Frankfurt stürmt an die Tabellenspitze

Von am 16. Oktober 2011 – 16.24 Uhr 54 Kommentare

Der 1. FFC Frankfurt hat dank eines Kantersiegs gegen den FC Bayern München am siebten Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga die Tabellenführung übernommen, Potsdam und Duisburg hatten bei ihren Siegen hingegen mehr Mühe als erwartet.

Das vermeintliche Topspiel zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem FC Bayern München geriet zu einer einseitigen Angelegenheit. Die Frankfurterinnen fegten den namhaften Gegner vor der stattlichen Anzahl von 3 230 Zuschauern mit 7:1 (5:1) aus dem Stadion am Brentanobad.

Ergebnisse und Tabelle der Frauenfußball-Bundesliga

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Hattrick von Smisek
Fatmire Bajramaj eröffnete früh den Torreigen (10.), Ex-Nationalspielerin Kerstin Garefrekes (14.) sowie ein lupenreiner Hattrick von Sandra Smisek (29., 32., 35.) schraubten die Führung in die Höhe, ehe Laura Feiersinger für die Gäste Ergebniskosmetik betrieb – es war der erste Gegentreffer für die Frankfurterinnen in dieser Saison (41.). Erneut Garefrekes (75.) und die eingewechselte Jessica Landström (85.) sorgten dafür, dass die Gastgeberinnen, bei denen Dzsenifer Marozsán nach ihrer Knieverletzung ihr Comeback gab, dank des besseren Torverhältnisses die Tabellenführung übernahmen.

Sandra Smisek

Sandra Smisek (re.) erzielte einen lupenreinen Hattrick © Nora Kruse, ff-archiv.de

Klägliche Bayern
Bereits in der Vorsaison hatten die Frankfurterinnen den Gast mit einer 8:2-Packung nach Hause geschickt. „Ich bin froh, dass ich mit meinen 34 Jahren den jungen Hasen noch Konkurrenz machen kann“, frotzelte die gut gelaunte dreifache Torschützin Smisek nach der Partie. Bayern-Trainer Thomas Wörle stand die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. „Es soll keine Ausrede sein, aber meiner Mannschaft haben heute sieben Spielerinnen gefehlt, das hat man auf dem Spielfeld gemerkt. Aber wir haben heute kläglich agiert und Frankfurt kann man nur Punkte abnehmen, wenn alles optimal läuft.“

Potsdam siegt mit Mühe
Meister 1. FFC Turbine Potsdam kam gegen Schlusslicht SC 07 Bad Neuenahr nur zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg und musste somit trotz des siebten Siegs im siebten Spiel die Tabellenführung an Frankfurt abtreten. Jennifer Cramer erzielte vor 2 050 Zuschauern den Treffer des Tages, als sie eine Flanke von Viola Odebrecht per Kopf aus acht Metern verwertete für eine an diesem Sonntag ansonsten blasse Turbine-Mannschaft (70.). Gäste-Trainer Colin Bell konnte Positives aus der knappen Niederlage ziehen: „Die Mädels haben taktisch ausgezeichnet gespielt. Einstellung und Laufbereitschaft stimmten zu 100 %. Das müssen wir jetzt konstant bringen, dann ist mir nicht bange um den SC 07.“

Martina Voss-Tecklenburg

Martina Voss-Tecklenburg kehrte an ihre alte Wirkungsstätte zurück © Marion Kehren / girlsplay.de

Duisburg ringt Jena nieder
Der FCR 2001 Duisburg kam gegen den FF USV Jena ohne die grippekranke Stefanie Weichelt dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit zu einem 3:0 (0:0)-Erfolg. Mandy Islacker brach nach einer knappen Stunde gegen den gut eingestellten Gegner mit einem Schuss aus elf Metern den Bann (57.), ehe in der Schlussphase Linda Bresonik mit einem unhaltbaren Schuss ins rechte Toreck (79.) und Barbara Müller aus kurzer Distanz (86.) gegen das Team ihrer Duisburger Ex-Trainerin Martina Voss-Tecklenburg den Sieg unter Dach und Fach brachten. „Wir haben zunächst wie in Essen wieder eine mäßige Leistung abgeliefert“, so Duisburgs Trainer Marco Ketelaer. „Im zweiten Durchgang haben wir aber deutlich besser gespielt und zumindest von der Effizienz her überzeugt.“

Erneute Klatsche für Leverkusen
Bayer 04 Leverkusen musste nach der 0:5-Niederlage gegen den 1. FFC Frankfurt auch im zweiten Heimspiel binnen einer Woche eine herbe Schlappe einstecken. Gegen den SC Freiburg setzte es eine 1:5 (0:3)-Niederlage. Kerstin Boschert brachte die Gäste per verwandeltem Foulelfmeter in Führung (5.), Hasret Kayikci erhöhte kurze Zeit später zum 2:0 (10.), ehe sie wenige Minuten später verletzungsbedingt vom Platz musste. Essi Sainio (40.) sorgte noch vor der Pause für die Entscheidung. Den Gastgeberinnen gelang zwar durch Carolin Dej der Anschlusstreffer (59.), doch die Französin Marina Makanza und Julia Zirnstein (90.) machten den Auswärtssieg der Breisgauerinnen perfekt.

Nadine Keßler

Der VfL Wolfsburg ließ in Hamburg nichts anbrennen © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

HSV kann zuhause nicht gewinnen
Der Hamburger SV hat im vierten Heimspiel der Saison seine vierte Heimniederlage kassiert. Gegen den VfL Wolfsburg verloren die Hanseatinnen das Nordderby mit 1:3 (0:1). Nach der Halbzeitführung der Gäste durch Nationalspielerin Martina Müller (6.) keimte bei den Gastgeberinnen nach dem Ausgleich durch die Ex-Potsdamerin Jessica Wich (57.) kurzzeitig Hoffnung auf, doch Lena Goeßling schlug postwendend zurück (58.) und die neuseeländische Nationalspielerin Rebecca Smith stellte in der Nachspielzeit den Endstand her (90.+1).

Essen setzt Höhenflug fort
Die SG Essen-Schönebeck hat ihren Aufwärtstrend fortgesetzt und im siebten Spiel den vierten Sieg gefeiert. Nach dem 1:1 gegen den FCR 2001 Duisburg in der Vorwoche feierte das Team einen ungefährdeten 4:0 (1:0)-Auswärtssieg bei Aufsteiger 1. FC Lok Leipzig. Die Treffer für die Essenerinnen erzielten Charline Hartmann (8.), Linda Dallmann (75.), Jessica Bade (86.) und die eingewechselte Sabrina Bemmelen (88.).

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

54 Kommentare »

  • jochen-or sagt:

    (Bitte Turbinefangenervte und (Halb-)Intellektuellenhasser nicht lesen – sondern an dieser Stelle lieber „abschalten“)

    Leider verfallen die Turbinen wieder in alte Muster. Die ersten 20 Minuten sind sie nicht da. Heute hatten sie Glück, dass Bad Neuenahr nicht in der ersten Viertelstunde wie Essen zwei Großchancen ( 2x liefen sie frei auf die Torfrau zu) nutzte – deshalb auch großes Glück, weil die Torbienen nach vorne bei weitem nicht so gefährlich waren wie gegen Essen und nur wenige – und auch erst spät – große Chancen heraus spielten. Das Tor geht (halb) auf die Kappe von Schult, die falsch rauslief. Aber ansonsten wirkte sie recht sicher.

    Noch mal so viel Glück wie im letzten Jahr kann man diese Saison nicht erwarten.

    Die Lösung mit Jenny Zietz hinten rechts gefällt mir nicht. Yuki wirkt sehr müde. Hanebeck hat mich heute nicht so überzeugt. Turbine hat und lebt stark von der Kampfkraft. Patricia fällt da doch ab. Ich denke daran, dass man im internationalen Geschäft (Lyon!) und gegen die deutschen Spitzenmannschaften auch gegenhalten können muss. Dass sie das kann oder lernt, muss sich noch zeigen.
    Die spät eingewechselten Isy K. und Göransson spielten m.E. dynamischer als einige, die auf dem Platz waren (und blieben).Anja neben Anomna ganz vorne, Bianca wieder hinten rechts hätte man auch versuchen können, denn die Abwehr machte keinen besonders sicheren Eindruck – auch nicht Babett.

