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Leipzig setzt von Lanken vor die Tür

Von am 4. Oktober 2011 – 19.26 Uhr 68 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FC Lokomotive Leipzig hat sich nach nur fünf Bundesligaspielen von Trainerin Claudia von Lanken getrennt.

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Leipzigs Präsidium habe „kein Vertrauen mehr“, dass die Mannschaft unter der Regie van Lankens das Saisonziel Klassenerhalt erreicht, heißt es als Begründung auf der Website des Vereins, nachdem der Verein aus den ersten fünf Partien drei Punkte holte.

Der bisherige Sportliche Leiter Jürgen Brauße und Frank Tresp, Trainer der 2. Mannschaft, übernehmen ab sofort die Verantwortung beim Bundesligaelften.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

68 Kommentare »

  • Speedcell sagt:

    Für mich persönlich eine unverständliche entscheidung. Ich habe zwar kein spiel gesehen,jedoch sieht man an den ergebnissen,dass man sich nicht gerade blamiert hat. Die chancenauswertung soll ja auch nicht berauschend gewesen sein, warum sucht man dann immer die schuld bei der trainerin ? Nach 5 spieltagen eine neue trainerin zu feuern,die viele neue spielerinnen intergiert hat, ist für mich nicht nachvollziehbar. Bleibt zu hoffen,dass die spielerinnen,die wegen ihr nach leipzig gegangen sind, die lust nicht verlieren…

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  • mrx sagt:

    Unfassbar – der Frauenfußball wird also doch noch professionell, hatten sich ja etliche aus der Szene für die Zeit nach der glorreichen und bahnbrechenden WM im eigenen Lande gewünscht… Ironische Glückwünsche hierzu an dieser Stelle – muss ja auch mal gesagt werden.

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  • Striker sagt:

    Dass eine Weltklassetruppe wie Leipzig keine 15 Punkte zu diesem Zeitpunkt sammeln konnte, muss ein schwerer Schlag für den Vorstand sein…

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  • be sagt:

    Auch meiner Ansicht nach reichlich früh der Rausschmiss. Lässt man mal die beiden Spiele gegen Frankfurt und Duisburg weg, gegen die ein Gewinnen nicht als „Pflicht“ angenommen werden kann, so waren das 3 Punkte aus 3 Spielen. Auf den Rest der Saison hochgerechnet (Duisburg, Frankfurt und Potsdam rausgelassen) wären das 16 Punkte. Nicht berauschend, könnte aber zum Klassenerhalt reichen. Und man darf nicht vergessen, dass für viele Spielerinnen die 1. Liga Neuland ist, Leipzig also kein „alter Bekannter“ wie Jena oder Bad Neuenahr.

    Und dann steht man ja auch im Pokalachtelfinale, mit gewisser Chance auch dort weiterzukommen…

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  • Reiner sagt:

    Was haben denn die Verantwortlichen von Leipzig in der 1. Bundesliga erwartet ?
    Oder haben sich alle was vorgemacht ?
    Aufstieg dank eines 2. Platzes in der 2. Liga geschafft, Spielerinnen geholt (mit welchen Zielstellungen ?)und nun das !?

    Wirft ein merkwürdiges Bild auf den Verein !

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  • uwe sagt:

    Ich hab Leipzig in Duisburg gesehen und da waren sie richtig gut. In Leverkusen haben sie ein 0:2 in ein 3:2 umgebogen, ein Zeichen das es in der Mannschaft stimmt.
    Die Entlassung ist für mich nicht nachvollziehbar.

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  • NRHZ sagt:

    es besteht kein Anlass die Entscheidung des Vorstandes von Leipzig zu bedauern. Wenn es einer Trainerin nicht gelingt eine Mannschaft zum richtigen Zeitpunkt über das allgemeine Maß sich steigern zu lassen, ist es besser, dass man sie frühzeitig aus der Schusslinie nimmt. Claudia von Lanken hatte auch nicht die notwendige Fortune. Die Mannschaft ist im Kern Bundesliga tauglich, spielstark und kämpferisch. Wer die beiden letzten Spiele in Leverkusen und Leipzig gesehen hat, muss der Trainerin zugestehen, dass sie alles erdenkliche versucht hat. Es fehlte ihr im letzten Spiel nur der Mut durch Einwechselungen von hochmotivierten Ersatz-Spielerinnen den Gegner zu überraschen. Claudia von Lanken ist jung und couragiert genug an anderer Stelle Neues zu wagen. Sie ist eine sympathische Sportsfrau.

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  • susifan sagt:

    Na dann Prost,
    damit hat Lok vermutlich die einzige gefeuert, die ohne wenn und aber erstligatauglich ist (war). Schön wenn man im Hintergrund wichtige Männer hat, die ohnehin denken alles besser zu wissewn/können. Schaun wir mal wieviel Punkte Lok in den kommenden fünf Spielen nun holt….

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  • Detlef sagt:

    Ich kann die „Beurlaubung“ von CvL nicht nachvollziehen!!!
    Was hatte der Vorstand erwartet???

    Ein Neuaufsteiger braucht Eingewöhnungszeit, daß muß man ihm einfach zugestehen!!!
    Und wie hier schon geschrieben wurde, haben sie sich bis jetzt eigentlich ganz gut verkauft, und sind kein Kanonenfutter!!!
    Schlechte Chancenverwertung gibt es auch bei Spitzenklubs wie Frankfurt und Potsdam!!!

    Ich hoffe sehr, daß man diese Entscheidung in der Messestadt nicht noch bereuhen wird!!!

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  • TomS sagt:

    Ist für mich auch sehr überraschend. habe ja auch nur ein spiel gesehen gegen frankfurt, aber irgend was muß gewesen sein. Schaut euch mal die Kommentage auf der Facebookseite von den LOK-frauen an, es waren nie viel diskussionen in relativ wenigen Kommentaren, doch auch gestern schon wurde heftig kritisiert. So früh in der saison die Trainerin zu feuern…mmhh…so schlecht waren sie ja gar nicht.

    Hoffentlich fällt die Mannschaft jetzt nicht auseinander, man weiß ja nicht wie die anderen Ex-Hamburger darüber denken.
    ich drücke der Mannschaft auf jedenfall die daumen, und das auch der Rest um die Mannschaft, der Verein, die Stadt Leipzig und der Rest vom sachsenland sich ein wenig mehr um seinen einzigen 1.Bundesligisten kümmert. 667 Zuschauer klingt meiner Meinung nach nicht so gut, da wäre mehr drin.
    man kann nur hoffen.

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  • ballander sagt:

    nach meinem eindruck wollen die männer die ernte dessen einfahren, was diese frau aufgebaut hat. ich bin mir sicher, dass leipzig den klassenerhalt mit ihr geschafft hätte. ob das team jetzt noch motiviert ist, um die nächsten punkte einzufahren, puh…

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  • IH sagt:

    Also der Trainerin eines Aufsteigers nach 5 Spielen das Vertrauen zu entziehen finde ich schon starken Tobak.
    Irgendwie glaube ich der Nummer mit den fehlenden Vertrauen nicht, da gab es doch bestimmt andere Gründe.

