Weltrangliste: Abstand auf USA verringert sich

Von am 23. September 2011 – 10.18 Uhr 43 Kommentare

Der Abstand der deutschen Nationalmannschaft auf das Team der Vereinigten Staaten in der Weltrangliste hat sich weiter verringert. Nur noch fünf Punkte liegen zwischen dem Erstplatzierten und der DFB-Auswahl – allerdings ohne dass die Deutschen etwas dafür getan hätten.

Keinen einzigen Punkt hat die Auswahl von Bundestrainerin Silvia Neid seit der letzten Weltrangliste im Juli hinzugewonnen und verbucht weiter 2146 Zähler. Doch da sich der Stand der USA um elf Punkte auf 2151 verringert hat, pirschen sich die Deutschen heran.

Keine Veränderungen in den Top 7
Innerhalb der bestplatzierten sieben Mannschaften gab es keine Veränderungen hinsichtlich der Platzierungen. Auf dem dritten Rang liegen weiter die Brasilianerinnen vor Weltmeister Japan. Da England auf dem sechsten Platz zwölf Zähler eingebüßt hat, verringerte sich der Vorsprung auf Frankreich auf nur noch drei Punkte.

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Norwegen rutscht weiter ab
Wieder in den Top 10 der Rangliste vertreten ist das Team aus Nordkorea. Die Asiatinnen gewannen dank ihrer Erfolge in der Olympia-Qualifikation 40 Punkte hinzu und konnten sich dadurch um vier Plätze auf den achten Rang verbessern. Erstmals nicht mehr unter den besten zehn Mannschaften der Welt ist die norwegische Auswahl. Der Weltmeister von 1995, der nach seiner enttäuschenden WM auch den Start in die EM-Qualifikation verpatzte, liegt nur noch auf dem 12. Rang.

Die Top 20
1. USA
2. Deutschland
3. Brasilien
4. Japan
5. Schweden
6. England
7. Frankreich
8. Nordkorea
9. Kanada
10. Australien
11. Italien
12. Norwegen
13. Niederlande
14. Dänemark
15. Island
16. Südkorea
17. China
18. Spanien
19. Finnland
20. Russland

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43 Kommentare »

  • Lusankya sagt:

    „[…]allerdings ohne dass die Deutschen etwas dafür getan hätten.“

    Ganz richtig ist das ja nicht, da Deutschland gegen die Schweiz wie erwartet gewonnen hat und darum keinerlei Punkte abgezogen bekam.

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  • waiiy sagt:

    Ja, ich weiß, dass die Weltrangliste so richtig ist. Aber in meinen Augen kann man sie so, wie sie ist in den Papierkorb werfen, wenn unmittelbar nach der WM nicht auch das aus in diesem Turnier als weltbestes Team hervorgegangene Mannschaft ganz oben ist.

    Von daher ist es ein Muster ohne Wert…

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    Deutschland immer noch auf Platz 2, für mich gehören die nicht einmal mehr unter die 5, 6 besten Teams der Welt!

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  • karl sagt:

    @waiiy: Dann koennte man die Weltrangliste ja gleich immer nach der letzten WM sortieren und das Punktesystem abschaffen. Das ginge natuerlich auch , aber ich denke das mit dem Punktesystem ist halt auf laengerfristig angelegt , so dass einer nach einem erfolgreichen Jahr nicht gleich ganz oben steht und in einem weniger erfolgreichen nicht gleich ganz unten. Ueber die momentane Spielstaerke der Mannschaften sagen beide Systeme sowieso nichts aus.

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  • waiiy sagt:

    @karl: Nein, durch nachvollgende Spiele, Qualifikationen und Kontinentalturniere sollte schon die Entwicklung bis zur darauffolgenden WM abgebildet sein. Aber der aktuelle WM-Titel sollte schon gewertet sein, dass man als Weltmeister auch oben steht. Es soll ja nicht so sein, dass man vor dem 4. der Weltrangliste mehr Angst hat als vor dem Zweiten. Die Punkte müssten dann natürlich zeitlich regressiv behandelt und nach einem 4-Jahres-Zeitraum (wenn man es denn an den Weltmeisterschaften ausrichten will, was ich sinnvoll finden würde) nach ihrem Erringen gelöscht werden.

