Frankfurt zieht ins Achtelfinale ein

Von am 5. Oktober 2011 – 17.21 Uhr 20 Kommentare

Der 1. FFC Frankfurt hat das Achtelfinale der UEFA Women’s Champions League erreicht. Nach der Hinspielniederlage kam das Team gegen Stabæk Fotball zu einem klaren Erfolg, der dennoch auf wackligen Füßen stand.

Saskia Bartusiak (6.), Sandra Smisek (37.), Jessica Landström (77.) und die eingewechselte Ana-Maria Crnogorcevic (90.) trafen vor 2 780 Zuschauern im Stadion am Brentanobad für die Gastgeberinnen, für die Gäste traf die gebürtige Australierin Kristy Moore (80.).

Thunebro für Huth
Trainer Sven Kahlert setzte bis auf eine Ausnahme auf die Elf, die eine Woche zuvor 0:1 verloren hatte, für Svenja Huth rückte Sara Thunebro in die Anfangsformation, die Gäste traten in identischer Formation an. Die Frankfurterinnen übernahmen von Beginn an das Kommando, Saskia Bartusiak traf mit einem Volleyschuss aus fünf Metern nach Flanke von Melanie Behringer zur frühen Führung (6.). Doch den Zuschauern stockte bald der Atem: Nach einem Foul von Torhüterin Nadine Angerer an Moore zeigte Schiedsrichterin Jenny Palmqvist auf den Elfmeterpunkt, doch Angerer, die Glück hatte, nicht die Rote Karte zu sehen, hielt den Elfmeter von Kapitänin Katrine Pedersen (20.).

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Jessica Landström

Jessica Landström erzielte den dritten Frankfurter Treffer © Nora Kruse, ff-archiv.de

Starke Offensive, nachlässig in der Abwehrarbeit
Frankfurt war auch weiterhin Spiel bestimmend und hatte starke Momente in der Offensive, zwischen Abwehr und Mittelfeld klafften jedoch große Lücken, so dass der Gegner bei seinen gelegentlichen Vorstößen stets gefährlich blieb. Doch Frankfurt machte es diesmal besser als im Hinspiel, Smisek traf nach schöner Vorarbeit zur 2:0-Halbzeitführung (37.).

Die Frankfurterinnen waren in der zweiten Halbzeit um einen dritten Treffer bemüht, doch die gefährlicheren Aktionen zeigten zunächst die Norwegerinnen, Lise Klaveness aus kurzer Distanz (58.) und Moore mit einem Schrägschuss von der Strafraumgrenze ließen gute Gelegenheiten aus (60.). Und auch Cathrine Dekkerus, Torschützin im Hinspiel, hätte mit einem Kopfball fast den so wichtigen Auswärtstreffer erzielt, der dank der Auswärtstorregel zum Aufstieg gereicht hätte. (76.).

Crnogorcevic sorgt für Entscheidung
Doch Frankfurt war an diesem Tag die entschlossenere Mannschaft, Landström erzielte nahezu im Gegenzug den dritten Frankfurter Treffer, als sie aus kurzer Distanz abstaubte (77.). Doch die letzten Zweifel waren damit immer noch beseitigt, denn nur drei Minuten später war es Moore, die mit einem Schuss von der Strafraumgrenze Angerer überwand und die Norwegerinnen wieder ins Spiel zurückbrachte (80.). Erst die kurz zuvor eingewechselte Crnogorcevic beseitigte letzte Zweifel, als sie nach einem Fehler von Siri Grønli Nordeide, die im Mittelfeld den Ball vertändelte, für die Entscheidung sorgte (90.).

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

20 Kommentare »

  • xXx sagt:

    Das war ja nun alles andere, als eine souveräne Leistung vom FFC Frankfurt. Das können sie von Glück reden, dass Stabaek so eine schlechte Chancenverwertung hatte und den frühen Elfmeter schlecht geschossen war. Sonst wäre das ne ganz andere Partie geworden.