    Mal angenommen die Vertrauensnummer stellt sich als wahr heraus, dann muss ich dem Präsidium jeglichen Sachverstand absprechen.
    Hätte Leipzig gegen Leverkusen verloren und dann die kommenden Spiele gegen Jena, Neuenahr und Bayern, also laut aktueller Tabellensituation die direkten Konkurrenten, hätte man es im entferntesten Sinne vielleicht noch nachvollziehen können, aber wie es jetzt abläuft finde ich es absolut lächerlich und die Begründung fadenscheinig.

    Man wird am Ende sehen was es wirklich gebracht hat.

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  • FFFan sagt:

    „Nachdem die Mannschaft aus 5 von 22 Punktspielen nur drei Punkte erringen konnte, hat das Präsidium kein Vertrauen mehr…“ (Zitat von der Vereins-HP)

    Da muss ich aber laut lachen! Was haben die Herrschaften denn erwartet? Dass man unangefochten die Tabelle anführt??

    Vor der Saison waren sich alle Experten, auch die selbsternannten, darin einig, dass Lok Leipzig der Abstiegskandidat Nummer Eins ist! Sie waren nicht mal Zweitligameister, sondern sind als Vizemeister aufgestiegen, und haben (auch mit den Neuzugängen) von allen 12 Teams den bundesligaunerfahrensten Kader.
    Dafür steht die Mannschaft eigentlich sogar ganz gut da: Trotz schwerem Auftaktprogramm wurden in der Liga schon drei Punkte geholt (das sind im Grunde drei mehr als zu erwarten war) und im DFB-Pokal zwei Runden überstanden; leistungsmäßig konnte die CvL-Truppe anscheinend zumindest mit den anderen abstiegsbedrohten Mannschaften mithalten, hatte z.B. laut Presseberichten auch gegen Freiburg ein klares Chancenplus. Kurzum: sportlich war man eigentlich ‚auf Kurs‘!

    Und deshalb kann ich mir auch nicht vorstellen, dass die Tabellensituation der (einzige) Grund für die Trainerentlassung war.

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  • Uwe sagt:

    Geht der Wahnsinn hier also auch schon los. Werden im FF demnächst auch Trainer/-innen mehrere Mannschaften pro Saison trainieren? Müssen die Verantwortlichen im FF wirklich alle Unsitten des irrationalen „big business“ im Männer-Profifussball kopieren? Vielleicht weil sie dann selber mal im Rampenlicht stehen?

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  • Jonos sagt:

    Hallo Leute,

    ich kann mir nicht vorstellen, dass der Verein die Trainerin wegen der mageren Punkteausbeute entlassen hat. Die Verantwortlichen in Leipzig werden gewusst haben, dass es schwer sein wird in Liga 1 zu bestehen.
    Persönlich glaube ich, dass etwas ganz anderes hinter der Beurlaubung steckt. Vielleicht gibt es Verfehlungen von Frau van Lanken außerhalb des sportlichen Bereichs die wir nicht kennen. Insofern könnte es sogar sein, dass der Verein sie schützt, wenn gesagt wird, dass sie wegen der sportlichen Misere beurlaubt worden ist.

    Jonos

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  • Sheldon sagt:

    Ich kann die Aufregung hier verstehen. Es ist für mich auch absolut unverständlich.
    Doch mich erinnert die Situation an das Szenario um MVT im Februar. Damals war die Reaktion der Fans genauso, es gab von wirklich allen Seiten Unverständnis, der Fall wurde zum einem Skandal deklariert. Und dann kam Ketelaer und mit ihm eine Handvoll Aufräumaktionen und man hat den Fall MVT in einem ganz neuen Licht gesehen, nämlich, dass ihre Entlassung nur der Anfang einer riesigen Aufräum- und Verjüngungsaktion des Kaders war.

    Deswegen denke ich, sollten wir uns nicht nur auf die Ergebnisse konzentrieren, die auch nicht unbedingt vielversprechend waren: 0:3 gegen Hamburg, 0:1 gegen Freiburg, beides zuhause. Das sind normalerweise beides Mitkonkurrenten im Abstiegskampf.
    Doch diese Dinge müssen gar nicht ausschlaggebend gewesen sein. Im Frauenfußball muss man immer das Umfeld betrachten, da hier die Arbeit zwischen Vorstand und Trainer/-in normalerweise noch sehr eng ist.
    Deswegen sollten wir lieber mal abwarten, was unter den Interimstrainern passiert und vielleicht können wir daraus Rückschlüsse auf die wahren Gründe der Entlassung ziehen.

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  • waiiy sagt:

    Ich habe jetzt alles schon mehrmals gelesen und finde es auch verfrüht und denke auch, dass es schon erheblich schlechtere Aufsteiger gab und nur der Nicht-Abstieg für solch eine Mannschaft realistisch ist.

    Aber auf der anderen Seite weiß man eben auch nicht, was Claudia von Lanken bei ihrer eigenen Vertragsverhandlung so als Ziel in der Tabelle und als Ziel in ihrer Arbeit vorgegeben und was sie dann davon gehalten hat. Es kann schon sein, dass sie selbst andere Erwartungen geschürt hat, an denen sie jetzt gemessen wurde (egal, ob das realistisch ist oder nicht). Und ich kann mir auch vorstellen, dass man in solchen Verhandlungen eben auch so verhandelt, dass man auch möglichst viel Geld verdient (was in dem Fall nur sehr kurzfristig war).

    Aber das sind alles Spekulationen und immerhin hat der Verein es so dargestellt, dass die Clubführung der Buh-Mann ist. Das ist entweder richtig so oder sehr nobel gegenüber Dem-/Derjenigen, den/die es wirklich hätte treffen müssen.

    waiiy

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  • Winter sagt:

    Wahrscheinlich wollte Leipzig endlich mal Flagge zeigen und ausprobieren wie es in der 1. Liga ist, einen Trainer/-in zu feuern.
    von Lanken hat das optimale rausgeholt, Leipzig hat sich auf keine Fall in Liga 1 blamiert, die Entscheidung ist eindeutig falsch!

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  • franksquasher sagt:

    Ihr seht doch was es bringen kann…mit MVT und Grings würde der FCR in der Tabelle wohl hinter Leipzig stehen…

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  • eisbär sagt:

    Schade, dass man für Ihren Beitrag keinen Daumen runter geben kann!

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  • pmm... sagt:

    Man möge sich doch bitte an die letzte Saison erinnern. Das lange Festhalten an der Trainerin in Herford, hat der Mannschaft nicht genügend Zeit gelassen, neue Ideen mit einem anderen Trainer zu entwickeln. Es sind bei nur 12 Buliteams schnell Punkte verspielt die nicht wiederzuholen sind. Leipzig ist absolut Bulitauglich nur der Sturm leider nicht. Es reicht halt nicht in der Topliga wenn man in der 2ten toptorjäger ist. Bei den Herren der Schöpfung gehts auch sehr schnell mit neuem Personal.