    Aber da das nur mein Wunsch ist und real darüber andere entscheiden, haue ich die Weltrangliste fiktiv gleich in die Tonne für mich (USA und Deutschland werden auch in 20 Jahren noch oben sein, selbst wenn sie kein Turnier mehr gewinnen und eine völlig neue Generation Frauen da spielt bis dahin).

    waiiy

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  • karl sagt:

    Ich glaube dass Mannschaften die unter ferner liefen in der Liste plaziert sind vor den TOP 12 Mannschaften vor allen gleichmaessig Angst haben. Egal ob die Nummer 1 oder Nummer 12 . Die ersten 5 Trennen doch sowieso nur ganz wenige Punkte , die werden sich kaum unterscheiden in der Spielstaerke. Also wenn ich beispielsweise als Trainer von Mexico gegen einen von denen antreten muss ists egal ob gegen die Nummer 1 oder die Nummer 12 , da hat man nichts zu verlieren.

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  • waiiy sagt:

    @karl: Wenn das so ist, sollte man unter den erste 12 Mannschaften gar keine Reihenfolge machen, sondern nur die „Top Twelve“ machen. Aber es soll ja eine Reihenfolge geben, die auch die Spielstärke zeigt und zwar die momentane. Und da kann man kaum sagen, dass Deutschland einen besseren Eindruck als Japan macht. Oder irre ich mich?

    waiiy

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  • karl sagt:

    Ich gehe schon davon aus dass bei Spielen unter diesen Top 12 eher Glueck und Tagesform entscheidend sind als Spielstaerke oder die Platzierung in der Weltrangliste, welcher auch immer. Ob Japan Siege gegen Deutschland oder die USA in Serie wiederholen kann wage ich zu bezweifeln.

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  • timmy sagt:

    Naja, die haben einmal gegen uns gewonnen. Wenn Deutschland in momentaner Verfassung 100 mal gegen Japan spielt, wird wohl Japan kaum ne positive Bilanz danach haben.

    Und das ist der Sinn von solchen Listen.

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  • Sheldon sagt:

    „Wenn Deutschland in momentaner Verfassung 100 mal gegen Japan spielt…“

    wird Deutschland nicht einmal gegen Japan gewinnen! Das war keine Eintagsfliege, Japan hatte einen wirklich schlechten Tag und für Deutschland war das schon ein verhältnismäßig gutes Spiel! Also bitte, Japan gehört langfristig auf 1!

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  • pinkpanther sagt:

    @Sheldon: Dein letzter Satz sei mal dahingestellt (stimme da nicht unbedingt zu), ansonsten: Dass Japan mit einem ihrer schwächeren Turnierspiele noch zum Sieg gekommen sind, spricht nicht unbedingt für die Verfassung der deutschen Mannschaft in diesem Turnier.
    Was die Rangliste anbetrifft: Von bislang 18 offiziellen Länderspielen in 2010 und 2011 hat die NM nunmal „nur“ 3 Spiele verloren (2* USA, 1* JAP n.V.). Es mag zwar für uns als ZuschauerInnen nicht egal sein „wie“ sie die Spiele gewonnen haben, aber für die Rangliste zählen nunmal primär die Resultate und da gehört die deutsche NM nach wie vor (noch) zu den Besten 😉

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  • waiiy sagt:

    Ja, vielleicht sollten wir kurzfristig 5 Spieltage der Bundesliga aussetzen und noch schnell 15 Freundschaftsspiele gegen die Mongolei (sorry an die Mongolei, dass sie als Beispiel herhalten musste) spielen. Dann sind wir dann beim nächsten Mal vielleicht sogar Weltragnlistenerster und können uns richtig auf die Schultern schlagen…

    Weltrangliste = Augenwischerei –> Papierkorb

    waiiy

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  • Lusankya sagt:

    Ja, waiiy, alternativ lernt man dann noch wie die Weltrangliste funktioniert und hört auf so einen Schwachsinn zu verzapfen.

    Deine Beiträge stehen ja langsam in Konkurrenz zu Sheldons geistigen Ergüssen.

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  • karl sagt:

    Ich bin nicht sicher ob ich das Berechnungssystem richtig verstehe, aber moeglicherweise wuerden 15 Siege gegen die Mongolei eher Minuspunkte geben wenn sie nicht zweistellig sind. Abgesehen davon dass es voelliger Schwachsinn waere 15 Spiele gegen die Mongolei auszutragen.