    Gegen Paris St. Germain wirds so ganz ganz schwer in der nächsten Runde, wenn da keine deutliche Leistungssteigerung kommt.

    Und wo Kahlert eine serh sichere Frankfurter-Defensive gesehen hat, wie er nach dem Spiel im Interview sagte, würde mich auch mal brennend interessieren. *g*

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Hm, die Pedersen hatte für mich als die routinierteste Spielerin neben Hjelmseth nahezu Totalausfallcharakter!
    Bereits vor dem halbhoch getretenen Strafstoß (der dankbarste Schuß für jeden TW!) hatte sie eine Fehlpassquote nahe 100% und das wurde kaum besser. Sparsames Verteidigen war bei ihr gleichfalls angesagt. Das mussten die Nebenleute mit übernehmen…
    Hier sollten die Jungen eine demnächst vakante Position vorfinden!

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  • timmy sagt:

    So, England verliert mit Bristol auch schonmal sein zweites Team und Norwegen auf jeden Fall damit den 2. CL-Startplatz für die Saison 13/14.

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  • Sheldon sagt:

    Das war ein echter Kraftakt. Glück gehabt, kann man nur sagen.

    Ich hab mittlerweile so den Eindruck, dass man sich in Frankfurt vor der Saison gedacht hat, man könne die Früchte der WM ernten und das würde ein Selbstläufer werden, wenn man nur die Spielerinnen mit der höchsten Werbefähigkeit zusammenkauft.
    Es fehlt mir da ein bisschen das sichtbare Konzept im Mannschaftsaufbau und auf dem Spielfeld. Bisher wurde immer nur ein Ball irgendwie reingestochert, abgefälscht, Elfmeter, Abstauber oder anders, das waren selten durchdachte, zu Ende gespielten Spielzüge dahinter.
    Bis jetzt ist das gut gegangen, doch es kommen schwerere Gegner: Wolfsburg/DFB-Pokal (30.10.), PSG (2./11.), Turbine (13.11.), Wolfsburg (27.11.) und Duisburg (11.12.)

    Stellt man die Probleme bis dahin nicht ab, ist die Saison gelaufen!

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  • Lusankya sagt:

    xXx:
    „Das können sie von Glück reden, dass Stabaek so eine schlechte Chancenverwertung hatte “

    Und Stabaek kann von Glück reden, dass Frankfurt so eine schlechte Chancenverwertung hatte, sonst wäre die Partie nach dem Hinspiel schon gegessen gewesen.

    Wenn man bei dem einen Team in Konjunktiven spricht, muss das auch beim anderen Team erlaubt sein.

    Stabaek ist übrigens auch kein Wald- und Wiesengegner, die sind vermutlich nicht sehr viel schwächer als Paris SG.

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  • Lucy sagt:

    Man kann aber auch immer alles schlecht reden…

    Dafür soll es ja letzte Woche mehr oder weniger auch nur ein glücklicher Sieg der Norwegerinnen gewesen sein, wie man lesen und hören konnte. Ich konnte es leider nicht sehen, aber so habe ich das überall rausgelesen.

    Gut, die Defensive muss man nicht über den grünen Klee loben, aber der Rest war auf jeden Fall besser als das, was sie bisher gezeigt haben. Vielleicht kommen sie jetzt mal so langsam in Tritt…

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  • Sheldon sagt:

    @Lusankya: Hier hat denke ich auch niemand davon gesprochen, dass Stabaek ein Weiterkommen verdient hätte. Doch das Stabaek 180 Minuten eine reelle Chance aufs Weiterkommen hatte, ist schon beeindruckend bzw. erschreckend. Schließlich waren sie nicht gesetzt (zum Vergleich: Cluj hatte bereits nach 45 nicht den Hauch einer Chance mehr, weiterzukommen).