    Es wäre schade, würde mich aber auch nach der heutigen Vorstellung überraschen, wenn Bad Neuenahr als langjähriger Erstligist da hinten nicht raus käme. Gut gefallen haben mir die Nr. 10 Petzelberger und die Abwehrzentrale mit Kuznik u.a. nebst der kleinen Maier hinten rechts.

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  • Doc sagt:

    Nun, die Turbinenanhänger sind dahin gehend verwöhnt…durch die letzten Jahre. ‚Ne neue Mannschaft aufbauen und quasi sofort Dt. Meister werden. Das weckt Ansprüche.
    Aber auch General Schröder ist nur ein Trainer und sagte ja bereits früh genug, dass die neu zusammengestellten „Komponenten“ erst zusammenfinden müssen.
    Ich persönlich erwarte diese Saison gar keinen Titel. Eine quasi runderneuerte Mannschaft muss die notwendige Zeit bekommen, damit sie werden kann, was sie werden soll.
    Dass das vor 3 Jahren so verblüffend und dauerhaft erfolgreich aus dem Stand gelang, darf keine Hypothek für das JETZT sein.
    Wir sollten das durchaus berücksichtigen.

    Was jochen-or exakt und genau aufzählt, wird sicher von vielen von uns T-Fans wahr genommen. Diese Fehler, schlechten Leistungen und Unsicherheiten, sieht auch General S.
    Da wird sicher dran gearbeitet.

    Etwas anderes liegt mir da schräg. Wie lange werden die Damen auf der Bank noch still halten, wenn auf dem Platz „Gesetzte“ über längere Zeit ihre Leistung nicht abrufen können wie gewohnt? Da werden doch sicher einige schon mit den Hufen scharren…und meiner Meinung nach zurecht.

    Gruß an alle.

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  • Sheldon sagt:

    Sarholz, Kemme, Schmidt, Peter, Zietz, Odebrecht, Nagasato, Mittag – da kann man ja wohl schlecht von „runderneuert“ sprechen!

    Ich würde auch nicht nach Ausreden suchen, sie können es viel besser!
    Was ich nicht verstehe, dass auf der Bank eine Inka Wesely mit noch nicht einer Bundesligaminute sitzt, die in der letzten Saison zum Ende hin nun wirklich noch eine der Besten überhaupt war und dafür gesorgt hat, dass beispielsweise in der CL gegen Duisburg die Null stand.
    Defensiv stand Potsdam bisher so gut, doch durch die Verletzung von Kemme ist dahinten eine Menge Unruhe hinein gekommen. Schon da habe ich mich gewundert, wieso Wesely nicht ran durfte. Schröder sollte, wenn er so weitermacht, aufpassen, dass sie nicht bei der nächsten Gelegenheit hinschmeißt!
    Dann das Mittelfeld: Hanebeck ist da in der Mitte einfach überfordert, sie hat als kleine zierliche Person keine Durchsetzungskraft! Ich frage mich, wieso Schröder es nicht mal mit einem 3-2-3-2 versucht, wo Zietz und Odebrecht wieder in der Defensive absichern, Mittag auf die rechte Seite gezogen wird und vorne Nagasato und Anonma stürmen.
    So wäre Hanebeck von ihren Defensivaufgaben befreit und würde einfach mal als eine Art offensiver Libero eingesetzt.
    Auf Linksaußen sollte man noch ein bisschen experimentieren und sich nicht zu schnell festlegen. Cramer ist jung, sie muss noch nicht sofort durchstarten, da man mit Göransson und Kershowski dort gute Alternativen hat, muss man sie nicht auf ihrer Position gesetzt lassen.

    Und vorne kann man nun wirklich nicht meckern: Anonma hat bisher 13 Tore in 9 Spielen für Potsdam geschossen (7 in 11 BL, 1 in 1 Pokal, 1 in 1 CL), Nagasato 8 Tore in 6 Spielen (5 in 5 BL, 3 in 1 CL). Anonma hat die beste Torquote in der BL und führt die Torschützinnenliste an, Nagasato folgt als 3. bei der Quote (als 4. in der Torschützinnenliste). Ich glaube kaum, dass es da Bedarf zum Meckern gibt!

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  • waiiy sagt:

    @jochen-or, Doc und Sheldon:

    Vielen Dank für die Zusammenfassung, da ich heute leider nicht im Stadion sein und so das Spiel im Liveticker verfolgen musste.

    Nach meinen letzten Beobachtungen und auch nach den heutigen Schilderungen habe ich das Gefühl, dass die Leistung von Jenny Zietzt langsam doch zu einem Problem werden könnte. Ich halte die rechte Seite mit Schmidt hinten und Kerschowski davor für stärker. Dabei würde aber Jenny aus der ersten Elf fallen.

    Auch die Alternative mit 2 Sechsern hinter Hanebeck halte ich für ausprobierbar, da mir eine Künstlerin wie Hanebeck wichtig ist und man ihre Stärken fördern muss und sie nicht so sehr mit anderen Aufgaben überlasten sollte.

    waiiy

    PS: Wie sah es auf den anderen Plätzen so aus?

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Bei Frankfurt kann man es leicht zusammenfassen: Bayern hat das Spiel gemacht, Frankfurt die Tore (bis auf eins)!

    Trotz des 7:1 ist da nicht alles Gold, was glänzt! Den Ausschlag in der 1. Halbzeit hat sicherlich die Aufstellung von Isabell Bachor auf der linken Abwehrseite gegeben, die als gelernte Stürmerin mit Garefrekes sichtlich überfordert war und über deren Seite glaub ich jedes der 5 Tore eingeleitet wurde.
    In der 2. HZ wurde das dann doch sehr viel besser mit Corinna Paukner gelöst, die zwei Tore entstanden aus Schlampereien in der Abwehr.

    Allerdings: Wir können festhalten, dass Bayern über das gesamte Spiel offensiv gut dagegen hielt, einige gute Chancen herausspielte und sich nie aufgab (zeigte auch die Maßnahme von Wörle, beim Spielstand von 5:1 noch zwei Stürmerinnen mit Rudelic und Prohaska zu bringen).
    Dafür wurden sie dann auch 5 Minuten vor der Halbzeit belohnt durch einen schönen Konter, bei dem die komplette Hintermannschaft von Frankfurt geschlafen hatte, Feiersinger frei durch war und diese an der herauslaufenden Angerer aus 20 Metern ins leere Tor einschob!

    Fazit: Vorne trifft Frankfurt, wenn man sie lässt, hinten sind sie vor allem gegen Konter anfällig, bei denen es Angerer auch nicht immer im Tor hält.

    Eine unschöne Aktion wird mir noch in Erinnerung bleiben, nämlich das erfreute, schadenfrohe Raunen im Stadion, als der Pausenstand aus Duisburg (0:0 gegen Jena) durchgegeben wurde. Gehört einfach nicht in den Frauenfußball meiner Meinung nach, hat man in Frankfurt auch nicht nötig, sich über das vermeintliche Stolpern eines Titelkonkurrenten gegen einen der „Kleinen“ zu freuen!
    Sowas prägt das Fanbild, auch meines nunmal!

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  • Sheldon sagt:

    Noch eine Anmerkung zu Turbine: Schröder verlässt mir mittlerweile seine Linie zu sehr. Heute wurde schon wieder die Verpflichtung einer ausgereiften Spielerin (Vidarsdottir, 25 Jahre), noch einer Stürmerin bekanntgegeben.
    Was soll das? Wieso wird soviel Personal geholt? Wo bleibt Schröders Philosophie?

    Das ist jetzt diese Saison schon der 7. externe Zugang, davon die 5. Legionärin und die 3. Stürmerin!
    Im Sturm hat man dadurch jetzt mit Anonma, Nagasato, Mittag, de Ridder, Andonova, Kershowski und Vidarsdottir 7 Spielerinnen! Breite Besetzung ist das eine, Kaufsucht das andere!

