Bad Neuenahr auf sportlicher Talfahrt

Von am 12. Oktober 2011 – 11.09 Uhr 14 Kommentare

Der SC 07 Bad Neuenahr ist nach sechs Spieltagen mit nur zwei Punkten überraschend Tabellen-Schlusslicht der Frauenfußball-Bundesliga. Dabei ist der Kader gespickt mit A- und diversen Juniorinnen-Nationalspielerinnen. Doch die Probleme sind nicht neu.

Nach der 0:1-Niederlage gegen den FC Bayern München platzte Bad Neuenahrs Trainer Colin Bell am Sonntag der Kragen. „Ich habe fünf U-19-Nationalspielerinnen im Team – wie kann es sein, dass sie im Spiel keinen einzigen Zweikampf gewinnen?“, griff er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel seine Spielerinnen öffentlich an.

Colin Bell

Colin Bell holte nach der Niederlage gegen den FC Bayern München zum Rundumschlag aus © Sandra Kunschke / girlsplay.de

Anzeige

Angestauter Frust
Und auch der Verein bekam sein Fett weg: „Der Club muss professioneller werden. Das fängt bei der Jugend an und setzt sich nach oben hin fort. Der SC 07 Bad Neuenahr spielt in einer Profiliga. Da kannst du mit einer amateurhaften Einstellung nicht bestehen.“

Bells Auftritt war sicherlich keine diplomatische Meisterleistung, doch der angestaute Frust des 50-Jährigen ist nur allzu verständlich, denn Woche für Woche kann die Mannschaft derzeit nur selten andeuten, welches Potenzial in ihr steckt.

Hochwertiger Kader
Und das obwohl das Team gespickt ist mit Spielerinnen diverser Auswahlmannschaften – den A-Nationalspielerinnen Célia Okoyino da Mbabi und Almuth Schult, den U20-Nationalspielerinnen Leonie Maier, Marie Pyko und Ramona Petzelberger, U19-Nationalspielerin Sofia Nati sowie weitere Spielerinnen, die im Blickfeld diverser DFB-Auswahlmannschaften stehen (Anja Selensky, Laura Störzel, Sara Doorsoun Khajeh). Hinzu kommen erfahrene Kräfte wie Corina Schröder oder Peggy Kuznik sowie die neuseeländischen Nationalspielerinnen Sarah Gregorius und Katie Hoyle.

Rech: „90 Prozent reichen nicht im Abstiegskampf“
„Die Qualität hat die Mannschaft allemal“, sagt auch die erfahrene Kapitänin Bianca Rech, die in dieser schwierigen Phase zu allem Überfluss wegen einer Knieverletzung mehrere Monate ausfallen wird. Auch sie geht mit einigen ihren Teamkolleginnen hart ins Gericht. „Wenn man am Sonntag zwei, drei Ausfälle auf dem Platz hat, ist es schwierig gegen Mannschaften wie Jena oder Leipzig, die es kapiert haben, dass es ohne Kampf nicht geht. Das müssen bei uns einige erst einmal verstehen, dass es nicht mit Hacke, Spitze, 1, 2, 3 geht. 90 Prozent reichen nicht im Abstiegskampf“, so Rech im Gespräch mit Womensoccer.

Sarah Gregorius

Purer Frust: Sarah Gregorius nach der 0:1-Niederlage gegen Bayern © Sandra Kunschke / girlsplay.de

Schlagwörter:

Ein bisschen Licht und viel Schatten
In den Partien gegen nominell stärkere Teams zog sich Bad Neuenahr bisher achtbar aus der Affäre, beim 1. FFC Frankfurt gab es eine unglückliche 0:2-Niederlage, beim VfL Wolfsburg holte man beim 1:1 gar einen Punkt. Doch vor allem bei den Niederlagen gegen die SG Essen-Schönebeck und beim FF USV Jena und auch gegen den FC Bayern München ließen es Teile der Mannschaft an der nötigen Einstellung vermissen.

