Nationalelf spielt in Hamburg und Wiesbaden

Von am 16. September 2011 – 14.19 Uhr 94 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft wird ihre kommenden beiden Heim-Länderspiele in Hamburg und Wiesbaden austragen. Im Millerntor-Stadion geht es im Oktober zunächst gegen Schweden, ehe in der hessischen Landeshauptstadt im November die Auswahl aus Kasachstan empfangen wird.

“Wir freuen uns, dass wir in diesem traditionsreichen Stadion gegen eine erstklassige Mannschaft die besondere Atmosphäre erleben dürfen, die die Heimspiele des FC St. Pauli so einmalig macht“, so Bundestrainerin Silvia Neid über den Austragungsort des Testspiels gegen Schweden

Länderspiel live im TV
Anstoß der Partie gegen die Schwedinnen, die bei der Weltmeisterschaft in diesem Jahr den dritten Rang belegt haben, ist am 26. Oktober um 18 Uhr. Die Begegnung wird live in der ARD übertragen. Zum dritten Spiel in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2013 tritt die DFB-Auswahl in der Wiesbadener Brita-Arena am 19. November an.

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94 Kommentare »

  • Ulf sagt:

    So schön es ist, daß die N11 mal in meiner Straße zu Gast ist, man sollte bei der Besuchererwartung bedenken, daß ein Großteil der Fans des Vereins, der noch(?) in der 1.Liga spielt, niemals in das Millerntor-Stadion gehen wird.

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  • Maria sagt:

    Es ist ja nicht grad oft, dass die Frauen im Norden spielen. Die HSVler gehen ja auch ins Stadion, wenn sie gegen St. Pauli spielen. Ich bin optimistisch, dass einige Fans den Weg zum Millerntor finden.
    Ich persönlich werde aus Oldenburg anreisen und versuche natürlich auch andere zu motivieren.

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  • ballander sagt:

    augsburg hamburg wiesbaden
    danach dresden berlin leipzig 🙂

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  • Hullu poro sagt:

    Endlich mal großer Fußball in Wiesbaden. Nur schade, dass die Wiesbadener Vereine in der Anonymität der sechstklassigen Verbandsliga rumgurken.

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  • Mini sagt:

    @ ballander…

    als ob das jemals passieren würde,ne 😉

    ich kann mich ga nich mehr erinnern,dass die natio im osten gespielt hat…abgesehn von der WM – was auch in westberlin war ha ha 😀 😀

    bis 2016 werden die drüben kein licht sehn…aber dann wird der vertrag nachm EM-Aus in der Vorrunde von Fr.Neid bestimmt auf 2030 verlängert…

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Mini: Deutschland gegen Kanada in Dresden im September 2010 und auch bei der WM wurden vier Spiele in Dresden ausgetragen.

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  • ballander sagt:

    @mini: und dann wundern sie sich, dass sie die hütte nicht voll kriegen… dresden oder berlin und es würde die sonne aufgehen in sachen zuschauerzahlen. aber frau neid kriegt das mit dem visum noch nicht hin 😉

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  • ballander sagt:

    austragungsorte der letzten länderspiele der natio auf deutschem boden (2011-2008):

    ingolstadt
    osnabrück
    aachen
    mainz
    berlin
    frankfurt am main
    mönchengladbach
    wolfsburg
    augsburg
    hamburg …
    wiesbaden …
    duisburg
    dresden
    wolfsburg
    leverkusen
    bielefeld
    frankfurt am main
    sinsheim
    mannheim
    bochum
    augsburg
    freiburg
    kassel
    unterhaching

    herstellung der einheit deutschlands: 3. oktober 1990

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  • karl sagt:

    Frau Neid liest diesen Blog womoeglich auch und wenn sie die boesen Kommentare zu ihrer Person, vorwiegend aus dem Osten liest, bekommt sie halt Angst dorthin zu fahren. Ist doch irgendwie auch verstaendlich, oder ….

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  • bneidror sagt:

    War irgendwie klar das irgendwer die Ostkarte ausspielt.
    Welches Stadion mit Ausnahme von Dresden soll denn in Frage kommen? Ich sehe spontan außer Rostock und Magdeburg nicht viele Ballungsräume denen ein geeignetes Stadion zur Verfügung steht. Leipzig oder Berlin sind dank der Kapazitäten der Stadien mehr als vermessen.

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  • Frank W. sagt:

    Magdeburg, Erfurt, Jena, Rostock, Cottbus, Aue
    Außerdem gibt es in Berlin nicht nur das Olympiastadion.

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  • bneidror sagt:

    Dann stellt sich mir die Frage wie der Zuschaueranspruch in Städten wie Cottbus oder Aue ist. Die Stadien in Jena oder Erfurt sind wohl kaum tauglich internationale Spiele auszutragen, nicht umsonst bauen beide Städte neue Stadien. Und natürlich gibt es nicht nur das Olympiastadion, aber Stadien wie das Mommsenstadion oder der Jahnsportpark sind, für mich, doch nicht wirklich ernsthafte Alternativen.

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  • ballander sagt:

    Wer etwas will, sucht wege.
    Wer etwas nicht will, sucht gruende.

    Ach so, im osten gibt es ja auch keinen strom, kein besteck und kein internet. Wie konnte ich annehmen, dass es gute stadien, tolle fans und gute gastgeberstaedte gibt?

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  • Sheldon sagt:

    Dennoch, ich meine, in Potsdam (Babelsberg), Jena, Erfurt, Magdeburg, Leipzig, die haben schon alle so 5000-10000 Zuschauerplätze. Mehr kommen bei nem Spiel gegen Rumänien oder Kasachstan nach der WM doch eh nicht…

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  • Frank W. sagt:

    Knapp 5.000 Zuschauer in Augsburg. Hätte man aber auch denken können beim DFB ein Spiel in Bayern, während in München Oktoberfest ist.
    Aber vllt. werden die 5.000 Zuschauer noch als Erfolg verkauft.

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  • bneidror sagt:

    Also die Stadien in Jena oder Erfurt kann man wohl schlecht mit denen in Hamburg oder Wiesbaden vergleichen, von der Bevölkerung im Umkreis und somit potientiellen Zuschauern ganz zu schweigen. Ich finde die Entscheidung ist sehr nachvollziehbar.

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  • Sheldon sagt:

    Hamburg, klar, da wird beim FF gespart, die hatten letztes Jahr mit 78 Zuschauern den geringsten Zuspruch bei einem BL-Spiel überhaupt. Und gerade zum Millerntor, das ist eigentlich Sperrgebiet für Frauen.

    Und Wiesbaden, gut, ist nachvollziehbar, aber glaubst du wirklich, dass man das Stadion vollbekommt? In Jena wird wenigstens Erstligafußball gespielt, Erfurt ist mitten im Herz des Landes und sowohl von Leipzig, von Potsdam/Berlin, von Jena und von Frankfurt sehr schnell zu erreichen!

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  • bneidror sagt:

    Und was hat das Sparen beim HSV mit einem Länderspiel des DFB zu tun? Das Ligaalltag und Nationalmannschaft zwei Welten sind steht doch außer Frage oder? Und nein, ich glaube nicht dass das Stadium ausverkauft ist, kann mir aber zweifelsfrei vorstellen das die Zuschauenzahl höher ist als in Erfurt oder Jena.

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  • Mini sagt:

    oh man…als obs hier keine stadien und keine fans geben würde.. lächerliche begründungen…

    Turbine hat letzte Saison im Meisterschaftsspiel mehr Zuschauer gezogen als es heute in Augsburg waren…

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  • Ulf sagt:

    In (Ost)Berlin wäre sicherlich die Alte Försterei ein annähernd optimaler Spielort.
    Im übrigen sollte man vorher den Solidaritätszuschlag (die Älteren werden noch wissen, wozu der damals eingeführt wurde) aufheben, bevor man in der Ostzone spielt.

