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WPS-Team magicJack wird aufgelöst

Markus Juchem am 27. Oktober 2011 – 17.28 Uhr32 Kommentare
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Die US-Profiliga WPS schreibt ein neuerliches unrühmliches Kapitel ihrer Geschichte: Denn magicJack, das Team von so bekannten Spielerinnen wie Abby Wambach, Hope Solo, Christie Rampone und Megan Rapinoe, wird aufgelöst.

“Nach sorgfältiger Abwägung hat die Geschäftsführung der WPS am Dienstag sich dafür ausgesprochen, die in Boca Raton ansäßige Franchise magicJack aufzulösen”, heißt es in einer kargen Erklärung der WPS.

Abby Wambach und Hope Solo

Abby Wambach (li.) und Hope Solo müssen sich einen neuen Verein suchen © Tom Schlimme / girlsplay.de

Umsiedelung nach Boca Raton
Erst in diesem Jahr war das früher unter dem Namen Washington Freedom firmierende Team nach Boca Raton, Florida, umgesiedelt worden und hatte den Namen seines Sponsors magicJack erhalten.

Dessen exzentrischer Besitzer Dan Borislow war in den vergangenen Monaten mehrfach mit der WPS aneinandergeraten.

Exodus, Teil 5
Nach den Chicago Red Stars, FC Gold Pride, Los Angeles Sol und St. Louis Athletica ist magicJack bereits das fünfte Team dessen Existenz in der nur kurzen WPS-Historie ein jähes Ende findet.

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32 Kommentare »

  • timmy sagt:

    Naja, was solls. Da findet sich schon ein neuer Retortenclub, der einspringt.
    Da hat man einen funktionierenden Club aufgelöst und umgesiedelt. Oh mann. Die damalige Ankündigung über das Engagement des “Visionärs” muss man sich nochmal auf der Zunge zergehen lassen :

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    …und es ist leider nicht auszuschliessen, dass solcherart Hiobsbotschaften des amerik. FF weitergehen werden.
    Da lobe ich mir doch unsere BL und die hoffentliche Tatsache, dass nie eine Marta in ihr spielen wird!

  • Krissi sagt:

    Schade eigentlich für die amerikanische Frauenfussball-Liga :-( @SF: da stimme ich dir voll und ganz zu – ich muss eine Marta auch nicht in der deutschen Frauenfussball-Bundesliga sehen (nicht auszudenken, dann wird ja nur noch gemeckert) ;-) – aber wie wärs denn zum Beispiel mit einer Hope Solo oder Abby Wambach in Deutschland, das wäre doch mal ein Hammer (obwohl, wenn ich es recht bedenke: die beiden kann wohl kein – deutscher – Frauenverein bezahlen, aber träumen ist ja umsonst) ;-) ;-)

  • Markus Juchem sagt:

    Hier ein Update mit erster Reaktion des magicJack-Eigentümers: http://equalizersoccer.com/2011/10/27/wps-terminates-magicjack-franchise/

  • Mini sagt:

    tja genau deswegen würd ich da nich hinwechseln…

  • Krissi sagt:

    @Markus: Danke, der Link war schon sehr aufschlussreich…ich weiß nicht, macht eine Liga mit (nur noch) 5 Teams noch Sinn? Das nimmt (fast) genauso einen Verlauf wie damals, als die WUSA aufgelöst wurde… :-(

  • waiiy sagt:

    Naja, das sind doch bekannte Sachen aus Basketball, Eishockey und American Football. Sport ist halt Geschäft und Spieler Marionetten. Aber dafür wird man auch gut bezahlt…

    Hoffentlich wir Potsdam nicht irgendwann aufgelöst, wenn Bernd Schröder weiter gegen die Meinung des DFB redet… ;-)

    waiiy

  • timmy sagt:

    Das wäre so die Größenordnung: Hamburg siedelt nach Leipzig um, um einen ganz neuen Markt zu erschließen. Ach und sie benennen sich in Ohrstöpsel um.

