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Huth und Längert erstmals im DFB-Kader

Von am 31. August 2011 – 13.22 Uhr 121 Kommentare

Mit zwei neuen Gesichtern geht die deutsche Frauenfußball-Nationalelf in das erste Länderspiel nach der WM im eigenen Land. Stürmerin Svenja Huth vom 1. FFC Frankfurt und Torhüterin Kathrin Längert vom FC Bayern München wurden von Bundestrainerin Silvia Neid für das EM-Qualifikationsspiel gegen die Schweiz am 17. September (ab 15.45 Uhr, live in der ARD) in Augsburg erstmals in den DFB-Kader berufen.

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Insgesamt nominierte Neid 21 Spielerinnen, darunter 15, die dem WM-Kader im vergangenen Juni und Juli angehörten. Angeführt wird das Team von Nadine Angerer und Inka Grings, die mit 102 und 94 Länderspielen die erfahrensten Spielerinnen im Aufgebot sind. Aus dem WM-Kader fehlen sechs Spielerinnen: Birgit Prinz hat ihre Karriere beendet, Ariane Hingst, Kerstin Garefrekes und Ursula Holl sind aus der Nationalmannschaft zurückgetreten und Kim Kulig (Kreuzbandriss) sowie Célia Okoyino da Mbabi (Syndesmoseband) müssen verletzungsbedingt passen.

Vier Spielerinnen zurück
In den Kreis der Nationalmannschaft kehren vier Spielerinnen zurück. Anja Mittag, Josephine Henning und Dzsenifer Marozsan gehörten zuletzt dem erweiterten Kader in der WM-Vorbereitung an. Tabea Kemme verfügt zwar über keinen Einsatz in der Frauen-Nationalmannschaft, stand jedoch schon zuvor im Kreis der DFB-Auswahl.

Kathrin Längert

Kathrin Längert ist erstmals bei der A-Nationalmannschaft © Sven-E. Hafft / girlsplay.de

Debüt für Huth und Längert
Wir kennen Svenja schon aus den Juniorinnen-Nationalmannschaften. Im vergangenen Jahr hat sie mit der U20 die Weltmeisterschaft gewonnen. In dieser Saison hat sie schon sehr ansprechende Leistungen gezeigt“, so Neid. Und auch Kathrin Längert kennt sie bereits eine Weile. „Sie gehörte zur U19, mit der wir 2004 die WM gewonnen haben. In den vergangenen Jahren hat sie sich weiterentwickelt. Jetzt ist für sie die Zeit gekommen, den nächsten Schritt zu machen.“

Lehrgang mit U23-Spielerinnen
Weitere Spielerinnen sind im Blickfeld. Unter anderem wird deshalb vom 20. bis 22. September ein Lehrgang mit U23-Spielerinnen veranstaltet. „Wir werden weiterhin versuchen, junge Spielerinnen an die Nationalmannschaft heranzuführen“, erklärt Neid. „Für die anstehenden Aufgaben brauchen wir einen großen Kreis an Spielerinnen, die höchsten Ansprüchen genügen.“

Qualitätsgegner Schweiz
Doch zunächst steht das Spiel gegen die Schweiz im Fokus. „Das ist eine wichtige Partie für uns. Wir wollen erfolgreich in die EM-Qualifikation starten. Allerdings treffen wir dabei auf einen starken Gegner. Die Schweiz wird mit einigen Spielerinnen antreten, die in der Bundesliga ihre Qualität unter Beweis stellen“, so die DFB-Trainerin.

DFB-Kader gegen die Schweiz

Tor: Nadine Angerer (1. FFC Frankfurt), Almuth Schult (SC 07 Bad Neuenahr), Kathrin Längert (FC Bayern München)

Abwehr: Bianca Schmidt (1. FFC Turbine Potsdam), Saskia Bartusiak (1. FFC Frankfurt), Babett Peter (1. FFC Turbine Potsdam), Annike Krahn (FCR 2001 Duisburg), Verena Faißt (VfL Wolfsburg), Josephine Henning (VfL Wolfsburg), Tabea Kemme (1. FFC Turbine Potsdam)

Mittelfeld: Simone Laudehr (FCR 2001 Duisburg), Melanie Behringer (1. FFC Frankfurt), Linda Bresonik (FCR 2001 Duisburg), Anja Mittag (1. FFC Turbine Potsdam), Svenja Huth (1. FFC Frankfurt), Fatmire Bajramaj (1. FFC Frankfurt), Lena Goeßling (VfL Wolfsburg)

Angriff: Inka Grings (FC Zürich Frauen), Alexandra Popp (FCR 2001 Duisburg), Martina Müller (VfL Wolfsburg), Dzsenifer Marozsan (1. FFC Frankfurt)

Tags:

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

121 Kommentare »

  • speedcell sagt:

    Sehr schön. Freut mich für längert. Das hat sie sich über jahre verdient. Aber wann kriegt julia simic oder jenny zietz eine chance ?

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  • Michele sagt:

    Es freut mich sehr, dass Svenja endlich ihre Chance bekommt. Aber warum eine Viola Odebrecht nicht dabei ist, kann ich nicht nachvollziehen. Gerade nach Kuligs Verletzung, dachte ich, sie würde ihre Chance bekommen. Auch Nadine Keßler hätte ich mal wieder eingeladen.

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  • kopfballungeheuer sagt:

    Freut mich riesig für Svenja!! Hat sie sich einfach verdient!

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  • Lusankya sagt:

    Naja, es können eben nur 21 Spielerinnen sein. Wen hätte man für Zietz, Odebrecht oder Keßler nicht berücksichtigen sollen?

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  • Michele sagt:

    @Lusankya
    Kulig ist verletzt, fällt also aus. Da hätte man schon Odebrecht oder Keßler nominieren können.

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  • Claudi sagt:

    Ich finde es interessant das zwei verletzte Spielerinnen nomminiert wurden. Kathrin Längert mußte am So. ausgewechselt werden und Maroszan ist diese Woche wegen einer Meniskusreizung nicht im Kader gegen Jena! Beiden wünsche ich gute Besserung und das sie bald die eine Chance in der Natio bekommen. Auch wenn es nun erst mal wichtiger wäre wieder ganz fit zu werde.
    Ich hoffe Svenja bekommt eine Chance beim Spiel gegen die Schweiz!

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  • pmm... sagt:

    Nach den Abgängen muss ja mal was Neues probiert werden.
    Jedem seine Chance, hoffentlich wird sie auch genutzt.

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  • jeanwood sagt:

    Herzlichen Glückwunsch an Kathrin. Das hat sie sich tatsächlich verdient. Hoffentlich kann Svenja ihre Chance nutzen.

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  • Tina sagt:

    Ich sehe Kessler vor Goeßling, Huth und Behringer (wobei die beiden letzteren wohl eher außen im Mittelfeld eingesetzt werden)

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  • Eric sagt:

    „Ich sehe Kessler vor Goeßling, Huth und Behringer (wobei die beiden letzteren wohl eher außen im Mittelfeld eingesetzt werden)“… und ich sehe Viola Odebrecht dann noch vor Kessler!

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  • Sheldon sagt:

    Schade für Odebrecht, Zietz und Simic, war aber zu erwarten.
    Bei Längert ist positiv hervorzuheben, dass das jetzt ein eindeutiges Bekenntnis zu einer Leistungsträgerin ist, bei der es zunächst einmal keine Rolle spielt, ob sie fit ist oder nicht, ist sowieso nur Nummer 3.

    Für Tabea freut es mich auch, dass sie wieder dabei ist, sie hat es sich gerade durch das 1. Spiel redlich verdient.

    Allerdings sind für mich die Nominierungen von Anja Mittag, Josephine Henning, Svenja Huth sowie der ein oder anderen WM-Teilnehmerin. Anja hat in den ersten beiden Spielen absolut gar nix angeboten, Huth und Henning sind einfach noch nicht so weit, dass eine Nominierung für die N11 gerechtfertigt wäre.

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  • Fußballmama sagt:

    Freut mich sehr für Kathrin Längert 🙂 !!!

    Aber wor bleibt die Nominierung von Julia Simic ?

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  • P.Enalty sagt:

    @Sheldon: Ich finde, vor allem Svenja Huth hat sich im letzten Jahr sehr gut entwickelt. Sie hat vielleicht noch nicht so viel Erfahrung wie ein Großteil der anderen nomninierten Spielerinnen, dafür bringt sie aber andere wichtige Eigenschaften mit, wie z.B. ihre Unbekümmertheit.
    Diese jungen, frischen Gesichter werden der Nationalmannschaft gut tun, da bin ich mir sicher. Ich finde, mit der Nominierung von Huth, Kemme, Marozsán und auch Henning ist Silvia Neid auf einem guten Weg, denn diese Spielerinnen bringen sicherlich neuen Schwung in die Mannschaft.
    Wir haben so viele junge Talente in Deutschland-endlich hat das auch Silvia Neid bemerkt 😉
    Ich freu mich auf jeden Fall schon auf das Spiel gegen die Schweiz… ich bin mal gespannt, wer die Trikotnummern von KG, Ari und Birgit Prinz übernimmt…

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  • Jennifer sagt:

    Da hat Frau Neid die Kathrin Längert nicht vergessen! Hoffentlich ist Kathrin bald wieder richtig fit, damit sie zeigen kann, wer Frau im Torhaus ist!

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  • labrys sagt:

    eins nach dem anderen, Frau Neid ist über ihren schatten gesprungen und hat Huth und vorallem Längert nominiert…vielleicht können zum nächsten Länderspiel andere Spielerinnen mit. Und das Länderspiel ist ja erst in 3 Wochen, also können „verletzte“ Spielerinnen ihre Verletzungen auskurieren. Man sollte nicht zuviele neue auf aufeinmal verlangen 😉 ein Schritt nach dem anderen

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  • FFFan2 sagt:

    Äh, hallo?
    Wo ist Conny Pohlers? Jetzt ist sie doch Stammspielerin, wie Frau Neid es wollte. Und das Leistungsprinzip vertritt Frau Neid doch auch immer vehement. Mittag und Müller sind einfach eine Klasse schlechter als Pohlers und das nicht nur in dieser Saison, sondern seit Monaten.
    Hüthchen ist noch nicht so weit, aber man braucht ja Ersatz für Garefrekes und auf der rechten Seite bieten sich nicht so viele Alternativen an. Vielleicht noch Kerschowski, aber deren Defizite sind ja auch bekannt.
    Für Simic hätte es mich auch gefreut. Auf der 10 haben wir ja nicht so viele Spielerinnen. Daher bin auch sicher: Sie wird ihre Chance bekommen wenn sie eine gute Saison spielt.
    Man muss sich wohl damit abfinden: Frau Neid mag das Turbine-Mittelfeld nicht. Was die letzte Saison angeht, kann man ihr vielleicht sogar zustimmen. Allerdings ist eine Lena Goeßling auch nicht immer die kreativste Spielerin. Vielleicht bewegt sich S.N. in diesem Punkt irgendwann doch noch mal.

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  • Oliver sagt:

    @P.Enalty:
    Bezüglich der Rückennummern siehe:

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  • Hanna Hinrich sagt:

    Meine taktische Aufstellung:

                Popp
    Behringer  Grings     Bajramaj
          Laudehr Goeßling
    Kemme  Peter  Krahn  Schmidt
              Angerer

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  • Frank W. sagt:

    Und ich bin mal gespannt wer neue Kapitänin wird.
    Für Katrin Längert freut es mich, das sie endlich mal nominiert wurde.

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  • jeanwood sagt:

    Die Rückennummern stehen im DFB.de-Bericht.
    zB.
    Nr. 9 Alex Popp
    Nr. 18 Svenja Huth

    Es sind im Kader 6 Spielerinnen aus Frankfurt, je 4 aus Potsdam, Wolfsburg und Duisburg und je eine aus München, Bad Neuenahr und aus Zürich.
    Ich bin mal gespannt, für welches System sich SN letztendlich entscheidet.

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  • P.Enalty sagt:

    @Oliver @jeanwood
    Danke, habs auch grad entdeckt 😉
    Ich hatte erst gedacht, dass sie die Nummer 9 unbesetzt lassen, aber ich denk Alex Popp ist eine würdige Nachfolgerin.
    Dazu Hütchen mit der 18 von KG… und Anja Mittag bekommt ihre 11 wieder 😀
    Aber mal ne ganz andere (vielleicht etwas dämliche)Frage: Wieso hat denn Linda Bresonik die Rückennummer 10? Die spielt doch in der Abwehr und nicht hinter den Spitzen…?!

