Kerstin Garefrekes zur Weltfußballerin 2011 nominiert

Von am 25. Oktober 2011 – 9.22 Uhr 36 Kommentare

Wer wird Weltfußballerin 2011? Dieses Geheimnis wird erst auf einer Gala am 9. Januar 2012 in Zürich gelüftet. Doch trotz der verkorksten Frauenfußball-WM im eigenen Land darf sich auch eine deutsche Spielerin Hoffnung auf den prestigeträchtigen Titel machen, genauso wie eine deutsche Trainerin auf einen anderen Titel.

Denn Kerstin Garefrekes, die ihre Karriere in der Nationalmannschaft nach der WM beendete, ist eine von zehn Spielerinnen, die es in die Vorauswahl des Fußball-Weltverbands FIFA geschafft haben.

USA dominant mit drei Nominierungen
Neben Garefrekes wurden folgende Spielerinnen nominiert: Sonia Bompastor (Frankreich), Marta (Brasilien), Aya Miyama (Japan), Alex Morgan (USA), Louisa Necib (Frankreich), Homare Sawa (Japan), Lotta Schelin (Schweden), Hope Solo (USA), Abby Wambach (USA).

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Kerstin Garefrekes

Kerstin Garefrekes gehört zu den 10 besten Spielerinnen des Jahres 2011 © Nora Kruse / ff-archiv.de

Meinert als Welttrainerin nominiert
Dazu dürfen sich folgende zehn Kandidaten Hoffnung machen, als Welttrainer des Jahres 2011 ausgezeichnet zu werden: Bruno Bini (Frankreich), Leonardo Cuéllar (Mexiko), Thomas Dennerby (Schweden), Patrice Lair (Frankreich/Olympique Lyon), Maren Meinert (Deutschland/ U20), Hope Powell (England), Norio Sasaki (Japan), Tom Sermanni (Australien), Pia Sundhage (Schweden/US-Nationalteam), Jorge Vilda (Spanien/ U17).

Experten treffen Vorauswahl
Die Vorauswahl der zehn Spielerinnen wurde von Experten der Kommission für Frauenfussball und die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft sowie von France Football durchgeführt, die der zehn Trainer(innen) von Experten der Fussballkommission, der Kommission für Technik und Entwicklung, der Kommission für Frauenfussball und die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft sowie von France Football.

Bekanntgabe der Top 3 am 5. Dezember
Die endgültige Wahl werden die Spielführerinnen und Trainer(innen) der Frauennationalteams sowie die von France Football ausgewählten internationalen Journalisten treffen. Am 5. Dezember 2011 werden die FIFA und France Football bei einer Pressekonferenz in Paris die Namen der drei Spielerinnen und Trainer bekanntgeben, die die meisten Stimmen erhalten haben.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

36 Kommentare »

  • timmy sagt:

    Glückwunsch Marta.

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  • Lusankya sagt:

    Wenn es nicht Marta wird, wird es Sawa. Ich hoffe auf jeden Fall, dass es nicht wieder Marta wird.

    Bei den Trainern rechne ich mir eigentlich für Maren Meinert ganz gute Chancen aus. Aber da sie ja „nur“ Jugendmannschaften trainiert, wird es wohl eher der Trainer der japanischen Nationalmannschaft.

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  • Sheldon sagt:

    Bei den Spielerinnen wird es sich zwischen Sawa und Marta entscheiden.
    Wenn Sawa es wird, wäre es ein krönender Abschluss. Sie wird dann erst die zweite Spielerin sein, die in einem Jahr Weltmeisterin wird gleichzeitig den Goldenen Ball und den Goldenen Schuh gewinnt und auch noch Weltfußballerin wird. Zuvor hat das nur Birgit Prinz 2003 geschafft!

    Bei den Trainern werden Bruno Bini und Norio Sasaki die Nase vorne haben!

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  • Frieda sagt:

    Ich bin zuversichtlich, dass es nicht Marta wird. Tippe auf Wambach. Sie hat das bessere Turnier gespielt und viel Medienaufmerksamkeit bekommen.

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  • crackfly sagt:

    Von wem wird das noch mal gewählt? Trainer und Spielführer? Oder irgendeine Jury? Oder die Pressevertreter?

