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Die Tops und Flops der Wochen 39 und 40/2011

Von am 7. Oktober 2011 – 14.04 Uhr 26 Kommentare

In der aktuellen Ausgabe blicken wir auf Bundesliga-Spitzenreiter FCR 2001 Duisburg und Zuschauermagnet 1. FFC Frankfurt, beschäftigen uns aber auch mit einer schwer nachvollziehbaren Trainerentlassung, einem enttäuschenden Bundesligisten und dem Abstieg zweier ehemaliger Frauenfußball-Schwergewichte.

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Tops

Zuschauerkrösus Frankfurt
2 780 Zuschauer fanden sich am Mittwoch an einem Werktag um 15 Uhr und trotz Liveübertragung im Fernsehen zum Champions-League-Spiel des 1. FFC Frankfurt gegen Stabæk Fotball im Stadion am Brentanobad ein – die aufwändigen Promotionsmaßnahmen mit über 1 000 Plakaten im Frankfurter Stadtgebiet und werbewirksamer Infoscreen-Promotion in den U-Bahnhöfen sowie auffälligen Brücken-Spannbändern an Ein- und Ausfallstraßen trugen sichtbar Früchte. Und auch in der Bundesliga sind die Frankfurterinnen top, mit einem Schnitt von bislang 2 446 Zuschauern nach drei Heimspielen – und die namhaftesten Gegner kommen erst noch.

FCR 2001 Duisburg

Der FCR 2001 Duisburg eilt in der Frauenfußball-Bundesliga von Sieg zu Sieg © Marion Kehren / girlsplay.de

Duisburg weiter spitze
In der Champions League halten Meister 1. FFC Turbine Potsdam und der 1. FFC Frankfurt die deutschen Fahnen hoch, doch in der Bundesliga hat derzeit ein anderer Verein die Nase vorn. Der FCR 2001 Duisburg hält das Spitzenduo derzeit dank der besseren Tordifferenz auch nach dem fünften Spieltag in Schach. Zuletzt gab es einen spielerisch überzeugenden 3:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg. Trainer Marco Ketelaer ist es offenbar gelungen, aus seinem neu formierten Kader eine schlagkräftige Einheit zu formen, die nun hofft, im weiteren Saisonverlauf auch im direkten Duell mit Potsdam und Frankfurt bestehen zu können.

Tausendsassa Steffi Jones
Steffi Jones entwickelt sich immer mehr zum Tausendsassa im Frauenfußball. Erst erfolgreiche Fußballerin, dann charismatische Präsidentin des Organisationskomitees der Frauenfußball-WM in Deutschland und DFB-Direktorin für Mädchen- und Frauenfußball. Seit Mittwoch ist Jones nun auch offizielle UEFA-Botschafterin für Frauenfußball. In dieser Rolle soll sie den Sport in allen 53 UEFA-Mitgliedsverbänden voranbringen. Ihren ersten Einsatz wird Jones bereits im November haben, wenn in Irland eine neue Frauenfußball-Liga startet.

Linköping in rosa Trikots
Im gesamten Monat Oktober laufen die Spielerinnen des schwedischen Tabellensiebten Linköpings FC in rosa Trikots auf. In Zusammenarbeit mit PUMA will der Verein mit dieser Aktion auf das Thema Brustkrebs aufmerksam machen und seine Unterstützung signalisieren. Darüber hinaus können die Fans Spielerinnen treffen, Tickets für Heimspiele gewinnen und ihrerseits rosafarbene Armbänder kaufen, um die Aktion zu unterstützen. Und auch die rosa Trikots können im Nachhinein ersteigert werden.

Livespiel im französischen Fernsehen
Am 1. Oktober wurde zum ersten Mal im öffentlichen französischen Fernsehen ein Spiel der französischen Frauenfußball-Liga live übertragen. Und die Zuschauer bekamen beim 7:0-Sieg von Olympique Lyonnais gegen den AS St. Etienne ein echtes Torfestival geboten. Fachkundig kommentiert wurde die Partie unter anderem von der 112-fachen Nationalspielerin Marinette Pichon.