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  • waiiy sagt:

    Ist es eigentlich notwendig, Almut Schuldt zu nominieren, wenn sie einen Jochbeinbruch hat? Ich denke, selbst wenn Nadine Angerer nicht spielen kann, kann man mit einer anderen Torhüterin auch bestehen. Das Risiko muss in meinen Augen nicht sein.

    Ansonsten freue ich mich für Anja und Tabbi. Damit ist wieder eine komplette Abwehrreihe aus Potsdam dabei…

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    Zum Thema Svenja Huth: Mag sein, dass mir da was entgangen sein sollte, aber auf der Außenposition haben wir, wenn sie sich so weiter entwickeln, ne ganze Menge Alternativen: Bajramaj, Knaak, Celia, Cramer, Malinowski kann da auch spielen, also mal ganz ruhig.
    Huth ist für mich eher eine Spielerin wie Bajramaj, ein Übersteiger, zwei Übersteiger und an der Abwehrspielerin hängen geblieben. Das sieht zwar schön aus, ist aber im Grunde nicht effektiv.
    Ich frage mich zudem, ob SN auch eine Affinität gegen Leverkusen hat. Gut, sie haben auch diese Saison noch nicht gut gespielt, dafür haben aber gerade Spielerinnen wie Johanna Elsig oder Marith Prießen eine sehr starke Leistung gezeigt und sind als Aufsteiger 8. geworden, was unter anderem auch diesen beiden zu verdanken ist.

    Wie auch immer, meine taktische Aufstellung mit dem jetzigen Kader wäre:

    Längert (wenn sie fit ist)
    Schmidt, Goeßling, Peter, Kemme
    Laudehr, Bresonik (gefällt mir eigentlich gar nicht, aber ist nich anders machbar)
    Bajramaj, Maroszan, Behringer
    Grings

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon:

    Die Lösung für Dein „Bresonik“-Problem in der Aufstellung wäre:

    Henning in die 4er Abwehrkette und Goeßling neben Laudehr auf die Doppel-Sechs. Ansonsten sehe ich es genauso wie Du.

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    Bresonik ist nicht mein Problem, sondern Laudehr bzw. beide 😀

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  • Paul sagt:

    Frage:Ist Grings überhaupt im Training?
    Hat sie Spielpraxis ?

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  • Winter sagt:

    Das aus dem eigentlichen Mittelfeld von Turbine Potsdam keiner dabei ist, ist ein echtes Armutszeugnis für die Bundestrainerin. Die technisch brillianten Spielerinnen müssen zu Hause bleiben und die „Kampfmaschinen“ (z.B. Behringer) dürfen mit. Dabei hat doch gerade Japan gezeigt, wie es gehen kann. Frau Neid – leider nicht´s gelernt!

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  • Michele sagt:

    Auf eine Behringer kann man nicht verzichten. Sie ist keine Schönspielerin, aber eine echte Mannschaftskämpferin. Das ich Odebrecht gerne dabei hätte, habe ich auch schon geäussert. Jenny Zietz halte ich dagegen für keine Alternative. Meine Aufstellung gegen die Schweiz würde so aussehen:
    Angerer
    Peter-Bartusiak-Krahn-Schmidt
    Behringer-Bresonik
    Bajramaj- Marozsan- Huth
    Popp

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  • Jennifer sagt:

    Zu Julia Simic teilt der FC Bayern München folgendes mit:

    Sie wurde zusammen mit Stefanie Mirlach zur U23 eingeladen.

    http://j.mp/nZxnE9

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  • karl sagt:

    Frage an alle die J. Simnic in der Nationalelf sehen wollen: War das nicht eine von den Playboybunnies im Vorfeld der WM ? Falls ja hat sie meiner Meinung nach – zumindest wenn andere Alternativen vorhanden sind – nichts in der Nationalelf zu suchen, aber vielleicht bin ich da ja nur etwas zu Konservativ um das zu verstehn ….

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  • Emmi sagt:

    Karl, genauso sehe ich es auch… Mich haben die Bilder auch eher gestört..Natürlich schauen alle 5 gut aus, aber ich finde damit haben sie dem Frauenfußball keinen Gefallen getan..

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  • Ulf sagt:

    Schreibt hier auch Alice Schwarzer ?

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  • Svensson sagt:

    STARTING ELF
    (Substitute)
    ____________________________________

                    GRINGS
                    (Müller)

            POPP         LAUDEHR
           (Mittag)        (Marozsan)

    BEHRINGER   BRESONIK   BAJRAMAJ
     (Huth)        (Goeßling)     (Mittag)

                  BARTUSIAK
                   (Goeßling)

      PETER        KRAHN      SCHMIDT
      (Faißt)         (Henning)     (Henning)
                     (Peter)

                  ANGERER (K)
                  (Schult/Längert)

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  • laasee sagt:

    @Sheldon

    „Längert (wenn sie fit ist)
    Schmidt, Goeßling, Peter, Kemme
    Laudehr, Bresonik (gefällt mir eigentlich gar nicht, aber ist nich anders machbar)
    Bajramaj, Maroszan, Behringer
    Grings “

    I agree with your selection.
    Inka and Dzsenifer are the crucial combination.
    The whole team should be built around those two players for the next several years.
    Then Germany can play football at a new level.

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  • rockpommel sagt:

    Eine Elsig oder Knaak von Leverkusen würden der Nationalelf sicherlich auch gut tun!

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  • Sheldon sagt:

    @rockpommel: Auf jeden Fall, Elsig könnte Stabilität in die Abwehr bringen, wäre eine echte Alternative, Knaak als Wirbelwind auf den Außen.

    @laasee: Darf ich mal was fragen? Ich weiß, ich bin neu hier, aber mal ganz im Ernst: Inka Grings wird 33 in diesem Jahr und spielt beim FC Zürich. Nicht unbedingt großartige Argumente, oder? Keine CL-Praxis, niedriges Ligenniveau, nicht ein Spiel auf echter Wettkampfhärte? Wenn du mich fragst, wird das Eis für sie dünn. Sie wird und kann ja ruhig bis zur EM spielen, um noch einen einigermaßen würdigen Abgang zu haben, aber danach sollte man mal sich nach anderen Talenten, vielleicht auch welchen, die endlich mal mit den Außen harmonieren. Eine Kyra Malinowski beispielsweise, die mit Turid Knaak und Lira Bajramaj vorne herrlich rotieren könnte, dahinter Dzsenifer Maroszan oder Julia Simic (ich schließe mich übrigens an, diese Playboynummer war mir auch zuwider, hätte nicht sein müssen), im defensiven Mittelfeld Kulig und Hegering, in der Abwehr Peter und Elsig oder Goeßling, auf den Außen Faißt, Schöne, Simon, Schmidt, Kemme, Wesely, etc. etc.
    So dürfte die Elf der Zukunft aussehen, die aber unter Neid wohl nie zustande kommen wird…

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  • Svensson sagt:

    laasee said:
    „Inka and Dzsenifer are the crucial combination.
    The whole team should be built around those two players for the next several years.
    Then Germany can play football at a new level.“

    @laasee:
    Man, you are head over heels in love with Grings!
    You’re absolutely crazy about her. You can’t think clearly. At least not when it comes to things that have to do with her.

    She is paradise, über perfect.
    Other people don’t understand and they are über bad.
    They cause trouble. All the time!

    Come back to reality. Everything isn’t black or white.

    Inka Grings is a really good football player and she is still the best goal scorer in Germany. I hope she will continue to play for several years.

    But she isn’t perfect. You have put her on a pedestal.

    It is unrealistic to build the future national team around a 33-year-old forward? Don’t you realize how silly it is?

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  • speedcell sagt:

    Eine julia simic nur auf ihre playboyfotos zu reduieren ist doch wirklich sinnlos. Das hat nichts mit dem sportlichen zu tun.

    Und was turid knaak angeht finde ich,dass sie erst einmal eine saison als stammspielerin spielen soll um eine nominierung zu rechtfertigen.

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon und Svensson:

    Nein, da liegt Ihr beide falsch. laasee hat schon recht, Inka Grings wird mit 40 Jahren dann ihren Leistungshöhepunkt erreicht haben. Dann wird sie nebenbei auch für die Schweiz an der Leichtathletik WM teilnehmen und die 100m in neuer Weltrekordzeit gewinnen. Da sollten wir schon, wenn wir jetzt nach der WM einen Umbruch planen, voll auf sie setzen. Das macht schon Sinn!

    @speedceell, karl, emmi:

    Wenn wir alle Menschen bestrafen, die irgendwo ein Stück nackte Haut präsentieren, werden wir bald keine Menschen mehr haben, die irgendwie auffallen und sich abheben. Also sollte das überhaupt kein Argument sein.

    Aber ich denke, dass Julia Sinic trotzdem ein Eigentor geschossen hat, weil sie ja in der Nationalelf einen Stammplatz sucht, die von einer Trainerin aus dem frühen vorigen Jahrhundert trainiert wird und die vor allem auch menschlich diese Ansichten hat. Von daher wird sie wohl durch das charakterliche Raster gefallen sein und ihr Weg kann nur noch nach Potsdam führen. Aber da würde sie dann wenigstens Meister werden… 😉

    waiiy

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  • Michele sagt:

    Ich denke, dass Babett Peter, die neue Kapitänin wird. Oder was meint ihr dazu?

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  • waiiy sagt:

    @Michele:

    Vom Charakter – ja – Gewichtung: 0,5
    Vom Auftreten auf dem Platz – ja – Gewichtung: 1
    Von der Leistung – ja – Gewichtung: 1
    Von der Anerkennung im Team – keine Ahnung – Gewichtung: 0
    Vom richtigen Verein – nein – – Gewichtung: 17
    Von der Erfahrung her (aus meiner Sicht) – ja – Gewichtung: 0
    Von der Erfahrung her (aus Neid-Sicht) – nein – Gewichtung: 10

    Da die am beiden höchstgewichtetsten Fakten dagegen sprechen, wird sie es wohl nicht und stattdessen… Angerer. 🙁

    waiiy

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  • xXx sagt:

    Babett Peter wäre natürlich ideal für das Amt als Kapitänin. Ich gehe aber eher davon aus, dass Neid eine der ältereren Spielerinnen dieses Amt gibt. Würde da mal auf Nadine Angerer tippen.

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  • ballander sagt:

    wenn frau neid irgendetwas aus der wem gelernt hat, und gut beraten wird, dann überträgt sie das kapitänsamt eben nicht einer angerer, die nicht einsehen will, dass sie ihren zenit überschritten hat und die nicht die größe wie eine garefrekes und prinz hat.

    babett peter hat eine unglaublich mannschaftsdienliche einstellung, ist frei von jeglichen ich-bezogenheiten, kämpferisch, souverän und technisch und taktisch hervorragend. sie wäre in meinen augen die ideale kapitänin. ihr traue ich zu, sowohl für die alten hasen als auch die jungen aufsteiger eine vetrauensperson zu sein, gut zu integrieren, anliegen aus der mannschaft gegenüber der trainerin sachlich, aber beharrlich zu vertreten, und eine gute stimme des teams in der öffentlichkeit zu sein.

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  • defense2 sagt:

    blöde Frage:

    wird denn die Entscheidung über das Kapitänsamt auch vorher bekanntgegeben, oder müssen wir uns bis zum 17.9. gedulden und überraschen lassen?

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  • waiiy sagt:

    @ballander:

    Ich glaube, die meisten stimmen Dir zu und hoffen, dass es so kommt. Aber kann man auch daran glauben? Lass uns einfach hoffen…

    waiiy

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  • Schnappa sagt:

    @ ballander

    Da stimme ich zu was Babett Peter angeht. In ähnlicher Position mit den Voraussetzungen sehe ich in der Mannschaft nur noch Simone Laudehr, die zudem etwas mehr Erfahrung als Peter hat.

    Aber wie man Frau Neid kennt, würde sie sich lieber selbst die Binde überstreifen, bevor sie einer der oben genannten das Kapitänsamt übergibt.