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  • Sheldon sagt:

    @bneidror: Wer bitteschön interessiert sich in Hamburg für den FF? Keiner, das zeigt auch der Sparkurs beim HSV. Wer interessiert sich in der Region allgemein für den FF? Keiner! Weder aus Schleswig-Holstein noch aus MV spielt irgendeine Mannschaft in der 1. oder 2. Liga, in Niedersachsen ist das Nächste Bremen.
    Wer soll da bitte zum Spiel kommen? Selbst das der Gegner Schweden heißt, wird nicht gerade für volle Stadien sorgen in der Region.
    Das sähe im Osten doch deutlich anders aus. Wenn in Hamburg 5.000 zu dem Spiel kommen, dann werden es in den anderen Städten mind. doppelt so viele sein!
    Da hat FF Kultstatus!

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  • Frank W. sagt:

    Oldesloh liegt in Schleswig-Holstein.
    Das Spiel gegen Schweden hätte man gut in Rostock austragen können, dann hätte man sicher auch ein paar mehr Schweden anlocken können.

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  • ballander sagt:

    das stimmt, frank! die schweden-meckpomm-connection ist immer wieder beeindruckend. berlin wäre auch gegangen. frau göransson hätte dann gewissermaßen heimrecht 😉

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  • Postel sagt:

    Ich glaube es wurde hier schon erwähnt. Magdeburg hat auch ein neues Stadion. Erinnert euch doch bitte mal an die 2 Buli-Hallencups. Fast Ausverkauft und tolle Stimmung und Organisation. Es ist nur etwas in Vergessenheit geraten weil es dieses Jahr dank Frau Neid ausfallen musste Und die lästerer über über uns Mitmenschen aus den (neuen) Bundesländern sollten mal Hausaufgaben machen. Vor etlichen Jahren habe ich ein Länderspiel der deutschen Frauen in Jena gesehen. Vor,glaube ich, 11000 Zuschauern. Und für Stimmung können wir schon ganz gut sorgen. Bsp. Voriges Jahr, U-20 WM Spiele in Dresden. Die Dresdner haben die anderen Stadien ganz schön alt aussehen lassen. Und das ohne Deutschland Spiel. Ich bin auch der Meinung. Wenn man nur will…

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  • Postel sagt:

    Noch was. Die ganze Diskussion kann hier allen erspart bleiben, wenn der DFB einfach mal seinen Fans begründen würde warum welches Spiel wo stattfindet. Und noch was. Es giebt noch ganz andere Flecken im geeinten Deutschland wo kaum FF Länderspiele ausgetragen werden. Es ist halt wie in der Politik. Die Lobyisten bestimmen den Kurs. Und wer sich für seine Region nicht stark macht der bleibt halt unbesucht. Basta

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  • Emmi sagt:

    Ich kann gut verstehen, dass ihr gerne ein Spiel im Osten bewundern würdet, aber des gibt hier keinem das Recht den Norden so zu diffamieren (Sheldon vor allem du solltest dich angesprochen fühlen).
    In der 2. BL spielt der FFC Oldesloe und letztes Jahr spielten die Holstein Women ebenso zweitklassig.
    Nur weil sie nun abgestiegen sind, ist das Interesse gegenüber Frauenfußball ja nicht gleich verpufft.

    Dazu kommt aus Hamburg eine erste Bundesliga Mannschaft, sowie viele drittklassige Vereine ( Z.B. Bramfeld).

    Ich kann mich noch gut an das Deutschlandspiel gegen Belgien erinnern, welches in Lübeck ( Lohmühle) stattfand und ausverkauft war 😉

    Wenn das Spiel wie gefordert in Magdeburg stattfinden würde, dann gebe es eine Zweitliga Mannschaft und ansonsten nur Mannschaften die genauso weit erntfernt sind, wie Hamburg und Bremen. Also deutlich weniger als bei der Hamburg Variante.

    In Rostock gäbe es keine erste- oder zweite Bundesligamannschaft und falls keine rostocker Mannschaft aufgestiegen ist, auch keine Regionalligamannschaft.
    Die höchstklassige Mannschaft die in der nähe von Rostock liegt ( ein wenig weiter entfernt als Bremen von Hamburg) wäre der FFC Oldesloe. Aus Sheldon’s ignoriertem SH. Die Oldesloer hätten es allerdings nach Hamburg näher.

    Und so könnte man das ewig weiterführen.
    Ich denke aber, man sollte die Populationen nicht an der Anzahl der hochklassigen Frauenfußball-Teams bemessen. Denn da zählen gewiss mehrere Faktoren hinzu als nur der Beliebtheitsgrad in einer jeweiligen Region.

    Ich freue mich aufs Spiel in Hamburg und denke es wird auch gut besucht werden 🙂 Nichts desto trotz würde ich mich auch über ein Spiel im Osten freuen und wahrscheinlich den weiteren Weg antreten 🙂

    P.S. Bevor mich jemand falsch versteht, ich kann mir gut vorstellen, dass ein Frauenfußballspiel auch in Rostock oder Magdeburg gut besucht wird, jedoch wollte ich Sheldon’s sinnloses schlechtmachen gegenüber meiner Heimat nicht kommentarlos stehenlassen.

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  • ballander sagt:

    es gibt genug leute, die sich für die regionen jenseits der elbe stark machen. daran liegt es nicht. es liegt an den entscheidungsträgern beim dfb. man geht einfach dahin, wo man schon immer hingegangen ist. die neuen länder fallen einfach hinten runter, weil die hohen funktionäre sich dem osten genauso wenig verbunden fühlen wie manche leser hier. ein trauerspiel, das ich zwanzig jahre nach der wiedervereinigung einfach unglaublich finde.

    24 spiele in 2008-2011

    darunter 1 dresden und 1 berlin.

    noch fragen?

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  • Emmi sagt:

    Wie gesagt verstehe ich komplett die Wut, dass der Osten kaum bis gar nicht berücksichtigt wird. Mich würde es auch stören.

    Trotzdem sollte man nicht die anderen Austragungsorte so schlecht reden. Davon hat niemand was 🙂

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  • ballander sagt:

    ich rede die anderen orte nicht schlecht. ich bin sicher, dass jede stadt ein guter gastgeber sein kann und man viel auf die beine stellen kann, wenn alle an einem strang ziehen.

    mir geht es einzig und allein um eine verteilung, die allen fussballbegeisterten gerecht wird. und dazu zählt, dass die truppe in allen landesteilen präsent ist.

    nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. und ich wünsche mir, dass dieses berechtigte anliegen auch von den fans in westdeutschland ernst genommen und unterstützt wird. ich würde es auch ablehnen, wenn von 24 spielen nur 2 in den alten ländern stattfinden würden.

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  • bneidror sagt:

    Ich bleibe dabei das ich Hamburg und Wiesbaden für geeignetere Spielorte als Jena, Aue, Cottbus oder Erfurt halte.
    Zum Thema DFB – es ist ja nun nicht so das sich die Herren nach Lust und Laune den nächsten Spielort aussuchen, Interesse und Bewerbung der Kommunen ist Pflicht und nicht nachverfolgbar. Und natürlich ist der Vergabemechanismus des DFB äußerst undurchsichtig, aber das Recht des Fans zur Offenlegung der Abläufe innerhalb des DFB ist doch absurd.

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  • Sheldon sagt:

    @Emmi: Sry, Oldesloe hab ich übersehen.
    Dennoch bleibe ich dabei, FF wird im Norden absolut nicht wahrgenommen. Das weiß ich nur zu gut, habe selbst lange, lange Zeit in MV gelebt und dort hat FF fast gar nicht stattgefunden.

    Die Bevorzugung des Nordens ist gleichzeitig die Benachteiligung des Ostens. Und der hat anders als der Norden eine sichtbare Fanszene. Wie gesagt, zu einem BL-Spiel in Potsdam kommen mehr Fans als zu einem Länderspiel in Augsburg, das sollte einem doch zu denken geben.

    @bneidror: Bis jetzt waren lediglich Magdeburg, Potsdam, Jena, Erfurt und Leipzig im Spiel, von denen 3 in der BL spielen und einer in der 2. Liga sowie mit Erfurt ein zentraler Punkt in Deutschland.
    Potsdam hatte im Schnitt 3mal mehr Zuschauer in der BL als Hamburg, Lok Leipzig hat es in diesem Jahr auch schon geschafft, im Durchschnitt mehr als Hamburg in die Stadien zu bekommen und selbst Jena war besser besucht als Hamburg im letzten Jahr.
    Und es wäre mal schön, wenn du Argumente dafür bringst und bitte nicht, dass du in Hamburg oder Wiesbaden wohnst und diese Städte aus Lokalpatriotismus bevorzugst…

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  • ballander sagt:

    nicht jeder hat die größe, die ihm zugedachten privilegien dankend abzulehnen und anderen eine faire teilhabe zu ermöglichen. davon lebt dieses system. leider.

