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Potsdam feiert mühelosen Sieg

Von am 5. Oktober 2011 – 22.57 Uhr 13 Kommentare

Der 1. FFC Turbine Potsdam hat im Sechzehntelfinale der Champions League nichts anbrennen lassen. Nach dem 6:0-Erfolg im Hinspiel gegen Thór legte der Deutsche Meister im zweiten Aufeinandertreffen sogar noch nach. Schon nach zwanzig Minuten stand es 4:0, und damit war das muntere Tore schießen noch nicht vorbei.

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Mit 8:2 (4:1) schickten die Potsdamerinnen Thór zurück nach Island, Isabel Kerschowski und Anja Mittag waren mit je zwei Treffern die erfolgreichsten Torschützinnen.

Schnelle Tore
Keine zwei Minuten waren gespielt, da gingen die „Torbienen“ durch genau dieses Duo bereits mit 1:0 in Führung. Nach einer Flanke von Mittag vollendete Kerschowski zum ersten Treffer, dem bis zur 20. Minute noch drei weitere folgen sollten. Mit einem Volleyschuss erhöhte Mittag (8.) auf 2:0, Hanebeck (18.) und erneut Mittag (20.) legten nach. Die überforderten Isländerinnen kamen in der 34. Minute durch Arna Ásgrímsdóttir zum Anschlusstreffer.

Potsdam legt nach
Nach dem Seitenwechsel traf Turbine weitere vier Mal ins Schwarze. Nach einem Foulspiel an Mittag verwandelte Jennifer Zietz (55.) den fälligen Foulelfmeter zum 5:1, Antonia Göransson (56.), Gígja Hardardóttir per Eigentor (78.) sowie erneut Isabel Kerschowski (90+1) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Thór kam in der 75. Minute durch Diane Caldwell lediglich noch zum zweiten Treffer.

Gegner wird Donnerstag ermittelt
Möglicherweise muss Potsdam im Achtelfinale erneut nach Island reisen. Der Gegner wird morgen in der Partie zwischen Valúr Reykjavík und Glasgow City ermittelt. Das Hinspiel endete vor Wochenfrist in Glasgow mit 1:1.

Auch der zweite deutsche Vertreter steht im Achtelfinale. Der 1. FFC Frankfurt kam nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel gegen Stabæk am Nachmittag zu einem 4:1-Sieg. In der nächsten Runde treffen die Frankfurterinnen auf Paris Saint-Germain.

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13 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Die bisherigen Ergebnisse:

    Torres-Tel Aviv 3:2 (insgesamt 5:2)
    Neulengbach-CSHVSM 5:0 (6:2)
    Praha-Limassol 2:1 (4:3)
    OL-Cluj 3:0 (12:0)
    Potsdam-Thor 8:2 (14:2)
    Frankfurt-Stabeak 4:1 (4:2)
    Hjörring-YB Bern 2:1 (5:1)
    PSG-Peamount 3:0 (5:0)
    Arsenal-Bobruichanka 6:0 (10:0)
    Energiya Voronezh-Bristol 4:2 (5:3)

    Damit stehen folgende Paarungen bereits fest:

    Frankfurt-PSG
    Lyon-Praha

    Aller Voraussicht nach werden morgen noch Rossiyanka, Vallecano, Göteborg, Bröndby nachziehen, spannend wird es bei Malmö-Tavagnacco (1:2) und Valur-Glasgow (1:1).

    Dann nochmal Daumen drücken für meine italienischen Mädels!

    Topfavoriten mittlerweile mit Lyon, Potsdam und Arsenal klar.

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  • Mika sagt:

    Berger sah da nicht gut aus. Aber das lag bestimmt nur an der Verletzung… Sie hat noch eine glänzende Zukunft!

    (Ein Fan ist geboren.)

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  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „Dann nochmal Daumen drücken für meine italienischen Mädels!“

    Warum dürfen wir nicht Malmö die Daumen drücken? 😉

    „Topfavoriten mittlerweile mit Lyon, Potsdam und Arsenal klar.“

    Das sehe ich genauso.

    Turbine Potsdam konnte gestern ein weiteres Schützenfest feiern, obwohl Schröder mit Anonma, Nagasato und Peter einige Hochkaräter draußen ließ. Besonders positiv: Anja Mittag hat ihre ‚Ladehemmung‘ überwunden und kräftig Selbstvertrauen getankt. Berger und Kemme sind wieder fit, besser kann es gar nicht laufen. Das „Ost-Derby“ kann kommen!