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  • Paul sagt:

    Ich Tipp auf Annike als Kapitän. Sie geniest soviel Vertrauen wie keine andere Spielerin. Da wäre nur noch Kim.

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  • laasee sagt:

    @Svensson

    I think it is time for a reality check.
    How many World Class footballers do Germany actually have?
    WM was the tournament for players to showcase their talent.
    Inka was the only German player to make a World Class performance.
    That is an honest and true fact.

    Now the argument against Inka is her age.
    Is it not better that N11 players be selected on their ability?
    Who knows how long Inka will be able to play at the highest level?Do you?

    With regard to Inka/Dzsenifer partnership being the focal point of the team.
    Is there a better alternative?

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  • Jennifer sagt:

    @laasee: now I will really start praying that Inka’s new club FC Zurich has its own forum where you can rave about her

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  • laasee sagt:

    @Jennifer

    Sind Sie ein Inka Fan?

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  • Michele sagt:

    @Paul
    Ich hoffe nicht, dass es Annike Krahn wird. Sie besitzt mit Sicherheit ein großes Kämpferherz und kann ihre Mitspielerinnen anfeuern, aber vom fussballerischen her eher nicht.

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  • waiiy sagt:

    Wenn jemandem die Kapitätsbinde im Verein weggegnommen wird und sie dannn so vehement in den letzten Tagen vor dem Liga-Start auf ihren Wechsel dringt und dann auch weg ist und dann auch noch in einer Liga spielt, die der deutschen nicht nahe kommt, dann sind das genügend Gründe, sie nicht zum Kapität in der Nationalmannschaft zu machen. Für dieses Amt genügen sehr gute Leistungen nicht aus. Da muss man auch Vertrauen beim Trainerteam und der Mannschaft genießen. Und nach der ganzen Kapitäns- und Wechselaktion würde ich als junge Spielerin, die sich in einer Mannschaft der deutschen Liga durchgesetzt hat, kein Vertrauen in so eine Persönlichkeit haben und die Achtung vor ihr hätte auch stark gelitten. Also keine guten Voraussetzungen, um sich die Binde überzustreifen…

    waiiy

    (0)
  • waiiy sagt:

    @Michele:

    Es kommt nicht nur auf die spielerischen Fähigkeiten bei der Kapitänswahl an, aber natürlich mss man auch ein gewisses Standing im Team haben, was natürlich auch durch mäßige spielerische Leistungen leiden kann.

    waiiy

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  • laasee sagt:

    Inka should be Captain and Babett as Vice-Captain.
    When Inka leaves the N11 then Babett succeeds as Captain.

    That is a logical and sensible way forward.

    Unfortunately, there are those at the DFB that will never want Inka as Captain.
    Those people should remember that Japan are Weltmeister and a French club is CL Champions.
    The success on the football field is the consequence of good and intelligent planning.
    At the moment German football lacks planning and intelligence.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Wow, ich muss ihnen recht geben, was glaub ich noch nie passiert ist in der kurzen Zeit^^

    Ja, Deutschland muss endlich mal wieder vorausschauend planen und attraktiv Fußball spielen. Und genau deswegen passt Grings mit ihren gefühlten 45 Jahren nicht mehr ins Konzept. Sie spielt vielleicht noch gut Fußball, aber Deutschland kann es sich einfach nicht leisten, alles auf sie abzustellen, genauso wenig wie sie das bei Bajramaj können. Und ihr die Kapitänsbinde zu geben, würde die gleiche Folge haben wie beim FCR: Alles fokussiert sich auf Inka, sie hat Narrenfreiheit, kann alles machen, was sie will und darüber geht über kurz oder lang die Mannschaft komplett zu Bruch.

    Wenn man Grings zuviel Spielraum lässt, dann spielen bald auch wieder eine Sonja Fuss und vielleicht sogar eine Uschi Holl wieder in der N11, nur damit Grings ihren Willen bekommt. Das ist nicht gut und wird deswegen in keinem Fall so kommen!

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  • Svensson sagt:

    @laasee:

    „That is a logical and sensible way forward.“
    – Exactly why is it logical that Inka Grings should be captain?

    „Unfortunately, there are those at the DFB that will never want Inka as Captain.“
    – Of course, it’s allways (Big Bad Wolf) DFB’s fault.
    Can’t be any other reason.

    „Those people should remember that Japan are Weltmeister and a French club is CL Champions.“
    – What the hell has Olympique Lyon – a french national football club – to do with the German national team?

    „The success on the football field is the consequence of good and intelligent planning.“
    – You seriously don’t think that the national team will be more successful because Grings is the captain, do you?

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  • Michele sagt:

    @Waily
    Ja, da hast du durchaus Recht. Meine Favoritin ist ja Babett Peter. Simone Laudehr steht bei der Bundes-Neid aber sicher auch hoch im Kurs.

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  • laasee sagt:

    @Svensson

    The next Captain of N11 is a very important decision.
    Why not Inka?
    Football needs to wake up – Germany are no longer World Champions.

    WM2011 was a one off opportunity to showcase to the German public (and the world) the very best of German FF.
    It was a massive failure.
    No one takes any responsibilty for that.

    Zwanzigger, Fitschen and Neid should have all been sacked the day after the Wolfsburg debacle.
    Instead it is „business as usual“.

    Now the appointment of the new Captain takes on even greater significance.

    With regard to Lyon being CL Champions?
    You forget the ‚help‘ that the DFB gave Lyon.
    Potsdam had to sacrifice CL preparation for the greater good of WM preparation.
    Now Lyon and French football have the glory of being CL Champions.
    That is not good for Potsdam, Bundesliga or German football.

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  • FFFan sagt:

    So langsam nimmt die Nationalmannschaft nach der ‚verkorksten‘ WM also wieder Gestalt an. Durch (teils überraschende) Rücktritte, aber auch durch Verletzungen von Stammspielerinnen ist Silvia Neid zu größeren Veränderungen gezwungen als ihr vielleicht lieb ist. Und wie nach fast jedem Turnier tauchen natürlich auch diesmal ein paar ’neue‘ Gesichter auf. Besonders gefreut habe ich mich über die Nominierung von Svenja Huth, die sich in den letzten Jahren toll entwickelt hat: aus dem „Hütchen“ von einst ist längst eine gestandene Bundesligaspielerin geworden, die sich selbst in der extrem prominent besetzten Mannschaft des 1.FFC Frankfurt mehr und mehr durchsetzt, was z.B. der ähnlich talentierten Turid Knaak beim FCR Duisburg in all den Jahren nie gelungen ist. Auch Tabea Kemme (starke Leistung beim Saisonauftakt gegen Hamburg!) hat die erneute Nominierung absolut verdient. Und Kathrin Längert hat von einigen Ausfällen profitiert, wurde aber auch für ihre guten und vor allem konstanten Leistungen in der Bundesliga belohnt.
    Das als Einleitung… 😀

    Gehen wir die Mannschaftsteile im einzelnen durch:

    Im Tor ist Nadine Angerer (32, 1.FFC Frankfurt) nach wie vor erste Wahl. Da die nach dem Abschied von Ursula Holl aus der Nationalmannschaft zur ‚Nr.2‘ aufgerückte Almuth Schult (20, SC 07 Bad Neuenahr) möglicherweise mit Jochbeinbruch ausfällt (noch nicht offiziell bestätigt), könnte die erstmals berufene Kathrin Längert (24, FC Bayern München) auf der Bank Platz nehmen.

    Annike Krahn (26, FCR 2001 Duisburg) und Saskia Bartusiak (28, 1.FFC Frankfurt) scheinen in der Innenverteidigung weiter gesetzt; ob Josephine Henning (21, VfL Wolfsburg) wirklich eine Alternative sein kann, ist fraglich. Ihre Leistung im letzten Bundesligaspiel hat mich nicht überzeugt.
    Auf der rechten Abwehrseite könnte diesmal Bianca Schmidt (21, 1.FFC Turbine Potsdam) beginnen. Links hat Babett Peter (23, 1.FFC Turbine Potsdam) ihren Platz sicher; mittelfristig sehe ich sie aber als Innenverteidigerin, dann könnten Verena Faißt (22, VfL Wolfsburg) oder Tabea Kemme (19, 1.FFC Turbine Potsdam) hinten links spielen.

    Die größte Baustelle im Kader ist das (vor allem: defensive) Mittelfeld: da Ariane Hingst (Rücktritt) und Kim Kulig (Kreuzbandriss) nicht zur Verfügung stehen, ist die Personaldecke in diesem Mannschaftsteil am stärksten ausgedünnt. Den Platz neben Simone Laudehr (25, FCR 2001 Duisburg) in der sog. „Doppel-Sechs“ wird wohl Linda Bresonik (27, FCR 2001 Duisburg) einnehmen oder Lena Goeßling (25, VfL Wolfsburg).
    Die Besetzung der Außenbahnen dürfte, nachdem Kerstin Garefrekes aufgehört hat, mit Melanie Behringer (25, 1.FFC Frankfurt) und Fatmire Bajramaj (23, 1.FFC Frankfurt) klar sein. Svenja Huth (20, 1.FFC Frankfurt) könnte evtl. mit einem Kurzeinsatz ihr Länderspieldebut feiern.

    Aufgrund der Verletzung von Celia Okoyino da Mbabi wird es auf der Position „10“ im offensiven Mittelfeld wohl auf Dzsenifer Marozsan (19, 1.FFC Frankfurt) hinauslaufen, während ganz vorne Inka Grings (32, FC Zürich Frauen) als Sturmspitze gesetzt ist. Falls stattdessen mit zwei Spitzen gespielt wird, würde Alexandra Popp (20, FCR 2001 Duisburg) statt Marozsan neben Grings im Angriff auflaufen. Martina Müller (31, VfL Wolfsburg) und Anja Mittag (26, 1.FFC Turbine Potsdam) komplettieren den Kader, wobei letztere auch auf einer der Außenpositionen spielen kann.

    Ach ja: die Kapitänin sollte mit Nadine Angerer klar sein.

    Insgesamt ein deutlich verjüngter Kader (wohl der ‚jüngste‘ seit Jahren), der auch ziemlich ausgewogen scheint, was die Vereinszugehörigkeit angeht. Allerdings zeigt sich eine ähnliche Tendenz wie in Frankreich: die Nationalspielerinnen kommen fast ausschließlich aus vier (Spitzen-)Clubs…

    Voraussichtliche Startaufstellung gegen die Schweiz:
    Angerer – Schmidt, Krahn, Bartusiak, Peter – Laudehr, Bresonik – Behringer, Marozsan, Bajramaj – Grings.

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  • Michele sagt:

    @FFFan
    Ich habe selten so einen tollen Beitrag gelesen. Genau so sehe ich es auch. Nur als Käpitänin, glaube ich, wird es nich Angerer treffen.

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  • laasee sagt:

    @FFFan

    I also congratulate you on a very good post.

    @Svensson

    Success creates momentum.
    Lyon are CL Champions and France had a very good WM.
    This week there was a friendly game at Stade Bollaert – France 2:0 Poland, zuschauer = 18,305 (national record for a friendly game).
    That is big momentum for Les Bleus.

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  • Svensson sagt:

    @laasee:

    Jesus! You repeat the same thing over and over and over. Week after week after week, month after month after month ….

    You’re stuck. Nothing new comes into your minds.
    There is no point in trying to have a discussion with you.

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  • laasee sagt:

    @Svensson

    Yeah, for sure, I „repeat the same thing over and over and over. Week after week after week, month after month after month ….“

    I write what I believe and I write truthfully and honestly.
    I do so because I want the best for FCR, the Buli and N11.
    I also want the best for the development of FF throughout Europe.

    What is wrong with that?

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  • Sheldon sagt:

    […]

    Es fehlt aber mE etwas. Es fehlt die neue Variable im Spiel der Deutschen. Angerer hinten ist nix Neues, auch die Viererkette mit Bartusiak, Krahn, Peter und Schmidt ist fast identisch zur WM. Im defensiven Mittelfeld ist mit Bresonik, Laudehr und Goeßling ebenfalls altbekanntes Material zur Verfügung.
    In der Offensive mit einer kompletten Frankfurt-Reihe wird es wieder dasselbe Bild geben, Bajramaj auf der Außen abgedrängt, Behringer mit viel Kampf und Krampf und Maroszan hängt in der Luft. Grings vorne wie bei Duisburg statisch, darauf können sich mittlerweile nun wirklich fast alle Teams einstellen.

