den spielernamen des gegners (hier TP) gemacht.
    ich ziehe meinen hut, herr töpperwien!

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  • Michael sagt:

    Der Frankfurter Stadionsprecher ist kein Problem, sondern eine Institution.
    Er muss reden. Über Fußball. Viel.
    Das ist seine Lebensaufgabe.
    Ehre seinem Werk.

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  • waiiy sagt:

    @Doc: Die Frage ist heute eigentlich die, ob man noch bis zum eventuellen Ausscheiden im Pokal wartet? Dann sind es nur noch 2 Möglichkeiten, Titel zu erreichen. Und in der CL ist es auch nicht gerade einfach, wenn man irgendwann Lyon oder Potsdam mit Hin- und Rückspiel besiegen muss, also auch auswärts ran muss.

    Also wird man sich in der Vereinsführung die Frage stellen, ob man im Pokal unter den jetzigen Bedingungen oder mit einem neuen Trainer bessere Chancen hat, diese Möglichkeit eines Titels zu wahren.

    Es ist eben das Sprichwort: „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.“ (wenn man denn das Ende kommen sieht)

    waiiy

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  • Lucy sagt:

    @ Michael und waiiy

    Mit euren Aussagen von 20.57 u. 20.59 Uhr kann ich gut leben, bzw. stimme sogar zu.

    Scheinbar ist der FFC im Moment da angelangt, wo er grad vor 2 Jahren etwa mit Trainer Wegmann war… Viele Wechsel verstehe ich auch nicht so ganz und seine Aussagen zu der Mannschaft habe ich noch gar nicht gehört, weil ich es noch nicht geschafft habe, die Aufzeichnung anzusehen. Kenne sie also nur von euch, was hier so dazu geschrieben wurde. Hört sich aber nicht wirklich nett an, eher hilflos…

    Zu Töppi, man muss ihn nicht mögen, aber ich finde, er bringt trotz allem mehr „Pep“, Lockerheit und Lacher rein, als alle anderen Sprecher, die ich bisher von auswärts kenne. 😉

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  • Andreas Bösel sagt:

    Bei Frankfurt wird jetzt ein Problem des Frauenfußballs offensichtlich. Es fehlt wohl an guten Trainern. Die sind wohl i.d.R. bei den Männern zu finden. Für mich ein Armutszeugnis, dass sich der Trainer hinstellt und die Spielerinnen beschimpft, wenn schon fast die ganze Saison kein vernünftiges Spielsystem da ist. Bei der Qualität der Mannschaft kann es doch nicht sein, dass man keinen vernünftigen Spielaufbau hinbekommt, Pässe nicht ankommen und man sich selbst gegen eher schwache Teams schwer tut. Wie heißt es doch: Der Fisch stinkt vom Kopf!

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  • speedy75 sagt:

    Man muss ja Töppi nicht mögen aber als Stadionsprecher ist er so schlecht wie ihn manche hier machen auch wieder nicht.
    Der Mann mus halt einfach über Fußball labbern.

    Die öffentliche Kritik von Kahlert an seinem Team find ich auch sehr deplaziert, so was klärt man besser intern.
    Beim FFC hat mir neben Angerer noch Bajramai gut gefallen, warum Marozsan so spät eingewechselt wurde versteh ich auch nicht.

    Ingesamt merkt man aber dass dem FFC eine Führungsstruktur auf dem Platz fehlt. Was waren das noch für Zeiten mit Lingor oder auch mit Abstrichen mit Birgit Prinz. Lanfristig könnte diese Rolle vielleicht mal Kulig oder auch Marozsan übernehmen.

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  • S.O.S. sagt:

    Zur angesprochenen Trainer-Problematik ein paar nüchterne Fakten:
    Jena tritt auf der Stelle; das von Martina Voss-Tecklenburg trainierte Team bleibt mit fünf Punkten Vorletzter in der Tabelle.

    3 Tore, 5 Punkte – das ist nach 9 Spielen die schlechteste Bilanz seit (Wieder-) Zugehörigkeit zur FBL, d.h. sogar noch schlechter als in der Superverletzungspech-Hinrunde der Aufstiegssaison 2008/09 (8 Tore, 6 Punkte) und in der Zaunmüller-Entlassungs-Hinrunde 2010/11 (9 Tore, 8 Punkte)!

    Entschieden zu wenig für eine solch renommierte Persönlichkeit des deutschen Frauenfußballs ),
    der alle Wünsche erfüllt worden sind (http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Frauenfussball-Trainerin-Martina-Voss-Tecklenburg-Alle-Wuensche-erfuellt-12958738).

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  • Kay sagt:

    Nochmal was zum Stadionsprecher, Ihr könnt ja den „gefällt mir nicht“ Button soviel Ihr wollt betätigen, aber ich finde den Herrn Töpperwien einfach nur grausig. Immer wenn ich Ihn reden höre habe ich den Eindruck der Herr redet für sich und seine eigene Selbstverliebtheit, am Beispiel der Bekanntgabe der Zuschauerzahlen m.E. sehr gut zu vernehmen, immer dieses: „Für die Kollegen vom Funk und Fernsehen, für die schreibende Presse, für alle Medienvertreter, …“ (bla bla bla) nach gefühlt 1. Minute kommt er dann zum Wesentlichen und nennt die Zahl, das machen andere Vereine Stilgerechter, z.B. Turbine mit dem schlichten: „Der 1.FFC Turbine Potsdam bedankt sich heute bei (Anzahl) Fans“.

    @ henry

    Das ein Stadionsprecher die Gastmannschaft genauso wie die Heimmannschaft vorstellt, mit dem von Dir angesprochenen Vorname/Nachname Spielchen, konnte das am TV aber nicht 100% vernehmen ob das so war, ist durchaus etwas nicht alltägliches da gebe ich dir Recht, es gibt aber Stadionsprecher die machen das, der in Jena zum Beispiel. Das ist aber dem geschuldet das lediglich die TurbineFans so Zahlreich bei Auswärtspielen vertreten sind das dies überhaupt möglich ist so zu machen und selbst wenn es ein Stadionsprecher nicht macht brüllen die TurbineFans den Nachnamen einfach mit, ggf hast du auch einfach nur deswegen den Eindruck gewonnen.

    VG
    Kay

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  • palermomüller sagt:

    Sehr gute Kommentare, die die Wirklichkeit so ziemlich widerspiegeln.

    Auch ich frage mich, wie man aus solch guten Spielerinnen kein Team formen kann. Kahlert hat mit Lira und Dzsenifer Marozsán die besten Spielmacherinnen der BuLi im Kader und außerdem mit Ali Krieger und Kerstin Garefrekes die ligaweit beste Achse auf der rechten Seite. Darüber hinaus mit Weber und Szmisek sehr emsige Leute, die sehr wohl sich engagieren.

    Für mich gehört z. B. Lira Bajramay auf die 10, gemeinsam (oder im Spiel variierend … also abwechselnd Sturm – 10) mit Maroszan, hinter die Spitzen …. mit Weber / Behringer als defensive Unterstützung. Aber es hagelt nur weite Pässe.

    Auch ich finde es nicht in Ordnung, daß Herr Kahlert sich in der Öffentlichkeit über Spielerinnen auslässt – vor allem sein Ball-weg-geschieße kurz vor Schluß, als nicht sofort jemand hinkam zum Einwurf, war überflüssig und provoziert nur Unstimmigkeiten.

    Solche Sachen verhindern vernünftige persönliche Aussprachen, da Kahlert ja damit alles gesagt hat, und stellt Spielerinnen in der Öffentlichkeit pauschal bloß. Wie will er denn jetzt noch die Leute erreichen ?

    So kann man kein Team führen, denn es war offensichtlich, daß einige Spielerinnen sehr wohl dagegen halten wollten.

    Und auch das spricht letztlich für Schröder. Trotzdem er ein schwieriger Mensch sein soll, ist er doch in der Lage, eine Gruppe von hochtalentierten Spielerinnen zu formen. Schröder ist definitiv nicht jedermensch’s Sache (nach eigener Aussage), trotzdem sportlich eben mit Plan.

    Entscheidend wird sein, daß Kahlert jetzt selbst aus der Situation lernt und dem Team ein Konzept mitgibt, daß auch in entscheidenden Spielen funktioniert.

    Bin gespannt, wie das weitergeht … wenn auch Düüüüsburich in Potsdamerinnen verliert, dürfte der Titel vergeben sein.

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  • Lucy sagt:

    Nein Kay, das war wirklich so. Nachdem Töppi nach den ersten beiden Namem gemerkt hat, dass die Turbine-Fans mitmachen, hat er nur noch die Nummern und die Vornamen der Turbinen angesagt.

