Spitzentrio hält sich schadlos

Von am 25. September 2011 – 17.55 Uhr 59 Kommentare

Das Spitzentrio der Frauenfußball-Bundesliga siegt weiter im Gleichschritt. Sowohl der FCR 2001 Duisburg als auch der 1. FFC Frankfurt und der 1. FFC Turbine Potsdam gewannen am vierten Spieltag ihre Auswärtspartien. Frankfurt und Potsdam mussten darüber hinaus bislang kein einziges Gegentor zulassen.

„Solange Frankfurt zu Null spielt, spiel‘ ich auch zu Null“, freute sich Potsdams Torhüterin Ann-Katrin Berger über den 2:0 (0:0)-Erfolg beim VfL Wolfsburg. Nach einer starken ersten Halbzeit der Gastgeberinnen sorgten Genoveva Anonma und Yuki Nagasato mit ihren Treffern in der 46. und 50. Minute für den vierten Turbine-Sieg in Folge.

Wolfsburg beginnt stark
„Wenn wir oben dabei sein wollen, müssen wir unsere Heimspiele gewinnen“, war Wolfsburgs Torhüterin Alisa Vetterlein enttäuscht, obwohl ihre Mannschaft stark begonnen hatte und sich einige Chancen erspielen konnte. Doch stattdessen entschieden die Potsdamerinnen die Begegnung beim Favoritenschreck der vergangenen Saison unter den Augen von Bundestrainerin Silvia Neid und 1.718 Zuschauern für sich. Nach Vorarbeit von Patricia Hanebeck und Anja Mittag traf Anonma (46.) zum 0:1. Nur vier Minuten später war es ihre Vorarbeit auf der linken Seite, die Nagasato zum 0:2-Endstand verwandelte.

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Lira Bajramaj freut sich über einen Doppelschlag in Hamburg. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Treffsichere Bajramaj
0:2 (0:0) lautete auch der Endstand zwischen dem Hamburger SV und dem 1. FFC Frankfurt. Eine Stunde lang bekamen die 824 Zuschauer keine Tore geboten; die Frankfurterinnen hatten in der Hansestadt überraschend viel Mühe. Erst Neuzugang Fatmire Bajramaj brachte den FFC mit ihrem Treffer in der 60. Minute auf die Siegerstraße und konnte in der 86. Minute sogar noch nachlegen.

Essen klettert auf Platz 4
Von der Niederlage der Wolfsburgerinnen profitierte die SG Essen-Schönebeck. Vor knapp 1.300 Zuschauern gewann die SGS ihr Heimspiel gegen den FC Bayern München mit 1:0 (1:0). Caroline Hamann gelang ihr Treffer des Tages bereits in der dritten Minute. Für die Bayern bedeutete dies die bereits dritte Niederlage im vierten Spiel. Die Mannschaft von Trainer Thomas Wörle findet sich derzeit nur auf dem siebten Rang wieder.

Leipzig fährt die ersten Punkte ein
Der 1. FC Lok Leipzig hat im Duell der bislang punktlosen Mannschaften bei Bayer 04 Leverkusen mit 3:2 (0:1) gewonnen und die ersten Punkte der Saison geholt. Die Leverkusenerinnen gingen durch Tore von Kathrin Hendrich (34.) und Eunice Beckmann (47.) mit 2:0 in Führung, doch der Bundesliganeuling gab sich nicht auf. Mit dem schnellen Anschlusstreffer durch Marlene Ebermann (53.) schöpften die Gäste noch einmal Hoffnung, und ein Doppelschlag (83./85.) entschied die Partie zugunsten der Leipzigerinnen. Zunächst traf Neuzugang Anne van Bonn per Foulelfmeter, zwei Minuten später trug sich Ebermann ein zweites Mal in die Torschützenliste ein.

Erster „Dreier“ für Jena
Auch der FF USV Jena hat beim 1:0 (1:0)-Sieg gegen den SC 07 Bad Neuenahr die ersten Punkte eingefahren. Carolin Schiewe traf in der 16. Minute zur Führung für die Gastgeberinnen, die vor nur 410 Zuschauern bis zum Ende Bestand haben sollte. Die Gäste aus Rheinland-Pfalz rutschten durch die zweite Niederlage in Folge auf den vorletzten Tabellenplatz.

Duisburg erobert Tabellenspitze
Neuer Tabellenführer ist nach einem eindrucksvollen 6:0 (3:0)-Erfolg beim SC Freiburg der FCR 2001 Duisburg. In der aufgrund des Papstbesuches auf Samstag vorgezogenen Partie bestimmten die Gäste von Anfang an das Geschehen. „Freiburg ist im Prinzip eine gute Mannschaft, wenn man sie spielen lässt – und genau das haben wir verhindert“, freute sich FCR-Trainer Marco Ketelaer über die Leistung seiner Elf, die den Gegner von Beginn an unter Druck setzte. Der Lohn dafür kam in der 25. Minute durch das 1:0 der japanischen Weltmeisterin Kozue Ando, zwei Minuten später erhöhte Stephanie Weichelt auf 2:0. Die kürzlich zum ersten Mal für die Nationalmannschaft nominierte Luisa Wensing stellte per Kopf (45.) den 3:0-Halbzeitstand her. Nach dem Seitenwechsel schraubten Jennifer Oster (55.), erneut Weichelt (59.) und Simone Laudehr (86.) das Ergebnis in die Höhe.

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59 Kommentare »

  • intersoccer sagt:

    freut mich für Leipzig. Die Mädels haben sich die ersten Punkte verdient.

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  • jochen-or sagt:

    Freut mich für Duisburg, wo man wohl beweist, dass man auch mit weniger Geld und dem Mut zu einem Schnitt eine erfolgreiche Mannschaft zusammen stellen kann. Freut mich insbesondere auch für den Trainer, der ja vorab von Teilen der eigenen Fans hier stark angefeindet wurde.

    Freut mich aber auch, dass Wolfsburg – wie so oft im Sport – belegt, dass man auch mit viel Geld nicht den Erfolg kaufen kann.

    Turbine scheint stärker und auch breiter besetzt als im Vorjahr. Ob es reicht, werden aber erst die Spiele am Ende der Halbsaison zeigen.

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  • laasee sagt:

    Yes, congratulations to Leipzig.
    Also, Essen with 9 points have made a very good start.

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  • ballander sagt:

    wat, frau neid hat es in ein stadion außerhalb von frankfurt geschafft? na mal sehen, wann man sie das nächste mal sieht. und wo? 😉

    glückwunsch an duisburg für den durchmarsch. und an leipzig für den ersten sieg in liga eins.

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  • MOPessen sagt:

    @jochen-or
    Nur mal so nebenbei Turbine und Frankfurt geben um Längen mehr Geld aus als Wolfsburg. Oder meinst du Anomna oder ist nach Potsdam gekommen weil es so ein schönes Städtchen ist.

    Ich finde ja dass besonders die erste Hälfte der Partie in Wolfsburg super anzusehen war. Und gerade das ist doch was die Bundesliga braucht, mehr Konkurrenz und nicht nur immer die üblichen Verdächtigen (Wie zum Beispiel in der Primera Division). Wenn du lieber „Tradition“ haben willst kannst du dir ja mahl den HSV oder die Bayern zu gemühte führen. Wo sich keiner im Verein auch nur ein Dreck für den FF interessiert. In Wolfsburg ist der FF „voll“ integriert und das ist im Endeffekt das was zählt.

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  • ballander sagt:

    @mopessen: du warst wohl noch nie in potsdam und jena? 😉

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  • Fabs sagt:

    Potsdam ist in der Tat ein sehr schönes Städtchen 😀

    Ich freu mich sehr für Leipzig. Denke es ist für die Aufsteiger wichtig zu sehen, dass sie punkten können. Darauf kann man aufbauen.

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  • waiiy sagt:

    Ich habe leider nur die Zusammenfassung aus Wolfsburg gesehen, weil ich einen etwas längeren „Spaziergang“ durch Berlin hatte. Aber da ist mir schon sehr aufgefallen, dass eine kleine Nadine Keßler, von der man aus Potsdamer Zeiten schon weiß, wie oft sie mit dem Kopf am Ball ist, nicht besser bewacht wird, wenn sie hochsteigt. Das hätte auch ins Auge gehen können.

    Ansonsten ist die Flügelzange Cramer – Göransson stärker als die heutige Besetzung. Dann hätte auch Wesely in der Abwehr mehr Stabilität gegeben.

    Gute Vorarbeit von Mittag vor dem Tor. Aber wirklich genial sah ich den Pass von Hanebeck vorher, der wieder 100% Timing hatte

    Insgesamt ein schönes Gefühl, 3 Punkte aus Wolfsburg mitgenommen zu und weiter die Null stehen zu haben.

    Viele Glückwünsche nach Duisburg zur Tabellenführung! Sie haben sie sich verdient.

    Und Glückwunsch an Bajramaj. Sie schwimmt sich nach der Nationalmannschaft auch in Frankfurt frei. Vielleicht ist es ja doch Klasse, die sich durchsetzt… 🙂

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    Es gibt einige große Themen an diesem Spieltag, die mir aufgefallen sind:

    Zunächst noch einmal ein großes Lob an Duisburg, bisher eine super Saison gespielt, hoffentlich können sie das Niveau halten und sich noch steigern.
    Insbesondere auch dabei an Marco Ketelaer, der die Mannschaft innerhalb von 7 Monaten komplett umgebaut hat und dabei finanziell sogar noch ein Plus gemacht haben dürfte.

    Dann für mich das zweite sehr große Thema an diesem WE: Silvia Neid. Nicht, dass sie sich mal in den Norden getraut hat, nein, dann war es noch ein Spiel von Turbine. Und auch noch gleich mit Co-Trainerin, sehr löblich.
    Mir gefällt ihr zunehmender Wandel. Sie hat in der N11 umgestellt mit Bajramaj auf der „10“, sie hat mit Kemme, Simic und Längert drei meiner heißesten Kandidatinnen für die N11 nominiert, von denen es nicht unbedingt zu erwarten war und dann auch noch die Stippvisite in Wolfsburg.
    Man darf gespannt sein, wie es weitergeht. Hier ist auf jeden Fall auch einmal ein großes Lob zu verteilen!

    Eher negativ aufgefallen ist der Rasen in Wolfsburg, dies aber nur am Rande!

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  • Detlef sagt:

    @waiiy,
    TURBINE wußte schon um die Kopfballgefahr durch KESSI, und hatte deshalb auch die kopfballgefährlichste TURBINE abgestellt!!!
    Aber auch VIOLA unterläuft halt mal ein Fehler, nobody is perfekt!!!

    Die Abwehr stand heute eigentlich recht gut, vor allem wenn man sich vor Augen führt, daß sie in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt hat!!!
    Auch INKA hat bisher noch keine Abwehrarbeit leisten müssen/dürfen, und hätte genau wie JENNY CRAMER erst integriert werden müssen!!!