    Es fehlt ein wenig das neue belebende Element. Klar muss man für das Spiel gegen die Schweiz mit dem jetzt nominierten Kader planen unsererseits. Doch wieso probiert Neid nicht gerade jetzt aus? Sie hält krampfhaft an ebenjenen Spielerinnen fest, die in der Vergangenheit versagt haben und die immer älter werden.
    In den vergangenen 4 Jahren haben sage und schreibe 14 Spielerinnen ihr Debüt gegeben (zum Vergleich: 38 bei den Männern im gleichen Zeitraum), das zeugt von sehr wenig Risikofreudigkeit und Experimentiergeist. Gerade jetzt wäre doch mal der Zeitpunkt, einfach mal eine neue Spielerin ins kalte Wasser zu werfen und auszuprobieren und notfalls auch einfach noch einmal ein Freundschaftsspiel einzuschieben. Wenn sie sich etwas wirklich ankreiden muss, ist es, dass sie stur an den Spielerinnen festhält, die die Katastrophe zu verhindern haben und die eine innere Blockade nicht lösen werden können.
    Ein bisschen frischer Wind müsste her!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Sheldon sagt:

    @laasee: Du denkst also wirklich, dass du mit deinen Kommentaren den Frauenfußball verändern und verbessern kannst? Ich bitte dich… Selbst wenn jemand aus dem DFB oder vom FCR oder wo auch immer auf diese Seite schaut und die Kommentare liest, wird er eine solche Art eher abschreckend als lobenswert finden.
    Im Fußball gibt es keine absoluten Wahrheiten, es ist alles relativ, weil es sich stetig verändert, wieder und wieder und wieder. Daher ist es ja auch eines der Dinge, worüber auf der ganzen Welt am meisten diskutiert wird, worüber überall in den Medien berichtet wird, weil es sich gut verkaufen lässt und die Diskussionen nie enden.
    Und vor diesem Hintergrund wirkt einer, der immer und immer und immer wieder nur dasselbe erzählt, wie jemand, der den Sinn und Zweck der Diskussionen nicht verstanden hat.
    Woher willst du eigentlich wissen, dass Inka abgesägt wurde und nicht freiwillig den Verein im Stich gelassen hat? Woher willst du wissen, was wirklich hinter den Kulissen passiert? Wie kannst du sichergehen, dass du die Wahrheit kennst, du allein? Bist du Sonja Fuss oder Inka Grings persönlich? Ansonsten dürftest du ja wohl kaum Einblick in Internas haben…

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  • FFFan sagt:

    @ Sheldon:
    „Sie hält krampfhaft an ebenjenen Spielerinnen fest, die (…) immer älter werden.“

    Cool! Du kennst also Spielerinnen, die nicht älter werden?! 😉

    Aber mal ein anderes Thema:

    21 Spielerinnen sind nominiert, für das Spiel selbst sind nur 18 zugelassen (11 auf dem Feld, 7 auf der Bank). Da müssen also drei auf der Tribüne Platz nehmen. Vielleicht wird der Trainerin die Entscheidung diesbezüglich aber auch abgenommen, da ja einige der nominierten Spielerinnen (u.a. Schult, Bresonik und Marozsan) derzeit verletzt bzw. angeschlagen sind.

    Und wie sieht das mit den Rückennummern aus: sind ‚feste‘ Nummern bei EM-Qualifikationsspielen erlaubt oder müssen die Spielerinnen jedesmal von 1 bis 18 durchnumeriert sein?

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  • Svensson sagt:

    @laasee:
    „I write what I believe and I write truthfully and honestly.“

    – That’s what worries me.

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  • laasee sagt:

    @Svensson

    You get worried because someone writes honestly?

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  • MOPessen sagt:

    Vor weg gesagt ich bin weder Pro/Anti Potsdam oder Pro/Anti Frankfurt sondern verfolge als (halbwegs)neutraler Zuschauer den Deutschen Frauenfußball. Und aus genau diesem Grund bin ich doch jetzt etwas über die meisten Kommentar hier überrascht. Für mich sind die Nominierungen zum Länderspiel, auch wenn das jetzt hart klingt, ein Skandal. Vor allem die Normierung von Svenja Huth. Und das soll keine Kritik an Svenja sein, sondern eine an Frau Neid. Hätte Svenja die gleiche Leistung in Hamburg, Wolfsburg oder München gebracht wäre sie nicht nominiert worden. Und wie gesagt das soll keine Kritik an Frau Huth sein, denn ich halte viel von ihr als Spielerin. Wenn man sich jetzt aber, als neutraler Zuschauer, die Bundesliga ansieht muss man klar sagen gibt es bessere.

    Wie FFFan schrieb „So langsam nimmt die Nationalmannschaft nach der ‘verkorksten’ WM also wieder Gestalt an“, ist eben genau das nicht passiert. Die Veränderungen gingen nicht von Frau Neid aus. Spieler sind zurückgetreten, und das ist in meinen Augen kein vom Trainer durchgeführter Umbruch. Und wenn man die Personalpolitik von Frau Neid so ansieht kommt es einem vor das der DFB Frau Neid nur den Sprit bis nach Duisburg bezahlt. Gerade wenn man diese Saison als Maßstab nimmt fallen mir sofort Spieler wie Islacker, Odebrecht, Keßler und Simic ein. Und bitte kommt mir jetzt nicht mit den (in meiner Meinung nach harmlosen) Playboy Fotos an. Ich gebe euch da nur zwei Namen C. Ronaldo und D. Backham!! Auch wenn ihr das nicht war haben wollt die Playboy Aktion hat den Frauenfußball geholfen vom Lesbenimage wegzukommen. Die Lira ist ja auch nicht nur wegen ihrer Fußballkünste das Aushängeschild für Frankfurt ;-).

    Da das nächste (ernsthafte) Ziel für die NM nur die WM in Kanada seien kann bin ich der Meinung das alles was über 30 ist einfach aus dem Kader gehört. Denn jetzt sind wir mal ehrlich, ein Turnier das man in 7 von 10 teilnahmen gewonnen hat ist kein Maßstab.

    Und was das Thema angeht wer Kapitänin werden soll bin ich der Meinung das es ein Mittelfeldspieler werden MUSS. Einen Torwart als Kapitän ist so als ob man ein Messer zu einer Schießerei mitnimmt (Wohl gemerkt ich bin selber Torwart).

    PS: Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten 😉

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  • Uwe sagt:

    @Sheldon
    „Ein bisschen frischer Wind müsste her!“
    Völlig richtig. Die meisten aus dem WM-Kader sind ja noch im besten Fussballalter, aber es sollten auch junge talentierte Spielerinnen herangeführt und eingesetzt werden, die den Konkurrenzkampf beleben können. Zuviel Sicherheit macht bekanntlich auch träge. Das geht aber nicht von heute auf morgen. Die Menge an Talenten, die im FF zur Verfügung stehen, ist nicht so groß wie derzeit im MF, daher kann man das „Jogi-Modell“ nicht unbesehen kopieren. Die Mischung muss stimmen, Talente die nachrücken und Druck machen und erfahrene Spielerinnen, die (noch) die Richtung vorgeben. Zu denen können durchaus auch noch die restlichen „Ü-30er“ wie Angerer und Grings gehören, aber auch für sie muss das Leistungsprinzip gelten.

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  • berggruen1 sagt:

    @MOPessen: – Dass ein Torwart Kapitän wird, ist ja eigentlich nichts Ungewöhnliches, wenngleich ich auch Nadine Angerer (so weit ich es bislang verfolgen konnte) nicht als Kapitän sehe. Es gibt allerdings in meinen Augen keine Spielerin, die die WM gespielt hat, die sich wirklich aufgedrängt hätte, da eigentlich Jede in engen und brenzligen Situationen untergetaucht ist.
    – Die EM-Endrunde sollte nicht unterschätzt werden, zumindest in der derzeitigen Situation nicht (zumal man ja, wie ich in einem anderen Thread gelernt habe, mit der Schweiz und Spanien zwei Gegner in der Gruppe sind, die der deutschen NM selbst in der Quali das Leben schwer machen könnten): Es dürfte kein Selbstläufer werden, wenn man sich die Spiele der frz. und engl. NM angeschaut hat.
    – Generell halte ich solche Aussagen wie „über 30“ für falsch! Linda Bresonik ist zurzeit 27 Jahre alt, wenn ich nicht irre, fiele damit also dann zur WM auch aus dem Kader heraus. Selbst wenn nur alle jetzt über 30jährigen aus dem Kader gestrichen würden (was m. W. doch nur noch Angerer und Grings beträfe?), was wäre damit gewonnen? Die WM verbockt haben nicht nur die Ü-30ger! Der Jugendwahn muss irgendwann einmal wieder gestoppt werden – oder es gibt demnächst keine U-Nationalmannschaften mehr, sondern Ü-25-Nationalmannschaften, da offenbar jeder heutzutage zu glauben scheint, dass Fußballer jenseits der 25 Jahre uralt und zu Nichts zu gebrauchen seien. Man fragt sich, wo die ganzen Spieler hin sollen, auch bei einem Verein, wenn sie die 25/26/27 erreicht haben?
    – Ein Umbruch in einer Mannschaft passiert auch durch Rücktritte! Er wird nicht zwangsläufig vom Trainer eingeleitet.
    – Dass eine Nationalmannschaft aus 2 „Haupt-“ und zwei weiteren „Neben-„Vereinen bestückt werden, ist doch relativ normal. Zumal wenn die Qualität in der Breite nicht gleichermaßen hoch ist; gerade bei Aufsteigermannschaften stellt sich doch die Frage der internationalen Klasse und Erfahrung der einzelnen Spieler.

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  • waiiy sagt:

    Ach berggruen, das ist richtig schlimm mit Dir. Was soll man denn darauf noch schreiben, wenn man Dir nur recht geben kann? Zum Glück schreibst Du nicht immer gleich am Anfang, sonst wäre jedes Thema schnell beendet… 😉

    Ach ja, um vielleicht noch ein bisschen zu provozieren, kann man ja anführen, dass man 1-2 Monaten noch eine Spielmacherin, die man in der Nationalmannschaft einsetzen könnte, wenn sie denn nicht bei Maren Meinert seinerzeit in Ungnade gefallen wäre. So, wie ich gelesen habe, hat sie damals auch die Kapitänsbinde getragen…

    waiiy

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  • karl sagt:

    @waiiy: Sie schreiben: „Ach ja, um vielleicht noch ein bisschen zu provozieren, kann man ja anführen, dass man 1-2 Monaten noch eine Spielmacherin, die man in der Nationalmannschaft einsetzen könnte, wenn sie denn nicht bei Maren Meinert seinerzeit in Ungnade gefallen wäre. So, wie ich gelesen habe, hat sie damals auch die Kapitänsbinde getragen… “ Wen oder was meinen Sie denn damit ?

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  • schmiddi sagt:

    Zitat FFFan:

    „….Svenja Huth, die sich in den letzten Jahren toll entwickelt hat: aus dem “Hütchen” von einst ist längst eine gestandene Bundesligaspielerin geworden, die sich selbst in der extrem prominent besetzten Mannschaft des 1.FFC Frankfurt mehr und mehr durchsetzt, was z.B. der ähnlich talentierten Turid Knaak beim FCR Duisburg in all den Jahren nie gelungen ist.“

    Sowas nennt man wohl selektive Wahrnehmung!

    Einsätze / Spielminuten / Tore bis Ende Saison 10/11

    Huth : 66 / 3364 Minuten / 10 Tore
    Knaak: 75 / 4576 Minuten / 13 Tore

    Quelle: soccermagazin.de

    Die internationalen Einsätze im Europapokal kann man da sogar vernachlässigen. 😉

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  • pmm... sagt:

    Nichts gegen Huth,aber wie schon mal jemand schrieb, braucht sie noch Entwicklungszeit. Im übrigen kommt mir manche Nominierung von jungen Spielerinnen einer Beamtenkarriere gleich. Den Mut mehr Jungtalente zu testen, so wie es Jogi tut, muss sich wohl erst noch im Trainerteam entwickeln. Es gibt in der Buli 12 Vereine, da muss doch das Beste zu finden sein.

