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Frankfurt unterliegt dem alten Angstgegner

Von am 6. November 2011 – 17.12 Uhr 47 Kommentare

Am achten Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga haben sowohl der 1. FFC Frankfurt als auch der FCR 2001 Duisburg ihre ersten Saisonniederlagen kassiert. Die Frankfurterinnen unterlagen durch ein Tor kurz vor dem Abpfiff beim SC Freiburg, der FCR verlor in Bad Neuenahr. Hauptprofiteur ist der 1. FFC Turbine Potsdam, der die Tabelle nun allein anführt.

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Drei Punkte beträgt der Vorsprung der „Torbienen“ auf den 1. FFC Frankfurt, der nach der souveränen Vorstellung in der Champions League in der Liga gegen den Aufsteiger aus dem Breisgau einen herben Rückschlag hinnehmen musste.

Freiburg schafft die Sensation
Früher war der SC Freiburg eine Art Angstgegner für den 1. FFC Frankfurt, und durch den 1:0 (0:0)-Sieg der Freiburgerinnen gegen den Champions-League-Achtelfinalisten hat sich dies einmal mehr bestätigt. „Wenn man die Torchancen, die man sich herausspielt, so fahrlässig vergibt, dann ist das schrecklich“, haderte FFC-Trainer Sven Kahlert mit der mangelnden Chancenverwertung seiner Elf. SC-Torhüterin Laura Benkarth hielt in der 54. Minute einen Foulelfmeter von Melanie Behringer. 20 Minuten später wurde dem FFC ein Tor von Kerstin Garefrekes wegen Abseits nicht zugesprochen.

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Kerstin Garefrekes' Treffer wurde wegen Abseits nicht gegeben. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Die Freiburgerinnen zeigten sich über 90 Minuten hochmotiviert und –konzentriert. „Diesen Sieg hat sich die Mannschaft mit einer taktisch disziplinierten und engagierten Leistung erkämpft“, lobte Trainer Milorad Pilipovic sein Team. Als sich die 1.600 Zuschauer bereits auf ein torloses Unentschieden eingestellt hatten, traf Mannschaftsführerin Kerstin Boschert nach einem Freistoß von Juliane Maier in der 89. Minute zum 1:0-Endstand. „Diese Niederlage tut uns sehr, sehr weh, weil wir dadurch im Vergleich zu Turbine Potsdam ins Hintertreffen geraten“, so Kahlert.

FCR verliert in Bad Neuenahr
Der SC 07 Bad Neuenahr hat beim 2:0 (0:0)-Erfolg gegen den FCR 2001 Duisburg den ersten Saisonsieg gefeiert. „Bad Neuenahr hat verdient gewonnen“, gratulierte FCR-Trainer Marco Ketelaer den Kurstädterinnen, die das Spiel der Duisburgerinnen mit einer kompakten Mannschaftsleistung gut unterbunden. Zur Matchwinnerin avancierte Neuzugang Sarah Gregorius. Die Neuseeländerin traf vor 1.104 Zuschauern mit einem späten Doppelpack (80./87.) zum 2:0-Endstand, wodurch der SC auf den zehnten Tabellenrang kletterte.

Genoveva Anonma

Genoveva Anonma (li.), hier im Duell mit Petra Wimbersky, erzielte in München einen Hattrick © Sascha Pfeiler / girlsplay.de

„Torbienen“ feiern lockeren Sieg
Keine Mühe hatten die Potsdamerinnen beim 4:0 (1:0)-Auswärtserfolg gegen den FC Bayern München. Nationalspielerin Bianca Schmidt brachte den amtierenden Deutschen Meister in der 26. Minute in Führung. Kurz nach dem Seitenwechsel hatte Münchens Ivana Rudelic den Ausgleich auf dem Fuß, schoss jedoch in die Arme von Turbine-Torhüterin Alyssa Naeher. Im direkten Gegenzug erhöhte Potsdam durch Genoveva Anonma (47.) auf 2:0. Der Nationalspielerin aus Äquatorialguinea gelang ein lupenreiner Hattrick: Durch ihre Treffer in der 67. und 70. Minute schraubte sie das Ergebnis in die Höhe. Damit liegen die Potsdamerinnen nun mit drei Punkten Vorsprung auf Frankfurt an der Tabellenspitze.

Leipzig feiert Auswärtserfolg
Mit einem 1:0 (1:0)-Sieg beim FF USV Jena hat auch der 1. FC Lok Leipzig die Abstiegsränge verlassen. Vor 778 Zuschauern gelang Marie-Luise Herrmann in der 24. Minute aus kurzer Distanz der Siegtreffer. Der USV agierte in der Folgezeit aggressiver, doch selbst U20-Weltmeisterin Sylvia Arnold vergab größte Möglichkeiten zum Ausgleich. Durch die Niederlage rutschte der USV auf den vorletzten Tabellenrang.