    Ich gönne es Sawa, sie war bei der WM der Kopf ihrer Mannschaft und hätte es verdient. Marta hat bezüglich Führungsstärke und Fairness noch einiges dazuzulernen. Sie ist zwar fußballerisch stark, aber meiner Meinung nach sollte diese Preis auch an eine Spielerin gehen, die Vorbild ist. Und das ist und bleibt Marta nicht. So gesehen hätten es Sawa oder Wambach verdient. Hope Solo in Ehren, aber ihre Leistung bei der WM war nicht so gut, wie sie eigentlich ist, wenn sie absolut fit ist.

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  • WalesGER sagt:

    dieses Jahr wird es vielleicht mal nicht MARTA!!

    ich tippe auf Sawa oder Wambach!
    sollte es jedoch wider Erwarten wieder Marta werden, sollte diese „Auszeichnung“ einfach ein für alle mal abgeschafft werden oder zumindest die Berichterstattung darüber 😉

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  • Markus Juchem sagt:

    @crackfly: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. 😉

    „Die endgültige Wahl werden die Spielführerinnen und Trainer(innen) der Frauennationalteams sowie die von France Football ausgewählten internationalen Journalisten treffen.“

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  • Sheldon sagt:

    @Markus: Oha, ob es dann eine objektive Wahl gibt? Da dürften noch viele Trainerinnen und Spielerinnen beleidigt ob der ein oder anderen Niederlage bei der WM!

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  • waiiy sagt:

    Nach den letzten Wahlen glaube ich nicht wirklich daran, dass es jemand anderes als Marta werden wird, auch wenn es in meinen Augen Sawa, Solo und Wambach mehr verdient hätten.

    Falls es Marta nicht wird, ist es für mich ein Verdienst von Tausenden Zuschauern in den WM-Stadien, die mit ihrem Pfeifen abgestimmt haben. 🙂

    Die Nominierung von Garefrekes finde ich fast schon einen sehr schönen Spaß wie auch Alex Morgan. 🙂

    waiiy

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  • jochen-or sagt:

    Ganz klar Homare Sawa!

    Die hat es verdient, weil sie die überragende Spielerin bei der WM war.
    Ich hab sie bei der WM 3x live gesehen und da sieht man mehr als in der Glotze; die war überall – hinten, wenn es brannte – zog im Mittelfeld die Fäden – war vorne, wenn es darauf ankam und machte entscheidende Treffer!!

    Die wird aber auch schon deshalb gewählt, weil die Experten und Journalisten froh sind, dass sie nicht immer die selbe auszeichnen müssen.

    Ich tippe auf Sawa, Wambach u. Marta für die Wahl und die Reihenfolge.

    Bei den Trainern auf Sundhage, Sasaki, Meinert ( als Knicks vor dem DFB) – Ergebnis ebenfalls in dieser Reihenfolge, weil auch die US-Girls wegen der guten Leistung im Finale was bekommen müssen.

    P.S.
    Ok.Ok. Ich weiß, dass Sundhage Schwedin ist.

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  • defense2 sagt:

    die letzten Ergebnisse dieser Wahl waren ja schon sehr geprägt durch die ‚Journaille‘ …

    Daher wird´s wohl Marta diesmal nicht werden, da durch die Zuschauerpfiffe eher ein Negativ-Bild transportiert worden ist…

    Bestimmt wird Garefrekes als „Trostpflaster“ für Deutschland unter den 3 Endteilnehmerinnen sein (die Wahl aber nicht gewinnen).

    Auf eine objektive Wahl können wir wohl noch ein paar Jährchen warten…

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  • Sheldon sagt:

    @jochen-or: Keine Bange, vor der Glotze hat man schon genug mitbekommen^^

    Ich sehe bei der Wahl auf den ersten 3 Plätzen Sawa, Marta und Wambach in dieser Reihenfolge. Tut mir leid, aber Marta kann nunmal wirklich Fußball spielen, auch wenn das so manchem nicht passt, und ich war beeindruckt von ihrer WM-Leistung. Klar, die Unsportlichkeiten waren nicht schön, deswegen hat sie den Titel nicht verdient und wird ihn auch nicht bekommen.
    Dennoch muss man es erstmal schaffen, die USA fast im Alleingang hinauszuwerfen.