Flops

Leipzig feuert von Lanken
Trainerin Claudia von Lanken musste ihren Posten beim 1. FC Lok Leipzig bereits nach dem fünften Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga räumen – weil der Aufsteiger nach Ansicht der Vereinsverantwortlichen in den ersten Spielen zu wenige Punkte eingefahren hatte, so die offizielle Sprachregelung. Dabei hat Leipzig bereits den ersten Sieg auf der Habenseite, verlor nur knapp beim Tabellenführer und ist sportlich durchaus im Soll. Ohne Not hat der Verein seiner sportlichen Leiterin nach nicht einmal einem Viertel der Saison das Vertrauen entzogen. Eine Trennung, die zumindest mit der offiziellen Begründung nicht nachvollziehbar ist.

Martina Müller

Wolfsburgs Stürmerin Martina Müller steht die Enttäuschung nach dem 0:3 in Duisburg ins Gesicht geschrieben © Marion Kehren / girlsplay.de

Wolfsburg hinkt Ansprüchen hinterher
Mit namhaften Neuverpflichtungen wollte Frauenfußball-Bundesligist VfL Wolfsburg in dieser Saison angreifen und den Abstand zum Top-Trio der Liga verringern. Doch nach nur fünf Spieltagen haben die Niedersachsen auf die Konkurrenz aus Duisburg, Frankfurt und Potsdam bereits jeweils acht Punkte Rückstand. Nach der 0:2-Heimniederlage gegen den 1. FFC Turbine Potsdam gab es ein 0:3 beim FCR 2001 Duisburg. „Die spielerische Entwicklung meiner Mannschaft war zuletzt und auch heute klar zu erkennen“, so die eigenwillige Einschätzung von Trainer Ralf Kellermann. Bleibt zu hoffen, dass seine Elf den Worten demnächst auch Punkte folgen lässt.

Norwegen und China rutschen ab
Einst waren Norwegen und China zwei Schwergewichte im internationalen Frauenfußball, doch die aktuellste Ausgabe der Frauenfußball-Weltrangliste ist ein weiteres Indiz für den Abwärtstrend in den beiden Ländern. Norwegen belegt mit Platz 12 seine schlechteste Platzierung seit Einführung der Frauen-Weltrangliste im Jahr 2003, China ist nach der verpassten Frauenfußball-WM in Deutschland und dem Scheitern in der Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in London gar nur noch auf Platz 17 zu finden.

Island im Wechselbad der Gefühle
Erst landete die isländische Frauenfußball-Nationalelf im Rahmen der EM-Qualifikation einen tollen 3:1-Sieg gegen Norwegen, doch schon wenige Tage später gab es im hohen Norden Katerstimmung. Denn gegen Belgien reichte es im nächsten Qualifikationsspiel nur zu einem mageren 0:0, der schöne Vorteil des Siegs gegen den schärfsten Konkurrenten Norwegen ist somit bereits wieder dahin. Und auch in der Champions League musste Valur Reykjavik als einziges der gesetzten Teams bereits im Sechzehntelfinale die Segel streichen.

Armenien will Frauenfußball nicht fördern
„Der Frauenfußball in Armenien hat sich nicht entwickelt, wird sich nicht entwickeln und ich habe auch nicht den Wunsch ihn zu entwickeln“ – mit diesen despektierlichen Worten hat sich Ruben Hayrapetyan, Präsident des armenischen Fußballverbands, auf einer Pressekonferenz in Eriwan zum Frauenfußball in seinem Land geäußert. Das dürfte auch die UEFA interessieren, denn die will dem Verband wie auch den anderen 52 Mitgliedsverbänden ab 2012 im Rahmen des Frauenfußball-Entwicklungsprogramms HatTrick III jährlich 100 000 Euro überweisen – ausdrücklich zur Förderung des Mädchen- und Frauenfußballs.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

26 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    Weiterhin TOP: Genoveva Anonma…

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    von Lanken würde ich jetzt noch nicht gerne zu den Flops einsortieren wollen. Wir sollten zu diesem Fall die nächsten Wochen abwarten. Eine Trainerinentlassung voreilig zu verurteilen, diesen Fehler sollten wir nicht noch einmal machen.