VfL lässt Werkself keine Chance
In der vergangenen Saison hatte Bayer 04 Leverkusen gegen den VfL Wolfsburg den ersten Saisonsieg gefeiert, doch beim 5:1 (3:0)-Sieg ließ der VfL den Leverkusenerinnen diesmal keine Chance. Zwei Treffer von Spielführerin Nadine Keßler (12./33.) sowie Conny Pohlers (33.) sorgten schon vor der Halbzeitpause für die Entscheidung. Nach dem Seitenwechsel schraubten Martina Moser (64.) und Lena Goeßling (69.) das Ergebnis in die Höhe. Johanna Elsig gelang in der 84. Minute der Ehrentreffer für die Gäste, die durch die Niederlage nun Tabellenletzte sind.

Unentschieden in Essen
Die Überraschungsmannschaft SG Essen-Schönebeck kam im Heimspiel gegen den Hamburger SV nicht über ein 1:1 (0:0)-Unentschieden hinaus. Sabrina Dörpinghaus brachte die SGS in der 52. Minute in Führung, Maike Timmermann gelang vor knapp 1.000 Zuschauern in der 67. Minute jedoch der Ausgleich.

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47 Kommentare »

  • Kavalor sagt:

    Freiburg 1 – Frankfurt 0

    Sensation ist hier durchaus angebracht .

    So und nun auf gehts Lok zu hoffentlich einem Sieg in Jena – dringend nötig wäre es .

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  • Lucy sagt:

    Glückwunsch nach Freiburg, das haben sie sich verdient !

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  • pinkpanther sagt:

    Wow, was war denn heute in Freiburg los? Freiburg überrascht tatsächlich und schafft eine kleine Sensation … 1:0 gegen Frankfurt!
    Glückwunsch an den Aufsteiger.

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  • Sheldon sagt:

    Und Freiburg überrascht auch! Erster großer Dämpfer für den selbsternannten Titelfavoriten!
    Und der Sieg war nicht unverdient: Frankfurt konnte froh sein, dass sie hinten eine Nadine Angerer hatten, sonst wäre wohl das ein oder andere Tor mehr gefallen.

    Daher könnten heute Duisburg und Potsdam an den Frankfurtern vorbeiziehen und befinden sich in einer deutlichen Vorteilsposition.
    Vor dem Hintergrund, dass nächste Woche das Topspiel in Frankfurt steigt, ist die Situation schon prekär, da Potsdam dann auf 6 Punkte entwischen kann und zudem noch die einfachere Ausgangslage hat.

    Zunächst aber das Ostderby Jena gegen Leipzig, eines der Top-Abstiegsduelle in der Liga! Wenn Leipzig heute nicht punktet, hat der Trainerwechsel nix gebracht!

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  • Paul sagt:

    Freiburg hat überrascht. 🙂 tolle Leistung Mädels Glückwunsch

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  • eisbär sagt:

    Freiburg ist die große Überraschung tatsächlich gelungen. Der FCR konnte von diesem Patzer (aus meiner Sicht leider!) nicht nutzen. Auch wenn es die „Gringshasser“ nicht hören wollen, aber Alex Popp ist (noch) weit davon entfernt, die Lücke, die Grings hinterlassen hat, zu schließen.
    Turbine hat jetzt an den nächsten zwei Spieltagen die große Chance sich vom Rest abzusetzen und einen großen Schritt in Richtung viertem Titel in Serie zu machen.

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  • Speedy75 sagt:

    Freiburg mit der Überraschung gegen die Frankfurter. Auch Duisburg konnte das nicht nutzen und unterlag selbst. Das Topspiel nächste Woche dürfte auf jeden Fall interressant werden, sollte Potsdam dort als Sieger hervorgehen setzt man sich mit einem gewissen Abstand von den anderen ab.

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  • wrack sagt:

    Bad Neuenahr hat´s endlich geschafft: Erster Saisonsieg und dann sogar noch gegen das „Duisburger System“.
    Eigentlich hätte mich nur noch ein Tor von Celia Okoyino da Mbabi noch freudiger stimmen können.
    Und jetzt wird das Feld von hinten aufgerollt 🙂

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  • Sheldon sagt:

    Interessant für mich der Kommentar von Sven Kahlert nach dem Spiel heute! Erinnert ein bisschen an einen Colin Bell vor ein paar Wochen!
    Gespannt bin ich hier insbesondere auf die angekündigten personellen Konsequenzen, vor allem jetzt, da es nächste Woche gegen Potsdam geht… Eigentlich kann das nur in Richtung der „Unverzichtbaren“ gehen, denn insbesondere eine Fatmire Bajramaj und eine Dzsenifer Maroszan hatten heute ganz und gar keinen guten Tag!

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  • Johnny Mo sagt:

    …sollte es Potsdam wirklich schaffen, in den nächsten 2 Spielen (im idealfall) 6 Punkte, zumindest aber deren 4 zu holen, wäre das schon ein gewisses Polster zur Beruhigung, da man nie weiss, was die Saison sonst noch passiert…

    Angenommen, es gelingt tatsächlich die Titelverteidigung, wäre das noch höher zu Bewerten vor dem Hintergrund mit was für Mitteln sich Frankfurt den Erfolg „kaufen“ wollte.

    Daraufhin würde ich direkt nach Frankfurt fahren um Am Brentanobad die Turbinen zu feiern. Schadenfreude hat etwas ungemein befriedigendes.

