Frankfurt muss zittern, Lyon lässt es krachen

Von am 29. September 2011 – 0.31 Uhr 31 Kommentare

Die Hinspiele im Sechzehntelfinale der UEFA Women’s Champions League standen ganz im Zeichen der überraschenden Niederlage des 1. FFC Frankfurt, während Titelverteidiger Olympique Lyonnais eine Demonstration der Stärke zeigte.

Für die deutschen Teams gab es am Mittwoch Licht und Schatten. Der 1. FFC Frankfurt musste sich bei Stabæk Football trotz Überlegenheit und einer Vielzahl von Torchancen mit 0:1 (0:0) geschlagen geben, Cathrine Dekkerhus erzielte mit einem abgefälschten Schuss in der 54. Minute den Treffer des Tages, der die Frankfurterinnen für das Rückspiel in einer Woche mächtig unter Druck setzt.

Potsdam ohne Mühe
Unterdessen entledigte sich Meister 1. FFC Turbine Potsdam seiner Aufgabe beim isländischen Vizemeister Thór/KA ohne Mühe. Am Ende stand ein klarer 6:0 (2:0)-Erfolg durch Treffer von Arna Ásgrímsdóttir (11. Eigentor), Yuki Nagasato (13., 50., 57.), Babett Peter (74.) und Genoveva Anonma (76.).

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Neulengbach und Young Boys verlieren
Österreichs Meister SV Neulengbach musste in Almaty eine unerwartete 1:2 (1:1)-Niederlage einstecken. Olga Aniskovtseva brachte die Gastgeberinnen mit einem passgenauen 16-Meter-Schuss in den Winkel in Führung (41.), Nina Burger gelang noch vor der Pause per Abstauber nach einem Freistoß von Monika Hickmann Alves der Ausgleich (45.+1). Als alles bereits auf ein Remis hindeutete, war Aniskovtseva noch einmal zur Stelle. In der zweiten Minute der Nachspielzeit erzielte sie per Kopf den Siegtreffer für den kasachischen Meister (90.+2). Am Abend mussten sich die Young Boys aus Bern mit 0:3 (0:1) gegen Fortuna Hjørring geschlagen geben. Leena Khamis (11.), Kristine Pedersen per Elfmeter (58.) und Janni Jensen (90.+2) sorgten für einen ungefährdeten Sieg der Gäste.

Lyon im Torrausch
Titelverteidiger Olympique Lyonnais ließ es bei CFF Olimpia Cluj mächtig krachen, am Ende stand dank einer überragenden ersten Halbzeit ein 9:0 (8:0)-Sieg. Lotta Schelin eröffnete den Torreigen (12.), es folgte binnen sieben Minuten ein lupenreiner Hattrick von Eugenie Le Sommer (17. Elfmeter, 22., 24.). Und damit noch nicht genug, Sonia Bompastor (32.), Wendie Renard (38.), Elodie Thomis (39.) und Shirley Cruz Traña (44.) sorgten für eine 8:0-Halbzeitführung gegen die Gastgeberinnen, die bereits ab der 16. Minute nach der Roten Karte gegen Adina Giurgiu wegen Handspiels mit einer Spielerin weniger auskommen mussten. In der zweiten Halbzeit ließen es die Französinnen dann ruhiger angehen, die eingewechselte Amel Majri stellte den Endstand her (85.).

Neuzugänge treffen für Rossiyanka, Favoriten siegen
Der russische Meister WFC Rossiyanka kam durch zwei späte Tore zu einem 2:0 (0:0)-Sieg beim FC Twente. Cristiane, neben Aline und Fabiana eine von drei neu verpflichteten Brasilianerinnen, brachte die Gäste in Führung (85.), der schwedische Neuzugang Sofia Jakobsson sorgte in der Nachspielzeit für die Entscheidung (90.+5). In weiteren Spielen setzten sich ebenfalls die Favoriten durch: Rayo Vallecano de Madrid gewann mit 4:1 (2:0) bei PK-35 Vantaa, Keka (25.), Hermoso (42.), Natalia (67.) und Saray García (85.) trafen für die Spanierinnen, den Ehrentreffer der Gastgeberinnen erzielte Kapitänin Jenae Seppälä (80.). Göteborg FC hatte ebenfalls wenig Mühe, 4:0 (2:0) beim WFC Osijek zu gewinnen. Linda Sembrant (13., 71.), Linnea Liljegärd (20.) und Kapitänin Lisa Ek (62.) erzielten die Treffer.