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  • henry sagt:

    @kay
    wie bereits gesagt „wenn ich am fernseher richtig gehört habe…“, ansonsten kann ich nur sagen, bin ich jetzt nicht so oft im stadion, von hannover aus bietet sich halt allenfalls wolfsburg für mich an und da habe ich es noch nicht erlebt (will aber meine hand dafür nicht ins feuer legen)
    und es ist natürlich auch immer von der anzahl der gästefans abhängig, ganz klar! wenn davon nur zwei da sind, wird die gut gemeinte aktion zum lacher 🙂
    tja, der herr töpperwien steht auf theatralik, dass muss wohl auch der eingefleischste töpperwien-fan zugeben, und zuviel davon ist natürlich auch nicht gut, aber die schlaftablette am mikro will wiederum auch keiner haben…
    mann kann es eben nicht allen recht machen

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  • Sheldon sagt:

    Zur hier angesprochenen Trainerproblematik:

    Ich glaube, hier wird die Schuld beim Falschen gesucht! Kahlert ist meines Erachtens nur zu bemitleiden. Wer es so eindeutig am eigenen Körper zu spüren bekommt, dass er nur eine Marionette ist, wie soll so ein Mensch denn reagieren? Er hatte doch noch nie einen Einfluss auf die Spielerinnen!

    Die Schuld müsste man eher bei dem gesamten System „1.FFC Frankfurt“ suchen: Wenn Spielerinnen mit der Illusion verpflichtet werden, sie könnten hier im Vorbeigang mal eben 3 Titel jede Saison abstauben und sich durch die Liga zaubern, wie kann dann der Trainer etwas von ihnen verlangen, was sie nicht gewohnt sind und nie gewohnt waren: Einsatz zeigen und Fighten bis zur letzten Sekunde?
    Hier ist ganz klar das Modell des Siggi Dietrich geplatzt: Eine riesige Blase, die in dieser Woche zum Knallen gebracht wurde. Wer die Kompetenzen eines Trainers in der Kaderzusammenstellung gegen den Werbefaktor einzelner Spielerinnen eintauscht, der muss sich nicht wundern, wenn das Ganze so arg nach hinten los geht. Ich denke nicht, dass Kahlert auch nur ein Wörtchen bei der Kaderzusammenstellung mitreden durfte! Überhaupt habe ich Kahlert und Dietrich noch nie näher als 10 Meter zusammenstehen sehen. Da muss einiges hinterfragt werden, zum Beispiel, wieso man keine Stürmerin mit Knipserqualitäten verpflichtet hat, wieso man seinen Kader nicht im defensiven Mittelfeld breiter besetzt hat mit Spielerinnen, die etwas von Spielaufbau verstehen, wieso man in der Abwehr nicht schnelle und athletische Spielerinnen geholt hat, sondern dort eine Abwehrreihe aufbietet, die mit einem einzigen Pass ausgehebelt werden kann, der noch nicht mal besonders steil sein muss.

    Da wurde eindeutig falsch eingekauft, selbst Bajramaj erweist sich nicht annähend als kampfesstarke Führungsspielerin, die mal den nötigen Einsatz auf dem Platz zeigt. Sie muss sich ihre Körner ja für die Fototermine, Pressekonferenzen und Werbeveranstaltungen aufheben! Wenn dieses Denken jetzt Oberhand gewinnt, dann wird dies nicht die letzte Niederlage der Saison gewesen sein!

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  • Detlef sagt:

    Ich habe das Spiel der Frankfurterinnen jetzt nicht so schlecht gesehen wie die Mehrzahl der User hier!!!
    Garefrekes, Bajramaj und Weber waren für mich die besten Frankfurter Feldspielerinnen!!!
    Was aber auffällt, Mainhatten hat keine Knipserin!!!
    Sandra Smisek hatte die zwei besten Tormöglichkeiten für die Gastgeberinnen, aber ansonsten blieben die Torabschlüsse doch recht harmlos!!!
    Zur Zeit scheint mur Crno den richtigen Toreriecher in Frankfurt zu haben, aber die war ja gestern verletzt!!!

    Potsdams Abwehr stand einige Male ziemlich weit von seinen Gegenspielerinnen entfernt, und lud die Platzherrinnen so zum Toreschießen ein!!!
    Aber was „die beste Mannschaft der Welt“ daraus gemacht hat, war schon ziemlich erbärmlich!!!

    Aber so etwas kann sich schnell wandeln, und in 3 Wochen treffen die Frankfurter Angreiferinnen vielleicht den Ball/das Tor wieder???
    Deshalb schließe ich mich ANJA MITTAG an, und sage; „mal schön den Ball flach halten“!!!

    Die Klasse ist doch (ohne Zweifel) vorhanden in Mainhatten, was fehlt ist das Selbstvertrauen!!!
    Und da ist es besonders kontraproduktiv, wenn Kahlert öffentlich sein Team so demontiert!!!
    Übrigens hat Schröder so etwas (früher) auch schon fertig gebracht, aber er ist ja auch kein Diplomat, wie hier schon richtig festgestellt wurde!!!
    Jetzt die Trainerfrage zu stellen, würde wohl den Verzicht auf jeglichen Titel bedeuten!!!
    Ich glaube nicht, daß man in Mainhatten dem „Duisburger Modell“ nacheifern wird, denn das Festhalten an Kahlert ist auch auf SiDis Mist gewachsen!!!

    Jedenfalls wird es sehr interessant zu sehen, wie der angeblich so professionelle Klub mit dieser Krise umgeht, und wie lange diese noch dauert???

    Auf meine TURBINEN bin ich jedenfalls mächtig stolz, daß sie sich so toll präsentieren konnten!!!
    Jetzt heißt es weiter dranbleiben, an den gemachten Fehlern weiter arbeiten, und auf das ganze „die Meisterschaft ist schon entschieden“-Geschwätz nichts zu geben!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: Dass eine Maroszan in den 30 Minuten, in denen sie auf dem Platz war, mehr Akzente nach vorne gesetzt hat, als alle anderen Frankfurterinnen, spricht doch für sich! Es ist erbärmlich, wie wenig Frankfurt leistet, dass es eine Spielerin braucht, die vielleicht gerademal auf 80% ist nach ihrer Verletzung, um Bewegung in die Mannschaft zu bringen.

    Frankfurt hat sich gestern einfach zustellen lassen. Kemme auf Bajramaj, Cramer auf Garefrekes, das reichte. Huth hat gegen Schmidt auf links überhaupt kein Land gesehen, so einfach gehts. Und wenn man dann im Mittelfeld mit Smisek, Weber und Behringer drei Spielerinnen hat, deren größste Schwäche der Spielaufbau ist, dann sind das nunmal die 30% Ballbesitz!

    Die Trainerfrage existiert in Frankfurt nicht, weil Frankfurt allem Anschein nach zur Zeit überhaupt keinen Trainer hat. Die Mannschaft trainiert sich seit Jahren selbst, Spielerinnen wie Prinz, Angerer, Smisek, Hingst hatten früher immer mehr zu sagen als der Trainer. Man hat sich zwar dem Trainer wohlwollend gefügt, doch wo es auf dem Platz langging, das bestimmten ganz andere.
    Und jetzt? Jetzt ist das ganze Gerüst in sich zusammengebrochen.

    Maroszan braucht neben sich eine Knipserin, um zur Geltung zu kommen, die sie in Prinz hatte, in Bajramaj, Crno oder Landström nicht. Bajramaj benötigt Platz, den sie im Frankfurter System nicht bekommt, weil sie immer irgendwo mittendrin steht und keine Luft hat.
    Beide Spielerinnen in einem System funktionieren nicht. Dazu hat man keine Rangherrschaft im Team: Huth und Maroszan sind noch sehr jung, Behringer ist eine Arbeiterin, keine Führungsspielerin, Garefrekes und Smisek sind zwar von der älteren Garde, scheinen aber nicht mehr den Draht zur Jugend zu bekommen, Meike Weber hat nicht das Format einer Führungsspielerin. Und Bajramaj, naja…

    In der Abwehr scheint man sich noch nicht auf eine Amtssprache geeinigt zu haben. Zumindest stimmt die Abstimmung überhaupt nicht.

    Alles in allem muss man in Frankfurt jetzt schnell reagieren, ansonsten geht die ganze Kiste den Bach runter!

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  • WalesGER sagt:

    naja Monsieur Dietrich guckt dann schonmal, wen er für die Rückrunde verpflichten kann?? Ob das die Lösung ist? ich wage es zu bezweifeln…

    http://www.hr-online.de/website/rubriken/sport/index.jsp?rubrik=27258&key=standard_document_43138042

    Ansonsten ist es einfach so, dass Potsdam diese Saison einfach eine Klasse besser scheint und nur geschlagen werden kann, wenn Sie den Gegner auf die Leichte Schulter nehmen oder unkonzentriert sind…
    Frankfurt und Duisburg sind einfach momentan ein ganzes grosses Stück davon entfernt, was Potsdam so spielt und auch als Team zeigt. Anspruch und Wirklichkeit liegen insbesondere beim FFC derzeit einfach sehr weit auseinander….und was Kahlert betrifft….auch im Frauenfussball ist es doch so wie in jeder Mannschaftssportart…die Spielerinnen sind als Team nur so gut, wie der Trainer sie motivieren kann und entsprechend kombiniert…(also aufstellt und spielen lässt)…
    Öffentliche Kritik ist durchaus ab und berechtigt und kann auch mal geäussert werden, aber nicht in diesem Stil wie es Herr Kahlert getan hat… nach dem Freiburg-Spiel hat er m.E. zu Recht Kritik geübt ( vor der Kamera) aber das klang doch noch sehr moderat..nur seinen damaligen Worten hat er auch keine Taten folgen lassen (schien mir jedenfalls so) und sich dann 1 Woche später hinzustellen und die Mannschaft runterzuputzen….ist einfach nur Frust und Unprofessionel!