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  • Postel sagt:

    Also, ich wundere mich über diese Entscheidung nun überhaupt nicht. Bei Lok war es schon seit jeh her Usus das sich der Vorstand massiv in die sportlichen Belange eingemischt hat. Dem Vorgänger von Herr Bause hat man auch ständig reinreden wollen, wie er seine Arbeit zu tun hat. Worauf hin er dann das Handtuch geworfen hat. Ich zitiere ihn nach seiner Entlassung wörtlich.“Ich lasse mir nicht länger sagen, wie ich meine Arbeit zu machen habe.“ Zitat übrigens aus einem persönlichen gespräch. Also der ganze Vorgang ist für mich nichts neues sondern Erwartungsgemäß. Schade für Cvl das das sie davor wohl nicht gewarnt wurde. Und ihr auch niemand gesagt hatte wie es so bei Lok Leipzig üblich ist. Der Vorstand will auch bei allem das letzte und entscheidende Wort haben. Und wer da nicht reinpasst, der kann halt gehen. Ich bin mir nicht ganz sicher aber ich glaube im FF ist das noch all zu sehr verbreitet. Solche oder ähnliche Vorgänge sind doch nicht so selten. Nur weniger Medial. In Erinnerung ist mir auch der Rücktritt von Heidi Vater in Jena. Da soll es ja auch differenzen zwischen ihr und dem Vorstand zum Rücktritt geführt haben. Leider interessiert sich die BILD nicht für den FF. Da brauchten wir hier nicht zu rätzeln sondern wüssten schon die wahren Hintergründe.
    Guten Abend allerseits!

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  • Sheldon sagt:

    Boah Leute, was macht ihr für nen Aufstand…

    Das sind keine Männerclubs, das sind kleine Frauenclubs, die organisiert sind wie ein besserer Dorfclubs, der in der Bezirksliga spielt.
    Ihr transportiert zuviel aus dem Männerfußball in den Frauensport rein. Eine Trainerentlassung in der Saison ist doch nix Unnatürliches im FF. Da muss nur eine Spielerin kommen und sagen, sie fühlt sich von der Trainerin ungerecht behandelt, dann wars das. Es muss auf der persönlichen Ebene stimmen, überall.
    Bei uns ist das auch zum Teil so gelaufen mit unsern Trainern. Passiert nunmal.

    Dieser Klatsch und Tratsch, der hilft niemandem. Das sind nunmal natürlich Vorgänge. Skandale machen nur die übereifrigen Fans draus.
    Als Trainer/-in auf diesem Niveau muss man sich mit dem Umfeld des Vereins identifizieren können, ansonsten funktionierts nicht!
    Gerade bei Vereinen, die im Aufbau sind!

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  • TomS sagt:

    Hier ein link zu einem Beitrag, zumindest bringt es etwas Licht ins dunkel was die angeblichen Ziele des Vorstandes angeht.

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  • Sheldon sagt:

    Sehe ich ähnlich, Lok hätte schon ein paar Punkte mehr haben sollen, vor allem die beiden Heimspiele gegen HSV und Freiburg, da hätte man Punkte mitnehmen sollen!

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  • be sagt:

    Die Bild-Lokalausgabe hat auch ein Fragment: http://j.mp/o8cPiB

    „Hinken unseren Ansprüchen 6 Punkte hinterher“ und „mittelfristiges Ziel Champions League“… Falls das tatsächlich das Anspruchsdenken des Vorstands ist, erübrigt sich wohl jede weitere Diskussion.

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  • FFFan sagt:

    „Wir hinken unseren selbstgesteckten Zielen hinterher“, so Lok-Vize Bernd Wickfelder.

    Wenn es danach geht, müssten auch Bad Neuenahr, Leverkusen, Hamburg, Jena und Bayern München ihre Trainer entlassen…

    Wie gesagt, ich glaube diese Geschichte nicht. Meine Überlegungen gehen eher in die gleiche Richtung wie die von Jonos. Da muss irgendwas vorgefallen sein. Die sportliche Entwicklung allein rechtfertigt eine Trainerentlassung zum jetzigen Zeitpunkt nicht.

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  • pmm... sagt:

    Sehe ich wie Sheldon. Duisburg hat gezittert. Der hochgelobte SC Freiburg wird an die Wand gespielt und nichts zählbares behalten. HSV war auch nicht dominant. LOK´s Spielweise ist Bulitauglich. Das zeigt doch das die Aufstiegstruppe sehr gute Qualiät hat, davon war so mancher Aufsteiger meilenweit entfernt. Von den Spielern die CvL mitbrachte haben nur die 2HSV Bulispielerinnen bisher wirklich überzeugen können. A.v.Bonn hat nicht das Umfeld wie in Duisburg und ist m.E. Überfordert, ihr wäre mit einer Verstärkung im zentralen Mittelfeld geholfen und Patzke müsste mal als Joker kommen. LOK hinkt wirklich 6Punkte hinterher.

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  • pmm... sagt:

    @FFFan:

    Wenn ich die Spielberrichte richtig interpretiere, haben Ihre genannten Vereine nicht wirklich überzeugen können.

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  • Kavalor sagt:

    Also – ich fang die Trainerentlassung gelinde gesagt überraschend
    Hab auch nur das Spiel gegen Frankfurt live gesehen .

    Was ich von dritter Seite gehört habe war das die Spiele gegen leverkusen (trotz der 3 Punkte) und gegen Hamburg – nicht sonderlich gut gespielt waren . Schwer zu beurteilen aus der Ferne

    aber hier noch ein Link zu einem heutigen LVZ (Lokalzeitung) Artikel

    Ich als Fan von Lok bin gespannt wie das weitergeht und hoffe auf den Klassenerhalt.

    Und was die Qualifikation für den internationalen Wettbewerb angeht – mittelfristig – heisst bei mir 5-10 Jahre und das kann man sich durchaus als Ziel setzen.
    In dieser Saison war nie von irgendetwas anderem als dem Klassenerhalt die Rede.

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  • TomS sagt:

    sehr interessant ist auch dieser beitrag aus einem fanforum.

    also wenn das wirklich so ist…was denken sich die herren das frauenbundesliga ein ponyhof ist?
    wenn man sich die homepage und das was dazugehört: fan artikel und das alles, was für die fans wichtig wäre die vieleicht auch von etwas weiter weg kommen (etwa aus ganz sachsen)wie live ticker usw. ist das auch nicht erstligatauglich.
    ich bin wirklich mal gespannt wie es weiter geht.

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  • Sheldon sagt:

    Sorry, Tom, aber die Frauenfußball-Bundesliga IST noch ein Ponyhof! Das ist Amateurfußball, das ist mit Bezirksliga zu vergleichen und wird auch so vermarktet.

    Der Artikel ist meines Erachtens Schrott, denn er bedient nur alle oberflächlichen Klischees, ohne in irgendeiner Weise die Tiefe des Problems zu beleuchten. So einen Kommentar kann jeder Depp schreiben, genauso wie das Tageshoroskop in der Zeitung (wird übrigens in jeder Redaktion vom Praktikanten gemacht, nur zur Info) und dennoch glauben viele, dass dies die Wahrheit sei.

    Nachdem ich nach einmaligem Überfliegen des Textes auf Duisburg und MVT gestoßen war, hab ich gar nicht mehr weitergelesen, denn die Situation in Duisburg ist hier ausgiebig diskutiert worden und sie widerspricht eindeutig der Darstellung.