    Bei den Trainern muss ich sagen, dass es für mich nur zwei Favoriten gibt: Bini und Sasaki! Sundhage hat insgesamt nicht das erreicht, was diese beiden geschafft haben: Einen anhaltenden Boom im FF im eigenen Land auszulösen!
    Gerade Bruno Bini ist das Gesicht des französischen Frauenfußballs, der Sport wird jetzt wahrgenommen. Der 4. Platz ist dort unter den gegebenen Voraussetzungen eine ähnliche Größenordnung wie der Weltmeistertitel 2003 in Deutschland.

    Schon im letzten Jahr war er auf dem Podium und das schafft er dieses Jahr in jedem Fall wieder. Er ist populär und wirkt sympathisch!
    Gestoppt wird er allerdings nur von Sasaki werden, der diesen Titel noch verdienter hat als Sawa den Weltfußballerinnentitel!

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  • berggruen1 sagt:

    @defense2: Naja, was ist schon eine „objektive Wahl“ bei der Auswahl eines einzigen Spielers einer Mannschaft? (Weshalb ich diese Art von Auszeichnung auch sehr fragwürdig finde.) Selbst bei den Männern ist es doch keine „objektive Wahl“. Dort sind aber wenigstens mehr als fünf Spieler (namentlich) bekannt, es werden mehr Spiele gesehen/gesendet/kommentiert. Man kann sich einen besseren Überblick verschaffen. Aber selbst wenn ich nur für die BuLi einen einzigen Spieler als den besten auszeichnen sollte, würde es mir wirklich schwer fallen (denn neben meinen Lieblingen stünden ja noch zahlreiche weitere, vielleicht sogar bessere zur Wahl). Verglichen dann mit Spielern aus allen Ländern, in denen Fußball gespielt wird – das wäre utopisch. (Abgesehen vom generellen Problem, WAS denn eigentlich einen Weltklassespieler auszeichnen muss.)
    Sollte Marta jedoch erneut das Rennen machen, so hätte sie diese zumindest nicht mit Leistung bei der WM (zugegebenermaßen die einzigen Spiele, die ich von ihr gesehen habe) verdient. Aus den nominierten Spielern wäre auch für mich (und nur aus der WM heraus) H. Sawa die absolut würdigste Trägerin des Titels.

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  • wrack sagt:

    Eine im wahren Sinne des Wortes objektive Wahl kann man auch nicht treffen, denn wie beim Eislauf oder Turmspringen kann man beim Fußball Spielerinnen nicht allein mit objektiven Parametern wie Toren oder Titeln bewerten.
    Wie ist der Titel „Fußballerin des Jahres“ denn definiert ?
    Offensichtlich kommen nicht allein Weltmeisterinnen in Frage, Titel allein können es also nicht sein. Tore allein sind es natürlich auch nicht. Es ist also zwangsläufig eine subjektive Entscheidung der Jury.
    Es wäre interessant, den Katalog der Kriterien einzusehen, den bestimmt jedes Jurymitglied bekommen hat (und der bestimmt ebenso wenig bindend ist).

    Subjektiv würde ich auch sagen: Sawa. Gründe: Für ihr Lebenswerk, ihr sympathisches Auftreten, nicht zuletzt für ihre sportliche Leistung bei der WM und auch nicht zuletzt für den WM-Titel selbst.

    Ich würde 3 für 1 wetten, dass sie es auch wird.