    Erfreulich ist auch, dass Neulengbach nach dem Patzer im Hinspiel nun im Rückspiel alle Zweifel beseitigt hat und zum dritten Mal in Folge ins Achtelfinale einzieht. Vielleicht klappt es ja wirklich mal mit dem zweiten CL-Startplatz für Österreich.

    Zu Frankfurt äußere ich mich im anderen Thread.

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  • Lucy sagt:

    Wieso waren denn im Karli so wenig Zuschauer, war doch eine gute Anstosszeit, so nach der Arbeit ? TP hat echt Glück, dass sie Flutlicht haben und abends fanfreundlicher als in FFM spielen können.

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  • waiiy sagt:

    Schön, dass das Zusammenspiel auch mit 3 bzw. nach der Halbzeit 5 Kräften, die sonst nicht in der Startformation stehen, passt.

    Hinten hat bei Standards ein wenig die Ordnung gefehlt, aber das konnte man erwarten, wenn die Abwehrchefin auf der Bank sitzt.

    Schön, das Tabea Kemme wieder dabei war. Aber sie wirkte mir noch nicht spritzig genug. Ihre Gegenspielerin lief ihr doch ein paar Mal weg, was für sie ungewöhnlich ist.

    Auch bei Ann-Kathrin Berger hatte ich das Gefühl, dass sie zu früh wieder dabei war. Sie hatte bei hohen Bällen doch ein wenig Unsicherheit. Aber da spielt vielleicht die Konkurrenzsituation im Tor eine Rolle. Immerhin werden (hoffentlich) in wenigen Wochen wieder 3 richtig gute Torhüterinnen zur Verfügung stehen.

    In der 18. Minute war es wohl unendliche Erleichterung bei vielen im Stadion, weil Patricia Hanebeck endlich ihren ersten Treffer versenkt hat. Es war ihr aber auch sichtlich peinlich. Sie hat sich danach fast entschuldigt. Sie muss einfach öfter auch mal den Abschluss suchen und nicht immer nochmal abspielen.

    Chantal de Ridder hat sich in meinen Augen ganz gut geschlagen, wenn auch die Abstimmung noch ein wenig fehlt und sie im Abschluss unglücklich (und in einer Situation unfähig) war. Aber wenn die Standards und Flanken 5 -10 cm höher in den Strafraum kommen, kann sie mit ihrer Größe eine richtige Waffe werden, gerade auch gegen Gegner, bei denen man nicht so einfach in den Strafraum kommt.

    waiiy

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  • Frieda sagt:

    Nach einem Spieltag von Favoriten zu reden ist meines Erachtens nach zu früh. Die Gegner waren einfach zu unterschiedlich. Thor/KA würde ich im deutschen Vergleich vielleicht in die 2. BuLi Nord einordnen, wenn überhaupt… Stabaek hingegen Schätze ich qualitativ als 1. Bundesligateam ein.
    Ich denke, es heißt abwarten, wie es nach dem Achtelfinale aussieht, ich denke aber, dass Frankfurt eher die Favoritenrolle verdient als Arsenal. Das sage ich auch unter der Prämisse, dass ich einige Liga Spiele von Arsenal gesehen habe.

    Berger war gestern keine Stärkung. Was nicht auf die Verletzung zu schieben ist, denn wenn sie da noch Probleme hat, warum muss sie dann spielen, bei einem Spiel, bei dem es um nichts mehr geht?

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  • waiiy sagt:

    @Lucy: Fand ich auch schade, dass es so wenig waren. Aber das lag wohl auch am 0:6 im Hinspiel. Aber auf der anderen Seite wollen wir es auch nicht so spannend wie in Frankfurt.

    waiiy

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @waiiy

    > Schön, das Tabea Kemme wieder dabei war. Aber sie wirkte mir noch nicht spritzig genug.
    > Ihre Gegenspielerin lief ihr doch ein paar Mal weg, was für sie ungewöhnlich ist.

    Finde ich nicht, dass das für sie ungewöhnlich ist, da ich/man schon mehrfach Geschwindigkeitsdefizite bei Tabbi feststellen musste und hier auch bereits davon schrieb!
    Es ist auch keine Nachwirkung ihrer Verletzung, sondern leider eine Unzulänglichkeit, die schon öfter für brenzlige Situationen gesorgt hatte. Und wenn mich nicht alles täuscht, werden wir diese auch weiterhin zu sehen bekommen…

    Zu de Ridder habe ich gleichfalls eine konträre Auffassung, da man ihr gut und gerne gestern den Titel eines Chancentodes hätte verleihen können – so bewirbt man sich nicht für einen Startplatz in der Stammelf!
    Cramers Steilpässe bzw. Zuspiele entlang der Seitenlinie gingen auch mehrheitlich ins Aus, als das die Mitspielerin sie aufnehmen und hätte verwerten können. Folgerichtig die Auswechslung zur 2. HZ.

