Duisburg gewinnt Topspiel, Anonma verhindert Potsdam-Pleite

Von am 2. Oktober 2011 – 16.12 Uhr 41 Kommentare

Auch am fünften Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga gab sich das Spitzentrio keine Blöße. Der FCR 2001 Duisburg hatte im Topspiel gegen den VfL Wolfsburg wenig Mühe, Meister 1. FFC Turbine Potsdam musste hingegen einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen und der 1. FFC Frankfurt benötigte einen umstrittenen Foulelfmeter, um auf die Siegerstraße zu finden.

Der FCR 2001 Duisburg kam zu einem ungefährdeten 3:0 (2:0)-Sieg gegen den VfL Wolfsburg und liegt nach dem fünften Sieg im fünften Spiel gegenüber den punktgleichen Teams aus Frankfurt und Potsdam weiter dank des besseren Torverhältnisses an der Tabellenspitze. Alexandra Popp brachte ihr Team aus zentraler Position in Führung (15.), Simone Laudehr hatte ihre Teamkollegin mit einem Flachpass von unweit der Eckfahne bedient. Laudehr selbst baute nach Vorarbeit von Kozue Ando die Führung aus – ihr Schuss ging mit Hilfe des Innenpfostens ins Tor (37.). Gülhiye Cengiz (56.) sorgte mit einem Volleyschuss Marke „Tor des Monats“ vor 1 835 Zuschauern im PCC-Stadion von Homberg für den Endstand.

Duisburg besticht durch Effizienz
Duisburgs Trainer Marco Ketelaer fand trotz des klaren Siegs ein Haar in der Suppe. „Wir haben heute spielerisch nicht alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben, deshalb bin ich nicht ganz zufrieden; dafür waren wir aber sehr effektiv beim Umsetzen der Chancen.“ Sein Gegenüber Ralf Kellermann meinte: „Wir sind heute an der gnadenlosen Effektivität des Gegners gescheitert. Es ist derzeit so, dass jeder Fehler in der Defensive sofort knallhart bestraft wird.“

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Frankfurt siegt mit Mühe
Der 1. FFC Frankfurt kam vor 2 630 Zuschauern zu einem 2:0 (0:0)-Arbeitssieg gegen den SC 07 Bad Neuenahr. Wie schon in den vorherigen Spielen fanden die Frankfurterinnen, in deren Reihen einige Stammspielerinnen, darunter Torhüterin Nadine Angerer, für das Champions-League-Rückspiel im Sechzehntelfinale gegen Stabæk am kommenden Mittwoch geschont wurden, nur schwer in die Partie und gingen erst durch einen verwandelten Foulelfmeter von Sandra Smisek in der 73. Minute in Führung – Schiedsrichterin Riem Hussein hatte eine Aktion von Laura Störzel gegen Melanie Behringer als elfmeterwürdig eingestuft. „Eine Entscheidung der katastrophalen Art“, so die Einschätzung von Bad Neuenahrs Trainer Colin Bell.

Probleme mit der Doppelbelastung
Die japanische Weltmeisterin Saki Kumagai sorgte elf Minuten später für die Entscheidung, sie stand nach einer Behringer-Ecke am langen Pfosten goldrichtig und schoss ihren ersten Bundesligatreffer. Die eingewechselte schwedische Nationalspielerin Jessica Landström verpasste die Gelegenheit, das Ergebnis noch höher ausfallen zu lassen, sie vergab einen von Sara Doorsoun-Khajeh an ihr selbst verursachten Foulelfmeter (89.). Frankfurts Trainer Sven Kahlert machte die Doppelbelastung durch die Champions League für die schwerfällige Leistung seiner Elf verantwortlich. „Meine Spielerinnen sind das nicht gewohnt, deswegen fehlen uns die letzten vier bis fünf Prozent.“

Genoveva Anonma

Genoveva Anonma bewahrte Turbine vor einer Pleite © Lutz Kollmann / girlsplay.de

Anonma dreht Partie für Potsdam
Meister 1. FFC Turbine Potsdam musste im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion gegen die SG Essen-Schönebeck nach frühen Treffern von Melanie Hoffmann (5.) und Charline Hartmann (15.) einem ungewohnten 0:2-Rückstand hinterherlaufen, doch am Ende stand doch noch ein standesgemäßer 3:2 (1:2)-Sieg. Genoveva Anonma drehte die Partie mit drei Treffern (37., 55., 58.) zugunsten der Gastgeberinnen und führt die Torjägerinnenliste der Bundesliga mit nun acht Toren an.

Jena holt Punkt in München
Der FC Bayern München musste sich im Heimspiel gegen den FF USV Jena mit einem 1:1 (1:1) begnügen. Nach einem an Vanessa Bürki verursachten Foulelfmeter brachte Katharina Baunach ihr Team früh in Führung (8.), doch Julia Arnold sicherte den Gästen mit dem Ausgleich (35.) noch vor der Pause einen wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg.