PSG gewinnt dank Einwechselspielerinnen
Paris Saint-Germain benötigte zwei späte Tore durch Einwechselspielerinnen, um sich mit 2:0 (0:0) bei Peamount United durchzusetzen. Nora Coton Pelagie (73.) und Cindy Thomas (90.+3) erzielten die Treffer. Apollon Limassol verspielte gegen den AC Sparta Praha beim 2:2 (1:1) in buchstäblich letzter Sekunde den Sieg, den Tschechinnen gelang erst in der dritten Minute der Nachspielzeit durch Jana Sedlácková der Ausgleich. Nach der Führung von Irena Martínková (10.) schien der zyprische Meister die Partie durch Treffer von Liliana Kostova (16.) und Laura Rus (64.) in einen Sieg ummünzen zu können, ehe die Gäste noch einmal zurückkamen.

Fatmire Bajramaj

Fatmire Bajramaj und ihre Teamkolleginnen vergaben beste Torchancen © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Champions League, Sechzehntelfinale, Hinspiele

Dienstag, 27. September

Standard Fémina de Liège – Brøndby 0:2 (0:2)
University Sport Club Tel Aviv  – ASD Torres Calcio 0:2 (0:0)

Mittwoch, 28. September

CSHVSM – SV Neulengbach 2:1 (1:1)
CFF Olimpia Cluj Olympique Lyonnais 0:9 (0:8)
Apollon Limassol LFC  – AC Sparta Praha 2:2 (1:1)
PK-35 Vantaa – Rayo Vallecano de Madrid 1:4 (0:2)
WFC Osijek – Göteborg FC 0:4 (0:2)
Thór/KA – 1. FFC Turbine Potsdam 0:6 (0:2)
Stabæk Football (NOR) – 1. FFC Frankfurt 1:0 (0:0)
FC Twente – WFC Rossiyanka 0:2 (0:0)
BSC Young Boys – Fortuna Hjørring 0:3 (0:1)
Peamount United – Paris Saint-Germain FC 0:2 (0:0)

Donnerstag, 29. September

14.00 Uhr, FC Bobruichanka (BLR) – Arsenal LFC (ENG)
20.30 Uhr, Bristol Academy WFC (ENG) – FC Energiya Voronezh (RUS)
20.45 Uhr, Glasgow City FC (SCO) – Valur Reykjavík (ISL)
21.00 Uhr, UPC Tavagnacco (ITA) – LdB Malmö (SWE)

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

31 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Frankfurt sollte wirklich aufpassen, dass da nicht einiges nach hinten losgeht! Sie müssen jetzt zeigen, dass sie auch gegen eine „Topmannschaft“ konzentriert und abgeklärt zu Werke gehen können.
    Auch im Rückspiel kann ein Gegentor ganz schnell passieren und dann wirds schon eng. Man sollte jetzt wirklich mal einen Gang zurückschalten und von Spiel zu Spiel denken. Es nützt nichts, jetzt davon zu sprechen, das Finale spielen zu wollen, man muss erstmal das nächste Spiel gewinnen.
    Also, bitte sehr konzentriert zu Werke gehen, dann wird das denke ich nicht das Problem!

    Alle anderen Ergebnisse fielen erwartungsgemäß aus, auch das 9:0 von Lyon war bei einem Klub wie Cluj zu erwarten. Lyon hat einfach noch den Motivationskick von der WM, alle Spielerinnen kamen mit positiven Eindrücken nach Hause, vor allem sportlich. Es war zu erwarten, dass sie gleich loslegen, ähnlich wie Nagasato bei Potsdam!

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  • intersoccer sagt:

    in einigen Duellen ist für das Rückspiel ja doch noch ordentlich Spannung drin. Gut so! 🙂

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  • waiiy sagt:

    Es ist schon beängistigend, wenn man sieht, dass Lyon allein in der 1. Halbzeit 8 Tore geschossen hat. Danach hatten sie wohl eher keine Lust mehr…

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    Christiane mit 1. Tor für Rossiyanka. Haben die 3 Brasilianerinnen überhaupt schon vorher mit der Mannschaft trainiert?

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Naja, es ist halt Cluj… Auch mit einer Cosmisa Dusa hat der Verein noch lange keine internationale Klasse.