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  • Jennifer sagt:

    Es ist schon schwierig als Außenstehender den Trainer zu kritisieren, aber das, was sich der S. Kahlert vor laufender Kamera nach dem Spiel geleistet hat: Geht gar nicht! So etwas muss unbedingt innerhalb der Mannschaft angesprochen und geklärt werden.

    Warum der Trainer immer noch soviel Rückendeckung vom Manager bekommt ist mir unklar. Allerdings, wie gesagt, als Außenstehender kennt man da vielleicht die Zusammenhänge auch nicht. Hätte ich etwas zu sagen, dann wäre der Kahlert spätestens nach dem letzten Spieltag bereits weg u.a. auch wegen der Erfolglosigkeit einer doch gut aufgestellten Mannschaft, die er offensichtlich nicht zum Team formen kann.

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  • fisch sagt:

    @Sheldon
    Abgesehen davon, dass wir Turbinefans uns zuerst mal um unser derzeitig tolles Turbineteam kümmern und mit Feststellungen und Vorschlägen an die Frankfurter Adresse etwas zurück halten sollten,
    würde ich es schon interessant finden, wenn SiDi sich mal wieder auf Baggertour (was anderes kann der Mann offensichtlich für einen sportlichen Erfolg nicht) begeben will, ob er dabei Lira’s BuLi- Rekordgehalt nochmal toppen will und wie motivierend sich das auf die demgegenüber erheblich unterbezahlten FFC-Spielerinnen (z.B. N.A., K.G., S.B., ua NM und die anderen ausländischen WM-Stars)auswirkt.
    Allgemein bin ich allerdings schon für eine erhebliche Gehaltssteige- rung der Spielerinnen, mindestens der FF-NM. Da steht aber vor allem der DFB in der Pflicht (vgl. Gehalt für SN), hier die Vereine mehr zu unterstützen. Geld wird dort genug ausgegeben/zum Fenster rausgeworfen.

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  • Sheldon sagt:

    @Jennifer: Ist auch ganz schön schwer, als Trainer einfach einen Kader von 20 Spielerinnen vor die Nase gesetzt zu bekommen und dann vom Manager gesagt zu bekommen: Mach mal und hol minimal 3 Titel!

    Ich würde dich sehen, wie du das hinbekommen würdest! Wieviele der Spielerinnen würden wohl heute im Kader stehen, wenn Kahlert selbst hätte bestimmen dürfen?

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  • Paul sagt:

    geht gar nicht— und ob es geht—Berufsleben ist hart –mit Sicherheit zeigen die Spielerinnen im Training mehr— und nichts anderes verlangt der Trainer im Spiel .. sind doch keine Mem…..

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  • waiiy sagt:

    @WalesGER: Wo Duisburg steht, wird man bei den kommenden 2 Spielen sehen. Da bin ich schon sehr gespannt darauf. Ich erwarte, dass es für Turbine erheblich schwerer werden wird zu Hause als gegen Frankfurt. Auf das Spiel freue ich mich schon.

    Sehr bemerkenswert finde ich die Aussage: „Das Saisonziel, die Qualifikation für die Champions League, sei nach wie vor aktuell. “ von Sidi in dem angesprochenen Artikel. Das heißt, dass die Meisterschaft gar nicht unbedingt das Ziel war? Oder ist das Maximalziel gerade gestrichen worden und das Minimalziel wird jetzt in diesem Wettbewerb weiter verfolgt?

    Das heißt ja dann wohl auch, dass Frankfurt den DFB Pokal bzw. die CL gewinnen muss, weil es Titel ja wieder her sollte…

    waiiy

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  • isi sagt:

    Noch einmal kurz zum Stadionsprecher: Das Herr Töpperwien vor dem Spiel viel spricht – ok. Dass er es dann nicht mehr schafft, bei einem Tor den jeweiligen Spielstand und die jeweiligen Torschützinnen anzusagen, finde ich sehr schwach. Und das in einem Stadion, dass trotz vieler Meistertitel seiner Stammmannschaft leider immer noch nicht über eine Anzeigetafel verfügt.

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  • Jennifer sagt:

    @haha, Sheldon: Es ging bei meinem Post aber nicht um mich sondern um den Trainer des 1. FFC Frankfurt. Ob ich das gleiche in dieser Situation hinbekommen würde oder nicht steht gar nicht zur Debatte, da ich nicht der Trainer bin. Nun habe ich mich mit „als Außenstehende“ auch entsprechend zu erkennen gegeben. Von daher verstehe ich deinen Vergleich bezüglich meiner Person nicht. Aber macht ja nichts, …

    Es geht mir darum, dass bei der Qualität der Spielerinnen (wenn sie ihre Leistung abrufen) es möglich sein muss, bessere Leistungen auf dem Platz zu zeigen. Drei verlorene Spiele sind für den Anspruch, den Frankfurt hat, einfach zu viel.

    Wenn du das z. B. mit Potsdam vergleichst: Was wäre da nur los bei drei Niederlagen in Folge? (Ganz abgesehen davon, dass ich mir das in der momentanen Verfassung der Potsdamerinnen gar nicht vorstellen kann).

    In erster Linie ging es mir allerdings darum, dass S. Kahlert die Kritik in dieser Form nicht so in der Öffentlichkeit äußern kann. Das gehört in die Kabinen und nicht in die Öffentlichkeit. Meine Meinung. Aber das wurde hier ja schon oft genug geschrieben und wird deswegen nichts ändern. Also, …

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  • karl sagt:

    Sieht so aus als muesste die naechste Neuverpflichtung von SiDi Bernd Schroeder sein, dann klappts auch mit den drei Titeln. Wird aber nicht einfach .

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @karl
    Solcherart Aussagen tätigt man eigentlich nur an 2 Tagen im Jahr – dem 11.11. o. dem 01.04.! 😀

    Hier etwas aus dem Fussball-Lehrbuch – nicht unbedingt „Made by Schröder“ eher grundsätzlich -> http://taz.de/!81853/

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  • karl sagt:

    @Schenschtschina Futbolista: Naja, den 11.11. hab ich ja nur knapp verpasst. 🙂 , aber es waer sicher die beste Loesung , obwohl mir bewusst ist , dass dieser Transfer nie zustande kommen wird 🙂 🙂 . Den Link hab ich gelesen und finde es gut , danke … 🙂

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  • Krissi sagt:

    @karl: Ich glaube nicht, dass Bernd Schröder sich Frankfurt antun würde, denn da müsste er sich ja bevormunden lassen von Herrn Dietrich – nene, dass muss Herr Schröder nicht haben 😉 Außerdem ist BS ja mit Turbine sehr erfolgreich, da muss er doch nicht nach Frankfurt gehen und „Aufbauhilfe […]“ leisten (habe mich hier gleich lieber selbst zensiert) 😉 😉 😉

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  • Detlef sagt:

    Zu Frankfurts Team und dessen Trainer habe ich mich ja schon geäußert!!!

    Töppi fand ich in der Vergangenheit immer ziemlich nervig, und ich war heilfroh darüber, daß es am Brentanobad keine Lautsprecher auf der Gegengeraden gibt!!! 😀

    Aber was er damals während der WM in einer Fernsehsendung über den FF sagte, fand ich sehr interessant, und auch gut!!!

    Am Sonntag dann war ich total von den Socken, als er auf uns TURBINE-Fans so bereitwillig einging, und die „Vorname/Nachname – Zeremonie“ mitmachte!!!
    Bedenkt man die gigantische Rivalität zwischen den beiden Klubs, war diese Geste aller Ehren wert, und für mich auch Ausdruck der Bewunderung, die er den vielen Potsdamer Anhängern entgegenbrachte!!!
    Vielen, vielen Dank Herr Töpperwien!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Jennifer: In erster Linie ging es in meinem Beitrag auch um Kahlert bzw. eigentlich darum, dass jeder Trainer in Frankfurt vor eine nahezu unlösbare Aufgabe gestellt wird. Wenn ein Trainer kein Mitspracherecht bei den Transfers hat, dann gibt es für ihn nur eine Möglichkeit: So schnell wie möglich das Weite suchen, Rangnick hat es vorgemacht!

    Die Meisterschaft wird nicht auf dem Platz oder auf dem Trainingsplatz entschieden, sondern am Verhandlungstisch. Und zwar dem zwischen Manager und Trainer. Wenn es da nicht funktioniert, können die Spieler noch so gut sein.