Die Last siegen zu müssen, scheint in den Spielen, wo das Team als Favorit in die Partie geht, schwere Beine zu machen. Doch ganz neu sind die Probleme nicht. „Die gab es schon letzte Saison, nur da hat es immer gereicht, da hat man sich durchgemausert. Jetzt in einer engen Phase kommt es zum Vorschein“, so Rech.

Richtungsweisende Spiele
Doch schnelle Besserung in Form dringend benötigter Punkte ist nicht in Sicht, denn nun geht es ausgerechnet am nächsten Spieltag zum Deutschen Meister 1. FFC Turbine Potsdam, eine Woche später ist der FCR 2001 Duisburg im Apollinaris-Stadion zu Gast. Doch danach folgen zum Abschluss der Hinrunde Spiele gegen Leipzig, Hamburg und Leverkusen, die für das Team richtungsweisend sein werden.

In diesen werden der junge Kader und auch sein Trainer beweisen müssen, dass sie dem Druck des Abstiegskampfs gewachsen sind. Die Kapitänin wird ihrem Team wohl erst wieder in den Spielen nach der Winterpause zur Verfügung stehen. „Es hat mein eh schon verletzungsanfälliges Knie erwischt, deswegen brauche ich vielleicht ein paar Tage länger und will keine Hauruckaktionen machen.“

Tags:

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

14 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    Corina Schröder ist leider nicht der Typ, der Verantwortung übernimmt. Sie kann gute Leistungen bringen, wenn man ihr Vertrauen schenkt. Aber sie wird keine Mannschaft führen.

    Aber Coco hat in meinen Augen ganz wichtige menschliche Qualitäten. Bei ihr hatte ich ein tränendes Auge, als ihr Abschied aus Potsdam feststand (obwohl ich es sportlich nachvollziehen konnte). Wer sie in der Öffentlichkeit erlebt, wer sieht, wie sie auf die Mädchen zugeht, wenn sie mal beim Training der Jugendmannschaften vorbeischaut (was ja bei vielen Spielerinnen nicht selbstverständlich ist, dass sie es überhaupt tun), der weiß, wie gut sie für die Außenwirkung des Vereins ist. Und so, wie ich sie persönlich kennengelernt habe, ist sie auch wichtig für die Harmonie innerhalb einer Mannschaft, weil sie eben so ein Wesen hat.

    Leider hatte sie es sportlich nicht so einfach in Potsdam.

    waiiy

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nun, waiiy, was prädestiniert denn Coco dazu, Verantwortung zu übernehmen? Neben ihren überschaubaren Erstligaeinsätzen beim FCR und Turbine hat sie wieviel internationale Einsätze erlebt?
    Führungsqualitäten zu entwickeln und an die Frau zu bringen, ist auch vornehmlich ein Resultat von Erfahrungenswerten in allen Facetten des FF. Insbesondere im Abstiegskampf scheiden sich die Geister, und wer bis dato damit gar nichts am Hut hatte, ist da auch keine wirkliche Triebfeder.

    Jede Spielerin mit Auswahlerfahrung würde wohl, vielleicht nicht öffentlich, aber dennoch diese Frage stellen.
    Ich glaube, Coco ist gut beraten, ihr max. Mögliches an Leistung abzurufen, sich gegen den Abstieg zu stemmen, aber ansonsten bei der ihrem Naturell angemessenen Zurückhaltung zu bleiben.

    Ansonsten würde ich bei Deinem so guten Draht zu Coco gern mal von Dir wissen wollen, was eigentlich ihr Wechselgrund seinerzeit vom FCR zu TP war! Der erschließt sich mir nämlich nicht wirklich (s. meine Bundle-Darlegung hier im Portal).