    Hoffentlich bekommt Schröder nicht auf seine alten Tage weiche Knie und wird zum SiDi-Nacheiferer…

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  • paule sagt:

    Nach 2 Monaten Vorbereitung und 10 Pflichtspielen sollte man nicht mehr vom Einspielen sprechen, sondern sich fragen, ob die derzeitigen 11 in den 2-3 verschieden Variationen die Richtigen sind und ob es nicht an der Zeit wäre, auch mal das Personal zu wechseln.
    Für mich gibt es 2 große Probleme, die sich im Saisonverlauf gezeigt haben: Hanebeck und Zietz.
    Hanebeck wurde von Schröder im Vorfeld ja schon fast in die Kategorie Weltklasse eingestuft. Was ich bisher von ihr gesehen habe, verdient eher die Einstufung „guter BL-Duchschnitt“. Für Zietz wird im Moment das Leistungsprinzip völlig außer Kraft gesetzt. Die Binde und ihre langjährigen Verdienste dürfen kein Grund für einen Verbleib in der Mannschaft sein. Als Führungsspielerin sind Odebrecht und Peter doch viel wichtiger für die Mannschaft. Aber wahrscheinlich will Schröder nach seiner Kritik an SN wegen des Umgangs mit Prinz nur sein Gesicht wahren. Vielleicht wird sie auch noch im Tor getestet 🙂

    Dass es Alternativen gibt, hat man doch beim CL-Rückspiel sehen können, wo z.B. Wesely, Demann und Kerschowski sehr gut gespielt haben.

    Also warum nicht mal Wesely mit Peter und Kemme in der Abwehr, Odebrecht und Demann im zentralen Mittelfeld?

    Gerade lese ich den Spielbericht in der PNN. 70% Ausfall laut Schröder. Spielen werden aber sicher wieder dieselben. Und noch eine Neuverpflichtung für die Offensive!!!! Ohne Worte…..

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  • KateS sagt:

    Aus meiner Sicht, waren heute Patrizia Hanebeck und Bianca Schmidt sehr blass. Bei Bianca Schmidt mag es heute an dem dick bandagierten Knie gelegen haben. Frau Hanebeck war als Kreativspielerin auf dem Platz eigentlich nicht vorhanden. Bis auf den einen Schuss ganz am Anfang, den Almuth Schult wirklich gut gehalten hat, sah man nicht viel von ihr. Außerdem müsste sie – aus Sicht einer Außenstehnden – viel öfter einfach schießen. Sie versucht immer noch mal einen Pass zu spielen, auch wenn sie in Aussichtsreicher Schußposition steht. Aber wer weiß, vielleicht hat es ja einen Grund…

    Man darf auch nicht außer acht lassen, dass Bad Neunahr z.T. mit alle Feldspielerinnen (außer 1 Stürmerin) vorm eigenen 16er alles dicht machten. Ja hier kann man jetzt Turbine den Vorwurf machen, wenig kreativ agiert zu haben und einfach keinen Hebel für den Abwehrriegel gefunden zu haben. Aber die Mädels aus Bad Neunahr haben das einfach sehr geschickt gemacht und Almuth Schult im Tor ist ja nun auch keine Schlechte. Was man ihnen Vorwerfen kann, ist, dass sie viel öfter schnelle Gegenstöße hätten machen müssen. Aber vielleicht wirkte das von außen auch nur so und auf dem Feld war es dann was ganz anderes (es ist ja immer einfach, von der Tribüne aus zu kritisieren 😉 )

    Ich fand Jenny Zietz heute eigentlich gar nicht so schlecht, wie es hier einige schreiben. Sie hat ihre Sache in der Abwehr recht ordentlich gemacht.

    Und auch ich finde es schade, dass Inka nicht spielt, aber Herr Schröder, wird seine Gründe dafür haben, welche auch immer das sein mögen. Alle Einwechslungen haben heute nochmal richtig Schwung gebracht, auch wenn Isys Drangphase gefühlt nur 10 Minuten gedauert hat. Chantal hat mit ihrem ersten Ballkontakt gleich ne gute Chance von Antonia eingeleitet.

    So nun aber genug vom Turbine Spiel. Mich würden auch mal Einschätzungen von den restlichen Partien interessieren. War jemand in Duisburg, Leipzig oder in Leverkusen und kann davon berichten? Das wäre wirklich super. 😀

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  • FFFan sagt:

    Der 7.Spieltag der Bundesliga aus FFFan-Sicht:

    Potsdam – Bad Neuenahr:
    Der Tabellenletzte aus Bad Neuenahr hat ein Problem – sie spielen in den ‚falschen‘ Spielen gut! Starke Leistungen gegen Potsdam, Frankfurt und wahrscheinlich auch Duisburg bringen Komplimente, aber idR keine Punkte, weil der Gegner irgendwann eben doch ein Tor macht, auch wenn dies ein Geduldsspiel sein kann. Turbine benötigte dazu 70 Minuten, Frankfurt vor zwei Wochen ebenfalls gut 70 Minuten – und einen umstrittenen Strafstoß!
    Dort aber, wo eine realistische Siegchance bestanden hätte, etwa gegen Freiburg, Essen-Schönebeck, Jena und den FC Bayern, haben die Kurstädterinnen bisher immer versagt. Die Tabelle lügt also nicht, aber sie sagt auch nicht die ganze Wahrheit über die Leistungsstärke des SC 07!
    Mit dem insgeheim erhofften erneuten Schützenfest für die „Torbienen“ wurde es also nichts und die Chronisten verzeichnen das erste Spiel der laufenden Saison ohne Anonma-Tor!

    Frankfurt – München:
    Erst mal ein Lacher für Sheldon: „Bayern hat das Spiel gemacht“ – ja welches Spiel denn bitte? OK, sie hatten die erste Torchance, und wenn Wimbersky da getroffen hätte, wäre vielleicht manches anders gelaufen. Aber Fussball findet eben nicht im Konjunktiv statt… 😉
    Danach ging es jedenfalls Schlag auf Schlag: 1-0 Bajramaj nach Vorarbeit von Garefrekes, 2-0 Garefrekes nach Vorarbeit von Bajramaj – nach einer Viertelstunde war das Spiel praktisch gelaufen! Dass Bachor kurzfristig auf einer ungewohnten Position einspringen musste und nicht gerade ihren besten Tag hatte, spielte dem FFC in die Karten, war aber wohl kaum ausschlaggebend. Das Zusammenspiel von Garefrekes, Bajramaj und der dreifachen Torschützin Smisek funktioniert inzwischen fast perfekt, und wenn die Frankfurter Tormaschinerie erst einmal ins Laufen kommt, ist sie kaum noch aufzuhalten. Die ‚Problemzone‘ der Bayern hingegen ist m.E. das zentrale Mittelfeld. Der verletzungsbedingte Ausfall von Wörle und Simic kann in keiner Weise kompensiert werden. Die Folge: der FCB kam weder in die Zweikämpfe noch wurden spielerische Ideen entwickelt. Einer der wenigen Lichtblicke im Team von Thomas Wörle war Laura Feiersinger; die Österreicherin sorgte auch dafür, dass es mit dem neuen Rekord – sieben Spiele ohne Gegentor (vom Saisonstart gerechnet) – für den FFC nichts wurde. Immerhin kann Frankfurt sich mit der Tabellenführung trösten.

