Potsdam feiert lockeren Sieg

Von am 28. September 2011 – 20.18 Uhr 7 Kommentare

Der Deutsche Meister 1. FFC Turbine Potsdam hatte im Hinspiel des Sechzehntelfinales der UEFA Women’s Champions League keine Mühe und gewann deutlich beim isländischen Verein Thór/KA.

Beim 6:0 (2:0)-Erfolg brachte ein Eigentor von Arna Ásgrímsdóttir (11.) die Potsdamerinnen früh auf die Siegerstraße, Yuki Nagasato erhöhte kurz darauf zum 2:0 (13.).  Zwei weitere Treffer der japanischen Weltmeisterin (50., 57.) sowie Tore von Babett Peter (74.) und Genoveva Anonma (76.) machten das halbe Dutzend voll.

Führung durch Eigentor
In den Anfangsminuten tat sich Turbine etwas schwer ins Spiel zu finden, doch nach Ásgrímsdóttir Eigentor fand Turbine mit der Führung im Rücken besser in die Partie. Nagasato erhöhte nach Zuspiel von Patricia Hanebeck mit einem 14-Meter-Schuss auf 2:0 (13.). In der Folge versuchten die Gastgeberinnen dagegenzuhalten, doch die Mittel waren begrenzt.

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Yuki Nagasato

Yuki Nagasato traf dreimal ins Schwarze © Holger Peterlein / girlsplay.de

Berger verletzt, Debüt von Naeher
Potsdam war in der Chancenverwertung zunächst zu nachlässig, doch noch in der Anfangsviertelstunde der zweiten Halbzeit traf Nagasato zwei weitere Male ins Schwarze. Nach gut einer Stunde musste Torhüterin Ann Katrin Berger verletzungsbedingt vom Platz, US-Torhüterin Alyssa Naeher feierte somit ihr Debüt im Turbine-Trikot.

Tore durch Peter und Anonma
Viel zu tun sollte sie aber nicht bekommen, denn Peter gelang nach Ecke von Antonia Göransson der fünfte Treffer, ehe kurz darauf Anonma aus acht Metern einen weiteren Treffer beisteuerte. Naeher konnte sich in der Schlussphase bei zwei Chancen der Isländerinnen auszeichnen (75. und 80.). Nach dem 6:0-Sieg steht Potsdam mit mehr als einem Bein im Achtelfinale.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

7 Kommentare »

  • Andreas sagt:

    Na, dann herzlichen Glückwunsch nach Potsdam. Der Drops ist wohl gelutscht.

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  • waiiy sagt:

    Der Wermutstropfen bleibt die Verletzung von Berger, auch wenn Naeher wohl recht ruhig und gut gehalten hat. Hat da jemand schon etwas von einer Diagnose gehört/gelesen?

    waiiy

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  • Frieda sagt:

    Drei gelbe Karten bei einem „lockeren“ 6:0-Sieg sind aber doch ein bisschen viel…

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Dass kannste laut schreiben, Frieda! Vorallem 11 min. nach der Einwechslung gleich Gelb zu sehen, ist auch ´ne Leistung zum Kopfschütteln. Vorallem unter dem Aspekt, dass das Spiel zu dem Zeitpunkt bereits entschieden war.

    @waiiy
    Da anscheinend Berger mit dem Team zusammmen den Rückflug noch am selben Abend angetreten hat, wollen wir mal hoffen/annehmen, dass alles nicht so schlimm ist, wie anfangs befürchtet.
    Gedanken mache ich mir aber auch um das Geschehen an sich, dass ja schliesslich der Schiri nichtmal gelbwürdig vorkam…

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  • Sheldon sagt:

    Ui, drei Gelbe, das ist natürlich des Guten ein bisschen zu viel bei einem solchen Spiel!

    Es zeigt sich jetzt, dass Schröder ein gutes Näschen hatte und sich die Sicherheitsmaßnahme, Naeher zu holen, ausgezahlt hat! Hoffe dennoch, dass es Berger bald wieder besser geht und sie wieder zur Verfügung steht! Sarholz fällt noch aus und so hätte man wieder nur eine gesunde Keeperin im Kader. Auch, wenn da noch Mehring ist, sie sollte erstmal in Freundschaftsspielen ausgetestet werden, bevor sie sich wirklich auf der Bundesligabühne präsentieren darf!

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  • render sagt:

    @waiiy
    In der PNN von heute steht, dass Ann-Katrin einen Schlag auf den Oberschenkel erhalten hat: http://j.mp/oQzGZL

    Na hoffentlich bald wieder fit!

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  • Mika sagt:

    Auf der Turbine Webseite heißt es jetzt auch „schwere Muskelquetschung“. Wie lange sie ausfällt ist nicht klar. Ich sage dazu nur: Neeeiiiin!!!

    Werde bitte bald wieder gesund, Ann-Katrin!

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