Erste Punkte für Leverkusen, Freiburg rehabilitiert sich
Zwei Treffer von Lisa Schwab (57., 87.) bescherten Bayer 04 Leverkusen beim Hamburger SV einen 2:0 (0:0)-Sieg und nach vier Niederlagen im fünften Anlauf den ersten Sieg. Nach der bitteren 0:6-Heimniederlage gegen den FCR 2001 Duisburg acht Tage zuvor kam der SC Freiburg zu einem schmeichelhaften 1:0 (0:0)-Auswärtssieg bei Aufsteiger 1. FC Lok Leipzig, der mit einer Vielzahl von Chancen zu fahrlässig umging. Die Finnin Essi Sainio erzielte nach Vorarbeit von Isabelle Meyer in der 58. Minute den Treffer des Tages. „Die spielerische Leistung in dieser Partie sollten wir schnell vergessen, die Punkte aber behalten wir gerne“, so Freiburgs Trainer Milorad Pilipovic.

Der 5. Spieltag im Überblick

1. FFC Frankfurt – SC 07 Bad Neuenahr 2:0 (0:0)
Hamburger SV – Bayer 04 Leverkusen 0:2 (0:0)
1. FC Lok Leipzig – SC Freiburg 0:1 (0:0)
FCR 2001 Duisburg – VfL Wolfsburg 3:0 (2:0)
1. FFC Turbine Potsdam – SG Essen-Schönebeck 3:2 (1:2)
FC Bayern München – FF USV Jena 1:1 (1:1)

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

41 Kommentare »

  • Lucy sagt:

    Zitat:
    Frankfurts Trainer Sven Kahlert machte die Doppelbelastung durch die Champions League für die schwerfällige Leistung seiner Elf verantwortlich. „Meine Spielerinnen sind das nicht gewohnt, deswegen fehlen uns die letzten vier bis fünf Prozent.“

    Also, da muss ich als Frankfurtfan aber gleich anfangen zu weinen…tzzz. Man hatte 2 Jahre Zeit, sich auszuruhen und früher hatte man die Dreifachbelastungen jedes Jahr… Was schlechte Ausrede !

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  • Markus Juchem sagt:

    @Lucy: Er bezog die Aussage wohl vor allem darauf, dass zahlreiche FFC-Spielerinnen die WM in den Beinen haben, zudem z. B. Kumagai zwischendrin auch noch Olympia-Qualifikation spielen musste.

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  • Lucy sagt:

    Achso, hört sich im Text aber so an, als würde er nur die CL meinen. Trotzdem…

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  • Michele sagt:

    Man kann heute den SC 07 Bad Neuenahr nur loben. Was die Mädels heute in Frankfurt geboten haben, war wirklich klasse. Ich habe schon viele Elfer gesehen, aber was war das heute für einer? Ich sehe nur, wie Mel über den Ball fällt und dann pfeift die gute Frau. Ich muss als Frankfurtfan sagen, dass es mir leid tut. Diesen Elfer darf sie nie im Leben geben. Den zweiten an Landis auch nicht unbedingt. Sorry, SC 07 Bad Neuenahr!!!!!!

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  • jochen-or sagt:

    Essen wie in Frankfurt am Anfang stark – nur mit dem Unterschied, dass sie von 3 klaren Chancen in den ersten 20 Minuten – jeweils über die linke Abwehrseite von Turbine!- die ersten beiden verwerteten.
    Turbinespielerinnen tauchten rd. 10-mal frei vor Holl, die ein Klassespiel machte, auf und konnten sie nicht überwinden. Allein Anja vergab 3 oder 4 solcher Chancen. Erst kurz vor der Pause und 2 mal bald danach konnte sich Anonma durchsetzen. Yuki blieb blass. Anja war im Spiel als solchem eigentlich wieder gut – aber der Abschluss entwickelt sich fast zum Trauma.

    Essen wirkte dann nach der Pause etwas müder, gab sich aber nicht auf und zeigte, warum die Mannschaft bisher so erfolgreich war. Eine beachtenswerte Vorstellung eines vermeintlichen Abstiegskandidaten mit vielen hoffnungsvollen jungen Talenten.

    Selbst die 3 eingewechselten Spielerinnen waren vollwertiger Ersatz – und dies bei einigen Verletzten.

    Die schlechte Chancenverwertung ist die eigentliche Schwäche von Turbine, die die Abgänge m.E. vollwertig kompensiert hat. Anonma ist ein Goldgriff. Hanebeck strukturiert das Spiel nach vorne.

    Nur eine Position konnte nicht annähernd vollwertig ersetzt werden -die alte Vereinshymne. Die neue Hymne ist ein grauseliger Rückschritt in alte Schlagerzeiten – schlicht und langweilig.
    Da sehne ich mich nach „Turbine, Turbine“ ( War die Melodie vielleicht unfreiwillig geklaut oder warum gibt man eine solch peppige Hymne auf?)

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  • xyz sagt:

    Wenn man bedenkt,dass zum Schluss vier Spielerinnen des Jahrgangs 94 von Essen gespielt haben,dann kann man sagen,die haben tolle Neuzugänge bekommen. Von diesen Spielerinnen wird man noch einiges hören.

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  • TomS sagt:

    Hat jemand vieleicht noch ein paar video-zusammenfassungen im Netz gefunden vom heutigen Spieltag? der mdr hat die zusammenfassung des spiels Leipzig-Freiburg zwar gesendet aber bietet das video leider (noch) nicht im netz an.

    @jochen-or mit der hymne hast du völlig recht. Die alte war schöner.

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  • Speedy75 sagt:

    Wie schon vor Wochen vermutet ist wohl Essen derzeit die einzige Mannschaft die den 3 „Grossen“ evtl. ein Bein stellen kann. Haben heute wirklich super dagegen gehalten. Außerdem viele hoffnungsvolle Talente bei denen im Kader.