    Aber wer weiss, erstens kommt es anders…

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  • wrack sagt:

    @ Johnny Mo: An das Wort „Titelverteidigung“ würde ich jetzt noch nicht denken, denn wer weiß, welche „Mittel“ Frankfurt noch findet und ich denke nicht an „Kaufen“. Irgendwann könnte sich die hochkarätige Mannschaft aus Hessen ja mal darauf besinne, dass man „eigentlich“ ja „nur“ das Tor treffen muss und vielleicht stehen an diesem Tag einige „Johnny Mos“ träumend in der Potsdamer Mannschaft und träumen von der Titelverteidigung… 😉

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  • Fee sagt:

    TP hat ja auch nicht schlecht eingekauft.

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  • Sheldon sagt:

    Die Ansage aus Frankfurt war: Wir müssen mit diesem Kader mindestens einen Titel gewinnen!

    In einem Wettbewerb sind sie nun im Hintertreffen durch die Niederlage gegen Freiburg. Im Pokal wären sie schon fast gegen Wolfsburg rausgeflogen, in der CL haben sie auch schon Federn gelassen (Niederlage in Stabaek)!

    Es scheint sehr fraglich zu sein, ob diese Vorgabe einzuhalten ist! Und dann werden die Verantwortlichen in Frankfurt tief in die Röhre schauen!

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  • Sheldon sagt:

    @wrack: Ziemlich unwahrscheinlich. In Potsdam spielt nicht irgendwer und schon ganz gewiss keine Tagträumer. Und sie brauchen nicht von der Meisterschaft zu träumen, weil sie schon Meister sind!

    Viele der Spielerinnen haben schon alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt, sodass da bestimmt nicht geträumt wird. Und diejenigen, die es noch nicht erreicht haben, werden derartig heiß sein, dass sie sich in jedem Spiel den Arsch aufreißen werden!

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  • Mika sagt:

    Gratulation an Freiburg! Man muss zwar sagen, dass sie auch recht viel Glück hatten, aber der Sieg war schon irgendwie verdient. Nicht zuletzt, weil mir Frankfurt mit ihrer harten Spielweise heute nicht sympathisch war. Lira hätte für ihr Faul auch rot sehen können. Ob das was mit dem Leistungsdruck und dem Stress (die ja durchaus in den Kommentaren von Kahlert auch zum Ausdruck kamen) zu tun hat?

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  • waiiy sagt:

    Glückwunsch nach Freiburg und Bad Neuenahr! Aber auch Wolfsburg überzeugt jetzt wieder.

    Frankfurt war heute erschreckend unflexibel. Sie verkrampften immer mehr, je länger es 0:0 stand.

    Auch wenn mich jetzt wieder einige steinigen: Behringer war genau das, wofür sie gelobt und viele Arbeitnehmer getadelt werden – „bemüht“ mehr nicht. Das einzig Gute, dass sie gut kann, Tempogegenstöße durch taktische Fouls unterbinden. Bei den Männern gibt es da rigoros die gelbe Karte. Da es das bei den Frauen nicht gibt, kann sie es ungestraft tun. Der verschossene Elfmeter passt zu ihrer Leistung. Das war der Knackpunkt im Spiel.

    Bei Frankfurt ist mir nach letzten Mittwoch wieder aufgefallen, dass Garefrekes und Huth regelmäßig die Seiten tauschen. Dieses durchaus taktisch clevere Mittel ist in meinen Augen in diesem Fall ein totaler Rohrkrepierer, weil dadurch die Arbeit der jeweiligen Außenverteidigerin mit ihrer Mittelfeldspielerin total in die Hose geht. Man sieht kaum einen Doppelpass zwischen Lewandowski/Krieger und Garefrekes/Huth bzw. zwischen Weber und Garefrekes/Huth. Dadurch läuft keine dieser Spielerinnen zur Grundlinie durch und es kommen keine Flanken in den Strafraum (so fielen am Mittwoch bei Turbine Potsdam 6 Tore).

    Ansonsten finde ich Maro sehr unbeweglich. Kann mir da jemand helfen? Hat sie im Vergleich zur Zeit vor der Verletzung zugenommen?

    Eigentlich muss Frankfurt, wie es heute Potsdam auch getan hat, so ein Spiel allein durch die überlegene körperliche Fitness durch das Mehr-Training in der 2. Halbzeit klar entscheiden. Bis zur 60 Minute kann ein Gegner, bei dem die meisten Spielerinnen nicht die Zeit für solch einen Trainingsumfang haben, mithalten. Aber dann muss sich das Team von Frankfurt durchsetzen. Traurig, dass das nicht gelang.

    waiiy

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  • LaBu sagt:

    @ waiiy Krieger hat heute gar nicht gespielt,was es sehr schwer macht doppelpässe zu spielen 😉 und behringer ist meiner meinung nach ne klasse und faire spielerin, da ließ bajramaj heute schon mehr zu wünschen übrig…
    Das frankfurter spiel war heute ganr nicht sooo schlecht,aber freiburg hat einfach richtig toll dagegen gehalten – und das sag ich als frankfurt fan!
    Hut ab vor freiburg aber für frankfurt bedeutet ein verlorenes spiel ja nicht gleich ne verlorene meisterschaft :))

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  • Michele sagt:

    @Waiiy
    Nein, steinigen werde ich dich für deine Aussage natürlich nicht. Ja, Mel hat den Elfer verschossen und auch nicht gut gespielt. Aber wer hat heute schon beim FFC überzeugt, ausser Natze? Niemand. Es ist immer einfach sich eine Spielerin rauszusuchen und sie zu kritieren. Ich könnt jetzt auch sagen, dass Lira mehr Einsatzwillen zeigen soll. Warum mache ich es nicht? Frankfurt ist eine Mannschaft, die zusammen gewinnen oder verlieren.