    Der Artikel ist nur eine weitere überflüssige Hetzkampagne auf BILD-Niveau, ohne inhaltliches Gewicht. Da werden Skandale im Frauenfußball fabriziert, die keine sind oder waren. Da wird der schwarze Peter vom einen zu dem anderen geschoben, von den Spielerinnen zur Trainerin und von der Trainerin zum Vorstand usw., anstatt einmal wie in Duisburg frühzeitig zu erkennen, woher der Wind dreht und darauf medial angemessen zu reagieren.
    Dazu scheint nicht eine einzige Website imstande zu sein. Und das ist doch die Tragik, die sich dahinter verbirgt!

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  • Fuxi sagt:

    Ob man in Leipzig wohl weiß, dass noch kein Aufsteiger aus dem Norden im ersten Bundesligajahr dringeblieben ist? Und dass von 10 Aufsteigern aus der 2. BL Nord 8 sofort wieder abgestiegen sind?

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  • TomS sagt:

    @sheldon…wenn man es von der finanziellen seite sieht ist es ponyhof…aber spielerisch und auch organisatorisch haben andere manschaften viel mehr drauf( ich denke da an die dinge die man auch mit wenig geld machen kann gute webseite fanartikel und fannähe auch im internet) und haben dies auch über lange zeit aufgebaut. vor allem spielerisch sind da mannschaften die schon über Jahre erfahrungen in der 1. buli haben und das man die gleich alle oder mittelfristig übertrumpt halte ich für sehr hohe ziele ,zumal es nur 2 CL-plätze gibt.
    ich bin der meinung wenn man seine Ziele so hochsteckt wie mittelfristig CL usw. dann gehört da auch die Fanarbeit dazu, damit meine ich auch informationen zur Mannschaft, da man von den Medien ja nichts erwarten kann. Aber schau dir mal die homepage an, nicht mal die spielerportrais sind alle aktuell. ich finde das internet ist für viele fans die weiter weg wohnen die wichtigste verbindung zu den vereinen um infos zu kriegen…da ist tubine wirklich spitze viele posting bei FB einen liveticker und vor allem die wöchentliche radiosendung. frauenfussballfans sind halt etwas dünner gesäht, die muß man versuchen zu erreichen und das interesse zu wecken.
    ich hatte mir da in leipzig mehr erhofft, auch an zuschauern, gerade im Jahr der WM und weil es die einzige sächsische Fussballmannschaft ist die Buli spielt und gerade in Leipzig steht man doch (von der Spielklasse her gesehen) in keinem schatten einer Männermannschaft. Aber da hätte man auch vom verein her etwas cleverer werbung machen müssen, und das ist ja nicht sache des trainers.
    ich danke aber das Du drauf eingegangen bist und auch allen hier die schreiben. Mag sein das du recht hast, ich höre mir gern die meinungen der Leute hier an ich selbst beschäftige mich erst seit eineinhalb jahren mit der Frauenbuli und es macht Spaß;-). wenigsten wird jetzt ein wenig über Leipzig diskutiert.
    Bin aber doch großer potzdam fan .. ich war zwar noch nie im Karli aber turbine war schon hier in meinem nest…da kann man nur fan sein 😉
    Aber potzdam und Leipzig kämpfen ja nicht um das gleiche ziel. schön wäre es wenn ich am letzen Spieltag in Potzdam wäre, und Leipzigs klassenerhalt und Turbines Meisterschaft auf einmal feiern könnte 😉

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  • TomS sagt:

    @fuxi so meinte ich das eigentlich mit „was denken sich die herren das frauenbundesliga ein ponyhof ist?“

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  • Aligator sagt:

    Die BILD nimmt sich nun auch dem Thema an… in unvergleichlicher und bildtypischer Weise versteht sich!

    http://j.mp/nAi4cg

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  • FFFan sagt:

    @ Fuxi:

    Wie kann es 10 Aufsteiger aus der 2.BL Nord gegeben haben, wenn die Liga erst seit 2004 existiert?

    Von den bisherigen sechs (Leipzig noch nicht mitgerechnet) Aufsteigern aus dem Norden konnten zwei im ersten Jahr die Klasse halten, nämlich gleich in den ersten beiden Jahren Brauweiler und Wolfsburg, während die restlichen vier (Wattenscheid, Herford, TeBe Berlin und erneut Herford) postwendend wieder abgestiegen sind.

    Bei den Süd-Aufsteigern ist das Verhältnis umgekehrt (4x dringeblieben, 2x abgestiegen), aber viel zu bedeuten hat dies m.E. nicht. Eher schon die Tatsache, dass Lok Leipzig als erster Verein seit Einführung der 2.Bundesliga als Vizemeister aufgestiegen ist. Doch auch hier ist zu bedenken, dass die jetzige Mannschaft mit der Aufstiegsmannschaft nicht identisch ist.

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  • FFFan sagt:

    BILD hat einen weiteren Artikel zum Thema:

    http://j.mp/nAi4cg

    Meine Vermutung, dass nicht die ‚magere‘ Punktausbeute den Ausschlag für die Trainerentlassung gegeben hat, scheint sich zu bestätigen.

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  • be sagt:

    @TomS:

    Fanarbeit fordern ist ja schön und gut, aber es muss halt auch wer machen. Und zwar nicht nur einmalig, sondern fortwährend. Und das ist ein großes Problem. Für eine Vollzeitstelle gibt es zumeist nicht genug zu tun, lohnt sich oft auch dann nicht, wenn genug Geld dafür vorhanden wäre. Teilzeitstellen…da kann die (auch woanders eingebundene) Person meist genau dann nicht, wenn’s zeitnah erfolgen müsste. Ehrenamtlich…ähnliches Problem. Da brauchst du absolut zuverlässige Leute und nicht nur welche, die sich auf den Lorbeeren anderer ausruhen wollen. Die finde/habe erstmal.

    Dass Turbine sich um eine sehr umfangreiche Berichterstattung bemüht, ist richtig. Allerdings scheint beispielsweise der Youtube-Podcast inzwischen auch wieder eingeschlafen zu sein. Und die bisherigen Beiträge wirken bisweilen, ähnlich wie auch die Radiosendung, schon etwas dilettantisch.

    Bei den kombinierten Frauen-Männer-Vereinen (insbesondere denen mit Männer-Bulimannschaft) sollte eigentlich hauptamtliches Öffentlichkeitsarbeitspersonal vorhanden sein, dass die Frauenabteilung „nebenbei“ auf gleichem Niveau mitbetreuen kann.

    Bei Bayer findet sich derzeit auf der Startseite ein Hinweis auf das heutige Spiel gegen Frankfurt – inklusive Anpfifftermin, Spielort und Eintrittspreisen. (Gruß an Herrn Zwanziger, der die Tage die Öffentlichkeitsarbeit der „kleinen 9“ zur Zuschauerakquise kritisiert hat…). Auch Lok hat einen Hinweis auf das Auswärtsspiel in Wolfsburg auf der Hauptsite, ebenso wie der VfL auf der auf der Startseite den Wunsch nach dem ersten Heimsieg erwähnt. Beim HSV finde ich nur einen Artikel zum zuletzt verlorenen Spiel gegen Bayer und einen Hinweis auf das Pokalspiel zum Monatsende. Keinen Hinweis auf die kommende Begegnung, keinerlei Spielerinfos, die aktuelle Tabelle nur sehr versteckt (und dafür die der ersten Herrenmannschaft übergroß auf wirklich jeder Seite). Zur Zweiten Mannschaft dann gleich mal Null Infos. Das ist bei Lok dann doch deutlich besser gelöst, wenn sicher auch mit Potential nach oben.