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  • sunny_26 sagt:

    Also ich denke auch das es der FFC nicht auf die CL schieben sollte….sag ich als FFC -Fan. Sicher war es nicht einfach nach der WM … aber es ist nicht die erste Saison des FFC´s mit einer 3fach „belastung“ auszukommen.So waht…..auf geht´s

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  • Herr Schulze sagt:

    Die FFC-Kommentare von Trainer Kahnert kaschieren meiner Meinung nach lediglich, dass er selber die Mannschaft bisher nicht dazu gebracht hat, auch nur EIN wirklich überzeugendes Spiel zu machen. Von wegen „fünf Prozent“ fehlen…
    Ich bin nach den ersten Spielen nicht mehr optimistisch. Es würde mich nicht wundern, wenn es in dieser Woche gleich zweimal gaaanz lange Gesichter gibt.

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  • FFFan sagt:

    Beim Spiel des 1.FFC Frankfurt hatte ich gestern den Eindruck, dass die Mannschaft komplett verunsichert ist! Da hat in der ersten Halbzeit nicht viel zusammengepasst. Nach der Pause wurde es etwas besser, aber beileibe nicht gut. Zu den Elfmetern sage ich nur: den ersten kann man geben, den zweiten muss man geben!
    Das wird für den FFC ein ganz schwerer Gang am Mittwoch: dem norwegischen Meister ist es durchaus zuzutrauen, hinten kompakt zu stehen, wenig zuzulassen und die Zweikämpfe ohne Foul zu gewinnen. Dann kann sich Frankfurt nicht auf Standards verlassen, sondern muss versuchen, aus dem Spiel heraus zu Torchancen zu kommen, was gestern so gut wie gar nicht geklappt hat.

    @ jochen-or: es wundert mich nicht, dass beide Essener Tore über die linke Abwehrseite von Potsdam eingeleitet wurden. Schon letzten Sonntag beim Spiel in Wolfsburg war zu sehen, dass dort die ‚Achillesferse‘ von Turbine liegt. Cramer ist ein kleiner Unsicherheitsfaktor und hat es zudem schwer, weil Göransson nix nach hinten tut. Bleibt aus Turbine-Sicht zu hoffen, dass Kemme bald wieder zur Verfügung steht.
    Ansonsten gebe ich dir in allen Punkten recht, auch was die Vereinshymne betrifft! Und zu Anonma: die trifft derzeit anscheinend, wie sie will. Sie könnte nicht nur die erste ausländische Torschützenkönigin der Frauen-Bundesliga werden, sondern (auch auf die Gefahr hin, dass laasee jetzt hyperventiliert 😉 ) evtl. sogar die Bestmarke von Inka Grings (38 Tore aus der Saison 99/00 stehen da zu Buche) ‚knacken‘!
    Wie beurteilst du die Leistung von Alyssa Naeher? Trägt sie eine Mitschuld an den Gegentoren?

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  • abschalter sagt:

    Frankfurt hat Weltklasse-Solisten, aber zur Zeit reicht es nur für ein Kurkonzert. Ob das noch immer der Einspielphase geschuldet ist ? Das Spiel in Norwegen vor Augen würde ich sagen: Nein. Die ungenügenden Chancenverwertung, m.E. nach ungenügende Fokussierung wg. Überangebots, läßt eher darauf schließen, dass die Spielerinnen auf dem Platz darauf warten, dass das von selbst kommt. Dass ist ein Kopfproblem.

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  • Paul sagt:

    Potsdam hat die erste Viertelstunde verschlafen.(Doppelbelastung :)).
    Am ersten Tor hatte auch Zietz ihr Anteil, sie war verantwortlich für M. Hoffmann wenn ich das richtig gesehen habe. Dann musste Schmidt sich darum kümmern und folgte ihr auf jede Position im Spiel. Von der Abwehr über die Außen bis zur Mitte, das war klasse.
    Mit welcher Spielerin kannst du das heute noch machen.

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  • Karli sagt:

    @ jochen-or:
    am „Rechtesten“ hast Du mit Deiner Einschätzung der neuen Turbine: Hymne. Ist das ein Geschenk des 1. Vorsitzenden ? Der hat die Band, die die neue Hymne spielt, früher mal gemanagt. Vielleicht sollte man eine Initiative zur Reinstallierung von „So sehen Siegerinnen aus“ gründen.
    Zum Spiel: Essen hat in den ersten 20 Minuten mit einem derartig hohen Aufwand gespielt, das konnte nicht gut gehen. War aber beindruckend zu sehen. Kritik an der linken Seite? Ja, aber JC hat sich nachher ganz gut gefangen.
    Viel größeres Problem und schwer auszusprechen, weil sie so sympathisch ist und eine entsprechendes standing hat: JZ gehört in der momentanen Form m.E. nicht in die erste Elf.

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  • jochen-or sagt:

    Korrektur: Ich muss gestehen, dass die freien Essener Spielerinnen auf der linken Seite bzw. von links auftauchten ( also waren die Löcher bei Turbine hinten rechts), jedoch kam die Vorbereitung zumindest beim 1. Tor von rechts.
    Ich bitte um Verzeihung mit meinen Schwierigkeiten mit rechts und links bei 2 sich gegenüber stehenden Mannschaften.

