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Kerstin Garefrekes tritt aus Nationalelf zurück

Von am 29. August 2011 – 10.22 Uhr 36 Kommentare

Die Karriere von Kerstin Garefrekes in der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft ist beendet. Die 31-jährige zweifache Welt- und Europameisterin erklärte nach 130 Länderspielen und 43 Toren ihren Rücktritt.

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Ihre Laufbahn beim DFB-Pokalsieger und deutschen Vizemeister 1. FFC Frankfurt wird sie allerdings fortsetzen.

Richtiger Zeitpunkt
„Es war für mich keine einfache Entscheidung“, so die Mittelfeldspielerin. „Ich habe mir viele Gedanken gemacht, bin dann schließlich zu dem Entschluss gekommen, dass nach der Heim-WM der richtige Moment gekommen ist, um meine DFB-Karriere zu beenden. Ich möchte jetzt Schritt für Schritt meine berufliche Entwicklung vorantreiben, gleichzeitig aber noch für den 1. FFC Frankfurt weiterspielen.“ Die studierte Diplom-Betriebswirtin ist in der Stadtkämmerei der Stadtverwaltung Frankfurt beschäftigt.

Verlässlichkeit in Person
Bundestrainerin Silvia Neid, die nach Birgit Prinz, Ariane Hingst und Uschi Holl nun binnen kurzer Zeit eine vierte Spielerin verliert, erklärt: „Kerstin war jahrelang eine wichtige Spielerin für uns. Sie war sehr laufstark, hat viel nach hinten und nach vorne gearbeitet, wichtige Tore geschossen und kontinuierlich ihre Leistung gebracht. Man konnte sich immer auf sie verlassen. Natürlich wird sie uns fehlen, aber ich kann auch nachvollziehen, dass sie nun stärker in ihren Beruf einsteigen will und künftig andere Prioritäten setzt. Dafür wünsche ich ihr alles Gute.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

36 Kommentare »

  • waiiy sagt:

    Ich glaube, das war gut und schlau, wenn sie sicher auch in den meisten Spielen durchaus Impulse geben kann. Hochachtung!

    waiiy

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  • MatzeM sagt:

    Sehr schade, aber nach der verpassten Olympiaqualifikation kann ich den Schritt sehr gut nachvollziehen. Damit verliert die NM eine der wertvollsten Spielerinnen der letzten Jahre.

    Matze

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  • Steffen sagt:

    Für mich die wichtigste Spielerin, die wir je hatten, neben Wiegmann/Meinert sowie Lingor/Prinz!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich für meinen Teile meine, dass eigentlich andere ihren Hut nehmen sollten – bisher waren es die Falschen!

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  • defense2 sagt:

    tja Silv, die Ratten verlassen das sinkende Schiff…
    (wobei ich mit „Ratten“ die alten Hasen meine…)

    Ich bin nicht grundsätzlich gegen den aktuellen Verjüngungstrend im Fußball – aber das funktioniert m.M. nach nicht immer (und vor allem nicht automatisch).

    Da ist dann vor allem das Trainerteam gefragt, welches viieeel Fingerspitzengefühl beweisen muss um ein funktionierendes Team zu bilden. Denn das passiert ’normalerweise‘ durch die älteren, erfahrenen Spieler, welche den Jungen auf dem Platz Ruhe und Sicherheit vermitteln. Von Außen ist das weitaus schwieriger – Herr Klopp hat das geschafft – aber Silv & Co. haben noch ganz andere Baustellen, um die sie sich erstmal kümmern müssen…

    Und wieso nur habe ich das Gefühl, dass der Neid-Kommentar „..sie wird fehlen, aber ich kann verstehen..:“ bei den Anderen genau den gleichen Wortlaut hatte?!

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  • schmiddi sagt:

    Eine Entscheidung, die höchsten Respekt verdient!

    Sicherlich möchte sie sich auch einen Abgang „á la Prinz“ ersparen. 😉

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  • Lucy sagt:

    Schade, sie wird der Natio bestimmt sehr fehlen.

    Aber jetzt kann die Bundesneid ja mal zeigen, was sie kann und eine neue, ganz junge Mannschaft aufbauen und zum Erfolg führen. Damals hat sie bei ihrem Amtsantritt ja eigentlich eine fast komplette und länger eingespielte Mannschaft übernommen. Nun muss sie selbst etwas aufbauen.