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  • Markus Juchem sagt:

    Nur zur Info und Klarstellung:

    Zuschauerschnitt Potsdam: 1102 (2008/09), 1437 (2009/10), 1828 (2010/11).

    Ein einziges Bundesligaspiel hatte mehr Zuschauer als in Augsburg, das Meisterschaftsfinale 2010/11 mit 7 000 Zuschauer gegen die SG Essen-Schönebeck, die Zuschauerzahl aller anderen Bundesligaspiele liegt deutlich unter dem des Länderspiels in Augsburg.

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  • Sheldon sagt:

    @Markus: Schlimm genug^^ Außerdem war das für die N11 mit einem Topspiel vergleichbar, schließlich ist die Schweiz nicht irgendwer, sondern der stärkste Gegner der Gruppe. Ich will gar nicht wissen, wie groß der Zuschauerandrang bei einem Spiel gegen Kasachstan o.Ä. sein wird…

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  • ballander sagt:

    m.e. sollte man nicht äpfel mit birnen vergleichen. ein länderspiel der natio ist schließlich immer noch etwas anderes als ein vereinsspiel. es hat einen anderen reiz und ein anderes publikumspotential. auch wenn der hsv nur unterdurchschnittliche zuschauerzahlen hat, kann hamburg ein geeigneter austragungsort für ein länderspiel sein. auch wenn turbine überdurchschnittliche zuschauerzahlen hat, prädestiniert das den standort berlin nicht ohne weiteres. ich denke, dass jede region in deutschland UNABHÄNGIG vom buli-geschehen als austragungsort ins visier zu nehmen ist. wenn es sich um die deutsche auswahl handelt, sollte sie auch in allen teilen deutschlands flagge zeigen. ost wie west. nord wie süd. und zwar zu gleichen teilen.

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  • Emmi sagt:

    Aber ein Bundesliga Spiel ist doch gar nicht mit einem Länderspiel zu vergleichen.
    Das Problem der HSV-Frauen ist, dass es in Hamburg einfach alles gibt.
    2 Herren Fußballmannschaften in den 2 höchsten Spielklassen, den deutschen Meister im Handball, ne gute Eishockeybundesligamannschaft, nen riesigen Zoo, großes Theater, starke Volleyballdoppel, den deutschen Meister im Hockey ( Frauen als auch Männer) etc. Dazu noch ne zweite sehr starke Hockeymannschaft in der Frauen- und Herrenbundesliga. Sowohl Feld als auch Halle. Und das könnte man mit sämtlichen Sportarten weiterführen….

    Da bleibt einfach wenig Platz für die HSV-Frauen.

    Aber das alles hat dohc nichts mit einem Länderspiel zu tun.

    In SH beispielsweise werden alle Vereine angefragt und bekommen Gruppentarife. Da fahren dann ganze Frauenfußballmannschaften aus SH gemeinsam nach HH, Bremen oder Wolfsburg zu den Spielen ( und ja, auch wenn kaum eine SH Mannschaft hoch spielt, hat das Bundesland eine Menge Frauenfußballbegeisterte Menschen und dazu eine Menge unterklassiger Vereine).

    Hinzu kommt, dass es in SH im Gegensatz zu Hamburg kaum Großereignisse gibt, die die Masse anziehen. Da sind nur die Wassersport-Events ( St. Peter Ording Surfen und Kite, Kieler-Woche, Travemün.-Woche etc.) und der THW Kiel im Handball. Alles andere ist unterklassig.
    Somit zieht ein Länderspiel im unmittelbaren Umfeld auch Leute an, die sich normalerweise gar nicht für den Fußball interessieren.

    Nur weil zu einem Bundesliga-Spiel kaum Leute kommen, heißt dass nicht, dass genauso wenig zu einem Länderspiel kommen werden!!!!

    Und wenn ich mich nicht verzählt habe, waren 5 der 24 Länderspiele im Norden und 3 der 24 Länderspiele im Osten. Der Norden wird also, wenn überhaupt, nur ganz ganz gering bevorzugt gesehen 😉

    Wie gesagt:
    Ich würde mich ebenfalls über ein Spiel im Osten freuen. Denke auch, dass dies gut besucht werden würde. Man sollte das alles aber nicht auf Kosten des Nordens fordern! Denn wir Nordlichter werden vom DFB auch nicht wirklich bevorzugt.
    Regt euch meinetwegen über West oder Süd auf, aber lasst den Norden da raus!

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  • Sheldon sagt:

    @ballander: Würde ich auch so sehen, doch es ist nicht so. Außerdem, wer fährt schon nach Hamburg, zum Millerntor?! Ich denke, Fans aus Bayern oder BW, selbst aus Hessen oder Sachsen, auch nicht aus RP werden da unbedingt hinwollen. Und wo ist dann die Fanszene des FF? In MV ist jedenfalls keine Fanszene vorhanden, in NDS schon etwas mehr, jedoch auch nicht wirklich relevant.
    Ich kann das beurteilen, habe in beiden Bundesländern gewohnt!

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  • ballander sagt:

    volle zustimmung emmi. der norden ist auch unterrepräsentiert. das ist nicht in ordnung! übrigens nur 2 von 24 spiele im osten 😉

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  • bneidror sagt:

    Eben weil der typische Zuschauer des Frauenfussballs nicht durch die ganze Republik reist um sich ein Spiel der Nationalmannschaft anzuschauen, ist es doch gerade nachvollziehbar in Ballungsgebieten wie Hamburg oder dem Rhein-Main-Gebiet Länderspiele abzuhalten. In Hamburg oder Wiesbaden ist die potientielle Besucherzahl denke ich höher als in Jena, Gera oder auch, wie gesehen, in Augsburg. Und da es inzwischen furchtbar bis katastrophal ist „nur“ vierstellige Zuschauerzahlen zu generieren, kann ich mir persönlich nicht vorstellen in relativ gesehen strukturschwache Regionen wie Rostock oder Erfurt Länderspiele zu vergeben.

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  • Sheldon sagt:

    @bneidror: Du kannst das Interesse am FF doch nicht an der EW-Zahl festmachen…
    Dann müssten doch über die Hälfte aller Spiele nach Berlin vergeben werden, es ist schließlich das Hauptballungsgebiet und es dürfte auch die meisten FF-Fans in der Nähe haben (siehe Potsdam).

    Deine Theorie entzieht sich jeder Logik. Die WM ist vorbei, der Hype ist zu Ende. Dass nur noch 5000-6000 Fans kommen, liegt nicht an der Peripherie-Lage von Augsburg, sondern ist normal. Es werden bei dem Spiel unserer Nationalmannschaft auch zukünftig nicht mehr kommen, egal, ob in Hamburg oder Kleinkleckersdorf.

    Es ist mal an der Zeit, den Fanhauptstädten des FFs Potsdam oder Leipzig mal etwas zurückzugeben für ihre sehr gute Arbeit. Mehr als 10.000 werden eh nicht zum Zuschauen kommen und dafür reichen die Kapazitäten allemal. In diesen Stadien hat man zumindestens sowas wie Stimmung. Was will man aber mit einem Stadion, was 25000 Zuschauer fasst und in dem mehr als die Hälfte aller Plätze frei bleibt?

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  • bneidror sagt:

    Zum einen verkauft sich der Frauenfussball stets als familienfreundliches Event, ergo zielt man bewusst auf die breite Öffentlichkeit, z. B. Familien mit Kindern. Zum anderen spielt man mit puren Frauenfussballfans auch in Potsdam vor 2000 Zuschauern.