    @ Karli: Ungern sage ich dies neuerlich und deutlicher: Jenny Z. gehört m.E. aktuell eigentlich nicht in die Mannschaft. Ihre Aufstellung ist eigentlich nur mit ihrer Rolle im Team zu begründen. Spielerisch war sie ja noch nie überragend, aber jetzt ist sie ein echter Schwachpunkt und man sollte es wirklich zumindest mal mit einer anderen versuchen. Vielleicht hilft ihr ja auch mal eine Pause.

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  • jochen-or sagt:

    Liebe Nora,lieber Markus,

    darf ich mal diesen Thread für eine Meinungbildung der Turbinefans mißbrauchen.

    Ich bitte die Turbinefans, die die neue Hymne auch so schrecklich finden und für die alte Hymne sind, einfach mal hier den Daumen anzuklicken.

    Wer die neue o.k. findet, mag dies dann in einem Kommentar äußern.

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  • Detlef sagt:

    Paul schrieb; „Potsdam hat die erste Viertelstunde verschlafen.(Doppelbelastung 🙂 ).“

    Um Gottes Willen,
    Doppel-, eigentlich ja Dreifachbelastung darf weder bei Frankfurt, noch bei TURBINE eine Ausrede sein!!!
    Beide Teams haben einen großen und starken Kader, mit dem solche „Belastungen“ kompensiert werden müssen!!!
    Außerdem war das gerade einmal das erste CL-Spiel, was gibt es dann erst für Ausreden im Viertel- oder Halbfinale???

    Und selbst die Reisebelastungen, spielerisch war das bei Thor wohl eher eine lockere Trainingseinheit, müssen solch erfahrene Teams ohne Probleme wegstecken können, ansonsten haben sie in der CL nichts verloren!!!

    Also was war der Grund für diesen kollektiven Black-Out in den ersten 30 Minuten???
    Ja, richtig, Potsdam hat da hinten im Kollektiv versagt, und nicht individuell!!!
    Das ist auch nicht neu, denn in allen seinen BuLi-Spielen brauchte die TURBINE-Abwehr immer so 20-40 Minuten, um sich auf den Gegner richtig einstellen zu können!!!
    Wo liegen die Ursachen dafür???
    Warum braucht der deutsche Meister immer erst die Halbzeitansprache ihres Trainers, um seine volle Leistungsfähigkeit abrufen zu können???
    Wieso braucht Potsdam so viele Chancen, um daraus Tore zu generieren???
    Ich weiß nicht ob ich recht habe, aber für mich hat TURBINE ein arges Kopfproblem!!!
    Hatten unsere Spielerinnen das Pokalspiel wirklich schon aus ihren Köpfen???
    Es sah zumindest 30 Minuten lang nicht danach aus!!!

    Und warum wechselt Schröder so selten, und meistens zu spät???
    Hat er kein Vertrauen in seinen Reservekader???

    Aber ich will nicht nur meckern, sondern auch auf positive Seiten verweisen!!!
    Der Kampfgeist zumindest stimmte bei den meisten TURBINEN!!!
    Lediglich PATTI sah sich auch nach dem 0:2 nicht genötigt, mal richtig in die Zweikämpfe zu gehen, oder mal nach einem Ball zu grätschen!!!
    Oh verdammt, schon wieder „Gemecker“!!!

    AYOMA war der ware Lichtblick gestern, und sie verschonte Potsdam damit vor einer Blamage!!!

    PS: Die Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden, und so oute ich mich hier einmal als Verfechter der neuen Hymne, die ich (mit Abstand) als die beste der 3 bisherigen finde!!!

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  • Katerli sagt:

    also ich – und meine ganze family bishin zu den Enkelkindern wollen auch die alte Hymne wiederhaben. Das war vor allem so ein toller Text, bei uns gab es kaum eine Autofahrt, wo wir sie nicht angehört und mitgesungen haben .
    Was kann man unternehmen, dass die Fans (nicht nur hier) sondern vielleicht im Stadion per Unterschriftenliste die alte zurückfordern.

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  • Der Hamburger sagt:

    @ Detlef: Hatte Turbine schon drei verschiedene Hymnen? Respekt! Das ist ein weiterer Ausdruck der lebendigen und aktiven Vereins- und Fankultur von Turbine. Der FFC hat immer noch keine Hymne, obwohl der Verein mit Dr. Faust einen wirklich guten Poeten des FF in den eigenen Reihen hat. Wer schreibt bei euch eigentlich die Texte?

    @ jochen-or: Hat Turbine die Musik oder wenigstens die Melodie der alten Hymne („Turbine, Turbine”) von Borussia Mönchengladbach „übernommen”? Wenn ja, gab es deswegen Probleme mit dem Copyright?

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  • Frank W. sagt:

    Ich finde die größste Baustelle bei Potsdam ist nicht die linke Abwehrseite, Jenny Cramer macht das schon ganz gut dafür das ihr die Erfahrung fehlt, aber sie steigert im Spiel. Und Antonia Göransson hat garnicht so schlecht gespielt, sie war noch eine der Besten, ich habe mich sogar gefragt warum er sie auswechselt, da haben sich ganz Andere angeboten.
    Also der größste Schwachpunkt bei Potsdam ist das rechte Mittelfeld. Denn weder Jenny Zietz noch Viola können da spielen, in der ersten Halbzeit konnte ich nicht mal richtig sehen wer dafür eingeteilt ist, da war ein Riesenloch weil Jenny Zietz immerwieder in die Mitte gezogen ist. Yuki mußte sich teilweise die Bälle direkt bei Bianca abholen.