    Desweiteren ist die Entwicklung in Dänemark als sehr positiv zu beobachten: In der Liga greift Skovbakken äußerst erfolgreich in den Titelkampf ein, in der CL stehen zum 3. Mal in Folge (seit der Gründung) mit Hjörring und Bröndby die beiden gleichen Vereine im Achtelfinale, was außer Dänemark noch keine andere Nation geschafft hat.

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  • Michele sagt:

    Sehr enttäuscht bin ich vom VFL Wolfsburg. Wenn du Spielerinnen wie Nadine Keßler oder Lena Goeßling verpflichtest, darfst du nicht so einen schlechten Saisonauftakt hinlegen. Man sollte jetzt langsam punkten um nicht gleich zu Beginn der Saison seine Ziele aus den Augen zu verlieren.

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  • waiiy sagt:

    @Michele:

    Wenn man davon ausgeht, dass die Spielerinnen, die zu Wolfsburg gegangen sind, von den großen Drei ziehen gelassen wurden bzw. dort nicht mehr als von Wolfsburg gewollt worden sind, dann kann man auch annehmen, dass diese 3 Teams besser sind. So hat Wolfsburg gegen Duisburg und Potsdam verloren, was dem Leistungsniveau entspricht. Das einzig ärgerliche Spiel war das gegen Bad Neuenahr zu Hause, wo mehr als ein 1:1 hätte rauskommen müssen. Für Wolfsburg wird der Gradmesser auch das Spiel gegen Essen-Schönebeck.

    waiiy

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  • FFFan sagt:

    Zum VfL Wolfsburg: die Niederlagen gegen die Spitzenmannschaften aus Potsdam und Duisburg sind sicherlich kein Grund, dem Team von Ralf Kellermann eine Krise anzudichten. Es war ja nicht damit zu rechnen, dass sich das „Wunder von Wolfsburg“ aus der letzen Saison mit Heimsiegen gegen Frankfurt, Potsdam und Duisburg wiederholt. So weit hinken die ‚Wölfinnen‘ den Ansprüchen also gar nicht hinterher (gegen Bad Neuenahr hätten allerdings drei Punkte hergemusst!). Mein Eindruck ist, dass die Mannschaft inzwischen konstanter spielt als in früheren Jahren. Am Sonntag gegen Leipzig erwarte ich daher einen (klaren) Sieg. Realistisch ist in dieser Saison wohl Platz 4, die Lücke zu den „großen Drei“ läßt sich nicht in einem Zug schließen. Wolfsburg wäre mit denen zwar gern auf Augenhöhe, ist es aber (noch) nicht.

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  • Stefan sagt:

    Die Armenier enttäuschen mich jetzt wieder. Hatte ich mich doch so über den Aufwärtstrend bei den Männern gefreut…

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  • benkku sagt:

    Wenn man über die zweifellos unqualifizierten Äußerungen dieses armenischen Funktionärs den Kopf schüttelt, darf man dabei nur nicht vergessen, daß so in Deutschland vor gar nicht allzu langer Zeit auch noch geredet wurde (und wahrscheinlich wird auch heute zumindest an einigen Stellen noch so gedacht, sonst wäre ein gewisser großer Verein aus dem Süden auch bei den Frauen längst Rekordmeister). Gleichsam ein Blick in die eigene jüngere Vergangenheit…

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  • Sheldon sagt:

    @Markus: Nach neuesten Erkenntnissen gehört die Entlassung von Lankens eigentlich zu den TOPS.

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  • ballander sagt:

    die einordnung der entlassung bei den flops ist schon korrekt. es zeigt genauso ein antiquiertes weltbild wie die äußerung dieses armenischen alten herren.

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  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:

    Nee, nee, das ist schon richtig einsortiert. Markus schrieb ja: „…zumindest mit der offiziellen Begründung nicht nachvollziehbar“.
    Die Entscheidung als solche mag (inzwischen) nachvollziehbar sein, sie wurde aber schlecht ‚kommuniziert‘!

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  • Sheldon sagt:

    Sie wurde zum Schutz so formuliert, um von Lanken nicht bloß zu stellen!

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  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „Sie wurde zum Schutz so formuliert, um von Lanken nicht bloß zu stellen!“

    Es wurde vielleicht in guter Absicht gehandelt, aber das ging nach hinten los. Ich meine, so blöd sind wir Fans ja auch nicht, dass wir uns für dumm verkaufen lassen. 😉

    Jetzt ist nicht nur die Ex-Trainerin ‚bloßgestellt‘, sondern auch der Verein.