    Und ja dahinter steckt eine gewisse Logik, nicht umsonst finden Länderspiele in vielen anderen Fussballverbänden stets in der Hauptstadt statt. Der DFB geht nun diesen Weg, dennoch darf es doch nicht vermessen sein, zu versuchen die höchst mögliche Zuschauerzahl zu erreichen, zudem in einem Stadion was nicht 40 Jahre alt ist oder Zuschauerbegrenzungen unterliegt.

    Das Ziel des DFB sind scheinbar fünfstellige Zuschauerzahlen, somit fallen eine Menge Stadien durch das Raster, und speziell bezogen auf Potsdam ist das Stadion zu klein und auf Leipzig bezogen zu groß bzw. zu klein. Denn wie aufgeführt vor halbleeren Rängen will man auch nicht spielen.

    Ich bin sehr gespannt auf die Resonanz in Hamburg und Wiesbaden. Jetzt zu behaupten es kommen sowieso nur xyz viele Zuschauer halte ich für töricht.

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  • Sheldon sagt:

    @bneidror: Der DFB rechnet auch mit utopischen Zahlen. Das hier wird eine Seuchenperiode im DFB, in der man sich alles, was man in den letzten 8 Jahren im Hauruck-Prinzip aufgebaut hat, wieder einreißen wird.

    Ich glaube nicht, dass in Hamburg mehr als 10000 Zuschauer kommen werden und auch in Wiesbaden wird das Stadion sicherlich nicht ausverkauft sein!

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  • Postel sagt:

    Hey Leute, geht alle mal auf Girlsplay.de und schaut euch die Bilder vom Spiel Belgien gegen Ungarn an. So sieht doch weltweit der FF aus. So nun kommen wir wieder alle etwas runter und entspannen uns. Die haupsache ist wir haben spass an – unserem – Sport.

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  • bneidror sagt:

    Es mag richtig sein, dass der DFB unrealistische Zahlen erwartet, aber wenn Sie sich diesen angestrebten Zahlen bewusst sind, ist es doch einleuchtend das die o. a. Stadien nicht in Frage kommen oder? Und wenn Sie möchten kritisieren Sie die UEFA dafür nur Sitzplätze zu erlauben, denn das disqualifiziert wieder ein paar Stadien.

    Wenn wir die Zahl 10000 als, wie ich finde nicht unrealistisches Szenario annehmen, fallen Stadien wie Potsdam oder Leipzig, und dutzende Stadien im Bundesgebiet leider aus der Verlosung. Und ich sehe in den neuen Bundesländern nicht viele Alternativen. Vielleicht wird z. B. die Alte Försterei in naher Zukunft mal besucht, vorausgesetzt ausreichend temporäre Sitzplätze stehen zur Verfügung. Abwarten und Tee trinken.

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  • Detlef sagt:

    @bneidror,
    Das KARLI hatte vor dem Umbau knapp 10.000 Plätze, und wird jetzt ein paar mehr haben!!!
    Also könnten dort alle Vorrundenspiele locker ausgetragen werden!!!

    Und 6.600 Zuschauer sehen in diesem Stadion ganz anders aus, als in einer Arena wo 25.000 Leute Platz haben!!!

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  • Hullu poro sagt:

    In Halle/Saale gibt´s jetzt ein neues Stadion. Vielleicht könnte auch dort gespielt werden.

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  • bneidror sagt:

    Und wieviele passen ins Karl-Liebknecht-Stadion wenn auf Sitzplätze umgestuhlt wird?

    Das Stadion in Halle ist wahrlich neu. Der DFB wird sich sicher bald mit einer Mannschaft die Ehre geben, welche steht natürlich in den Sternen.

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  • Sheldon sagt:

    @bneidror: Naja, so 7.000 Zuschauer würden schon reinpassen, wenn wir mal vom alten Stadion ausgehen, dürften jetzt nochmal 500 vielleicht mehr sein. Aber für ein Spiel gegen Kasachstan oder Türkei dürfte das doch wohl sicherlich reichen, oder?

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  • ballander sagt:

    ein echter indianer braucht keine sitzplätze 😉
    das karli ist fantastisch so wie es ist. wer hat schon ein stadion mitten im weltkulturerbe? 😉 und mit abknickbaren flutlichtmasten? ähm, wenn sie denn wieder repariert sind…

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  • bneidror sagt:

    Sicherlich könnte das reichen, sicherlich möchte der DFB aber auch Sicherheit nach oben hin falls ein paar Leute mehr kommen.
    Aber es ist auch ein Grundsatz ob ich Spiele in die neuen Arenen vergebe, die es überall in der Republik gibt, oder eben in jene Stadien wie Potsdam, wo es in den Sternen steht ob sie den geforderten UEFA-Kategorien überhaupt standhalten können.

    Und ob man Sitzplätze nun braucht oder nicht ist Ansichtssache. Eltern mit Kindern finden Sitzplätze wahrscheinlich nicht unwesentlich für einen eventuellen Besuch. Und Fakt ist, sie sind Pflicht.

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  • waiiy sagt:

    Ich denke, dass man bei jedem Gegner im Olympiastadion in Berlin 30.000 Zuschauer hätte. Klar, dann wäre das Stadion nur knapp halb voll. Aber das wären immer noch mehr als in vielen anderen Stadien.

    Man sollte einfach dorthin gehen, wo das Event als Erstes gesehen wird bzw. wo es fußballfanatische Fans gibt.

    Von daher bin ich jetzt auf St. Pauli gespannt, ob man dort die Massen begeistern kann.

    Ansonsten ist der Ruhrpott in meinen Augen schon die richtige Adresse für Fußballspiele aller Art.

    Bei Augsburg konnte man vorher damit rechnen, dass es ein Fiasko werden wird. Bei Wiesbaden darf man gespannt zweifeln, ob aus Frankfurt Zuschauer rüberkommen werden, die über das Maß vom FFC hinausgehen. Da wäre Mainz besser gewesen, meiner Meinung nach.

    Ich bin aber auch der Meinung, dass man nicht in Stadien gehen sollte, die nur 10.000 Leute fassen. Man muss den Anspruch haben, mehr zu mobilisieren. Dann schon lieber immer die Hütte voll in Dresden (wie gegen Kanada)…

    waiiy

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  • ballander sagt:

    im karli sind soviele eltern mit ihren kindern im stehbereich unterwegs. viele kids lieben das freie herumlaufen. hier mal hinterm tor gucken, da den auswechselspielerinnen bei warmlaufen zusehen. das ist eine sehr familienfreundliche atmosphäre. sitzplätze gibt es trotzdem noch genug.

    es ist gut, dass es soviele pflichten und regeln gibt. sonst hätten wir ja einfach nur spass am fussball…

    mir ist ein kleines volles stadion allemal lieber als so ein trauerspiel wie in augsburg. ich konnte im tv gar nicht hingucken. traurig, einfach nur traurig, diese leeren sitzschalen. kein flair, keine stimmung, einfach nur zum weglaufen…

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  • bneidror sagt:

    Also ich habe auch mit der Regel nur Sitzplätze Spaß am Fussball.

    Aber die Diskussion dreht sich im Kreis. Der DFB hat gewisse Vorstellungen, die UEFA klare Regeln, somit ist es fast ausgeschlossen dass das Karl-Liebknecht-Stadion oder z. B. das Bruno-Plache-Stadion in Zukunft ein Spiel der Frauennationalmannschaft beherbergen wird.

    Aber mit den Arenen in Magdeburg, Halle (Saale) oder der Alten Försterei gibt es ja dann doch Alternativen, von denen mir z. B. zwei nicht in den Sinn gekommen sind. Mal schauen was das Jahr 2012 mit sich bringt.

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  • Sheldon sagt:

    @bneidror:
    Mit dir über Zuschauermobilisierung zu reden, ist, wie mit Siggi Dietrich über Nachwuchsarbeit zu reden.

    Du magst ja gerne alles verteidigen, was der DFB macht, Fakt ist jedoch, dass Potsdam bei der Stadionauswahl konsequent benachteiligt wird. Das ist nicht gut, zumal jeder weiß, dass Potsdam die meisten eingefleischten Fans hat. Wenn man vom DFB die Region Berlin/Potsdam so offensichtlich vernachlässigt wird, dann sendet das ein starkes Signal aus.

