Wolfsburg patzt, Bayern verliert

Von am 28. August 2011 – 12.58 Uhr 31 Kommentare

Am zweiten Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga ließ das Top-Trio der vergangenen Saison nichts anbrennen. Sowohl der 1. FFC Turbine Potsdam als auch der 1. FFC Frankfurt und der FCR 2001 Duisburg kamen zu ungefährdeten Siegen. Anders sah es bei den hoch gehandelten Wolfsburgerinnen und beim FC Bayern München aus.

Der Deutsche Meister aus Potsdam kam bei Bayer 04 Leverkusen vor 515 Zuschauern zu einem ungefährdeten 3:0 (2:0)-Sieg. Genoveva Anonma (24.) und Bianca Schmidt (43.) brachten die Gäste noch vor der Pause auf die Siegerstraße. Viola Odebrecht gelang in der Schlussphase per Kopf der 3:0-Endstand (83.).

Saskia Bartusiak steuerte gegen Leipzig gleich zwei Tore bei. © Nora Kruse, ff-archiv.de

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Bartusiak trifft doppelt
Der 1. FFC Frankfurt kam bei Aufsteiger 1. FC Lok Leipzig vor der tollen Kulisse von 1 697 Zuschauern zu einem 4:0 (1:0)-Erfolg. Abwehrspielerin Saskia Bartusiak brachte ihr Team in Führung (38.), Ali Krieger (56.), erneut Bartusiak (61.) und Melanie Behringer (78.) sorgten für einen souveränen Sieg.

Laudehr sorgt für frühe Führung
Der FCR 2001 Duisburg hatte beim Hamburger SV unter den Augen von 764 Zuschauern ebenfalls keine große Mühe und gewann mit 2:0 (2:0). Simone Laudehr brachte ihr Team per Alleingang früh in Führung (5.), Luisa Wensing sorgte nach Ecke von Mandy Islacker bereits kurz vor der Pause für den Endstand (44.).

Freiburg gelingt erster Saisonsieg
In der vergangenen Woche war der SC Freiburg bei 2:2 gegen den SC 07 Bad Neuenahr schon nah an einem Sieg, diesmal hat es geklappt. Mit 3:1 gewannen die Breisgauerinnen gegen den FC Bayern München. Melanie Leupolz hatte den SC mit einem Doppelschlag (19./30.) in Führung gebracht, der FCB kam durch Ivana Rudelic in der 37. Minute zum Anschlusstreffer. Doch die für Leupolz eingewechselte Französin Marina Makanza sorgte mit dem 3:1 in der 58. Minute für die Entscheidung.

Bad Neuenahr punktet in Wolfsburg
Gleich zu Saisonbeginn verliert der VfL Wolfsburg wichtige Punkte. Während Frankfurt, Potsdam und Duisburg am Mittag jeweils drei Zähler gewannen, reichte es für den  VfL auf heimischem Platz gegen den SC 07 Bad Neuenahr nur zu einem 1:1. Ramona Petzelberger erzielte in der zehnten Minute das 0:1, doch Conny Pohlers gelang mit ihrem dritten Saisontreffer zumindest noch der Ausgleich (78.).

Später Sieg für Essen
Die SG Essen-Schönebeck empfing zum ersten Heimspiel der Saison den FF USV Jena. Über 800 Zuschauer hatten den Weg ins Stadion gefunden. Doch lange sah es so aus, als sollten sie keiner Treffer zu sehen bekommen. Erst in der 90. Minute erzielte Vanessa Martini das 1:0 für die Gastgeberinnen.

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

31 Kommentare »

  • Der Hamburger sagt:

    @ Markus: Wer hat das zweite Frankfurter Tor geschossen? Du nennst Ali als Torschützin, aber im Live-Ticker des DFB wird KG als Torschützin aufgeführt.

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  • intersoccer sagt:

    toll, dass soviele Zuschauer zur Lok-Heimpremiere gekommen sind!

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  • riffmaster sagt:

    @Der Hamburger

    http://j.mp/qdoP9n

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  • Der Hamburger sagt:

    Danke, riffmaster. Der DFB hat seine Angabe mittlerweile auuch korrigiert. Es war wohl eine Flanke von Ali, die unbeabsichtichtigt und unverhofft im Tor landete.