  • Detlef sagt:

    Nun gut, die Ammis kennen kein anderes System, als diese Franchising-Liga!!!
    Mit nur noch 5 Profiteams, wird sich wohl kein ordentlicher Spielbetrieb mehr aufrecht erhalten lassen!!!
    Es gäbe nur noch zwei Begegnungen pro Spieltag, und eine Mannschaft hätte immer spielfrei!!! :-(

    Und ob nach den gemachten (negativen) Erfahrungen, noch irgendein anderer “Visionär” sein Geld in den FF investiert, darf sehr bezweifelt werden!!!

  • timmy sagt:

    Das ginge schon. Müsste könntre z.B. das Spieltagekonzept fallen lassen. Dann meinetwegen immer Mittwochs und Sonntags ein Spiel. Vielleicht einen Spartensender finde, der alle Spiele dann übertragen kann. Dazu alle Teams, äh Franchises, vier mal gegeneinander antreten lassen. Dann ist man mit Olympiapause in einem halben Jahr durch und kann noch sein komisches Play-off-system spielen.

  • jochen-or sagt:

    Die ständigen Rückzüge zeigen m.E.zwei Dinge:

    1.
    Frauenfußball ernährt sich offensichtlich nicht aus sich selbst heraus, wenn er professionell betrieben wird bzw. werden soll.

    2.
    Ein System, bei dem einzelne Mannschaften einzelnen Personen gehören und nicht von einer Gemeinschaft ( lies Verein) getragen werden, ist für den Frauenfußball offensichtlich nicht geeignet.

    Für den deutschen Frauenfußball heißt dies, dass wir tunlichst darauf achten sollten, dass unsere Mädchen und Frauen neben dem Fußball einen ordentlichen Beruf lernen und ausüben.
    Eine Regel, die übrigens auch für die Männer bis hoch zu Teilen der Zweitligaspieler gelten sollte.

    Niemals werden Frauen so viel verdienen, dass dies die Nachteile einer fehlenden Ausbildung nach dem Karriereende ausgleichen könnte.

    Daher bin ich auch gegenüber dem Ruf nach Vollprofitum im FF äußerst skeptisch.

    Über das Schicksal sog. “Vollprofis” aus der 2.u. 3 Liga nach dem Ende der Karriere könnte ich aus eigener Tätigkeit und Kenntnis in diesen Bereichen ein Buch mit vielen traurigen Geschichten schreiben.

  • berggruen1 sagt:

    @jochen: Selbst in der 1. Liga der Männer soll es Spieler geben, die nach der Karriere eigentlich arbeiten müssten, da sie nicht die Jungmillionäre sind, über die so viel und intensiv geschrieben wird. Man kann nicht Schweinsteiger oder Raul mit z.B. Spielern des SC Freiburg vergleichen… Insofern gebe ich Dir 100prozentig Recht: Nichts, aber auch gar Nichts sollte einen Menschen davon abbringen, sich eine anständige/gute Ausbildung zu genehmigen, unabhängig von der Frage Studium oder Ausbildung.

  • Krissi sagt:

    Tja, trotzdem schade finde ich – die USA waren damals immerhin die ersten, die eine richtige Frauen-Profi-Liga auf die Beine gestellt haben…und ich dachte (oder glaubte zu wissen), dass Frauenfussball in den USA höher gestellt sei, als z. B. der Männerfussball – wieso kommt dies denn trotzdem nicht an??? Denke, dass man das Frauenfussball-Profi-Projekt in den USA getrost als gescheitert betrachten darf (finde ich wirklich sehr traurig, positive Gegenbeispiele sind sehr erwünscht) :-(

  • timmy sagt:

    Evtl. Connecticut neues Franchise in 2012:

  • Johnny Mosh sagt:

    …bei den gennaten Namen hoffe ich insgeheim, dass man bei Potsdam nach all den hochkarätigen Stürmerverpflichtungen mal die Realisierbarkeit eines Transfers von Megan Rapinoe abklopfen würde. Denn MR auf rechts und Bianca Schmidt dahinter würde wohl die weltbeste Außenbahn rechts bedeuten…

  • Frank W. sagt:

    Megan Rapinoe spielt jetzt auch in Australien, für Sydney FC.

  • Sheldon sagt:

    Rapinoe spielt doch schon seit der Auflösung bei Sydney in der W-League!