    Die Vergabe der Länderspiele sollte sich vor allem nach einem richten: Der Anzahl der Fans und auch der Erfolg der Vereine in der Region. Wenn man bestimmten Städten/Regionen die Länderspiele hinterherschmeißt und andere gar nix abbekommen, dann ist das nicht fördernd!

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  • bneidror sagt:

    Tut mir leid, ich höre immer nur Potsdam und Benachteiligung.

    Ich verstehe nicht wie man so konsequent ignorieren kann das Potsdam mit diesem Stadion einfach nicht in Frage kommt. Da sind viele Städte in Deutschland einfach einige Ecken weiter und können die formalen Anforderungen erfüllen.

    Die Vergabe richtet sich – bestenfalls – nach Angebot und Nachfrage. Wieso Erfolge von Vereinen bei der Vergabe von Länderspielen eine Rolle spielen soll erschließt sich mir nicht. Dann müsste die Männernationalmannschaft dauernd in München spielen. Und wie gehabt, mit den puren, sagen wir pauschal, 2000 Fans der jeweiligen Fanszene erfüllt man die Ansprüche an die Resonanz mitnichten.

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  • Frieda sagt:

    Potsdam ist als Spielort (noch) ungeeignet. Flutlicht, Sicherheit, Parkmöglichkeiten… alles nicht Länderspielreif. Die Alte Försterei finde ich allerdings als Vorschlag sehr gut. Gerade auch, weil Union einen Engagierten Eindruck machen, wenn es um den Frauenfußball geht.
    Und zu den eingefleischten Fans in Potsdam muss ich sagen, dass diese teilweise nicht dem entsprechen, was sich der DFB von einer Kulisse bei der Nationalmannschaft erwartet. Sie sind zwar sehr eingefleischt und treu, aber oft unfair gegenüber Konkurrenten und Schiedsrichterinnen. Nicht alle, natürlich, aber leider eine lautstarke Gruppe.

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  • Sheldon sagt:

    @Frieda: Das gehört nunmal dazu, diese Kulisse. Wenn ich mir bei DFB-TV ein Spiel von Frankfurt oder von Duisburg anschaue, höre ich nix, genauso wenig wie bei einem N11-Spiel.
    Die Truppe in Potsdam füllt stimmlich ein ganzes Olympiastadion, da hört man jeden einzelnen!
    Das hat nix mit Unfairness zu tun, doch eine subjektive Sicht ist nunmal nicht verboten, sondern sollte gefördert werden.

    Zudem ist das doch gut für die Gegenspielerinnen und Schiedsrichterinnen. Sich einmal gegen ein ganzes Stadion behauptet zu haben, dass prägt, das schafft Selbstvertrauen. Gerade Schiedsrichterinnen können das sehr gut gebrauchen, wenn ich mir das internationale Niveau anschaue.
    Und eine Spielerin, die wird viel stärker geprägt, wenn sie in einem Hexenkessel gespielt hat, egal auf welcher Seite.

    Und schließlich ist der DFB selbst schuld. Das Verhältnis Potsdam-Frankfurt wäre beispielsweise viel besser, wenn die Potsdamer Fans bei der N11 im eigenen Stadion den Frankfurterinnen zujubeln müssten.
    Aber wahrscheinlich hat der DFB Angst, im eigenen Stadion ausgepfiffen zu werden 😉

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  • Detlef sagt:

    @bneidror und Frieda,
    Es ging hier doch hauptsächlich um Spiele wie gegen Kasachstan oder Rumänien, die man im KARLI sehr gut austragen könnte!!!
    Viel mehr als jetzt in Augsburg, kommen zu solchen Spielen auch in Potsdam nicht!!!
    Es sieht dort aber voller aus, und die Stimmung ist dann besser!!!
    Sicherheit (fragt sich wovor) ist dort absolut gegeben, Flutlicht wird sicher bald wieder funktionieren, nur das Parkproblem ist wirklich schlimm!!!
    Aber wenn man mit der Eintrittskarte auch den ÖPNV nutzen darf, würden vielleicht sogar die Potsdamer mal ihr Auto Zuhause stehen lassen!!! 😉

    Ich kann mich an meine vielen Natio-Besuche (vor meinem Boykott) noch gut erinnern!!!
    Egal ob in Cottbus, Aalen, Homburg, Bayreuth oder Ulm, nirgendwo war das Stadion komplett bestuhlt!!!
    Gibt es inzwischen eine UEFA- oder FIFA-Richtlinie, die das zwingend vorschreibt???

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  • bneidror sagt:

    Ja, laut der UEFA ist (inzwischen) in der Qualifikation zur EM ein Stadion der Kategorie 2 zwingend vorgeschrieben. Das ist z. B. über dem Standard der Women’s Champions League (und erspart z. B. Potsdam somit einige Probleme). So sind nur Sitzplätze erlaubt (mindestens 3000 richtige Sitzschalen, keine Bänke etc. – Stehplätze sind gesperrt) und viele „Kleinigkeiten“ in Richtung VIP, Sicherheit, Parkplätze und Medien zu erfüllen. Ob das wirklich notwendig ist – sehr diskutabel, aber so ist es halt.

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  • Detlef sagt:

    Aha, Danke für die Info!!!
    Damit scheidet Potsdam als Austragungsort definitiv aus!!!

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  • Sheldon sagt:

    @Detlef: bneidror hat in der Hinsicht leider recht, für Länderspiele der Frauen gelten dieselben Richtlinien wie für die CL der Männer, dort kann Dortmund auch nur 65000 Plätze zur Verfügung stellen wegen kompletten Stehplatzverbot.

    Nichtsdestotrotz denke ich aber, wenn man Potsdam ein Länderspiel geben würde, würden sie wirklich alles daran setzen, das Stadion voll zu bekommen. Potsdam ist immer ein Hexenkessel, egal bei welchem Spiel.
    Selbst wenn die formalen Rahmenbedingungen nicht ideal sind, so wird Potsdam in jedem Fall bei einem Länderspiel ideale Rahmenbedingungen herstellen! Egal wie!

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  • Katerli sagt:

    oh wie hatte Schröder mal wieder Recht, als er vor ein paar Jahren für einen Stadionneubau in Potsdam plädierte contra Rekonstruktion des Karli. Nun ist es zu spät, wieder einmal Potsdamer Stadtpolitik live.

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  • ballander sagt:

    das karli ist ein traditionsstadion. mir wäre es allemal lieber als ein neubau. dafür verzichte ich gern auf länderspiele. so ein schwachsinn, stehplatzverbot.

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  • bneidror sagt:

    Niemand hat Potsdam die Kompetenz abgesprochen ein Länderspiel auszurichten. Es erfüllt leider wie viele Städte, viele davon ostdeutsche Großstädte, einfach die Voraussetzungen nicht.

    In Jena, Erfurt oder auch in Chemnitz (vorausgesetzt der Stadtrat entscheidet im Oktober dafür) entstehen neue Stadien, wie es in Magdeburg oder Halle (Saale) schon geschehen ist. Warum Potsdam einen anderen Weg geht weiß ich nicht, aber es wird wie immer am lieben Geld liegen. Vielleicht hat im Abwiegen der Interessen das Stadtschloss gegen den Fussball gewonnen. Aber Cottbus z. B. zeigt, dass man sich mit Geduld auch mit der Zeit ein schönes Stadion zulegen kann, auch ohne klassischen Neubau.

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  • Katerli sagt:

    @Ballander: ich liebe mein Karli auch, zumal ich fast daneben wohne. Aber es erfüllt nunmal viele Ansprüche nicht und das Drama um die Lichtmasten, vielleicht können die CL Spiele gar nicht abends
    ausgetragen werden … Ein Neubau wäre billiger und besser gewesen.

    @bneidror: das lag mal ausnahmsweise nicht an der Stadt an sich, sondern vor allem am „Eigentümer“ Babelsberg 03, die wollten im Unterschied zu Schröder kein neues Stadion haben, deshalb waren alle anderen Versuche von vornherein nicht möglich. Falls Babelsberg mal in die 2. Liga aufsteigen sollte, auch wenns im Augenblick nicht danach ausschaut, werden die sich umgucken und unser schönes Babelsberg an Fußballtagen nicht mehr bewohnbar. Denn das geht ja weiter, Parkplätze fehlen total, vom Polizeiaufgebot bei Babelsberg ganz zu schweigen. Letzteres ist ja wenigstens bei unseren Torbienen nicht nötig.