    Ich stimme Dir zwar zu, daß JENNY auf dem Flügel sicher besser aufgehoben gewesen wär, und eventuell für mehr Gefahr hätte sorgen können, als die heute etwas unglücklich agierende TONI!!!

    Aber in Hälfte Zwei klappte das Zusammenspiel der Abwehr schon wesentlich besser!!!

    Übrigens war der Paß von PATTI auf ANJA wohl nicht gerade genial, sonst hätte ihn ANJA sicher direkt erlaufen können!!!
    So mußte sie ihn erst von Frau Bunte zurückerobern, um ihn dann AYOMA vor die füße zu legen!!! (ganz stark gemacht von ANJA)
    Sie hatte heute eine ganz andere Körpersprache, und traute sich endlich mal was zu!!!
    Schade daß ihr gefühlvoller Schlenzer etwas zu hoch angesetzt war, und somit knapp über das linke Eck segelte!!!

    Es war heute wieder viel Sand im TURBINE-Getriebe, gerade im ersten Durchgang!!!
    Sehr viele Ungenauigkeiten im Paßspiel nach vorn, machten WOB das Verteidigen leicht, und zerstörten ein Chance nach der anderen oft schon im Ansatz!!!
    Auch die Laufwege werden sich von Spiel zu Spiel noch verbessern!!!
    Hier muß Potsdam noch konzentrierter zu Werke gehen, um seine Torchancen besser verwerten zu können!!!

    Großes Extralob an KABA, die uns heute wahrscheinlich die drei Punkte gerettet hat!!!

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  • Dirk sagt:

    Ich habe das Gefühl, dass der grandiose Saisonstart des FCR hier so manchem die Sprache verschlagen hat. 😉 Krass, niemand, aber auch wirklich niemand redet hier mehr von Grings…

    Ich gebe zu, dass ich auch etwas skeptisch war vor Beginn der Saison, aber Respekt, das machen sie richtig gut…

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  • pmm... sagt:

    Schade für Leverkusen. Erste Hälfte war Leipzig besser und kassierte das Tor, dann den Kopf in der Kabine gelassen und gleich den nächsten Treffer eingesteckt. Zweite Hälfte dann Leverkusener Überlegenheit aber in Schönheit gestorben. Mit ABSTAND die elegenteste Spielerin am Ball T.Knaak, […]. Hier ein Schnick dort ein Pirouettchen, kein Direktspiel und die Mitspielerinnen übersehen.
    Prießen kam mit ihrer Gegenspielerin überhaupt nicht zurecht. Zum Glück war der Ball nicht unbedingt Patzkes Freund. Verstehe nicht wieso bei einer 2:0 Führung man sich so auskontern lässt. Naives Leverkusen ob das gutgeht!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Sheldon sagt:

    Naja, Dirk, man sieht noch, wie die Wunden geleckt werden und es immer noch Ketelaer-feindliche Meinungen gibt und versucht wird, das System schlecht zu reden, die bekannte Stecknadel im Heuhaufen wird gesucht!

    Allerdings ist dies genau die richtige Antwort, die man geben musste, auch noch einmal rückwirkend auf die Entlassung MVTs und die Einstellung Ketelaers.

    Was niemand wahrnimmt: Unter Ketelaer wurde bisher erst ein Pflichtspiel verloren und zwar das CL-Halbfinale gegen Turbine, im Heimspiel gab es ein Unentschieden.
    In der BL gab es unter seiner Führung 6 Siege und nur ein Unentschieden, das aber keine Bedeutung mehr hatte, weil Platz 2 eh schon außer Reichweite war.

    Bisschen mehr Korrektness gegen über dem ehrwürdigen Herren bitte!

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  • laasee sagt:

    @Dirk

    As you mention Inka……..she scored 2 goals yesterday when FCZ beat Luzern 8:1 in the Swiss Cup game.

    Poppi and Lulle were at the game – they are nice girls.

    If there is anything else you wish to know, then please ask. „grins“

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  • jochen-or sagt:

    @MOPessen

    Bemerkenswert an Wolfsburg war die Zahl der Zuschauer von rd. 1700 -wenn dann der FF dort so dauerhaft angenommen wird, so sei es dem VfL gegönnt, weil dann womöglich mehr als ein künstliches Erfolgsmodell gelingt.

    Dennoch halte ich es für einen großen Unterschied, ob man Erfolge erzielt mit einem Traditionsverein mit vorbildlicher Nachwuchsarbeit und mit einer treuen vergleichsweise großen Fanschar und mit einem Etat, der sich aus Geldprämien für Erfolge sowie Zahlungen einer Vielzahl von kleinen und hoffentlich auch größeren Sponsoren, die gerade auch wegen der Erfolge und des Images des Vereins für die Region kommen, zusammen setzt, oder ob sich da ein Weltkonzern, der in wohl unübertroffener Art und Weise Geld im Männerfußball „verbrät“, am Schreibtisch entschließt, zur Imagepflege nun auch eine FF-Mannschaft aufzubauen und Spielerinnen mit Gehältern zu locken, die andere entweder nicht oder nur bei Erfolgen und Anbindung an die Region und die Fans von dort, also gewissermaßen aus eigener, originärer Leistungskraft und Akzeptanz, erreichen können.

    Da ist Dein Hinweis auf den Etat von Turbine im Zusammenhang mit dem von Wolfsburg ein Vergleich von Äpfel und Birnen.

    Man muss kein Prophet sein, um vorher zu sagen, dass in Zukunft noch ganz andere Spielerinnen des Geldes wegen nach Wolfsburg gehen werden – so Herr Winterkorn wünscht.
    Und ich habe da für die nächste Saison sogar ganz konkrete Befürchtungen für Potsdam ( weshalb es auch gut ist, wenn Wolfsburg nicht unter die ersten beiden kommt, was immerhin für Keßler und Henning kein Argument war!).

    Man sieht ja schon an der Fluktuation bei den Männern, was bei Wolfsburg zählt.

    Man möge mir verzeihen, wenn für mich dieser Verein gerade bei den Männern – wie für viele Fußballfans die „Werksvereine“ allgemein – der Uninteressanteste, also die graue Maus der Bundesliga, ist.

    Wie gesagt – dies mag bei den Frauen anders werden, wenn hier tatsächlich die Frauenmannschaft angenommen wird.
    Dies wird sich in Zukunft u.a. an den Zuschauerzahlen sowie den Fans, die die Mannschaft auch auswärts begleiten, ermessen lassen.

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  • Paul sagt:

    Ich würde das Spiel gegen SC Freiburg nicht überbewerten, die richtigen Gegner kommen erst.
    Dann könnt ihr eine Lobeshymne auf den FCR singen.

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  • uwe sagt:

    @ Sheldon

    Wenn es wirklich noch Leute geben sollte die das System vom Kette kritisieren versteh ich die Welt nicht mehr.
    Sieben Torschützinnen nach 4. Spieltagen, wann hat es das in Duisburg zuletzt gegeben.
    Im Gegensatz zu früher wird jetzt versucht spielerisch vors gegnerische Tor zu kommen, was noch nicht immer klappt aber es wird von mal zu mal besser.
    Das selbst eine M.Islacker die mommentan richtig aufblüht, in Freiburg nicht vermisst wurde spricht Bände. Über Frau Bresonik müssen wir in dem Zusammenhang gar nicht sprechen. Auch die Körpersprache auf den Feld ist eine ganz andere. Niemand muss mehr Angst haben nach einem Fehlpass von einer gewissen Spielerinn runtergeputzt zu werden.
    Dementsprechend trauen sich die Spielerinnen auch viel mehr zu, was den Spiel richtig gut tut.
    Auch mit Jackie Groenen (mittlerweile absoluter Publikumsliebling) macht Kette alles richtig. Sie bekommt regelmäßig ihre Einsatzzeiten und wird nicht verheizt.

    Sonja und Inka waren übrigens in Freiburg dabei.

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  • Frieda sagt:

    @jochen-or
    Was macht denn einen Traditionsverein zum Traditionsverein? Gibt es ein Mindest-Gründungsdatum? Und warum ist es verwerflich, wenn ein Konzern einen Verein unterstützt? Die ganze Stadt Wolfsburg existiert doch in der Größe nur wegen VW, warum darf dieser Konzern dann nicht auch in den Sport investieren? Der VfL Wolfsburg hat übrigens Tradition, Frauenfußball in Wolfsburg gibt es seit 73, nur gab es wie bei vielen Vereinen Fusionen und Vereinswechsel.

    Ich finde es ziemlich anmaßend, wie über Vereine wie Wolfsburg, Hoffenheim und Leverkusen gesprochen wird, im Frauenfußball natürlich noch Frankfurt. Manchmal frage ich mich, ob das Neid ist, oder reine Missgunst.

    Die Nachwuchsarbeit in Potsdam wird nicht über den Verein finanziert, oder irre ich mich da? Die Sportschule Potsdam Friedrich Ludwig Jahn wird doch von der Stadt Potsdam finanziert mit Unterstützung des olympischen Sportbunds und seit einigen Jahren auch dem DFB. Viele der Talente kommen nach Potsdam, nach dem sie in den Heimatvereinen aufgefallen sind oder sogar Nationalmannschaften, sie sind also auch „nur“ Transfers.

    Ich finde dies auch gar nicht schlimm. Transfers gehören zum Fußball und das Vereine unterschiedliche Strukturen haben, gehört auch dazu. Jeder geht seinen Weg und nicht immer nur ist Geld ausschlaggebend, aber jeder hat doch auch das Recht mit dem zu Arbeiten, was er bekommen kann.

    Nicht jede Spielerin kommt mit Schröder zurecht, dann ist es doch ihr gutes Recht zu wechseln, ohne als Verräterin (oder noch schlimmer) von den ach so tollen und treuen Fans bezeichnet zu werden. Ich bin regelmäßig im Karl-Liebknecht-Stadion und manchmal schäme ich mich richtig für die „treuen“ Fans.

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  • Andreas sagt:

    Aber es ist ja jetzt auch nicht gerade eine Überraschung, dass Duisburg oben steht. Die haben doch eine hervorragend besetzte Manschaft beisammen. Ich könnte mir vorstellen, dass Duisburg am Ende vor Potsdam steht.

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  • Jennifer sagt:

    @Frieda: Toller Beitrag, aber da stösst du bei den TP-Fans auf taube Ohren. Sie haben sich das so zurecht gelegt und so soll das denn auch sein. Ich hoffe, dass sie das auch selber wissen. Warum das hier dann an jedem Spieltag wiederholt wird … keine Ahnung!

    Wo kamen eigentlich Bajramaj, Anonma, Göransson, de Ridder, Nagasato und jetzt auch noch Berger her? Um nur einige wenige zu nennen. Wer sponsort doch gleich den Verein? Na, so etwas!

    Bei teilweise so platten Kommentaren kann ich mir die Ironie einfach nicht verkneifen, sorry, aber da müßten die TP-Fans mal in ihren eigenen Reihen etwas besser recherchieren … ansonsten bleibt das nur xxx-Niveau … leider. (habe mich jetzt selber zensiert, damit dass die Redaktion nicht mehr braucht).

