Julia Simic für Schweiz-Spiel nachnominiert

Von am 5. September 2011 – 14.09 Uhr 25 Kommentare

Julia Simic vom FC Bayern München ist für das EM-Qualifikationsspiel der Frauenfußball-Nationalelf am 17. September (ab 15.45 Uhr, live in der ARD) in Augsburg gegen die Schweiz nachnominiert worden.

Die 22-jährige Mittelfeldspielerin vom FC Bayern München rückt für Dzsenifer Marozsan in den Kader von DFB-Trainerin Silvia Neid, die wegen einer Meniskusverletzung passen muss. Für Simic ist es die erste Berufung in den Kader der A-Nationalmannschaft.

Julia Simic

Julia Simic bleibt zwei weitere Jahre in München © Frank Scheuring

Das Spiel gegen die Schweiz ist das erste EM-Qualifkationsspiel für die Europameisterschaft 2013 in Schweden. Weitere Gegner der DFB-Elf in Gruppe 2 sind Rumänien, Kasachstan, Spanien und die Türkei.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

25 Kommentare »

  • Michele sagt:

    Schade, Maro. Herzlich Willkommen im A-Team, Julia Simic.

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  • schmiddi sagt:

    Viel Erfolg, Fr. Simic.

    Mit Längert und Simic zwei Nominierungen für die Frauen des FCB.

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  • waiiy sagt:

    Das freut mich für Julia Simic, zumal es auch zeigt, dass der „Playboy“ ihr nicht geschadet hat. Kompliment an Silvia Neid, was diesen Punkt angeht.

    Es tut mit auch leid für Dzsenifer Marozsan. Ich hoffe, sie wird die Seuche bald wieder los.

    Aber ich frage mich irgendwie die ganze Zeit, an welcher Stelle in den letzten 3 Jahren Lira Bajramaj falsch abgebogen ist, dass sie in der Nationalmannschaft und wohl auch in Frankfurt immer für die linke Seite bzw. generell als Außenspielerin abgestempelt wird. Dabei entfaltet sich ihre Kreativität nur maximal, wenn man sie in der Mitte mit allen Freiheiten und Laufwegen ausstattet. Wieso testet man sie da nicht einfach mal, wenn schon alle anderen durch Verletzung ausfallen? Oder bin ich da völlig auf dem falschen Dampfer? Aber das war doch zumindest die Rolle, die sie in Potsdam spielen durfte, wenn sie da nach meinem Geschmack auch etwas zu weit vorn stand.

    waiiy

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ick globe doch glatt, die Neidsche liest hier mit! 😀

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  • Winter sagt:

    Wenigstens eine, die bei Frau Neid nicht aufmuckt. So, wie es die „Silv“ mag und nur keine Unruhe ins Schlafwagenabteil reinkommt. Der ganze „Klüngelschuppen“ macht weiter wie gewohnt!

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  • Jennifer sagt:

    Wow – liest Frau Neid etwa hier mit? Glückwunsch an Julia Simic. Freue mich sehr!

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  • Sheldon sagt:

    Sehr schön, da freu ich mich mal für sie!

    Schade für Maroszan, für Bajramaj dürfte der Zug in der Mitte abgefahren sein. Ich denke, die haben sie sehr verbogen. Sie scheint auch nicht der integrierbarste Charakter sein und auch auf dem Platz lässt sie sich mittlerweile zu allerlei Dummheiten hinreißen lassen.
    In Potsdam hat sie weiter vorne gespielt, aber auch da merkte man, dass sie nur da ist, wenn das Spiel auf sie ausgerichtet ist. War der Gegner stark und hat das Spiel zerstört, konnte sie sich nie entfalten, dann mussten oft die anderen ran!
    Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Hoffe mal darauf, dass Simic gleich mal Gas gibt und spielen darf, vielleicht sogar von Anfang (schließlich ist sie die einzige „10“ im Kader).
    Und vielleicht liest SN ja doch hier mit^^

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  • speedcell sagt:

    Geht doch. 🙂 Schade ist es natürlich für maro. Hoffentlich ist sie bald wieder fit und kann endlich wieder zaubern.