    Was ich nicht verstehen kann bei den Vereinen mit Männder- und Frauenfußballabteilung, das ist die teilweise Auslagerung der Frauen und auch das Verstecken. Dass es bei Lok auch eine eigene Frauensite gibt, erfährt man nur beiläufig. Wozu es aber überhaupt eine eigene sein muss und die Infos dort nicht auch auf der eigentlichen Vereinssite komplett integriert werden können? Wolfsburg macht’s vor. Letztendlich ist’s so auch weniger Arbeit für den Verein.

    Liveticker…den bekommt ja nicht einmal der wohl finanzstärkste Verein am Main hin. Umso überraschter bin ich, dass beim anderen Main-Verein, der gerade erst in die 2. Süd aufgestiegen ist, die Spiele dieser Saison bislang meist getickert wurden.

    Und ja, die Leipziger Presse ist seltsam. Im Frauenfußballbereich der Leipziger Volkszeitung gibt es nur DPA-Meldungen. Also Tabellenspitze, CL, Natio…Lok-Meldungen muss man speziell in der Lok-Rubrik suchen. Ansonsten können die Zeitungen auch nur dann was publizieren, wenn sie mit Material versorgt werden. Die Mainpost hat zum Beispiel einen Beitrag zum morgigen Spiel gegen Bayern II… Und ja, da wäre Lok gefragt, die Presse mit vergleichbarem Material zu versorgen. Muss halt auch wer machen, fortwährend…

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  • Kavalor sagt:

    @Fuxi

    wiedersprichst du dir da nicht wenn du sagst das noch kein Aufsteiger aus dem Norden drin geblieben ist und dann einen Satz später das auch von 10 Aufsteigern aus der 2.BL Nord direkt wieder abgestiegen sind?

    Das mag ja sein – aber sollte doch nicht dazu führen das man direkt vor der Saison aufgibt – oder? 🙂

    Was die Internetpräsenz angeht – gebe ich dir vollkommen recht – eins meiner alten Klagen über meinen Verein – zumindestens hört man jetzt schon was auf der Haupthomepage was in Zweiligazeiten absolut selten war – da wurden jahrelang nicht mal die Ergebnisse aufgelistet sonder nur auf die Homepage der Frauenabteilung verwiesen. Es bessert sich was – aber sehr langsam – leider.

    Auch bin ich über sie Zuschauerzahlen überrascht – weit über 1000 gegen Frankfurt und Hamburg , immerhin 667 gegen Freiburg – verglichen mit 150 im Schnitt zu Zweitligazeiten ein guter Anfang.

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  • Kavalor sagt:

    Und noch ein Wort zur Entlassung von Claudia von Lanken. Ich habe darauf sehr negativ reagiert.

    FALLS es jedoch wahr sein sollte – was die BILD Leipzig gestern geschrieben hat (ich verlinke absichtlich nicht – weil es in meinen Augen eine Privatsache ist) – dann habe ich Respekt vor der Entscheidung (Vertrauensverhältnis) – jedoch auch davor das der Vorstand die Klappe gehalten hat und die Verantwortung und Spott/Unverständnis auf sich genommen hat um die Privatsphäre der betroffenen Personen zu schützen.

    Aber wie immer in unserer Gesellschaft konnte natürlich wieder jemand nicht die Klappe geschlossen halten.
    Und das ist das Abscheuliche – ich hab mir auch sehr überlegt ob ich diesen Kommentar hinterlasse.

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  • ballander sagt:

    auf welchem stern leben wir eigentlich, dass die liebe zwischen einer spielerin und der trainerin ein problem ist?

    ich hätte mir von allen beteiligten einen professionellen umgang miteinander gewünscht. platz ist platz und privat ist privat. meine güte! wir leben nicht im 17. jahrhundert…

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  • Sheldon sagt:

    Tja, was haben wir gesagt? War ja klar, der alte Schuh im Fußball.

    Die Entscheidung ist meines Erachtens vollständig gerechtfertigt und auch gut so, schließlich werden auch in der Schule Lehrer beurlaubt (müssen glaub ich sogar), wenn herauskommt, dass sie eine Beziehung zu Schülern hatten.
    Noch dazu handelt es sich hier um die Kapitänin, die man gut und gerne noch als Externe im Team sehen kann, schließlich wurde sie im Sommer erst geholt.
    Ist durchaus verständlich, dass der Verein die Gefahr gesehen hat, dass das ganze Projekt deswegen gefährdet wird.

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  • Kavalor sagt:

    @Ballander

    die Tatsache der Beziehung an sich ist überhaupt nicht das Problem. Es geht hier (in meinen Augen) um ein Verhältnis zwischen Vorgesetztem/Untergebenem .
    Damit steigt das Risiko der Vorteilsnahme/Vorzugsbehandlung . Selbst wenn es hierzu nicht gekommen sein sollte (und das sollte auch niemand unterstellen) – ist das eine riskante Sache.

    Das wird zurecht kritisch gesehen, wie z.B. Professor/Student oder Chef/Angestellt .

    Ein Verhältniss Lehrer/Schüler hätte nocheinmal eine andere Qualität weil dann sehr oft Minderjährige involviert sind – was im konkreten fall ja unbestritten nicht der Fall ist.

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  • ballander sagt:

    wir können doch gar nicht beurteilen, ob es tatsächlich eine vorzugsbehandlung gegeben hat.

    jeder trainer, der anfällig ist, entscheidungen nach persönlicher nähe zu treffen, ist als solcher ungeeignet. von einem professionellen trainer erwarte ich eine ausschließlich an der sportlichen leistung orientierte führung der truppe.

    und eben das traue ich von lanken eben zu, bis ich nicht hinweise auf das gegenteil habe. wenn es diese hinweise gibt, dann hat die vereinsführung dem selbstverständlich nachzugehen. keine frage.

    was mich stört, ist nur diese antiquierte kurzsichtigkeit, allein aus der tatsache, dass sich da zwei herzen gefunden haben, den schluss zu ziehen, die beiden wären nicht in der lage, damit im team professionell umzugehen.

    dieses grundmisstrauen beinhaltelt für mich ein erschreckendes menschenbild, nämlich das von unreflektierten und unmündigen menschen. eben dies führt dazu, dass menschen nicht offen und frei ihr leben leben. von menschen, die sich verstecken, weil sie angst vor repressalien haben müssen. und zu diesen repressalien zählt für mich eine allein auf dem verdacht einer benachteiligung begründeten kündigung als trainerin.

    ich sehe den trainer auch nicht als vorgesetzten, sondern als teil des teams. deshalb komme ich mit der autoritären attitüde von einer frau neid nicht klar.

    was mich auch stört, ist, dass es diesen aufschrei und diese entlassung in anderen fällen einer tatsächlichen oder vermeintlichen bevorzugung eben nicht gibt. es soll trainer geben, die wählen ihre spieler nach haarfarbe, nach schönen augen oder nach gehorsamkeit aus. warum schreit hier keiner auf?! aber wenn zwei frauen händchenhaltend ihr wochenende verbringen, dann ist das ein grund für die kündigung?

    armes altes deutschland!