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  • Sheldon sagt:

    Der Punkt ist aber, dass sie von nur 9 Pflichtspielen 2 verloren haben.
    Für einen Weltranglisten-Zweiten eine magere Ausbeute.

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  • Abschalter sagt:

    Wer sich für ein alternatives System zur Berechnung der Weltrangliste interessiert, für den lohnt ein Blick hier:

    http://j.mp/oExO5V

    Diese Berechnung wird auf der Basis von Schätzern bzw. Erwartungswerten vorgenommen. Die Ratingzahlen zweier Mannschaften würden also aussagen, mit welcher Wahrscheinlichkeit das Team mit der besseren Zahl das andere Team besiegt bzw. wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Unentschiedens ist.
    Leider gibt es diese Weltrangliste m.W. nur für Männer. Allerdings wäre eine Adaption bei den Frauen wahrscheinlich realistischer, weil Frauen international noch nicht so lange aktiv sind (Siehe Schwächen des Systems in der Wiki).

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  • Lusankya sagt:

    @Sheldon
    Auf welche 9 Spiele beziehst du dich?

    Die letzten 11 Pflichtspiele von Deutschland waren EM Quali gegen Schweiz, 4 WM 2011 Spiele und 6 EURO 2009 Spiele. Davon hat man 10 gewonnen und nur 1 verloren.

    In Japans 11 letzten Pflichtspielen (5 mal Olympia Quali, 6 mal WM 2011)
    finden sich 1 Niederlage und 2 Unentschieden.
    Erweitert man das auf ihre WM Quali (insg. dann 16 Pflichtspiele) kommt noch einmal eine Niederlage hinzu.

    @Abschalter: Die FIFA Frauen-Weltrangliste basiert auf fast dem gleichen System wie die ELO Ratings.

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  • Sheldon sagt:

    Das System ist wirklich gut. Eine interessante Rechnung. Der Weltrangliste der Männer würde ich auf jeden Fall zustimmen. Bei den Frauen haben wir zudem das Problem, dass wir erstmal einen Ausgangswert bräuchten.

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  • Sheldon sagt:

    Ich beziehe mich dabei mit auf den Algarve-Cup 2010, indem Deutschland das Finale gegen USA verlor.

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  • Nora Kruse sagt:

    Der Algarve Cup ist kein offizielles Turnier, die Spiele somit keine Pflichtspiele.

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  • Sheldon sagt:

    Sie sind allerdings wie Pflichtspiele, da die meisten Teilnehmer WM-Format haben!

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  • Lusankya sagt:

    Dann sind allerdings alle Freundschaftsspiele gegen gute Gegner Pflichtspiele und auch da hat Japan doch so einige (deutlich mehr als Deutschland) in letzter Zeit verloren bzw. nicht gewonnen.

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  • Frank W. sagt:

    Man könnte aber auch sagen, Deutschland hat seit 2008 gegen Keinen aus den Top 5 der Weltrangliste mehr gewonnen.

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  • Abschalter sagt:

    @ Lusankaya : Du hast geschrieben „Die FIFA Frauen-Weltrangliste basiert auf fast dem gleichen System wie die ELO Ratings.“
    Das ist nicht richtig, weder in der Berechnung noch in den Konsequenzen (Siehe Link oben und Wiki).
    Wesentlicher Unterschied:
    Im ELO-System kostet einen Niederlage oder ein Unentschieden gegen ein ratingmäßig schwächeres Team sofort Rating-Punkte (und natürlich vice versa). Die beiden Zahlen der Gegner werden nach dem Ergebnis sozusagen angeglichen (mit Absturzsicherung bei zu großem Ratingabstand).
    In der FIFA-Weltrangliste schlagen Niederlagen dagegen nicht unmittelbar zu Buche, es werden nur Erfolgspunkte gesammelt, ein Minus in dem Sinne gibt es nicht. Abwärts geht es nur im Vergleich zu vorher erzielten Erfolgspunkten, wenn die Jahre zuvor leichter gewichtet werden.
    Der Vorteil des ELO-Systems liegt ja nicht nur darin, dass es eine Ausage über die Erfolgswahrscheinlichkeit eines Teams gegen ein anderes trifft, sondern auch in seiner Unmittelbarkeit. Dagegen ist die FIFA-Weltrangliste träge und zeigt Veränderungen nach unten oft erst nach vielen Monaten.