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  • Sheldon sagt:

    Nö, wieso sollte er?

    Er verdient sogar Respekt, dass er alles getan hat, um von Lankens persönliche Integrität in der Öffentlichkeit zu schützen. Er hat sogar den Spott auf sich genommen, eine gerade erst geholte Trainerin nach 5 Spieltagen aus offiziell sportlichen Gründen zu entlassen, nur um ihre Persönlichkeit nicht zu verletzen!

    Ich ziehe den Hut vor Leipzig!

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  • Fee sagt:

    @Sheldon

    Und ich ziehe den nicht vorhanden Hut vor ihrem antiquiertem Weltbild. 😀

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  • Sheldon sagt:

    Was ist daran antiquiert, Beruf und Privates auseinander zu halten? Verstehe ich das hier falsch oder ist nach Meinung mancher hier Anwesender der professionelle Frauenfußball nur eine einzige Karnevalsveranstaltung, bei dem sich jeder verhalten kann, wie es ihm gerade passt?
    Ich bitte euch, wenn wir immer so denken würden in allen Bereichen des Staates, dann könnten wir gleich wieder Kirche und Staat unter einen Hut bringen, die Schwarzarbeit legalisieren und insbesondere die Vetternwirtschaft und Steuerhinterziehung würde endlich regieren.
    Wollen wir das wirklich?
    Von mir aus können Paare wie von Lanken und van Bonn zum Tennis oder zum Schwimmen wechseln, doch Fußball ist ein Mannschaftssport. Und da hat man sich nun einmal zwischen Beruf und Liebe/ausgelebter Homosexualität zu entscheiden, um das Mannschaftsgefüge nicht zu gefährden. Da kann sich nicht jeder so verhalten, wie es ihm gerade passt.

    Wäre ich Chef irgendeiner großen Firma, bei mir wären beide geflogen, aber sofort. Und da wäre es egal, ob das eine hetero- oder homosexuelle Beziehung ist. Da wäre es mir auch egal, wie gut deren Ergebnisse sind.

    Will Leipzig tatsächlich irgendwann auf höchstem Niveau Fußball spielen, dann müssen sie auch hochprofessionell arbeiten! Und das tun sie, indem sie hier einen Schlussstrich ziehen!

    Übrigens, etwas Interessantes nebenbei: Bei Wolfsburg-Leipzig steht es gerade 2:1. Wer hat das Tor geschossen? Die durch von Lanken entmachtete Ex-Kapitänin Anne Heller.

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  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „Wäre ich Chef irgendeiner großen Firma, bei mir wären beide geflogen, aber sofort.“

    So etwas sagt sich immer leicht, wenn man selbst nicht in der Verantwortung ist. Bei einer Kündigung ist aber u.a. auch zu berücksichtigen, ob sie ggf. vor dem Arbeitsgericht Bestand hat.
    Wohl auch deshalb hat der Verein den Weg der Beurlaubung aus (offiziell) sportlichen Gründen gewählt.

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  • Sheldon sagt:

    Eine Kündigung ist immer dann gültig, wenn berechtigte Zweifel daran bestehen an der Loyalität der Firma gegenüber bestehen. Dieses geschieht durch eine Beziehung zwischen Vorgesetztem und Angestellten automatisch, da hierdurch das Teamgefüge in einer Abteilung gestört wird und die Arbeitsfähigkeit herabgestuft wird.

    Spätestens, wenn nach 2-3 Wochen eine sichtbare qualitative Schwächung des Teams bzw. der Abteilung durch diese Beziehung in dieser Stellung deutlich wird, liegt ein 1A-Kündigungsgrund vor.
    Zum Vergleich: In Leipzig waren es 5 Wochen!

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  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:

    Es wäre schön, wenn du für deine (oft sehr apodiktisch formulierten) Thesen auch mal eine Fundstelle liefern würdest.
    Außerdem muss unterschieden werden zwischen fristloser Kündigung und ordentlicher Kündigung.