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  • waiiy sagt:

    @Frieda und Jennifer:

    Nein, der Beitrag stößt mit Sicherheit bei den meisten Potsdamern nicht auf taube Ohren und er ist auch richtig. Ich sehe es ebenso, wie Ihr, auch wenn ich Turbine-Fan bin. Jeder muss mit seinen Rahmenbedingungen fertig werden. In manchen Regionen sind halt die Bedinungen für Sponsoring besser und woanders wird durch die Unterstützung von Stadt und Land mitgeholfen. Was den Frauenfußball insgesamt weiterbringt, ist gut in meinen Augen. Und wenn künftig nicht mehr 3 sondern 4 Vereine (oder mehr) um die Meisterschaft mitkämpfen auf dem höheren Niveau, dann ist das zu begrüßen. Ich finde auch, dass es nicht so gute Umstände sind, wenn man im Prinzip die ganze Saison hinterherhechelt, weil man einen schlechten Tag hatte (wie beispielsweise Frankfurt in der letzten Saison gegen Duisburg). Wir müssen auch mal dahinkommen, dass es auswärts schwer wird, zu gewinnen und dass die Spitzenmannschaften mehr gefordert werden.

    Wo dann Potsdam landen wird, wo die Sponsorensuche in der Region sicher schwer ist, wird man sehen. Aber dafür kann man mit einem Ruf der jahrelangen Erfahrung arbeiten, was auch nicht zu verachten ist.

    waiiy

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  • laasee sagt:

    @Frieda & @Jennifer

    You both make intelligent and valid comments.

    Also, some of the Brandenburger fan-club are now ‚experts‘ on all matters FCR.
    Their wisdom has no limits. „grins“

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  • jochen-or sagt:

    @Frieda
    Das Mißliche an den „Werks“-Vereinen oder Vereinen einzelner Mäzene besteht m.E. darin, dass sie das ganze wirtschaftliche Gefüge kaputt machen und die anderen Vereine, die solche Unterstützung nicht besitzen, dazu bringen, sich finanziell zu übernehmen, weil diese gerne mithalten wollen, obgleich sie dies nicht können.
    Nicht umsonst sind fast alle Profivereine in England, aber auch anderen Ländern mit solchen Vereinen hoffnungslos überschuldet.

    Natürlich kann man sich gegen das Modell 50 + 1 des DFB entscheiden, welches ja verhindern soll, dass die Vereine und damit die Mitglieder/Fans von einzelnen Personen oder Unternehmen dominiert werden.
    Dann halten eben Unternehmer die Klubs als reinen Wirtschaftsbetrieb und ein einzelner Fan hat nichts zu sagen. Das ist ja das Modell des Sports in den USA ( wo dann aber klugerweise durch das Wahlsystem bei jungen Nachwuchsspielern für offene Meisterschaften gesorgt wird!).

    Leverkusen und Wolfsburg haben ja bekanntermaßen aus historischen Gründen von der 50+1 Regel einen Dispens.

    Mir persönlich gefällt es eben nicht, dass jemand ohne große Geschichte, mit 25.-30.000 Zuschauern und geringer Beliebtheit bei den Fußballfans allgemein mal locker 6 oder mehr Millionen Jahresgehalt für einen Ballack bzw. für einen Diego ausgeben kann, ohne dass irgendein Druck besteht und damit ( jedenfalls im letzten Jahrzehnt)den Platz solcher Traditionsvereine mit großem Einzugsgebiet und großer Fußballgeschichte wie etwa Nürnberg, Kaiserslautern, Köln oder M.Gladbach oder auch nur Hertha einnahm.

    Das ist nicht Neid oder Mißgunst, das ist eben ein anderes Verständnis von der Bedeutung eines Vereins als Zusammenschluss von Hinz und Kunz, die selbstlos was unterstützen, was sie lieben. Es ist also eine Frage der Philosophie.

    Es geht dabei auch nicht um Turbine oder Duisburg.
    Es geht um Retorte oder keine Retorte.

    Der FF ist jung! Wenn dann die FF-Mannschaft des VfL von den Wolfsburgern weiterhin mit einem derartigen Zuspruch angenommen werden sollte, ist ja alles o.k..

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  • Sheldon sagt:

    @jochen-or: Wolfsburg wird für mich nie ein Traditionsklub sein können, weil Wolfsburg künstlich ist. Da tragen nicht die Fans den Verein, sondern da trägt ein Konzern den Verein, genauso wie die gesamte Stadt.

    Allgemein finde ich es nicht so schlimm, dass sie sich Spielerinnen kaufen, die sind schön blöd, wenn sie dahin gehen, nach Wolfsburg werden die nirgendwo mehr glücklich (oder hat es außer Dzeko nach WOB noch zu irgendwas gebracht).
    Was ich allerdings bedenklich finde, ist, dass ein Verein, der so in Kohle schwimmt, nicht in der Lage ist, ein vernünftiges Stadion auf die Reihe zu bekommen:
    Der Platz unbespielbar, Schröder durfte auf einem Gartenstuhl Platz nehmen, ganz zu schweigen vom „Komfort“ der Sitzgelegenheiten.

    Zum Thema Potsdam: Potsdam wird nicht großartig gesponsort, Potsdam kann sich die Spielerinnen nur leisten, weil sie aus der jeweiligen Saison ein Plus erwirtschaftet haben, keine Ablösen zahlen und damit Gehälter in einem bestimmten Rahmen durchaus imstande sind zu zahlen.
    Auch denke ich nicht, dass Potsdam bei den Gehältern so tief in die Tasche greifen muss, schließlich haben sie fast schon eine Garantie auf Erfolg!

    @uwe: Du weißt genau, wen ich meine^^

    @laasee: Zwei Tore bei einem 8:1? Für Inka Grings müsste das doch viel zu wenig sein. Schließlich hat sie vor 1 Jahr beim 9:0 gegen Leverkusen noch 5 Tore geschossen, wenn du mich fragst, ein katastrophaler Abstieg^^

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  • Jennifer sagt:

    @Jochen-or: soweit ich weiss spielen Diego und Ballack nicht bei den jeweiligen Frauenfussball-Vereinen (oder habe ich da was verpasst?). Meiner Meinung nach geht deine Philosophie nicht auf, weil du eben den Männerfussball nicht mit dem Frauenfussball vergleichen kannst – und im Gehaltsgefüge schon gar nicht. Deswegen steht dein Beitrag auf sehr schwachen Beinen und sagt über die jeweiligen Frauenfussball-Vereine eben nichts aus.

    Somit bleibe ich dabei: @Frieda: toller Beitrag, aber wie gesagt, da haben einige TP-Fans taube Ohren und scheuen sich, mal im eigenen Lager zu recherchieren. Warum eigentlich? Dann könnte die Wahrheit ans Licht kommen und man könnte nicht mehr auf die Vereine, die man eigentlich gar nicht mag, draufhauen.

    @Waiiy: Eine ausgeglichenere Saison wünschen wir uns, glaube ich, alle. Das macht die Liga spannend und ist auch für den Zuschauer interessanter. Wird aber wahrscheinlich noch ein paar Jahre dauern. Deswegen bringt es meiner Meinung nach nichts, die Vereine zu verurteilen, die finanzielle Mittel und auch Ausbildung in die Frauenmannschaften investieren. Zu den Vereinen gehört übrigens auch Potsdam, aber die Mannschaft fehlt regelmäßig in den Beschuldigungen, da die meisten hier offensichtlich TP-Fans sind.

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  • Detlef sagt:

    @Frieda und Jennifer,
    Ich stimme Waiiy absolut zu, und würde Euch beide bitten, nicht immer alle TURBINE-Fans über einen Kamm zu scheren!!!
    Es gibt sehr viele Potsdam-Anhänger, die ihren Lieblingsverein sehr wohl realistisch einzuschätzen wissen!!!

    Ein Verein ist nicht deshalb moralisch besser, nur weil er schon vor vielen, vielen Jahren gegründet wurde!!!
    Und sportlich mußten ja schon einige sogenannte Traditionsvereine die Segel streichen!!!
    Teams wie Siegen, Bergisch-Gladbach, VFB (später Heike) Rheine, Flaesheim-Hillen, oder der FSV Frankfurt sind entweder komplett verschwunden, oder in die Niederungen des Regionalsports abgetaucht!!!
    Was half ihnen denn ihre tolle Tradition, als die Finanzen ausgingen???

    Auch der SC 07 Bad Neuenahr stand schon mal kurz vor dem Absturz, und den HSV-Frauen droht nach wie vor der finanzielle Exitus!!!

    Wie waiiy schon richtig anmerkte, muß jeder Verein aus seinen regionalen Möglichkeiten das Beste machen!!!
    Und niemand hat das Recht darüber seine Nase zu rümpfen, nur weil die Möglichkeiten des einen Vereins, nicht überall universal umsetzbar sind!!!

    PS.
    Auch TURBINE POTSDAM begann vor 40 Jahren als „Werkself“ mit dem FF!!!
    BSG hieß ja nix anderes als Betriebs-Sport-Gemeinschaft, und war demnach die „Werkself“ des örtlichen Energieversorgers, wovon eben noch heute der Name TURBINE zeugt!!!

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  • laasee sagt:

    @jochen-or

    You are 100% correct about 50+1. It is the best model.
    The example of England is also 100% correct.
    The mens clubs are massively in debt – the mens clubs control FF clubs.
    FF in England is not allowed to develop naturally because of one simple problem – the greed of MF.

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    Fraulein ‚Uber Goalgetter Of Eternity‘ scored 2 goals and also had 2 assists in the game yesterday.
    That is now 3 goals and 3 assists in 2 games.
    She is a proper team player and always helps her team.

    All is going well in Switzerland.

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  • Sheldon sagt:

    Für mich können Vereine wie Bayern, HSV, Leverkusen oder Freiburg gerne alle gut spielen in der Bundesliga, denn hier sind die Sparten bei Männer und Frauen relativ getrennt.
    Die Frauen müssen sich alles hart erarbeiten, müssen viel in eigene Jugendarbeit stecken, um überhaupt liquide zu sein. Dann können sie meinetwegen sich auch gute Spielerinnen holen, wenn es mit ihrer Gehaltsschiene übereinstimmt.

    Doch ich habe keinen Deut Respekt vor einem Verein, der so offensichtlich mit seinem Geld rumschmeißt, als wüchse es auf Bäumen, die gesamte Liga abwirbt, dann aber nicht einmal ein vernünftiges Stadion, das zudem halbwegs sauber ist, mit einem bespielbaren Platz und ordentlichen Trainerbänken auf die Reihe bekommt.
    Das sind für mich in diesem Bereich Lizenzauflagen, ich war überaus schockiert, als ich gestern DFB-TV angeschaltet habe und so ein Stadion sehen musste!