    Duisburg – Jena:
    Der FCR ist nach dem ‚Patzer‘ in Essen wieder in der Spur. Wenn auch ohne zu glänzen, ein typischer ‚Arbeitssieg‘ eben. Martina Voss-Tecklenburg blieb „an alter Wirkungsstätte“ ohne Punkte und schwebt mit dem FF USV Jena weiter in Abstiegsgefahr. Besonders bedenklich: ihre Mannschaft hat in sieben Spielen erst zwei Tore erzielt. Vielleicht sollte MVT mal nach einem ‚Knipser‘ Ausschau halten, sie könnte sogar im eigenen Verein fündig werden…

    Leipzig – Essen-Schönebeck:
    Der Aufsteiger aus Sachsen bleibt zuhause weiter ohne Punkt und Tor! Nach übereinstimmenden Spielberichten waren die Gäste in allen Belangen haushoch überlegen und hätten auch wesentlich höher gewinnen können. Der Trainerwechsel bei Lok hat bislang wohl keine Auswirkungen gehabt, zumindest keine positiven! Ich konnte zwar nur die kurze Zusammenfassung in ‚SpiO‘ sehen, aber bei den Gegentoren machte die Hintermannschaft einen sehr, ähm, ‚unsortierten‘ Eindruck. Vielleicht kann die anstehende Länderspielpause genutzt werden, um wieder „eine Einheit zu werden“, wie es Trainer Brauße fordert.
    Im Unterschied dazu hat die Högner-Elf gerade einen Lauf. Bisherige Ergänzungsspielerinnen konnten sich Selbstvertrauen holen und nach Isabelle Wolf am letzten Samstag hat nun mit Linda Dallmann der nächste ‚Youngster‘ sein erstes Bundesligator erzielt.

    Hamburg – Wolfsburg:
    Auch der HSV ist zuhause noch ohne Punkt, aber seit gestern nicht mehr ohne Tor: Jessica Wich traf zum 1:1-Ausgleich, aber die Freude währte nicht lange, denn Goeßling sorgte nur eine Minute später für die ‚kalte Dusche‘! Enttäuschend auch, dass nur 306 Zuschauer dieses Nordderby sehen wollten.

    Leverkusen – Freiburg:
    Die ‚Werkself‘ ist nicht nur die dritte Mannschaft, die auf eigenem Platz noch ohne Punkt ist, sondern mit nunmehr 23 Gegentoren auch so etwas wie die ‚Schießbude‘ der Liga.
    Die Breisgauerinnen wiederum zeigten (laut Spielberichten) endlich mal wieder eine sehr starke Leistung und ist erst mal aus dem ‚Gröbsten‘ raus. Milorad Pilipovic war besonders angetan von Isabelle Meyer – und von Julia Zirnstein, die bei ihrem Kurzeinsatz ein Tor erzielte und nach dem Schlusspfiff vom Trainer persönlich auf den Schultern vom Platz getragen wurde! 🙂

    Und sonst? Negativ an diesem Spieltag war, dass sich erneut mehrere Spielerinnen verletzten, u.a. Wich (Knie), Kayikci (Hand) und Okoyino da Mbabi (Schulter). Sollte die Kapitänin jetzt auch noch länger ausfallen, wäre dies für den eh schon gebeutelten SC Bad Neuenahr mehr als bitter. 🙁

    P.S.: @ Sheldon:
    Das von dir beschriebene „schadenfrohe Raunen“ war auch in anderen Stadien der Frauen-Bundesliga schon zu hören, u.a. am 20.Februar 2011 im Karl-Liebknecht-Stadion in Potsdam-Babelsberg, als dort der Halbzeitstand des Spiels 1.FFC Frankfurt – SG Essen-Schönebeck (0-0 nach 45 Minuten) durchgesagt wurde. Na und? Im Fußball gehört das alles dazu!

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon:

    Ich sehe das nicht so eng, dass man „raunt“ wenn das Zwischenergebnis bei einem der direkten Konkurrenten überraschend und gut für den eigenen Verein ist. Dass man selbst die Meisterschaft erringen will, ist doch legitim und das geht nur, wenn die Gegner weniger Punkte einfahren. Es ist ja nicht so, dass man das mit unfairen Mitteln erreichen will.

    Und in Potsdam würde unter gleichen Umständen auch mindestens „geraunt“ werden, bei Frankfurt würde sogar gejubelt werden, wenn sie hinten lägen, natürlich „nur“ über die gute Leistung des Gegners… 😉

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    Vielleicht sollte Bernd Schröder mal Chantal de Ridder mit Patricia Hanebeck rotieren lassen. Immerhin hat Chantal de Ridder in einem Interview bei ihrer Verpflichtung gesagt, dass sie diese Position hinter den Spitzen auch spielen kann und gern spielt. Und Patricia Hanebeck würde mal ein wenig Konkurrenz bekommen, die ihr vielleicht ein bisschen Beine macht. Sie ist in meinen Augen die einzige Spielerin (neben Babett Peter), die fast konkurrenzlos ist im Team.

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy, FFFan: Ich denke immer noch, dass es reichen sollte, wenn man alle Spiele gewinnt oder zumindestens soviele, dass man aus eigener Hand deutscher Meister wird. Im FF ist dies noch möglich.
    Ich finde es durchaus nicht für erstrebenswert, sich nur auf schlechten Leistungen anderer auszuruhen! Das gilt für Duisburg, Frankfurt oder Potsdam!
    Ich finde es beispielsweise sehr schade, dass Duisburg die Punkte in Essen hat liegenlassen, weil sie dadurch schon etwas zurückgefallen sind und es nicht mehr zum absoluten Meisterschafts-Showdown mit den 3 Spielen Turbine-Frankfurt, Duisburg-Turbine und Frankfurt-Duisburg kommen wird, weil nicht alle mit den gleichen Voraussetzungen in die Spiele gehen!

    @FFFan: Ich sage nur, wie es ist, das Spiel hat sich, vor allem in der 2. HZ zu großen Teilen in der Hälfte von Frankfurt abgespielt. Allerdings soll das nicht heißen, dass der Sieg nicht verdient war, wenn Bayern keine Tore macht, dann können sie auch nicht gewinnen.
    Ich habe zumindest sehr viel mehr als eine Großchance gesehen!

    Gehen wir aber mal die Verletztenliste bei Bayern durch, dann zeigt sich, dass diese Mannschaft gar nicht in der Lage war, überhaupt sonderlich viel besser zu spielen. Es fallen ja nicht nur Simic und Wörle aus, sondern mit Nicole Banecki, Sylvie Banecki, Sarah Puntigam und Stefanie Mirlach noch 4 weitere, die im letzten Jahr in der Stammformation spielten.
    Und mit 6 ausfallenden Stammspielerinnen, dazu noch einer nicht wieder so fitten Katharina Baunach ist es nunmal einfach nicht möglich, Frankfurt Paroli zu bieten!
    Und alle Lobeshymnen auf Frankfurt kann man sich sparen, wenn vom Gegner defensiv absolut 0 Verteidigung kommt, ist es leicht, zu kombinieren! Dieses Spiel war in etwa so aussagekräftig wie das 8:0 von Deutschland über Nigeria!

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  • bayernfan sagt:

    zu Frankfurt Bayern

    ich find nicht das die linke Seite das einzige Problem bei Bayern war. Im defensiven Mittelfeld wurden auch viele Fehler gemacht, z.B. das 0:2 im Spielaufbau. Frankfurt lässt sich solche Chancen nicht nehmen, dass ist schon Klasse zum ansehen, da sieht man auch die 2. Klassen Gesellschaft der Liga. Trotzdem muss man nicht 1:7 untergehen. Es liegt auch nicht hauptsächlich an den sieben verletzten Stammspielern??? sondern das es insgesamt bei Bayern nicht passt, es ist ja nicht das erste enttäuschende Ergebniss. Entweder ist die Mannschaft zu schlecht besetzt, z.B. Innenverteidigung oder def. Mittelfeld oder aber das Gefüge passt nicht zusammen. Und nur drauf stolz zu sein, eine sehr junge Mannschaft zu haben, dass wäre mir zu wenig.
    Ich drück die Daumen das es wenigstens gegen Jena im Pokal reicht.

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon:

    Du hast geschrieben: “ weil sie dadurch schon etwas zurückgefallen sind und es nicht mehr zum absoluten Meisterschafts-Showdown mit den 3 Spielen Turbine-Frankfurt, Duisburg-Turbine und Frankfurt-Duisburg kommen wird“

    Genau das ist der Grund, warum viele Anhänger auf Patzer der Konkurrenten hoffen, weil eben nicht Jeder Jeden schlagen kann und es sonst immer auf den Showdown zwischen den Teams der gleichen Zone hinausläuft.

