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EM-Quali: Viel Bewegung am Wochenende

Von am 20. Oktober 2011 – 9.50 Uhr

Die deutsche Nationalmannschaft bereitet sich momentan in Hamburg auf das EM-Qualifikationsspiel in Bukarest am Samstag vor. Insgesamt werden am Wochenende 16 Qualifikationspartien ausgetragen; in die Gruppen wird Bewegung kommen.

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Dabei werden allerdings nur in Gruppe 1 alle Mannschaften im Einsatz sein, zwei von ihnen greifen überhaupt erst jetzt in den Wettbewerb ein.

Gruppe 1: Russland will Tabellenführung verteidigen
Die russische Nationalmannschaft führt momentan das Klassement in Gruppe 1 an, am Samstag trifft die Elf von Trainer Farid Benstiti auf Bosnien-Herzegowina. Die Russinnen sind in der Favoritenrolle, doch der vermeintliche Außenseiter hat schon bei der knappen 0:1-Niederlage gegen Italien gezeigt, dass er ernst genommen werden muss. Die Italienerinnen sind in Mazedonien zu Gast, für die Mazedonierinnen ist es das erste Spiel in der Qualifikation. Gleiches gilt für Griechenland, das mit seinem Gastspiel in Polen erstmals in den Wettbewerb eingreift.

Für Wolfsburgs Martina Moser steht mit der Schweiz das Duell gegen den größten Konkurrenten an. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Gruppe 2: Deutschland erstmals gegen Rumänien
Wenn die deutsche Auswahl nach Bukarest fliegt, wird sie es erstmals überhaupt mit Rumänien zu tun bekommen. Alles andere als ein deutlicher Sieg der DFB-Elf wäre eine faustdicke Überraschung. Ebenfalls am Samstag findet die Partie zwischen der Türkei und Kasachstan statt. Vor einem Monat fand bereits das Hinspiel zwischen den beiden Teams statt; dort gewannen die Kasachinnen mit 2:0. Mit Spannung wird am Sonntag allerdings die Begegnung zwischen Spanien und der Schweiz erwartet, denn hier wird es den ersten Fingerzeig geben, wer Deutschlands schärfster Konkurrent in der Gruppe wird.

Gruppe 3: Island will Norwegen unter Druck setzen
Die Tabelle in der dritten Gruppe ist verzerrt, da Island (7 Punkte) eine Partie mehr absolviert hat als Norwegen (3 Punkte). Dies wird sich auch am Samstag nicht ändern, denn die Isländerinnen reisen nach Ungarn, Norwegen hat spielfrei. Die Partie in Ungarn steht unter der Leitung der deutschen Schiedsrichterin Riem Hussein, mit einem neuerlichen Sieg können die Isländerinnen Norwegen im Kampf um den ersten Platz in der Gruppe weiter unter Druck setzen. Die zweite Begegnung des Tages findet zwischen Bulgarien und Nordirland statt.

Gruppe 4: „Équipe Tricolore“ reist nach Wales
Die französische Auswahl ist bei ihrem Gastspiel in Wales in der Favoritenrolle. Nach zwei Siegen zum Auftakt könnten „les Bleues“ ihre Tabellenführung weiter ausbauen, Verfolger Schottland greift erst in der kommenden Woche wieder ins Geschehen ein. Auf französischer Seite könnte Léa Rubio zu ihrem ersten Länderspieleinsatz kommen. Die Mittelfeldspielerin von Paris Saint-Germain wurde für die verletzte Caroline Pizzala nachnominiert. Die zweite Partie am Samstag bestreiten die Republik Irland und Israel.

Frankreich will mit einem Sieg in Wales weiter jubeln. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Gruppe 5: Estland droht dritte Niederlage
Als einzige Mannschaft in der fünften Gruppe hat Estland bislang zwei Spiele absolviert – und steht mit zwei Niederlagen am Tabellenende. Das Team des englischen Trainers Keith Boanas erwartet beim Gastspiel in Finnland nun die wohl schwerste Aufgabe; die Finninnen haben unterdessen bislang noch gar nicht in die Qualifikation eingegriffen. Zuletzt verloren sie ein Freundschaftsspiel gegen Schottland mit 2:7. Die Tabellenführung wird vermutlich die Ukraine behalten, die auf heimischem Platz gegen die Slowakei antritt.

Gruppe 6: Niederlande wollen an England vorbei ziehen
Die Tabellenführung in Gruppe 6 haben momentan die Engländerinnen inne, doch mit einem Sieg der Niederlande gegen Kroatien würden sich die „Oranje“ auf den ersten Rang schieben. Die Engländerinnen spielen am Wochenende nicht, aber am kommenden Donnerstag findet das direkte Duell zwischen den Niederlanden und England statt. Unterdessen hofft Slowenien, mit einem Sieg gegen Serbien die Rote Laterne abzugeben.

Gruppe 7: Dänemark und Portugal im Fernduell
Mit einem souveränen 5:0-Erfolg gegen Armenien waren die Däninnen in die EM-Qualifikation gestartet, nun will die Mannschaft gegen Österreich nachlegen. Drei Punkte hat Dänemark, wie auch Portugal, momentan auf dem Konto. Die Portugiesinnen treten in Tschechien an, nach dem noch deutlicheren 8:1-Sieg gegen Armenien liegen sie momentan auf dem ersten Platz.

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