    Dazu tut Wolfsburg absolut gar nix für den Frauenfußball! Ihre Nachwuchsarbeit ist desolat, noch nie konnte eine gute Spielerin transferiert werden, bis auf die beiden Müllers (Claudia und Martina) konnte sich noch keine Spielerin international durchsetzen.
    Dafür kauften sie immer und immer und immer wieder, Wolfsburg ist der einzige Verein, der eine negative Transferbilanz in der Liga hat in den letzten 5 Jahren.
    Spielerinnen, die noch ein paar Jahre zuvor aussichtsreich nach Wolfsburg geholt wurden, verschwanden irgendwo im Unbekannten oder in der 2. Mannschaft und wurden durchgereicht und alle paar Jahre tauschte sich der Kader komplett aus.

    Wer, bitte wer ist denn bei Wolfsburg (Startelf) vom Verein ausgebildet worden?
    Smith war 28, als sie kam, Omilade 25, Henning ist jetzt 21. Im Mittelfeld ist Goeßling ebenfalls schon 25, Keßler 23, Hartmann war 28, als man sie holte, und vorne hat man mit Müller (25 beim Transfer) und Pohlers (32 beim Transfer) auch keine Urgesteine.
    Lediglich Faißt, Vetterlein (die demnächst wohl auch gegen die 22-jährige Jana Burmeister ausgetauscht werden wird) und Jakabfi, die mit 19 nach Deutschland kam, wurden ganz oder teilweise vom Verein ausgebildet. Auf der Auswechselbank findet sich mittlerweile auch keine echte „Wölfin“ mehr. Und wen mussten sie dafür abgeben? Niemanden!

    […] Und was ist nun mit Wolfsburg? Sie haben sich jahrelang immer die besten Spielerinnen zusammengekauft und dennoch nie Anschluss an die Spitze gefunden.

    So ein Verhalten zerstört einfach die Idee des gemeinschaftlichen Aufbaus des FFs, der aus einem qualitativen Geben und Nehmen besteht. Jeder Verein hat Probleme, ein Team mit vielen Superstars zu halten, Duisburg wäre daran beinahe zugrunde gegangen.
    Nur wenn es Vereinen finanziell nicht möglich ist, Altstars langfristig durchzufüttern ohne Gegenleistung, dann bleibt die Qualität im Fußball dauerhaft konstant, da es dann zum jugendlichen Wettrüsten kommt.

    Ich jedenfalls bin der Ansicht, dass von mir aus auch in 100 Jahren nur 2000 Zuschauer zu einem Spiel kommen können, Hauptsache, die Qualität des Spiels ist auf dem höchstmöglichen Level!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • MOPessen sagt:

    @Sheldon, @jochen-o
    Kurze nebenbei Info ich komme aus einem Verein mit über 2000 Mitgliedern. Darum bekomme ich beim Lesen eure Kommentare Gänsehaut am rechten Knie vor ekel (Sorry). Ich finde es ja schön das ihr noch so romantische Vorstellungen von eurem verein habt, aber die gehen nun mal leider an der Realität vorbei. Im Fußball, egal ob bei Männlein oder Weiblein, geht alles über Sponsoring. Sei es nun mal ein Konzern, eine große deutsche Bank oder Zuschüsse von Vatter Staat und oder Sportbunde. Warum nun letzteres nun “moralisch“ besser als anderes ist lässt sich mit einem Wort beschreiben. Doppelmoral. Der einzige Unterschied zwischen Werks und “Traditonsvereinen“ ist die Anzahl an Sponsoren. Der Vfl hat halt einen ganz großen Sponsor mit dem VW, das ist alles.

    @jochen-o
    Es gibt im Deutschen (Herren) Fußball nur einen Verein der den Finanziellen Rahmen sprengt und das ist der FC Bayern. Nur mal so ein paar zahlen:
    100 Millionen von Adidas, 100 Millionen von Audi, zwischen 20 und 30 Millionen von Burger King. Und nicht zu vergessen den größten Jährlichen Trikot Sponsor der Liga mit fast 30 Millionen T-Mobile.

    Wenn man die Tranferbilanz von der Saison 06/07 bis heute nimmt hat der FCB ein Minus von 165,75 Millionen. Der ach so böse Vfl Wolfsburg hat ein Minus von 83 Millionen. Und Bayer sprengt den Rahmen Volkommen mit einem Transferminus von 8 millionen.

    @sheldon Wo soll ich bloß anfangen???
    “ Die Frauen müssen sich alles hart erarbeiten“. Sowohl der Hauptverein des HSV als auch die Bayern geben einen Dreck um ihre FF Abteilung. Da können die Mädels noch so hart arbeiten. Bei den Bayern dürfen die Mädels ja nicht mal auf den eigentlichen Bayern trainingsplätzen trainieren. Tolle Tradition!!

    “keinen Deut Respekt vor einem Verein, der so offensichtlich mit seinem Geld rumschmeißt“ .Und wieder die schöne Doppelmoral. TP holt sich ja nie Spielerinnen von anderen vereinen. Die Lira ist auch nur nach TP gewechselt (nach einer Saison in der sie mehr Titel mit dem FCR als TP gesammelt hat) weil der Herr Schröder so schöne Augen hat.

    “der eine negative Transferbilanz in der Liga hat in den letzten 5 Jahren“. Ja unverschämt aber auch. Und das alles auch noch während einer heim WM. Das ist echt untragbar!!!!!

    “Sie haben sich jahrelang immer die besten Spielerinnen zusammengekauft“. Was so Vereine wie Turbine oder gar die Frankfurter NIE machen würden.

    “So ein Verhalten zerstört einfach die Idee des gemeinschaftlichen Aufbaus des FFs, der aus einem qualitativen Geben und Nehmen besteht “. Ich frage mich nur was die Fans vom USV Jena über so einen Satz denken?? Jena musste auch mehr geben als nehmen.

    Und was die Stadion Beschwerde angeht. Tja Kumpel willkommen in der Welt des Amateursports. Nicht jeder hat das Glück ein mit Steuergeldern finanziertes Stadion ( 8 Mio., Konjunkturpakets II) zu bekommen. Ja ja diese Doppelmoral.

    “da es dann zum jugendlichen Wettrüsten kommt“ Hat dir das Conny Pohlers erzählt???

    Ach ja eines noch mal an alle. Im Frauenfußball werden nicht Gehälter angeboten sondern gesamt Konzepte!!!!! Da fällt vieles rein wie z.B. Studium, Job oder Familie. Liras Job in Frankfurt ist momtan halt in Kameras zu lächeln. Also zu sagen die Spielerin geht nur wegen des Geldes ist ein absoluter Irrglaube.

    Soooo!! Das musste mal raus!

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  • maxsee sagt:

    man kann sich nur freuen über eine derartig sachliche Debatte zum FF(Waiiy, sheldon), jenseits einseitiger Vereinsbrillen.
    Man sollte dabei aber nicht die Sportauffassungen oder Philosophien der Manager und Vereinsoberen auslassen. Schröder ist und bleibt eben Schröder.
    Warum der sheldon-Beitrag editiert werden musste, bleibt ein Buch mit sieben Siegeln.

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  • Frieda sagt:

    @ Sheldon
    Was ist eigentlich an einem roten Gartenstuhl besser als an einem weißen Gartenstuhl? Bis zur Renovierung des Potsdamer Stadions musste Herr Schröder nämlich auch zuhause immer auf einem Gartenstuhl sitzen. Und renoviert wurde das Stadion nicht wegen Turbine, sondern wegen Babelsberg.
    QED … Doppelmoral.

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  • Sheldon sagt:

    @Frieda: Stimmt, wenn es nach Schröder gegangen wäre, hätte Turbine schon 2006 oder 2007 ein vollständig neues Stadion bekommen, doch damals wurde von Seiten der Kommunen dicht gemacht. Und da Turbine sich noch nie dadurch ausgezeichnet hat, Geld zu bunkern, konnte es eben nicht gebaut werden.
    Ich würde mich über ein neues, edles Stadion für 10.000 Zuschauer riesig freuen, wenn es denn machbar wäre.
    Ist halt der Osten…

    @maxsee: Lass gut sein, ich bins gewöhnt 😉

    So und jetzt @MOPessen: Tut mir leid, aber in dem Dorf, wo ich herkomme, gibt es nur einen kleinen Männerverein mit vielleicht 500 Mitgliedern bei 4000 Einwohnern, als nix über 2000 Mitglieder.
    Trotzdem sind bei Heimspielen in der Kreisliga immer so 200, 300 Menschen da, bei Meisterschaftsspielen sogar 500 bis 800.
    Das ist Tradition!

    Zu dem Verhältnis Wolfsburg-Bayern in der Bundesliga, lass mich nur soviel sagen: Bayern hat Sponsorenverträge. Hat Bayern ein schlechtes Jahr, dann sind die Sponsoren weg.
    Der VfL gehört Volkswagen faktisch. Egal, wie sie spielen, zur neuen Saison fließen die Millionen ohne Ende. Ähnlich wie bei Hopp in Hoffenheim.

    In Hamburg und in Bayern muss im FF erst einmal Tradition entstehen, der steinige Weg ist immer noch der einzig Richtige!
    Bei Turbine konnte man sich Stars wie Bajramaj nur solange leisten, wie sie nicht zuviel Geld verschlungen und solange der Verein genug Plus erwirtschaftete. Deswegen wurde sie ja auch diesen Sommer weitergegeben.

    Jena ist genau das richtige Beispiel. Sie mussten mehr geben als nehmen, weil es keinen Ausgleich gibt. Ähnlich auch das Beispiel Hamburg, die leergekauft wurden.
    Die großen Vereine können Stars en masse kaufen, ohne selbst Spielerinnen abgeben zu müssen.
    Bei Turbine wurde gerade mal eine hochklassige Spielerin verpflichtet, nämlich Anonma. Berger und Hanebeck kamen aus der 2. Liga, für die interessierte sich eh keine xxx. de Ridder kam aus den Niederlanden, an der war auch kein anderer Bundesligist dran, dazu noch Göransson vom HSV, vielleicht ein weiterer kleiner Star. Dafür gingen teure Spielerinnen wie Keßler, Bajramaj, Henning, Schumann ab. Ich glaube nicht, dass Turbine dieses Jahr mehr ausgegeben als eingenommen hat.

    Und ein letztes Wort zur Vermarktung der Spielerinnen: Muss nicht sein. Ich hätte lieber einen Frauenfußball, wo jede Spielerin ein Grundgehalt von vielleicht 20.000 Euro im Jahr verdient, als dieses Tussi-Gehabe, das nix bringt und nur der Qualität des FFs schadet, weil die Spielerinnen abgelenkt sind.

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  • benkku sagt:

    @Detlef: Ich glaube nicht, daß man eine DDR-Betriebssportgemeinschaft mit einer „Werkself“ wie Bayer oder WOB vergleichen kann. Und ich glaube, daß es im Normalfall völlig ausreicht, einen Satz ganz schlicht mit einem Punkt (.) zu beenden. Deine Beiträge lesen sich, als würdest du einen die ganze Zeit anbrüllen, nix für ungut.