    Solange man nicht darauf hofft, dass sich wichtige Spieler verletzen, ist das regulär.

    Sonst könnte man ja auch darauf hoffen, dass nie eine Mannschaft einen Fehler macht. Dann würde es immer 0:0 ausgehen… (und der Fußball wäre unattraktiv) 😉

    Außerdem freut man sich doch über die gute Leistung des Underdogs (siehe Essen-Schönebeck gegen Duisburg) und nicht über das unerwartet schlechte Abschneiden des Favoriten.

    Sei es, wie es sei: Ich nehme es keinem Duisburger oder Frankfurter Fan übel, wenn er sich über einen Ausrutscher von Turbine Potsdam freut und dies sogar hier im Forum kundtut, auch wenn es mich natürlich schmerzt. Aber das gehört zum Fußball dazu. Wer den Schaden hat… 🙂

    waiiy

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  • Lucy sagt:

    Ich habe das Gefühl, es ist bei manch einem (Sheldon) wie immer:

    Wenn Frankfurt (hoch) gewinnt, ist alles schlecht, weil die Gegnerinnen oder die Schiris… Wenn Potsdam (hoch) gewinnt, war alles wunderbar… 😉

    Vielleicht sollten sich manche diese Woche lieber mehr auf das (magere)1:0 gegen BN besinnen, als gleich wieder auf Frankfurt zu lenken und da die Tatsachen zu verdrehen ! 😉

    Natürlich haben die Bayern viele Verletzte, aber das Spiel haben sie trotzdem nicht gemacht !

    Und ein „raunen“ ist völlig normal, wenn man eine Nachricht hört, die einen verwundert…! Aber Hauptsache die Frankfurter Fans erst mal wieder ins schlechte Licht rücken 🙁

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Im Fußball geht es darum, dass der stärkste und beste Verein gewinnt! Und wenn das am Ende der Saison Frankfurt ist, dann ist das so und dann sollte man das neidlos anerkennen!

    Nicht jedes Spiel wird 0:0 ausgehen, weil Fehler dazu gehören. Aber man freut sich nicht darüber und hofft nicht darauf, im Gegenteil: Man sollte mehr darauf achten, dass man selber keine Fehler macht. Ich möchte nicht, dass mein Verein grottenschlecht spielt und nur deshalb gewinnt, weil andere noch schlechter spielen!

    Ernsthafte Schadenfreude ist einfach Gift! Keiner im Stadion wusste, wie Jena in Duisburg aufgetreten ist, ergo hat sich wohl keiner über ein gutes Spiel von Jena gefreut, sondern nur über den Spielstand!
    Und das ist einfach schäbig, gerade wenn die eigene Mannschaft sich genauso gegen denselben Gegner gequält hat!

    Ich habe mich nie über das Schwächeln eines der Favoriten, auch nicht von Frankfurt gefreut. Wenn überhaupt, dann habe ich kritisch beäugt, was da ablief und dann analysiert und Prognosen abgegeben.
    Dennoch haben wir dieses Jahr die Möglichkeit eines echten Showdowns der drei Teams, der aber nur dann zustande kommt, wenn alle drei punktgleich sind.
    Und wenn Potsdam nunmal so schwach ist, dass sie dort verlieren und vielleicht sogar nur 3. werden, dann ist das so! Dann haben sie es sich aber selbst zuzuschreiben!

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  • Sheldon sagt:

    @Lucy: Das 1:0 gegen Bad Neuenahr wurde oben doch schon komplett auseinandergenommen 😉

    Ich habe auch nicht gesagt, dass der Sieg nicht verdient war, Frankfurt hat seine Chancen gut genutzt! Aber man muss ehrlich sagen, dass Frankfurt beispielsweise in der zweiten Halbzeit bis auf die beiden Tore offensiv fast gar nicht mehr stattgefunden hat! Das Tor in der 75. Minute war zugleich der erste Torschuss von Frankfurt in der 2. HZ.
    Wenn Bayern ein bisschen kaltschnäuziger gewesen wäre, hätte es nach 60 Minuten mindestens 5:3, wenn nicht 5:4 gestanden!

    Und das „Raunen“ war kein „Oh, in Duisburg stehts noch 0:0, erstaunlich“, sondern ein sehr positives, erfreutes Raunen mit einigen schadenfrohen Lachern dabei.
    Und sowas macht man einfach nicht! Wie war das noch einmal mit Fairness beim Frauenfußball?

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Ja, Du bist edel und ich schäbig. 🙂

    Und ich hoffe, dass sich Leute wie FFFan und laasee auch freuen, wenn Turbine Potsdam schwächelt. 🙂

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    […]

    Wieso sollte man sich freuen, wenn ein anderer schwächelt? Sind wir schon auf einem so niedrigen Niveau angekommen?
    Wir sollten realistisch sein: Wenn Turbine, Potsdam oder Frankfurt ihr Potential abrufen, dann hat der Rest der Liga keine Chance gegen sie, außer sie wachsen über sich hinaus. Aber selbst das wird bei Teams wie Jena, Leverkusen oder HSV momentan nix bringen.

    Wieso einer dieser Mannschaften bitte etwas Böses wünschen? Klar, man kann nach dem Spiel hier und da rumkritisieren, die Kritik ist auch berechtigt. Man kann auch sagen, dass es in einer Mannschaft nicht funktioniert und deswegen die Prognosen schlecht ausfallen. Aber einer Mannschaft extra einen schlechten Tag wünschen, weil man selbst nicht imstande ist, gut genug zu spielen, um die Meisterschaft aus eigener Hand zu holen, das halte ich doch für äußerst zwielichtig.
    Damit fördert man nicht den Frauenfußball, damit zerstört man ihn, da nur der eigene Rachedurst befriedigt wird zum Schaden des qualitativ hochwertigen Fußballs!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: „schäbig“ „zwielichtig“ „Rachedurst“

    Ich glaube, wer hier was verlassen hat, ist eindeutig.

    Ich denke, da Du ja nicht nur ein Freund des Frauenfußball sondern auch der Menschen bist, solltest Du solche Urteile für Dich behalten oder ein privates Forum aufmachen, für welches Du verantwortlich bist und wo Du solche Aussagen dann tätigen darfst.

    waiiy

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  • Holle sagt:

    Laasee? Wo steckt er eigentlich?

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  • fußbalfan sagt:

    @ Sheldon

    Hallo, kann man bitte einmal die Kirche im Dorf lassen ?

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  • Sheldon sagt:

    Wieso? Ich weiß nicht, was daran verwerflich sein soll! Es ist nur meine Meinung!
    Und solange Markus freischaltet, ist sie legitim!

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  • berggruen1 sagt:

    Es ist schon ein Unterschied, ob ich Jemandem/einem Verein etwas „Böses“ wünsche und meinen „Rachedurst“ stillen will, oder ob ich mich (diebisch) darüber freue, dass einem direkten Konkurrenten meines Liebling(svereins) ein Fehler unterläuft (er wichtige Punkte liegen lässt, das Tor nicht trifft etc.). Sonst ist es im Sport doch arg langweilig. Wie oft sitzen wir vorm Fernseher und fiebern mit den deutschen Biatlethen und hoffen inständig, dass die vor ihnen liegenden Russen, Norweger, Schweden… daneben schießen? Das heißt ja aber nicht, dass ich hoffe, dass sie stürzen, dass sie krank werden oder dass ich nicht akzeptiern und anerkennen kann, dass sie in dem Rennen eben besser waren als unsere Lieblingssportler. Dass dann das „Raunen“ in einer größeren Gruppe zwangsläufig etwas größer ausfällt als alleine vor dem Fernseher (ich freue mich als BVB-Fan übrigens in der BuLi immer, wenn S04 verliert… D.h. aber nicht, dass ich ihnen die Pest an den Hals wünsche), nun gut, das liegt in der Natur der Masse, darunter wird nicht die „Kultur des FF“ zerbrechen.