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  • Detlef sagt:

    @ Der Hamburger,
    Ja, es ist mittlerweile die 3. Vereinshymne am Start!!!

    Nummer Eins war „Turbine, Turbine“ von der Potsdamer Band Stiefmutter
    http://j.mp/piYDBy

    Nummer Zwei war „Ja, so sehen Siegerinnen aus!“ von einer mir unbekannten Band

    Nummer Drei ist nun wieder „Turbine, Turbine“ von der Potsdamer Band The Clogs

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  • benkku sagt:

    Also, ich sehe schon, es war eine Fehlentscheidung, gestern nicht nach Babelsberg gefahren zu sein, das Spiel war ja scheinbar sehr aufschlußreich.

    Was die neue Hymne angeht: als ich die Herrschaften damit zum ersten Mal gehört und gesehen habe, habe ich mir auch ziemlich die Augen und Ohren gerieben. Die vorige war zwar kein Jahrhundertwerk, aber für Fußball-Liedgut musikalisch allemal sehr ordentlich und vor allem eingängig und ohrwurmtauglich. Nichts von diesen Eigenschaften trifft meines Erachtens auf das neue Stück zu.

    Ich verstehe auch nicht, warum die alte weg mußte. Wird man jetzt demnächst auch Bernd Schröder entlassen, weil er ja nun doch schon ne Weile dabei ist und man mal was Neues will…? „Don’t try to fix anything unless it’s really broken“, kann ich da nur sagen.

    Urheberrechtsfragen dürften wohl eher kaum der Grund gewesen sein, das Stück war ja schon eine Weile auf dem Markt, da hätte sich sicher früher jemand gemeldet bei einer eventuellen/vermeintlichen unberechtigten Verwendung von irgendwas Geschütztem.

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  • TomS sagt:

    doch noch ein video gefunden zum gestrigen spieltag

    (Leipzig – Freiburg)

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  • waiiy sagt:

    Also ich hätte mir gestern bei Turbine gewünscht, dass man ein wenig mischt nach dem CL-Spiel. Man hätte beispielsweise Chantal de Ridder mal von Anfang an bringen können, vielleicht auch Kristin Demann. Vielleicht wäre die Mannschaft dann am Anfang etwas wacher gewesen.

    Die beiden Tore wurden beide erzielt, weil Steilpässe genau in die Schnittstelle in der Mitte gingen. Dabei ist mir aufgefallen, dass es 2 Dinge gab, die dies extrem begünstigt haben:

    1. Bernd Schröder hatte anfangs Viola Odebrecht auf rechts und Jenny Zietz auf die 6-er Position gesetzt. Das ging nach hinten los. Das wurde nach ca. 20 Minuten korrigiert.

    2. Jenny Cramer kam anfangs mit ihrer Gegenspielerin gar nicht zurecht. Da hat dann kurzfristig auf dem Platz Babett Peter mit ihr getauscht. Auch das ging dann nach hinten los und wurde schnell wieder zurück gewechselt.

    Ich fand außerordentlich gut, wie Essen nach dem dem Pokalspiel reagiert und sich auf Potsdam eingestellt hat. Dass sie dann das Glück hatten, anfangs so effektiv ihre Chancen zu nutzen, ist das Glück des Tüchtigen. Ich bin gespannt, wie es mit Essen weitergehen wird (nächstes Wochenende gegen Duisburg).

    Aber das Spiel hat auch gezeigt, dass Turbine halt wirklich gefestigt ist und praktisch aus jeder Situation Chancen erspielen und auf die Dauer des Spiels auch immer Tore erzielen kann.

    Alyssa Naeher würde ich keinen der beiden Treffer ankreiden. Mit viel Glück kann sie vielleicht einen halten, aber ihre Leistung war schon okay. Ärgerlich war, dass die Abschläge noch nicht so ankamen, wie bei den anderen Beiden gewohnt. So einen Einstand hatte ihr natürlich keiner gegönnt.

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    Ich bring mal einen Namen ins Spiel: Inka Wesely!

    Sie war eine der besten in der letzten Saison bei Potsdam, ich frag mich, wieso Schröder freiwillig auf sie verzichtet…

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  • paule sagt:

    Nach nun 7 Pflichtspielen sehe ich immer noch etliche „Baustellen“ in der Mannschaft, die bis zu den echten Spitzenspielen geschlossen werden sollten. Dass Schröder die neue Mannschaft erstmal einspielen lassen will, kann ich ja noch verstehen. Aber meines Erachtens ist kein Fortschritt zu erkennen. Es wird Zeit für Änderungen:

    1. Defensives Mittelfeld: J.Zietz kommt mit ihrer neuen Rolle überhaupt nicht klar und hat in der jetzigen Form nichts in der Mannschaft zu suchen. Da darf auch die Kapitänsbinde kein Hinderungsgrund sein. Vorschlag: B. Schmidt vorziehen, I. Wesely oder K. Demann in die Abwehr.

    2. Göransson ist für mich absolut keine Verstärkung und arbeitet nicht ausreichend nach hinten mit. Wenn Kemme wieder fit ist, I. Kerschowski oder J. Cramer auf diese Position.