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  • berggruen1 sagt:

    @defense: Das liegt vielleicht darin begründet, dass auch der Grund des Rücktritts seitens der Spielerinnen jeweils der gleiche war;-)? Hätte Kerstin Garefrekes gesagt, dass sie zurücktritt, weil ihr die Arbeit von Frau Neid nicht gefällt, sie keine Lust auf die NM mehr hat, da nicht bei den Olympischen Spielen gespielt wird und schon gar keine Lust hat, die EM zum x-ten Mal zu gewinnen, da hätte die Antwort von Frau Neid vielleicht anders ausgesehen;-).
    Aber ich gebe Dir Recht, die Schwierigkeit, jetzt gleichwertigen Ersatz für die zurückgetretenen Spielerinnen zu finden und diese adäquat zu integrieren wird, außer für Frau Holl, sehr wahrscheinlich nicht geräuschlos vonstatten gehen, zumal mir persönlich zumindest gerade Kerstin Garefrekes bei der zurückliegenden WM im deutschen Team noch mit am Besten gefallen hat.

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  • waiiy sagt:

    @berggruen:

    Ja, leider wird dies dann auch beim DFB nicht so gesehen, dass die Nationalmannschaft gerade durch die verpasste Olympia-Teilnahme nicht mehr so attraktiv für ältere Spielerinnen ist. So kann man diesen Fakt weiter als „Betriebsunfall“ abtun…

    waiiy

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  • speedy75 sagt:

    Die Entscheindung verdient meinen Respekt.

    Es gibt ja viele die Garefrekes für nicht so wichtig halten im deutschen Team aber das sind eben auch welche die Realitäten nicht sehen wollen.

    Neben Birgit Prinz, Ariane Hingst und Ursula Holl wird nun also auch Kerstin Garefrekes nicht mehr im DFB-Dress auflaufen.
    Mal sehen ob es noch zu weiteren Rücktritten kommt.

    Auf Frau Neid kommt damit viel Arbeit zu und man darf gespannt sein ob Sie es schafft bis zur EM 2013 wieder ein gute Truppe auf zu stellen die um die EM-Titel mitspielen wird.

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  • berggruen1 sagt:

    @waiiy: Auch wenn ich der größten Täuschung des Jahrhunderts aufsitze, aber ich habe immer die Hoffnung, dass bestimmte Dinge (nicht nur im Fußball) hinter den Kulissen deutlich(s)t angesprochen werden oder mit anderen Wortenm, dass Frau Garefrekes in einem persönlichen Gespräch durchaus die fehlende Olympia-Teilnahme und evtl. Ärger über/mit Frau Neid (für mich immer stellvertretend für das gesamte Betreuer-/Trainerteam) zur Sprache bringt. Ich bin mir auch nicht so sicher, wie viele hier im Forum es zu sein scheinen, ob es Herrn Zwanziger und auch Frau Neid (s.o.) wirklich so gleichgültig als „Betriebsunfall“ abtun – vordergründig ja, aber hinter den Kulissen?

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  • Jennifer sagt:

    Wirklich schade! Eine mit der besten Spielerinnen der Natio geht besonders der letzten (katastrophalen) WM.

    Diese Entscheidung verdient auch meinen Respekt! Alles Gute, Kerstin Garefrekes!

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  • sunny_26 sagt:

    Mhmmm sehr schade aber auch verständlich. Wenn wir die Olympiaquali geschafft hätten wäre sie bestimmt noch dabei aber so … werd ihren Einsatz und das kämpferische vermissen.
    Ich denke das sie leider nicht die letzte ist die ihren Rücktritt bekannt gibt…

    Vielen Dank für tolle Spiele + Tore und weiterhin alles Gute 🙂

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  • defense2 sagt:

    @berggruen1
    auch ich hoffe, dass durch diesen Schritt mal einige Leute wachgerüttelt werden.

    Denn durch die DFB-Brille spräche bei KG ja eigentlich alles FÜR eine Fortsetzung der NM-Karriere (Stammplatz, Aussicht aufs Kapitänsamt)…
    Umso größeren Respekt verdient diese Entscheidung!

    Oder müssen Natze, Inka und weitere auch erst noch das Handtuch schmeißen, damit die Damen und Herren DFB mal wieder runterkommen?!?!?!