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  • Sheldon sagt:

    @berggruen: Biathlon, ein gutes Beispiel.

    Ich war selbst schon in Oberhof im Stadion und dort wurde beim Schießen ausnahmslos bei jedem Treffer gejubelt, egal, welcher Schützin.
    In Chanty-Mansiysk dagegen wird laut gejubelt, wenn eine Schützin einer anderen Nation daneben schießt!

    Was ist für den Sport besser?

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  • Frieda sagt:

    Auch ich sehe nichts Verwerfliches daran, ein erleichtertes, freudiges oder sonst wie
    positives oder überraschtes Geräusch zu machen, wenn ein Konkurrent strauchelt. Das passiert in allen Sportarten und ich behaupte mal es passiert überall auf der Welt. In diesem bestimmten Fall finde ich es sogar noch gerechtfertigter als sonst, denn die arrogante und unangebrachte Art und Weise, wie Duisburg für das Spiel geworben hat, hätte eigentlich mit einer Niederlage bestraft werden müssen, leider hat Jena nicht ganz durchgehalten.

    Was nicht ins Stadion gehört, sind offene Angriffe gegen Spieler, Trainer oder Fans der gegnerischen Mannschaft, verbal oder anders. Gestern in Potsdam ist das leider wieder von den Unverbesserlichen zelebriert worden. Colin Bell wurde leider permanent aus dem „Fanblock“ beschimpft und seine Ansprachen an die Spielerinnen wurden überkräht. Es gehört sich nicht, einer wacker kämpfenden Mannschaft „Viel Glück in der zweiten Liga“ zuzubrüllen. Da würde ich mir mehr Courage von den anderen, vernünftigen Fans wünschen, die leider meist nur still danebensitzen, oder leise über die Unverbesserlichen schimpfen. Diese Unsportlichkeiten schaden dem Verein!

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  • waiiy sagt:

    @Frieda: Volle Zustimmung, ohne Wenn und Aber!

    waiiy

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  • ballander sagt:

    @frieda: oh ja, da schämt man sich, turbine-fan zu sein. im stehbereich scheinen die netteren fans zu stehen 😉 dort klappt es noch, dass auf dämliche sprüche entsprechende reaktionen von anderen fans folgen. das betrifft aber zum teil auch dumme sprüche gegenüber den turbinen, wenn es mal nicht läuft. ich finde es zum teil unsäglich, wenn spielerinnen rund gemacht werden. das motiviert niemanden!

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  • Sheldon sagt:

    @Frieda: Wie hat Duisburg denn geworben?

    Gut, wenn ihr alle meint, dass es dazugehört, dann bitte, erzählt mir nix von fairem Fanverhalten beim Frauenfußball! Da gehts dann ja genauso schlimm zu wie überall.

    Würde mir einfach nur wünschen, dass man einfach eine ähnlich faire und feierliche Stimmung in den Stadien hätte wie beispielsweise in den meisten Wintersportarten. Klar, man darf Fan von einer Mannschaft sein, aber man sollte immer das Ganze im Blick haben. Was nützt es dir, wenn dein Verein Meister wird, aber nur, weil der FF generell qualitativ abbaut? Wir sollten uns über jede positive Entwicklung im FF freuen und nicht bloß so einseitig gepolt sein!

    Und am Ende dürfen wir uns natürlich freuen, wenn der Verein, dessen Philosophie wir vertreten, Meister oder CL-Sieger wird, wenn unsere Philosophie vom Fußball sich durchgesetzt hat.

    Aber nur zu hoffen, dass ein anderer Verein schlecht spielt, damit man sich selbst nen schlechten Tag leisten kann und im Schongang zur Meisterschaft spazieren darf, das kann man doch nicht unterstützen!

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  • Frieda sagt:

    @ Sheldon

    Duisburg hat mit einem Plakat geworben, auf dem der FCR eine stolze Löwin ist, die eine kleine dicke (Thüringer) Bratwurst in Jenatrikot verjagt, die ängstlich schreiend davon läuft. Ja, ich verstehe den Gag dahinter. Aber wir sprechen hier von einem offiziellen Vereinsplakat, einer offiziellen Spielankündigung. Da ist diese Zeichnung einfach mal Fehl am Platz.

    Ich möchte dir dein Paradies Wintersport nicht kaputt machen, aber auch da habe ich es schon erlebt, dass ein erleichtertes Raunen durch die Menge geht, wenn z.B. nach einer Abfahrt in der Schweiz eine Österreicherin die Schweizer Bestzeit nicht unterbieten konnte. Und ich bleibe dabei. Es ist normal im Sport, und zwar in jedem Sport. Du suchst dir einen Liebling und willst, das der gewinnt und dazu gehört, dass alle anderen schlechter sein müssen.

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  • Michael Denis sagt:

    Jetzt haben Sie es tatsächlich geschafft, eine ellenlange Diskussion über die Statthaftigkeit von Unmutsäußerungen loszutreten, um nur ja nicht auf die beste 1. Halbzeit der Saison, auf die höchste Zuschauerzahl der Saison und überhaupt auf die positive Entwicklung des FFC Frankfurt in den letzten Spielen eingehen zu müssen.

    Lira, vor wenigen Wochen noch meistens zu eigensinnig und weniger effektiv, hat zu tollem Zusammenspiel gefunden. Smisek richtig Spitze auf ihre alten Tage, Svenja Huth immer an der richtigen Stelle, Jennifer Maroszan wieder da – juhu!!! -, und die Abwehr wird ihre abgeklärte Tranigkeit bei besseren Gegnern bald ablegen müssen, sonst gibt’s mehr Tore.

    Jedenfalls ein vergnüglicher Tag für jeden FFC Frankfurt-Fan, nicht nur wegen der vielen Tore.

    Ansonsten ist mir aufgefallen, dass man auf Womansoccer – egal, in welche Richtung – keine drei Meter weit gehen kann, ohne in einen Sheldon-Kommentar zu treten. Vielleicht sollte man ihm doch Eimer und Schäufelchen mit auf seinen beschwerlichen Weg geben.

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  • Lucy sagt:

    Zitat Frieda: …“Was nicht ins Stadion gehört, sind offene Angriffe gegen Spieler, Trainer oder Fans der gegnerischen Mannschaft, verbal oder anders. Gestern in Potsdam ist das leider wieder von den Unverbesserlichen zelebriert worden. Colin Bell wurde leider permanent aus dem „Fanblock“ beschimpft und seine Ansprachen an die Spielerinnen wurden überkräht. Es gehört sich nicht, einer wacker kämpfenden Mannschaft „Viel Glück in der zweiten Liga“ zuzubrüllen. Da würde ich mir mehr Courage von den anderen, vernünftigen Fans wünschen, die leider meist nur still danebensitzen, oder leise über die Unverbesserlichen schimpfen. Diese Unsportlichkeiten schaden dem Verein!“

    Richtig Frieda, aber das hat Sheldon sicherlich überhört und regt sich lieber über andere Leute in anderen Stadien auf. Wie war das noch mal – man solle erst vor der eigenen Haustüre… 😉 Ich meine, dass was du oben schilderst, hört man ja auch nicht zum ersten Mal aus dem Karli. Wird ja leider immer mal wieder, sogar von Turbinefans, berichtet…

    @Sheldon

    Frankfurt hat nicht schlecht gespielt, das sollte das 7:1 eigentlich schon von selbst aussagen. Sie waren gestern nicht so schlecht, dass sie auf ein Unentschieden im FCR Spiel hätten hoffen müssen…!!

    Dass eine Mannschaft sich in der 2. HZ bei einer sehr hohen Führung etwas zurücknimmt, ist ja wohl auch klar und total normal. Wenn das Turbine gemacht hätte, wäre es für dich sicher auch verständlich gewesen…

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  • Eric sagt:

    Zitat Frieda: …”Was nicht ins Stadion gehört, sind offene Angriffe gegen Spieler, Trainer oder Fans der gegnerischen Mannschaft, verbal oder anders. Gestern in Potsdam ist das leider wieder von den Unverbesserlichen zelebriert worden. Colin Bell wurde leider permanent aus dem „Fanblock“ beschimpft und seine Ansprachen an die Spielerinnen wurden überkräht.