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  • Lusankya sagt:

    @Abschalter:
    Die FIFA Weltrangliste der Männer hat nichts mit der der Frauen zu tun. Wie ich schon sagte, basiert die Weltrangliste der Frauen auf einem leicht abgewandelten System des Elo Ratings.

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  • Abschalter sagt:

    @ Lusankya:
    Wenn ich dich richtig verstehe, wird die FIFA-Frauen-Rangliste anders berechnet als die FIFA-(Coca-Cola)-Männer-Rangliste, deren Berechnungsart mir in Form eines bei der FIFA heruntergeladenen PDF-Files vorliegt ?
    Ich bitte um eine Quellenangabe.

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  • Sheldon sagt:

    @Frank: Stimmt, so habe ich das noch nicht gesehen…

    @Lusankya: Gut, mag sein, dass sich dies aus den harten Fakten nicht ergibt, allerdings glaube ich nicht, dass die Mehrheit dieses Forums sagen würde, dass Deutschland in der nächsten Zukunft ein Spiel gegen Japan gewinnen würde.

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  • Abschalter sagt:

    @ Sheldon: Wenn die Japanerinnen keine Maschinen sind, gibt es keinen Grund, warum Deutschland sie oder irgendeine Mannschaft auf der Welt nicht schlagen können sollte. Das ist das Schöne am Fussball und deswegen ist Japan mit zwei Torchancen gegen die USA Weltmeister geworden 🙂

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    Germany could play and win ten friendly games against Japan……but the only game that was of importance was in Wolfsburg and Japan won!

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  • Sheldon sagt:

    @Abschalter: Genau das, was laasee sagt, ist der Schlüssel! Japan ist uns erstens spielerisch um Längen voraus, wo wir in Deutschland noch alten Modellen nachlaufen und uns an sie klammern, ist das japanische Spiel viel freier und unberechenbarer.
    Und dann kommt natürlich dies hinzu: Japan kann sich auf den Punkt fokussieren und ist dann topfit, wenn es um alles oder nix geht.

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  • Abschalter sagt:

    @ Iaasee : Genau, und so ist Fußball. Tore zählen, auch wenn es nur ein Tor ist bei insgesamt zwei Torchancen ! Bei der deutschen Mannschaft zählen aber nicht nur die Tore, sie müssen halt auch noch gut spielen. Apropos gut spielen, bei anderen Teams gerät da einiges in Vergessenheit…

    @ Sheldon: WM 2011 Performance des neuen Weltmeisters:
    2-1 gegen Neuseeland (Gegen wen ?)
    4-0 gegen Mexiko (Tolles Spiel, aber der Gegner !)
    0-2 gegen England (Kreative Pause ?)
    1-0 gegen Deutschland mit optimaler Chancenverwertung, aber haben die Japaner gut gespielt, Team der Zukunft etc. ?)
    3-1 gegen Schweden, das zweite gute Spiel, diesmal auch gegen einen nomimell guten Gegner.
    2-2 n.V. und gewonnenem Elfmeterschießen gegen USA, mit dem japanischen Ausgleich in letzter Sekunde, was für ein Timing ! Aber haben die Japanerinen besser gespielt als die USA ?

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  • Abschalter sagt:

    @ Lusankya: Ich habe die Quelle inzwischen selbst gefunden, ebenfalls auf der FIFA-Seite, ein PDF-File neben dem zur Berechnung für die Männer-Rangliste.
    Deine Aussage ist vollkommen korrekt, das (leicht modifizierte) Erwartungswert-System von Arpad Elo wird bei den Frauen angewendet.

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  • Lusankya sagt:

    @Abschalter: Sorry, hab jetzt erst wieder hier reingeguckt, sonst hätte ich dir die Datei schon früher zugänglich gemacht.
    Leider ist die Anleitung auf der HP etwas fehlerhaft und liefert nicht alle Informationen, die man benötigt, um alles selbst ausrechnen zu können. Aber immerhin kann man auf den Profilseiten der Nationalmannschaften nachlesen, wieviele Punkte in den letzten Spielen erzielt worden sind.

    Der größte Unterschied zwischen dem FIFA System (für Frauen) und dem Elo Rating ist die Tatsache, dass beim FIFA System ein siegreiches Team Punkte verlieren kann. Zum Beispiel hat Deutschland nach dem 1:0 Sieg gegen Nigeria Punkte verloren.