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  • Sheldon sagt:

    Meine Güte, ist das krass!

    Ein Trainer hat zu allen Spielern im Verein eine neutrale, sachliche Stellung zu haben. Das ist überall so (außer vielleicht bei Jürgen Klopp, aber der zieht das persönliche bei jedem einzelnen Spieler durch).
    Das ist einfach ein Fakt und sage mir bitte einen Trainer, der im Männerfußball ein derart intimes oder auch nur ansatzweise intimes Verhältnis zu einem seiner Spieler hat.
    Der fliegt aber achtkant, weil man im Fußball seriös aufzutreten hat.

    Es ist auch nicht verwunderlich, dass es Zweifel an ihrer Integrität gab, schließlich hat sie gleich eine Externe zur Kapitänin erklärt, obwohl in der Mannschaft genug Spielerinnen für die Rolle prädestiniert gewesen wären, die am Aufstieg im letzten Jahr mitgewirkt haben.
    Dazu kommt, dass sie an ihr festgehalten hat, obwohl sie nicht überzeugt hat und auch das ein oder andere Tor verschuldet hat durch schlampiges Abwehrarbeit!
    Es ist klar, dass sich die Mannschaft dann auch dagegen auflehnt. Schließlich wurde van Bonn nun auch die Kapitänsbinde abgenommen, weil sie keinen Rückhalt im Team hatte. Da zeigt es sich doch schon deutlich, dass hier von Lanken und van Bonn Fremdkörper in einer durchaus erstligatauglichen Mannschaft waren.

    Hier wird nun dasselbe Phänomen wie in Duisburg eintreten, van Bonn wird man wieder abgeben bzw. mitschwimmen lassen und die Mannschaft wird sich von dieser Last befreien.
    So kann und wird man am Ende vielleicht doch noch den Klassenerhalt schaffen!
    Alles richtig gemacht in Leipzig!

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  • ballander sagt:

    @sheldon: wer sagt dir, dass sie diese sachlich-neutrale stellung nicht gewährleistet hat? wer sagt dir, dass sie die kapitänsentscheidung nicht auch so getroffen hätte, wenn es diese beziehung nicht gegeben hätte? wer sagt dir, dass das auflehnen des teams berechtigt war? du bewegst dich im rein spekulativen und im von vornhereinverdächtigen. und da habe ich eben einen anderen ansatz. ich gehe zuallerserst davon aus, dass sie professionell ihren job gemacht hat, ohne einfluss des privaten.

    ich habe selbst in zwei volleyballteams gespielt, in denen irgendwann der trainer mit einer spielerin zusammen war. und es gab einige, die automatisch immer unterstellt eine bevorzugung dieser spielerin gesehen haben. da war dann eigene frustration dabei. man macht es sich eben einfach, wenn man es auf die liebelei schiebt. ich selber habe in beiden teams nie eine bevorzugung erkennen können. und das, obwohl ich beide trainer nicht sonderlich mochte. kurzum: nach ein paar monaten war das thema durch. es war akzeptiert und es hat auch keine vorwürfe der bevorzugung mehr gegeben. und warum? weil alle erwachsene menschen waren, die einfach nur ihren job gemacht haben, und zwar ohne ansehen der personen!

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  • FFFan sagt:

    @ ballander:

    Das Problem ist nicht die „Tatsache, dass sich da zwei Herzen gefunden haben“, sondern dass dadurch offenbar Konflikte innerhalb der Mannschaft entstanden sind. Da spielt es dann auch keine Rolle, ob tatsächlich eine Vorzugsbehandlung stattgefunden hat oder diese nur vermutet/unterstellt wurde.

    @ Sheldon:

    Äquidistanz des Trainers zu allen Spielern ist eine Idealvorstellung, die aber wohl nirgends Realität ist. Vergleiche mit dem Profifußball der Männer verbieten sich sowieso, weil dies (auch medial) eine ganz andere Dimension ist.
    Parallelen lassen sich eher ziehen zu Fällen aus dem Frauenfußball, in denen der (männliche) Trainer ein intimes Verhältnis zu einer Spielerin hatte. Und das hat keineswegs in allen Fällen dazu geführt, dass der Trainer „achtkant“ rausgeflogen ist!
    Ob man in Leipzig „alles richtig gemacht“ hat, kann allenfalls die Zukunft zeigen. Ich lege mich da lieber noch nicht fest und verfolge aufmerksam die weitere Entwicklung.

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  • Sheldon sagt:

    Und das ist auch schon der Punkt: Was du betrieben hast, ist reines Amateursport. Da ging es um nix. Hat man ein Jahr vergeigt, dann war das so, wurde nicht weiter wahrgenommen. Hat man sich halt im nächsten Jahr ein bisschen mehr angestrengt, aber wie gesagt: Es ging um nix.

    Das, worüber wir hier sprechen, geht aber in Richtung Profitum. Die Spielerinnen und der Verein haben eine mediale Aufmerksamkeit, sie spielen Bundesliga.
    Wenn du da dich zwei Wochen hängen lässt, dann ist die Saison gelaufen und du darfst im nächsten Jahr wieder bei 0 anfangen. Deswegen geht es hier in erster Linie auch nicht darum, ob die sportlichen Gründe für eine Entlassung hinreichend waren.

    Fakt ist, es gab unter von Lanken eine deutliche Spaltung der Mannschaft, es gab Grüppchenbildung. Das war keine Mannschaft mehr, das waren Einzelspieler, die persönlich nicht miteinander konnten.
    Und das ist in diesem Sport der Tod. Das hat Duisburg im letzten Jahr hervorragend bewiesen.
    Im professionellen Sport hat sich alles auf den Sport zu fokussieren, da darf es keine anderen Gründe für interne Spekulationen geben. Das soziale Klima in der Mannschaft ist ungemein wichtig und entscheidet über Erfolg und Misserfolg.

    Deswegen ist es wichtig, eine möglichst integere Mannschaft zu schaffen, die gegen interne und externe Spekulationen im persönlichen Bereich weitestgehend geschützt ist.
    Denn das Spiel entscheidet sich im Kopf und wenn der nicht frei ist, dann kann man keinen Erfolg haben.

    Deswegen nochmal: Sie mag sportlich berechtigt oder nicht sein, doch um auf diesem Niveau Erfolg zu haben, war sie nötig!

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  • Sheldon sagt:

    @FFFan: Naja, mediale Aufmerksamkeit hat der FF schon. In diesem Fall reicht die Bildzeitung in solchen Dingen mehr als genug aus, denn sie wird von vielen Menschen gelesen, auch online.

    Ich hätte zum Fall von Lanken noch eine letzte Frage: Was für ein Zeichen setzt es an eine Mannschaft, wenn eine Trainerin ihre eigene Freundin zur Kapitänin ernennt, obwohl diese in der letzten Saison kaum Spielpraxis hatte und keine guten Spiele gemacht hat und keine Rückendeckung innerhalb der Mannschaft hat?