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  • NRHZ sagt:

    für mich sind solche Wahlen nur dann sinnvoll, wenn sie Vorbilder schaffen. Daher scheidet Marta wohl aus. Eine Spielerin wie Kerstin Garefrekes ist Vorbild und Weltklasse zugleich. Sie hat ihre sportlichen Erfolge geschafft, trotz Ausbildung, Studium und Einstieg in die normale Arbeitswelt. Weiterhin wäre ihre Wahl ein Dankeschön an das Ausrichterland Deutschland. Gestern war ich in Frankfurt bei einer Pressekonferenz mit dem japanischen Generalkonsul in Frankfurt.
    Er sprach vom unbeugsamen Siegeswille der japanischen Fußballerinnen
    und bedankte sich bei der WM Finale Stadt Frankfurtin Anwesenheit von OB Roth. Die anwesenden Japaner gaben aber zu, dass wegen der ungünstigen TV Zeiten der WM 2011 kaum ein Japaner Notiz nahm vom Einzug der eigenen Mannschaft ins Halbfinale. Erst als die Bilder mit dem WM Pokal gesendet wurden in Japan, erwachten die Medien in Tokio und Yokohama. Die Japaner würden sich deshalb sehr freuen, wenn zum dank eine Deutsche zur Weltfußballerin gewählt werden würde. Und mit Kerstin hätte die Welt ein absolut integeres Vorbild für alle.

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  • Sheldon sagt:

    @NRHZ: Was hat Garefrekes denn Besonderes geleistet? Auch die Japanerinnen haben alle ne Ausbildung! Außerdem ist für mich Sawa ein größeres Vorbild als Garefrekes!

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  • sodalith7 sagt:

    Definition laut Wiki:

    „Als Weltfußballer des Jahres wird der herausragende Fußball-Spieler einer SAISON geehrt.“

    „Der FIFA Ballon d’Or ist eine Auszeichnung für die besten Fußballspieler und -trainer des JAHRES.“

    „The FIFA Ballon d’Or is an association football award given annually to the player who is considered to have PERFORMED the best in the previous SEASON. It is awarded based on votes by coaches and captains of international teams, as well as journalists from around the world.

    Fragen:
    1. Auf welchen Zeitraum bezieht man sich denn nun bei dieser Wahl?
    2. Anhand welcher Kriterien wird die Wahl getroffen?

    Wenn es wirklich nur um die fußballerischen und technischen Fähigkeiten geht, dann wird Marta diesen Preis bekommen und zwar solange wie sie als Fußballerin aktiv ist.

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  • waiiy sagt:

    Die gleiche Diskussion gab es vor knapp einem Jahr schon einmal. Das Ergebnis ist bekannt. Warum es damals Marta wurde, habe ich damals nicht verstanden. Aber wenn sie es 2010 wurde, was sollte sich dieses etwas geändert haben? Sind die Journalisten diesmal mit mehr Durch- und Weitblick gesegnet?

    Ich kann alle Argumente hier nachvollziehen. Aber Leider führen wir hier die Wahl nicht durch. Sonst wäre es, auch aus meiner Sicht völlig berechtigt, Sawa. Aber aus der Erfahrung heraus würde ich nicht auf sie wetten, leider…

    Was leider in den Augen der Journalisten auch gegen Sawa spricht, dass sie jetzt nicht mehr den Fokus der MLS hat, weil sie nach Japan zurück gegangen ist.

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Du musst dazu sagen, dass im letzten Jahr auch kein großes Turnier war. Ergo waren die großen Leistungen nicht vorhanden.

    Doch dieses Jahr hat man nun einmal die WM. Und da hat Sawa abgeräumt – Weltmeisterin, Torschützenkönigin und Spielerin des Turniers. Mehr kann man nicht erreichen, selbst den Fairplay-Preis hat die Mannschaft bekommen.

    Und wenn man sich an das Jahr erinnert, erinnert man sich vor allem an die WM! Und sie wird Maßstab sein für die Wahl!

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  • Krissi sagt:

    Also ich würde mich freuen, wenn Louisa Necib das Rennen machen würde – die spielt schon ein ganz tolles Jahr 😉 Sawa hätte es wohl auch verdient (aber kann ich nicht so genau beurteilen, habe sie nur bei der WM spielen sehen) – aber wenn es wieder Marta, mit ihren permanenten Eskapaden und Meckereien wird, dann weiß ich nicht…(Marta sollte für mich nicht einmal unter die besten 3 kommen, damit sie mal wieder von ihrem hohen Ross runterkommt)

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  • XQ sagt:

    Gewählt wird die beste Fußballerin, nicht die fleißigste oder ehrlichste, fairste oder menschliche. Und Lebenswerk sollte dem Oscar vorbehalten bleiben, oder Bambi. Und die beste, wenn auch nicht sympathischste ist Martha. Bei den Trainern würde ich ob der taktischen Meisterleistungen auf Japan tippen.