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  • sodalith7 sagt:

    Mit welcher Aufstellung hat denn Frankfurt heute gespielt?

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  • Michele sagt:

    @sodalith7
    Angerer-Thunebro, Lewandowski, Kumagai, Percival-Behringer, Marozsan- Huth, Bajramaj, Garefrekes- Crnogorcevic

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  • waiiy sagt:

    @LaBu: Mit der Aussage auf den Außenbahnen bezog ich mich auf die Partien am Mittwoch und heute. Auch da war dieses taktische Mittel nicht zu sehen.

    Die Foulstatistik spricht eine klare Sprache. Und die Fouls sind ja auch taktisch clever gemacht, wenn sie nur durch normalen Freistoß „bestraft“ werden. Das macht Behringer sehr gut. (ohne Ironie)

    @Michele: Mir geht es bei Behringer gar nicht einmal so sehr um sie. Aber sie wird trotz ihrer Leistungen (im Gegensatz zu anderen, die durchaus auch {zu Recht} kritisiert werden) gelobt. so auch heute durch den Kommentator. Solange das Frankfurt betrifft, ist es mir sogar recht. Aber in der Nationalelf finde ich diese Augenwischerei schlimm.

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @LaBu: Oh doch, in dieser Saison kann es das heißen! Und Freiburg hat richtig gut dagegen gehalten, doch das haben sie auch gegen Potsdam, wo es aber dann im Unterschied zu Frankfurt heute einfach Spielerinnen gab, die den Arsch in der Hose hat und einfach mal die Kugel reingedrückt haben (Odebrecht, Anonma). Solche Spielerinnen fehlen Frankfurt ganz vehement, die einzige, die zur Zeit dazu in der Lage ist, ist KG.

    @Michele: Klar ist es immer die ganze Mannschaft, aber natürlich werden dann immer die am meisten gewertet, die auf wichtigen Positionen spielen und eigentlich als Führungsspielerinnen deklariert sind. So zum Beispiel heute Bajramaj, Behringer und Maroszan, weil das einfach das zentrale Mittelfeld ist, genauso wie Smisek, die nach ihrer Einwechslung keinerlei Impulse mehr gesetzt hat.
    Das hat Sven Kahlert ja auch bewusst angesprochen, man sah ihm richtig an, wie sehr im diese Niederlage einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Ich habe ihn noch nie so sauer erlebt, weil er natürlich auch nicht auf einem Stuhl aus Beton sitzt in Frankfurt, sondern auch Erfolge anzubieten hat mit dem Personal. Von daher sollten wir uns nicht wundern, wenn wir in der CL am Mittwoch und auch gegen Potsdam am Sonntag eine doch umgestellte Mannschaft sehen werden und auch die Genannten wie auch Kumagai oder Svenja Huth erstmal auf der Bank Platz nehmen dürfen.

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  • Herr Schulze sagt:

    Au Backe!
    Es gab recht wenige Spiele in dieser Saison, in denenen der FFC überzeugt hat, sodass dieser Dämpfer nicht wirklich überrascht. Am Ende haben die Freiburger, wenn ichs recht sehe, drei oder vier Superchancen gehabt, was erstaunlich viel ist.
    Ein absolutes Rätsel ist mir, wieso der Trainer Meike Weber und Sandra Smisek und nicht etwa die Lundberg bringt, die schon gegen Paris nicht mal eingewechselt wurde und ziemlich frustig geschaut hat. Dass Kahlert jetzt den starken Mann spielt („Konsequenzen!“), soll eher ablenken und ist unangebracht, weil er zumindest auf eine Wechseloption verzichtet hat.
    Glückwunsch an Freiburg.

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  • melli sagt:

    was ich nicht ganz nachvollziehen kann: wer freiburg oder bad neuenahr in potsdam gesehen hat, für den dürften die heutigen ergebnisse zwar durchaus überraschend, aber doch keine sensation sein.

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  • Ballerina sagt:

    @ Michele

    „Totalausfälle: Bresonik, Schmidt, Krahn, Grings
    Bemühte Leistung: Behringer, Bajramaj, Goeßling
    …Bianca hat zwar den Elfer herausgeholt, aber war ansonsten ein Totalausfall. Über Krahn mag ich eigentlich nichts mehr schreiben, weil sich das einfach nicht mehr lohnt. … aber ich will sie nicht zuviel kritisieren.“ (Dein Kommentar zum Rumänienspiel)

    Soviel zu „raussuchen und kritisieren“ und „mache ich nicht“.