    Bei den Männern hast du da sehr gute Beispiele für: Werder hat dieses System mit Allofs und Schaaf perfektioniert, bei Dortmund gibt es sogar ein Dreiergespann, dass die Fäden zieht, mit Zorc, Watzke und Klopp. Das garantiert mit solidem Haushalten den Erfolg.
    Das Gegenbeispiel haben letzte Saison van Gaal und Hoeneß abgegeben und sich damit jeglichen Erfolg verbaut, ebenso Hopp und Rangnick!

    Auch bei den Frauen sieht man, dass es viel besser klappt, wenn der Trainer ein großes Mitspracherecht bei der Verpflichtung der Spielerinnen hat. Schröder, Ketelaer, Pilipovic, sie alle sind Beispiele dafür, wie man eine gute Mannschaft zusammenbaut!

    Und das es weiß Gott nicht am Trainer liegt, ob die Mannschaft Erfolg hat oder nicht, das konnte man jahrelang an Chelsea sehen. Sie konnten sich den besten Kader zusammenkaufen und hatten mit Mourinho, Ancelotti und Hiddink drei der besten Trainer, die es zur Zeit überhaupt gibt. Aber sie sind nie CL-Sieger geworden!

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  • Mika sagt:

    @SF: Vielen Dank für den Hinweis auf den Artikel. Finde ich sehr interessant!

    @Sheldon: Im Grunde gebe ich dir Recht. Nur, wie weißt du eigentlich, wie die Verpflichtungen bei Frankfurt geregelt werden? Vielleicht hab ich da was verpasst, aber ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Sigi den Kahlert nicht in die Entscheidungen miteinbezieht. Er scheint den Trainer ja auch genug zu respektieren.

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  • Sheldon sagt:

    @Mika: Wo hörst du denn mal von Kahlert, dass diese ganzen Transfers von ihm aus positiv waren? Nirgends, nicht einmal bei Bajramaj!

    Entweder Kahlert kann es nicht besser, dann ist der Trainerjob aber sicherlich nicht der Richtige für ihn! Oder er hat nicht genügend Einfluss! Wie auch immer, so oder so ist das ein selbstgemachtes Problem von Frankfurt!

    Es spricht aber einiges dafür, dass alles Vertragliche einzig und allein über SiDi läuft, da dieser jetzt schon wieder über Neuverpflichtungen zur Rückrunde spricht, was aber von Seiten des Trainers noch überhaupt nicht bestätigt wurde oder in irgendeiner Weise unterstützt. Außerdem scheint der Trainer nicht in die Überlegungen eingebunden zu sein, wer geholt wird.

    Allerdings sehe ich SiDi auch als einen ziemlichen Eigenbrötler. Mag sein, dass Kahlert in seine Überlegungen eingebunden wird, aber so doch lange nicht auf einer Stufe!
    Oder glaubt ihr allen Ernstes, dass, hätte Kahlert im Mai gesagt, Bajramaj passe nicht in sein System, dieses Veto irgendetwas bewirkt hätte?

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  • wrack sagt:

    Für den Mißerfolg eines Teams gibt es äußerst selten nur einen Grund, oder neudeutsch, die Misere ist fast nie monokausal zu erklären. Außerdem entwickeln Krisen (Eine Krise entsteht bereits dann, wenn relevante Akteure erklären, dass es eine Krise gibt) eine Eigendynamik und neigen dazu, sich zuzuspitzen.
    Natürlich ist der Trainer ein wichtiger Faktor und spätestens (wenn nicht schon früher 🙂 ) seit seinem Interview nach dem Potsdam-Spiel ist Kahlert natürlich eine Determinante (ein auslösender Faktor).
    An der Krise beteiligt sind die Spielerinnen, welche zunehmend an Selbstzweifel, Motivationsproblen, Erfolgsdruck (= Stress) leiden. Das Umfeld kann sich anstecken und genannte Faktoren wie Spiegel auf die Akteure reflektieren. Fans und Massenmedien potenzieren den Prozeß, welcher möglicherweise schon im Spiel gegen Essen begonnen haben könnte und sich dann per Feedback oder wie eine Infektion ausgebreitet hat.

    Mögliche Lösungsansätze:
    – Offenheit: Offene Worte auf Augenhöhe zwischen und unter den Spielerinnen, dem Trainer und ggf. dem Manager. Keine Tabus bei Erklärung von „Straf-Freiheit“

    – Pragmatismus: Der Trainer sollte nicht nach der Nadel im Heuhafen (Beste Aufstellung) suchen, sondern seine Suche sollte vorerst bei einer Nadel enden, mit der man auch nähen kann.Z.B. könnten die Spielerinnen Positionen benennen, auf denen sie NICHT spielen wollen und die Position benennen, auf der sie spielen wollen.

    – Druck ablassen: z.B. Der Öffentlichkeit erklären, dass man weder Meisterschaft noch CL-Sieg anstrebe, sondern erst einmal nur guten Fußball.

    – Spielfreude fördern – z.B. Trainingsspiel gegen einen dankbare Gegner.

    Wichtig: Ende der Ursachensuche. Die Ursachen sind unwichtig. Der Sieg ist unwichtig. Spielen ist wichtig !

    PS: Das ist natürlich kein Patentrezept oder eine Garantie, dass es nicht noch schlimmer kommen könnte. Vielleicht hilft ja auch paradoxe Intention – versuchen, möglichst schön zu verlieren. Wenn man da auch scheitert, hat man nämlich gewonnen 🙂

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  • S.O.S. sagt:

    In der (1.) Frauen-Bundesliga gibt es nur noch zwei Chef-Trainerinnen:
    Jena (Platz 11) und Leverkusen (Platz 12).
    Zufall, Macho-Strukturen oder …?

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  • waiiy sagt:

    @S.O.S.:

    Also in Potsdam ist es eher Kontinuität. 😉

    Ansonsten bin ich schon dafür, dass sich Qualifikation durchsetzt (technisch, taktisch und pädagogisch). Ob es dann ein Mann oder eine Frau ist, ist zweitrangig. Mit solchen Quotenansichten bzw. regelungen kommt man nicht weiter.

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @S.O.S.: Wenn du dir anschaust, wo die Mannschaften stehen, die von Frauen trainiert werden, dann zeigt es sich, wieso immer weniger Teams auf Frauen setzen!

    Der Trend geht allgemein zu Männern auf der Trainerposition. Dies hat sich schon bei der WM angedeutet. Unter den letzten 4 Teams stand nur eine Mannschaft, die von einer Frau trainiert wird. Alle anderen Teams wurden von Männern trainiert, obwohl 6 Frauen ins Turnier gestartet waren!

    Dass sowohl die letzten 5 Meisterschaften als auch die letzten 2 Champions League-Siege an Mannschaften gingen, die von Männern trainiert werden, überrascht da wenig, ebenso wie die Tatsache, dass bei den drei stärksten Vereinen der Welt Männer die Fäden ziehen!

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  • Winter sagt:

    Diesen Artikel finde ich ja eine Frechheit und eine Verschiebung der Realitäten.

    Außer Angerer kommt hier niemand an sein Leistungspotential!!!

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  • Markus Juchem sagt:

    Hier der korrekte Link:

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  • speedy75 sagt:

    Na ja der Artikel entspricht nicht wirklich der Realität da kann man über einiges diskutieren.

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  • pinkpanther sagt:

    Wow, ich dachte immer der dfb sei der Dachverband ALLER Vereine und nicht der Mediensprecher des FFC Frankfurt *grübel*
    @Markus: Danke für den direkten Link.

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  • henry sagt:

    Oberflächlich gelesen ist der Artikel wahrscheinlich für jeden TP Fan, um es mal mit den Worten von Wrack auszudrücken, ein Affront (eine Brüskierung), aber bei genauerer Analyse ist das nicht mehr oder weniger als eine Hommage (Huldigung) an den FFC aus Frankfurt und in keinster Weise eine Diskreditierung (Schmähung) des FFCs aus Potsdam.
    🙂
    so what! entspannen, zurücklehnen, Sieg genießen

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  • waiiy sagt:

    Wenn man überlegt, dass der Artikel heute geschrieben worden sein soll, muss man sich schon fragen, was der sehr geneigte Schreibe so in den letzten 10 Tagen getrieben hat?!?! Auf jeden Fall will ich auch von dem haben, was er so nimmt. 😉

    Aber vielleicht ist „Schönreden“ ja genau das Richtige… Ich denke mal, man will von Seiten des DFB die Nationalmannschaft stark reden, dass sich die Leistungen von Frankfurt nicht übertragen… 😉

    Vielleicht erklärt die FFC-Quote in der Nationalmannschaft auch einige Leistungen dieses Teams…
    waiiy

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  • palermomüller sagt:

    Wenn man ehrlich ist, hat der FFC Frankfurt nichts eigenes … vielleicht ist das ja der Grund für den nicht eintretenden Erfolg.

    Im Team des FFC Frankfurt findet sich kaum eine Spielerin aus der eigenen Jugend – in Potsdam besteht das Team überwiegend aus Frauen aus der eigenen Jugend. Könnte es also sein, daß die Potsdamerinnen sich mehr mit dem Verein identifizieren und somit auch zu besseren Leistungen bereit sind?