    Zum Vergleich mit PSG: Ich kann das nicht ganz einschätzen, doch hat PSG einige französische Nationalspielerinnen, u.a. mit Bussaglia, Lepailleur und Sapowicz 3 Stammspielerinnen des WM-Vierten.

    Und in der momentanen Situation von Frankfurt hat so ziemliche jedes Team eine realistische Chance gegen Frankfurt!

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  • timmy sagt:

    In allen 10 Partien bisher die gesetzte Mannschaft weitergekommen. Neulengbach verteidigt noch Platz 8 in der 5-Jahreswertung ( http://j.mp/mSHscj
    ), der müsste auch haltbar sein. Rayo trifft auf Arsenal, Prag auf Lyon und Island wenn dann auf Potsdam.

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  • Frank W. sagt:

    Rayo mal nicht unterschätzen, im letzten Jahr hätten sie Arsenal beinahe im Achtelfinale rausgeschmissen. Arsenal kann nach einem 0:2 im Hinspiel nur durch ein Tor in der Nachspielzeit im Rückspiel (4:1) weiter.

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  • Jan sagt:

    Immerhin: Solche Zitterpartien musst du erstmal gewinnen.

    Und Europas Clubs dürften Neulengbach danken, dass sie nicht mehr bis Kasachstan reisen müssen.

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  • FFFan sagt:

    Das war ein ganz wichtiger Sieg für Frankfurt, in mehrfacher Hinsicht: sportlich, wirtschaftlich und psychologisch!

    Klar, souverän ist was anderes, da stimme ich meinen Vorrednern zu. Aber, hey, das sind doch genau die Spiele, in denen man als Mannschaft wächst! Wenn du durch dieses ‚Stahlbad‘ gegangen bist, kann dich nichts mehr erschüttern.

    Die wichtigsten Erkenntnisse aus diesem Spiel:

    1.) Die Spielerinnen haben gezeigt, dass sie mit Drucksituationen klarkommen und Schwierigkeiten meistern können. Wobei die frühe Führung durch Bartusiak (btw: die torgefährlichste Abwehrspielerin der Bundesliga!) natürlich hilfreich war. Ebenso, dass Angerer den von ihr selbst verursachten Strafstoß parieren und damit ihren Fehler sofort wiedergutmachen konnte. Einer der ‚Knackpunkte‘ in diesem Spiel! Ein weiterer war, dass beim Stand von 2-0 ein Kopfball von Dekkerhus knapp am Tor vorbeiflog (Stabaeks größte Torchance in Durchgang zwei) und im Gegenzug Landströms Kullerball über die Torlinie rollt. Hier hätte die Sache auch in die andere Richtung kippen können.

    2.) Die taktische Maßnahme, Smisek offensiver einzusetzen (worüber ich schon in einem anderen Thread schrieb), hat sich ausgezahlt. Mit einem Tor und einer Vorlage war die 34-jährige sozusagen die Spielerin des Spiels. Bajramaj wurde nicht etwa zur Außenläuferin ‚degradiert‘, sondern hatte außen mehr Platz für ihre Dribblings und Läufe. Das heißt natürlich nicht, dass sie nie mehr in der Mitte spielen soll, es ist einfach eine zusätzliche Option. Ein weiterer Aktivposten war die neu in die Startelf gekommene Thunebro, die sich immer wieder mit nach vorne einschaltete und auch selbst den Abschluss suchte, dabei aber leider das ‚Visier‘ nicht richtig eingestellt hatte.

    3.) Auch wenn Kahlert nach dem Spiel von der „überragenden Defensivleistung“ schwärmte, hat der FFC für meinen Geschmack zu viel zugelassen. Mehrmals konnten die Spielerinnen des norwegischen Meisters nahezu unbehelligt durchs Mittelfeld marschieren und den Pass in die Spitze spielen, wodurch des öfteren Gefahr (und auch das Gegentor) entstand. Auch bei ‚langen‘ Bällen ist die FFC-Abwehr äußerst anfällig, auch weil die Außenverteidigerinnen sehr offensiv sind (was andererseits natürlich gewollt ist).