    Ich würde jetzt da nicht den Teufel an die Wand malen und sagen: An Lyon kommt keiner vorbei. Wahrscheinlich wird es leider wieder nur das Duell Potsdam-Lyon im Finale geben, wenn man sich die Spiele so anschaut, dennoch hat auch ein Verein wie Stabaek gezeigt, dass kein Favorit sicher ist und die Leistungsdichte doch schon enger geworden ist!

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  • laasee sagt:

    Lyon and Potsdam are again the two main favourites.
    Frankfurt have many problems and are some distance behind.

    Rossiyanka are very interesting. They already have a good team and now have added some additional quality. They might become serious challengers for Lyon and Potsdam.
    Tonight Arsenal and Malmo have to show what they have to offer.

    Looking a little further ahead to next seasons CL and I think what is happening at Tyreso and Zurich is very interesting.

    Tyreso have a very good team and also very good financial backing.
    They now have an excellent opportunity to be Damallsvenskan Champions this season.
    I think that Tyreso has an excellent future.

    FC Zurich are very interesting. They sign Inka and Sonja – a big statement.
    Equally importantly is that the two professional players train with the mens team.
    A very novel innovation and very positive.
    Clearly Zurich need more players of top quality.
    Ramona Bachmann is currently at Umea and it looks as if the club will not qualify for CL 2012/13.
    Bachmann at Zurich? A possibility. Clearly Zurich have the ability to finance big signings.
    If Zurich were to sign Bachmann then that would send out a big signal that they are intent on becoming a big force in FF.
    Also, there is the possibilty of Zurich having full integration of the FF and MF – that would be a revoutionary concept.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee:

    Rossiyanka: Ein 0:2 mit beiden Toren innerhalb der letzten 5 Minuten ist noch kein wirklich überzeugender Auftritt. Außerdem haben russische Clubs immer eine sehr merkwürdige Eigendynamik, hier etwas vorherzusagen ist sehr schwer.

    Arsenal: Sie dürften das Ding heute relativ locker nach Hause schaukeln, Bobruichanka ist kein nennenswerter Gegner

    Malmö: Sie könnten ernste Schwierigkeiten mit Tavagnacco kriegen. Die haben gut aufgerüstet und die doch sehr starken Mädels aus Bardolino im letzten Jahr verdrängt. Hier könnten wir eine ähnliche Überraschung wie gestern bei Frankfurt erleben.

    Tyresö: Sie sind sehr stark, auch wegen Schmidt, der immer übersehenen Deutschen. Doch die Lage in Schweden ist noch sehr angespannt, 4 Clubs innerhalb von 2 Punkten.
    An den letzten drei Spieltagen finden noch 2 Topspiele statt, Tyresö gegen Göteborg und Umea gegen Göteborg.
    Tyresö und Malmö müssen auch noch gegen Örebrö, den 5. ran.
    Da ist noch viel drin und jeder kann da noch Meister werden, jeder kann auch noch die CL verpassen.

    Umea: Die Situation ist ähnlich. Deswegen würde ich noch keine Prognosen abgeben. Über einen möglichen Wechsel von Bachmann sollten wir dann diskutieren, wenn Umea tatsächlich nicht mehr auf den 2. Platz kommt.
    Allerdings soviel schon mal: Sollte Umea die CL verpassen, dann sehe ich einen Wechsel von Bachmann nach Deutschland oder in die USA als deutlich realistischer an.

    Und fang nicht schon wieder von Zürich an, das steht mir bis hier…

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  • waiiy sagt:

    @laasee: Ich würde kein Geld darauf setzen, dass der FC Zürich ins CL Finale kommt in dieser Saison. Da hat wohl selbst Young Boys Bern bessere Chancen… 🙂

    waiiy

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  • laasee sagt:

    Sweden – Tyreso have the momentum and are now favourites to win Damallsvenskan.
    Swedish football is again on an upward trend and Gothenburg and Malmo will be difficult opponents for any team in this season CL.
    I think that Swedish football is now ahead of German football (maybe not better but making more progress)
    The only real postive for Germany is Bernd Schroder and Turbine – the rest is going backwards.

    Russia – watch out fo them. They are another country on an upward trend. They also are not short of money.
    I think that Rossiyanka may have a very good CL campaign this season.