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon:

    Wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht, dass hier noch irgendwer weiter liest als diejenigen, die sich von Deinen Kommentaren angegriffen fühlen. Alle anderen klicken gleich weiter, weil sie wissen, dass immer wieder auf ein- und demselben Fakt rumgeritten wird.

    Ich denke, dass es immer legitim ist, verschiedene Meinungen zu haben. Und wenn man dann Kritik an seiner eigenen Meinung liest, kann man sie hinnehmen oder es sein lassen. Beides ist nichts Schlimmes. Wenn man das macht, dann kann man vielleicht noch ein- oder zweimal zum selben Fakt antworten, aber alles, was darüber hinausgeht, ist einfach nur noch Wichtigtuerei und zuviel. Da liest dann kaum noch jemand mit, zumal meist auch keine neuen Aspekte mehr aufgetan werden.

    Etwas einfach hinzunehmen oder einfach stehen zu lassen, ist keine Schwäche.

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    Wenn wir mal wieder zur eigentlichen These zurückkommen könnten: Vor einer Woche haben hier alle auf Leipzig rumgehackt, weil die Kündigung aus diesen Gründen nicht verständlich war!
    Damals haben hier einige schon gesagt, dass es dafür höchstwahrscheinlich persönliche Gründe gab, was sich ja auch bestätigt hat.
    Jetzt bin ich einfach mal so kühn und behaupte, dass die Kündigung gar nicht vom Vorstand forciert wurde, sondern dass sie aufgrund von Beschwerden aus Spielerkreisen zustande kam.
    Anhaltspunkt dafür ist die Äußerung im Zuge der Entmachtung van Bonns als Kapitänin, dass es in der Mannschaft zur Grüppchenbildung kam, wobei es wahrscheinlich nicht nur um van Bonn ging, sondern auch früher schon um von Lanken, da diese beiden ja sehr eng beieinander lagen.
    Wahrscheinlich fehlte von Lanken einfach der Rückhalt in der Mannschaft, wodurch eine Kündigung zu diesem Zeitpunkt unumgänglich wurde. Ansonsten hätte man damit vielleicht noch bis zur Winterpause gewartet.

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  • sodalith7 sagt:

    Eine Info zu Ariane Hingst. Sie wechselt nach Australien zu Newcastle Jets.

    link:

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  • waiiy sagt:

    @solidath7:

    Kommt für mich überraschend, aber ich bin auch kein Insider in Duisburg. Aber ich kann die Entscheidung nachvollziehen und hätte an ihrer Stelle in ihrer Lebensphase auch zugegriffen, wenn sich diese Chance ergeben hätte.

    waiiy

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  • FFFan sagt:

    @ waiiy:
    „@solidath7: Kommt für mich überraschend, aber ich bin auch kein Insider in Duisburg.“

    Duisburg???
    Ich dachte, es ging um Ariane Hingst.

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  • waiiy sagt:

    @FFFan: Hast natürlich recht. Ich war wohl ein wenig umnebelt…

    waiiy

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  • pmm... sagt:

    Meine Erfahrung sagt mir: Leidet der mannschaftliche Zusammenhalt nach der (Entlass-)Beurlaubung des Trainers weiterhin, entferne alle Spieler die in diese Geschichte involviert sind bzw waren.(Grüppchenbildung)
    Der LOKvorstand wird bestimmt den weiteren Verlauf der Mannschaft beobachten und dann die nötigen Schritte zur Auflösung der Grüppchen
    einleiten. So gesehen sind wohl auch A.v.B`s Tage gezählt.
    In der Winterwechselperiode werden bestimmt Verstärkungen geholt.

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  • Sheldon sagt:

    @pmm: So wird es kommen. Es tut mir nur leid für die Mannschaft, dass so eine Spaltung jetzt gleich am Anfang der ersten BL-Saison kommt.
    Doch ich schätze die Lok-Führung als weise genug ein, die entscheidenden Schritte vorzunehmen und genau zu analysieren, was schief gelaufen ist.
    Außerdem wird man sich jeden Trainer/jede Trainerin ganz genau anschauen, auch im persönlichen Bereich, da man nun keine Fehler mehr machen darf, sonst ist nicht nur der Klassenerhalt ernsthaft in Gefahr, sondern auch das gesamte Team!

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