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  • spocky sagt:

    Danke Kerstin für die vielen tollen Spiele in der Natio… 🙂 Nicht nur Deine sportlichen Leistungen werden der Mannschaft fehlen, sondern auch Dein sehr symphatisches bescheidenes Auftreten wird fehlen … Da wo andere sich in den (Medien-)Alltag gedrängt haben, hast Du Deine Antworten lieber auf dem Platz gegeben… Vielen Dank liebe Kerstin und alles gute für die Zukunft… 🙂

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  • fisch sagt:

    Hohen Respekt vor Kerstin, wie vorher für Birgit und Ari.
    Wie gern würde ich @ berggruen1 glauben. Wo liegt aber das Problem
    mit der erforderlichen Selbstkritik und den daraus folgenden Konsequenzen, auch öffentlich? Die Gefangenschaft im vorzeitigen
    Vertrag macht m.E. den DFB handlungsunfähig. Frau Neid wird einen Neuaufbau nicht hinkriegen. Dazu hat sie erwiesenermaßen viel zu große Defizite in der Menschenführung und fachlich im taktischen Bereich. Sie muss dringend ersetzt werden durch allseits erfahrene
    Könner/innen ohne Stallgeruch und ohne solche Mängel.

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  • SCW sagt:

    Silvia Neid hat sowohl 2005 als auch 2007 und 2009 quasi noch die Lorbeeren einer Tina Theunes Arbeit eingestrichen!!

    Ich bin von ihr als Coach einfach überhaupt nicht überzeugt und die vorzeitige Vertragsverlängerung halte ich für DIE Farce schlechthin. Sie hätte einfach ihren Hut nehmen sollen, wie wahrscheinlich jeder andere mit Größe es getan hätte (wenn der Verband ihnen nicht zuvor gekommen wäre^^).
    Erst sich keinerlei Fehler eingestehen wollen und den Eigenanteil Schuld abzuweisen und dann hinterher in die Kamera zu sagen „Natürlich. Ein guter Trainer sieht Fehler ein und steht zu diesen!“ Ahja… merkt die Gute überhaupt was sie sagt und tut?
    Und unser Theo hat ja leider eh die „Silv“-Brille auf. :/

    2011 war die erste Pleite und ich bezweifle dass sich 2013 erfolgreicher gestalten wird, wenn sich nicht einiges ändert.
    Ich bezweifle dass Neid den Umbruch handlen kann! Warten wirs ab.

    Für Kerstin sicherlich keine einfache Entscheidung.
    Dennoch freue ich mich, dass sie weiterhi für den FFC spielt, wünsche ihr alles Gute und sage einfach mal DANKE! 😉

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  • SCW sagt:

    es sollte natürlich „Lorbeeren der Arbeit von Tina Theune“ heißen..

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  • Markus Juchem sagt:

    @SCW: Es gibt übrigens eine Editierfunktion unter dem Kommentarfenster namens „Kommentar bearbeiten“, nur so als kleiner Hinweis. 😉

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  • Michele sagt:

    Passt vielleicht nicht hier rein, aber wann wird das Aufgebot für das Schweizspiel bekanntgegeben?
    Der Abschied von KG, ist schwierig zu bewerten. Jetzt wird der Fokus bestimmt noch mehr auf eine Lira gelegt. Ob Maro sobald in der Natio für Schwung sorgen kann? Kg war immer eine unauffällige, aber gleichzeitig wertvolle Spielerin. Ich erwarte jetzt auch von einer Linda Bresonik oder Melanie Behringer, dass sie mehr Verantwortung übernehmen. Den nur im Team können die Abgänge kompenziert werden. Ich bin gespannt, wie SN mit dieser Aufgabe jetzt umgehen wird.

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  • FFFan sagt:

    Das ist ein richtig großer Verlust für die Natio. Kerstin Garefrekes war in den letzten knapp 10 Jahren eine absolute Leistungsträgerin des DFB-Teams. Wie Michele zu Recht schreibt: sie war unauffällig, aber unheimlich wertvoll für die Mannschaft. Ihr Rücktritt kommt eigentlich zu früh, da sie -anders als Prinz und Hingst- ihren Zenit noch nicht überschritten hat und auch bei der für Deutschland unbefriedigend verlaufenen WM zu den Besten zählte.
    Jetzt muss der Neuaufbau eben ohne sie vonstatten gehen. Die EM-Qualifikation darf trotzdem kein Problem sein und bis 2013 sollte wieder eine schlagkräftige Mannschaft vorhanden sein, die zu den Titelkandidaten zählt.