    Anne Heller hat in der letzten Saison ihren Job sehr gut gemacht, sie wurde ohne Not entmachtet. Oder wenn man schon unbedingt eine neue Kapitänin braucht, wieso dann van Bonn und nicht andere wie beispielsweise Ebermann oder Ann-Kathrin Schinkel? Letztere hat sich im letzten Jahr in Saarbrücken verdient gemacht und war eine der wirklich wenigen, die sich bewusst gegen den Abstieg gestemmt haben mit allen Kräften.
    Sie wäre ein Vorbild gerade für die jüngeren Spielerinnen, was Kampf und Einsatz anbelangt.

    Kann mir bitte einer diese Entscheidung aus sportlicher Sicht erklären?

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  • Fee sagt:

    @ballander

    Absolute Zustimmung.

    Ansonsten:

    „Deswegen nochmal: Sie mag sportlich berechtigt oder nicht sein, doch um auf diesem Niveau Erfolg zu haben, war sie nötig!“

    Diese Argumentation führt sich selbst ad absurdum. Danke für diese Steilvorlage. 😀

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  • Sheldon sagt:

    Was soll daran absurd sein?
    Wenn man es in einer Mannschaft nicht schafft, ein gutes persönliches Klima zu schaffen, dann wird der Erfolg in der Bundesliga über lange Zeit gesehen ausbleiben. Das ist überall so, bestes Beispiel Felix Magath. Der Kerl mag noch so gute Kompetenzen haben, aber wenn man bei einem Großteil der Mannschaft keinen persönlichen Rückhalt mehr hat, wonach es bei Leipzig ja aussieht, dann erreichst du die Mannschaft nicht mehr und hast keine Autorität mehr.
    Und dann ist dieser Weg der einzig sinnvolle Schritt!

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  • sodalith7 sagt:

    @ Sheldon

    Nach dem ich Ihre Beiträge hier gelesen habe, musste ich erstmal laut lachen.
    Mir kommt es so vor als wären die Spielerinnen für Sie wie Roboter – einfach nur auf Fußball programmieren.

    Die Spielerinnen haben aber auch noch ein Privat- und meistens auch noch ein zweites Berufsleben.

    Lesbische Beziehungen sind nun mal ein Bestandteil vom Frauenfußball. Das sich die Beteiligten aber meistens verstecken, ist ein Ergebnis unserer gesellschaftlichen Auffassung dem gegenüber.

    Ein Vergleich zum Männerfußball macht an dieser Stelle überhaupt keinen Sinn, da es doch gar keine schwulen Fußballer gibt 😉

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  • Sheldon sagt:

    Ich habe auch nicht bestritten, dass die Spielerinnen ein Privatleben haben. Doch in einem solchen Fall sollten sie das voneinander trennen, da es wie schon geschildert, zu Problemen in der Mannschaft führte, die spätestens nach van Bonns Entmachtung als Kapitänin deutlich wurden.

    Das Privatleben gehört hinter verschlossene Türen. Was die Spielerinnen zuhause machen, ist weitestgehend egal.

    Doch fassen wir noch einmal zusammen, wie das Ganze hier gelaufen ist:

    1. von Lanken wird Trainerin
    2. von Lanken holt van Bonn
    3. von Lanken und van Bonn werden im Trainingslager ein Paar
    4. von Lanken entmachtet ohne jeglichen Grund Anne Heller, die den Aufstieg selbst mitgemacht hat, und gibt van Bonn die Kapitänsbinde
    5. Leipzig baut nach anfänglich starken Partien sehr stark ab und verliert zu Hause gegen Freiburg und Hamburg.
    6. von Lanken wird beurlaubt
    7. van Bonn wird die Kapitänsbinde wieder abgenommen, weil sie im Team ein schlechtes Standing hat.

    Ich denke nicht, dass diese Beurlaubung gegen den Willen des Teams geschah, ich denke sogar, dass möglicherweise diese Tendenzen aus dem Team heraus entstanden. Schließlich ist das der Beruf der Spielerinnen, ein Beruf, indem sie sich auf Trainerin und Nebenfrau verlassen müssen. Wenn diese Vertrauensstellung nicht mehr gegeben ist, dann gerät der Erfolg in Gefahr und damit auch das Gehalt der Spielerinnen.

    Von daher denke ich, dass die Spielerinnen schon selbst signalisiert haben, wie „zufrieden“ sie mit der Situation sind!

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  • abschalter11 sagt:

    Ich muß Sheldon in zweierlei Hinsicht zustimmen:
    Die Frauen-Bundesliga ist inzwischen ein Arbeitsplatz, auch wenn da vergleichsweise geringe Geldsummen fließen. Beziehungen zwischen Trainer(in) und Spielerin stellen hier Interessenkonflikte dar. Ob der Trainer ein Mann oder eine Frau ist, ist und sollte da nebensächlich sein. Aus dieser Sicht könnte ich eine Entlassung eines Trainers/ Trainerin verstehen und nachvollziehen.

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  • sodalith7 sagt:

    @ Sheldon

    Was ist denn mit zwei Spielerinnen, die in einer Mannschaft spielen und ein Paar sind – würden Sie diese auch fristlos kündigen?

    Sicherlich ist die Bundesliga ein Arbeitsplatz, aber ich denke es ist eben nicht so einfach da alles so klar zutrennen wie Sie sich das vorstellen.

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  • Michele sagt:

    Ich denke, dass es hier auch um interne Dinge ging. Rein sportlich hätte man von Lanken nicht entlassen brauchen. Als ich hörte, dass Anne van Bonn Kapitänin wird, dachte ich mir schon, dass das nicht gutgehen wird. Wie hier schon geschrieben wurde, hat van Bonn letzte Saison kaum bis gar nicht gespielt. Da kann man sich vorstellen, dass van Bonn nicht das beste Standing im Team hat. Mit dieser Entscheidung hat sich von Lanken gleich zu Beginn der Saison ein Eigentor geschossen und ihren Job schon ins Wanken gebracht. Jetzt ist aber erst richtig Unruhe im Team, da van Bonn wieder als Kapitänin abgesetzt wurde. Die Leistung heute in Wolfsburg war für mich auch nicht bundesligareif. Gespannt bin ich jetzt auf van Bonn wie sie sich verhält. Natürlich hält sie zu ihrer Partnerin, sie hat aber auch einen Vertag bei Lokomotive.

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  • Sheldon sagt:

    @sodalith7: Das Verhältnis zweier Spielerinnen miteinander sehe ich tendenziell nicht als Problem an, da es auf gleicher Ebene ist. Es entsteht dadurch kein Konfliktpotential, da es hier zu keiner Vetternwirtschaft kommen kann.
    Außerdem kann hier der Trainer dann entscheiden, wie er damit verfährt. Hierdurch gibt es keine hinreichende Beeinflussung des Leistungsprinzips. Daher kann man das gut finden oder nicht, doch es gibt hier keine begründeten Zweifel an der Integrität.

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  • Paul sagt:

    Für mich ist die Beziehung zwischen Trainerin und Spielerin kein Problem an sich. Der Vorstand wusste vor der Vorbereitung bereits davon und hat dies geduldet. Dass Van Bonn zu Recht Kapitänin wurde, kann man aufgrund ihrer Erfahrung (mehr als das ganze Team zusammen) nicht streitig machen. Sie ist ausserdem eine der wenigen (mit Thalmann, Heller, Patzke, Ludwig und Herrmann), die das Niveau der 1. Liga haben.