    (0)
  • berggruen1 sagt:

    “Ich habe fünf U-19-Nationalspielerinnen im Team – wie kann es sein, dass sie im Spiel keinen einzigen Zweikampf gewinnen?”
    Diese Frage, lieber Herr Bell, sollten Sie sich auch mal selber stellen – oder wer ist dort der Trainer? Die amateurhafte Führung des Vereins kann ja nicht dafür verantwortlich sein, dass die Spielerinnen nicht in der Lage sind, einen Zweikampf zu führen! Das liegt am Training! Wer aber ist dafür verantwortlich? Wenn ein Trainer es nicht schafft, eine (angeblich) so starke Mannschaft auf jede andere Mannschaft (und nicht nur die „großen 3“) einzustellen und einzuschwören, dann stimmt auch etwas beim Trainer nicht! Natürlich ist Einstellung zunächste einmal intrinsisch, wird aber stark unterstützt oder untergraben von außen, gerade vom Trainer. Spielerinnen muss man auch fördern. U-19-Nationalspielerinnen sind noch keine fertigen Vollprofis und selbst die bräuchten ein anständiges und v.a. richtiges Training und die richtige Vorbereitung auf die kommenden Aufgaben. Das ist sein Job – weniger das öffentliche harsche Kritisieren!

    (0)
  • waiiy sagt:

    @SF: Der Trainer sprach auch von erfahreneren Spielern, die Verantwortung übernehmen sollten. Deshalb meinte ich, dass Coco nicht der Typ dafür ist.

    Warum sie nach Potsdam gekommen ist, war nie ein Thema. Ich habe mich einfach gefreut, dass sie da war.

    @berggruen1: Ja, als ich den Satz gelesen habe, habe ich auch gleich gedacht, dass das eigentlich die Äußerung gewesen ist, nach der ein Vorstand einen Trainer nicht mehr halten kann, weil er die Spielerinnen nicht mehr beeinflussen kann. Das war medientechnisch schlecht ausgedrückt…

    waiiy

    (0)
  • Michele sagt:

    Für mich hat die sportliche Talfahrt des SC 07 Bad Neuenahr auch andere Gründe. Den Verlust von Lena Goessling konnte man nicht kompensieren. Am wichtigsten für den negativtrend ist aber der Abschied von Thomas Obliers gewesen. Ich denke er hat damals den SC 07 verlassen, weil er gemerkt hat das der Verein nicht sonderlich professionel aufgestellt ist. Man darf aber verlangen, dass ein Trainer so eine Mannschaft mit viel Qualität nicht an den Abgrund führt. Mit Bell geht es für die Mädels aus Neuenahr nächstes Jahr nach Frankfurt, aber zur zweiten Mannschaft.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @waiiy

    > Deshalb meinte ich, dass Coco nicht der Typ dafür ist.

    Ah, da haben wir aneinandervorbeigeredet, denn eigentlich schrieb ja Markus gar nichts von Coco in seinem Artikel!
    Wieso hast Du denn dann von Dir aus Coco in den Fokus gebracht?

    Auch wenn Du keinen blassen Schimmer hast, weshalb man Coco nach Potsdam geholt hat und dies auch kein Thema zwischen Euch war, hast Du da absolut keine Meinung dazu? Nur Freude allein über ihre Anwesenheit kann ja nicht alles sein, was mag den Schröder bewogen haben, sie neben Lira zu verpflichten?
    Ich habe jedenfalls keine Erklärung dafür! Ausserdem schreibe ich hier nichts über den Menschen, sondern einzig über die Berufsspielerin, was anscheinend bei Dir genau umgekehrt der Fall ist.

    (0)
  • uwe sagt:

    @SF
    Der Grund warum Coco nach Potsdam gewechselt ist war Lira B. Sie waren damals die besten Freundinnen.

    (0)
  • waiiy sagt:

    @SF: Ja, da hast Du recht, ich habe gerade die menschliche Seite geschrieben, weil das Thema über Führungsqualitäten ging („Hinzu kommen erfahrene Kräfte wie Corina Schröder oder Peggy Kuznik…“). Deshalb war diesmal auch die Leistung weitestgehend außen vor, wobei die menschlichen Eigenschaften ja unmittelbar Auswirkung auf die oben gefragte berufliche Eigenschaft hat, die gefragt war.