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  • FFFan sagt:

    Sehr gute Entscheidung! Julia Simic ist mir schon in der letzten Bundesligasaison mehrfach sehr positiv aufgefallen. Sie ist eine Spielerin, die über hervorragende technische Fähigkeiten verfügt und darüber hinaus sehr spielintelligent ist, den Ball gut nach vorne mitnimmt, stets ein oder zwei Spielzüge vorausdenkt und im richtigen Moment den entscheidenden Pass in die Spitze spielt, aber auch selbst dank exzellenter Schusstechnik Abschlussqualitäten hat. Ich gehe sogar so weit, zu behaupten, dass uns genau so eine Spielerin bei der WM gefehlt hat! OK, ich will hier nicht zu sehr schwärmen, es dürfte klargeworden sein, dass sie zu meinen Lieblingsspielerinnen zählt… 😉

    Vielleicht steht die Nominierung von Simic und Huth für einen gewissen ‚Paradigmenwechsel‘ bei der Auswahl der Nationalspielerinnen. Groß, sehr schnell, robust im Zweikampf – das war jahrelang das ‚Beuteschema‘ von Silvia Neid oder, besser gesagt, das Anforderungsprofil an eine Nationalspielerin. Spielerinnen wie Julia Simic, die weder groß noch außergewöhnlich schnell ist, schienen keine Chance auf eine Nominierung zu haben. Doch offenbar ist man beim DFB lernfähig. Athletik bleibt weiterhin wichtig, aber die WM hat gezeigt, dass in Zukunft mehr als bisher Wert auf technische Fähigkeiten gelegt werden muss. Das soll aber nicht heißen, dass für ‚Kampfmaschinen‘ wie Kim Kulig oder Alex Popp künftig kein Platz mehr ist – die Mischung macht’s eben!

    @ waiiy:
    Bajramaj ist nirgends „falsch abgebogen“, sie wurde in den DFB-Auswahlteams eigtl. immer auf den Außenpositionen im Mittelfeld eingesetzt (u.a. auch bei der U19-EM 2006 und der U20-WM im gleichen Jahr). Ich halte es aber (falls nicht mit zwei Spitzen gespielt wird) für keineswegs ausgeschlossen, dass sie diesmal in der Mitte getestet wird (auf dem Flügel könnte dann Mittag oder Huth spielen). Bei Frankfurt spielt sie ja, wenn ich mich nicht irre, seit dem Ausfall von Marozsan, auch als (‚hängende‘) Spitze.
    Ich gehe nicht davon aus, dass die lediglich nachnominierte Simic gleich in der Startelf steht. Diese ist übrigens keine reine „10“ (mehr); seit dieser Saison wird sie beim FC Bayern auf einer etwas defensiveren Position eingesetzt. In der Nationalelf ist sie sowohl auf der „6“ als auch auf der „10“ vorstellbar, oder in den „Zwischenräumen“ (J.Löw), also als eine Art „8“ (ähnlich wie Toni Kroos bei den Männern).

    P.S.: Zu der Sache mit den „Playboy“-Fotos: das kann nicht ernsthaft ein Argument gegen eine Nominierung von J.Simic sein, wir leben doch nicht mehr im 19.Jahrhundert! Aber ganz unabhängig davon, wie man so etwas moralisch bewertet, kann es sich für die betreffenden Spielerinnen schon deshalb nicht nachteilig auswirken, weil der DFB (in Person von Doris Fitschen) dafür vorher ‚grünes Licht‘ gegeben hat.

    P.P.S.: Dass Frau Neid (oder jemand anders aus dem Trainerstab) hier mitliest, ist mir schon seit Ende 2008 klar… 😀
    Schon damals wurden einige unserer zentralen Forderungen umgesetzt: Grings zurück in die Natio, Bresonik ins Mittelfeld, Einbau junger Spielerinnen.
    Es ist also wichtig, dass wir weiterhin konstruktive Kritik üben! Stupides ‚Neid-Bashing‘ bewirkt dagegen nichts.

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  • Sheldon sagt:

    @FFFan: Dass Simic mittlerweile auch auf der 6 spielen kann, schafft ungeahnte Optionen: So können in Zukunft Simic und Maroszan gemeinsam auf dem Feld stehen und die leidige Position im defensiven Mittelfeld bekommt ein bisschen mehr Alternative. Theoretisch gäbe es da dann mit Odebrecht, Simic und irgendwann auch wieder Hegering drei Optionen zu den aktuellen Spielerinnen. Das ist für diese wichtige Position eine große Bereicherung, sollte Neid über ihren Schatten bringen und sie nominieren!
    Durch diese Vielfalt in den Positionen kann das Rotationssystem in der N11 besser ausgebaut werden.