    3. Was ich von P. Hanebeck halten soll, weiß ich auch noch nicht wirklich. Sie spielt zwar ein paar ganz gute Bälle, aber taucht dann minutenlang vollkommen ab. Außerdem scheint sie nicht die schnellste zu sein. Nach den anfänglichen Lobeshymnen hatte ich jedenfalls deutlich mehr erwartet. Warum nicht mal V. Odebrecht auf dieser Position einsetzen, in der Defensive gibt es genügend Alternativen.

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  • Sheldon sagt:

    @paule: Stimme dir begrenzt zu.

    Fangen wir mal hinten an: Im Tor hat man eigentlich extreme Alternativen, 3 Weltklasse-Torhüterinnen.
    Die Abwehr: Wesely rein für Cramer, die auf dieser Position meiner Meinung zu unerfahren ist.
    Im Mittelfeld: Zietz muss in der Mannschaft bleiben, sie ist als Identifikationsperson für Potsdam ebenso wichtig wie Prinz oder Smisek in Frankfurt. Hanebeck ebenfalls, sie ist nunmal Spielmacherin, sie taucht ab, sie taucht auf, sie macht eine geniale Aktion und der Ball ist drin.
    Auf Außen Cramer für Göransson rein, sie ist meines Erachtens talentierter und hat mehr Potential.

    Allerdings: Wir sind nicht Bernd Schröder und wir trainieren den Verein nicht schon seit 40 Jahren. Die Moral, die Potsdam am WE gezeigt, spricht eindeutig dafür, dass es in der Mannschaft stimmt.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Mit einigen wenigen Abstrichen bei Anonma fällt es mir gleichfalls ungemein schwer, bei den Neuzugängen das Wort „Verstärkung“ im gleichen Atemzug zu nennen. Ich hatte eigentlich immer den unterschwelligen Eindruck, dass man hier paar Schnellschüsse losgelassen hat, zu denen ich selbst Stensland gezählt hätte. De Ridder war u.U. ein Schnäppchen, aber vorerst auch nicht mehr.
    Die Baustellen sind trotz punktueller Veränderungen die gleichen – keine Effizient bei den überproportional zahlreichen Torchancen, hektischer, unpräziser Spielaufbau zzgl. ungekannter Wackler in der Defensivabteilung. Irgendwie muss man sich an das 2009 nahezu durchgängig Erlebte erinnern und davon zehren bzw. von dessen Rückkehr träumen, denn die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt!
    Ich verspüre auch keinerlei Genugtuung dabei, wenn ich sehe, dass bei anderen Teams auch nicht alles Gold ist, was glänzt! Ja, ich freue mich sogar, dass ein FCR so gut im Rennen und dabei ist, wieder ein beträchtliches Wörtchen mitzureden. Eigentlich war man ja eher gezwungen, kleine Brötchen zu backen und hielt sich mit vollmundigen Äußerungen dezent zurück.

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  • Detlef sagt:

    Ich pflichte Euch bei!!!
    Vor allem waiiy hat wohl das Problem erkannt!!!
    TURBINE hat einen großen und starken Kader, also warum nutzt Schröder bisher nur eine Hälfte davon???
    Die Saison ist zu lang, um in allen 3 Wettbewerben mit 50-60% des Gesamtkaders zu bestehen!!!

    Ich kann auch nicht immer beten, daß meine besten Spielerinnen sich ja nicht verletzen mögen!!!
    Wer bei TURBINE auf der Reservebank sitzt, muß in der Lage (und heiß darauf) sein, die Stammspielerinnen gleichwertig ersetzen zu können!!!

    JENNY ZIETZ steht weiterhin neben sich!!!
    Obwohl ich sie persönlich und menschlich sehr mag, muß man dieses ernüchternde sportliche Fazit leider ziehen!!!
    Aber Schröder wird den Teufel tun, und sie auf die Bank setzen!!!
    Den Käptn aufs Abstellgleis schieben, daß tut nur Frau Bundestrainerin!!!
    So eine öffentliche Demontage ist nicht gut für die Mannschaftshierarchie!!!
    JENNY muß da durch, und wieder ihre Bestform finden!!!

    Obwohl JENNY am Sonntag in der Abwehr einige Fehler machte, würde ich das Wagnis eingehen, und sie gegen JENNY CRAMER tauschen!!!
    Letztere ist in der Abwehr für mich fehlbesetzt, und sie könnte auf dem Flügel (egal ob rechts oder links) ihre Talente besser zur Geltung bringen!!!
    TONI ist noch jung, und wird lernen, auch nach hinten zu arbeiten!!!
    Nach vorne sieht das schon sehr gut bei ihr aus, und beide Youngster würden eine gefährliche Flügelzange abgeben!!!

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  • Sheldon sagt:

    Zu Duisburg geht es mir ähnlich: Sollten sie Meister werden, hätte es mit Sicherheit nie einen sympathischeren Meister gegeben. Das ist wie Phoenix aus der Asche, das wäre wie das Wunder von Bern (zumal Duisburg am letzten Spieltag in Frankfurt ran darf).