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  • Sheldon sagt:

    @bneidror: Och, ich denke schon, dass das Karli recht schnell zu einem Länderspielstadion umgerüstet werden könnte.
    Aber wozu das Geld aus dem Fenster rauswerfen? Niemand merkt es mehr als die Potsdamer selbst, dass sie gemieden werden vom DFB wie ein Atomkraftlager.
    Hier mag niemand Potsdam die Kompetenz dafür absprechen, der DFB tut es. Und das tut enorm weh!
    Unter Neid kann Potsdam ein Stadion für 80.000 Zuschauer bauen mit allem Drum und Dran und dennoch würde dort nie ein Länderspiel stattfinden!

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  • uwe sagt:

    Nur mal so:

    Länderspiel: Deutschland-Tschechische Republik 5:0 (3:0)

    Wann: 2.8 2007

    Wo: GERA ( Thüringen)

    Zuschauer: 4793

    ….das konnte selbst Augsburg nicht toppen.

    PS: In Ostfriesland fand auch noch kein Frauenländerspiel statt. Ich hab noch keinen von denen deswegen Jammern hören.

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  • Sheldon sagt:

    @uwe: Allerdings war zu dem Zeitpunkt 2007 in GANZ Deutschland noch Ferien und Frauenfußball war noch längst nicht eine solche Marke wie heute. Damals waren 5000 die Regel und so wird es wieder kommen, wenn die N11 sich nicht bald am Riemen reißt.

    Anscheinend kommt hier auch niemand aus Ostfriesland. Wir sollten jetzt erstmal abwarten, wie sich Cloppenburg und Meppen schlagen, zumal Ostfriesland bis jetzt eine absolut unbeschlagene Fußballprovinz ist, der höchstspielende Verein ist glaube ich Emden, nicht mal mehr 3. Liga bei den Männern.
    Potsdam kannst du zudem nicht mit Ostfriesland vergleichen. Potsdam hat seit mehreren Jahren mit die besten Zuschauerschnitte in der BL und die Potsdamer Fans hätten es einfach mal verdient, ein LS austragen zu dürfen.
    Bei einem Durchschnitt von 7000 Zuschauern bei den Qualispielen dürfte das auch auf jeden Fall machbar sein und man hätte endlich mal ein VOLLES Stadion!

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  • Markus Juchem sagt:

    5 000 Zuschauer waren 2007 NICHT die Regel:

    12.04.2007
    Wattenscheid Deutschland – Niederlande
    EM-Qualifikation

    Zuschauer: 8657

    29.07.2007
    Magdeburg Deutschland – Dänemark

    Zuschauer: 10 735

    02.08.2007
    Gera Deutschland – Tschechische Republik

    Zuschauer: 4 793

    22.08.2007
    Koblenz Deutschland – Schweiz
    EM-Qualifikation

    Zuschauer: 11.280

    30.08.2007
    Mainz Deutschland – Norwegen

    Zuschauer: 9715

    28.10.2007
    Lübeck Deutschland – Belgien
    EM-Qualifikation

    Zuschauer: 17 000

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  • Sheldon sagt:

    Oh, wow, dann halt 10363, meine Güte, jedenfalls nix Weltbewegendes.
    Aber auch damals sind schon mehr Leute zu einem Spiel nach Magdeburg gefahren als nach Mainz.
    Wir gehen mal davon aus, dass man gar nicht viel mehr Zuschauer überhaupt in die Stadien bekommen wird.
    Die Zeiten von vor einem Jahr, als man beim Spiel gegen Kanada noch über 20000 Zuschauer im Stadion hatte, die sind vorbei.
    Heute ist es egal, wo ein Spiel stattfindet, ob in Potsdam oder in Hamburg oder in der Allianzarena, es werden überall nicht mehr als 10000 kommen.

    Die WM ist vorbei und bis auf eine völlig desolate N11 ist nix übrig geblieben!

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  • Emmi sagt:

    Markus Juchens Zahlen sprechen eindeutig für ein weiteres Spiel in Schleeeeeeeeeeeeeswig Holstein 🙂

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  • KateS sagt:

    Oh ich bin sehr beeindruckt, wie hier bestimmte Fakten einfach mal mit einem Handstreich weg gewischt werden, weil sie nicht ins Konzept passen. 😉

    Klar finde ich es auch bescheiden, dass im schönen Osten so wenige Länderspiele ausgetragen werden und klar wäre es auch für das KarLi toll, sich mal zu einen anderen Anlass als Liga- und Champions League Spiel zu präsentieren.

    Aber die Fakten sind doch schon mehrfach genannt worden, weshalb dem so ist. Zu sagen, dass man das alles ganz schnell und einfach für so einen Anlass umrüsten kann, ist meiner Meinung nach blauäugig, denn wer soll das denn bezahlen? Turbine, Babelsberg 03, die Stadt oder der DFB? Und die Never Ending Story mit den Flutlichtmasten scheint auch noch ne Weile anzudauern (leider leider leider). Bis das nicht geregelt ist, können nicht einmal Flutlicht Spiele stattfinden bzw. muss immer auf eine Ausnahmegenehmigung oder deren Verlängerung gehofft werden.

    Ich finde den Ansatz jetzt schon einmal gut, dass der DFB in kleiner Stadien geht. Hoffen wir einfach, dass diese dann voller sind, denn egal wer nun in der Natio spielt: Jede hat es verdient, vor nem vollen Haus und mit guter Stimmung zu spielen. 😀

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  • bneidror sagt:

    OK, ich dachte, da das Karl-Liebknecht-Stadion mit Hilfe des Konjunkturpakets II ein wenig modernisiert worden ist gehört es auch der Stadt Potsdam. Aber das war ein Denkfehler.

    User Sheldon, ich finde Ihre Unterstellung gegenüber Frau Neid höchst populistisch und einfach nicht nachvollziehbar. Es ist nicht möglich einen Standort, der nicht existiert, zu meiden. Wenn Potsdam die Anforderungen formal erfüllen würde, dann kann man über das Warum und Wieso diskutieren. Aber im Jetzt gibt es einfach keine Grundlage eines Vorwurfs gegenüber des DFB.

    Und die Prophezeiung, dass es absolut unmöglich ist, fünfstellige Zuschauerzahlen zu generieren basiert auf was? Innerhalb der Qualifikation gegen Gegner wie Kasachstan mögen Sie recht behalten. Stellen Sie sich aber einen Gegner mit dem Namen USA oder Brasilien vor – Freundschaftspiele, das ist mir bewusst. Aber eventuell kann der DFB auch schon die Partie gegen die Türkei an einem durchdacht gewählten Standort gut positionieren.

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  • Sheldon sagt:

    @bneidror: Was ist? Neid meidet doch Potsdam heute schon, wo es nur geht, ich sage nur Meisterschaftsfeier.
    Es ist ein offenes Geheimnis, dass Neid Potsdamer Interessen nur so viel wie nötig in ihre Planungen einbezieht, sei es bei der Spielerinnenwahl, bei der Vorbereitung zur WM, bei der Anwesenheit an Spieltagen.

    Naja, mit dem Standort meiden, da meinte ich eigentlich den Großraum Berlin/Potsdam insgesamt. Allein die Stadienwahl für die WM war ein Witz, ein Spiel in Berlin, dafür 4 im kleinen Eintracht-Stadion. Das ist doch wohl ein überdeutlicher Fingerzeig, dazu 4 Spiele in Dresden.

    Und ich meine, wer interessiert sich schon noch für Nationalmannschaftsfrauenfußball, wenn sie so einen technisch und taktisch teilweise grottenschlechten Fußball spielt.
    Mannschaften wie Brasilien oder USA braucht man gar nicht erst einladen, gegen die wird es Klatschen setzen. Das ist keine Werbung, das ist Vertreibung der Fans.
    Ich gehe davon aus, dass man gegen Schweden wegen der nahen Lage vielleicht mal gerade so auf 15.000 Zuschauer kommen wird. Ich selbst würde mir eher ein Japan-Spiel als ein Deutschland-Spiel anschauen, da bekomme ich wenigstens was geboten!