    Der Einsatz für Berger war für mich überraschend und eigentlich auch nicht zwingend, da Naeher keine Vorwürfe an den SGS-Gegentreffern gemachten werden konnten. Eine schwere Muskelquetschung auszukurieren, sollte wohl länger als 1 Woche dauern. Das Risiko einer Wiederverletzung derart in Kauf zu nehmen, wäre mir zu groß.

    Mit Freude habe ich die Leistung von Mittag registriert, die hoffentlich eine weitere Steigerung erfährt, denn es ist noch immer Luft nach oben.
    Zu Demann:Bei mir bekäme sie genauso wie Wesely (diese sehe ich auch eher in einer zentralen Position) mehr Einsatzzeit, damit mehr Routine und Abgeklärtheit in ihre Aktionen kommt, dann hat sie eine echte Perspektive zu einer wertvollen Stütze des Teams aufzusteigen!

    Achja, Isy:Sie schloss nicht nur den Torreigen, den sie selbst eröffnete, ab, sondern überzeugte mich auch mit ihrem Einsatz und einer in sich runden und stimmigen Leistung.

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  • Sheldon sagt:

    @FFFan: Klar könnt ihr Malmö die Daumen drücken, bei mir hat das ein paar andere Gründe, weswegen ich Tavagnacco bevorzuge!

    Bei den Zuschauern denke ich ähnlich wie waiiy, da war einfach keine Spannung mehr drin und sie werden sich gesagt haben, sie gehen lieber zum Viertelfinale oder Halbfinale…

    Zu Berger: Klar war sie verletzungsbedingt noch etwas gehandicapt, doch ich glaube, sie sucht einfach die Spielpraxis um jeden Preis und gerade bei einem solchen Spiel kann man sich auch mal den ein oder anderen Patzer erlauben. Deswegen war es genau das richtige Spiel zum Einstieg für sie.

    Ich würde Arsenal schon eine Favoritenstellung zuschreiben, sie werden mE auch das Achtelfinale souverän gewinnen gegen Vallecano.
    Auch Lyon wird gegen Prag keine Zweifel aufkommen lassen, genauso wenig Potsdam gegen Reykjavik (wahlweise gegen Glasgow).
    Gehen wir dann mal davon aus, dass Rossiyanka das innerrussische Match gewinnt, dann haben wir schon mal 4 Viertelfinalisten.

    Dagegen sehe ich PSG-Frankfurt, Tavagnacco-Neulengbach, Hjörring-Göteborg und Bröndby-Torres als sehr offene Partien an (mit leichten Vorteilen für Tavagnacco).

    Danach hängt es von der Auslosung ab, da kann alles passieren.

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  • waiiy sagt:

    @SF: Wenn Tabea wirklich so langsam ist, hatte sie sonst vielleicht ein besseres Stellungsspiel. Immerhin wird sie ja von mehreren kompetenten Menschen als recht gute Fußballerin auf ihrer Position gesehen.

    Dass Chantal de Ridder gestern im Abschluss nicht optimal war, habe ich erwähnt. Aber das billige ich ihr zu, wenn sie das erste Mal diese Bühne so nutzen darf. Ich hatte ihre Qualitäten nicht nur darauf bezogen, sondern auch das restliche Spiel mit einfließen lassen. Sie hat in den letzten Jahren viele Tore geschossen, das wird sie auch wieder tun, wenn sie weiß, wie sie angespielt wird und die Sicherheit um sich herum wieder spürt.

    Und es gab auch schon prominentere Stürmerinnen, die (auch längere) Zeit nicht getroffen und dabei viele Chancen versiebt haben (siehe Anja, die da zum Glück wieder raus ist). Und gerade bei Anja achtest Du ja (zu Recht) immer wieder darauf, dass sie nicht nur auf Tore und auf Verwertung der Chancen reduziert wird. Das sollten wir Chantal de Ridder auch zubilligen.

    waiiy

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  • jochen-or sagt:

    Potsdam gegen Glasgow – den Wunschgegner!

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  • Frank W. sagt:

    Da war sie mal wieder die Vorliebe der Isländerinnen für Eigentore. 😉
    Und zw. Bröndby und Standard wird es noch mal spannend, nachdem Bröndby mit dem 3:1 zur Halbzeit mit einem Bein im Achtelfinale waren.

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  • waiiy sagt:

    @Frank W.:

    Gegen Glasgow war es aber extrem, da es das 0:1 war, wo doch Reykjavik einfach nur hätte 0:0 spielen müssen…

    waiiy

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