    England – The greed of MF is the biggest obstacle to the progress of FF. The lack of independent clubs is a recipe for stagnation and lack of progress. Arsenal should make quarter-finals of CL but I would be very surprised if they went further than that.

    Germany – Stagnation and stupidty rules. WM was a major setback for German football at all levels. The loss of Birgit and Inka to the Buli is an unnecessary and catastrophic own goal. The fact that a German Club loses a game in the first round of CL is unheard of. But people are not worried?…..“business as usual“ is the never ending motto.
    The co-architect of German misfortune is allowed to keep her job because, „she is the best coach we have“ fully illustrates the problem.
    HSV have effectively given up on FF – that should be a major worry to everyone. HSV are just one example of many that I could show.

    France – on an upward trend and French football has many positives.
    Lyon are top favourites for CL and that is clear.

    Switzerland – have made steady progress at all levels for several year. Especially at Youth level. The seeds that have been planted start to bear fruit.
    What is happening at Zurich is of particular interest. Keep your eyes open.

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  • sisyphos sagt:

    Die CL-Saison hat gerade begonnen mit dem 1/16-Finale, und schon geht laasee wieder hin und sinniert irgendein Zeug über absolut ungelegte Eier sprich die nächste(!) Saison, nur um das Thema wieder dorthin zu lenken, wo er/sie/es es haben will und auf das man inzwischen in beinahe jedem WS-Artikel irgendwann stößt. Mach doch ein eigenes Inka-Forum auf oder erstell eine Fanpage, aber lass alle anderen bitte damit in Ruhe! Es geht mir wie Sheldon ebenso gehörig auf die Nerven – und es macht absolut keinen Spaß mehr, hier irgendwas zu lesen oder zu schreiben. Beides werde ich hiermit einstellen – und ich kenne genug, die das inzwischen auch schon getan haben.

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  • laasee sagt:

    @waiiy

    This season Lyon and Potsdam are the two clear standout teams in CL.
    The two Swedish teams will be difficult but are not quite at the same level. Rossiyanka may make a strong challenge.
    Frankfurt are a difficult prediction to make.

    For the development of strong club football in Europe keep your eyes on France and Sweden. Also, Russia and Switzerland are now spending good money. Success can not be gained on thin air. It is interesting.

    (I am also genuinely happy for Turbine – I like and respect the Bernd Schroder philosophy) .

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  • Sheldon sagt:

    Beschränken wir uns mal wieder auf Deutschland:

    Hier fällt es dir sehr schwer, zu differenzieren, was sehr subjektive Gründe hat, die ich ja auch verstehe!
    Aber du musst zwei Seiten sehen: Auf der einen Seite ist es klar, dass nach DIESER WM eine große Stagnation im deutschen Fußball vorherrscht. Das zieht sich durch fast alle Vereine durch.

    Doch wir haben auf der anderen Seite Vereine, die aus dieser „Krise“ das Beste machen. Ketelaer und Schröder führen in ihren Vereinen Systeme ein, die die Grundlage für die langhaltige, professionelle Entwicklung des Frauenfußballs legen.
    Auch Freiburg geht so einen Weg, der sehr auf jugendlichem, dynamischen Spiel fußt und der sich schon in den ersten Spiel ausgezahlt hat.

    Wir sollten die Entwicklung in Deutschland nicht so schnell verurteilen. Jede Krise hat auch gute Seiten. In der Krise zeigt sich die wahre Klasse der Trainer und Spieler. Nur wer hier auf Konsolidierung und Nachhaltigkeit setzt, der übersteht die Krise.
    Deswegen ist es sehr spannend, diese Entwicklung weiter zu beobachten.

    Am Ende wird Deutschland gestärkt aus dieser Krise hervorgehen, auch wenn es zur Zeit etwas schwer aussieht!

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  • laasee sagt:

    It is better not be be so delusional.

    I give you 2 examples:-

    1. HSV and FC Zurich (ignore the players names and just focus on the clubs!)

    HSV are a big club. The FF team win Buli 2 and then get disbanded.
    FCZ are a much smaller club. They invest good money on new FF players. Also, the new players are allowed to train with the MF players.

    Which of the 2 clubs is better for FF?

    2. DFB liveticker

    There is a different display format for MF Buli and FF Buli.

    Why can not liveticker have the same display format for both MF and FF?
    That is a simple and basic illustration of the lack of any concept of equal status.
    Many people in Germany say lots of nice words about FF but FF always gets the second hand clothes.