    Dass die Beziehung zum Problem wurde, ist wohl auf eifersüchtige, nicht 1.-liga-fähige-Spielerinnen zurückzuführen, die angefangen haben, aufgrund ihrer Unzufriedenheit Unruhe zu stiften. Der Vorstand hatte nur auf einen Grund gewartet, die Trainerin zu kündigen. Zwei Wochen vor der Entlassung wusste man bei den meisten anderen Vereinen der Liga schon, dass es nur eine Frage der Zeit ist, weil der Vorstand offen darüber gesprochen hat bzw. sich verplappert hat.

    Mit Professionalität hat das meines Erachtens wenig zu tun. Als Beobachter und Zuschauer einiger Spiele muss ich auch sagen, dass man von aussen nichts von der privaten Beziehung mitgekriegt hat. Es wurde klar getrennt.

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  • Sheldon sagt:

    Die Frage, die sich doch stellt, ist diese: Wieso wurde Anne Heller, die nun wirklich ein hervorragendes Standing in der Mannschaft hatte, als Kapitänin abgesetzt?
    Sie kennt den Großteil der Mannschaft, sie hat Erstliganiveau, sie gehörte zum Aufstiegsteam, sie ist keine Externe.

    Nun ist man wohl einfach zu dem Schluss gekommen, dass man lieber zum Bewährten zurückkehrt mit Brauße als Trainer, mit Heller als Kapitänin, um im Abstiegskampf einfach nicht den Anschluss zu verlieren!

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  • TomS sagt:

    Soviel zum thema Leipzig: vorher war man Abstiegskandidat( einer der Abstiegskanidaten und nicht der schlechteste) und jetzt wird man zur schießbude der Liga. wen kann man den jetzt noch feuern? Traurig leider.

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  • Sheldon sagt:

    Man hat jetzt gegen den 4. und den 5. verloren, Niederlagen, die einkalkuliert waren! Aber man darf im Abstiegskampf nicht ZUHAUSE gegen Mannschaften wie Freiburg oder HSV verlieren. Wie man jetzt woanders spielt (Frankfurt, Potsdam, Duisburg, Wolfsburg, Essen) ist eigentlich relativ egal, weil die anderen Teams dort auch verlieren!
    Und ich weiß gar nicht, was ihr habt: Leipzig steht auf Platz 10, Leverkusen kriegt noch deutlich mehr auf die Nuss und von Bad Neuenahr wollen wir gar nicht erst reden, die haben nächste Woche erstmal noch Duisburg vor sich!

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  • TomS sagt:

    @sheldon sehe das anders. ich war da und hab gemerkt das es in der mannschaft und drumherum nicht rund läuft.
    gegen die SGS kann man verlieren aber nicht so.

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  • Sheldon sagt:

    Aber unter von Lanken ist es rundgelaufen?
    Natürlich muss sich die Mannschaft jetzt neu formieren. Das braucht Zeit. Aber wahrscheinlich hat man den Schritt genau zu diesem Zeitpunkt gemacht, weil man die Punkte gegen Wolfsburg und Essen sowieso nicht eingeplant hatte!
    Bitte, bitte macht nicht den Fehler wie nach der Entlassung von MVT! Damals haben alle, aber auch wirklich alle auf Ketelaer und allen anderen beim FCR rumgehackt und jetzt steht der FCR auf Platz 3 mit Luft nach oben!
    Und das mit einem verjüngten, ausgedünnten Kader, der wenig kostet!

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  • ballander sagt:

    wenn wirklich big drama geherrscht hätte, das die entlassung rechtfertigt, dann hätte jetzt ein frisches und erlöstes team in erscheinung treten müssen. tut es aber nicht. und das spricht sehr für mein bauchgefühl, das paul treffend beschrieben hat…

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  • Sheldon sagt:

    Das Problem an der Geschichte ist, dass die Trainerin anscheinend die Mannschaft gespalten hat, wie MVT Duisburg damals.
    Duisburg hat nach der Entlassung alles andere als gut gespielt, das konnte erst geschehen, nachdem auch andere Personalien gingen. Fakt ist, dass man erst jetzt im Nachhinein nach 6 Monaten feststellen konnte, dass der Schritt bei MVT richtig war, da Duisburg jetzt wieder konkurrenzfähig ist und sehr gut mit den Spitzenteams mithält. Schließlich hat man als einziges Team schon IN Essen gespielt, während die beiden anderen Topteams sich zuhause mit dem Tabellenfünften abmühten.

    In Leipzig ging es denke ich um zwei Seiten: 1. die interne, bei der es ja laut verschiedenen Presseberichten zu Grüppchenbildung innerhalb der Mannschaft gekommen sein soll, was Gift für die Mannschaft ist (habe Grüppchenbildung selbst schon im Verein aus anderen Gründen erlebt, ich weiß, was das bedeutet und wie schädlich das ist). Eine Mannschaft, die innerlich gespalten ist, kann auf dem Platz keine Mannschaftsleistung abrufen und kann keine Punkte holen.
    Auf der anderen Seite denke ich aber auch an die externe Seite. Lesbische Beziehungen sind im Fußball immer noch ein gefundenes Fressen, gerade wenn man sie so ausschlachten kann wie hier bei einer Trainerin und der von ihr selbst eingesetzten Kapitänin. Man wollte es denke ich nicht erst wieder so ausarten lassen wie in Duisburg, auch wenn es da andere Gründe gab.
    Rausgekommen wäre es so oder so!

    Von daher muss und wird sich die Mannschaft finden, ich bin mir sicher, wir werden in der Winterpause einige Ab- und Zugänge sehen, die dazu führen werden, dass der Umbruch und die Entgiftung der Mannschaft vollständig vollzogen werden kann.
    Allerdings muss Lok in den nächsten beiden Spielen punkten, sonst sehe ich schwarz, dass diese Entgiftung noch rechtzeitig kommt.

    Letztlich muss man aber den Hut vor Frau von Lanken ziehen: So schnell hat glaub ich noch nie eine Trainerin so viel Unruhe und Zwist in eine Mannschaft gebracht!

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  • pmm... sagt:

    Wo bitte ist Patzke, Ludwig und Herrmann Bundesligatauglich.
    Anscheinend ist die Fehlpassorgie und der Eigensinn so bewundernswert, dies als Ligatauglich zu bezeichnen.

    @ Sheldon:

    Stimmt! Leider wurde und wird das Standing A.v.B`s wohl zu hoch gehängt. Letzte Saison fast nie gespielt zählt sie diese Saison
    auch nicht gerade zu den Leistungsträgern. Dafür haben meist Mannschaftskollegen ein feineres Gespühr als die Trainer. Kommt dazu noch eine Beziehungskiste ist der Karrn im Dreck. Solang die Beziehung weiterbesteht, und das kann man nicht verbieten, ist zu vermuten das eine Einflussnahme auf die Mannschaft zur Grüppchenbildung weiterbesteht. Ich bleibe dabei alles was mit diesem Auswuchs in Verbindung gebracht wird, sollte zur Winterpause durch neues Personal ersetzt werden.

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  • Sheldon sagt:

    Stimme zu, pmm…, ich hätte auch eher Schinkel, Ebermann und Heller vom Gefühl her als bundesligatauglich gesehen.

    Und alles weitere wollen wir mal abwarten!

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