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  • KateS sagt:

    @Sheldon: Auch wenn es vermutlich schlicht sinnlos ist, an deine Vernunft oder gar an Fakten zu appellieren, versuche ich es dennoch. Zum Thema Potsdam und Sponsoren: Ich empfehle einfach mal folgende Seite: http://j.mp/qUtPFY
    Da kann man alle nachlesen und erkennt, dass Potsdam sehr wohl auch auf Sponsoren angewiesen ist. Allein über die jährlichen Zuschauereinnahmen ist der Etat, den Potsdam aufbringen muss (ich sage nur allein Champions League Auswärtsspiele und damit verbundene Reisekosten).

    Zum Thema Tradition: Du gestehst dem HSV und Bayern München Zeit, um eine Tradition im FF zu entwickeln, aber Bayer Leverkusen und Wolfsburg nicht? Verstehe ich nicht. Zumal Leverkusen sehr bekannt ist, für gute Jugendarbeit im Frauenbereich. Aber vermutlich wirst du wieder ein Argument hierfür aus dem Hut zaubern, weshalb Leverkusen und auch Wolfsburg „schlecht“ sind und keine Tradition haben.

    Zum Thema Bajramaj: „Bei Turbine konnte man sich Stars wie Bajramaj nur solange leisten, wie sie nicht zuviel Geld verschlungen und solange der Verein genug Plus erwirtschaftete. Deswegen wurde sie ja auch diesen Sommer weitergegeben.“ Entschuldige mal??? Was ist das denn für ein Satz? Lira Bajramaj ist ein Mensch und das was du da schreibst, klingt als hätte TP einfach einen Gegenstand, der nicht mehr gebraucht würde, abgegeben. Das geht gar nicht. Man kann über diesen Transfer denken, was man möchte, aber du solltest bei deinen Formulierungen einfach etwas respektvoller sein. Du schreibst hier immer über Menschen, das scheinst du manchmal zu vergessen.

    Und TP hat teure Spielerinnen abgeben? Woher weißt du das denn? Hast du die Gehaltszettel der genannten Spielerinnen gesehen?

    Dein Satz: „Muss nicht sein. Ich hätte lieber einen Frauenfußball, wo jede Spielerin ein Grundgehalt von vielleicht 20.000 Euro im Jahr verdient,…“ kann auch nicht wirklich dein Ernst sein. Wie bitte schön, soll denn dann der Lebensunterhalt der Mädels und Frauen gewährleistet sein? Sollen die noch nen 100% Job machen? Hast du mal ausgerechnet, was das für ein monatliches Gehalt gäbe? Aber kein Ding, ich gehe davon aus, dass jede Spielerin in der Bundesliga ihren Sport aus purem Idealismus ausübt und sehr gerne den ganzen Aufwand den Leistungssport so mit sich bringt, nur betreibt, um Fans wie dich und mich zu unterhalten und das sie das Gehalt überhaupt nicht nötig haben. Vermutlich ist es für sie auch kein Problem evtl. als Sportinvaliden später in der beruflichen Wahl vielleicht eingeschränkt zu sein. Ist kein Problem, denn sie hatten ja 2-15 tolle Jahre in der Frauenbundesliga mit 1500 EUR monatlich…

    Ich finde jeder Verein, der versucht den FF voran zu bringen, egal wie und mit welcher Philosophie hat seine Daseinsberechtigung… auch oder vor allem die, die gerade damit anfangen. Man kann so einiges anprangern, aber nen Verein zu verurteilen, weil sie sich FF mit aufs Banner zu schreiben, widerspricht doch ein wenig dem Wunsch der meisten Fans nach mehr Visibilität des FF in der Öffentlichkeit. Und ich meine nicht in der bunten Presse, sondern einfach mal auch Fernsehübertragungen von Spielen…

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  • Frank W. sagt:

    Mal ein kleiner Einschub zu den angesprochenen Traditionen. Der VfL Wolfsburg hat einen bestehenden Frauenbundesligisten übernommen (den WSV Wenschott) anstatt selbst von Unten einen aufzubauen. Ebenso Bayer Leverkusen, die haben einen 2. Ligisten übernommen.
    Bayern und der HSV haben selber eine Frauenmannschaft aufgebaut.

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  • Detlef sagt:

    @benkku,
    Ich habe Werkself ja nicht umsonst in „“ gesetzt, weil der Vergleich schon ein wenig hinkt!!!
    Aber im Prinzip stellte auch damals schon der Betrieb für seine BSG alles zur Verfügung (wenn überhaupt verfügbar), was diese zur Ausübung seiner unterschiedlichen Sportarten benötigte!!!
    Und das ging eben bishin zur Benennung eines Trainers oder Trainerin!!!
    Soweit ich mich erinnere, hatte der Betrieb sogar für die Reisekosten der Sportler aufzukommen, und stellte meist einen werkseigenen Bus/LKW zur Verfügung!!!
    Das waren natürlich keine noblen Reisefuhrwerke wie heute, sondern meistens sehr betagte Fahrzeuge, die nicht selten unterwegs ihren Dienst versagten!!!

    Da wir heute nicht mehr in einer Mangelgesellschaft leben, haben die „Betriebe“ natürlich ganz andere Möglichkeiten als damals!!!
    Deshalb geht es heute auch um wesentlich höhere Summen, aber im Prinzip war eine BSG auch eine „Werkself“!!!

    @Sheldon,
    Bitte informiere Dich doch einmal etwas genauer mit der Finanzpolitik von TURBINE POTSDAM!!!
    Was Du hier so schreibst, hat nämlich mit der Realität nicht sehr viel gemein!!!
    Am besten Du wirst Mitglied bei TURBINE, und gehst zu den jährlichen Mitgliedersitzungen in die Waldstadt!!!
    Dort werden dann unter anderem auch Kassenberichte erläutert!!!
    Ohne erfolgreiches Sponsoring wäre Potsdam dort, wo TB Berlin, Heike Rheine, Wattenscheid, Flaesheim oder andere ehemalige Bundesligisten heute stehen!!!

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  • fisch sagt:

    @ MOPessen
    Konntest auch nicht schlafen vor soviel Unsinn hier, nicht wahr?
    Kannst einfach nicht verstehen, dass hier einige Turbinefans ihrem Ärger Luft machen, dass es in der FF-BuLi seit Jahren genau zwei […] (Ffm, WOB) gibt, die Turbine mit dem Geld ihrer Sponsoren/Eigentümer immer wieder […] die besten, zum größten Teil selbst entwickelte/weiter
    entwickelte Nationalspielerinnen, zu sich locken:
    1. so den sportlichen Hauptkonkurrenten schwächen um jeden Preis
    (s. z.B. Lira’s Rekordgehalt in Ffm) und so
    2. den sportlichen Erfolg kaufen.
    Nachwuchsentswicklung: weitgehend Fehlanzeige.
    Klar, Turbine holt auch Talente: aus Saarbrücken, Essen, Jena, Hamburg, aus der 2. Liga und aus dem eigenen Nachwuchs. O.a. Punkte fallen dabei aus – das ist der große Unterschied in der Philosophie von Turbine und vor allem des verdienstvollsten FF-Trainers (m.E. der Welt), Bernd Schröder. […]
    Der 2:0 Sieg Turbines in WOB war für uns Turbinefans deshalb ein toller Triumph und gleichzeitig Balsam auf unsere Seele.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Sheldon sagt:

    Dass es auch in Potsdam Sponsoren gibt, das habe ich auch nicht geleugnet. Natürlich sind auch die wichtig.
    @Kate: Nur, hast du dir die Liste mal angeschaut, die Turbine sponsoren? Ich jedenfalls habe außer Mercure Hotel und DKB keinen wirklich großen Sponsor gesehen. Das waren alles mittelständische Unternehmen, keine großen Firmen wie VW. Auch in diesen Firmen muss jeder Pfennig zweimal umgedreht werden.
    Und die finanzieren Potsdam auch nur, um die Region zu stärken.

    Bei HSV/Bayern Leverkusen/Wolfsburg schließe ich mich Frank W. an, er hat das ja sehr gut erklärt.
    Dabei würde ich Leverkusen noch durchgehen lassen, weil Leverkusen auch verhältnismäßig gut beide Abteilungen auch finanziell trennt und damit zwei eigenständige Klubs unterhält. Damit hat Leverkusen eine ähnliche Ausgangslage wie Traditionsklubs wie Jena oder Essen.

    Zum Thema Gehälter: Sei mal froh, Jena-Spielerin Groll hat gerade ihre Karriere beendet, weil sie einen Vollzeitjob annehmen musste, da bei einem BL-Club gerade mal 500€ monatlich mit allem Drum und Dran maximal verdient hat. Soviel zum Thema Gehälter.
    Vollprofitum wird es im Frauenfußball eh nie geben, eher duale Ausbildung/duales Studium.
    Doch ich finde es einfach ethisch notwendig, dass der DFB die Grundversorgung der Spielerinnen gewährleistet, wenigstens in der 1. Bundesliga. Doch dies ist gerade wegen Vereinen wie Wolfsburg nicht möglich, die durch ihre regelrechten Leerkäufe dazu beitragen, dass Vereine wie Jena, Leipzig oder Essen untergehen, weil sie von einem riesigen Verein dominiert werden, dem sie mit ihrem kleinen, mittelständischen Betrieb keine Parolie bieten können.

    Dieses Modell trägt auch nix Produktives zur Gestaltung der Bundesliga bei, dies ist im Gegenteil eher der spanische oder englische Weg, wo es 4-5 Riesen gibt und der Rest darum kämpfen muss, irgendwie die Gehälter zu zahlen und trotzdem erfolgreich zu spielen.
    Und wollen wir wirklich in der deutschen Frauenfußball-Bundesliga streikende Spielerinnen?

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  • MOPessen sagt:

    @sheldon und jochen
    ich möchte mich hiermit noch mal für meinen sarkastischen ton entschuldigen.
    Ich schiebe es mal auf die Uhrzeit 😉 Es war nicht als persönlicher angriff gemeint!
    Mit dem Hinweis auf meine Tätigkeit im Verein meinte ich eigentlich nur das ich halt den Profi/halb Profi Bereich von innen kenne. Und als Nebeneffekt halt viele „V-Männer“ 😉 in Vereinen wie z.B. (Schalke, Bochum, ESG, FCR und MSV) habe. Darum weis ich halt dass es sowas wie schlechtes Geld nicht gibt. Was ich euch allein über den S04 erzählen könnte. Gerade das hin und her geschiebe von der Arena zur Bilanzaufbesserung und die Involvieren der Stadt Gelsenkirchen sowie anderen ansässigen Firmen. Wenn man dagegen dann sieht was Bielefeld durchmachen musst obwohl es nicht ansatzweis so überschuldet ist. Aber naja anderes Thema 😉

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  • MOPessen sagt:

    Ein Wort noch an die Redaktion und an laasee.
    Ich finde es echt schade dass schon wieder ein in meinen Augen gut und interessante geführter Thread geschlossen wurde. Gut fand ich besonders den Beitrag von waiiy, ein danke noch mal an dieser Stelle, und
    hätte dort gerne Diskussion weitergeführt. Sheldon und ich haben und ja auch angegiftet aber trotzdem war da noch gegenseitiger Respekt. Also nehm ich ihn aus der Verantwortung für das schließen raus. Ich sage da ja nichts neues, und will vor allem niemanden in die Pfanne hauen, aber wir kennen alle die Person um die sich sowas immer dreht. In anderen Foren gibt es die Möglichkeit der Verwarnung und als letzte Instanz Sperrung. Ich denke das wäre hier auch mal angebracht. Dadurch dass die Kommentare ja geprüft und freigeschaltet werden und auch die Mailadresse vorhanden ist kann man sowas auch technisch durchführen.