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  • franksquasher sagt:

    Super. Der FCR „spielt“ Jena auf den Abstiegsplatz…Jetzt wird MVT bestimmt wieder nachkarten…aber egal, alles richtig gelaufen, es war klar das Bad Neuenahr irgendwann wieder in die Spur kommt. Der FCR wird trotzdem weiterhin auf Kurs bleiben. Potsdam macht´s am Ende, Duisburg wird Vize, Frankfurt verbrennt einen Haufen Kohle für nix…und Frau Voss-Tecklenburg lernt nächste Saison die Bezirkssportanlagen der 2. Liga kennen…Fussballherz, was willst du mehr ???

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  • Detlef sagt:

    Glückwunsch an den SC Freiburg!!!
    Egal wie sie das gemacht haben, 3 Punkte im eigenen Stadion behalten, SUPER!!!

    Ich sehe das aber so, wenn Frankfurt mit voller Konzentration zu Werke gegangen wäre, hätten die Breisgauerinnen keine Chance gehabt!!!
    Dafür sind die Kader beider Mannschaften einfach zu unterschiedlich!!!
    Freiburg hatte nur diese eine Chance, daß Mainhatten zu unkonzentriert, und zu lasch ans Werk geht, und diese Chance haben die Pilipovic-Schützlinge heute genutzt!!!

    Schon Potsdam hatte gegen die Breisgauerinnen seine liebe Müh und Not, weil auch sie (zunächst) zu unkonzentriert agierten!!!
    Aber dem deutschen Meister gelang (wenn auch sehr spät) noch die Wende!!!

    Um so besser, daß die TURBINEN auch heute ihre Nerven behielten, und so fliegen sie als Tabellenführer nach Frankfurt, wo sie auf einen durchaus verunsicherten Gastgeber treffen könnten!!!
    Die „beste Mannschaft der Welt“ hat wohl so einige Probleme, und ist beiweitem nicht so konkurrenzlos wie zu Saisonauftakt befürchtet!!!

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  • Johnny Mo sagt:

    @wrack: …ich habe ja auch geschrieben könnte und würde, nicht wird. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Und das bei den Turbinen einer soweit voraus träumt, brauchst du auch nicht annehmen.

    Der Kommentar geht wohl wie die vielen neg. Bewertungen auf das Konto enttäuschter FFC-Fans… 😀

    in 14 Tagen sind wir schlauer, was die Entwicklung angeht…

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: „Die beste Mannschaft der Welt“??? Wenn überhaupt selbsternannt! Potential gut und schön, aber eine beste Mannschaft der Welt zeichnet sich dadurch aus, dass sie es auch abrufen kann! Und da sehe ich Mannschaften wie Olympique Lyon, Turbine Potsdam und auch den wohl neuen japanischen Meister in Spe INAC Leonessa deutlich im Vorteil!

    @Herr Schulze: Die gute Frau heißt Landström und hat sich bis jetzt mit gerademal 2 Toren in 6 Spielen nicht gerade ausgezeichnet!
    Man muss einfach sagen, dass Frankfurt noch 20 Stunden gestern hätte weiterspielen können und kein reguläres Tor mehr zustande gebracht hätte!

    An dieser Stelle mal ein ganz großes Lob auch an Benkarth, die Null stand und ein gehaltener Elfmeter! Für die nominelle Nummer 2 allererste Sahne! Mit 19 Jahren bei dem Elfmeter derart cool zu bleiben, das zollt mir großen Respekt ab!

    @franksquasher: Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! 😀

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  • wrack sagt:

    @Johnny Mo : Hab´ kein Konto beim FFC :-). Habe auch nur geschrieben:

    „An das Wort “Titelverteidigung” würde ich jetzt noch nicht denken…“ also allein schon an das Wort zu denken, halte ich in meinem Kommentar für verfrüht.
    Ich nehme auch nicht an, dass die Turbienen auf`m Platz jetzt schon daran denken und ich bin gar nicht enttäuscht :-).
    Schon weil das Mittelfeld VIELLEICHT im Kampf um den Titel noch weiter mitmischen wird.
    Deswegen und nur deswegen werde ich am nächsten Wochenende dem FFC die Daumen drücken, denn das macht die ganze Sache viel spannender.
    Aber wenn Potsdam besser sein sollte, ist das auch in Ordnung.

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  • Michele sagt:

    @Ballerina
    Ich suche mir nicht gezielt Spielerinnen raus. Mir kommt es nur so vor, als ob sich einige immer die selben heraussuchen. Egal ob sie gut oder schlecht waren. Natürlich ist sachliche Kritik angebracht, aber dann muss es auch für alle zählen und nicht nur für bestimmte Personen.