  • Sheldon sagt:

    @Krissi: Wundert das jemanden? Die Amis haben schon genug Sport, Eishockey, American Football, Basketball und Baseball sind dort die führenden Sportarten. Die ziehen sich durch jeden Haushalt.
    Da kann man es nun wirklich nicht erwarten, dass sie einen kleinen Modesport wie Frauenfußball fördern.

    Es war klar, dass es in den USA niemals eine solche Liga wie in Europa geben wird, weil die USA einfach nunmal dieses Ligensystem auch nicht gewöhnt sind. Und Profi sein bedeutet da auch noch was ganz anderes als in Europa, da bedeutet es, wirklich 50, 60 Ligaspiele im Jahr zu absolvieren. Wenn du den Amis sagst, dass das eine Profiliga war, die werden sich vor Lachen in die Hose machen!

    Und selbst 90.000 Zuschauer beim WM-Finale 1999 sind nicht etwa dem Sport, sondern einer Mia Hamm geschuldet, genauso, wie man in Deutschland die Stadien nur durch Spielerinnen wie Lira Bajramaj vollbekommen hat. Das sind keine echten Fans.
    (Übrigens: 90.000 Zuschauer in den USA würden in Deutschland vom Verhältnis her gerade mal 25.000 Zuschauern entsprechen)!

  • ballander sagt:

    rapinoe hat noch alle pflichtspiele der abgelaufenen saison der wps für magicjack absolviert und ist danach sofort zu sydney gewechselt, für den sie auch schon spiele absolviert hat, bevor die auflösung von magicjack publik gemacht wurde.

  • FFFan sagt:

    Dan Borislow will nun anscheinend juristisch gegen die Auflösung seines WPS-Teams vorgehen:

    http://www.fansoccer.de/ffausland/USA/borislowverklagtwps/borislowverklagtwps.htm

  • sodalith7 sagt:

    Die WPS steht jetzt wirklich kurz vor dem Aus. Für die nächste Saison muss noch mindestens ein Team dazu kommen, 5 Teams reichen nicht aus. Das ist zumindest der aktuelle Stand der Dinge. Damit hat der Besitzer vom MagicJack sicherlich gute Karten.

    http://twitter.com/#!/jenna_awk

    http://www.allwhitekit.com/

  • WalesGER sagt:

    Alles in Allem wars das wohl mit der WPS zumindest für die nächste Saison.. im Grunde müssen Sie nach den Statuten des USSoccer (USVerband) eigentlich 8 Teams pro Liga sein… bislang wurde dies aber immer quasi Kulanzweise geregelt mit 6 Teams… dies ist aber das absolute Minimum..das heisst wenn die WPS nicht binnen der nächsten 2 -3 Wochen ein sechstes Team präsentiert, wars das mit der 2012 Saison..da USSoccer die Liga dann sanktioniert… !

    See:

    http://www.allwhitekit.com/?p=8325

  • ballander sagt:

    der niedergang der wps ist unendlich traurig. offen gesagt, ich könnte mich dann gar nicht so recht freuen, wenn allein deshalb einige us-girls ihren weg in die buli finden. so sehr ich abby wambach gern wiedersehen mag!

  • Sheldon sagt:

    Naja, man kennt doch die Probleme mit dem amerikanischen Ligensystem seit langem! Geld allein reicht nicht, es muss da ein konsequentes System her, das funktioniert!

    Von daher ist es schon ein Wunder, dass sie so lange gehalten hat!
    Das Problem wird sein, dass die Profis nirgendwo hinkönnen, weil kein Verein diese Summen aufbringen kann, ohne sich zugrunde zu richten!

  • sodalith7 sagt:

    Hier gibt es ein aktuelles Statement von der WPS

    Im Moment versucht die WPS die erforderlichen 8 Teams für die Saison 2012 zusammenzubekommen (zurzeit sind es 5 Teams) oder entsprechende Begründungen zu finden, damit die U.S. Soccer wie im Jahr zuvor eine Ausnahme macht.