    Bei Turbine, nun ja, da sollten wir nicht alles so schwarz malen:

    Fangen wir mal bei Berger an: 100% vereitelte Torschüsse, bis jetzt schon 5-7 Großchancen entschärft: TOP!
    Dann weiter zu Anonma: 8 Tore in 5 BL-Spielen, bisher in jedem Pflichtspiel getroffen, in 4 von 5 Spielen, das entscheidende Führungstor gemacht.
    Zu Hanebeck: Sie zeigt wirklich nicht das, was man von ihr erwartet hat. Dennoch ist sie an fast allen Großchancen beteiligt, nicht als letzte Passgeberin, so wirkt sie doch in der Entstehung entscheidend mit.
    Göransson und de Ridder sind tatsächlich noch ziemliche Ausfälle. Doch du solltest sie nicht abschreiben. Selbst eine Anja Mittag, die am Anfang unter ferner liefen gespielt hat, kommt jetzt in Schwung. Ich bin mir sicher, dass Schröder da nicht experimentiert, sondern weiß, was er tut!

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  • Detlef sagt:

    Sheldon schrieb;
    „Göransson und de Ridder sind tatsächlich noch ziemliche Ausfälle. Doch du solltest sie nicht abschreiben.“

    Das sehe ich gar nicht so pessimistisch!!!

    Zu TONI habe ich ja schon oben einiges geschrieben!!!

    CHANTI hatte bis jetzt ja noch nicht so viele Möglichkeiten, ihre Qualitäten zu zeigen!!!
    Da muß man einfach abwarten und Gedult haben!!!
    Schließlich ist der Unterschied zwischen der holländischen Liga und der Bundesliga schon ziemlich gewaltig!!!
    Aber gerade der Blick nach Duisburg zeigt sehr deutlich, daß Hölländerinnen auch in der stärksten Liga Europas zu Stammspielerinnen werden können!!!

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  • paule sagt:

    @Detlef u. Sheldon

    Ich glaube nicht, dass J. Zietz als Identifikationsfigur oder für die Hierarchie noch so wichtig ist. V. Odebrecht, B. Peter und A. Mittag laufen ihr da doch schon lange den Rang ab. Ein Kapitän, der über so ein langen Zeitraum keine Leistung bringt, verliert auch in der Mannschaft an Ansehen (siehe Ballack, wobei da sicher auch andere Gründe eine Rolle spielten).
    Was den Vergleich mit der BT angeht: Es kommt immer auf die Art und Weise an, wie man derartige Entscheidungen trifft und „verkauft“.
    Von Demontage würde ich da nicht sprechen.

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  • waiiy sagt:

    Ich sehe es gar nicht so schwarz in Potsdam. Das Wichtigste ist, dass sie sich irre viele Chancen erspielen. Das war in der letzten Saison bei weitem nicht mehr so. Selbst nach dem 0:2 hatte ich nicht das Gefühl, dass man nervös geworden ist, weil man eben auch wusste, dass man noch oft genug vor Uschi Holls Tor kommen würde.

    Die Chancenverwertung ist natürlich mangelhaft. Aber wenn man ehrlich ist, liegt das auch an bestimmten Faktoren:

    Anja Mittag hat anfangs ihre Form gesucht.

    Yuki Nagasato hat bis auf Sonntag in jedem Pflichtspiel getroffen, bei dem sie dabei war.

    Anonma braucht zwar viele Chancen, viele gibt es aber auch überhaupt nur, weil Anonma dabei ist, weil sie sich und anderen Chancen aus dem nichts erarbeitet, weil sie immer nachsetzt.

    Jenny Zietz über rechts war noch nie jemand, die oft abgeschlossen hat, also eher Vorbereiterin. Sie ist zur Zeit außer Form und es ist natürlich (gerade auch nach den Eindrücken von Birgit Prinz bei der WM) eine schwierige Sache, wie man damit umgeht und inwieweit man ihr Auszeiten und anderen eine Chance gibt.

    Antonia Göransson und Jenny Cramer über links wirken manchmal noch etwas zu zaghaft, wenn sie selbst abschließen könnten, zumal beide mit links wirklich wirkungsvoll schießen können (wer hat schon 2 solche Linksfüße?).

    Tja, bleibt in der Offensive Patricia Hanebeck: Sie ist in meinen Augen das, als was sie angekündigt hat. Sie hat diese genialen Momente und 100%-ig getimten Pässe, die das Spiel öffnen oder die Stürmerinnen bedienen. Aber sie hat auch (noch) genau die Eigenschaften, die sie schon vorher in Interviews erwähnt hat: Sie läuft nicht immer hinter jedem Ball her. Sie weicht auch Zweikämpfen aus. Sie taucht mal längere Phasen ganz ab. Sie gibt zu 98% auch dann noch ab, wo sie selbst schießen könnte, ja müßte. Aber das sind Dinge, die Bernd Schröder vorher wußte und an denen er sicher in jeder Trainingseinheit arbeitet. Man darft bei ihr nicht vergessen, dass sie schon längere Zeit im FF spielt und dass sie nicht mehr so leicht formbar ist. Außerdem darf sie dadurch nicht die ihre Stärken verlieren. Sie wird sich einspielen und der Potsdamer Angriff noch gefährlicher werden.

    Natasa Andonova braucht noch Zeit.

    Chantal de Ridder braucht mal eine echte Chance über 90 Minuten. Wenn sie das ist, was Anja Mittag nach den Trainingsindrücken beschrieben hat, dann ist sie ein echter Brecher, die dahin geht, wo es weh tut. Damit sollte sie gerade in engen Spielen eine Stütze sein können. Aber sie braucht Chancen im Sturm (trotz 6, 17, 31).