    4.) 2780 Zuschauer an einem Werktagnachmittag, das ist ein großer Erfolg und zeigt, dass Frauenfußball auch nach der ‚verkorksten‘ WM sehr wohl angenommen wird, wenn er richtig präsentiert und ‚vermarktet‘ wird!

    Gratulation an den 1.FFC Frankfurt zum Einzug ins Achtelfinale, aber auch Respekt und Anerkennung für Stabaek, die dem Favoriten alles abverlangt haben, besonders hervorheben möchte ich dabei Ingrid Hjelmseth, die trotz Schmerzen durchgehalten hat und eine gute Leistung zeigte.

    Zum Schluss noch zwei Anmerkungen:

    @ S.F.: Deine harsche Kritik an Stabaeks Routinier Katrine Pedersen möchte ich etwas relativieren. Sie hat zwar den Elfmeter verschossen, aber auch einige gute Pässe gespielt, u.a. die Vorlage zum 3-1.

    @ Sheldon:
    „Doch das Stabaek 180 Minuten eine reelle Chance aufs Weiterkommen hatte, ist schon beeindruckend bzw. erschreckend.“

    Wieso denn das? Genau das wollen wir doch (als halbwegs neutrale FF-Fans): ausgeglichene, spannende, ‚enge‘ Spiele zwischen gleichwertigen Gegnern! Kantersiege und einseitige Angelegenheiten sind auf die Dauer langweilig.

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  • waiiy sagt:

    Schön, dass es Frankfurt geschafft hat. Dass da Nervosität war, ist doch klar. Aber das frühe Tor und der gehaltene Strafstoß hat ja sicher ein wenig geholfen.

    Ich hoffe, dass sich Frankfurt ein wenig stabilisiert, damit sie gegen PSG weiterkommen.

    Gut finde ich, dass es mal ein paar andere Torschützinnen gab…

    btw: Ich hatte mir von Lyon im Rückspiel mehr erwartet, zumal (warum auch immer) mit der stärksten Elf (außer Bouhaddi) gespielt wurde. Da sind 3 Tore fast ein bisschen zu wenig. Eigentlich sollte man das eigene Publikum doch auch verwöhnen…

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  • Frieda sagt:

    @ Sheldon:
    “Doch das Stabaek 180 Minuten eine reelle Chance aufs Weiterkommen hatte, ist schon beeindruckend bzw. erschreckend.”

    Warum? Norwegen ist ein Frauenfußball-Land. Auf dem Platz standen mehrere Nationalspielerinnen aus Skandinavien. Stabaek ist qualitativ nicht zu vergleichen mit Thor/KA und so manch anderem Verein, der in der CL herumschwirrt. Die Momentan diesen Namen noch nicht ganz verdient hat.

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  • Sheldon sagt:

    @FFFan:

    Dass wir uns alle enge Spiele mit gleichwertigen Gegnern wünschen, ist ja klar. Doch das als Ausrede gegen Klubs mit deutlich weniger Potential zu nutzen, ist lächerlich.

    Ich will guten Fußball sehen und wenn das nur eine Mannschaft kann, dann darf sie gerne wie Potsdam, Arsenal oder Lyon mit 6, 7 Toren Unterschied gewinnen, was anderes erwartet man nicht in Runde 1.
    Wenn beide Mannschaften es schaffen, dann kann das Spiel aber auch gerne eng sein, das freut einen dann noch mehr, wie beispielsweise das WM-Finale dieses Jahr, das sowohl an Spannung als auch an athletischen, technischen und taktischen Fähigkeiten höchste Qualitätsmaßstäbe erreicht hat.
    Allerdings ein Spiel, in dem beide Mannschaften nicht ihr wahres Leistungspotential abrufen, mit der Spannung des Spiels zu rechtfertigen, halte ich für unangemessen.
    Das ist kontraproduktiv, denn wenn alle so denken würden, dann würde sich der FF nie weiterentwickeln, sondern immer auf dem niedrigsten Niveau stehen bleiben!