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  • Der Hamburger sagt:

    @ waiiy; Du hast die Schwächen des Flügelspiels des FFC im Spiel geggen die Freiburgerinnen gut analysiert. Allerdings spielen ansonsten Ali und KG auf der rechten Seite sehr gut zusammen und beide laufen auch durchaus bis zur Grundlinie durch und flanken bzw. passen dann in den Rücken der Abwehr. Auch Sveni und gelegentlich auch Lira machen dasselbe auf der linken Seite, auch wenn dort das Zusammenspiel mit Meike nicht ganz so gut und nicht ganz so offensiv ist. Meike spielt eher defesiv als der „attacking-minded defensive player“ (Ali über sich selbst) auf der rechten Seite.
    Maro scheint auch in meinen Augen etwas zugenommen zu haben. Aber bei ihr steht eindeutig die Verletzungsprävention im Vordergrund und danach muss sie endlich deutlich ihre Athletik und Fitness verbessern, um ihre Genialität auf dem Spielfed im immer athletischer werden FF besser umsetzen zu können.
    Zu Mel gäbe es viel zu sagen. Sie kann aber sicherlich mehr als taktische Fouls zu begehen. Man darf nicht die falschen Erwartungen an sie haben. Sie ist keine technisch hoch begabte, geniale Mittelfeldspielerin mit strategischem Talent. Sie ist auch nicht schnell genug, spielt zu viele hohe, lange Bälle und auch ihre Kurzpässe sind oft nicht ganz flach. Aber sie ist eine Spielerin mit vielen Ballkontakten und großem Aktionsradius, ist beidfüßig und kann gute Flanken aus dem Lauf und von der Grundlinie schlagen. Sie ist zweikampfstark und arbeitet gut nach hinten. Schließlich hat sie bekanntlich eine hervorragende Schusstechnik und spielt Fußball „mit Herz“ (Michele).

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  • Krissi sagt:

    Glückwunsch Freiburg! Super gekämpft. Ich gönne es ihnen. Wobei man ja trotz allem nicht vergessen darf, dass man Frankfurt – zu Unrecht! – ein Tor wegen Abseits weggepfiffen hat. Die besten Spielerinnen auf dem Platz – und da schliesse ich mich vielen hier an – waren für mich die beiden Torhüterinnen. @Sheldon: das mit der „besten Mannschaft der Welt“ ist nicht von Franfurt selbst ernannt worden, sondern, wenn ich mich recht erinnere, kam diese Aussage zu Frankfurt von Stabaek! 😉

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  • Paul sagt:

    Hamburger@ deine Lobeshymne alles schön gut, aber wenn ein Sportler seine Leistung nicht mehr abrufen kann, dann ist er eben ……. und auf Lorbeeren ausruhen ist nicht.

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  • Detlef sagt:

    Den Titel „beste Mannschaft der Welt“ hat der FFC Frankfurt (schon vor Saisonbeginn) von NATZE bekommen!!!

    Ich hatte schon damals geschrieben, daß diese „Auszeichnung“ bei den Frauen sehr schwer nachprüfbar/beweisbar ist, da es auf Vereinsebene keine interkontinentalen Wettkämpfe gibt wie bei den Herren!!!
    Im Moment sind sie noch nicht einmal die beste Mannschaft Deutschlands!!! 😉

    @Krissi,
    Das Abseits kann man schon geben, da Marozsan (im Abseits) die Freiburger Torhüterin irritierte, bevor KG (nicht im Abseits) den Ball einnetzte!!!

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  • Krissi sagt:

    @Detlef: also ich habe mir die Situation mit dem Abseits jetzt mehrmals angeschaut – bleibe dabei, weder Maroszan noch Garefrekes im Abseits ). Aber gut, das spielt ja nu auch keine Rolle mehr. 😉 So und nun noch ein Zitat von Stabæks Trainer Roger Finjord: „Meine Mannschaft hat so viel Leidenschaft gezeigt, und die beste Frauenmannschaft der Welt zu schlagen, ist aller Ehren wert.“ 😉 Also auf das Spiel Frankfurt – Turbine am Wochenende bin ich echt gespannt 😉 😉 😉

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  • Detlef sagt:

    @Krissi,
    Auch ich bin sehr gespannt auf das Gipfeltreffen!!! 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @Krissi: Wenn Stabaek gegen Potsdam gewonnen hätte, wäre die Aussage genauso ausgefallen, ebenso bei Lyon! Natürlich macht das vielmehr Eindruck, wenn man sagt, man hat gegen die „beste Fußballmannschaft der Welt“ gewonnen, als wenn man sagt, man hat gegen „eine der besten Mannschaften der Welt“ gewonnen!

    Genauso, wie sich St.Pauli heute noch Weltpokalsieger-Besieger ruft, weil sie es zufälligerweise geschafft haben, in dem Jahr, in dem Bayern auch den Weltpokal gewann, gegen sie zu gewinnen, auch wenn diese im folgenden Jahr im Viertelfinale der CL rausflogen!

    Doch ich bezog mich eben auf genau diese Aussage von Nadine Angerer, die sie auch immer mal wieder erneuert hat!

    Noch ein Wort zu dem Abseits von Maroszan: Es war von vornherein klar, dass das Abseits von ihr gepfiffen wurde, da der Pfiff schon deutlich vor dem Schuss von Garefrekes kam! Und Maroszan, nun, es war eine Zentimeterentscheidung, aber ich denke, dass die Assistentin recht hatte. Wenn man ganz genau hinschaut, ist Maroszans Fußspitze ein bis zwei Zentimeter zu weit vorne!
    Man hätte sicherlich auch für die Stürmerin entscheiden können, doch hätte man den Kicker sorgfältig gelesen, so steht die Ansage an die Schiedsrichter/-innen: „Im Zweifel für die Abwehr!“

    Von daher eine vollkommen korrekte Entscheidung!