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  • spocky sagt:

    Hallo liebe Fußball-Fachleute … es ist wieder mal sehr unterhaltsam Eure Meinungen zu lesen … 🙂 Aber dass unsere Bundestrainerin hier in diesem Forum sich Anregungen holt = das glaubt ihr doch nicht wirklich … Auch ich freue mich sehr, dass so eine talentierte Spielerin wie Julia Simic endlich auch mal dabei sein darf … Ich glaube aber nicht, dass sie von Anfang an spielen wird … Ich bin wirklich gespannt wer gegen die Schweiz im Quali-Spiel in der ersten Elf steht … Da ich ein großer Fan von Dzsenifer Maroszan bin – bin ich ein wenig traurig … Sie hat ja wirklich eine „Pechsträhne“ … Ich hoffe, dass sie bald in der Natio wieder spielen kann … Kopf hoch Dzsenifer …

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  • waiiy sagt:

    Villeicht liege ich bei Lira auch einfach falsch oder bin zu sehr Idealist. Aber ich würde eine beidfüßige Spielerin mit Zug zum Tor, die sich auch in Dribblings traut (manchmal zu oft, aber das kann man ihr austreiben), die viele Tore vorbereitet (u.a. in den letzten beiden CL Wettbewerben mit die meisten Torvorlagen), nicht auf einer Außenbahn versauern lassen.

    Aber vielleicht wird mich die Saison bei Frankfurt und in der Nationalelf Lügen strafen und beispielsweise Dzsenifer Marozsan viel effektiver sein. Aber ich könnte mir auch gut Beide in lenkender Weise vorstellen, zumla Lira für mich auch eine Option auf der 6 wäre, weil sie zusätzlich noch laufstark ist.

    Aber vielleicht für die Liga gar nicht schlecht, wenn man das nicht tut… 😉

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: Oha, Bajramaj auf der 6? Wieviele Freistöße gegen die willst du denn fabrizieren? Nein, Lira kann nur spielen, wenn das Spiel auf sie ausgerichtet ist und es viel Rotation gibt. Sie in einem starren System einzusetzen, das ist grundsätzlich keine gute Idee, weil die Spielzüge viel zu einstudiert und vorprogrammiert sind und damit die Kreativität verloren geht.

    Deswegen wird die Kombi Neid/Bajramaj nie, wirklich nie funktionieren, auch wenn sich das alle wünschen!

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Wahrscheinlich hast Du recht. Aber ich denke, wenn sie das Spiel vor sich hätte, dann hätte sie wirklich mal Raum, die Kreativität auszuleben. Die Frage wäre, inwieweit dann überhaupt noch eine 10 davor Platz hätte.

    Am besten wäre das System, was Turbine jetzt mit Patricia Hanebeck fährt oder 4-4-2 mit Raute für sie. Wenn Potsdam die letzten beiden Spielzeiten im Sturm besser besetzt gewesen wäre, dann hätte man das so machen können. Vielleicht würde Lira dann jetzt auch in der Mitte spielen. Aber in Potsdam war sie ja immer quasi Halb- oder Vollstürmerin.

    waiiy

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  • bayernfan sagt:

    ich freu mich auf alle Fälle auf Julia Simic in der Nationalmannschaft. Für mich kann sie schon mal eine tolle 10 werden, dafür hat sie die Anlagen. Und wenn man die WM 2011 rückblickend sieht, eine richtige 10 hätte den deutschen Frauen nicht geschadet. Also mal mit Simic ausprobieren, sie kann gute Pässe spielen und auch mal eine aussteigen lassen. Und bei der Nationalmannschaft dabei zu sein, gibt ihr bestimmt viel Selbstvertrauen. Auch sollten mal Spielerinnen aus den Süden Chancen bekommen.

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  • laasee sagt:

    @Bayernfan

    I also think that Julia is a big talent.
    I hope she gets to play against Switzerland (maybe as a substitute).