    Birgit Prinz und Saskia Bartusiak in allen Ehren, es ändert nichts an der Tatsache, daß Frankfurt etwas versucht, was meiner Ansicht nach nicht klappen kann … einen Kader zusammenstellen und erwarten, daß es klappt … völlig falsch.

    Potsdam macht es vor … es bietet den Leuten in der Jugend Qualitäten und eine Spielphilosophie … und macht daraus ein Team.

    Denn wie gesehen hat Potsdam ein Konzept … die Frankfurterinnen wurden gedoppelt und kamen kaum zur Entfaltung … Potsdam stellt die Räume zu und so wurden Ballstaffetten verhindert … in der Offensive wissen die PotsdamerInnen, wohin sie laufen müssen … das alles ist meiner Meinung nach im wesentlichen das Ergebnis von intelligenter Vorbereitung und Ausführung – also schon in der Jugend.

    Und nebenbei bemerkt ist dies auch (Info für Herrn Kahlert) der Beleg dafür, daß die FrankfurterInnen wegen der Potsdamer Fußball-Kunst nicht gut spielten … weil PotsdamerInnen in jeder Beziehung professionell agierten.

    FFC Frankfurt hat schon gegen Stabaek lasch gespielt und hätte bei durchschnittlicher Chancenverwertung Stabaeks rausfliegen müssen. Frankfurt ist schlicht kein Team und Kahlert formt daraus kein Team. Was will man auch erwarten, wenn -wie eine UserIn / User etwas weiter oben richtig darstellt- Dittrich den Leuten nur was erzählt und mit Geld etwas durchdrücken will. Er scheint etwas mit (Geld-)Gewalt etwas erreichen zu wollen, was man nur mit Geduld und Fachwissen erreichen kann.

    Frankfurt hat viele Spielerinnen aus Potsdam geholt, ist also die zweite Mannschaft von Potsdam – mal provokant formuliert. Dazu mit Leuten aus Japan, USA und Skandinavien auch Spielerinnen, die ANDERE Vereine ausgebildet haben. Somit gibt es den FFC Frankfurt eigentlich nicht, sondern ist nur ein All-Star-Team, mit dem der FFC Frankfurt nix zu tun hat und keinen Anteil.

    Und das könnte ja der Grund dafür sein, daß Potsdam derzeit um einiges besser ist … daß die PotsdamerInnen mit ihrem Verein etwas anfangen können und die Frankfurter SpielerInnen fast egal ist, was passiert – bis auf Behringer und Smizsek sowie Angerer.

    Ich bin nicht aus Potsdam und nicht aus Frankfurt, sondern bin eher Newbie, was den Frauenfußball angeht, aber als Aussenstehender komme ich letztlich zum Schluß, daß das, was auf dem Platz passiert, auch ein Ergebnis der Entwicklung des jeweiligen Vereins darstellt.

    Man kann von Herrn Schröder halten, was man will (diverse Äußerungen sind vielleicht nicht so doll, und der Satz „Es war eine faire Auslosung“ ist natürlich der Hit ….), aber er hat Recht, wenn er sagt, daß Frankfurt sich nicht um die eigene Jugend kümmert, sondern nur sich von anderen Vereinen bedient, besonders von Potsdam.

    Wenn Herr Kahlert nicht die Kurve kriegt, (ich gönne ihm, daß er bleibt, ich meine das nur für den Fall, das ….) kann eigentlich nur ein männer-bundesliga-erfahrener Coach den Kader leiten … jemand, der es gewohnt ist, die Eitelkeiten des Teams zu kontrollieren bzw. der weiß, wann man schimpfen muß und wann nicht. Also fällt auch van Gaal raus……

    TrainerInnen aus dem Frauenfußball kommen meiner Ansicht nach nicht in Frage wegen fehlender Erfahrung. Nur hat Dittrich hier Problem Number tuu: einen solchen Trainer kann er sich nicht leisten. Und dadurch wird Problem Number One offensichtlich: er hat das Team schneller zusammengekauft als den Rahmen, in dem das Team funktioniert. Kommt mir zumindest so vor.

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  • hanah sagt:

    glückwunsch potsdam;) bei frankfurt sollten sie was aus ihren spielerinnen machen 😉 bajramaj wär zb. in potsdam oder duisburg besser!!;) und sie sollten den trainer feuern!!!!!!!! die äußerungen nach dem spiel war unverschämt!!!!( manche spielerinnen hätten den falschen beruf gewählt) das stimmt nicht!!!!!!1

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  • wrack sagt:

    Das ist gefühlt wirklich ein unglücklicher Zeitpunkt für das Erscheinen dieses Artikels ! Und ich bin kein Turbine-Fan (Allerdings auch kein FFC-Fan).

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  • Doc sagt:

    Ich habe den Artikel auf dfb.de gerade gelesen. Freut mich, dass den Frankfurterinnen derart Klasse zugeschrieben wird. Das macht ordentlich Druck 😉
    Ich persönlich finde es auch recht ok, dass „wenige“ Turbinen zu Frau Neid müssen. Sowas hat auch Vorteile: Quantitativ geringere Verletzungsgefahr, kein zweites oder drittes Spielsystem beherrschen müssen, mehr Zeit für Regeneration…
    Da mir inzwischen der Vereinsfrauenfußball wichtiger ist als die Natio, nehme ich Turbines „geringe“ Abstellpflichten wohlwollend zur Kenntnis. Zumal die oft zitierte „dann fehlende internationale Erfahrung“ mit der Championsleague anteilig ersetzt wird.
    Unterm Strich sehe ich momentan Vorteile, wenn ein Verein weniger Spielerinnen abstellen muss.
    Soll Frankfurt das ruhig mal machen 😉

    Das war natürlich jetzt völlig subjektiv aus der Sicht eines Turbinenfreundes kommentiert!

    Und: Hinsichtlich der Nominierung zur Natio kann man die beiden Vereine eh‘ nicht als „gleich“ ansehen. Das eine ist eine Truppe erstklassiger und versierter Spielerinnen. Das andere ein auf „Mannschaft“ getrimmtes Team. Ist doch logisch, dass bei Suche nach den besten Einzelspielerinnen die BT sich mehrheitlich in Frankfurt bedient. Eine Alternative wäre da nur…die komplette Nominierung Potsdamer Mannschaftsteile. Doch da macht z. B. das andere Abwehrsystem oder die dann „falsche“ Nationalität einiger Turbinen der BT einen Strich durch die Rechnung.
    Und überhaupt…wer will sowas schon? Das war bereits bei den Männern in den 70ern unattraktiv.

    Nach dem Pokalspiel wissen wir alle mehr. Gewinnt Frankfurt, redet erst mal niemand mehr von Krise. Gewinnt Turbine, bin ich zugegebenermaßen gespannt, was dann in Frankfurt passiert.
    So viel richtungsweisende Bedeutung in nur EINEM Spiel. Seltsam irgendwie.
    Liegt doch auch oft nur an der Tagesform oder Kleinigkeiten, wer da gewinnt. (O-Ton General Schröder)

    Ich freue mich drauf. Frankfurt hat es in der Hand, bzw. auf dem Fuß, sich da raus zu schießen.

    Gruß an alle.

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  • maxsee sagt:

    Mein Kommentar auf der DFB-Seite wurde im Anhang der News-Meldung bisher nicht veröffentlicht. Warum? Wer mag wohl der Verfasser sein? Wohl kaum aus dem Trainerstab? Oder aus dem Sportdirektat?

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  • waiiy sagt:

    @palermomüller: Ich hoffe, Du hast damit nicht gleich wieder die ewige Diskussion losgetreten… 😉

    @Doc: Jetzt habe ich es begriffen. Du hast es schön einfach erklärt: weil Frankfurt die letzten beiden Jahre nicht und das nächste Jahr vielleicht auch wieder nicht ( 😉 ) in der CL dabei ist, werden die Spielerinnen als Entschädigung vermehrt zur Nationalmannschaft eingeladen. 😉 Das heißt, dass die Erfolge der Nationalmannschaft in diesem Jahr, auch „Frankfurter“ Erfolge sind… 🙂

    waiiy

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  • wrack sagt:

    @ waiiy : Wenn die Erfolge der Natio Frankfurter Erfolge sind, dann hat Frankfurt ja auf dieser Ebene in diesem Jahr nur einmal verloren ! Und das gegen den Weltmeister ! Das muss Protzdam aber erst einmal nachmachen ! Die haben ja gegen so`n französisches Provinzkaff Prügel bezogen 😉

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  • waiiy sagt:

    @wrack: Da hast Du natürlich recht. Da kann sich Potsdam echt eine Scheibe abschneiden… 😉

    Aber gefühlt war es dann wohl anders… 🙂

    waiiy

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  • palermomüller sagt:

    _____@ waiiy_____

    was für eine Diskussion ? Systemdiskussion Ossi-Wessi ?

    Falls Du das meinst, möchte ich das verneinen. Die Taktik des FFC Frankfurt ist -meiner Ansicht nach- albern und ist kein Ausdruck von Marktmechanismen oder so’n Kram. Dittrich hatte Schröder wegen dessen Äußerungen beim Wechsel von Lira so kritisiert.