    Warum Coco nach Potsdam gegangen ist, weiß ich nicht und will ich auch nicht mutmaßen. Warum Potsdam sie geholt hat: weil man sicher vor 2 Jahren das Potential für sie auf der linken Seite (Verteidigung bzw. Mittelfeld) gesehen hat. Immerhin wurden ja für diese Saison wieder 2 neue Spielerinnen dort eingebaut (und es ist meiner Meinung nach die 2.-beste linke Seite nach Lyon in Europa).

    waiiy

    (0)
  • karl sagt:

    Ich sehe auch eher den Abschied von Thomas Obliers als Hauptgrund fuer den schlechten Saisonstart. Obliers ist meiner Meinung nach der nach Schroeder faehigste FF Trainer in Deutschland. Wenn der jetzige Trainer es nicht mal schafft die Spielerinnen taktisch geschickt einzustellen und ihnen die noetige Motivation fuers Spiel mitzugeben ist der fehl am Platz. Hier waere ein Trainerwechsel dringend anzuraten (vielleicht auch ne Ueberarbeitung der clubstrukturen im Rahmen der Moeglichkeiten) .

    (0)
  • kotoraka sagt:

    Bad Neuenahr leidet unter dem Problem der meisten Vereine. Wenn man die angesprochenen Spielerinnen zusammen zählt reicht es nicht mal für 11 Spielerinnen. Das heißt, man kann sich finanziell keine Tiefe leisten. Viele Reservespielerinnen sind nur bedingt bundesligatauglich.Also fehlt der mannschaftsinterne Druck. Neben Vollprofis stellen Amateurinnen mit Teilzeitbeschäftigung und langen Anfahrtswegen zum Training einen Teil der Mannschft. Dazu kommt ein Trainer der letztendlich fünf- oder sechsklassik ist. Mehr kann der Verein doch nicht bezahlen. Von Bezirks oder Landesligavereinen in Herrenbereich werden Frauentrainer abgeworben.Selbst da nehmen Trainer lieber eine Auszeit als ein Frauenteam zu betreuen. Verständlich, denn nach ein paar Jahren Frauenfußball findet solch ein Trainer unabhängig von seinen Erfolgen nie wieder einen Job bei den Männern. Selbst Frankfurt mußte seinen Trainer ziehen lassen als der DFB Vollzeittrainer verlangte, weil Herr Tretschock nicht auf seine sichere Unianstellung verzichten wollte, heißt der FFC konnte dies finanziell nicht überbieten. Auf den Ausländerinenpositionen spielen doch oftmals Frauen die zu haben waren, weil günstig. Für sie ist das Gastspiel in der Bundesliga eine zeitlich begrenzte Kombination aus Sport, etwas Geld und ein Europatrip. Eine bessere deutsche Spielerin müßte dafür z.B. umziehen, Arbeitsplatz wechseln.
    Das zahlt doch keiner und so spielen wahrscheinlich in tieferen Klassen Topfrauen.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Das Problem ist, so denke ich, dass Bad Neuenahr wirklich keine Spielerin hat, die auf dem Platz jetzt das Heft in die Hand nehmen kann. Sie haben erfahrene Spielerinnen, ja, aber keine Führungsspielerinnen.
    Weder Celia noch Peggy noch Coco, Almuth oder die beiden Neuseeländerinnen können das. Dazu kommen jetzt mit Rech und Rolser noch zwei Langzeitverletzte, die das vielleicht könnten.

    Ich denke, der Impuls muss jetzt von der Mannschaft ausgehen. Man braucht jetzt wirklich ein paar Spielerinnen, die aufstehen und Verantwortung übernehmen, auch in der Öffentlichkeit.
    Solange sich da nichts tut, wird es nicht besser werden. Ob und inwieweit dazu ein Trainerwechsel notwendig ist, muss auch von der Mannschaft geschaut werden.