    With regard to the ‚crisis‘.
    The ‚crisis‘ in German football is self inflicted.
    Male ego, inequality, arrogance, hypocrisy and stupidity are the main ingredients of cake ‚crisis‘.
    Indifference, apathy and navel gazing are the decorations on this cake.

    The cake does not taste nice!

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  • Sheldon sagt:

    Was mich verwundert, laasee: Du bist doch Engländer und regst dich hier immer extrem künstlich über Deutschland auf, weil hier einmal deine Lieblingsspielerin gespielt hat.
    Fass dir doch erstmal an die eigene Nase und kritisier mal England!
    Du bist so Grings-fokussiert, dass du absolut keine objektive Urteilskraft mehr hast.
    Und das ist schlimm, da dadurch jede Diskussion mit dir zu einem vollständigen Desaster wird!

    Zum HSV und dem FCZ:
    Dem HSV geht es verdammt miserabel. Natürlich ist es wichtig, dass hier zunächst einmal dem Männerteam unter die Arme gegriffen wird, da sonst das Interesse am Fußball generell, aber auch am HSV sehr schnell im Keller ist.
    Der HSV ist hier auch in einer extrem schwierigen Situation, da es mit Handball und auch Eishockey hier einen großen Konkurrenzkampf gibt, selbst Pferderennen haben in Hamburg großen Zulauf!
    Sobald man nicht mehr erfolgreich dort spielt, orientieren sich die Leute anders.
    Deswegen ist es auch nicht gut, dass MF und FF in dieser Stadt unter einem Dach sind, da der FF immer ein Ableger der Männer sein wird.

    Beim FCZ ist das sehr viel einfacher. Zürich spielt bei den Männern absolut gar keine Rolle und kann auch die Frauen mittrainieren lassen. Das Ganze ist doch aber nicht mit internationalen Topklubs zu vergleichen.
    Außerdem ist der HSV nun wirklich das billigste Beispiel, sie gehören zu den Abstiegskandidaten in Deutschland, das ist kein Vergleichsniveau.

    Ich gebe dir mal ein paar Vergleichsklubs, zu denen du einen Vergleich anstellen kannst: Turbine Potsdam, FCR Duisburg, 1.FFC Frankfurt, Olympique Lyon, Arsenal London, Tyresö FF, Göteborg, Malmö, Rossiyanka, Bröndby IF (außer FCR und Tyresö alle vermutlichen Viertelfinalteilnehmer in diesem Jahr). Gegen keinen dieser 10 Mannschaften hat der FCZ entwicklungstechnisch auch nur irgendeine Chance!

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  • Frank W. sagt:

    Halbzeitstand Tavagnacco – Malmö 2:0
    Und das sogar verdient.

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  • Sheldon sagt:

    Was heißt hier sogar???

    Die Serie A hat gut aufgerüstet, Tavagnacco sich sehr gut verstärkt!!

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  • laasee sagt:

    Bristol 1:1 Voronzeh – final score

    The financial cost to clubs in CL is not good.
    Bristol estimate that the round of 32 will cost them about 11,500 euros.
    The players have even agreed to forego their appearance money and bonus money.
    Glasgow estimate that the deficit for them is around 9,200 euros.

    Here is the article from BBC website :-

    http://j.mp/nqGf0e

    In contrast, multi millionaire Carlos Tevez refused to play for Manchester City at the Allianz Arena.

    It is pathetic.

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    Annahmen falsch sein kann.
    Ich bin Welsh/Deutsch, aber ich schreibe besser in English. „grins“

    (Auch habe ich keine Spielerin erwähnt wenn ich über HSV/FCZ schrieb. Mein Kommentar war ausschließlich über die Haltung der beiden Clubs zu vergleichen.)

    Jetzt ist alles klar.

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  • Sheldon sagt:

    Wir wissen hier alle, wieso du immer und immer und immer und immer und immer wieder den FCZ ins Spiel bringst. Und dabei geht es ganz bestimmt nicht um objektive Vergleiche.

    Aber gut, wenn du meinst, dass der FCZ das Niveau eines deutschen Abstiegskandidaten hat, bitte. Ist vielleicht ein ganz guter Vergleich, um die wahre Stärke einzuschätzen.