    Ich war gestern nach dem Turbine Spiel bei der Pressekonferenz, wo Colin Bell die tolle Atmosphäre und die Fans im Stadion lobte. Was sich irgendwie nicht mit den Ausagen von Frieda deckt.

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  • jochen-or sagt:

    @Frieda
    Nirgendwo wird man im Fußball dummen Kommentaren entgehen können, zumindest nicht hier in Berlin und Umgebung.
    Bin bei den letzten TP-Spielen u.a. auch deshalb auf die Stehplätze gewechselt, fand es jedoch nicht so schlimm, wie Du das darstellst. Auf den Stehplätzen geht es tatsächlich ein wenig relaxter zu. Das mag aber auch daran liegen, dass man nicht so dicht steht/sitzt. Jedenfalls war man zu den SGS-Fans dort freundlich – gemeckert wird aber auch dort.

    @sheldon
    Jeder sollte sagen können, was er will, und eigentlich machen mir hier die Kommentare mehr Spaß als die Berichte selbst. Dazu gehören auch Deine Kommentare, auch wenn ich häufig Deine Auffassung nicht teile. Aber es besteht hier leider ein Übergewicht von Turbinefans, was schon an sich schlecht ist, weil dies womöglich zum Rückzug von Fans anderer Mannschaften führt und man auch deshalb hier so wenig von den anderen Mannschaften erfährt.
    Ungeachtet des Inhaltes Deiner Beiträge, mit denen Du ja häufig im Gegensatz zu den anderen TP-Fans stehst, belastet nach meiner Meinung deren Quantität – gerade wegen des TP-Fan-Übergewichts – den Wert des Blogs. Weniger wäre daher – wohl auch im Interesse von Turbine – womöglich mehr.

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  • Frieda sagt:

    @ Eric

    Mag sein, dass Bell es nicht schlimm fand, das macht das Verhalten allerdings nicht weniger verwerflich. Noch dazu hat sein Co-Trainer weniger gelassen auf die Pöbeleien reagiert und oftmals Blicke von erzürnt bis fassungslos zu den Betroffenen ins Publikum geworfen.

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  • Sheldon sagt:

    Habe ich gesagt, dass ich mich mit den Potsdam-Fans identifiziere oder deren Verhalten? NEIN! Bei denen ist es genauso schlimm wie woanders. Nur um das mal klarzustellen, ich hatte leider keine Möglichkeit, das Spiel zu sehen, da ich zur Zeit nicht im Karli sein kann, weil ich so ziemlich in „feindlichem“ Gebiet wohne^^

    @Frieda: Gut, Schweiz und Österreich, das stimmt schon, aber es ist keine echte Rivalität wie beim Fußball, sondern es kommt von beiden Seiten und ist ein bisschen Show zwischen den Fans.
    Genau wie das, was Duisburg gemacht hat, reine Show war! Schonmal das Wort Karikatur gehört? Es ist nichts Ernsthaftes, nur ein kleiner Gag!

    Und hier frage ich mich: Wieso müssen sich Fans eines Vereins, der finanziell und sportlich zum jetzigen Zeitpunkt exzellent da steht, derart an der leichten Schwäche eines Traditionsvereins ergötzen, der sich gerade so mit Müh und Not wieder aufgerappelt hat und beste Arbeit liefert?!?! Das hat nix mehr mit Stichelei zu tun, das ist einfach unnötig und nicht angebracht.
    Das wäre so, wenn man bei Werder in die Hände klatscht, wenn der HSV auf einem Abstiegsplatz steht und jede Woche verliert. Das machen leider immer noch einige Deppen, aber selbst da haut man nicht noch unnötig drauf! Und das ist Derby und das ist Männerfußball, also noch einmal ne ganz andere Situation!

    Und damit noch ein Wort zu der Leistung von Frankfurt: Offensiv lobenswert, was ich auch getan habe, ein 7:1-Sieg ist nicht unverdient, wenn man vorne die Chancen so gezielt reinmacht, dann ist das schon Qualität!
    Allerdings sollte man wie bei jedem Verein (schau dir die ersten Kommentare zu Turbine an, dort haben wir das Spiel auch ziemlich hart angegangen, was höchstwahrscheinlich heftiger ausgefallen wäre, hätten alle das Spiel sehen können) hier nicht mit Kritik sparen: Das, was sich die Hintermannschaft, insbesondere Angerer, beim 5:1 geliefert hat, das ist schon Marke „Gegentor gewollt“. Da hat absolut nix gestimmt.
    Und in der 2. HZ war Bayern einfach viel zu häufig vor dem Tor, hätte man da mal ein oder zwei Chancen genutzt, dann steht es schnell 5:2, 5:3, 5:4 in der 60. Minute. Und dann brennt dir die Kiste ganz leicht mal an.
    Man muss ja nicht offensiv so viel arbeiten, aber wenigstens defensiv sollte man die Bälle so gut es geht verwalten und das Ding sauber runterspielen, dann ist ja alles in Ordnung!

    @jochen-or, Michael Denus: Nur ruhig, es werden auch Zeiten kommen, wo ich nicht mehr soviel tippen werde! Doch eigentlich gebe ich mich mittlerweile doch sehr neutral und ich habe mich bis jetzt doch noch mit jeder Meinung wirklich auseinandergesetzt! Jeder hat Gehör gefunden und jeder konnte mit mir diskutieren. Wenn das einige nicht wollen, ist das ihr Ding, das Tempo der Diskussion bestimmt immer der Langsamere ;). Doch eine sachliche Diskussion besteht normalerweise aus einem Dialog oder Polylog, also einer schreibt etwas, dann der nächste, man geht aufeinander ein usw.

    Ansonsten wird es langweilig und ehrlich gesagt, ist das Diskutieren hier für mich sehr viel interessanter als die reinen Beiträge, da vielschichtiger!

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  • Mika sagt:

    Eventuell könnte man hier ein richtiges Forum aufmachen, was das Diskutieren vereinfachen würde… Wäre aber wahrscheinlich zu viel Arbeit für den armen Markus.

    (Juhu! Es gibt außer mir noch andere Biathlon Fans! Ich kann Schusswaffen eigentlich nicht ausstehen, aber irgendwas an der Biathlon-Kombination ist einfach genial.)

    So, um mal was anderes als TP zu diskutieren: Ich hab zwar das Frankfurt Spiel nur teilweise im Internet gesehen, aber für mich war Huth die überzeugendste Spielerin… Vielleicht nur, weil sie nicht so pedantisch wie KG oder andere gedeckt wurde und daher immer anspielbar war. Würde gerne dazu die Meinung Anderer hören.

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  • Herr Schulze sagt:

    Zum Unmut:
    Der Einwand ist berechtigt, weil die Äußerung kein einmaliger Ausrutscher war, nebst Publikumsreaktion. Es geht meines Erachtens viel mehr um einen überforderten Stadionsprecher, der seine Verdienste haben mag, aber doch ziemlich auf Provinzniveau agiert.
    Seine Aufforderung bei der Ansage des 7-1, den Rechenschieber herauszuholen, aber auch die hämischen-Anspielungen auf Bayern-Münchens 9-0-Kanter waren so unsportlich, wie sein wiederholtes Jubelgejohle von der besten Halbzeit, dem besten Spiel und so weiter überflüssig war. Selbst Sandra Smisek hat nach meinem Eindruck irritiert reagiert, als er sie „unsere Polizeikomissarin“ nannte. Es würde ja schon reichen, wenn der Herr einfach weniger spräche.
    Zum FFC: So eine Hackentrickvorlage, wie die von Lira Bajramaj habe ich in dieser Saison noch nicht gesehen.

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  • ballander sagt:

    das mit der bratwurst finde ich nicht schlimm. der würde ich auch hinterherhecheln und sie verspeisen wollen 😉 ist doch ein witziges bild. man spielt auf die tradition des gastvereins an und schafft so aufmerksamkeit auch bei leuten, die keine ahnung haben, wer oder was jena überhaupt ist.