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  • Sheldon sagt:

    Ich denke mal, Julia sollte auch als „10“ eingesetzt werden und nicht als „6“, da hat sie Raum, um sich auszuleben, sie muss irgendwo doch ungebunden sein.
    Dann sollte lieber Maroszan mit der „6“ vorlieb nehmen, sie besäße doch schon eher die Anlagen dazu bzw. zu einer „8“, also den Part, den Kroos bei der N11 momentan übernimmt zwischen Schweini und Özil etwas versetzt! Und als defensive „6“ dazu Hegering, Kulig oder Odebrecht!

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  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „Dass Simic mittlerweile auch auf der 6 spielen kann, schafft ungeahnte Optionen: So können in Zukunft Simic und Maroszan gemeinsam auf dem Feld stehen…“

    Selbstverständlich können sie das, sowohl in einem 4-2-3-1 als auch in einem 4-1-4-1.

    „… und die leidige Position im defensiven Mittelfeld bekommt ein bisschen mehr Alternative. Theoretisch gäbe es da dann mit Odebrecht, Simic und irgendwann auch wieder Hegering drei Optionen zu den aktuellen Spielerinnen.“

    Aber wohl nur theoretisch. Hegerings Verletzungspause dauert nun schon mehr als ein Jahr. Ich wünsche ihr wirklich von Herzen, dass sie wieder zu ihrer früheren Leistungsstärke findet, aber das ist noch ein langer Weg. Und Odebrecht ist zwar momentan in Deutschland eine der stärksten defensiven Mittelfeldspielerinnen, wenn nicht sogar die stärkste, aber ich denke nicht, dass sie noch Nationalmannschafts-Ambitionen hat. Da ich auch Bajramaj zumindest in absehbarer Zeit nicht auf dieser Position sehe, bleiben neben Simic vorerst die üblichen ‚Verdächtigen‘: Laudehr, Bresonik, Goeßling, evtl. Keßler und irgendwann auch wieder Kulig.
    Da haben wir offensiv-zentral fast mehr Optionen: außer Simic und Marozsan kommen auch Okoyino da Mbabi, Bajramaj, Hanebeck und -wie am Samstag in Duisburg zu sehen war- Laudehr grds. in Frage.

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  • Lucy sagt:

    Dzsenifer Marozsán wurde gestern am Außenmeniskus operiert. Sie wird in ca. 3-4 Wochen wieder ins Training einsteigen können
    (Quelle: FFC HP)

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  • Sheldon sagt:

    Ich wäre für eine Aufstellung mit Maroszan defensiv und Simic offensiv. Maroszan dürfte auf dieser Position stärker noch als Simic sein, ansonsten kann man auch mit 4-1-4-1 spielen, was aber bei deutschen Mannschaften tendenziell so eine Sache gerade im Defensivverhalten dann ist.

    Demzufolge wäre meine Aufstellung mit dem in der Bundesliga zur Verfügung stehenden Material momentan folgende:

    Längert – Schmidt, Peter, Goeßling, Kemme – Odebrecht (Hegering), Maroszan (Kulig) – Simic (Hanebeck) – Bajramaj, Popp, Celia

    Durch das 4-3-3-System haben die Stürmerinnen vorne mehr Freiheiten und Rotationsmöglichkeiten. Dies kommt gerade Spielerinnen wie Celia und Bajramaj, die auf allen drei Positionen (links, rechts, Mitte) spielen können, entgegen und es schafft Variabilität im Abschluss. Auch Simic kann vorne dann mitspielen, durch die Spielgestaltung durch Maroszan als vorgezogene Sechserin kann Simic dann auch als hängende Spitze fungieren. Odebrecht übernähme dann den defensiven Part und sichert nach hinten ab.

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  • laasee sagt:

    @Lucy

    I hope she gets better very soon.
    After missing WM, this latest injury is not good.
    Dzsenifer is a very special talent and I wish her good health.

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  • Gueira sagt:

    Irgendjemand wird einen Pressespiegel kriegen. Das Forum könnte schon dazu gehören.

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  • Ulf sagt:

    Gentlemen! Chaos! Humiliation!
    Wensing für Kemme nachnominiert (Quelle: dfb.de)

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  • Ulf sagt:

    Der Inka-Imam (nein,es heißt nicht Iman) schreibt, daß Duisburg wegen des schlechten Managements einen Mangel an guten Spielerinnen hätte. Wie man das beurteilen kann, wenn man die Duisburger Spielerinnen nicht mal sieht, kommt schon einer Mystik gleich.

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