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Duisburg schlägt PSG

Von am 31. August 2011 – 8.39 Uhr 1 Kommentar

Frauenfußball-Bundesligist FCR 2001 Duisburg hat am Dienstagabend ein Testspiel gegen Frankreichs Vizemeister Paris Saint-Germain gewonnen. Dabei traf eine Spielerin gleich zweimal ins Schwarze.

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Den überzeugenden 2:0 (1:0)-Sieg durch Treffer von Alexandra Popp nach sehenswertem Alleingang (34.) und per Kopf  (52.) vor 500 Zuschauern in der Lohberger Dorotheen-Kampfbahn sahen auch Frankfurts Trainer Sven Kahlert, der einen möglichen Champions-League-Achtelfinalgegner in Augenschein nahm, Jenas Trainerin Martina Voss-Tecklenburg und Thomas Obliers.

Zufriedener Ketelaer
„Die Mädels setzen unser System immer besser um und wir haben kaum etwas zugelassen“, freute sich Duisburgs Trainer Marco Ketelaer über die Leistung gegen einen Gegner, der fünf Tage vor Saisonstart in die neue französische Saison nur für wenig Gefahr sorgte.

Sorgen um Silva
Wermutstropfen war die Verletzung von Dolores Silva, die sich in der 70. Minute am Knie verletzte – eine endgültige Diagnose steht noch aus. Nicht mit dabei war in Lohberg Laura Neboli, die bei einem Lehrgang mit der italienischen Nationalmannschaft weil, zum Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen am Samstag aber zurück sein will.

Aufstellung Duisburg: Bellinghoven (46. Preuß); Wensing, Krahn, Himmighofen, Silva (70. Islacker);  Bresonik; Müller (46. Cengiz), Laudehr (46. Groenen), Weichelt; Islacker (55. Oster), Popp.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

1 Kommentar »

  • waiiy sagt:

    2:0 gegen den französischen Vizemeister!

    Marco Ketelaer wird in meinen Augen ähnlich wie Ralf Rangnick bei Schalke wahrgenommen. Beide scheinen in den Augen der Fans und Presse vieles oder alles falsch zu machen, aber die Mannschaft gibt sich nach Übergangsschwierigkeiten (die doch normal sein sollten) keine Blöße. Ich bin gespannt, wie sich Duisburg entwickeln wird. Fakt ist, dass trotz der vielen Abgänge (von denen aber eher die der jüngeren Spielerinnen weh tun) noch eine Mannschaft in Duisburg ist, bei der viele Spielerinnen sind, die schon richtig gute Spiele gezeigt haben in der Vergangenheit. Wenn es Marco Ketelaer hinbekommt, dass diese Leistungen in Serie abgerufen werden, dann kann man sicher oben mitspielen. Der Gradmesser werden dann sicher die Partien gegen das hoch dotierte Frankfurt und die bis dahin homogene Mannschaft aus Potsdam.

    waiiy

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