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  • Krissi sagt:

    @Sheldon: ist schon klar, dass du immerzu gegen frankfurt bist, aber wenn DU die Regeln genau kennen würdest, wüsstest du, dass es im Zweifelsfalle „für den Angreifer“ heißen müsste. 🙁

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  • pinkpanther sagt:

    @Krissi: Das mit dem Abseits finde ich ist in dem Beitrag defínitiv nicht EINDEUTIG zu sehen, fällt für mich damit – wenn überhaupt – unter die Rubrik „Pech gehabt“. Aber dafür habe ich mir nochmal das Spiel angeschaut (Danke für den Link!) … und in der 62. Spielminute wurde den Freiburgerinnen ein Elfmeter nach dem Kumagai-Patzer (Lewandowski an Makanza) verweigert. Also dann doch wieder irgendwie „ausgleichende Gerechtigkeit“.

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  • FFFan sagt:

    ‚FFFAnalyse‘: SC Freiburg – 1.FFC Frankfurt 1-0 (0-0)

    SC-Trainer Pilipovic veränderte seine Elf ggü. dem Pokalspiel in Hamburg auf drei Positionen: für Hegenauer, Meyer und Lohmann spielten diesmal J.Maier, Miraoui und Zirnstein von Beginn an. Sein Kollege Kahlert nahm in Anbetracht der ‚englischen‘ Wochen im Vergleich zum CL-Spiel gegen Paris St.Germain sogar vier Änderungen vor: Percival, Lewandowski, Thunebro und Crnogorcevic ersetzten Krieger, Bartusiak, Weber und Smisek.

    Der SC Freiburg zeigte von Beginn an keinen Respekt vor dem großen Favoriten, ließ Frankfurts Kombinationsspiel durch entschlossenes Pressing kaum zur Entfaltung kommen. In allen Mannschaftsteilen wurde konsequent verschoben und auf den Außenpositionen clever gedoppelt. Trotzdem erspielten sich die Hessinnen einige gute Chancen, doch im Abschluss fehlte Crnogorcevic (25.) und Bajramaj (37.) die nötige Konzentration. Die Gastgeberinnen standen ihrerseits zwar in der Defensive gut, doch in der Offensive sorgten sie zunächst noch nicht für Gefahr. Spätestens am gegnerischen Strafraum war Endstation. So ging es torlos in die Pause.

    Im zweiten Abschnitt war zuerst Frankfurt das aktivere Team. Garefrekes, wunderbar bedient von Crnogorcevic, schoss die auf der Torlinie stehende Wendlinger an (49.). Fünf Minuten später vergab Behringer die größte Chance, als sie mit ihrem Strafstoß (Zirnstein an Crnogorcevic) an der glänzend parierenden Benkarth scheiterte. Dieser Fehlschlag zeigte Wirkung: die Gäste schienen irgendwie den ‚Glauben‘ zu verlieren, ihr Angriffsspiel verlor an Schwung und Überraschungsmomente wurden seltener. Daran änderten auch die taktischen Umstellungen (Smisek kam für Huth, Bajramaj jetzt auf links; später ersetzte noch Weber die behäbig wirkende Marozsan) nichts.

    Dafür setzte jetzt plötzlich Freiburg Akzente: Makanza ’stibitze‘ Kumagai den Ball, doch Angerer verhinderte mit prächtigem Reflex einen Rückstand (62.); beim Versuch, den Abpraller zu verwerten, kam die Französin nach einem leichten Rempler von Lewandowski zu Fall, ein -durchaus möglicher- Strafstoß wäre aber stark in die Nähe einer Konzessionsentscheidung gekommen. Wenig später bewahrte die Nationaltorhüterin ihre Mannschaft erneut vor einem Rückstand, als sie die nach einem Konter allein aufs Tor zulaufende Leupolz stoppte (69.)!

    Es folgte die vielleicht spielentscheidende Szene: nach dem schönsten Spielzug des Spiels (doppelter Doppelpass mit Bajramaj und Crnogorcevic) passt Thunebro scharf nach innen, Marozsan verpasst noch , Garefrekes netzt am langen Pfosten ein (75.); doch die Schiedsrichterin gab das Tor wegen Abseits nicht – eine Fehlentscheidung, wie die Fernsehbilder zeigen! Als kurz darauf Garefrekes den Ball aus Nahdistanz nicht über die Linie brachte und Webers Nachschuss von der Latte zurückprallte (77.), kam es wie es kommen musste: SC-Kapitänin Boschert schob nach Maier-Freistoß an Angerer vorbei zum Siegtreffer ein (88.) – nicht mal unverdient (weil die Heimmannschaft taktisch diszipliniert spielte und aufopferungsvoll kämpfte, während der Tabellenführer den letzten Einsatz vermissen ließ und auf der ganzen Linie enttäuschte), andererseits aber auch sehr glücklich, weil das Ergebnis durch Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespanns beeinflusst wurde.