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  • laasee sagt:

    Es ist immer am besten, Objektiv und vermeiden Sie Annahmen.
    Ein deutscher Verein hatte nur das schlechteste Ergebnis in der Geschichte der CL – aber viele wollen nicht die Gründe dafür in Frage zu stellen. Unter das Motto ‚Business as usual‘ ist vorzuziehen.

    Mein erste Kommentar auf diesem Thread wurde zu erwähnen, dass die Investition von Clubs in anderen Ländern einen potenziellen positiven Wert für sie in Zukunft CL Kampagnen haben wird.
    Umgekehrt, was heute passiert ist beeinflusst von, was in der Vergangenheit geschehen ist.

    Die Niederlage der 1. FFC ist nicht die Folge des norwegischen Fußball auf einer Kurve nach oben. In Wahrheit hat norwegischer Fußballspieler in den letzten Jahren stagniert wurde. Also, sind die Gründe für diese Niederlage in Deutschland.

    Ich versuchte dann markieren Sie die Investition von anderen Vereinen (Rossiyanka, Tyreso, Zürich) als positiv. Der weitere Vergleich der FCZ mit HSV wurde veranschaulichen die Differenz zwischen positiv und negativ. Was passiert, in Hamburg hat ein Auswirkungen und die Auswirkungen für den Rest des deutschen Fußball.
    Was passiert, in Zürich hat einen Auswirkungen und Effekt für den Rest des Schweizer Fussballs. Eine Positive ist immer besser als eine Negative!

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  • timmy sagt:

    Die oben genannten Defizite sind nach Abzug der Aufwandsentschädigung? Laut Regularien bekommt eine Mannschaft für jedes Heimspiel 20.000€.

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  • laasee sagt:

    @timmy

    Die Bristol und Glasgow finanzielle Defizite basieren auf, Gesamteinkommens – Gesamtausgaben.

    Es ist nicht gut.

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  • Sheldon sagt:

    Dennoch kannst du nicht die gesamte Entwicklung so einseitig darstellen, laasee.

    DIFFERENZIEREN, bitteschön!

    Frankfurt, HSV und Bayern stehen Potsdam, Duisburg und Freiburg gegenüber, die alle positive Effekte mitgenommen haben, auch durch das Schwächeln der Konkurrenz.

    Was in anderen Ländern passiert, interessiert mich herzlich wenig, deswegen lass FCZ daraus. Die werden noch nicht einmal dann in der CL unter die Top 8 kommen, wenn ich in Rente gehe. Und glaub mir, dass ist noch über 40 Jahre hin!

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  • Mika sagt:

    Warum gehen alle auf laasee los? Ich bin ganz bestimmt nicht immer ihrer Meinung, aber ich respektiere sie. Ich würde sogar sagen, dass es solche Charaktere wie laasee sind, die einem Forum den schönen eigensinnigen Charakter verleihen, der sonst so oft in der Einstimmigkeit verloren geht. Wenn ihr es wirklich nicht ausstehen könnt, was sie schreibt, dann ignoriert es. Aber dann werdet ihr auch einige sehr interessante Kommentare verpassen.

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  • laasee sagt:

    @Mika

    Ich begrüße Sie für Ihre Kommentare.
    Nicht für mein eigenes ego. Aber für die Bedeutung der die Integrität der Debatte und den freien Austausch von Meinungen auf diesem Forum.

    Jene Leute, die mit dem Konzept der offenen Debatte unbequem sind, sollten sehr sorgfältig vorgehen.
    Freiheit ist nicht etwas, das in einem Supermarkt gekauft werden können.
    Freiheit ist ein Wert und eine Tugend. Es ist ein Wohn- und laufenden Prozess.
    FF hat keine Freiheit und Kraft zu bestimmen und eine eigene Identität zu gestalten.
    Dieses Ziel erfordert Debatte und den freien und offenen Austausch von Ideen. Das ist der Anfang des Prozesses.
    Der Status Quo Blind zu akzeptieren. Den Begriff der „business as usual“ Blind zu akzeptieren. Das ist nicht gut für FF.
    Fortschritt und Wandel wird nie erreicht, durch jene Leute, die nur auf ihren Händen zu sitzen. Geschichte ist klar auf, dass.

    ps – Wenn ich die Herstellung von ‚Team Chico‘ T-shirts beginnen, erhalten Sie eine kostenlos. Nicht wegen der, ob Sie ein Fan sind. Sondern einfach aufgrund der Tatsache, dass Sie nie Angst, um was zu schreiben, die Sie glauben. Neben Fußball ist das Wesen des „Team Chico“ auch über die Bereitschaft, selbständig zu denken und, offen zu sprechen.

