Jena holt Slowenin Fata Salkunic

Von am 9. September 2011 – 12.20 Uhr 5 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist FF USV Jena hat einen Last-Minute-Transfer getätigt: Die 20-jährige slowenische Nationalspielerin Fata Salkunic soll das Offensivspiel der Jenaer beleben.

Die Bundesliga ist für Salkunic kein Neuland, spielte sie doch in der Saison 2009/2010 beim Hamburger SV. Dort kam sie allerdings nur auf vier Einsätze, woraufhin sie im Sommer 2010 zum FC Basel in die Nationalliga A wechselte. Am Ende der letzten Spielzeit löste sie ihren Vertrag beim Schweizer Erstligisten auf und wechselt nun ablösefrei an die Saale.

Vielseitig einsetzbar
Die Offensivakteurin, die sowohl auf dem linken Flügel als auch im Sturm agieren kann, erhält einen Ein-Jahres-Vertrag. Letzte Modalitäten konnten kurzfristig geklärt werden, so dass Fata bereits am morgigen Samstag im DFB-Pokal in der Partie gegen den BV Cloppenburg spielberechtigt ist.

Qualitative Verbesserung
Trainerin Martina Voss-Tecklenburg freut sich über die Verstärkung: „Es ist schön, dass es nach der Vorbereitung, die Fata bei uns mitgemacht hat, gelingen konnte sie zu verpflichten. Sie ist eine junge und hoffnungsvolle Spielerin, dazu noch Linksfuß und wird unser Offensivspiel qualitativ verbessern.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

5 Kommentare »

  • Detlef sagt:

    Eine Neuverpflichtung 9 Tage nach dem Schließen der Transfer-Liste???
    Oder arbeitet die Pressestelle des USV so langsam???

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  • Ulf sagt:

    Für arbeitslose Spieler gilt Wechselfrist nicht, siehe z.B. auch die Verpflichtung von Odonkor seitens Aachen.

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  • Detlef sagt:

    Aha, danke für die Info!!!

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  • S.O.S. sagt:

    Die „Pressestelle“ des FF USV arbeitet so langsam:

    „Mit Fata Salkunic konnte der FF USV Jena kurz vor Ende der Transferfrist noch eine neue Spielerin verpflichten.“
    )

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  • Postel sagt:

    @S.O.S.
    Die Pressestelle ist nicht nur schlechthin langsam, nein das ist das Markenzeichen des FF USV Jena. Und der Fan nimmt in seiner Lethargie alles so hin, was ihm geboten wird. Sollte es doch einmal kritische Anmerkungen geben, ist es schon erschreckend mit welchen schwachsinn er sich wieder auf linie bringen lässt. Also im Klartext: Der einfache Fan spielt in diesem Konstrukt nur eine untergeordnete Rolle. Was nirgend wo zu lesen war. Auch das ganze drum herum am Samstag beim Pokalspiel hatte allenfalls Regionalliga Niveau. Ansagen gab es nur bei der Spielaufstellung danach schwiegen die Lautsprecher. Und das Programmheft zum Spiel entsprach dem von TeBe. Aber dafür war der Liveticker auf Twittwer erstklassig. In diesem Schatten kann sich der Verein wieder eine weile Sonnen. Ich habe den Eindruck der Fan scheint seine Rolle trotzdem zu spüren. Anders kann ich mir die 177 Zuschauer nicht erklären. Und noch ein Fänomän glaube ich zu beobachten. Immer mehr Stammzuschauer tun es sich nicht mehr an, ein spiel bis zum Ende zuverfolgen. Wenn ihr Bsp. braucht durchforstet einfach mal die Home, Fansite und Gästebucheinträge. Falls ihr nicht meiner Meinung seit kauft fleißig Fanartikel. Bis demnächst.

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