    SCF: Benkarth (1,5) – Boschert (3), Zirnstein (5), Abbe (3), Wendlinger (4) – Leupolz (3), J.Maier (3,5) – Sainio (3), Miraoui (4), Makanza (3) – Kayikci (4,5)

    84. Igwe (-) für Makanza
    88. Meyer (-) für Kayikci
    90. Lohmann (-) für Sainio

    FFC: Angerer (1,5) – Percival (3,5), Lewandowski (3,5), Kumagai (4,5), Thunebro (3,5) – Marozsan (4), Behringer (4,5) – Garefrekes (2,5), Huth (4) – Bajramaj (4), Crnogorcevic (3)

    61. Smisek (-) für Huth
    76. M.Weber (-) für Marozsan

    SR: Angelika Söder (Schwarzenbruck), Note 5, mit wenigen, aber spielentscheidenden Fehlern: Garefrekes‘ Treffer wurde zu Unrecht aberkannt und auch der Freistoß, der zum 1-0 führte, war sehr zweifelhaft.

    SdS: Laura Benkarth (SC Freiburg), krönte ihre insgesamt gute Leistung mit dem gehaltenen Elfmeter und wurde so zum ‚Matchwinner‘ für ihre Mannschaft.

    (c) FFFan

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  • LaBu sagt:

    @ sheldon: ich glaube wir wissen jetzt alle,dass potsdam tausendmal besser ist als frankfurt 😀 aber die saison ist noch lang und kahlert wird seinen mädels hoffentlich bald mal den marsch blasen und dann aufgepasst turbine 😉 potsdam ist meiner meinung nach super in die saison gestartet und wenn sie das durchhalten – hut ab! Aber frankfurt wird sich nicht kampflos geschlagen geben 🙂

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  • waiiy sagt:

    Unter http://www.kicker.de steht: „Ich bin von meiner Mannschaft maßlos enttäuscht. Vielleicht waren die Spielerinnen in Gedanken schon beim nächsten Champions-League-Spiel in Paris“, sagte FFC-Trainer Sven Kahlert nach der Pleite vor 1600 Zuschauern.

    Hat Kahlert seine Spielerinnen in der Halbzeit nicht mehr erreicht? Warum nicht? Oder ist das generell so? (Frage an die Frankfurt-Insider)

    waiiy

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  • LaBu sagt:

    Ich glaub einfach,dass ne traineransprache in der halbzeit nicht immer unbedingt was hilft.und freiburg war einfach gut und kompakt,dazu gibts nichts mehr zu sagen!
    Aber er hat vier positionen verändert,zwei davon in der abwehr…und für mich sind bartusiak und krieger einfach konstanten,am sonntag hat die abwehr echt gewackelt…

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  • Sheldon sagt:

    Im SportBild-Sonderheft zum Bundesliga-Start gibt es den Artikel „Im Zweifel für die Abwehr“ und auch im Kicker gab es darüber ein Interview mit dem Schiedsrichter-Vorsteher Herbert Fandel.

    Hier wird insbesondere das passive Abseits in den Fokus genommen, wobei das Irritieren der Hintermannschaft als aktives Eingreifen gewertet wird.

    Zur Szene: Maroszan hat dadurch, dass sie zum Ball ging, eindeutig in das Spielgeschehen eingegriffen, nahm also aktiv teil. Ihre Abseitsposition war möglicherweise nur im Zentimeter- oder Millimeterbereich, darüber will ich mir kein Urteil anmaßen. Mag sein, dass man hätte anders entscheiden können.
    Doch das Entscheidende war: Bevor Garefrekes überhaupt an den Ball kam, wurde auf Abseits entschieden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass in letzter Konsequenz nicht zu klären ist, ob der Ball reingegangen wäre, wäre nicht abgepfiffen worden. Wäre man streng gewesen, hätte das sogar eine Gelbe Karte für Garefrekes bedeutet, weil der Pfiff vor ihrem Schuss ganz eindeutig zu hören war.

    Doch wie schon gesagt, am Ende war es ausgleichende Gerechtigkeit. Wie man diesen Treffer hätte geben können, hätte man auch den Elfmeter an Makanza geben können.

    Und zur Trainerdebatte: Es gibt Trainer, die können ihr Team in der Kabine derart aufrütteln, dass sie in Halbzeit 2 ein ganzes Spiel wenden: Beste Beispiele sind Sepp Herberger 1954 oder Rafael Benitez im CL-Finale gegen Mailand 2005.
    Und dann sind es auch immer die Einzelspieler: Ein Pizarro gegen Köln, eine Anonma gegen Essen, ein Gomez oder Robben bei Bayern, ein Messi bei Barca, ein CR bei Real!
    Wenn du einen hast, der das Spiel in die Hand nimmt, dann verlierst du solche Spiele nicht!

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  • Krissi sagt:

    @pinkpanther: stimmt, da gebe ich dir recht – den Elfmeter hätte man gut und gerne für Freiburg geben können – ich wollte das eigentlich nur mal so mit bemerkt haben, da es hier ja Leute zu geben scheint (keine Namen!), die permanent Frankfurt schlecht machen. Bin selbst kein Frankfurt Fan (wenn dann auch eher Turbine Anhänger), aber man kann doch nicht eine Mannschaft in den Himmel jubeln und alles andere verteufeln (nur meine Meinung!) 😉

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  • pinkpanther sagt:

    @Krissi: Meinen Daumen hoch hast du 😉

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