    Im Kern geht es ja um Fußball, und so wie Bayern München im Männerfußball die meisten Profis aus der eigenen Nachwuchs stellt, so entwickelt Turbine Potsdam die meisten Talente in der eigenen Schule zu Profi-Spielerinnen. Das ist letztlich ein Verdienst, aber keine … naja … politische Diskussion. Ob nun Potsdam oder Frankfurt, ich finde es nunmal nicht doll, wenn jemand sich nahezu ausschließlich von anderen Kompetenzen bedient.

    Zudem denke ich, daß das Verhalten beim FFC Frankfurt überkandidelt ist … Stadionbau und was Dittrich nicht alles will. Meiner Ansicht nach entfernt sich dadurch der FFC vom eigentlichen, und in solchen Spielen wird das eben deutlich.

    Der Frauenfußball muß sich erst entwickeln und das finde ich eben vordergründig wichtig. Und dazu gehört nunmal zuerst eine spielerische Qualität, und das entsteht -so behaupte ich- erst durch eine Personenanzahl. Heißt … erst müssen so viele Frauen wie möglich guten Fußball spielen, dann kann man anderes planen.

    Aber der FFC Frankfurt gräbt sich ja selbst ab … eben nur durch Kohle. Also nix Ossi-Wessi, sondern klappt oder klappt nicht, datt is hier die Frage … if ju nou, wott ei miin ….

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  • be sagt:

    @ palermomüller und Doc:

    Auch Potsdam hat Spielerinnen, die von „anderen Vereinen“ „ausgebildet“ wurden.
    Andonova, Añonma, de Ritter, Göransson, Naeher, Nagasato und Viðarsdóttir sind allesamt Nationalspielerinnen ihrer Länder (okay, Alyssa bisher nur U, dafür aber auch U20-Weltmeisterin), haben also ebenfalls ein zusätzliches Verletzungsrisiko (siehe Yūki und das diesjährige CL-Finale). Und sie haben bereits vor ihrem Zugang zu Turbine in der jeweils höchsten Liga gespielt. Nobodies, die erst groß herauskommen müssen/werden, sind alle nicht. Hier von eigenem Nachwuchs zu sprechen ist verwegen. Und Verpflichtungen ausländischer Spielerinnen sind bei Turbine so neu nicht, auch wenn man da gerade ein Hoch hat.

    Auch Potsdam hat/hatte bereits viele (deutsche) Spielerinnen verpflichtet, die zuvor bei anderen Erstbundesligisten unter Vertrag standen oder zumindest auch schon in der ersten Liga gespielt haben. Darunter Angerer, Bajramaj, Carlson, Hanebeck, Wesely…

    Potsdam war bekanntlich vor Saisonbegin auch an Dickenmann und Stensland dran. Auch die hätte man nicht als „selbst ausgebildet“ bezeichnen können. Die Offseason-Verpflichtung Naehers ging auch sehr schnell. So schnell, dass man denken könnte, Potsdam war vielleicht vorher schon an ihr dran.

    Man bezieht seine Spielerinnen also auch nicht nur aus der eigenen Jugend und verstärkt sich ebenfalls mit bereits guten Spielerinnen anderer hochklassig spielender Mannschaften. Und beim Nachwuchs ist Potsdam in der glücklichen Lage, durch das Sportinternat auf einen reichhaltigen Fundus an guten Nachwuchsspielern aus der gesamten Rebublik Zugriff zu haben.

    Schröder sagte auch in einem Interview (WIMRE der Zeit), dass Bajramaj sich bei einem Verbleib in Potsdam auch nicht mehr weiterentwickelt hätte. Auch Frankfurt hat, neben etlichen älteren Spielerinnen, auch einige „Jungtalente“ im Kader. Potential zum Formen/“Ausbilden“ ist also auch dort vorhanden. Und Frankfurts Zweite spielt auch in der Zweiten Liga. Wolfsburgs Zweite hingegen in der „Niedersachsen-Oberliga Ost“…

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  • waiiy sagt:

    @palermomüller:

    Nein, es geht nicht um Ost-West.

    Es geht eher darum, dass in verschiedenen Vereinen verschiedene Philosophien gefahren werden und dass es Verfechter der einen oder anderen gibt. Diese Diskussion kommt hier immer wieder mal auf und wird sehr kontrovers geführt. Dabei werden dann auch immer die einzelnen Namen aufgezählt, wie lange sie im Verein sind, ob sie „Eigengewächse“ sind, ob sie als „noch nicht ausgereifte Spielerinnen“ in den Verein gekommen sind usw. …

    Das gipfelt dann darin, ob zuviel Geld nicht schlecht ist und man nicht besser dran ist, wenn man nicht solche Sponsoren hat, die viel zahlen und man dann verdammt ist, Stars zu haben und ähnlichem.

    Das führt immer zu noch tieferen Diskussionen. Und es dreht sich dann doch immer wieder im Kreis. Von daher hoffe ich, dass es nicht dazu führt.

    Das hat aber wie gesagt nichts mit Ost-West zutun, da auch viele andere Vereine noch viel mehr in die Jugend investieren und investieren müssen als Potsdam. Ost und West gibt es für mich in dem Sinne nicht mehr. Es gibt strukturstarke und -schwache Regionen. Und Bad Neuenahr oder Jena ist mit Sicherheit ländlicher als der Bereich Berlin/Potsdam, Duisburg oder Frankfurt.

    waiiy

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @palermo: Auch wenn du Recht hast, dass Potsdam Spielerinnen geholt hat, so sollte man niemals vergessen, wie die Anteile in den verschiedenen Mannschaften sind.

    Und da liegt auch der Hauptunterschied zwischen Frankfurt und Potsdam: Wo Frankfurt vielleicht noch eine oder zwei Spielerinnen im erweiterten Kader beschäftigt, die in der eigenen Jugend ausgebildet wurden, stellt Potsdam den Großteil aus der eigenen Jugend, die zum Teil schon mit 13 oder 14 nach Potsdam kamen.

    Und diese Spielerinnen sind dann auch die Stützen des Teams (Odebrecht, Zietz, Peter, Sarholz, Kemme, Mittag, Schmidt), diese Spielerinnen sind in jungem Alter zu Turbine gekommen und haben das System „Turbine“ verinnerlicht.

    Das hatte Frankfurt auch mal: Lingor, Smisek, Prinz, Künzer, Jones, die Wunderlich-Schwestern, sie alle sind in sehr jungem Alter zu Frankfurt gekommen und konnten sich so über einen langen Zeitraum hinweg mit der Philosophie des Frankfurter Spiels identifizieren.

    Heute hat man das überhaupt nicht mehr. Es gibt kein Eigengewächs, die Stammelf besteht zum Großteil aus Spielerinnen, die noch nicht sehr viel länger als 2 Jahre bei Frankfurt spielen! Da kann keiner die Führung übernehmen, das ist schlichtweg unmöglich!

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  • Speedy75 sagt:

    Bei der ganzen Diskussion die hier einige schon fast verbissen führen sollte aber auch nicht vergessen werden, daß in verschiedenen Vereinen unterschiedliche Philosophien umgesetzt werden. Der FFC und Turbine bieten da ja gleich mal 2 davon.

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  • Michael sagt:

    Liebe FreundInnen,

    die ewige Leier mit Siggi Dietrich, dem Inbegriff des Bösen, mit dem Schweinegeld der Commerzbank, während „Ausbildungsverein“ Potsdam leider nur Staats- und DFB-Gelder kriegt für seine vorbildliche Schule, der hirnlosen Aufkaufpolitik Frankfurts, die jetzt bestraft wird, der Gemeinheit, dass nicht die halbe oder auch die ganze Potsdamer Mannschaft Nationalelf ist – diese Leier muss offenbar endlos weitergehen.

    Bei mir hat sie zu so großer Erschöpfung geführt, dass ich entnervt die Segel streiche. Ich überlasse diese äußerst niveauvolle Endlos-schleife den Turbinefans hier, die sie sicher auch ohne äußeres Zutun mit großer Ernsthaftigkeit bis ins Grab weiterführen werden.

    Meine größte Bewunderung gilt Sheldon und seinem Kick. Allein, dass diesem Menschen hier geholfen wird, rechtfertigt das Ganze hier.

    Gute Nacht und tschüss, bleibt so sauber, wie ihr seid!

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  • Sheldon sagt:

    @Michael: Das Thema ist nunmal immer aktuell und man kann hervorragend darüber diskutieren! Und – meine Güte – es wird hier niemand verurteilt, weil er Frankfurt-Fan ist! Nehm ich denn gleich jeden Angriff gegen Potsdam persönlich? Nein! Weil ich weiß, dass auch Potsdam nicht fehlerlos ist!
    Was ich mir wünschen würde, wäre einfach, wenn hier mal die Frankfurt-Fans begründen würden, wieso sie Frankfurt-Fans sind! Das würde der Diskussion noch eine ganz andere Relevanz geben! Dann könnte man auch Argumente austauschen!