    @laasee
    I know that you are passionate about FCR and Inka and there is nothing wrong about that. But people are sick and tired of being sick and tired. You are repeating yourself over and over again like a parrot. So all I’m asking you buddy is keep it down a little bit so we can all get along.

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  • laasee sagt:

    @MOPessen

    I understand where you are coming from and I respect your point of view.
    I agree that the numerous comments with Sheldon may be tedious and boring to others.
    I attempted to answer and correct some of his assertions that were incorrect.

    I appreciate that for others it may not have been much fun to observe and I have understanding for that.
    However, it was an exchange of views between two people.
    I argue factually and logically and always back up my comments.
    If other people do not agree with what I write, then they have the option of debating or ignoring.

    However, I think there is a far, far deeper issue.
    I think that Inka Grings is many peoples bad conscience.
    Mentioning her makes many feel uncomfortable with themselves.
    It is interesting to note that the 5 or so Threads that have been stopped were all Inka Grings related.

    Everybody knows that she has been screwed over on many occassions by her own Federation and also by her own club.
    But very few people speak up for her. That is the real issue!
    What I write in support of her makes many feel very uncomfotable because they know that what I write is factual and true.
    They also know that they have always remained silent when she has repeatedly encountered problems.
    If what I write troubles other peoples consciences then that is their problem not mine.

    I would never ever tell you what you should or should not write. It is called RESPECT.
    If what I write about Inka Grings bores you, then you always have the option of ignoring my comments.
    If what I write about Inka Grings troubles you, then that is a matter that you have to deal with yourself.

    I am not angry with you but I want to make this absolutely clear – do not ever again tell me or suggest what I can or can not write.
    As for any form of censorship? Please get real.

    danke

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  • MOPessen sagt:

    Auf zu Kommentar Hattrick

    @sheldon
    Wir beide reden viel aber leider aneinander vorbei 😉
    Nochmal es gibt sowas nicht wie schlechtes Geld/Sponsoring. Noch mal ein paar Fakten:

    KEINER investiert so viel in die Nachwuchsförderung wie Herr Hopp und sein Hoffenheim. Fakt!

    Vfl WOB besteht nicht nur aus den beiden Fußball sparten. FAKT!!
    Daher auch Verein für Leibesübungen Wolfsburg. Der gesamtverein bedient alle möglichen olympischen Sportarten.

    Der VFl Wolfsburg (Herren) ist A-Jugend Meister. Fakt!!

    Felix Magichnicht ist anscheinend nicht mehr in der Lage Jugendspieler zu integrieren. Fakt! War auf Schalke auch so.

    Der gesamtetat vom Wob wurde bei Misserfolg „immer“ gekürzt. Fakt!!

    Felix ist damals gegangen weil der Konzern sein gefordertes Gehalt nicht zahlen wollte und nicht konnte. FAKT!!!!!!!

    Diese Vereine sind längst nicht so böse wie sie gemacht werden ;-).

    Auch TP holt anderen Vereinen zentrale Spielerinnen weg. Keßler aus Saarbrücken, Lira vom FCR und nicht zu vergessen Anomamamamma 🙂 aus Jena. Was ja auch nicht falsch ist.
    Potsdam ist der größte Dominator der Liga gefolgt von Frankfurt. Der FCR könnte auch Dominieren aber dort werden Talente zu schnell abgegeben weil sie wegen Altstars keine Chance bekommen. Was sich aber anscheinend geändert hat. Zum Glück!!

    Um wieder auf das Geld zurück zu kommen. Hinter TP steht halt Vatter Staat (Stadionumbau z.B.), Dfb und andere Sportbünde und hinter WOB steht halt VW. So oder so beide müssen sich im Misserfolg rechtfertigen.

    Schrödi hat übrigens ein super interview in den 11Freundinen Magazin gegeben. Dort hat unter anderem auch gesagt dass es mehr Konkurrenz geben muss damit der FF voran kommt. Außerdem spricht er dort auch das Thema Stadien an.

    Ich muss dir leider bei der Argumentation das man HF und FF Bereich beim FCB oder HSV getrennt betrachten muss wiedersprechen. Denn am Ende des Monats steht bei Frau Simic als auch bei Herrn Kroos der Name vom Ulli auf den Gehaltscheck. Und genau da liegt der kern meiner Argumentation. WOB hat die Gunst der Stunde (die WM) genutzt um den FF Bereich ihres Vereines zu puschen. Während die anderen Vereine sich einen Dreck um den FF Bereich scheren. Ein Beispiel:

    Puma kommt an und bietet den Bayern Mädels ein ausrüstungsvertrag in Höhe von 5 Mio. Euro an. Was meinst du was passiert. Ich kann es dir sagen, NICHTS!!!!! Warum? Weil der Gesamtverein FCB mit Adidas einen Vertrag hat. Darum können sich die Mädels anstrengen, hart arbeiten und noch so viel Herzblut in die Sache stecken wie sie wollen. Solange es den Ulli nicht interessiert gibbet koan Göld. Achte doch mal bei den Mädels von WOB aufs Trikot (Dell). Die dürfen andere Sponsoren haben als ihre männlichen Gegenstücke.

    Und jetzt frag ich dich! Wer macht da eher den FF kaputt? WOB oder der FCB.

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  • Frank W. sagt:

    Kleine Anmerkung zum VfL Wolfsburg, seit 2001 ist die Fussballabteilung ausgegliedert, denn seit dem heißen sie VfL Wolfsburg – Fussball GmbH.
    Und VW ist auch nur Sponsor der FussballGmbH.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Gähn…

    @MOPessen: Erstmal danke für die Inschutznahme, muss aber nicht sein, ich bin das hier schon gewöhnt, dass man hier mal die Ellenbogen ausfahren muss…

    Zu deinen Fakten: Fakt sind für mich nur zwei Dinge:
    1. Felix ist wieder in Wolfsburg, was für sich spricht, was die Jugendförderung anbelangt, die ist = 0!
    2. Das Nachwuchsfördersystem bei Hoffenheim scheint qualitativ nichts abzuwerfen, schließlich ist noch kein Spieler von halbwegs vernünftigem Format daraus hervorgegangen, alle großen Spieler Hoffenheims kamen aus dem Ausland!

    Zum Thema TP, FFC und VfL: Natürlich transferieren sie Spielerinnen, doch sie müssen auch jedes Jahr dafür viele gute Spielerinnen abgeben: Im diesem Jahr mit Bajramaj, Keßler und Henning drei Nationalspielerinnen, 2008 mit Angerer, Carlson, Omilade und Pohlers sogar vier damals noch aktuelle Nationalspielerinnen.
    In Potsdam gibt es immer nur 1 oder 2 wirklich eingekaufte Stars, alles andere wird von kleinen Vereinen gekauft, die eh in finanziellen Schwierigkeiten sind.
    Ich habe zum Beispiel auch nix gegen den Wechsel von Maroszan nach Frankfurt gesagt, oder? Oder von Kleiner nach Frankfurt? Oder von Goeßling nach Wolfsburg?
    Das sind alles kleine Fische. Die spielen zum Teil noch Jugend.
    Doch ich habe nur etwas gegen diese Masseneinkäufe gesagt. Ist es gesund, wenn ein Club in einem Jahr allein 5 Topstars einkauft? Gerade mit Goeßling und Burmeister wurden da ebenso zwei Stützen abgeworben. Und wen mussten sie dafür abgeben? Keine Spielerin von Top-Format, die Ziele der Abgänge waren „Unbekannt“ oder „Karriereende“.
    Dazu wird auch hier 0,0% in die Nachwuchsarbeit investiert. Nach 5 Jahren ist mit Franziska Fiebig zum ersten Mal wieder EINE Spielerin aus der zweiten Mannschaft in die erste aufgenommen worden.
    In der Zeit kamen bei Potsdam allein 11 Spielerinnen aus der eigenen Jugend oder der II. Mannschaft in die 1. Elf.
    Auch in Duisburg kamen in der Zeit 8 Spielerinnen aus der eigenen Jugend oder der II. Mannschaft, beide Teams stehen ohne großen Sponsor vor Wolfsburg.

    Und dann der ewig leidige Vergleich zwischen Wolfsburg und Bayern: Ich habe keinesfalls gesagt, dass Bayern das hervorragende Geschäftsmodell hat. Davon war nie die Rede, sie stehen auch nicht umsonst auf Platz 7 mit nur 3 Punkten.
    Doch du solltest dir mal die Zuschauerzahlen bei Heimspielen der letzten Jahre anschauen. Selbst im Jahr 2008/2009 mit dem sensationellen 2. Platz in der Liga war man beim Zuschauerschnitt daheim nur auf Platz 6.
    Das Geld wird bei Bayern nunmal erst dann fließen, wenn Frauenfußball sich den Kultstatus erkämpft hat. Wenn das Stadion voll ist, wenn FF rentabel ist. Auch bei Bayern wird sehr viel in den FF gesteckt, vor allem in die Jugendarbeit. Bayern hatte im letzten Jahr die jüngste Mannschaft, die jemals ein Frauenfußball-Bundesligaspiel bestritt, auf dem Platz!
    Auch sie haben 10, 11 Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs in der Mannschaft.
    Wenn man es in München schafft, den FF langfristig als Zuschauermagnet zu gestalten, dann werden die Gelder auch kommen von Hoeneß und co.

    Dagegen mag vielleicht Wolfsburg einmal den minimalen Effekt der WM genutzt haben, doch langfristig bleibt nix. Man pusht einmal, dann platzt die Seifenblase und jeder Effekt ist weg.
    Wo betreiben die Frauen beim VfL vernünftige Nachwuchsarbeit? Wo wird FF in Wolfsburg zur Kultsportart? Die Chancen sehe ich in Bayern stärker, auch wenn der Weg steinig sein wird.

    Was bringen denn alle Sponsorengelder? Sobald in Wolfsburg nur wieder Mittelmaß angeboten wird wegen schlechtem Scouting, haben wir eh nur wieder 500 Zuschauer oder weniger.

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  • MOPessen sagt:

    @Markus Juchem
    laasee bekommt von mir noch eine Antwort und dann ist gut. Versprochen 😉
    Also bitte den Thread nicht schließen den ich möchte noch gerne mit shelden und co weiter diskutieren. Vielen Dank.