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  • bneidror sagt:

    Sie eröffnen mit der Abwesenheit von Frau Neid in Potsdam an Spieltagen schon wieder eine ganz andere Baustelle. Ihr Zitat „Unter Neid kann Potsdam ein Stadion für 80.000 Zuschauer bauen mit allem Drum und Dran und dennoch würde dort nie ein Länderspiel stattfinden!“ bezog sich auf das hier diskutierte Thema. Und diese Polemik erschließt sich mir nicht.

    Wie schon ausführlich diskutiert gibt es im Großraum Berlin, das Olympiastadion mal ausgenommen, mit der Alten Försterei ein Stadion was den Anforderungen in der Qualifikation zur EM genügen könnte – bei den Anforderungen einer FIFA Weltmeisterschaft halte ich das für ausgeschlossen. Und auch hier gilt – wer sich als Ausrichterstadt nicht bewirbt kann folglich nicht ausgewählt werden. Aber die Diskussion über die Standorte der WM 2011 ist ausführlich geführt worden und gehört hier auch nicht hin.

    Jetzt ist es also doch möglich über 10000 Zuschauer begrüssen zu können? Legen Sie sich mal fest!

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  • Sheldon sagt:

    Doch, diese beiden Themen gehören ganz eng zusammen. Dass Neid nicht in Potsdam war zur Meisterfeier, ist ein deutliches Signal contra Potsdam. Potsdam ist, war und wird Neid immer ein Dorn im Auge bleiben.
    Da Zwanziger alle seine Entscheidungen, was den FF anbelangt, nach den Interessen von Frau Neid fällt bzw. sie sogar übervorteilt, wird er niemals, egal aus welchen Gründen, sein OK zu Potsdam als Spielort geben.
    Ergo wird unter Neid, egal wie Potsdam sich äußerlich verändert, niemals in Potsdam gespielt werden.

    Auch der Standort Berlin wird, aus welchen Gründen auch immer, von Neid gemieden. Wahrscheinlich fürchtet sie, von den zahlreichen Turbinefans ausgepfiffen zu werden. Hier geht es aber nur um Persönliches, nicht um Sachliches.

    Bei dem Spiel in Hamburg hängt das noch von dem Faktor ab, dass dieser Spielort schwedenfreundlich ist. Aber du hast schon irgendwie recht: Mit 15.000 bin ich doch etwas übers Ziel hinaus geschossen…

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  • bneidror sagt:

    Ich sehe Sie haben Ihre festgefahrene Meinung über die dauerhafte Benachteiligung von Potsdam durch den DFB alias Frau Neid. Es ist also müßig weiter zu diskutieren.

    Also ist es, da es ein Länderspiel gegen Schweden ist, ein Faktor für Hamburg? Vielleicht denkt der DFB gar in solchen Dimensionen? Vielleicht vergeben sie Länderspiele in bestimmte Städte weil es Faktoren für gewisse Standorte gibt und nicht gegen andere? Nur so ein Gedanke.

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  • Sheldon sagt:

    Es ist der Einzige! Nix gegen Hamburg, aber für Frauenfußball ist diese Stadt einfach nicht geeignet, das sehen ja schon die Funktionäre des HSV ein.

    Allerdings wird die Anzahl der Stadionbesucher davon abhängen, ob die Schwedenfans es schaffen, in der Überzahl anzureisen. Erst dann kann man ernsthaft anregen, dass die 10000er Grenze zu knacken ist.
    Damit wird dann der neue Trend eingeleitet, der da bedeutet: Auswärtsspiel im eigenen Stadion!

    Ich weiß auch nicht, wie man darauf kommt, dass das Millerntor familienfreundlich ist bzw. sich in einer familienfreundlichen Gegend befindet! Kann mir das mal jemand erklären?

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  • bneidror sagt:

    Hamburg-St. Pauli ist nicht familienfreundlich? Durch Vergnügungsindustrie ist man nicht automatisch familienunfreundlich.
    Was zeichnet für Sie denn eine familienfreundliche Gegend aus, dass das Schloss Sanssouci gleich um die Ecke ist?

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  • Uwe sagt:

    @Sheldon
    Wenn die Auftritte der NM so grauenvoll sind, dann sollen doch alle, die so denken, froh sein, wenn kein Spiel in Potsdam stattfindet!!
    Ich verstehe auch gar nicht, warum man sich hier oder in anderen Threads derartig über die NM aufregt, wenn sie einem eh piepegal ist. Man hat doch seine heile Schröder-Welt. 🙂
    Wenn alle Turbine-Fans derartig aggressiv sind, wie einige Kommentare hier verfasst werden, würde ich dort auch kein Spiel austragen lassen. Wie immer die Mannschaft auch spielen würde, sie würde eh niedergemacht werden.

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  • Sheldon sagt:

    Also, ich hab noch keine Kinder, doch einer der größten Striche Deutschlands gleich um die Ecke würde mich eher abschrecken denn anziehen.
    Auch die Fankultur St.Pauli’s ist nicht unbedingt das, was ich bevorzugen würde. Wenn man nur einmal an die ganzen Ausschreitungen denkt, ich glaube, alle Spiele von St.Pauli gegen Ostklubs sind als Spiele der höchsten Sicherheitsstufe in der 2.Liga deklariert.

    Außerdem, was ist denn das für ein Signal? Frauenfußball, das ist doch gerade ein Ausdruck der ideellen Wertschätzung der Frau, es soll ein Familiensport sein, Frauenfußball lässt sich nur in dieser Gestalt vermarkten. Und dann gibt man ein Spiel in eine männerdominierte Gegend, die die Frau höchstens als Lustobjekt ansieht, aber ihr keinen anderen Wert zuschreibt. Welcher echte St.Pauli-Fan wird denn dann bitteschön eine fußballspielende Frau für voll nehmen, geschweige denn diesem Sport etwas abgewinnen können.

    Ich weiß nicht, wie die familienfreundliche Gegend aussieht, nur St.Pauli ist mit Sicherheit eher das Gegenteil!

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  • bneidror sagt:

    Wenn man das Haar in der Suppe sucht, dann wird man es auch finden.

    Welche Spiele von Vereinen aus den neuen Bundesländern gegeneinander sind keine Risikospiele?

    Männerdominierte Gegend? Wir leben in einer Gesellschaft mit diskutierter Frauenquote und fehlendem Frauenanteil in allen Führungsetagen großer Unternehmen. Und Sie meinen ein Fussballspiel nach Hamburg zu geben ist ein falsches Signal? Ich glaube die moderne Frau von heute inklusive Familie kommt ganz gut mit einer Rotlichtmeile klar. Ich denke es gibt Schlimmeres um was man sich sorgen kann.

    Und der gemeine St. Pauli Fan ist natürlich umso mehr frauenfeindlich und Stammkunde der Reeperbahn. Hoch leben die Stereotypen.

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  • Sheldon sagt:

    @bneidror: Sind sie selbst eine Frau? Können Sie das beurteilen?

    Es bleibt dabei, am Millerntor können meines Erachtens die Wilden Kerle spielen, aber keine Frauen. Das wird nicht funktionieren.

    Warten wirs ab, obs neben dem sportlichen Desaster (ich schätze auf 3:0, 4:0 für Schweden) auch noch ein mediales Desaster wie das letzte Spiel wird.
    Man kann es sich als FF-Fan nur wünschen!

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  • bneidror sagt:

    Sie fragen mich ob ich das beurteilen kann? Das sollten Sie sich mal selbst fragen bevor Sie Ihre Theorien formulieren.

    Die Frauenfussballabteilung des FC St. Pauli mit über zwanzigjähriger Tradition lasse ich mal unter den Tisch fallen.

    Sie als Fan wünschen sich ein sportliches und mediales Desaster? Fans wie Sie wünscht sich jede Sportart. Lassen Sie mich raten, früher war alles besser und in Potsdam ist es das heute noch?