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  • FFFan sagt:

    @ schmiddi:

    Betrachtet man nur die Saison 2010/11, ergibt sich ein anderes Bild:

    BL-Spiele/eingewechselt/ausgewechselt/Spielminuten/Tore

    Huth: 20 / 7 / 6 / 1156 / 2
    Knaak: 18 / 9 / 4 / 942 / 1

    Huth hat also mehr Einsätze (insbesondere von Beginn an), mehr Spielminuten und mehr Tore. Und das, obwohl der Kader des 1.FFC Frankfurt tendenziell stärker besetzt war als der des FCR Duisburg.

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  • rockpommel sagt:

    @FFFan
    Sie hatte um ihre Freigabe gebeten, um nach Bayer zu wechseln.
    Diesem Wunsch hat man seitens des FCR nicht entsprochen und den Wechsel verhindert.
    Danach hatte sie Chancen, wie der Hund beim Metzger! 😉
    Soviel zur Saison 10/11!

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  • MOPessen sagt:

    @berggruen1
    Ich meinte das alle die „JETZT“ Ü30 sind aus dem Kader gehören weil man perspektivisch (in Hinsicht auf die WM in Kanada) mit denen nichts mehr anfangen kann.

    Zitat: „Der Jugendwahn muss irgendwann einmal wieder gestoppt werden“ stimmt das beste Beispiel ist ja momentan der Herrenfußball. sowas wie das Spiel gegen Österreich kann man sich doch nicht ansehen ;-).

    Und klar helfen Rücktritte auch beim Umbruch, aber wie ich schon gesagt habe ist das kein vom Frau Neid durch geführter Umbruch. Und gerade von ihr MUSS jetzt mal ein Signal kommen das sich was ändert. Ich weiß das Thema ist alt aber durch die Nichtqualifikation für Olympia ist den Vereinen richtig viel Geld (in Form von Olympia Zuschüssen) verloren gegangen. Ich mein stell euch mal vor das würde dem Jogi passieren. So rot kann der Uli Hoeneß gar nicht werden.

    Aber ich bin ja schon mal froh das sie, was die Julia Simic angeht auf mich gehört hat ;-).

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  • berggruen1 sagt:

    @MOPassen: – Die jetztige Ü-30ger Generation besteht ja nur noch aus zwei Spielern, bei der einen erinnere ich gerne daran, dass vor der WM der gemeinsame Tenor dieses Forums inkl. Redakteuren war, dass ihnen „schlecht würde bei dem Gedanken, sie könne ausfallen“, da kein gleichwertiger Ersatz vorhanden sei – das kann sich ja in dieser generellen Aussage nicht innerhalb von zwei Monaten geändert haben; bei der anderen sage ich Nichts, dafür wäre laasee zuständig.
    – Ja, natürlich sind Spiele wie die gegen Österreich von einigen jungen, aber eben auch von einigen älteren und erfahreneren Spielern gestaltet worden! Es ist grundlegend falsch zu glauben, bei den Herren seien nur junge Spieler im Einsatz, auch wenn sie zurzeit unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen! Schweinsteiger, Podolski, Lahm, um nur drei wichtige Spieler zu nennen, sind im besten Fußballeralter, mit Klose hat man Erfahrung pur im Kader. Gepaart mit der fußballerischen Klasse eines auch international erfolgreichen Özil, einem gut aufgelegten Kroos (der sehr, sehr schwankend ist in seinen Leistungen) und den Wahnsinnstalenten Schürrle und Götze gibt es eben solche Spiele, so der Gegner dies auch zulässt. Auch in meinem BVB sind es ja nicht nur die jungen Wilden, die Akzente setzen und in der letzten Saison gesetzt haben! Das muss nicht zwangsläufig in der Startelf sein, aber wenn ich an die Freude und den unglaublichen Respekt, den die jungen Spieler den älteren Spielern wie Dede oder Kehl (immer noch Kapitän – vollständig ohne Diskussion, dafür aber selten auf dem Platz) entgegen gebracht haben (und bringen), wie wichtig Weidenfeller auf dem Platz ist – das zeigt einfach, dass die richtige Mischung es macht und nicht die pure Jugendlichkeit! Was nicht bedeutet, dass ich zurück will zum „Team 2000“ und dem blamablen Auftreten mit altersschwachen Herren um die 40! Aber die Rechnung ist unglaublich einfach: wer mit 30ff. noch die Leistung bringt, die notwendig ist, um international in der NM zu bestehen, sollte die gleiche Chance bekommen, in die NM berufen zu werden wie ein Spieler mir 18ff. Wer sagt denn, dass die beiden Ü-30 Kandidaten zur WM 2015 überhaupt noch mit dabei sein werden/wollen?
    – Abgesehen mal davon, dass es fast schon kurios anmutet, wenn einerseits von „Umbruch“, „Neuanfang“ und „jungen Kräften“ gesprochen wird, auf der anderen Seite aber Conny Pohlers‘ Nominierung gefordert wird.
    – Abgesehen mal von der Frage, ob Silvia Neid überhaupt aus einem Pool von 30 oder 40 potentiell gleichwertigen (jungen) Spielerinnen auswählen kann wie Joachim Löw es zurzeit kann? (Das „Modell Löw“, so schrieb oben Jemand ganz richtig, funktioniert im FF halt nicht; das muss man akzeptieren.)
    – Nebenbei bemerkt: die dt. (U-)NM spielt schon seit einer Ewigkeit nicht mehr bei den olympischen Spielen mit…

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  • Sheldon sagt:

    Ich habe ein sehr interessantes Interview mit Garefrekes heute im Kicker gelesen, in dem sie meinte, dass sie bis 2012 gespielt hätte, wenn die Olympia-Quali geglückt wäre (nochmal ein kleiner Seitenhieb für SN^^).
    Ansonsten: Ich denke mal schon, dass es im Tor gleichwertigen Ersatz gibt, nur war der unter den Torhüterinnen, die im Kader waren, nicht zu finden. Wenn jetzt Angerer ausfallen würde, würde ich mir bei Längert keine großen Sorgen machen.
    @berggruen: Mit Klose, Kehl, Dede, Weidenfeller und co. hast du vollständig recht. Nur du solltest schauen, wie die sich selbst in die Mannschaft integrieren, sie nehmen sich ganz bewusst zurück, sie sorgen für keine großen Skandale oder für großartiges öffentliches Aufsehen, sie sind eher der Kumpel von nebenan. Diese Rolle ist Grings und Angerer aber doch überhaupt nicht zuzumuten 😉

    Und ich denke, erstens haben wir ältere Spielerinnen, die genau dieses mitbringen, die sich zurückhalten, ihre Leistung bringen und das Team stabilisieren: Das wären zum Beispiel eine Conny Pohlers, eine Viola Odebrecht, eine Melanie Hoffmann (für ihre 36 sagenhaft in dieser Saison bisher), Bianca Rech, Ivonne Hartmann, Jenny Zietz, Navina Omilade, Sandra Smisek etc. etc.
    All die wären für die mannschaftliche Geschlossenheit sehr, sehr wichtig, wichtiger als Grings und Angerer.

    Und was den Pool von 40-50 Spielerinnen anbelangt, den haben wir in Deutschland auch, wenn ich mir anschaue, dass Schult aus der 2. Liga nominiert wurde letztes Jahr und ein Arne Friedrich nach seinem ersten Tor als Verteidiger in seinem 1. Bundesligaspiel zur N11 nominiert wurde:

    Tor: Längert, Berger, Sarholz, Schult, Längert, Schumann
    Abwehr: Maier, Kuznik, Simon, Schöne, Baunach, Schmidt, Kemme, Wesely, Peter, Kleiner, Faißt, Goeßling, Elsig, Prießen
    Mittelfeld: Hanebeck, Cramer, Odebrecht, Bajramaj, Maroszan, Kulig, Huth, Behringer, Keßler, Simic, C.Schröder, Wagner, Hegering, Knaak, Schwab
    Sturm: Popp, Islacker, Malinowski, Celia, Ni.Rolser, Leupolz, Pohlers, Lotzen, Petermann

    Das sind alleine 44 Kandidatinnen, die man zumindestens mal ausprobieren könnte, fast jede Person mindestens 4mal besetzt.
    Also niemand soll sagen, wir hätten in Deutschland zu wenige junge Spielerinnen bzw. überhaupt zu wenig Alternativen. Die nächste WM ist 4 Jahre hin, man sollte daraufhin aufbauen und bei der Kaderzusammenstellung ganz neue Möglichkeiten austesten: Andere Spielerinnen, andere Systeme, die idealen Kombinationen zusammenstellen. Dann wird auch wieder der Sieg drin sein!

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  • berggruen1 sagt:

    @Sheldon: Jo, Zustimmung zu Dede & Co :-). Ob Angerer und Grings zurückstehen könn(t)en, kann ich nicht beurteilen, da ich sie (als Charaktere) nicht kenne. Mir ging es nur darum, dass man nicht generell alles über 30 nur aufgrund der Jahre aus der NM schmeißt (und nicht aufgrund der (mangelhaften) gezeigten Leistung; Angerer und Grings sind in einer inhomogenen Mannschaft nicht unbedingt negativ rausgefallen, dass ein Fehler eines TW größere Folgen haben kann als der eines Stürmers, ist natürlich klar).

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  • waiiy sagt:

    @karl:

    Nachdem es Sheldon jetzt erwähnt hat, kann ich Deine Frage beantworten. Es handelt sich um Patricia Hanebeck.

    Aber da muss wirklich noch ein wenig Zeit ins Land gehen, damit man sieht, dass sie wirklich stabil die Leistungen abruft, wie sie sie beispielsweise am 1. Spieltag gezeigt hat (jetzt war sie ja krank).

    Und sie müsste natürlich beobachtet werden.

    Und die Diskrepanzen mit Maren Meinert müssten auf den Tisch und ausgeräumt werden.

    Mein Vorschlag wäre, dass Maren Meinert mal nach Potsdam zum Beobachten kommt und Sarholz und Hanebeck zu diesem Anlass eine Gesprächsrunde mit ihr gewinnen. Vielleicht würde es war bringen.

    waiiy

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  • laasee sagt:

    The big concern is about the coach.
    Can she develop a new team?
    WM2007 success was achieved on the back of the 2005 team.
    EM2009 success was achieved in large part to the return of Inka (she was part of the 2005 team).
    Therefore the success of 2007 & 2009 had its foundation in the years leading up to 2005.

    Now a new team has to be constructed.
    I worry about the architect of the construction.

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  • Uwe sagt:

    @Sheldon
    Von Deinen 44 Kandidatinnen zum Ausprobieren standen alleine 10 schon im WM-Aufgebot!! Ja, es müssen neue Spielerinnen rangeführt werden, einige sind ja gegen die Schweiz auch schon dabei. Aber ein zu radikaler Umbruch könnte richtig daneben gehen, schließlich müssen in den Quali-Spielen auch Ergebnisse eingefahren werden. Da braucht es auch einige interantionale Erfahrung. Schon komisch: noch vor wenigen Monaten wurden Angerer und Grings als Weltklassespielerinnen eingestuft, jetzt sind sie plötzlich viel zu alt, nicht teamfähig und wirken destabilisierend. Hat sich z.B. Inka Grings öffentlich beschwert, als sie im ersten Spiel der WM nicht im Team war. Nein, sie hat sich m.E. mannschaftsdienlich verhalten. Ich sehe derzeit international noch keine bessere deutsche Torhüterin und keine bessere Mittelstürmerin. Aber natürlich darf es auch keinen Freibrief geben wegen früherer Verdienste, alle sollten an ihren Leistungen gemessen werden.

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  • Sheldon sagt:

    @Uwe: Was hindert SN eigentlich daran, mal Freundschaftsspiele auszutragen? Heute abend bei den Männern wurde mit Lars Bender schon wieder ein Neuling ausprobiert, mit Wiese der zweite Keeper, Träsch auf der linken Abwehrseite, dazu Schürrle, Götze, Kroos und Rolfes mal wieder. Es hat einiges geklappt, anderes nicht, das ist nunmal so.
    Es sind ja auch einige im Kader, doch es fehlen noch viele. Auch wenn sie jung sind, sie haben das Talent und die Klasse, in den Vordergrund zu treten, gerade weil Frauen doch normalerweise schon früher entwickelt sind.
    Beispiel Arne Friedrich: Ein Spiel gemacht bei Hertha, ein Tor gemacht für Hertha, ein Freundschaftsspiel bestritten, seitdem ganz lange Zeit in der N11 Stamm. Und er hat vielfach das Vertrauen auch zurückgezahlt.