    Und, Leute, gewöhnt euch bitte eine etwas härtere Schale an! Es ist nur ein Spiel, es ist nur ein Hobby! Wer dieses Jahr Meister in der FF-Bundesliga wird, interessiert in 100 Jahren kein Schwein mehr!

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • fisch sagt:

    Ich weiß garnicht, was hier aus einem mindestens vom Timing her voll daneben gegangenen Beitrag […] so hinein interpretiert wird. Dabei bin ich nicht sicher,
    ob der Frankfurter FFC, oder außer SiDi einige davon , so recht stolz und glücklich über dieses journalistische Kuckucksei sein können. Dabei sind doch die genannten Frankfurter Stars für sich betrachtet unbestritten richtige Könnerinnen in Ihrem Beruf. Dass sie derzeit in einem nicht so optimal funktionierenden FFC spielen, war ja garnicht Thema des Beitrages. Da müssen sich ja andere an ihre Nase fassen.
    Trotzdem stimme ich vielen o.a. Beiträgen (bes.palermomüller 14:09 Uhr)zu den unterschiedlichen Vereinsphilosophien zu und will auch hier nicht aufhören, Dietrichs Räuberei in den vergangenen Jahren, besonders in Potsdam, anzuprangern, weil er damit auch die Schwächung von Turbine im Titelkampf beabsichtigt. Soll er doch Talente von Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte, aus der 2. Liga und von ausländischen Clubs nach Frankfurt holen, aber nicht so den nationalen Titelwettbewerb verzerren. Das allein macht die seit Jahren gewachsene Antipathie gegenüber dem FFC Frankfurt bei den Turbinefans aus, keineswegs aber gegenüber den Spielerinnen.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Lucy sagt:

    Ich als Frankfurt-Fan sage dazu nur so viel:

    Als ich den DFB-Artikel las, habe ich mir sofort gedacht, um Gottes Willen, wer hat das wann und warum so geschrieben ?! Befindet sich dieser Mensch zurzeit in der Realität…?!?!

    Nichts gegen die Spielerinnen, wie fisch ja oben schon sagte, jede ist eine Könnerin für sich, aber trotzdem ist so ein Artikel im Moment völlig daneben. Wobei ich auch meine, der DFB sollte neutral sein und nicht so eine Art „Werbung“ für nur einen Verein machen. Die Natio besteht immer noch aus Spielerinnen aus verschiedenen Vereinen und das ist auch gut so !

    Warum ich Frankfurt-Fan bin, Sheldon ? Ganz einfach, ich zog ´91 von Südniedersachsen nach Frankfurt und war schon immer am FF interessiert, da ich auch mal in den 80ern ein paar Jahre spielte. Also guckte ich mich hier irgendwann mal um… Außerdem kannte ich durch die Natio halt auch viele Spielerinnen bei Praunheim/FFC… Also warum in die Ferne schweifen, wenn man das andere vor der Haustüre hat 😉

    Ich sehe das auch ein wenig patriotisch – und ja, ich muss zugeben, der alten Heimat wegen ist der VFL WOB meine „2. Mannschaft“… 😀

    Wahrscheinlich habe ich mich jetzt grad doppelt unbeliebt gemacht mit meinem „Outing“, aber ich kann einfach nicht anders 😉

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  • wrack sagt:

    Ich meine, dass niemand sich für seine Anhängerschaft rechtfertigen muss, wenn der von ihm bevorzugte Verein völlig legal agiert.

    Aber jeder muss sich m.E. hier für seine Worte rechtfertigen, denn ich nehme jeden mit seinem Beitrag beim Wort in der überall gängigen Annahme, dass er genau das meint, was er schreibt.

    Wir sind hier NICHT am Stammtisch und beim gesprochenen Wort. Für Ungenauigkeiten, provozierte Mißverständnisse und Beleidigungen sind m.E. nach die Schreiber verantwortlich.

    Ein Wort wie z.B. „Räubereien“ impliziert Illegitimität. Und das ist falsch.
    Noch ein Wort zu den Fans und dem geschriebenen Wort. Turbine Potsdam spielt so wunderbaren Fußball und machen tolle Werbung für ihren Verein. Extrem schade, dass manche selbsternannte Turbine-Fans mit ihrem demgegenüber unterirdischen (Spiel-)Niveau den Eindruck erwecken, als wären sie Fans von TUMBINE PROTZ-DAM. Damit weckt man Antipathien, die die Spielerinnen, der Verein und viele Torbienen-Fans NICHT verdient haben.
    Deswegen mein Appell: Das geschriebene Wort ist eine schlechte Ausdrucksform für Leute, die die emotionale Auseinandersetzung um ihrer selbst willen suchen. Das macht man besser auf der Tribüne oder in der Kneipe.

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  • waiiy sagt:

    @wrack: Wieso ist das hier kein (zugegebenermaßen „virtueller“) Stammtisch? Was erhebt dieses Forum darüber hinweg? Ich musste keine Aufnahmeprüfung oder Ausbildung machen, um hier schreiben zu dürfen. Zum Glück darf hier jeder schreiben, wie viel Ahnung er auch immer hat, zu welchem Verein er hält usw. Ich denke, die Schreibergemeinde dieses Forums darf sich da nicht drüber hinwegheben. Und wenn hier jemand was nicht ernst meint, dann sollte er einfach ein “ 😉 “ dahinter setzen. Dann sieht man das.
    @Lucy: Das sehe ich genau wie Du, auch wenn ich weder für Frankfurt noch für Wolfsburg halte. 🙂
    waiiy

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  • maxsee sagt:

    ich gebe Lucy voll recht zum DFB-Artikel. In dem Disput geht es m.E auch nicht um Turbine oder Frankfurt. Wenn man den Verfasser kennt, wird auch die Absicht des „geschliffenen“ Artikels erkennbar. Und eine Absicht oder Ziel hat er.
    Wäre es nicht denkbar, dass er eine Alibifunktion gegenüber den Frankfurter Geldgebern besitzt. Vielleicht werden einige schon ungeduldig über die ausgebliebenen Erfolge.
    Ansonsten sollte man es genug sein lassen; der Spott darüber ist auch ein Weg. Fans sollten darüber nicht betroffen sein.

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  • wrack sagt:

    @ waiiy: Am Stammtisch darfst du so richtig schön vom Leder ziehen und am nächsten Morgen darf man das auch vergessen. Die Worte, die du hier wählst, bleiben stehen und können durchaus juritische Konsequenzen haben.
    Am Stammtisch hören dich deine Stammtischschwestern / brüder und vielleicht ein paar Kneipenbesucher. Hier kann es die ganze Welt lesen.
    Und: Hier darf eben nicht jeder schreiben, was er denkt, denn dies ist ein privates Forum. Die Betreiber entscheiden nach ihren Richtlinien, was sie veröffentlichen (Manchmal ein rechter Drahtseilakt).
    Ist deine Frage beantwortet ?

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  • ballander sagt:

    für mich liest sich der artikel so, als hätte ihn ein praktikant im dfb ein mühevoller kleinarbeit über wochen geschrieben und ihn auch schon vor wochen seinem betreuer vorgelegt. das dauerte dann eben eine weile, bis das filigrane meisterwerk die welt des internets erblicken durfte…

    in der pö-abteilung scheint man wenig professionell aufgestellt zu sein, wenn so ein artikel in dieser zeit platziert wird. peinlich hoch drei!

    falls man den artikel bewusst gesetzt hat, dann erinnert es mich an die jubelverkündungen zur erfüllung der sozialistischen planwirtschaft, die jeder auch jeder ddr-bürger mit einem grinsen zur kenntnis nehmen konnte 😉

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  • Sheldon sagt:

    @wrack: Nun, alles, was du von uns liest, ist mit den Richtlinien vereinbar, sonst würde es doch nicht veröffentlicht werden? (sieht man oben ja ganz schön^^)

    Und außerdem, mit einer solch steifen Haltung kommt man beim Diskutieren, egal wo, nicht weit! Was meinst du, wieso es unserer Politik so schlecht geht? Weil die nicht vernünftig diskutieren können! Schau dir eine Debatte im Bundestag an, die sind da alle so steif […]!

    […]

    Aber da gebe ich waiiy vollständig recht, das hier ist ein virtueller Stammtisch, weil wir das Forum als diesen nutzen! Und Markus scheint nix dagegen zu haben!

    @Lucy: Da ist ja auch überhaupt nix gegen einzuwenden. 🙂 Patriotismus und Gewohnheit sind ganz legitime Gründe. Ich denke auch nicht, dass du hier dafür irgendwie persönlich angegriffen wirst.
    Da würde mich mal interessieren, wie du denn dann die Situation in Frankfurt beurteilst. So alles in allem…
    Übrigens, wohne mittlerweile auch in der Nähe von Frankfurt ;), aber halte es trotzdem nach wie vor mit Potsdam :). Gewohnheit halt^^

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • jochen-or sagt:

    @ballander
    Die Bezugnahme auf die DDR ist beim DFB gar nicht so falsch. Der DFB ist ein Monopolist und funktioniert so ein wenig wie die Einheitspartei. Wir sehen ja bei diesen „Monopol-„Verbänden wie u.a. der FIFA mit früher Havelange und jetzt Blatter, was man sich alles leisten kann, ohne dass sich hieraus Konsequenzen ergeben.
    Die unnötige Verlängerung des Vertrages mit SN wird auch dann keine Folgen für die Verantwortlichen haben, wenn die NM bei der EM in Schweden scheitert und der Druck auf SN so groß wird, dass sie geht.
    Der jetzt nach drei Niederlagen veröffentlichte Artikel läge bei jeder Zeitung allenfalls in der Schublade – für bessere Zeiten des 1. FFC.