    Kleine Zusammenfassung der Begründungen:
    - letzte Saison war die bisher erfolgreichste
    - es gab einen neuen Besucherrekord
    - wachsende Fangemeinde durch Social Media
    - wachsendes Interesse am Frauenfußball
    - positive Effekte durch die WM
    - erwartet werden positive Impulse durch die Olympischen Spiele 2012
    - zunehmendes Sponsoring
    - Potenzial für Wachstum in den Märkten im ganzen Land
    - Expansion in der Saison 2013 mit neuen Teams, mit denen bereits geredet wurde

    Ich hoffe, dass die WPS erhalten bleibt, aber mit nur 5 Teams macht das eigentlich wenig Sinn. Falls die WPS doch aufgelöst werden sollte, dann hoffe ich, dass einige Stars den Weg in die BuLi finden.

  • Sheldon sagt:

    Wer soll die Stars bezahlen in der Bundesliga?

  • pinkpanther sagt:

    “Falls die WPS doch aufgelöst werden sollte, dann hoffe ich, dass einige Stars den Weg in die BuLi finden.” Marta ;-) *grins*

  • sodalith7 sagt:

    Die WPS wird es in der nächsten Saison geben, auch mit fünf Teams, wenn einige Bedingungen erfüllt werden, denen von Seiten der Clubbesitzer und der WPS zugestimmt wurden.

    http://www.ussoccer.com/News/Federation-Services/2011/12/WPS-Sanctioned-as-Division-1-Professional-League-for-2012-Season.aspx

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich bedaure o.g. Entscheidung, die für mich eindeutigen Konzessionscharakter hat! Eine Liga mit 5 Teams, was soll das für einen Nährwert haben und der Unsicherheitsfaktor ist undefiniert hoch.

    Es wäre in meinen Augen der beste Weg, explizit für Potsdam die Entscheidung, ob Alyssa Naeher doch mehr als nur eine Halbsaison das Tor hütet, zu Gunsten aller Beteiligten nachhaltig zu beeinflussen.

  • Frieda sagt:

    Na ja, wenn man hingegen in Betracht zieht, dass es für 2013 schon 7 Teams gibt, ist es verständlich, eine Saison eine 5er Liga spielen zu lassen. Denn eine Liga ein Jahr zu pausieren wäre auch ungünstig. Die WPS müsste einfach die College-Teams mehr einbeziehen, bzw die W-League. Viel wird auch vom Verlauf von London 2012 abhängen.

    Warum sollte Naeher in Deutschland bleiben? Wenn Sarholz wieder fit wird, wird keine der beiden auf der Bank sitzen wollen.

  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Frieda
    > Warum sollte Naeher in Deutschland bleiben? Wenn Sarholz wieder fit wird, wird keine der beiden
    > auf der Bank sitzen wollen.

    Weil Naeher u.U. einen CL-Titel erringen könnte? Das soll ja noch keiner US-Torhüterin gelungen sein, und sowas liest sich in einem Profil immer gut.

    Jedes Team braucht Ergänzungsspielerinnen auf der Bank, was immer so sein wird. Es wird auch immer wieder betont, Konkurrenz(-kampf) belebe das Geschäft, und Sarholz stufe ich, gleichwohl ich sie menschlich und sportlich mag, als nicht so stark wie Naeher ein.

    Das mit den 7 Teams für 2013 hatte ich gar nicht im Visier…

  • Rainer sagt:

    Marta wäre wohl nicht nach Deutschland gekommen, wenn die WPS nicht die erneute Ausnahmegenehmigung bekommen hätte. Hier in Schweden sind sich nahezu alle sicher, dass Marta in der nächsten Saison “nach Hause” kommen wird und entweder bei LdB FC Malmö oder Tyresö FF spielen wird. Malmö hat seine Weltklassegoalgetterin Manon Melis an den FC Sky Blue verloren, die nur durch ganz wenige ersetzt werden kann. Tyresö greift nach den Sternen und dort hat Marta viele Freundinnen, von Johanna Frisk bis Madelaine Edlund.

    Dass die WPS 2013 sieben oder mehr Franchises hat, ist noch Wunschdenken. Schaun mer mal. Ich bin da noch gar nicht sicher, dass es übernächstes Jahr aufwärts gehen wird, aber der amerikanische Verband konnte schlecht die Liga ruinieren.

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