    Ich für meinen Teil war vor ein paar Monaten noch nicht hier, ich habe keine Ahnung, wer diese Einstufungen vorgenommen hat. Doch international gibt es mit Anonma, Schelin, Marta, Wambach etc. noch einige Stürmerinnen, die sehr viel besser sind als Grings, mit Solo und bald auch Kaihori (trotz ihrer Kürze) auch zwei Torhüterinnen, die besser sind als Angerer.
    Dabei geht es aber nicht darum, ob wir jetzt schon Ersatzspielerinnen haben, Grings und Angerer können sich beide ganz ganz schnell mal verletzen und dann wars das wie damals bei Rottenberg. Dem gilt es vorzubeugen. Und man sollte auch einfach mal ausprobieren, schließlich haben die jüngeren Spielerinnen meist noch kaum Chancen auf internationalem Niveau, die müssen nunmal ins kalte Wasser geschmissen werden.
    Und was ich über die öffentlichen Auftritte und die Charaktere von Angerer und Grings halte, dürfte ja jedem bekannt sein! Angerer tut der deutschen Mannschaft auch keine Freude, wenn sie sich damit produziert und sich zum Star des Teams macht. Dafür hat sie mE das dazu vernünftige Alter überschritten.

    @waiiy: Achja, Hanebeck meintest du ja 🙂 Komisch, die ganzen aussortierten Spielerinnen (Sarholz, Hanebeck, Odebrecht und co.) landen alle bei oder kommen aus Potsdam (Ausnahme: Pohlers). Seltsam, dass es bei Potsdam so grandios funktioniert und bei der N11 nicht?

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Naja, mit Hanebeck halte ich mich noch zurück und will nicht zu euphorisch sein. Aber die Kultur, die man unter ihrer Regie im 1. Spiel gesehen hat, lässt doch Hoffnung aufkeimen. Mal sehen, wie robust sie mental ist, wenn es mal nicht so läuft bzw. die mit Fouls attackiert wird, wovon man ausgehen kann, da sie ja auch nicht die sprintfreudigste ist. Aber ich mag sie als Spielertyp sehr.

    waiiy

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  • berggruen1 sagt:

    @Sheldon: Pohlers war doch vor Frankfurt bei Potsdam?!?

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  • Sheldon sagt:

    @berggruen1: Stimmt ja, dann passt es wieder 😀 Ist doch schon sehr auffällig, oder?

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  • Uwe sagt:

    @Sheldon
    Zum Begriff „international“ habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich meinte damit, es gibt m.E. noch keine DEUTSCHEN Spielerinnen, die diesen beiden für internaltionale Aufgaben (Länderspiele) gleichwertig sind. Ob die von Dir genannten „sehr viel besser“ sind, wage ich allerdings auch zu bezweifeln. Aber klar, sollten Alternativen auch ausprobiert werden können. Dazu können Freundschaftsspiele dienen. Ich weiss aber nicht, ob dazu im Rahmenspielplan noch Platz ist.
    Von rein sportlichen Aspekten abgesehen, halte ich es jedoch für sehr anmaßend, Angerer und Grings pauschal als charakterlich ungeeignet für die N11 einzustufen. Das ist für mich der eigentliche Aufreger in einigen Statements hier. Womit „produziert“ sich Nadine Angerer denn und inwiefern macht sie sich „zum Star“? Da fehlt eine Erklärung, wenn es sie denn gibt.

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  • laasee sagt:

    @uwe

    I agree with your comments.

    Japan won WM with a team that was selected on merit.
    It was predicted before WM that Mana Iwabuchi would be a star – but the coach gave her very little playing time.
    The coach decided that experience was the more important criteria.

    Also, the Player of the Tournament was Homare Sawa – she is older that both Inka and Natze.

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  • Paul sagt:

    Von den 44 Kandidaten hat vielleicht die hälfte das Zeug für die Frauennationalmannschaft. Da muss noch ein gewaltiger Leistungssprung erfolgen.

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  • Sheldon sagt:

    @Uwe: Wenn dafür kein Platz ist, muss Platz geschaffen werden. Meine Güte, wen interessiert schon der Algarve-Cup o.Ä.? Sollen sie doch alles Nutzlose streichen und von mir aus auch in der EM-Quali ausprobieren gegen Kasachstan. Es ist wichtig, sooft und soviele Spielerinnen wie möglich zu bringen und zu probieren.
    Zum Thema Angerer: Es ist einfach so, sie wird vermarktet. Auch die ganze Art und Weise ihres Auftretens, das missfällt mir doch sehr. Und bis auf die Frankfurter Spielerinnen scheint sie auch nicht gerade sehr integrativ zu sein. Mir kommt es jedenfalls nicht so vor, als ob Schmidt, Krahn oder Peter einen guten Draht zu ihr auf dem Platz zu haben.

    @laasee: Japan hat das schon ganz gut gemacht, eine junge Spielerin als Star zu deklarieren, sie auszuprobieren und damit den Druck vom Team zu nehmen bzw. die öffentliche Wahrnehmung. Außerdem ist Sawa vom Auftreten nicht mit Grings und Angerer zu vergleichen, sie sieht übrigens auch noch so aus wie 20, wenn sie spielt und die Hierarchie im Team hat gestimmt. Sie hat sich nicht zum Star gemacht, sie hat das Team zum Star gemacht.
    Auch die Situation, in der Japan bei der WM war, ist mit der Deutschen absolut nicht zu vergleichen!

    @Paul: Überlegen wir mal, ein Klose spielte bei Kaiserslautern 2001, als er in die N11 kam, einem Mittelklasseverein, Friedrich gar bei Hertha BSC (er hatte nur 1 BL-Spiel bei seiner ersten Nominierung). Da gibt es noch einige andere, mit denen einfach nur mal ausprobiert wurde, und die sich festgespielt haben. Beispiel Poldi, der sich in der N11 Spiel für Spiel durchsetzt, im Verein aber 0 Leistung bringt. N11 ist ein ganz anderes Flair als Verein und man sollte möglichst viele Spielerinnen auf Abruf zu haben, um es einfach zu einer Art Ehre wieder zu machen, in der N11 zu spielen, und nicht zur Gewohnheit von einigen!

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  • laasee sagt:

    The German squad should have 500 players.
    No player must be older than 19.

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  • sodalith7 sagt:

    Bei all den Vorschlägen, die hier diskutiert werden, sollte man sich vielleicht doch noch mal vor Augen halten WER im Moment Trainerin der N11 ist 😉 Natürlich kann man vielen jungen Spielerinnen die Chance in der N11 geben und vieles einfach mal ausprobieren. Ich denke aber es ist wichtig, dass dem ein KONZEPT zugrunde liegen sollte. Und wenn ich mir überlege, wie das „Team hinter dem Team“ während und nach der WM aufgetreten ist …

    Bei dem Vergleich zu den Männern sollte man auch beachten, dass dem Ganzen ein gewisser Prozess voraus ging. Herr Löw ist jetzt fünf Jahre im Amt und hat in dieser Zeit kontinuierlich ein neues System und eine neue Spielphilosophie etabliert.

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  • defense2 sagt:

    „Herr Löw ist jetzt fünf Jahre im Amt und hat in dieser Zeit kontinuierlich ein neues System und eine neue Spielphilosophie etabliert.“

    …und Frau Neid ist gefühlte 100 Jahre im Amt und wird es auch die nächsten gefühlten 100 Jahre sein…

    Und gerade deshalb MUSS hier so diskutiert werden, damit vielleicht irgendwann irgendwo mal etwas davon ankommt – steter Tropfen höhlt den Stein, oder?! 😉

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  • laasee sagt:

    The big problem is at the DFB. […]

    A simple example – Number 9 shirt.
    It is a big burden for the player that has it.
    The comparison will always be with the iconic achievement of Birgit Prinz – 128 goals.
    So, 9 is given to young Poppi – she gets all the pressure!
    Poppi has played most of her Buli time as a defender – she has yet to prove herself as a Buli striker, let alone with N11.
    Let her prove herself first without unnecessary pressure.
    Better to give 9 to Anja Mittag (Inka ist verboten).
    Anja is experienced and can handle pressue – also she is not with the N11 as a goalgetter.
    Then the comparison with Birgit will not happen.
    That would remove the pressure from Poppi and then she can work in peace.
    Why give Poppi unnecessary pressure?

    It is not only the Coach that needs to be replaced but also the culture within the DFB.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Sheldon sagt:

    @sodalith: Löw hatte jetzt 5 Jahre Zeit, ein System zu entwickeln, Neid hatte ebenfalls 5 Jahre Zeit. Löw hat Deutschland nach vorne gebracht (2. EM 2008, 3. WM 2010, solide Qualifikationen) und formt die Mannschaft schon in Richtung 2014/2016 um, ohne zu wissen, ob er dann noch im Amt sein wird und die Lorbeeren einfahren wird.
    Neid dagegen hat Deutschland den WM-Titel gekostet. Sie hat in 5 Jahren vieles von dem eingerissen, was unter Tine Theune aufgebaut wurde. Und wenn 2013 ein Trainer die N11 übernehmen sollte, wenn Neid das sinkende Schiff verlässt, der hätte es ähnlich schwer wie Marco Ketelaer bei Duisburg. Denn dann werden ebenfalls viele Spielerinnen ihre Karrieren beenden (Grings, Angerer, Bresonik vllt) und das Team wird auf einem historischen Tiefpunkt angelangt sein.

    Deswegen diese Diskussionen. Genauso wie Schaaf im letzten Jahr bei Werder diskutiert wurde, weil er mal 2 Jahre in Folge in der BL mal ein bisschen abgeschlagen war. Das ist ganz legitim und dem muss sich ein Trainer einfach stellen. Und wenn er es nicht fertig bringt, na, dann war’s das! Fertig, aus!

    @laasee: Wenn man damit Weltmeister wird, gerne! Mir geht es nicht um die Kadergröße und den Kaderaltersdurchschnitt. Doch man sollte immer bedenken: Das Morgen kommt schneller, als man das Heute genießen kann!

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  • Markus Juchem sagt:

    @Sheldon: Frau Neid ist mit Deutschland 2007 Weltmeister, 2008 Dritter bei Olympia und 2009 Europameister geworden, von so einer Bilanz kann Herr Löw bisher nur träumen. Ganz so schlecht kann Neids Arbeit offenbar nicht gewesen sein. Dass die WM 2011 kein Highlight war, dessen sind sich alle bewusst, aber natürlich ist es legitim, dass sie sich der Kritik stellen muss.

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  • Sheldon sagt:

    Wieviele von dem Siegerteam wurden denn von Neid in die Mannschaft geholt? Oder von Olympia oder von der EM?

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  • sodalith7 sagt:

    Ich habe doch in meinem Kommentar gar nicht gesagt, dass man diese Situation nicht diskutieren sollte. Vielleicht habe ich mich etwas unglücklich ausgedrückt. Mein Kritik-/Diskussionspunkt ist eben, dass mir bei Frau Neid ein Konzept fehlt.

    @ Markus Juchem
    Ich denke, dass man diese Erfolge Frau Theune-Meyer anrechnen sollte. Frau Neid hat eine intakte und eingespielte Mannschaft übernommen und musst in den letzten Jahren nicht viel ändern. Sie konnte sich auf die etablierten Spielerinnen verlassen.

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  • Markus Juchem sagt:

    @sodalith7: Das ist ein oft gehörtes Klischee, aber so einfach funktioniert Fußball dann (glücklicherweise) doch nicht, dann bräuchte man ja gar keinen Trainer mehr. 😉

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  • laasee sagt:

    Yes, Neid deserves full respect for winning WM2007 and EM2009.

    Not winning WM2011 was not the real issue.
    The problem was the missed opportunity to showcase German football at its best.
    Perhaps the ideal outcome for N11 would have been a glorious defeat in the Semi-Final or Final.
    Sometimes losing with glory has more longer term benefits.