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  • Steffen sagt:

    An allem ist Zwanziger Schuld. Der hätte niemals Neid vor der WM diesen Vertrag geben sollen. Jetzt geht sie natürlich nicht freiwillig. Die EM wird sie schon irgendwie hinkriegen, aber die nächste WM setzt sie dann wieder in den Sand. Dann geht sie zwar, aber dann hat sie uns 2 WM’s und 8 Jahre gekostet!

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  • Winter sagt:

    @ Steffen
    Neid setzt auch die nächste EM schon in den Sand.
    Sie kann keine Mannschaft aufbauen und entwickeln.
    Die Zeit des großen Versteckens hinter einer Mannschaft ist vorbei!!!
    Prinz-Garefrekes-Hingst und andere haben sie in der Vergangenheit noch als kompetent erscheinen lassen, jetzt muss sie selber entwickeln und das kann sie nicht!

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  • waiiy sagt:

    @Winter, Steffen:

    Wo ist denn das schwer? Man nimmt einfach die besten Spielerinnen auf den Positionen, gibt ihnen in 4 Wochen eine ordentliche Fitness (da gibt es doch genügend Fitnesstrainer) und lässt sie sich während dieser Zeit auf diesen Lieblingspositionen miteinander einspielen. Den Rest erledigt die Intelligenz der Spielerinnen und die Bundesliga. Nach diesem Rezept ist Deutschland 1990 Weltmeister geworden.

    Und falls man sich als Trainerin zu unsicher ist, holt man sich noch Jemanden mit Ahnung ins Boot, der in kniffligen Situationen die richtigen Wechsel macht…

    😉

    waiiy

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  • defense2 sagt:

    @waiiy

    klingt grundsätzlich einfach und ist es wahrscheinlich auch – nur, wenn man die Spielerinnen dann im Turnier auf anderen Positionen einsetzt, als in den Testspielen und von sich selbst soo überzeugt ist, dass man Niemanden mit Ahnung ins Boot holt, funktioniert´s halt trotzdem nicht…

    Aber mit T20-gestärktem Rücken kann man so noch bis 2016 schalten und walten, wie´s beliebt…

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  • waiiy sagt:

    Ach ja, man sollte natürlich über ein wenig pädagigische Ausbildung / Erfahrung bzw. Geschick verfügen, um die Truppe dann bei Laune unn Disziplin zu halten. Und hapert es wohl ein wenig…

    waiiy

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  • Steffen sagt:

    Natürlich wünsche ich mir, dass sie schon die EM in den Sand setzt (das muss man sich mal vorstellen, als Deutschlandfan hoffen, dass Deutschland verliert, ist irgendwie pervers, aber soweit ist es jetzt schon gekommen dank Zwanziger & Co.), weil selbst der Zwanziger sie dann nicht mehr mit durchkriegt, und dann die WM nicht versaut wäre, aber das geht gar nicht, weil Deutschland mindestens die Vorrunde übersteht. Und dann hat der Zwanziger schon den neuen Vertrag aufgesetzt und hinterher geht sie dann wieder nicht freiwillig. Das ganze ist ein einziger Alptraum!

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  • karl sagt:

    woher wisst ihr denn alle dass die sich fuer die EM qualifizieren? Koennte ja auch schiefgehn

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  • berggruen1 sagt:

    @karl: Ja, natürlich könnte es auch schief gehen, so viel Respekt sollte man jedem Gegner entgegenbringen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich (als Gruppenerste) qualifizieren ist doch sehr hoch – bei aller angebrachten Bescheidenheit, denn Spiele gegen Kasachstan, Türkei und Rumänien dürfen nicht verloren gehen, sonst sollten sie sich ihre Fördergelder zurückgeben lassen. Von der spanischen Frauennationalmannschaft habe ich bislang auch noch nicht viel gelesen. Die Schweiz bliebe demnach die einzige echte Konkurrenz…

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  • Markus Juchem sagt:

    @berggruen1: Spanien hat in der WM-Quali fast England rausgekegelt, Kanonenfutter ist das mitnichten.