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  • waiiy sagt:

    @XQ: Die Frage ist, was man unter „beste“ versteht.

    Ist das nur fußballerisches Können und alles andere wird ausgeblendet? Dann muss man sich auch mit schmutzigen Aktionen anfreunden, wenn es dem eigenen Vorteil dient.

    Oder sollte die „Beste“ auch von der Fairness her etwas Besonderes sein, in einer Sportart, die Völker verbinden soll und wo man sich nicht durch Unsportlichkeiten den Weg ebnen soll? Dann sollte eine Weltfußballerin auch menschlich integer sein.

    Aber letztlich beantworten diese Frage die Leute in der Jury und die FIFA hat sie schon beantwortet, indem man der fußballerischen Leistung eindeutig den Vorrang gegeben und diese Zeichen auch schon in den letzten Jahren gesetzt hat.

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @Krissi: Necib? Die hat die CL mit Lyon gewonnen und ist bei der WM 4. geworden. Aber sie hat sich nicht in irgendeiner Weise ausgezeichnet. Und die oben genannte Beschreibung trifft auf so ziemlich die Hälfte der französischen Mannschaft zu.

    @XQ: Die Leistung auf dem Platz entscheidet. Und da hat Marta in diesem Jahr mal wieder nix erreicht! Es ist auch eine mentale Frage bei den Brasilianerinnen, die für ihre eigene Arroganz bei der WM gegen die USA bestraft wurden, Marta nicht ausgenommen!

    Klar, Marta ist schon eine sehr gute Fußballerin, aber die öffentliche Wahrnehmung geht bei ihr gegen 0.

    Man mag ihr spielerisches Potential bewundern, dennoch gehört zu einer „besten“ Spielerin der Welt auch noch viel mehr:
    Da gehört Führungsstärke dazu, da gehören Titel dazu, da gehört Charakter auf dem Platz dazu, dazu gehört natürlich auch das Fairplay, denn die beste Spielerin der Welt braucht nicht unfair zu spielen, um Erfolg zu haben.
    Erst wenn man eine echte Spielerpersönlichkeit ist, dann hat man diesen Titel verdient. Wenn man der Kapitän eines Weltmeisters beispielsweise ist, wenn man ein WM-Finale entscheidend mitprägen kann, wenn man das ganze Turnier über konstante Leistungen gebracht hat, dann hat man die Lorbeeren verdient. Es gibt nur diese zwei Turniere (Olympia und WM) alle vier Jahre und wenn man es dann nicht schafft, auf den Punkt so drauf zu sein, dass man das Turnier so prägen kann, dass man es gewinnt, dann hat man diese Ehrung zumindest in diesen Jahren nicht verdient!

    Die einzigen beiden Führungsspielerinnen, die ich in dieser Ansammlung sehe, sind Sawa, Wambach und Bompastor! Alle anderen sind das nicht und alle anderen werden zumindest in meinen Augen niemals Weltfußballerin des Jahres werden!

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  • pinkpanther sagt:

    @XQ: Unabhängig von Symphatie/Auftreten finde ich nach diesem WM-Turnier Marta nicht unbedingt die beste Spielerin!
    Sie hat nicht mehr Tore geschossen als Abby Wambach oder Homare Sawa und ein paar technische Kabinettstückchen machen eine Spielerin auch nicht gleich zur besten Spielerin …
    Ich habe sowohl von Marta als auch von Sawa im Sommer alle Spiele bis auf jeweils ein Vorrundenspiel live im Stadion gesehen und musste feststellen:
    Marta hatte zwar immer wieder einige spielerische Geisteblitze (die hatten aber Sawa und andere auch) und stach mit Sicherheit aus einer – mittelmäßigen – brasilianischen Mannschaft heraus.
    Aber Homare Sawa ist meines Erachtens die komplettere Spielerin, nach hinten und nach vorne stark, mit der Fähigkeit das Spiel zu lenken, den Rhythmus zu bestimmen usw.
    Bei Marta hingegen konnte man vielleicht bei einigen Szenen mit der Zunge schnalzen, dann aber ist sie streckenweise wieder untergetaucht und ich ich habe mich öfters gefragt: „Und nun? …“
    Eine herausragende Spielerin ist eine Spielerin aus meiner Sicht dann, wenn sie eine hervorragende Einzelspielerin ist UND eine Mannschaftsspielerin, die ihre Kolleginnen mitreißt und zum Erfolg führt oder wie z.B. Abby Wambach oder Homare Sawa in einem wichtigen Spiel das letztlich ENTSCHEIDENDE Tor macht (in diesen beiden Fällen das Tor, das die eigene Mannschaft im Turnier gehalten hat)
    Und da waren andere nunmal bei diesem Turnier insgesamt gesehen besser als Marta, weswegen sie zu Recht auch nicht unter den Top-3-Spielerinnen des Turniers gelandet ist. Übrigens: Vor 4 Jahren haben wir auch eine andere (bessere) Marta gesehen!
    Bei der Aufmerksamkeit und der Bedeutung, die diese WM im Sommer erfahren hat, bin ich überzeugt davon, dass Marta dieses Mal nicht den ersten Platz belegen wird.
    Auch ich tippe wie viele andere hier auf Sawa, könnte mir aber auch Abby Wambach gut vorstellen.

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  • Jan sagt:

    Homare Sawa dürfte diesmal gute Chancen haben, oder? Gerade weil Japans Titelgewinn so ein Paukenschlag war, durch das sportliche u. typisch asiatisch-zurückhaltende sympathische Auftreten der jap. Mannschaft, mit ihr als Käpitänin, ihrem Pass zum Tor gegen Deutschland, u. ihrem (quasi) Last-Minute-Tor im Finale; während Marta bei der WM kaum lange glänzen konnte; zumal, wenn wohl noch etwas Erdbeben-Tsunami-Fukushima-Mitleids-Bonus hinzu kommt – was ja auch das wesentlichere Ereignis war, leider…

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  • Jan sagt:

    Oh(je): Das „leider“ bitte ich natürlich nicht misszuverstehen. (Da es ja zweierlei ausgelegt werden kann.)

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  • melli sagt:

    hatten das thema vorhin bei fb aufgegriffen. ich tat meine meinung wie folgt kund: die ganze wahl ist in ihrer derzeitigen form lächerlich. schau dir mal auf fifa.com die verbände an. da sind länder dabei, von denen wußte selbst ich geographie-genie nichts – und das sind nicht wenige! und die haben frauennatios-und deren trainer/innen und spielführerinnen wählen die fußballerin des jahres. die kennen marta vom namen her und dann hört es schon auf. ich hab die abstimmungslisten vom letzten jahr gesehen. vergiss es!

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  • FFFan sagt:

    Die Wahl zur Weltfußballerin des Jahres steht diesmal ganz im Zeichen der Weltmeisterschaft. Das lässt sich schon an der Nominierungsliste ablesen: 2x Weltmeister Japan (Sawa, Miyama), sogar 3x Vizeweltmeister USA (Wambach, Solo und etwas überraschend Morgan – die war zwar nicht mal Stammspielerin, aber ihre Tore im Halbfinale und Finale haben ihr wohl zur Nominierung verholfen), 1x der WM-Dritte Schweden (Schelin) und 2x der WM-Vierte Frankreich (Bompastor, Necib). Dazu kommt mit Garefrekes die ‚obligatorische‘ Vertreterin von WM-Gastgeber Deutschland (freut mich für sie und ich denke, dass sie es von allen deutschen Spielerinnen auch am ehesten verdient hat; realistische Chancen auf einen Platz unter den ersten drei räume ich ihr aber nicht ein) sowie die unvermeidliche Marta (nichts gegen sie, aber sie war zuletzt fünfmal in Folge Weltfußballerin, bitte nicht mehr wiederwählen! 😉 ).