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    Sie sind eine intelligente Person. Verwenden Sie diese Intelligenz um zu prüfen, was geschieht.
    FCZ V HSV ist ein sehr wichtiger Vergleich. Solltest du mehr Achtung vor dem, was die Schweizer zu erreichen versuchen.

    Jedoch, wenn es hilft, dann schauen Sie sich diese Beispiele dafür, was in Deutschland passiert.

    HSV löste das second Team (Buli 2 Meister) – keine Debatte und keine Sanktionen.
    Leverkusen haben Sponsoren nur für die MF Teams (FF ist ausgeschlossen) – keine Debatte und keine Sanktionen.
    Neid darf weiterhin als N11 Trainer nach dem peinliche Debakel bei Wolfsburg – keine Debatte und keine Sanktionen.

    Warum gibt es nie jede sinnvolle Debatte im Deutsche fussball für schlechte Entscheidungen und schlechte Fehler?

    Nachdem Sie dies erwogen haben, dann denken Sie wieder über den FCZ V HSV Vergleich.

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  • Sheldon sagt:

    Du kannst Deutschland nicht mit der Schweiz vergleichen. Dort hat Fußball generell fast gar keinen Stellenwert, deswegen ist es dem FF leicht, dort schnell zum MF aufzuholen.

    Zu deinen Ausführungen: Es gab hier zu jeder Zeit Diskussionen um Frau Neid, nicht erst NACH dem Aus bei der WM.
    Die halten bis heute an, obwohl sich die Situation deutlich verbessert hat und Frau Neid sich sehr lernfähig zeigt.
    Zu allem anderen gibt es sicherlich auch Diskussionen, doch du musst auch sehen, dass Deutschland ein sehr amerikanisiertes Land ist und 80 Millionen Einwohner hat. Da gibt es keine großen öffentlichen Diskussionen über eine Randsportart.

    Das Thema Sponsoring und Vereine mit MF- und FF-Sparten in der BL hatten wir im übrigen gerade im Beitrag „Spitzentrio hält sich schadlos“.
    Du siehst, es gibt in der Fanszene sehr große Diskussionen darüber.

    […]

    P.S.: Der Vergleich zu einem der 10 Spitzenclubs Europas hinsichtlich Entwicklungspotential fehlt leider immer noch, ich kann also davon ausgehen, dass FCZ in den nächsten 10 Jahren nicht einmal das Viertelfinale der CL erreicht, sollte nicht ein Wunder passieren.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • laasee sagt:

    Ich entwickle das Argument ein wenig weiter.
    Ich haben bereits einige Beispiele für die Probleme im deutschen Fußball gezeigt.
    Diese Probleme schaffen ein Klima, das auf die einzelnen Vereine auswirkt.
    Die Niederlage der 1.FFC in Norwegen ist klar, die negative verbunden, die im deutschen Fußball aufgetreten sind.
    Ohne Birgit 1.FFC sind weit schwächer. Birgit Klubfußball dieser Saison spielen sollen. Aber nach dem Debakel Wolfsburg entschieden sie, alle Fußball zu stoppen.

    Der Titel dieses Threads ist über CL dieser Saison und die Frankfurt-Niederlage. Allerdings ist es wichtig, ein umfassendes Verständnis der möglichen Gründe für die Niederlage in Norwegen zu erhalten.
    Das erfordert eine umfassendere Analyse als das Spiel selbst.

    Ich verstehe, dass einige, desinteressiert und apathisch über die Erforschung der Themen langweilen kann. Aber ich glaube, dass es sehr wichtig ist. Nicht nur für den deutschen Fußball sondern auch für Fußball an anderer Stelle.
    Akzeptieren das Konzept der „Business as usual“ ist kein intelligenter Ansatz.

    Eine Analyse der FCZ v HSV ist von zentraler Bedeutung für das Verständnis der größeren Probleme.

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  • timmy sagt:

    Der Grund für die Niederlage waren die ausgelassenen Chnacen. Das passiert jedem Club mal. Wäre das Ding 1:3 ausgegangen würde jetzt keiner ne Krise herbeireden.

