Südafrika erstmals für Olympia qualifiziert

Von am 12. September 2011 – 10.01 Uhr 11 Kommentare

18 Jahre nach ihrer Gründung hat sich die Frauenfußball-Nationalmannschaft Südafrikas erstmals für ein Weltturnier qualifiziert. „Banyana Banyana“ hat das Ticket für die Olympischen Spiele in London im kommenden Jahr gelöst.

Nachdem die Südafrikanerinnen im Hinspiel gegen Äthiopien mit 3:0 gewonnen hatten, reichte ihnen im zweiten Aufeinandertreffen ein 1:1.

15.000 Zuschauer
Im äthiopischen Addis Adaba ging Südafrika in der 46. Minute durch Mpumelelo Nyandeni in Führung. Vor 15.000 Zuschauern kamen die Gastgeberinnen in der 78. Minute durch Tobyin Mesfin Tameru zum Ausgleich. Der genügte den Südafrikanerinnen jedoch für die Qualifikation. Welches weitere Team aus Afrika zu den Olympischen Spielen fährt, ist noch noch nicht entschieden.

Nigeria oder Kamerun
Momentan haben die Nigerianerinnen um den Sportlichen Leiter Thomas Obliers die besten Chancen, das zwei Olympiaticket zu lösen. Die Mannschaft gewann das Hinspiel gegen Kamerun mit 2:1, das Rückspiel in Kamerun findet am 22. Oktober statt.

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11 Kommentare »

  • Sheldon sagt:

    Freut mich für „Banyana Banyana“. Afrika scheint das einzige Land zu sein, in dem sich doch immer wieder andere Nationen durchsetzen!

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  • intersoccer sagt:

    …was allerdings auch an dem merkwürdigen Qualifikations-Modus liegen könnte. Warum man hier die Quali im Play-Off-Modus bestreitet, ist mir nicht ganz einleuchtend. Da lassen sich im Gruppenmodus (wie in Asien) meiner Meinung nach die Kräfteverhältnisse besser abbilden.

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  • Sheldon sagt:

    Dann bräuchte man aber wirklich keine Quali, denn dann würden sich bei WM und Olympia immer dieselben durchsetzen… (Ein Jahr Unterschied)

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  • Frieda sagt:

    Afrika ist kein Land!!! Es ist ein Kontinent wie Europa auch, nur viel viel größer und diverser. Warum wird das immer ignoriert?

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  • intersoccer sagt:

    @ Sheldon: diese Argumentation verstehe ich nicht. Es sollen sich doch die stärksten Teams eines Kontinents durchsetzen. Und wenn das bei zwei Wettbewerben in Folge dieselben Mannschaften sind, ist es eben aufgrund der Qualität so. Vielleicht hat Südafrika ja die nötige Qualität, aber wirklich aussagekräftig ist die Olympia-Quali in dieser Form nicht, im Gegensatz zur Quali zur WM, die im Rahmen des Afrika-Cups ausgerichtet wird. Es ist eben ein Unterschied, ob ich mich gegen Nigeria oder gegen Äthiopien durchsetzen muss.

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  • Sheldon sagt:

    @Frieda: Sorry, das war ein Schreibfehler^^ Schneller gedacht als geschrieben 😉

    @intersoccer: Hast schon recht. Aber dann wäre ich immer noch für das Prinzip, dass sich für Olympia wirklich die besten Teams qualifizieren (8 Besten der WM + 8 Besten der Weltrangliste) und das Turnier aus der Weltranglistenwertung rausgenommen wird bzw. die Wertigkeit abgeschwächt wird.
    Das wäre eine Lösung, die sehr viele Qualifikationsspiele verhindern würde und damit unnötige Spielerin-Abstellungen.

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  • intersoccer sagt:

    @Sheldon:
    Ich finde überhaupt nichts schlechtes an Olympia-Quali-Spielen. Die Abstellungen halten sich ja zeitlich in einem vertretbaren Rahmen. Aber eine Quali u.a. über die Weltrangliste wäre doch nicht fair. Da bleibt einem Team, das eben nicht zu den Top-Teams gehört, ja nur alle 4 Jahre die WM-Quali, um sich irgendwie nach vorne zu arbeiten. Und grad im FF ändern sich die Kräfteverhältnisse ja doch sehr schnell.
    Kurz gesagt: Bin wie gehabt für die Quali 🙂

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  • Sheldon sagt:

    @intersoccer: Je nachdem, wie die Qualifikationen liegen, kann das aber durchaus zu Wettbewerbsverzerrungen kommen. Zudem musst du bedenken, dass die Abstellungen für Asien-Cup, Afrika-Cup usw. immer noch dazu kommen. Mag sein, dass diese Olympia-Qualifikationsphase nicht sonderlich schmerzlich war für die Vereine, doch lass mal eine Qualiphase in Asien beispielsweise in den Zeitraum einer Begegnung von Frankfurt und Potsdam oder Duisburg und Potsdam fallen, dann fehlt Potsdam mit Sicherheit eine sehr wertvolle Spielerin wie Nagasato.

    Außerdem, so schnell ändern sich die Kräfteverhältnisse auch nicht.
    Auch 2015 werden sich aus Nordamerika Mexiko, Kanada und USA qualifizieren (dazu vielleicht noch Costa Rica), aus Südamerika Brasilien, Kolumbien und Argentinien, aus Asien Japan, Nordkorea, Australien und Südkorea oder China, aus Ozeanien Neuseeland, aus Afrika Nigeria, Südafrika, Ghana, Kamerun oder Äquatorialguinea und aus Europa ebenfalls die Altbekannten (Deutschland, Frankreich, England, Schweden, Norwegen, Dänemark, Italien, vielleicht noch Schweiz oder Island).
    Soll heißen: Selbst über 4 Jahre hinweg bleiben die Kräfteverhältnisse relativ konstant. Was soll sich da bitteschön groß ändern innerhalb eines Jahres?

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  • intersoccer sagt:

    Natürlich hat sich schon die letzten 2 Jahre da viel geändert. Wär hätte denn vor 4 Jahren erwartet, dass sich z. B. Kolumbien und Äquat.Guinea so entwickeln? Haben doch vorher im internat. FF keine Rolle gespielt! Und Nordkorea wird sich bestimmt nicht für die nächste WM qualifizieren ;-). Und auch in Europa sind Überraschungen möglich, z.B. meiner Meinung nach Spanien.

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  • Nora Kruse sagt:

    Ein BBC-Artikel zu Südafrikas Vorbereitung:
    >> http://j.mp/pJD3Gi

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  • intersoccer sagt:

    Danke für den Link!

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