    Aber eben weil die WM in diesem Jahr das alles überstrahlende FF-Ereignis war, gehe ich davon aus, dass diesmal nicht Marta das Rennen macht. Mein Tipp:
    1. Homare Sawa (Japan)
    2. Abby Wambach (USA)
    3. Marta (Brasilien)
    Persönlich bin ich der Meinung, dass Sawa diese Auszeichnung absolut verdient hat (auch ganz ohne „Fukushima-Mitleid-Bonus“). Sie war in dem weltmeisterlichen japanischen Team die spielbestimmende Figur, athletisch und technisch herausragend und dabei enorm mannschaftsdienlich.
    Aber auch Wambach wäre eine gute Wahl.

    Bei den Trainern sehe ich folgende Reihenfolge:
    1. Norio Sasaki (Japan)
    2. Pia Sundhage (Schweden/USA)
    3. Maren Meinert (Deutschland U19/U20)
    Als Weltmeistertrainer ist Sasaki der ’natürliche‘ Favorit. Beeindruckend fand ich, wie er es verstand, die Mannschaft taktisch auf den jeweiligen Gegner einzustellen und in jeder Spielsituation scheinbar eine Antwort parat hatte.

    @ melli:
    „die ganze wahl ist in ihrer derzeitigen form lächerlich. (…) da sind länder dabei, (…) die kennen marta vom namen her und dann hört es schon auf.“

    Bei allen Vorbehalten, die man gegenüber solchen Wahlen haben muss, denke ich schon, dass in diesem Jahr eine bessere Entscheidungsgrundlage vorhanden ist als in den Jahren zuvor, da die Spiele der Weltmeisterschaft auch in die ‚exotischeren‘ Länder übertragen wurden. Ich bin jedenfalls zuversichtlich, dass man auch dort inzwischen noch ein paar andere Spielerinnen kennt.

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  • Sheldon sagt:

    […]
    Unter den Verbänden sind gar nicht mal soviele, die nicht einen selbständigen Staat repräsentieren. Klar gibt es auch in den noch heutigen Kolonien von Frankreich oder USA natürlich auch Fußballmannschaften, die einen eigenen Verband haben und eine Nationalmannschaft.
    Und ich denke, dass in diesem Jahr die WM sehr wohl bis zu denen vorgedrungen ist und sie jetzt nicht bloß Marta, sondern auch Sawa oder Wambach kennen!
    Die, die in diesem Jahr gewinnt, wird bei ähnlicher Leistung im nächsten Jahr gleich wieder wie Marta ein WFdJ-Abo haben, weil nach Olympia und WM keine vergleichbaren Turniere mehr ausgetragen werden!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • As sagt:

    Ich finde es ein Witz das Garefrekes nomieniert wurde!!! Alle achten nur auf die WM,aber was danach ist,ist allen egal!!!! Garefrekes hat keine gute wm gespielt und danach auch nicht. Meine güte in frankfurt ist sie nicht gut!!!!! Ich finde Bajramaj hätte nomieniert werden sollen,weil sie in der wm so ein druck von neid bekommen hat danach aber wieder sehr gut war!!!! In meinen Augen hat es verdient zu gewinnen: Sawa(sie hat japan zum erfolg geführt);), Marta(hat eigentlich allein mit christiane gespielt und war weltklasse);) Louisa Necib( Sie hat vor ihrer verletzung gute spiele abgeliefert);) Das wars!!!! Wamback war nicht besser als Unsere Laudehr und solo ist keine gute verliereren wie man gemerckt hat!!!!! Und bei so einer nomienierung geht es um das spielerische und nicht um die nettigkeit und ganz erlich Brasielianerinnen sind so da kann man nichts machen!!!!! Die sind und bleiben die coolsten aufm platz!!!

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  • berggruen1 sagt:

    @As: Zum Einen: Man kann mit Sicherheit darüber diskutieren, ob Kerstin Garefrekes aufgrund der Leistungen während der WM es verdient hat, nominiert zu werden, aber Lira Bajramaj ins Gespräch zu bringen aufgrund des Drucks! ist, mit Verlaub, unsinnig. Kerstin Garefrekes war in einer insgesamt nicht überzeugenden deutschen Mannschaft durchaus eine der stärkeren Spielerinnen und bislang bei Frankfurt, so weit ich es verfolgen konnte, Rückhalt und wichtige Stütze. Zum Anderen: Mag sein, dass es bei der Nominierung nicht um „Nettigkeit“ geht, aber dann ist Dein Argument gegen Hope Solo („schlechte Verliererin“) absurd. Zu Marta: Ich gebe zu, ich mag den brasilianischen Fußball nicht, da für mich Hacke, Spitze, Einszweidrei Nichts auf dem Fußballfeld verloren hat, aber ganz „objektiv“: Marta war in den Spielen der WM ziemlich abgemeldet, sie hat die brasilianische Mannschaft nicht geführt. Einige wenige Tricks können da nicht drüber hinweg täuschen. Ganz anders aber A. Wambach und H. Sawa. Wambach war in den entscheidenden Momenten sehr, sehr präsent (im Unterschied zu „unserer Laudehr“, die in entscheidenden Szenen abtauchte), hat ihre Mannschaft gelenkt und angestachelt. Über H. Sawa ist schon Alles gesagt.

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  • defense2 sagt:

    @Detlef: As hat eine Tastatur, die sogar 5 Ausrufezeichen kann 🙂

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  • Der Hamburger sagt:

    Homare Sawa und Abby stehen über allen – und zwar in dieser Reihenfolge. Sawa hat als geniale Mittelfeld-Regisseurin das Spiel bestimmt und strukturiert wie zuletzt Zidane und Xavi bei den Männern. Bemerkenswert ist, dass Abby als eine der besten Spielerinnen aller Zeiten noch nie unter den ersten drei bei der Wahl der Weltfußballerin des Jahres war. Das wird sich dieses Mal mit Sicherheit ändern.
    Die Nominierung von KG ist eine Verbeugung vor Deutschland als Gastgeberland der WM und großer FF-Nation. Außerdem hat sie ihre Position als offensive Mittelfeldspielerin auf dem Flügel (mit großer Torgefahr) über Jahre hinweg geprägt wie kaum eine andere Spielerin auf der Welt. Schließlich hat sie bei den letzten drei Weltmeisterschaften jeweils mindestens ein Tor geschossen und auch damit ihre Konstanz auf hohem Niveau gezeigt. Nicht ohne Grund hat Birgit KG´s Namen bei der letzten Wahl der Weltfußballerin ins Spiel gebracht.
    Alex Morgans Nominierung ist ein Fingerzeig für die Zukunft. Wenn sie gesund und motiviert bleibt, wird sie ein Weltstar des FF werden und die legitime Nachfolgerin von Abby in den USA werden – selbstverständlich mit anderer Spielanlage. Sie ist mit ihrem charakteristischen Laufstil („baby horse”) schnell, technisch stark, nervenstark und braucht nur wenige Torchancen und Ballkontakte. Falls die USA und Japan ihr sehr hohes Niveau halten, können ihre packenden Duelle mit Saki wie das fantastische Laufduell vor dem 1:0 im WM-Finale in die Geschichte des FF eingehen.

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  • hpp sagt:

    sawa wird das ding knapp aber mit sicherheit gewinnen, auf grund ihre vielen erfolge letztes und dieses jahr. dazu zählen z.b. die east asian championship, da hat sie genauso abgeräumt wie bei der wm. im vereint hat sie letztes jahr mit washington freedom die meisterschaft gewonnen und mit ihre aktuelle klub inac kobe hat sie bis jetzt ( 3 spiele vor saison ende ) alle spiele bis auf ein unentschieden gewonnen. demnach wird sie diese saison höchswahrscheinlich mit inac kobe japanische meister und pokal sieger. außerdem ist sie auch eine der besten technikerinen im frauenfußball. das belegt ihre ununterbrochene mitgliedschaft im us allstar team, in eine liga gespikt mit superstars wie marta,christiane, wambach,sinclair,smith, bombastor u.s.w.
    deshalb wird sawa wahrscheinlich gewinnen. für kerstin wird es schwiedriger aber unter den besten zehn zu sein ist auch schön, sie kann stolz auf sich sein.

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  • sodalith7 sagt:

    http://www.fifa.com/ballondor/playeroftheyear/index.html

    Sawa, Wambach und Marta stehen zur Wahl für den Titel.

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  • Sheldon sagt:

    @sodalith: War klar^^

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