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  • Sheldon sagt:

    @Frieda: Ein Land, das noch bis letztes Jahr schlechter dastand international als Island! Und Turbine hat Thor regelrecht auseinandergenommen!
    Wenn man schon mit dem Meister des 8.- oder 9.-Platzierten der UEFA-Fünfjahreswertung hat, wie soll das erst werden gegen den Vizemeister des 2.-Platzierten der Fünfjahreswertung???

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  • Andreas sagt:

    Auf ZDF-Sport gibt es übrigens einen – leider kurzen – Bericht vom Spiel Frankfurt-Stabaek zu sehen. Immerhin sind alle 4 Frankfurter Tore dabei.

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  • Der Hamburger sagt:

    Mich hat die Leistung des FFC aus mehreren Gründen überzeugt und – nach den bisherigen Saisonleistungen – positiv überrascht:
    1. Die Mannschaft hat von der ersten Minute an einen ruhigen und nervenstarken Eindruck gemacht. Sie war nie hektisch und hat wie ein Champion die Tore in entscheidenden Augenblicken gemacht.
    2. Der entscheidende Schachzug von Sven – wie schon vorher beim Buli-Spiel gegen Bad Neuenahr – war, angesichts der bisherigen Schwäche auf der IX Smi als eine torgefährliche, technisch starke und schlitzohrige Spielerin im Sturm einzusetzen und damit nebenbei auch noch eine weitere Anspielstation im Sturm zu haben.
    3. Die Innenverteidigung hat auf mich live im Stadion wenigstens in der ersten Halbzeit einen starken Eindruck gemacht. Saki hat ihre beste Saisonleistung im FFC-Trikot gezeigt und angedeutet, dass sie bereits mit 20 Jahren eine Ausnahmespielerin ist. Saskia, die in Frankfurt häufig überschätzt und in Potsdam unterschätzt bzw. schlecht gemacht wird, hat nicht nur beim Führungstor ihre technischen Stärken gekonnt eingesetzt.
    4. Es kamen viele Flanken sowohl von den Offensiv- (KG, Lira) als auch den Defensivspielerinnen (Ali, Thunis) über beide Flügel.

    Als Schwäche hat Markus den häufig zu großen Abstand zwischen Viererkette und Mittelfeld genannt. Lag das daran, dass die Viererkette zu langsam und / oder zu spät aufgerückt ist oder das Mittelfeld zu wenig nach hinten gearbeitet hat? Vermutlich Ersteres, oder?
    Trotz des insgesamt technisch guten Spiels gab es kleinere technische und spielerische Schwächen. Lira lässt bei der Ballannahme die Kugel zu oft hoch abspringen und versucht eigentlich immer nur rechts herum an ihren Gegenspielerinnen vorbeizuziehen. Nach meinem Eindruck neigt sie auch dazu, zu früh vom Flügel nach innen zu ziehen. Die sehr aktive Mel spielt zu häufig hohe lange Bälle und auch Saskia spielt nicht immer einen flachen Pass aus der Innenverteidigung, wie es ihre japanische Kollegin vorbildlich vormacht.

    Insgesamt hätte ich der Mannschaft eine so gute Leistung gegen einen guten Gegner, der übrigens viel stärker ist als der isländische Vizemeister, nicht ohne weiteres zugetraut. Glückwunsch!

    PS: Die norwegischen Fans haben trotz Niederlage und Ausscheiden noch bis eine halbe Stunde nach Spielende ihr Vereinslied gesungen, in dem es u.a. sinngemäß heißt:„.. wir bleiben hier, auch wenn es regnet oder schneit‟. Und FFC-Co-Trainer Kai Rennich ist zu den Gästefans hingegangen und hat seinen Respekt für sie zum Ausdruck gebracht. Das waren schöne Gesten nach Spielende am Spielfeldrand.