    @laasee
    I’m sorry but you just made my point. I’m just trying to help here because you take things out of the equation. I don’t want to censor you and I didn’t tell you to shut up. I asked you polite to keep it down. See what I mean. You took it to another level. And that’s why people are so upset. And there are rules in here. And many threads got closed because you brought Inka up even though she wasn’t part of the topic. See what I mean! The last thread was about Potsdam and Wolfsburg and it got closed because of INKA GRINGS. How do you think I feel? I put passion and time in my comments and then the tread got closed because of something that’s not even part of the story. And that’s what makes people angry. I don’t want you to leave the forum or censor you. All I’m asking is that you keep it down a little bit. Again you very welcome to join the topic but leave the gentleman and Inka out of it. Please.

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  • MOPessen sagt:

    @Fank W.
    Stimmt absolut. Das hängt mit Vereinsrecht zusammen! Fußball fällt unter den Bereich Wirtschaftliche Vereine. So ziemlich fast alle anderen Sportarten fallen unter den Bereich Eingetragener Verein, also nicht Wirtschaftlich. Ist bei der ESG meines Erachtens genau so. Und natürlich ist VW kein Sponsor. Dann wären sie ja auch schon blöd. Da gibt es andere Wege die einem dann auch steuerlich zu Güte kommen ;-). Dann geht natürlich auch noch um Zuschüsse und und und.

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  • laasee sagt:

    The biggest problem the Buli has is the organisational and control aspect.
    If there was any intelligent planning, then FF Buli would be based on the MF Buli model.
    There are also many simple ideas that could be implemented immediately.
    All games to be played at the main stadium. So, in Munich the games are played at Alianz Arena (Uli Hoeness will be happy with that „grins“). In Frankfurt at the Commerzbank Arena, and so on.
    Financial matters to be settled by the DFB.
    Also, top games to be played at the same time on Saturdays as MF Buli.

    Simply raising the profile and status of the Buli makes it far better for all the clubs to attract better and more lucrative sponsorship and an independent TV deal.
    It requires proper leadership and direction from those at the very top in football.

    There is absolutely no reason why FF Buli in Germany could not be in the top 10/12 leagues in Europe within 5 years.
    WM proved that there is massive fan potential for FF – provided that it is structured and planned professionally.
    All that is missing is leadership and strategy.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Es ist eine schöne Utopie, doch du verkennst ein bisschen die deutsche Mentalität.

    Zunächst einmal besteht ein organisatorisches Problem. Du kannst immer nur ein Spiel in einem Stadion zur gleichen Zeit austragen. Wenn du allerdings zur selben Zeit wie die Männer spielen lassen willst, sind die Stadien belegt.

    Und hier geht das Problem schon los: Mache den FF dem MF gleich und die Zuschauerzahlen werden schlagartig zurückgehen! Das Problem besteht dabei einfach in der medialen Übersättigung im Fußball: Freitags zweite Liga, Samstags erste Liga, Sonntags erste und zweite Liga, Montag zweite Liga, Dienstag/Mittwoch Champions League, Donnerstags Europa League. Der Plan ist voll. Da passt Frauenfußball nicht mehr rein, zumal man bedenken sollte, dass immer noch mehr Menschen 3. Liga schauen als 1. Liga bei den Frauen.

    Deswegen können FF und MF nicht zusammenarbeiten und dürfen nicht nach den gleichen Prinzipien funktionieren, sondern müssen Konkurrenzunternehmen sein, damit sie nicht noch unter den Rang der 2. Mannschaft rutschen, sondern unabhängig sind.
    Außerdem dürfen die Zeiten nicht zu sehr kollidieren, allerdings sollte der Frauenfußball nicht quasi das „Vorspiel“ für die Männer sein, wie früher im DFB-Pokal, sondern sollte schon unabhängig sein.
    Man könnte beispielsweise die Bundesligaspiele wie momentan zeitgleich zu den der 2. Liga legen, denn hier hat er sogar gute Chancen, den Konkurrenzkampf zu bestehen!

    Das Fanpotential ist nicht mehr da, wenn man sich zwischen beidem entscheiden muss, denn die meisten waren einfach nur froh, irgendwas an Fußball sehen zu können, egal, wie schlecht das Niveau ist. Hauptsache Stadion und Public Viewing!

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  • Nora Kruse sagt:

    @MOPessen:
    Vielleicht meinst du es gar nicht so allgemein, wie du deinen Kommentar über das Vereinsrecht geschrieben hast. Aber dennoch: Fußball ist nicht per se wirtschaftlich, der Rest eingetragen. Der Großteil in Deutschland ist sehr wohl „e. V.“ (die „Vereinsrealität“ ist ja unterhalb der Bundesliga) – und das ist auch möglich, wenn der Fußball leistungsorientiert arbeitet oder wenn ein größerer Sponsor im Hintergrund steht. Und dass dieser Sponsor dann steuerlich nicht als Sponsor auftritt, sondern das z. B. über Spenden macht (es gibt natürlich noch anderen Möglichkeiten), kommt nicht nur dem Unternehmen zugute. Spenden fallen beim gemeinnützigen Verein in den „ideellen Bereich“ und sind steuerfrei, Sponsoring im hohen Maß wäre „Wirtschaftlicher Zweckbetrieb“ und müsste versteuert werden

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  • jochen-or sagt:

    Wollte mich eigentlich nun raushalten, auch wenn ich die Diskussion sehr spannend und durchaus anspruchsvoll finde:

    Aber Sponsoring ist ( zumindest im üblichen Rahmen) Betriebsausgabe und daher steuerlich relevant – der Bürger zahlt also mit – auch beim Gehalt von Ballack und Diego.
    Für Interessierte der Erlass:

    http://j.mp/qdCk1j
    .

    Bei den riesigen Umsätzen von Bayer und VW und den mutmaßlich guten Beziehungen zum Finanzamt werden die Werksvereine schon beachten bzw. dafür sorgen, dass ihre Zahlungen steuerlich als Betriebsausgabe absetzbar sind.
    Da hat Hopp ganz andere Probleme und insoweit mag man seine Zahlungen anders beurteilen, es sei denn, diese laufen über den Werbeetat von SAP.

    Das Problem, was hier bei der Diskussion vernachlässigt wird und zu der wohl überwiegenden Begrüßung solcher „Ein-Sponsoren-Klubs“ führt, liegt darin, dass die Werksvereine eigentlich (Teil-)Unternehmen des Sponsors sind. Bei diesen muss es dem Hautpunternehmen gut gehen – so lange dieses nicht insolvent wird, wird (schon aus Imagegründen, weil es eben um Image der Ware des Hauptsponsors geht) dem Sportbetrieb nichts passieren.
    Da kann man sich schon mal ein paar Fehleinkäufe mehr als der normale Verein leisten.
    Die Drohung für den Werksverein besteht dann,wenn es dem Konzern schlecht geht oder dieser eine andere Werbestrategie entwickelt oder einen Verein wie Bayer Uerdingen in die Wüste schickt, weil man sich auf den Hauptstandort ( mehr Geld an Bayer Leverkusen und diesen zwecks höherer Werbewirksamkeit nach ganz oben bringen)konzentrieren will.

    Insoweit sind diese „Vereine“ gegenüber den 50+1 Vereinen erheblich im Vorteil, bei denen der Mißerfolg sofort eine wirtschaftliche Bedrohung ist, weil die Werbewirksamkeit nachlässt und Sponsoren deshalb abspringen.
    Da hilft dann nur die Anhänglichkeit der Sponsoren bzw. Zahl der Fans, die als Werbekunden nicht verloren gehen, und die dem Klub die Treue halten. Kleine Sponsoren können zudem aus den genannten steuerlichen Gründen nur kleine Beträge als Betriebsausgabe absetzen (s. Erlass).

    Dementsprechend haben die normalen Vereine im Vergleich zu den Werksvereinen einen erheblichen Wettbewerbsnachteil – da kann man dann auch alle Begründungen, die hier gegeben werden wie: die normalen Vereine haben doch auch Sponsoren, staatliche Hilfe durch Schulen etc. vernachlässigen.

    Die Gleichstellung mit diesen ist schlicht falsch!
    Da spielen zwei/drei Birnen unter Äpfeln!
    Eigentlich sind sie Fremdkörper im System!

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  • MOPessen sagt:

    Es will mich anscheinend keiner verstehen 🙁

    Ws zählt ist der Jahresetat!!!

    Ich verstehe diese verteufelei der Werksvereine nicht. Und erst recht nicht das Argument das sie das System kaputt machen. Es gibt nur eine Mannschaft die das System kaputt macht und das ist der Fc Bayern. Wenn es bei denen mal nicht läuft werden halt mal wieder 50 bis 90 Mio. rausgehauen. Aber da hör ich nichts von wegen Financial Fairplay. Schaut euch doch die Liste von Spielern an die der FCB geholt aber nie gebraucht hat. Bestes Beispiel ist Haschemian. Geht als bester Torschütze von Bochum zu den Bayern und spielt dort in seiner gesamten zeit nicht mal 90 Minuten zusammengerechnet. Den einzigen Vorteil den Werksvereine haben, ist das der Sponsor „Kontrolle“ über die Ausgaben hat und sich deshalb der Verein auch nicht übernehmen kann.

    Ich hatte vor ein paar Jahren mal in nettes Gespräch mit dem Reiner Calmund. Ich hatte ihn damals gefragt warum er nicht 2002 die Gelder benutzt hat um mal ein paar wichtige Spieler zu halten?? Worauf er meinte dass es, trotz der CL einnahm, für Bayer finanziell unmöglich war. Er hat mir ihn dem Gespräch auch erläutert das er in der zeit bei Bayer immer um jeden Cent bei der Bayer ag kämpfen musste. Ich meine der Hopp hat ja auch in Hoppenheim jetzt die reisleine gezogen weil die zu sehr mit dem Geld rumgeschmissen haben.

    Darum was zählt ist der Jahresetat, und da ist und bleibt der FCB nun mal domminierend.

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  • Sheldon sagt:

    @MOPessen:

    Wir sollten uns mal fragen, von welcher Situation wir hier reden! Reden wir von einem Bayern oder Wolfsburg oder Bayer von 2002/2003 oder von einem Bayern, Wolfsburg oder Bayer von 2011/2012?

    Ich habe früher auch an allen Enden und Ecken am FCB herumkritisiert, die Liste der Spieler, die sie einfach vom Markt gefischt haben, bei Bayern aber nie zum Einsatz kamen, ist lang:
    Hashemian, Schlaudraff, Rau, Görlitz,…

    Doch man muss auch am Ball bleiben. Im Fußball geht es so schnell. Gehen wir mal vom heutigen Stand aus, wo stehen die Vereine da?
    Bayern hat ein extravagantes Jugendsystem und kauft nicht mehr einfach nur ein, nein, sie kaufen klug ein! Sie stehen nicht ohne Grund da oben und im Bayernkader stecken auch nicht einfach nur die zig Millionen an Transfersummen und Gehältern, dahinter steckt System. Ausgehend von dem Duo Robben/Ribery wurde die Mannschaft in den letzten beiden Jahren wirklich punktuell verstärkt.