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  • Frieda sagt:

    @ Sheldon

    Kennst du das Millerntor? Bist du schon mal da gewesen? Der „größe Strich Deutschlands“ ist vom Stadion so weit weg, wie die Elbe. Wenn du über die Landungsbrücke zum Stadion läufst kommst du nicht mal in die Nähe. St. Pauli ist schon lange mehr, als nur ein Nutten-Viertel. St. Pauli ist auch keinesfalls frauenfeindlich oder familienfeindlich. Ein Verein, dessen jahrelanger Präsident offen zu seiner Homosexualität steht und dessen Stolz, neben dem Fußball die Rugby-Frauen sind, die mehrfache deutsche Meisterinnen sind.
    Ich glaube, die Nordlichter freuen sich über guten Frauenfußball in Hamburg. Vielleicht sollte man sagen, über guten Fußball in Hamburg. Bei den Männern läuft es ja momentan auch nicht so gut.

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  • Andreas sagt:

    @sheldon: Ich hoffe mal, dass das missverständlich formuliert war mit dem sportlichen und medialen Desaster. Das Millerntor mit seiner großen Tradition ist mit Sicherheit ein toller Austragungsort für solch ein Spiel. Ich hoffe, dass es besser besucht sein wird, als das Spiel in Augsburg, dann geht davon bestimmt ein positiver Aspekt für den FF aus.

    Und ein 3 oder 4:0 für Schweden erwarte ich ganz klar nicht. Im Gegenteil gehe ich von einem deutschen Sieg aus, hängt natürlich etwas davon ab, wie probierfreudig SN ist. Auf jeden Fall wäre das ein geeigneter Zeitpunkt etwas anderes in der Innenverteidigung auszuprobieren. Auf jeden Fall könnte Babette Peter nach innen rücken und für sie Verena Faisst auf der linken Verteidigerposition eingesetzt werden. Ich könnte mir auch 4-1-4-1 mal vorstellen mit Bresonik, Bajramaj, Maroszan und Behringer vor einer Simone Laudehr, was allerdings recht offensiv und risikoreich wäre und eine gute Abwehrarbeit – auch der Offensivabteilung – voraussetzt.

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  • defense2 sagt:

    zum Thema Vorurteile und Klischees – es gibt zum Glück immer wieder Beweise des Gegenteils (hier z.B. zum Thema Frauen i.d. Türkei):

    warten wir doch einfach mal ab, ob sich tatsächlich alle vom bösen, bösen Rotlichtmilieu von dem Länderspielbesuch abhalten lassen… 😉

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  • Ulf sagt:

    Die Entwicklung des Mythos FC St.Pauli ab 1986, flankiert von der Ereignissen um die Hafenstraße, habe ich nicht nur als Anwohner seit 1985, sondern auch als ständiger Millerntor-Besucher ab 1986 (damals hieß es noch Wilhelm-Koch-Stadion) mitbekommen, und ich wage mal zu behaupten, daß gerade beim FC St.Pauli die „Frauenquote“ schon damals höher war als üblicherweise bei anderen Männerfußballspielen. Und jetzt komme bitte niemand damit, das wären alles Huren. Schon 1986 hat bei der BürgerschaftswahlSt.Pauli zu über 29% Grün gewählt (nun gut, der Tschernobyl-Gau war ein halbes Jahr vorher).
    Im Stadtteil St.Pauli leben 27.700 Menschen, davon 27,1% Ausländer (Stand 2007). Man sollte sich zumindest auf einem Freitag- oder Samstagabend einen Reeperbahnbesuch verkneifen, wenn man nun nicht den großen Trubel sucht.Das Frauenländerspiel ist ja auch auf einem Mittwoch. Und der Hamburger Dom nebenan hat auch noch nicht wieder begonnen.

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  • Sheldon sagt:

    @Ulf: Dass die Grünen im Stadtteil St.Pauli gewählt wurden, das dürfte jedem klar sein. Grüne sind immer dort am stärksten, wo es viele Ausländer gibt. Auch die Reeperbahn passt doch eindeutig in das Bild der Grünen, schließlich setzte diese Partei sich doch am stärksten für die Legalisierung und gesellschaftliche Anerkennung der Prostitution ein.
    Frauenquote und Prostitution sind nunmal zwei Seiten derselben Medaille!

    Dein Kommentar zeigt aber, dass ich mit meinen Ausführungen gar nicht so im Unrecht bin. Und du als St.Paulianer musst es ja wissen!

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  • bneidror sagt:

    Grüne sind besonders stark wo es viele Ausländer gibt? Was ist denn das für eine Logik? Da bei einer Bürgerschaftswahl ausschließlich deutsche Staatsbürger wahlberechtigt sind ist die Korrelation zwischen Wahlergebnis und Zahl der Ausländer welche?

    Prostitution ist in Deutschland seit 1964 legal, seit 2002 nur nicht mehr sittenwidrig. Und wenn Prostitution irgendwo besonders anerkannt ist, dann wohl auf der Reeperbahn.

    Generell kann man den Bogen auch zu weit spannen. Es geht nur um ein Länderspiel.

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  • Sheldon sagt:

    Naja, ich meine, Grüne sind in Bezirken, in denen viele Deutsche mit Migrationshintergrund leben, stark. Beispielsweise gewann sie bei der Bundestagswahl genau ein Direktmandat und das war in Kreuzberg.
    So meine ich das!

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  • defense2 sagt:

    hui, jetzt wird´s politisch!

    Um zurück zum Ausgangspunkt zu kommen; verstehe ich das richtig?

    Aufgrund der Ausländer- und Prostituiertenquote kommt keiner zu dem Länderspiel, weil total abschreckende und männerdominierte Gegend… Außer vielleicht ein paar Grüne, weil es ja ein Frauenländerspiel ist und die somit gleichzeitig ein Zeichen für die Frauenquote UND Legalisierung der Prostitution setzen können?!?!?!?!

    Sheldon, bitte korrigiere mich, falls ich Dich falsch verstanden habe.

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  • bneidror sagt:

    Schauen Sie sich mal die Definition des „Deutschen mit Migrationshintergrund“ an. Optimal bevor Sie solche Aussagen tätigen. Laut Statistischen Bundesamt sind 19,6 % der Bevölkerung Deutsche mit Migrationshintergrund. Wenn man Ihrer Argumentation folgt hätten die Grünen bei jeder Wahl in dieser Republik blendende Aussichten.

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  • berggruen1 sagt:

    @sheldon: „Frauenquote und Prostitution sind nunmal zwei Seiten derselben Medaille!“
    Wie bitte? Ein Frau, die aufgrund einer „Frauenquote“ z.B. bei der Telekom in die Führungsetage berufen wird, ist eigentlich nichts anderes als eine Prostituierte, nur besser bezahlt und weniger Krankheiten ausgesetzt? Liest Du Dir hin und wieder durch, was Du geschrieben hast? Frauenquote ist genauso wenig abhängig von der Prostitution (und auch nicht das Gegenteil) wie die Grünen von Menschen mit Migrationshintergrund, Homosexuellen oder welchen Minderheiten sonst noch!
    Prostitution ist eines der ältesten Gewerbe dieser Welt, es existiert(e) selbst zu Zeiten und in Ländern, in denen Prostituierte mit Gefängnis, Folter und Todesstrafe belegt war/ist. Meine Güte, eine Frau oder eine Familie, die sich aufgrund der postulierten Nähe des Fußballstadions in Hamburg zum Rotlichtmilieu, davon abhalten lässt, zum Spiel zu gehen, die hat mit Sicherheit weder Fernseher noch Internet – von bestimmten Büchern von Maupassant oder de Sade über Kästner und Brecht ganz abgesehen! Die Bibel, v.a. das Alte Testament, dürften sie dann aber auch nicht lesen! Diese Frau oder diese Familie würde aber mit Sicherheit sowieso nicht zum Spiel gehen! – Abgesehen mal davon, dass man in Hamburg weiß, wo das Rotlichtmilieu ist. In anderen Städten ist es nicht so offensichtlich, aber mit Sicherheit vorhanden und auch nicht sooo weit von Stadien entfernt! Es gibt Prostituierte, die sich darauf „spezialisiert“ haben, zu Großereignissen zu fahren und ihre Dienste anzubieten…

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