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  • FFFan sagt:

    @ Mika:

    Ich persönlich fand die Leistung von Svenja Huth jetzt nicht sooo überzeugend; sie hatte auf ihrer Seite viel Platz, hat aber verhältnismäßig wenig daraus gemacht. (Das ist aber nur mein erster Eindruck, für ein fundierteres Urteil müßte ich mir das Spiel noch einmal anschauen!)
    Überragend waren für mich Garefrekes, Bajramaj und Smisek; dieses Trio war an allen Toren des FFC beteiligt.

    @ Herr Schulze:

    ‚Töppi‘ ist in der Tat ein Fall für sich. Bei den FFC-Fans gehen die Meinungen über ihn weit auseinander; sie reichen von „absoluter Kult“ bis „der geht gar nicht“.
    Unsportliche ‚Entgleisungen‘ von Stadionsprechern gab es aber auch anderswo schon, so z.B. letzte Saison in Duisburg beim Heimspiel gegen Leverkusen.

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  • Lucy sagt:

    Zitat Ballander:
    „das mit der bratwurst finde ich nicht schlimm. der würde ich auch hinterherhecheln und sie verspeisen wollen 😉 ist doch ein witziges bild. man spielt auf die tradition des gastvereins an und schafft so aufmerksamkeit auch bei leuten, die keine ahnung haben, wer oder was jena überhaupt ist.“

    Finde das ja auch ein bisschen lustig, was sich der FCR da ausgedacht hat 🙂

    Aaaaber jetzt überlegt mal, der FFC Frankfurt hätte so ein Plakat entworfen und ausgehängt (so rein theoretisch)… Was da los gewesen wäre in Fußballdeutschland… 😉

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  • Tobias sagt:

    Ich denke, dass es bei den Stadionsprechern sehr unterschiedliche Stile gibt. Ich selbst bevorzuge die eher sachliche Art, die dann im Einzelfall durchaus emotional angereichert werden kann, ohne aber dem Gegner gegenüber unfair oder persönlich zu werden. Inwieweit andere Kollegen hier übers Ziel hinausschießen, kann ich nicht beurteilen.

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  • ballander sagt:

    @ lucy: das stimmt. beim ffc frankfurt hört der spaß auf 😉 nein, im ernst: es kommt ganz auf die gesamtumstände an. man muss schon ein gespür für solche sachen an den tag legen. die grenze zwischen humor und häme ist fließend. aber ein bisschen lockerheit, also so ein plakat mit augenzwinkern, kann uns allen nur gut tun. dann bin ich mal gespannt, was ihr euch ausdenkt, wenn turbine kommt 😉

    @ herrn schulze: das ist ja übel, was der herr da von sich gibt. den würde ich sofort rausschmeißen. das hat nichts mehr mit einer gesunden und fairen rivalität zu tun. das ist ehrverletzende häme. soll sich einen stammtisch suchen. das muss doch den ffc-spielerinnen und den zuschauern auch peinlich sein, wenn ihre konkurrentinnen mit solchen sprüchen konfrontiert sind. da hat jemand nicht verstanden, was es heisst, GASTGEBER zu sein.

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  • Lucy sagt:

    Soweit ich weiß, ist der Töppi fast allen FFC-Fans peinlich mit seinen Sprüchen ! Vielleicht denkt er immer, er wäre noch im TV… 😉

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  • Herr Schulze sagt:

    @FFan: Tatsächlich der Töppi? Danke für den Hinweis, das wusste ich gar nicht.

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  • jochen-or sagt:

    @Lucy 12.00
    Da würden in Fußballdeutschland alle lachen, wenn ein Frankfurter Würstchen auf eine Thüringer Rostbratwurst losgehen würde!

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  • Sheldon sagt:

    Okay, um diese leidige Diskussion mal zu beenden: Man hätte das Ganze recht einfach umgehen können, wenn man einfach mal nicht die Halbzeitstände durchgegeben hätte!

    Gerade beim Fall Duisburg ist nunmal im Moment sehr viel Vorischt geboten, das kann ganz leicht als Häme gedeutet werden:
    Wir sprechen hier von einem Verein, der das gesamte letzte Jahr von allen Seiten mit Füßen getreten wurde, vor allem medial im Internet (ich erinnere auch nur ungern zurück an bestimmte Diskussionen, die noch bis vor kurzem hier geführt wurden).
    Dieser Verein war komplett gespalten und ist infolgedessen personell fast vollständig ausgeblutet! Vor dieser Saison musste man mit einem sehr verkleinerten Kader neu anfangen, fast runderneuert, unglaublich verjüngt, viele Spielerinnen aus der II. Mannschaft mussten aufrücken!

    Und dann rappelt sich dieser Verein mit aller Müh und Not wieder auf, mit einem Trainer, der fast Wunder wirkt, mit einem Personal, dass über sich hinauswächst, mit sehr vielen treuen Fans, die sich nicht von der letzten Saison haben verscheuchen lassen.
    Das ist fantastisch!

    Und dann kommen, sobald es mal einmal 0:0 gegen einen Abstiegskandidaten steht, gleich wieder die Nadelstiche von einem Verein, der sich seit Jahren die Spieler holen kann, die er will, der sein Geld zum Fenster rauswerfen kann, der keinen Erfolg haben muss und die Kohle trotzdem bekommt.

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • render sagt:

    @jochen-or,@waiiy, @KateS
    Ich fand Jenny Zietz auch nicht so schlecht am Sonntag, hinten ist sie wieder zentraler und hier kommt ihr kämpferherz ihr zugute, ist nur die frage wie es babett passt. Ich fand das ist noch einen weiteren Versuch wert!
    Ansonsten hat mich das mit den vergebenen Chancen und dem immer über die rechte Seite furchtbarerweise an die letzte Saison erinnert, Patti hatte auch nicht den besten Tag…
    Kann nur besser werden, siehe Viola 🙂

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  • Krissi sagt:

    @jochen-or 23.02 Uhr: der ist gut, ha,ha,ha – hab mir das gerade mal bildlich vorgestellt und musste herzhaft dabei lachen ;-))) – ich denke auch, dass man das Plakat ein bisschen mehr mit Humor nehmen sollte, glaube nicht, dass da „böse Absicht“ von Duisburg hinter steckt.

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  • Lucy sagt:

    @jochen-or
    „Da würden in Fußballdeutschland alle lachen, wenn ein Frankfurter Würstchen auf eine Thüringer Rostbratwurst losgehen würde!“

    Hatte das jetzt gar nicht im Sinne von Frankfurter Würstchen gemeint, sondern rein theoretisch, die Frankfurter hätten einen Löwen als Wappentier 😉

    Ich meine ein „Kampf“ unter Würsten wäre ja langweilig 😀

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  • Krissi sagt:

    @Lucy – sorry, wollte in kein Fettnäpfchen treten – aber ich hatte mir gerade den „Kampf unter Würsten“ sehr lustig vorgestellt *fröhlichglucks*

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  • jochen-or sagt:

    Ein gut gemachtes Plakat mit zwei kampfkräftigen Würstchen (natürlich weiblich!) in den Team-Trikots wäre bei dieser Vorgeschichte doch ein echter Gag.
    Als Metapher für die Überlegenheit des Frankfurters kann die Thüringer ja angebraten sein!

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  • ballander sagt:

    ja, das wäre auch ein gag im stadion wert: ich würde thüringer rostbratwurst und frankfurter anbieten. und dann den verkaufsstand durchgeben. ich bin sicher, die roster würde haushoch gewinnen. sozusagen: stand zur halbzeit 2318 roster zu 1041 frankfurter. hihi… dann können wir wieder über das raunen der fans philosophieren 😉

    ach so: gegen die gute preußische kartoffel des alten fritz in potsdam müssen sich die würste was einfallen lassen…

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  • speedy75 sagt:

    Jetzt wird der Frauenfußball von manchen schon auf „Würstchen“ reduziert oh man wo leben wir nur.
    Wobei man sagen muss die Kartoffel des alten Fritz hat schon was.

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