    Bei den Zugängen sollte man nicht vergessen, dass Ann-Kathrin Berger und Genoveva Anonma richtig eingeschlagen haben. Dazu sind Göransson und Cramer auf einem guten Weg. Demann und de Ridder haben noch nicht die Möglichkeiten bekommen, weil andere Spielerinnen besser (und mit Spitze in der Liga)sind.

    Insgesamt habe ich zur Zeit im Stadion viel weniger Bauchschmerzen, wenn ich zuschaue. Und das scheinen auch die anderen Zuschauer zu spüren, wo es kaum Unruhe oder Unwillen gibt. Insgesamt kann ich mir sogar vorstellen, dass so eine Mannschaft wie Lyon (in der Form des letzten Jahres), wenn es über Hin- und Rückspiel ginge, zu schlagen wäre. Das hätte ich in der letzten Saison so nicht gesehen.

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    @paule: Ich stimme Dir zu. Vor allem Babett merkt man richtig an, dass sie die WM (und wohl vor allem die Kritiken, die sie bekommen hat), richtig weiter gebracht haben. Sie ist die Gewinnerin der WM in Deutschland. Und das zeigt sie zur Zeit richtig auf dem Platz, auch wenn es hinten jetzt manchmal wackelt.

    waiiy

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  • ballander sagt:

    babett for president 😉

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  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „Dann weiter zu Anonma: 8 Tore in 5 BL-Spielen, bisher in jedem Pflichtspiel getroffen, in 4 von 5 Spielen, das entscheidende Führungstor gemacht.“

    Da muss ich aber gleich mal einhaken: besteht nicht die Gefahr, dass Potsdam „am Tropf einer einzelnen Spielerin hängt“? Mehr als 50% aller bisherigen Turbine-Tore gehen auf das Konto von Anonma, eine solche Quote hatte nicht mal Inka Grings früher in Duisburg!

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  • xXx sagt:

    @FFFan

    Nö, die Gefahr besteht nicht. Da gibts ja auch noch Yuki Nagasato, die hat in 4 Pflichtspielen in dieser Saison für Turbine auch schon 6 Tore gemacht und 2 Assists gegeben.

    Wenn Anonma also die Tore nicht macht, dann macht diese halt ne andere Spielerin.

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  • waiiy sagt:

    @FFFan: Die Gefahr ist schon da. Aber auch Yuki Nagasato hat eine ähnliche Quote, nur dass sie ein paar Spiele wegen der Olympia Quali gefehlt hat und jetzt am Sonntag das erste Mal nicht getroffen hat.

    Ich denke auch, dass heute Anonma eine Auszeit erhalten wird (siehe Thema CL).

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @FFFan: Über diese Gefahr habe ich auch schon nachgedacht. Gerade bei den Baustellen in der Defensive und im Mittelfeld. Doch ich hoffe, dass sich das im Verlauf der Saison einrenkt und die Leistung von Anonma eher Motivation statt Hemmung für die anderen Spielerinnen wird.
    Hoffe mal, dass sie heute ne Auszeit bekommt und die anderen mal zeigen können, was sie drauf haben, dann sind wir ein bisschen schlauer!

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  • Der Hamburger sagt:

    Ich bin überrascht über die Kritik und Sorgen einiger Turbine-Fans. Ich würde eher im Anschluss an waiiy positiv hervorheben, dass Turbine in dieser Saison mehr Torchancen herausspielt, mehr Tore schießt, es keine gr0ße Lücke zwischen der Doppel-6 und dem Sturm gibt wie in der letzten Saison, sondern diese Lücke durch Patricia auf der 10 (in der Raute?) geschlossen ist und Turbine mit Genoveva und Yuki zwei Topstürmerinnen der internationalen Spitzenklasse hat, die auch von Anja den psychischen Druck nehmen, selber viele Tore schießen zu müssen. Anja kann sich dann mehr auf ihre Stärken im One-Touch-Passpiel konzentrieren. (Spielt sie eigentlich auf einer Linie mmit Genoveva und Yuki oder eher als hängende Spitze?). Ich fand auch eure Doppel-6 mit Viola und Jenny Zietz in der letzten Saison zu defensiv und mit zu wenig spielerischen Impulsen nach vorn. Das Problem hat Schröder erkannt und mit Patricia doch zumindest teilweise gelöst.
    Ich sehe also einige positive Entwicklungen bei Turbine, zumal ihr auch schon in Wolfsburg gewonnen habt und spielerisch und offensiv bisher besser ward als der FFC. Das war letzte Sason noch umgekehrt.

    @ Detlef: Danke für die Links!

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  • waiiy sagt:

    @Der Hamburger: Ja, Turbine spielt Raute Hanebeck vorn und Odebrecht hinten. Vorn wird wie immer rotiert. Da wird es wohl nichts anderes geben bei Turbine. Aber gestern in der CL ist sogar Hanebeck teilweise in die Spitze gegangen und Anja hat sich auf die 10 fallen lassen. Auch das hat Wirkung gezeigt und ist vielleicht eine Option, wenn sich der Gegner im Spiel auf das System einstellt.

    Da ja gestern auch Anja Mittag und Isabel Kerschowski je 2 Mal und Patricia Hanebeck (endlich) zum 1. Mal getroffen haben, ist die Offensivabteilung nun schon auf Kurs.

    Fehlt nur noch Chantal de Ridder, dann kann man den Gegner durch Wechseln im Spiel mit völlig anderen Konstellationen überraschen.

    waiiy

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