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  • karl sagt:

    Selbst wenn wir Kasachstan, Türkei und Rumänien mal als gewonnen abhaken wuerden muss man doch feststellen dass sich die deutsche Mannschaft besonders gegen gut und hart verteidigende Mannschaften besonders schwer tut , und wenn die Schweiz und Spanien das hinkriegen koennte es doch schwer werden. Nur mal angenommen beim ersten Spiel trifft eine nicht sonderlich gut eingespielte , noch vom WM Frust angenagte deutsche Mannschaft auf die Schweiz , die stellen sich gekonnt hinten rein und probierns mit Kontern , Bachmann flitzt an Peter vorbei und laesst auch Angerer alt aussehn- 0:1. Danach spielt zwar wie davor nur noch deutschland aber ausser 4 Pfosten und 20 Tribuenentreffern kommt nichts zaehlbares zustande und obendrein muessen Grings und und Popp verletzt raus und fallen fuer die naechsten Spiele auch aus. Das wird die verantwortlichen nervoeser machen als eine Langschwaenzige Katze in einem Raum voller Schaukelstuehle und schon werden die naechsten Spiele auch nicht mehr so einfach . Wenn sie dann noch in Rumaenien nach ner halben Million vergebener Chancen ueber ein 0:0 nicht hinauskommen wird schon das interne hauen und stechen losgehen und in diesem Forum wird der Diskspace knapp werden. Danach wird in Kasachstan knapp gewonnen und das Spanien Spiel steht an. Spanien hat inzwischen Tomas Obliers als Berater verpflichtet und gewinnt 1:0 , schon isses passiert , denn danach wird es immer schwerer mit den restlichen Spielen. Ich weis das klingt nach Horror Scenario , aber unmoeglich ist es sicher nicht ….

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  • berggruen1 sagt:

    @Markus: Spanier sollte man grundsätzlich nicht unterschätzen, dafür sind sie einfach auch zu stolz (was ich jetzt nicht negativ meine), aber die Favoritenrolle dürfte dennoch bei Deutschland liegen, trotz des Abschneidens bei der WM?

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  • Markus Juchem sagt:

    @berggruen1: Ja, sicherlich. Aber Du schriebst von der Schweiz als „einzige echte Konkurrenz“, das sehe ich anders, zumal Spanien bei der Auslosung ja auch in Topf 2 war, die Schweiz in Topf 3.

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  • berggruen1 sagt:

    @Markus: Ok, ich ruder zurück 😉 – ich gehe immer davon aus, was ich so lese, das kann natürlich nicht Alles sein. 🙂

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  • FFFan sagt:

    Spanien ist auch aufgrund der Weltranglistenposition (18) stärker einzuschätzen als die Schweiz (26), die zudem zuletzt nicht überzeugen konnte (0-5 gegen Schottland (23), 1-0 gegen Irland (31); jeweils ohne Bachmann, ob sie im September zur Verfügung steht, weiß ich nicht).
    Spanien hat in der letzten WM-Qualifikation zum Teil beeindruckende Ergebnisse abgeliefert, u.a. ein 2-2 gegen England. Außerdem sind die spanischen Juniorinnenteams in den letzten Jahren sehr erfolgreich, vor allem die U17, die zuletzt zweimal Europameister wurde. Auch die U19 gewann schon mal den EM-Titel. Irgendwann müssen diese Fortschritte doch mal ‚oben‘ ankommen, sollte man meinen. Allerdings hat die spanische Frauen-Nationalmannschaft seit über einem Jahr kein Länderspiel mehr bestritten, ihr derzeitiger Leistungsstand ist sehr schwer einzuschätzen.
    Rumänien (Weltranglistenplatz 37) ist ein eher unbeschriebenes Blatt, hat jedoch diese Wunderstürmerin, an der jetzt angeblich der FCR Duisburg dran ist.
    Die Türkei (66) und Kasachstan (79) dürften eher ‚Kanonenfutter‘ sein, aber auch diese Spiele müssen mit der nötigen Ernsthaftigkeit angegangen werden.

    Alles in allem: trotz des Generationswechsels in der deutschen Nationalmannschaft und bei allem gebotenen Respekt vor den Gegnern sollte in dieser Gruppe Platz 1 erreichbar sein, möglichst sogar ohne Punktverlust.

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  • Isi sagt:

    Also ich finde es auch schade, dass KG jetzt aus der Natio zurücktritt. Und ich hoffe sehr, dass es ein großes Abschiedsspiel für Ariane, Birgit und Kerstin gibt.

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