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Favoriten lösen Viertelfinaltickets

Von am 10. November 2011 – 9.58 Uhr

Bislang blieben die Überraschungen im Achtelfinale der Champions League aus. In den Mittwochsspielen ließen die Favoriten nichts mehr anbrennen, wobei sich Lyon und Arsenal am torhungrigsten präsentierten.

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Lyon wiederholte den 6:0-Erfolg gegen Sparta Prag aus der Vorwoche, wobei der amtierende Titelträger erst in der zweiten Halbzeit so richtig aufdrehte.

Frühe Führung
Schon in der dritten Minute brachte Lara Dickenmann Olympique Lyonnais in Führung, bis zum Halbzeitpfiff fiel gegen die Tschechinnen allerdings kein weiterer Treffer. „Dier erste Halbzeit war schwer, die Räume waren sehr eng“, so Camille Abily, die kurz nach dem Seitenwechsel mit einem Doppelpack (46./50.) auf 3:0 erhöhte. Zum Wiederanpfiff wurde auch Top-Stürmerin Lotta Schelin eingewechselt, die dem Spiel gut tat und in der 48. Minute zum 4:0 traf.

Louisa Nécib (66.) und Laura Georges (86.) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Über die tatsächliche Stärke der Mannschaft sagen die hohen Siege gegen die Tschechinnen jedoch noch nicht allzu viel aus. „Im Viertelfinale wird es wesentlich härter, die Mannschaften dort sind weit stärker“, ist sich Schelin sicher.

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Jayne Ludlow war als Torschützin und Vorbereiterin erfolgreich. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Jayne Ludlow bringt die „Gunners“ auf die Siegerstraße
Ähnlich, wie Lyon, gestaltete auch Arsenal LFC das Heimspiel gegen Rayo Vallecano. Nach dem 1:1 im Hinspiel waren die „Gunners“ gegen die Spanierinnen weit mehr unter Druck. Doch beim 5:1-Sieg ließen die Londonerinnen nichts mehr anbrennen. Aber auch hier stand es zur Halbzeit erst 1:0. Spielführerin Jayne Ludlow (16.) brachte die Gastgeberinnen mit einem Treffer von der Grenze des Fünfmeterraums auf die Erfolgsstraße. Die Vorarbeit leistete Ellen White, die diesmal zwar nicht selbst traf, aber auch am zweiten Treffer beteiligt war.

Ludlow (55.) legte nach einem Sololauf der rechten Seite ab auf White, die Kim Little in Szene setzte. Die junge Schottin schloss souverän zum 2:0 ab und sorgte somit für die Vorentscheidung. Nur sieben Minuten später erhöhte Rachel Yankey auf 3:0. Drei weitere Treffer durften die 323 Zuschauer schließlich zwischen der 71. und 74. Minute bestaunen. Nach dem 4:0 von Jordan Nobbs (71.) gelang Natalia (72.) der Anschlusstreffer, ehe Danielle Carter zum 5:1-Endstand einnetzte.

Damit ist Arsenal die erste Mannschaft überhaupt, die neunmal in Folge das Viertelfinale der Königsklasse erreicht hat. 2007 gewannen sie den Wettbewerb.

Torreiches russisches Duell
Rossiyanka hat das rein russische Achtelfinale gegen Voronezh für sich entschieden. Nach dem 4:0 im Hinspiel genügte ein 3:3 im zweiten Aufeinandertreffen. Durch Cristiane (1.) und Elena Morozova (10.) ging Rossiyanka bereits früh mit 2:0 in Führung. Emueje Ogbiagbevha (36.) erzielte noch vor der Halbzeitpause den Anschlusstreffer, doch Cristiane stellte nur kurze Zeit später (40.) den alten Abstand wieder her. Nach dem Seitenwechsel kam Voronezh durch Elena Terekhova (55.) und Elena Danilova (68.) zum letztlich bedeutungslosen Ausgleich.

Frankfurt unterliegt in Paris
Ebenso bedeutungslos war die 1:2-Niederlage des 1. FFC Frankfurt bei Paris Saint-Germain, da die Hessinnen das Hinspiel mit 3:0 gewonnen hatten. Wichtiger wird die Frage sein, wie sich die schwache Leistung des FFC und die daraus resultierende zweite Pflichtspielniederlage in Folge auf das Selbstbewusstsein auswirkt, denn am Sonntag (14 Uhr, live im HR) empfangen die Frankfurterinnen den 1. FFC Turbine Potsdam.

Brøndby auch im Rückspiel erfolgreich
Die Däninnen von Brøndy haben nach dem 2:1-Sieg gegen Torres vor Wochenfrist das Rückspiel mit 3:1 gewonnen. Silvia Fuselli brachte Torres in der 20. Minute in Führung. Die hätte den Italienerinnen zum Viertelfinaleinzug gereicht, aber Brøndy behielt die Nerven und kam zurück in die Partie. Julie Rydahl Bukh erzielte nur sieben Minuten später den Ausgleich, Lise Munk (67.) und Aivi Luik (79.) stellten den 3:1-Auswärtserfolg sicher.

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