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  • Sheldon sagt:

    @Abschalter:

    Neuseeland ist längst kein leichter Gegner mehr. Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen haben sie sich extrem weiter entwickelt. Wir wollen nicht vergessen, sie hätten beinahe England aus dem Turnier geworfen.

    Generell muss man sagen, man kann die Spiele von zwei Seiten betrachten. Japan mag USA und Deutschland, auch England, athletisch um einiges unterlegen sein. Das ist aber auch keine große Überraschung.
    Doch gerade in der Defensivarbeit arbeiten sie sehr akribisch, sie nutzen ihre Torchancen.
    Du konntest in jedem Spiel erkennen, dass die Japaner einen Plan hatten, dass sie wussten, wo ihre Chance liegt.
    Gegen Neuseeland war das diese eine Standardsituation, die klasse herausgespielt wurde, gegen Mexiko war es das ganze Spiel, wo man die ganze Klasse des japanischen Spiels sehen konnte, gegen England allein war kein Plan zu sehen, gegen Deutschland war es das Warten auf die eine Torchance, gegen Schweden war es das bedingungslose Pressing und das Erzwingen von Fehlern und gegen USA war es genau dasselbe wie gegen Deutschland.

    Es mögen nicht die ausschlaggebenden Punkte für die Weltrangliste sein, aber wer es schafft, seine ersten Siege gegen Deutschland, Schweden und USA innerhalb von gut einer Woche einzusacken und das auch noch mit Ansage, der gehört für mich an die erste Stelle und der wird es auch wieder schaffen, diese Teams zu schlagen!

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  • Lusankya sagt:

    @Sheldon:
    Ja, Neusseland ist in der Tat kein leichter Gegner mehr, außer natürlich sie spielen gegen Deutschland, dann ist alles außer einem souveränen 5:0 ein Armutszeugnis des deutschen Fußballs.

    Und dann noch immer Japans Masterpläne. „Diese eine Standardsituation, die klasse herausgespielt worden ist“, ja das ist wirklich genial. Außer natürlich wenn Deutschland Tore nach Standardsituationen schießt, wie zum Beispiel gegen Nigeria. Da hat Deutschland dann mal wieder kein anderes Mittel gefunden.

    Auch das 100 Minuten lange Warten auf eine Torchance ist eine brillante Taktik, super. Nur Deutschland kann sich soetwas nicht erlauben. Weniger als 20-30 klare Torchancen dürfen es dann doch nicht sein.

    Außerdem hat Japan keinen Sieg gegen die USA eingefahren, sondern unentschieden gespielt. Auch dir dürfte das Elfmeterschießen, welches es nur nach einem Unentschieden gibt, nicht entgangen sein.

    Und auch wenn du dir sicher bist, dass Japan „es auch wieder schaffen“ wird, so müssen sie das auch zeigen und nicht nur in deinen komischen Vorstellungen schaffen. Und wenn sie das konstant zeigen, ja dann werden sie auch recht bald die Nummer 1 der Weltrangliste sein.

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  • tomdo sagt:

    Super Beitrag Lusankya!

    Mit Ironie den Punkt haargenau getroffen.

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  • Sheldon sagt:

    @Lusankya:

    Die Vergleiche sind absolut schwach! Deutschland hat eine Ecke reingestochert, Miyama mit Ansage einen Freistoß haargenau direkt verwandelt.

    Gegen Deutschland, nun, da hat Deutschland nix Zwingendes herausgespielt. Von der Athletik her waren sie Japan um Längen überlegen, und was ist schwächer, von 20-30 Torchancen nicht eine zu verwandeln oder mit genau 1 Torchance dann das entscheidende Tor zu machen?
    Japan stand defensiv so kompakt in allen Spielen, dass den anderen Mannschaften einfach kein Mittel eingefallen ist, wirklich zwingende Torchancen herauszuspielen, und wenn es dann mal eine gab (siehe Grings gegen Japan), dann wurde diese kläglichst vergeben.

    Gegen USA, nun gut, ein Unentschieden. Dennoch zählt bei einer WM nur, wer am Ende weiter ist bzw. wer am Ende Weltmeister ist. Und wenn man USA da schlägt, dann zählt das mehr als die 26 Spiele zuvor, in denen man USA nicht einmal geschlagen hat!