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  • MatzeM sagt:

    @maxsee
    „Wenn man den Verfasser kennt, wird auch die Absicht des “geschliffenen” Artikels erkennbar.“

    Mmh, ich sehe in dem Artikel als Autorenkürzel nur „dfb“. Kannst Du uns aufklären? Deine Vermutung über die Absicht des Artikels ist allerdings schlüssig, könnte schon sein.

    Matze

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  • wrack sagt:

    @ Sheldon: Sicher BETRACHTEN die Betreiber alles, was sie hier veröffentlichen, als mit ihren Richtlinien konform (Wobei inen vielleicht manchmal auch der Schweiss aufder Stirn steht). Freilich bist du einer der Spitzenkandidaten, wenn es um die Editierung der Beiträge geht – Markus scheint dann und wann doch etwas gegen das zu haben, was du „stammtischisierst“. Ich denke da z.B. an seinen Kommentar bzgl. der Diskussion zu Celia und Viola zwischen uns beiden. Man muß sich mal einen „Stammtisch“ vorstellen, wo jemand hinter Sheldon steht und ihm bei vielen Gelegenheiten den Mund zuhält. Mir tun die Betreiber ein wenig leid, weil sie da echt eine Menge Arbeit zu haben scheinen. Immerhin sind wir hier zu GAST und da benehmen sich einige Leute wie die … . Und:

    „…das hier ist ein virtueller Stammtisch, weil WIR das Forum als diesen nutzen!“

    Ist Sheldon jetzt zum „wir“ geworden, oder Trekkie-mäßig zum Borg ?
    Dann antworte ich dir:
    WIR wollen hier ernsthaft über FF schreiben (Spaß zwischendurch erlaubt) und nicht rumgrölen ! Meinetwegen könnt IHR ja grölen, aber dann bitte nicht monieren, dass ihr ernsthafte Argumente habt. Argumente waren am Stammtisch noch nie gefragt.

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  • Lucy sagt:

    @ Sheldon

    Natürlich bin ich nicht so sehr glücklich, was momentan das sportliche in Frankfurt angeht. Aber andererseits kann ich auch damit leben, wenn mein Verein mal „nur“ zwischen platz 2 – 5 steht. Ich sehe das nicht ganz so eng und denke, nix dauert ewig, auch eine Erfolgsstraße endet irgendwann mal… Die meisten mir bekannten Fans sehen das eigentlich so ähnlich. Auch wird die Leistung anderer anerkannt und dass viele Vereine mittlerweile aufgeholt haben, haben wir natürlich auch bemerkt. Wollten wir nicht alle immer mal eine spannendere Liga haben, in der nicht von vorn herein klar ist, wer auf den Plätzen 1 – 3 landet und danach mal gucken…? Ich kann auch sagen, die drei Niederlagen zuletzt waren allesamt verdient. Auch sind wir Frankfurt-Fans längst nicht immer mit jeder Neuverpflichtung einverstanden, bzw. glücklich darüber. Es gibt viele, die öfter lieber mal jemanden aus der 2. Mannschaft im Kader der 1. sehen würden, anstatt wild nach Namen „rum zu verpflichten“… Ich kenne mich leider nicht ganz so gut mit den Spielerinnen der 2., 3. u. 4. Mannschaften aus, von daher kann ich nicht sagen, wer sich da von der 2. „aufdrängt“.

    Das einzige, was ich nicht so gerne mag ist, wenn nach Frankfurter Siegen und/oder Turbine Niederlagen/Unentschieden grundsätzlich immer nur die Schiris dran Schuld sein sollen, so wie dann halt oft hier beklagt wird 😉

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  • Sheldon sagt:

    @wrack: Ach, du bist auch schon beim „wir“?

    Ich bekomme wenigstens Benotungen, und wenns Negativbewertungen sind! Doch es zeigt, dass meine Kommentare gelesen werden.
    Zeig mir mal den Kommentar von dir, der sowohl 17 Positive als auch 17 Negative Bewertungen bekommen hat.
    Das zeigt doch nur, dass, obwohl ich kontrovers diskutiere und nicht unbedingt Mainstream bin, es immer noch eine Menge Befürworter meiner Position gibt!
    Und ich mein, gut, ihr habt meine Kommentare, ihr könnt sie mit genug Minusstimmen ausblenden. Aber anscheinend lesen die Leute meine Kommentare wirklich und geben mir nicht nur gleich ein Minus, weil darüber „Sheldon“ steht!

    @Lucy: Gehts vielleicht genauer? Das ist – tut mir leid – ein bisschen schwammig! Mich würde mal interessieren, was du aus Frankfurt machen würdest, wenn du dort die Zügel in der Hand hättest 😉

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  • palermomüller sagt:

    ____@ waiiy____

    Ok, dann hatte ich mich geirrt – von der Diskussion wußte ich nix … wie gesagt, bin erst neulich auf eure Seite gestoßen.

    Insgesamt finde ich das gut, hier mal etwas diskutieren zu können, wundere mich etwas, daß es keinen passwortgeschützten Bereich gibt … also Forum oder sowas. Soll aber keine Kritik an den Organisatoren dieser -wie ich finde richtig guten- Seite sein.

    ___@ Be______

    Ich hatte mich auf Wikipedia stichwortartig über die Spielerinnen informiert – also nicht studiert oder so – aber meinem Eindruck nach schien mir das ein Ungleichgewicht … also daß bei Potsdam mehr Spielerinnen aus der Jugend in die Profi-Mannschaft integriert hat als FFC Frankfurt.

    Habe aber auch da keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

    ______

    Das mit der Philosopie ist allerdings -positiv behandelt- schon interessant. Für meine Begriffe gibt es im Frauenfußball mehr Vereine mit eigenem Profil als im Männerfußball. Ob Du als Trainer bei Duisburg, Bochum oder Ingolstadt bist, das ist austauschbar – völlig ohne Ausdruck und ohne Wiedererkennungswert. Im Frauenfußball -grade weil viele Vereine auf Eigeninitiative angewiesen sind- finde ich viele Verdienste unter den Frauenfußballvereinen.

    Ich wohne in Hannover, und seit der WM und der Message, daß Hannover 96 den Mellendorfer TV sponsort, finde ich es interessant, mich mit Frauenfußball zu beschäftigen. Ich bin ein Mann, und meine dies sportlich.

    Und bei der Diskussion über Philosophie kann man z. B. auch FSV Gütersloh 2009 berücksichtigen … keine Kohle, nicht viele Sponsoren, aber nach dem Leistungsträgerinnen den Verein verließen, hat Graskamp U17-Spielerinnen (WestfalenmeisterInnen ! !) ins zweitliga-Team integriert und spielen um den Aufstieg. Und das in Konkurrenz mit Herford nebenan. Das ist doch aller Ehren wert.

    In Bezug auf Frankfurt und Potsdam finde ich es oberflächlich gut, daß die Vereine sich unterscheiden – ob man nun alles teilt, ist was anderes.

    In der Sache allerdings finde ich -verzeihung- Potsdam im Augenblick glaubwürdiger. Und auch der Fußball ist besser. Wie ich oben schon geschrieben habe, was beim FFC Frankfurt entstehen soll, finde ich überkandidelt … er mit seinem Stadion und Titel undsoweiterundsoweiter.

    Ich bin mal gespannt, wie die Saison weiterverläuft. Vor allem erstmal auf das Potsdam-Duisburg-Spiel. Und die weiteren Ergebnisse Frankfurts. Könnte heiß werden ….

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  • defense2 sagt:

    @palermomüller:

    endlich noch jemand aus dem frauenfußballerisch ja eher dünn besiedelten Hannoveraner-Raum!!! 🙂 Der ist ja seit Fortuna Sachsenroß nicht mehr so präsent in der Buli…

    Daher würd´s mich freuen, wenn die Mellendorfer es schaffen, in der 2.BL zu bleiben – aber dazu müssten sie langsam mal ne Schippe drauflegen, sonst wird das nix mit Klassenerhalt… ich drücke jedenfalls die Daumen!

    @alle:
    das war´s auch schon mit meinem Off-topic-Kommentar – musste ich mal loswerden 🙂

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  • waiiy sagt:

    Ich habe heute bei framba.de einen interessanten Artikel gelesen. Die Daten hatte ich so gar nicht genau im Gedächtnis.

    http://www.framba.de/content/index.php?option=com_content&view=article&id=2669:frauenfussball-bundesliga-potsdam-jagt-frankfurter-rekord&catid=118:bundesliga&Itemid=576

    waiiy

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