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  • Der Hamburger sagt:

    Ich habe noch eine Frage an die User, die das Spiel im Fernsehen einschlielich Zeitlupen gesehen haben, vergessen. War Kristy Moore bei ihrer Ballannahme vor dem elfmeterreifen Foul von Natze nicht im Abseits? Im Stadion sah es für mich so aus, als ob sie ungefähr einen halben bis knappen Meter im Abseits gewesen wäre. Aber das ist in keinem der Spielberichte bisher erwähnt worden. Zeigen die Fernsehbilder eindeutig, dass es kein Abseits war?

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  • WalesGER sagt:

    @Der Hamburger
    die TV Bilder zeigen nicht eindeutig ob es evtl. Abseits war oder nicht..aber ich tendiere eher zu KEIN Abseits
    dafür zeigen Sie eindeutig, dass es ein Foul von Natze war, für das sie eigentlich mindestens die Gelbe eher sogar die Rote Karte hätte sehen können….. letzteres kam wohl nur nicht, weil hinter ihr quasi auf der Linie noch eine FFC Spielerin in der Wiederholung zu sehen ist (vermutlich auch die Spielerin, die das Abseits aufgehoben hat)

    Alles in Allem war die Leistung vom FFC zwar ganz gut, bis auf einige Ausnahmen….ich sage nur Landström?? TOTALAUSFALL wie seit der WM im Schwedischen Trikot bereits gesehen (Torschussblockade??) herrje….das sie den Ball dann doch noch ins Tor gestolpert,-kugelt, „-tragen“ hat war ja mehr Zufall als alles andere…..aber man darf einfach mal nicht vergessen, dass Stabaek allen unkenrufen zum trotz eine gute Mannschaft ist…egal was die Fünfjahreswertung da sagt oder nicht …abgesehen davon, dass m.E: diese Wertung über 5 Jahre einen zu langen Zeitraum aufzeigt…z.B: hat sich in England in den letzten 3 Jahren viel getan, so dass diese Bewertung nicht zutreffend ist ( ausser das leider durch die WSL (Superliga) tatsächlich mit Bristol nicht die (zweit)beste Englische Mannschaft am Start war 🙁

    Die nächste Runde verspricht durchaus spannend zu werden, dann wie einer meiner VorrednerInnen schon sagte z.B. Arsenal-Rayo könnte durchaus wieder spannend werden, letztes Jahr war das eine Zitterpartie, die Arsenal im Rückspiel in Unterzahl nach Verlängerung mit sehr sehr viel Glück und Unterstützung des englischen Chaoswetter gewonnen hat ( ich weiß wovon ich rede, ich war live dabei 😉 ) und auch FFC-PSG könnte wieder eine ähnlich schwierige Aufgabe werden für Frankfurt.
    Das Postdam Probleme mit Glasgow bekommt, wage ich zu bezweifeln, da Glasgow eher mittelmässig spielt und auch durch den Ligabetrieb etc. eventuell schon „platt“ sein könnte….

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  • Sheldon sagt:

    Zum Thema Fünfjahreswertung: Sie hat sich einfach bewährt. Außerdem zeigt sie eine langjährige Entwicklung an.
    Solide Arbeit wird belohnt, einzelne Ausreißer nach oben werden relativiert.
    Außerdem gibt sie die Realität sehr gut wieder, die Ligen in Frankreich und Deutschland sind der Konkurrenz in Europa sehr weit voraus zur Zeit, dahinter kommen Russland und Schweden, die immer wieder in den letzten Jahren Halbfinalisten und Finalisten gestellt haben, mit einigem Abstand die aufstrebenden Ligen aus England, Italien und Dänemark, die sich von dem Rest langsam, aber sicher absetzen können und ihren 2. CL-Startplatz festigen.

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