    Loew has not yet won anything – so Frau Neid is well ahead of him!
    She in not my choice as coach but she fully deserves credit for the successful campaigns. It is in the record books for eternity.

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  • Detlef sagt:

    Bei aller berechtigten Kritik an Frau Bundestrainerin, darf man gerade den Führungsspielerinnen keinen Freibrief ausstellen!!!
    Sie waren in ihrer zT sehr langen Karriere schon öfter in ähnlichen Situationen, dafür bevorzugte Silvia Neid eben solch erfahrene Spielerinnen!!!
    Das Fiasko bei der WM hat viele Mütter und Väter!!!
    Alle Schuld bei der Bundestrainerin zu suchen ist eben so falsch, wie sie völiig von Schuld frei zu sprechen!!!

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  • laasee sagt:

    @Detlef

    Das Fiasko bei der WM hat viele Mütter und Väter!!!

    Correct. There are others who deserve to share the blame.

    Also, another factor is that the players at all age levels are not able (or allowed) to improvise on the playing field.
    I think it is a big problem. A cultural problem.
    There were many similarities with the U17 WM game against North Korea and the debacle in Wolfsburg.
    If Plan A does not work – there is no Plan B.

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  • Hanna Hinrich sagt:

    Das ist mutmaßlich Europas stärkste FF-Elf:

                Popp
    Behringer  Grings     Bajramaj
          Laudehr Goeßling
    Kemme  Peter  Krahn  Schmidt
              Angerer

    Der Kader ist allerdings größer, und die aktuelle Tagesform wird zu personellem Wechsel zwingen. Die wertvollste Spielerin ist Inka Grings, aber letztlich ist jede ersetzbar.

    Mir gefällt das Duo Grings plus Popp vorne.

    Mir gefällt der eingespielte Turbine-Block hinten.

    Die Gegner in der EM-Quali werden extrem defensiv eingestellt sein, Deutschland wird jeweils einen harten Abwehrriegel zu knacken haben.

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  • Michele sagt:

    Ich würde der Bundestrainerin mal einen Rat geben. Sie soll Mel Behringer auf die „6“ stellen. Diese Position spielt sie in Frankfurt auch und macht das richtig gut. In der Devensivarbeit ist sie ja sowieso gut.

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  • Uwe sagt:

    Was Silvia Neid angeht, finde ich es ungerecht, ihr einen Mit-Verdienst and den Titeln 2007 und 2009 abzusprechen. Einen nicht unerheblichen Teil dieser Finalteams stellte doch spätestens 2009 die Generation Laudehr, Behringer & Co., die von ihr an die N11 herangeführt wurde. Das Ausscheiden bei der WM als Fiasko oder Debakel darzustellen, halte ich ebenfalls für übertrieben. Man hat nun einmal zu akzeptieren, das andere Teams (Japan, Frankreich) stark aufgeholt haben. Die Kritik an der Spielweise von 2011 halte ich aber auch für berechtigt und daraus wird die Teamleitung hoffentlich Schlüsse ziehen. Gerade im Japan-Spiel wirkte alles sehr schablonenhaft, was fehlte waren vorallem technisch starke Spielerinnen im Mittelfeld und Angriff, die sich in 1:1-Situationen durchsetzen und somit Überzahl schaffen können. Spielerinnen dieser Art gilt es zu fördern, technisch stark und taktisch flexibel. Mit Marozsan, Simic oder Huth stehen einige schon vor der Tür. Jetzt gilt es, sie zu integrieren und eine gute Mischung zu schaffen. Ich sehe da kein „kulturelles Problem“ (@Iaasee), nein, es muss in der Ausbildung sehr viel Wert auf Technik und Taktik gelegt werden, Fussball ist ein „Spiel“ und keine Kampfsportart.

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  • Paul sagt:

    stehen einige vor der Tür… die wird schwer aufgehen ..es sind keine Nachwuchspiele mehr …. da herrscht wahrhaftig ein anderes Niveau ..
    Ich bin auf 2x 1,60m gespannt.

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  • laasee sagt:

    @uwe

    Of course the Coach determines the tactics and strategy.
    But there are times (eg Wolfsburg) when there is a need for senior players to change small detail on the pitch.
    Otherwise it becomes robot football.
    Germany lacks creative players. Players that can change the course of a game.
    It not coincidence that U17 and N11 had the same basic problem at the recent WM tournaments.

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  • Detlef sagt:

    @Uwe,
    Mit Fiasko habe ich nicht nur das Ausscheiden im Viertelfinale gemeint, sondern vor allem die taktische- und kreative Leere im Spiel des Ex-Weltmeisters!!!
    Wenn der Sieger der letzten beiden WMs, nun bei der eigenen WM schon im Viertelfinale ausscheidet, so ist dies mit „naja, dumm gelaufen“ wohl etwas verharmlost ausgedrückt!!!

    Das war das große Plus des nun amtierenden Weltmeisters!!!
    Die Töchter Nippons hatten nicht nur einen Plan B, sondern auch noch einen Plan C!!!

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  • Sheldon sagt:

    Bei allem Respekt für die Leistungen von Silvia Neid 2007/2009:

    1. Der Großteil der Spielerinnen, die auf dem Platz standen, gehörten noch zur Generation Tina Theune: Prinz, Angerer, Garefrekes, Fuss, Stegemann, Grings, Mittag, Bresonik, Müller. Diese standen sogar bis 2011 auf dem Platz (bis auf Stegemann, Fuss nur bei der WM nicht).
    2. Wenn du eine Mannschaft auf diesem Niveau übernimmst, dann sollte der Anspruch sein, dieses Niveau bzw. den Abstand zu den anderen Nationen zu halten. Und gerade von einer Welttrainerin wird das erwartet. Sie hat dafür zu sorgen, dass es den anderen Teams unmöglich ist, sooo schnell aufzuholen. Nach und nach geht das vielleicht, aber nicht so, dass innerhalb von 4 Jahren 4-6 Teams an einem vorbeiziehen.
    3. Der Unterschied zwischen Löw und Neid: Löw hat bessere Ergebnisse geliefert als sein Vorgänger, Neid gerade so mit Biegen und Brechen dieselben. Und es wird weiter bergab gehen, weil das deutsche Spiel einfach stagniert, es entwickelt sich nicht weiter. Und da ist es natürlich dann einfach für andere, schnell aufzuholen.
    4. Die Führungsspielerinnen sind in einer Mitschuld, ja. Dennoch ist es so, dass sie heute in Situationen, in denen es brenzlig wird, anders reagieren müssen als vor 6-8 Jahren. Das Spiel hat sich einfach verändert und das sehen sie nicht. Das müssen m.E. auch nicht die Spielerinnen in erster Linie, sondern die Trainerin. Du kannst heute gegen Japan nicht mit derselben Taktik und denselben Tricks spielen wie vor 8 Jahren gegen Schweden. Und da hat die Trainerin ihr Team drauf einzustellen, welche taktischen Mittel sie HEUTE anwenden müssen.

    Alles in allem stellt die Art und Weise des Ausscheidens SN ein absolutes Armutszeugnis aus. Es ist einfach nunmal so und sie setzt es fort.

    Und genau das ist es auch, was ich an Hannas Aufstellung bemängele. Es fehlt an Kreativspielerinnen, die verschiedene taktische Maßgaben umsetzen können. Aber auch hier trifft mal wieder Frau Neid die Hauptschuld: Wer Spielerinnen wie Odebrecht, Hanebeck oder Simic im Land hat und sie nicht einsetzt, der sollte nicht klagen. Die können alle mit dem Ball hervorragend umgehen und sich auch auf die Spielsituation neu einstellen, was den älteren Spielerinnen, die 10-15 Jahre immer dasselbe Prinzip gespielt haben, fehlt. Deswegen funktionierte es bei der WM auch nicht.

    Daher lautet meine Aufstellung wie folgt:

    Längert – Schmidt, Peter, Goeßling, Kemme – Odebrecht, Kulig – Maroszan – Bajramaj, Islacker – Popp

    @Markus: Übrigens, die Trainer sind dazu da, eine Mannschaft zu verbessern und nicht zu verschlechtern. Wir sehen am Beispiel Barca, dass die Leistungsspanne nach oben sehr offen ist, sowohl im körperlichen als auch im taktisch-technischen Bereich. Da kann man sich dann nicht rausreden mit „ja, die anderen haben ja aufgeholt“, wenn sie das nämlich getan haben, heißt das, man selbst hat geschlampt!

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  • Markus Juchem sagt:

    @Sheldon: Jetzt muss ich einfach mal dazwischengrätschen – Deine Argumentation ist nicht schlüssig und Du verdrehst Fakten.

    Zu 1: Was soll denn das heißen? Dass die Spielerinnen der Theune-Generation die nächsten 20 Jahren auch ohne Trainer oder Trainerin eh alles gewinnen würden? Wer das glaubt, hat keine Ahnung vom Fußball.

    Zu 2: Den Abstand zu anderen Teams zu halten ist unmöglich, weil andere Ländern permanent ihre Infrastruktur verbessern und mehr finanzielle Mittel in den Frauenfußball stecken und einfach der Raum für Verbesserungen bei unterentwickelten Mannschaften viel größer ist, als für Mannschaften, die bereits ganz oben steht.

    Zu 3: Lustig – Neid übernahm ein Team, das Welt- und Europameister war – da kann man es nicht besser machen, sondern im besten Fall gleich gut machen. Klinsmann wurde Dritter bei der WM 2006, Löw Zweiter bei der EURO 2008 und Dritter bei der WM 2010 – bei all dem Jubel über den achso tollen Spielstil der deutschen Männer übersieht man leicht, dass Deutschland seit 15! Jahren kein großes Turnier mehr gewonnen hat. Toll!

    Zu 4: Sehr wohl müssen das die Spielerinnen lernen, Abby Wambach hat in einem Interview gesagt, sie musste ihr komplettes Spiel unter Sundhage neu lernen. Das hat auch, aber eben nicht nur und schon gar nicht vor allem mit taktischen Vorgaben zu tun.

    Wenn eine Mannschaft beim größten internationalen Turnier drei von vier Spielen gewinnt – ist das Deiner Meinung nach mit „absolutes Armutszeugnis“ adäquat beschrieben? Es wird Zeit, dass Du Deine Wortwahl überdenkst.

    Zur Listung Deiner Kreativspielerinnen: Ich habe gute Spiele von Odebrecht gesehen, aber auch einige bestenfalls durchschnittliche, Hanebeck als Zweitligaspielerin muss erst einmal wieder über einen längeren Zeitraum beweisen, welches Niveau sie kontinuierlich abrufen kann und auch für eine Simic wachsen die Trauben nicht in den Himmel – sie wird im Training mit der Natio erst mal einen Vorgeschmack auf internationales Tempo erhalten.

    Die deutsche Mannschaft hat sich sehr wohl verbessert in den vergangenen Jahren, auch wenn das eben nicht so offensichtlich ist aufgrund der inzwischen viel stärkeren und größeren Konkurrenz. „Barca“ mit egal welchem Team im Frauenfußball zu vergleichen ist schlicht lächerlich, weil die Voraussetzungen nicht mal ansatzweise vergleichbar sind, solange der Frauenfußball kein Profisport ist.

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  • Sheldon sagt:

    Mein lieber Markus,

    auch wenn du hier die Seite betreust, heißt das noch lange nicht, dass deine Meinung Gesetz ist.

    Zu 1.: Doch, sie brauchen eine Trainerin, aber eine Trainerin, die nicht nur verwaltet, sondern weitermacht. Das erinnert mich an eine Geschichte aus der Bibel, das Gleichnis mit den 5 Zentnern, den 2 Zentnern und dem 1 Zentner. Und SN’s Weg geht auf jeden Fall in Richtung der Person, die den 1 Zentner vergrub.

    Zu 2.: Siehe Beispiel Barca: Obwohl das Leistungsniveau im MF viel stärker ist, schafft es Barca immer wieder, noch einmal um 2-3 Stufen höher zu stehen. Seit Jahren kommt kaum ein Team auch nur annähernd an die Leistungen ran, die Barca bringt. Wenn jetzt aber ein Trainer kommt und Barca auf einmal nur noch 4. in der Liga ist und im CL-Achtelfinale ausscheidet, mit demselben Team, wem würdest du die Hauptlast anrechnen?