    Gehen wir jetzt mal zum VfL Wolfsburg. VW kann und wird jede Summe zahlen, die der VfL für seine Fußballabteilung benötigt, weil sie es sich leisten können.
    Verschiedene Bundesligavereine haben schon im Zuge der 50+1-Regelung versucht, eine Klage gegen den VfL anzustreben, weil die Sponsorenzahlungen von VW an den VfL nicht festgeschrieben sind, also es keinen Vertrag gibt.
    Kein Verein außer Wolfsburg kann es sich leisten, jedes Jahr Millionen für Fehlkäufe rauszuschmeißen, das konnte noch nicht einmal Bayern, weil der Geldhahn irgendwann zugedreht wurde.

    Und das bringt mich zum Frauenfußball. Im Vergleich zu den Männern ist der Etat bei den Frauen nun wirklich nicht nennenswert. Dadurch, dass VW ja im Geld schwimmt, tut es dem Verein nicht weh, gleich mal statt 1 Million 2 Millionen rüberzuschieben. Innerhalb der FF-BL hat dieses aber extravagante Auswirkungen.

    Das bedeutet, hier herrscht keine Kontrolle, weil VW und Wolfsburg so eng zusammenarbeiten, dass Geldtransaktionen nicht nachzuvollziehen sind und die tatsächliche Summe, die zum Verein fließt, im Dunkeln verborgen bleibt.
    Bei Bayern ist diese Kontrolle gegeben, dort bekommt die Frauenabteilung das Geld, das ihr zusteht, und kann sich so zu den gleichen Konditionen aufbauen wie alle anderen Bundesligisten. Da zeigt sich Hoeneß sehr sozial gegenüber dem Frauenfußball, da es hier nicht zu einer finanziellen Wettbewerbsverzerrung kommt, sondern die Frauen genauso gut oder schlecht darsteht wie alle anderen Bundesligisten.

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  • benkku sagt:

    Es macht wohl schon einen Unterschied, ob ein Verein einen Pool von wie auch immer zahlungskräftigen Sponsoren hat, oder ob ein Sponsor einen Verein besitzt. Bayer und WOB sind nunmal Eigentum bzw. 100prozentige Tochterfirmen der jeweiligen Konzerne. (Hoffenheim ist das faktisch auch, nur die Konstruktion ist wohl eine andere.)

    Der FC Bayern München gehört aber nicht T-Mobile oder wem auch immer. Wie oben schon erwähnt: die Verluste aus dem operativen Geschäft von „Werks-“ oder „Mäzenen“-Vereinen trägt der Konzern oder der Mäzen, auch wenn die Vereinsführung rackern muß, um Gelder für besonders große Ausgaben locker zu machen. Natürlich können die Konzerne die Fußballabteilung theoretisch fallen lassen, aber wenn VW das mit Wolfsburg (Herren) bis jetzt noch nicht getan hat, kann man getrost davon ausgehen, daß es nie passieren wird. Wenn Bayern Verlust macht, geht das nur so lange gut, bis die Sponsoren abspringen und das Festgeldkonto leer ist. Und wo haben den Leverkusen und Wolfsburg gespielt, bevor die Konzerne erkannten, daß sie hier mit Millionen dennoch günstig an Imagepunkte herankommen?

    Ich bin ganz gewiß kein Bayern-Fan, aber man muß sehen, daß der Verein seinen heutigen Reichtum drei Faktoren verdankt: den sportlichen Erfolgen seit den 1970er Jahren, dem vernünftigen Wirtschaften mit dem Geld (Transferflops gibt es natürlich überall) und dem insgesamt wirtschaftlich starken Umfeld. Ich würde sogar soweit gehen, zu spekulieren, daß der HSV, mit einem gewissen Abstand auch Köln und vielleicht sogar Gladbach heute auch in etwa da stehen könnten, wo Bayern jetzt steht, wenn sie den Schwung und die Einnahmen aus ihren jeweiligen Hochphasen in den 70ern und 80ern so konsequent und kompetent genutzt hätten.

    Wenn man also bei den schwierigen Vergleichen zum Frauenfußball bleiben will, wo das alles in viel kleinerem Maßstab stattfindet, wäre der FFC Frankfurt quasi der FC Bayern (eigenständiger Verein, sportliche Erfolge, Geld, kompetentes Management – ob man ihn mag oder nicht – und wirtschaftsstarkes Umfeld). Turbine ist da vielleicht eher das Gladbach der 70er Jahre (es fehlt im Vergleich das wirklich starke Umfeld, aber der Fußball ist schon nicht übel und die Fanbasis groß, und das strahlt auch überregional aus, was einen schon erstaunt, wenn man sieht, wo der Verein herkommt). Die Sponsorenliste von Turbine liest sich im Vergleich mit Commerzbank & Co. allerdings doch sehr mittelständisch. Der Vorteil ist sicher, daß es nicht so schmerzt, wenn einer davon abspringt, aber die Akquise und Pflege im Verhältnis zu den Einnahmen dürfte sehr, sehr aufwendig sein.

    Womit wir wieder bei den Werksvereinen wären: ich glaube gerne, daß Calli bei den Bayer-Vorständen Überzeugungsarbeit leisten mußte, aber er mußte eben nur ein einziges Gremium überzeugen und konnte dann gleich ein paar Millionen (mehr) ausgeben (als sowieso schon). Wer immer bei Potsdam diesen Job für einen Bruchteil von Callis Gehalt macht, muß sich ein Dutzend Geschäftsessen lang den Mund fusselig reden und hat hinterher vielleicht grade mal die Flugtickets nach Akureyri zusammen, bißchen überzogen gesagt.

    Man mag mich einen Träumer und Romantiker nennen, aber mir ist das Potsdamer Modell einfach sympathischer. Und natürlich freut einen jede Förderung des Frauenfußballs, sogar (!) in Wolfsburg, aber ich will dennoch nicht in 10 Jahren in der FF-Bundesliga ein Dutzend Ableger von Männervereinen spielen sehen, die sich vielleicht auch noch einen kleinen Club gekauft haben und dann ihr Etikett draufgeklebt. Von daher werde ich immer Vereinen wie Turbine, Neuenahr, Essen, Duisburg, Jena etc. die Daumen halten und hoffen, daß die Abziehbild-Vereine nicht so weit hochkommen. Der Frauenfußball lebt doch gerade daraus, daß nicht alles genauso läuft wie bei den Männern – bzw. daß manches eben noch so ist wie in der Halbamateurzeit des Männerfußballs, die doch einen Nimbus generiert hat, von dem die großen Traditionsclubs heute noch leben, auch wenn sie zwischendurch dreimal abgestiegen sind. Sowas kann man tatsächlich nicht kaufen, „und das ist auch gut so.“

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  • Sheldon sagt:

    @benkku: Bei aller Liebe, aber Gladbach mit Potsdam zu vergleichen, dass ist, wie die Maus mit dem Elefanten.
    Ich würde Potsdam eher mit Werder vergleichen, erst relativ spät in den Spitzenplätzen etabliert, wirtschaften sie hervorragend, haben eine große Fanmasse. Außerdem stimmt das soziale Umfeld, Potsdam ist in einer wirtschaftlich ähnlich schwachen Region wie Werder.

    Bei beiden konnte nur durch langjährige sehr gute Jugendarbeit und ein gutes Scoutingsystem Erfolg erwirtschaftet werden, indem man eigene Spieler oder billige Spieler aus dem Ausland gut trainierte und teuer verkaufte, so sportlich erfolgreich war und dennoch einen soliden Haushalt ohne große Sponsoren erhielt!

    Ansonsten würde ich deinen Beitrag unterschreiben!

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  • laasee sagt:

    The problem in football is money.
    MF controls football and so controls the money.
    Without money, FF struggles to develop.
    It is a vicious circle and FF always loses out.

    The simple solution is that all Federations and UEFA are legally obliged to share X% of their TV income with FF.
    Also, FF has to share the same X% of their TV income with MF.
    Very quickly a new and progressive attitude would emerge from MF.

    The only problem is that such a proposal would require Political backing from Governments.
    MF will never willingly agree to share a fixed and guaranteed X% with FF – turkeys do not vote for Christmas.
    Governments are unwilling to intervene because they associate themselves with MF for popularity.
    Therefore, the only way to change the system is through the Courts.
    Sooner or later that is going to happen.

    In Saudi Arabia, women are prohibited from driving cars.
    So, in order to attempt to change matters they have to break the law and drive.
    It provokes confrontation and ulimately forces change.
    The situation in football is similar – FF will only get a fair deal when the current unfairness is challenged.
    Progress can be slow but progress always happens.

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  • benkku sagt:

    @sheldon:

    Ja, hast recht, Werder paßt im Grunde aus heutiger Sicht besser als Gladbach (auch von den Sympathiewerten her 😉 – es ging mir ja aber um einen Vergleich in der Situation der 70er Jahre, als meines Erachtens (jedenfalls in Westdeutschland, in Spanien oder Italien war das natürlich früher) der Grundstein für die wirtschaftlichen Strukturen und Arbeitsweisen des heutigen Profifußballs gelegt wurde und angesichts dessen, daß sich der Frauenfußball heute in einem ähnlichen Stadium zu befinden scheint.
    Und da erinnert die Dichotomie FFC-Turbine schon ein wenig an die legendäre Bayern-Gladbach-Konkurrenz, die ich natürlich wg. späterer Geburt leider nur aus Büchern kenne. In dem betreffenden Jahrzehnt war mit Werder ja nicht so viel los. Allerdings war der Verein in den 60er Jahren sehr wohl schonmal in der Spitzengruppe gewesen, erst in der Oberliga Nord, dann folgte eine Meister- und eine Vizemeisterschaft in der neuen BuLi.

    Was das wirtschaftliche Umfeld angeht, und manch anderes, sind die Parallelen zu Werder natürlich da (städtisches, aber relativ strukturschwaches Umfeld; Stabilität und langfristiges Denken im Verein, Reputation als „die, die sich ehrlich hochgearbeitet haben“). Ob es Potsdam gelingen wird, sich eine – im Maßstab des FF natürlich – ähnlich große überregionale Fangemeinde aufzubauen? Immerhin war das Karl-Liebknecht-Stadion in der vergangenen Saison der einzige Ort in ganz Ostdeutschland einschließlich Berlin, an dem man Bundesligafußball und Champions-League sehen konnte (für nur 5 Euro Eintritt wohlgemerkt) 😉 Zumindest solange es in Berlin noch keinen FF-Bundesligisten gibt, könnte da Potenzial liegen.

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  • Sheldon sagt:

    Ich denke, dass Turbine diese Fangemeinschaft schon besitzt, auch überregional. Schließlich wohne ich in der Nähe von Frankfurt und bin trotzdem Turbinefan, einfach, weil der Verein ehrlich arbeitet.

    Und über Werder brauchst du mir nix erzählen, ich habe die Geschichte Werders schon als 12-, 13-jähriger mit Löffeln gefressen!

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  • jochen-or sagt:

    @Benkku

    Top-Analyse vom 29. – kann leider nur einen Daumen hoch drücken!

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