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  • laasee sagt:

    Ohne Birgit, Conny und Ariane ist es schon ein Problem.
    Die größte Schwierigkeit ist, dass Conny verlassen, weil Birgit dieser Saison spielen soll durfte. Dann changed-Ereignisse an WM Fragen. Das Fehlen von Birgit ist ein massiver Verlust für 1.FFC.
    Keine großen Spieler ist nicht leicht zu kompensieren. Es braucht Zeit, und für einige Clubs dauert sehr lange.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Du kannst genauso gut Skovbakken mit HSV vergleichen oder Tavagnacco (im Zusammenhang der CL noch interessanter, weil Tavagnacco Malmö geschlagen hat). Hier gibt es ähnliche Vergleiche, die zu nix führen.

    Fakt ist, dass in vielen Ländern Europas gerade der Aufbau des professionellen Frauenfußballs beginnt. Natürlich geht das überall sehr viel schneller als in Deutschland, weil der FF in Deutschland schon sehr weit ist. Das zeigen nicht zuletzt die Ergebnisse von Potsdam.

    Fakt ist auch, dass Norwegen schon immer eine recht gute Liga hatte. Sie gehörten die letzten Jahre immer zu den größsten und besten Ligen in Europa und durften fast immer zwei Vereine stellen.

    Fakt ist auch, dass viele Vereine in Deutschland lange Zeit am Tropf einzelner Spielerinnen hingen.
    Beispiele dafür waren Duisburg (Grings), Frankfurt (Prinz, Pohlers), Jena (Anonma), HSV (Kulig), Bad Neuenahr (Celia) usw. usw.

    Einige Vereine wie Jena haben nicht nachgerüstet und stecken jetzt verständlicherweise in der Krise wie der HSV und Jena.
    Einige Vereine haben nachgerüstet, aber falsch wie Frankfurt (Bajramaj, Kulig, Kumagai für Prinz, Pohlers, Hingst). Diese Vereine stecken ebenfalls in der Krise.
    Und einige Vereine haben durch kluge Investitionen (Duisburg) genau richtig aufgerüstet und damit den Übergang zum modernen Team-Fußball hinbekommen.
    Dagegen hängen Vereine wie Bad Neuenahr oder jetzt wieder Frankfurt immer noch oder wieder am Tropf einer Spielerin und kriegen Probleme.

    Ich will mich mit der 3. Kategorie, den Vereinen, die den Übergang wider Erwarten geschafft haben, befassen, die modernen Team-Fußball spielen.
    Hier haben wir in Deutschland zwei führende Vereine mit Duisburg und Potsdam und daher sehe ich der Entwicklung des deutschen FFs positiv entgegen.
    Eine Niederlage von Frankfurt schmeißt ganz bestimmt nicht das ganze deutsche System um, im Gegenteil, es befindet sich im Umgestaltungsprozess.
    Hervorzuheben ist dabei auch die Gratwanderung der Silvia Neid, die ich an dieser Stelle noch einmal sehr loben möchte für ihre Nominierungen von Längert, Kemme und Simic, ihrer anscheinend beginnenden Einsicht über ihre Fehler und über das Ende des „Märchens“ und ganz besonders für ihr Erscheinen beim Spiel in Wolfsburg vergangene Woche.
    Für mich als Turbinen-Fan ein riesiger Erfolg und endlich mal eine Wertschätzung des Potsdamer Weltklassefußballs.

    Sollte Ketelaer in Duisburg so weitermachen wie bisher, dann haben wir im nächsten Jahr mit Duisburg und Potsdam zwei absolute Weltklassevereine in der CL, die die Favoriten auf den Titel sind.
    Die Loslösung von dem 1-Frau-Motor ist in Duisburg fantastisch geschehen, mittlerweile hat Duisburg 8 verschiedene Torschützinnen an nur 5 Spieltagen.

    Deswegen male den Fußball in Deutschland nicht so schwarz und den in der Schweiz (FCZ) nicht so weiß, die Entwicklung in Deutschland ist einmal kurz aus dem Gleichgewicht geraten, doch es ränkt sich bereits wieder ein.
    Außerdem müssen andere Länder erstmal unseren Entwicklungsstand erreichen, wir können uns da ruhig auch mal das ein oder andere Päuschen in der Weiterentwicklung leisten 😉

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