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  • Lusankya sagt:

    @Sheldon:

    Das war keine Ecke, das war ein Freistoß. Und du musst mir mal erklären, was an Miyamas Freistoß weniger Zufall war. Schließlich kriegen selbst die besten Freistoßschützen der Welt nur einen Bruchteil ihrer Freistöße gefährlich aufs Tor.

    „Japan stand defensiv so kompakt in allen Spielen“ – Ja, besonders gegen England und die USA.

    Ich sage ja nicht, dass Japan den WM Titel unverdient gewonnen hat, nur macht der Titel einen alleine nicht automatisch zur uneingeschränkt besten Mannschaft der Welt. Wobei ich zur Zeit nicht glaube, dass es so eine Mannschaft überhaupt gibt.

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  • Sheldon sagt:

    @Lusankya: Mag sein, aber der Freistoß gegen Nigeria war nicht präzise getreten, der gegen Frankreich schon, dagegen sage ich ja auch nix, habe ich auch nicht.

    Bei Miyama geht ein Freistoß nicht zufällig rein, sie ist auf diesem Gebiet mit Abstand die Beste der Welt! Sie ist glaub ich auch die einzige Spielerin, die es geschafft hat, bei Weltmeisterschaften insgesamt 3 Freistöße direkt zu verwandeln! Sowas kommt nicht einfach „durch Zufall“.

    Japans Abwehr hat sehr gut gestanden, gegen England in jedem Fall. Die Tore waren Einzelleistungen mit viel Glück, gerade beim 1:0.
    Gegen USA kann keine Abwehr der Welt 120 Minuten komplett durchhalten. Das ist unmöglich. Das 1. Tor war ein Konter, wo zugegebenermaßen einmal schlampig agiert wurde, das 2. Tor war in der 104., wo die Japanerinnen einmal konzentrationsbedingt einen Fehler gemacht haben.

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  • laasee sagt:

    @Abschalter

    I think that Japan actually won WM in Wolfsburg – with a lot of help from Frau Neid and her bad team selection and tactical incompetence.
    The confidence and belief that Japan got from beating Germany was a big help in the Final with USA.
    I thought that USA were the better team but Japan never gave up.

    The FIFA ranking has a certain amount of prestige but winning Cups is more important.

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  • karl sagt:

    Vielleicht war die japanische Niederlage gegen England ja Teil des grossen Plans. Die waren zu dem Zeitpunkt schon qualifiziert und ob sie gegen Deutschland oder Frankreich antreten muessen war ziemlich egal. Man konnte damit rechnen dass man zumindest unterbewusst unterschaetzt wird , und sie wussten dass beide Mannschaften mit der Nigerianischen Spielweise Probleme hatten und diese Spielweise haben sie dann in leicht modifizierter Form uebernommen und es hat funktioniert.

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  • abschalter sagt:

    @ laasee schrieb: „The FIFA ranking has a certain amount of prestige but winning Cups is more important.“

    Ein absolut wahrer Satz. Und da nur ein Team den Cup gewinnen kann und das nicht immer Deutschland sein kann, mache ich persönlich der deutschen Nationalfrauschaft (in toto), die mir in den letzten Jahren so viel Freude gebracht hat, wegen einer Unaufmerksamkeit in der Verlängerung eines Viertelfinals keinen Vorwurf. Lieber erinnere ich mich an das spannende Spiel in der Vorrunde gegen Frankreich (4:2).
    Ich meine (und jeder darf anders meinen), noch steht das deutsche Team zu Recht auf dem zweiten Platz der WRL. Vielleicht wird die Olympiade den einen oder anderen Platz kosten, aber selbst wenn Deutschland auf Platz 10 oder 20 rutscht:
    Ich und meine Familie gucken die Spiele weiter und freien uns über jeden Erfolg. Wir haben uns übrigens über den Titelgewinn Japans auch gefreut – nicht allein wegen der Erdbebenopfer, sondern weil die Japanerinnen so sympathisch rüberkamen. Wir hätten es aber auch der USA gegönnt, es war ein spannendes Spiel und es war fair. Für uns ein Kriterium beim FF. Möge es uns lange erhalten bleiben !

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  • laasee sagt:

    @abschalter

    I am of the same opinion as you.

    For me, EM 6:2 against England was the best ever performance of a German Team in a big Final (mens games included).
    It was football at its best.

    Also, Japan v USA was a brilliant game of football and the best WM Final since WM 1970.

    The girls can make it even better than the boys.

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