    Zu 3.: Wie gesagt, Löw übernahm das Team nach der Heim-WM. Du solltest bedenken, dass Deutschland 1998, 2000 und 2004 komplett versagt hat. 2002 musste Deutschland sich sogar über die Relegation qualifizieren und wurde dann dank Ballack, Klose und Kahn Zweiter. Unter Klinsi hatte dann der Aufstieg des deutschen Teams wieder begonnen, den Löw bravourös weitergeführt hat. Schließlich schaffte Deutschland es, von 2006-2010 zweimal das Halbfinale einer WM und das Finale der EM zu erreichen, in dieser Kombination nicht mehr erreicht seit 1970-1974. Das bedeutet, Löw hat es geschafft, dass doch durch die 90’er und die Jahrtausendwende arg gebeutelte Team zu stabilisieren unter den besten Mannschaften der Welt. Dass es noch zu keinem großen Titel gereicht hat, liegt einerseits daran, dass Löw die Konkurrenz erstmal aufholen musste, was im MF nicht so einfach ist, wie im FF, da die Konkurrenz dort ja auch arbeitet, andererseits auch daran, dass auch in anderen Ländern aufgeholt wurde.
    Dennoch sollte man sich gedulden und dem ruhigen Blutes entgegen sehen, denn Fußball boomt im Moment nur in Deutschland und die N11 wird immer souveräner in ihren Pflichtspielen. Und die Zukunft ist auch schon gesichert.

    Zu 4.: Sundhage scheint es vermocht zu haben, das neue Spielsystem beizubringen, Neid hat dies anscheinend nicht geschafft.

    Ja, denn wie wurden die Spiele bestritten? Gegen Kanada mit wenig Mut nach vorne und am Ende zitternd vor dem Ausgleich, gegen Nigeria sehr statisch, gegen Frankreich mit großen Schwierigkeiten bei Ecken. Und von Japan brauchen wir gar nicht erst sprechen. Die Spiele hätten alle genauso gut andersrum ausgehen können und dann wär man mit 0 Punkten nach Hause gefahren.
    Zu den Kreativspielerinnen: Ich würde gerne einen Videobeweis eines durchschnittlichen Spiels von Odebrecht sehen aus dem vergangenen Jahr (BL/CL ohne das Spiel gegen Duisburg, da war sie krank).
    Hanebeck muss noch Konstanz beweisen, dennoch ist ihre Nichtnominierung keine Sache der Zeit, sondern eine Sache des Wollens. Bei Simic, die hat sich schon auf internationalem Niveau bewiesen, in der Saison 2009/10, in der Bayern in der CL gespielt hat.

    Und noch eine Frage zum Schluss: Wo genau hat sich die deutsche N11 seit 2007 (5 Siege, 1 Unentschieden, 21:0 Tore) verbessert? Tor, Abwehr, Mittelfeld, Angriff? Bitte mit Begründung!

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  • Markus Juchem sagt:

    @Sheldon: Auch wenn Du meinst, hier die Kommentierhoheit zu besitzen, heißt das noch lange nicht, dass man Deine teil abstrusen Ansichten teilen muss.

    Da ich nicht so viel Zeit wie Du für meine geistigen Ergüsse habe, hier die Kurzform:

    Zu 1: Es wurden sicherlich vor, während und nach der WM Fehler gemacht, vom Trainerstab, von den Spielerinnen, vom Umfeld und von vielen mehr – dies gilt es zu analysieren und in Zukunft zu verbessern. Nicht mehr, und nicht weniger.

    Zu 2: Der FC Barcelona hat kolportiert zwischen 450 und 550 Millionen Euro Schulden – ein leuchtendes Vorbild für Europa und den Rest der Fußballwelt? Wenn Guardiola in dieser Saison im Viertelfinale der Champions League mit Barca ausscheidet? Ist er dann ein Versager?

    Zu 3: Du schreibst es selber – dem deutschen Männerfußball ging es nicht gut Ende letzten und Anfang diesen Jahrzehnts – von diesem Ausgangspunkt ist es doch viel leichter Erfolge zu erzielen. Und trotz aller Verbesserungen hat es noch nicht zum Titel gereicht. Meinst Du im Frauenfußball schläft die Konkurrenz? Alle drehen Däumchen?

    Zu 4: Meiner Meinung nach haben die USA bei der WM nicht besonders überzeugt. Hatten Glück gegen Brasilien, sind gegen Japan in meinen Augen kläglich gescheitert, obwohl sie zunächst drückend überlegen waren und haben bei der gesamten WM nur phasenweise überzeugt. Wären die USA gegen Brasilien ausgeschieden – dann würdest Du jetzt sich von einem armseligen Armutszeugnis schreiben und gegen Sundhage wettern.

    Gegen Kanada hat Deutschland eine gute Leistung gezeigt, bis auf die wacklige Schlussphase, Nigeria war nicht nur für Deutschland ein unangenehmer und unterschätzter Gegner und das Frankreich-Spiel war sicherlich nicht überragend, aber auch nicht grottenschlecht.

    Beispiel Odebrecht aus der Erinnerung z. B. die Bundesligaspiele in München und Hamburg. Warum sollte die Bundestrainerin eine Spielerin nominieren, die bis vor kurzem Zweitligaspielerin war? Vollkommen absurd zum jetzigen Zeitpunkt. Simic hat sich international bewiesen, in welchen Spielen denn? Beim 19:0 gegen die Georgier oder den Spielen gegen Szombathely? Einzig Montpellier war ein halbwegs namhafter internationaler Gegner, gegen den die Bayern in 90 + 120 Minuten kein einziges Tor geschossen haben.

    In allen Mannschaftsteilen hat sich die deutsche Mannschaft verbessert!

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  • Sheldon sagt:

    1. Was aber nicht passiert ist.
    2. Ja, aber sowas von. Mit dieser Mannschaft musst du die CL gewinnen, da gibt es keine Entschuldigung, nicht mal gegen Real.
    3. Nein, aber Deutschland hatte bei den Frauen eine wesentlich bessere Ausgangsposition und die Männer haben die Lücke innerhalb von 5 Jahren geschlossen, wenn nicht sogar die Frauen vergleichbar überholt.
    4. Sundhage ist aber nicht ausgeschieden. Sie hat es geschafft, ihre Mannschaft so einzustellen und Führungsspielerinnen wie Wambach zu stärken, die das Vertrauen zurückgezahlt haben. Das ist der Job einer Trainerin. Hätte sie das nicht geschafft, hätte auch sie auf ganzer Linie versagt!

    Videobeweis zu Odebrecht?
    Schult hat auch in der zweiten Liga gespielt.
    Wenigstens hat sie schon mehr Erfahrung mit internationalem Niveau als viele andere Spielerinnen.

    Und wieso hat Deutschland dann 2007 sämtlichen Gegnern die Hucke vollgehauen, kein einziges Gegentor kassiert und souverän sämtliche Spiele (bis auf England) gewonnen? Dieser Leistungsabfall ist nicht allein mit dem Aufholen anderer Teams zu erklären! Da hat man schon selbst durch eine löchrige Abwehr phasenweise sehr stark mitgeholfen!
    Spielerinnen wie Stegemann oder Lingor waren offensichtlich in keinster Weise zu ersetzen!

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  • Markus Juchem sagt:

    1. Doch.
    2. Quatsch
    3. Als Welt- und Europameister ein Amt zu übernehmen ist immer undankbar. Dabei kann man nur verlieren.
    4. Sie haben das Finale vollkommen unnötig verloren und sind nur mit Glück überhaupt dorthin gekommen.

    Videobeweis = lächerlich
    Eine Zweitligaspielerin hat für mich in der Nationalelf nix verloren

    Ich fand die WM 2007 nicht besonders souverän und die Leistung auch nicht überragend, auch wenn die Statistik etwas anders vorgaukelt.

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  • waiiy sagt:

    Einen interessanten Aspekt hierzu hat Joachim Löw in seinem Interview diese Woche in der SportBild dazu gesagt. Ich kann leider nur sinngemäß wiederholen: Auf die Frage, ob man nie wieder mit 38 auf nöchsten Niveau spielen kann (wie Matthäus) sagte er, dass es nicht eine Frage des Alters ist sondern eher eine Frage der Ausbildung, da junge Spieler in der heutigen Zeit halt doch ganz anders ausgebildet werden, als die Generation, die jetzt über 30 ist.

    Ich denke, da ist etwas Wahres dran. Da können sich einige wenige Spieler/-innen, die diese (eher flexible) Marke überschritten haben, mit Sicherheit auf dem Platz umgewöhnen und auch dann in der neu ausbeildeten Generation gute Leistungen bringen und Stütze sein. Andere wird es dadurch erwischen und sie werden eher zum Pflegefall, den man mitschleppt. Diese fühlen sich dann sicher gemobbt oder auch gedemütigt, weil sie mit Sicherheit große Verdienste haben und auch eigentlich noch gute Leistung bringen.

    Ich will auch kein Urteil darüber geben, wer sich nun wie auf die neuen Gegebenheiten einstellen kann und ob Inka Grings da ein Beispiel ist oder nicht. Aber vielleicht war es zumindest von Seiten des FCR Duisburg eine Intention, als man eine andere Spielerin als Kapitänin ausgewählt hat, bevor Inka dann selbst daraus die Konsequenzen gezogen hat.

    Das ganze ist sicher wieder mal der Aspekt des Sprichworts: „Willst Du nicht mit der Zeit gehen, musst Du mit der Zeit gehen.“

    An dieser Stelle sehe ich übrigens in Potsdam gerade Jenny Zietz und Anja Mittag, die Beide irgendwie die Kurve kriegen müssen. Beide haben ohne Zweifel (wie auch Inka Grings) das Leistungsvermögen dazu. Unbenommen ist bei Beiden, dass sie psychiologisch ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft sind.

    Viola Odebrecht hat es in meinen Augen dagegen in der letzten Saison geschafft, genau das zu erreichen und ist wieder ein entscheidender Motor im Spiel.

    waiiy

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  • karl sagt:

    Da die Kommentare von Markus Juchem kein Daumen hoch Zeichen haben moechte ich mich fuer die sehr guten Kommentare an dieser Stelle bedanken. Das deckt sich exakt mit meiner Sicht der Ereignisse.

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  • laasee sagt:

    Inka proved at WM that she is top class.
    The debate about her should be simply about the quality she brings to the party.
    When will Inka stop being top class? – Who can predict that?.
    Better to enjoy the quality of the player while we have her.

    We might be having this same discussion in 2 or 3 years time.

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  • Sheldon sagt:

    @Markus:

    1. Wann und von wem? Bitte Quelle!
    2. Oh doch, wer soll Barca denn bitte schlagen in Bestbesetzung? In den letzten 4 Jahren hat das glaub ich in der CL nur Inter geschafft, Real einmal im Pokal… Es wäre eine Katastrophe, wenn man sich jetzt zurücklehnen würde und sagen: Joa, wir haben jetzt ganz viel erreicht, wir geben uns jetzt mal mit dem Viertelfinal-Ausscheiden zufrieden, schließlich haben die anderen Vereine aufgeholt!
    3. Mag sein, aber dann sollte man auch wissen, dass man gescheitert ist. Parreira und Dunga mussten auch gehen, nachdem sie mit Brasilien im Viertelfinale ausschieden, auch Maradona ging nach der Niederlage Argentiniens gegen Deutschland.
    Hätten sie festgehalten, die Mannschaften würden heute noch so spielen wie vor 5 Jahren, wenn man nichts mehr erreichen kann bei der Mannschaft, dann sollte man die Größe haben dazu zu stehen.
    4. Aber sie haben es geschafft, im Gegensatz zur deutschen Mannschaft.

    Wieso willst du mir kein Video zu Odebrecht zeigen? Oder waren die Spiele nur vorgeschoben und die hast sie noch nicht einmal gesehen?

    Wieso höre ich dann von dir keine Kritik an Neid, wenn eine Zweitligaspielerin nichts im Kader verloren hat?

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  • Markus Juchem sagt:

    @Sheldon: Ich lasse Dir das letzte Wort, zufrieden?

    Und damit wir der Thread geschlossen, denn vom eigentlich Thema sind wir meilenweit entfernt.

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