    Wichtig ist, dass die Kompetenz da ist und das Verhältnis innerhalb der Mannschaft sowie zwischen Mannschaft und Trainer stimmt.

    (0)
  • FFFan sagt:

    Sich mit Blick auf den „hochwertigen Kader“ in Sicherheit zu wiegen, kann dem SC Bad Neuenahr zum Verhängnis werden. In Freiburg glaubte man vor zwei Jahren auch, die Mannschaft sei viel zu gut, um abzusteigen. Viel zu spät wurde der Ernst der Lage erkannt, diesen Fehler sollte der SC 07 unbedingt vermeiden!

    Zwar hat Bad Neuenahr tatsächlich viele junge Spielerinnen, die in der U19, U20 oder U23 des DFB mitmischen. Aber das garantiert noch lange keinen Erfolg, vor allem wenn diese Spielerinnen im Verein keine entsprechenden Leistungen abrufen. Hier können Parallelen zur Situation in Leverkusen gezogen werden, wo ebenfalls viele U-Nationalspielerinnen aktiv sind, ohne dass sich der erhoffte sportliche Erfolg einstellt.

    Erfahrene Spielerinnen, die auf und neben dem Platz Verantwortung übernehmen, sind beim SC 07 dünn gesät. Goeßling mußte man vor der Saison nach Wolfsburg ziehen lassen, jetzt fällt auch noch Rech monatelang aus. Die Neuseeländerinnen Hoyle und Gregorius müssen sich erst integrieren und können, auch aufgrund von Sprachproblemen, keine Führungsrolle im Team übernehmen. Bleibt also nur Celia, aber die ist mit dieser Aufgabe allein überfordert und zudem immer noch angeschlagen, konnte letzte Woche nur eingeschränkt trainieren.

    Auch der Trainer gibt derzeit keine gute Figur ab. Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Bayern München vermittelte Colin Bell den Eindruck, als ob er am liebsten ‚die Brocken hinwerfen‘ würde. Wie aber soll jemand, der selbst nicht motiviert ist, die Spielerinnen motivieren?

    Darüber hinaus gibt es im Verein noch weitere ‚Baustellen‘, angefangen von Konflikten zwischen Vorstand und einem Teil der Mitglieder über finanzielle Probleme bis hin zu der nicht optimalen Zusammenarbeit zwischen erster und zweiter Mannschaft. Letztere führt im Verein quasi ein Eigenleben und musste sich, wie man hört, sogar eigene Sponsoren suchen, um überhaupt in der 2.Liga antreten zu dürfen. Kein Wunder, dass die Spielerinnen nicht erpicht darauf sind, in der „Ersten“ auszuhelfen.

    Quo vadis, SC 07?

    (0)
  • Mika sagt:

    Für mich macht Bell vor allem den Eindruck, als ob er sehr unter Druck steht: Immer nur die Verantwortung auf andere schieben. Würde mich nicht wundern wenn es in Bad Neuenahr bald einen neunen Trainer gibt.

    (0)
  • Sheldon sagt:

    Hier mal die Bilanz nach Colin Bells Ausraster:

    Bundesliga – 6 Spiele, 4 Siege, 1 Unentschieden, 1 Niederlage, 8:1 Tore, seit 471 Minuten ohne Gegentor
    DFB-Pokal – nach Sieg gegen Hoffenheim im Viertelfinale nach Elfmeterschießen ausgeschieden
    Halle – Sieg in Jöllenbeck

    Hm, es scheint, als ob die Ansage mal genau zum richtigen Zeitpunkt gezündet wurde. So ein Timing spricht eher für die Kompetenz eines Trainers und setzt eine große psychologische Klasse voraus!

    Top, weiter so, Bad Neuenahr!

    (0)