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  • Buri sagt:

    Das 2:0 für Frankfurt war ein Eigentor …
    😉

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  • Ulf sagt:

    Selbst, wenn es die üblichen Basher nicht lesen wollen: MVT und Neid haben es nicht geschafft, aber Ketelaer: Krahn hat heute nur einen Ball lang nach vorne gespielt, und der war auch noch flach in die Spitze. Respekt. Bei Bellinghoven muß man leider immer etwas Angst haben, daß eine Panne passiert, bei Rückpäßen oder beim Abspiel auf die eigenen Verteidigerinnen. Zur FCR-Abwehrleistung kann man nicht viel sagen, da wenig geprüft, nur: Wich hat gegen Wensing m.E. nur einen Zweikampf gewonnen, um in der 2.Halbzeit auf die andere Seite zu wechseln, wo es gegen Himmighofen und Silva auch nicht besser wurde. Neboli und die eingewechselte Silva machten sich heute nicht negativ bemerkbar.
    Im Mittelfeld war Laudehr die treibende Kraft, Bresonik hat ordentlich gespielt und auch über 90 Minuten.
    Bemerkenswert das Selbstvertrauen der eingewechselten Groenen, die sehr viel den Ball forderte. Leider ist sie körperlich noch sehr unterlegen. Ich denke, daß Bellinghoven ihr einige Pfund abtreten sollte, was für beide von Vorteil wäre. Duisburgs „Buffy Ettmayer“ wurde heute nicht eingewechselt. Islacker ist vorne sehr beweglich, aber eine Vollstreckerin wird sie eher nicht mehr. Popp war engagiert wie immer, aber bei den Ansprüchen, die man an sie hat, recht harmlos. Es wird sicher bessere und erfolgreichere Tage für sie geben (müssen).
    Ich bezweifle, daß ich heute mit Duisburg zwingend den kommenden Meister gesehen habe, aber die Verbesserung des Spielsystems mit Kurzpaßspiel und flachen Bällen scheint zu wirken, es werden auch im Gegensatz zu früher keine Bälle mehr von der Abwehr nach vorne geprügelt, wie schon am Beispiel Krahn erwähnt. Daß die Mannschaft nun im Bundesligamittelmaß versinkt, was sich ja hier einige herbeiwünschen, sehe ich nun nicht. Heute hatte man einen Ballbesitz von sicherlich 65 Prozent. Es sei noch gesagt, daß ich keine Meckerei auf dem Spielfeld feststellen konnte. Eine frühe Führung ist da natürlich hilfreich.
    Bei der heutigen Heimmannschaft (als St.Paulianer fällt mir der Name nicht ein) kann ich mir nur eine Platzierung im letzten Drittel der Tabelle vorstellen. Warum spielt da eigentlich nicht die Petermann, ist sie verletzt ?

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  • franksquasher sagt:

    @Ulf: Ein wohltuender Beitrag, der wie ich vermute Laassee überhaupt nicht schmecken wird…*lol*
    Die Hamburger sind ein Kandidat für den zweiten Abstiegsplatz…den ersten Platz wird sich garantiert die von MVT trainierte Truppe erwurschteln, jede Wette…

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  • Michele sagt:

    Ja, dass 0:2 für Frankfurt, war schon ein Eigentor. Die Hereingabe von Ally wurde unhaltbar von einer Leipzigerin abgefälscht.

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  • djane sagt:

    @Ulf, danke für Deine Einschätzungen !

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  • Detlef sagt:

    Lena Petermann ist verletzt, und wird laut (OT letzter Woche) Achim Feifel wohl auch noch eine Weile pausieren müssen!!!

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  • waiiy sagt:

    Die Überraschung des Tages kommt für mich aus Wolfsburg! Da scheint man, nch Aussagen von Kellermann, ein wenig geschockt und an der eigenen Einschätzung gescheitert zu sein. Ich bin gespannt, wie es dann in den nächsten Spielen laufen wird. Dass das spielerische Potential da ist, darüber ist man sich wohl überall einig.

    Bei Potsdam scheint Schröder, trotz nicht so toller Leistung, ruhig zu bleiben. Das Ergebnis hat halt gestimmt. Positiv ist zu bemerken, dass 2 Tore nach Eckbällen fielen. Wäre gut, wenn die Standards mal wieder besser kämen, sodass man Angriffe auch mal mit Ecke abschließen kann, wenn ein Torerfolg nicht mehr möglich ist.

    Duisburg überrascht mich positiv, zumal wenn die Spielweise so gut ist, wie oben beschrieben. Wäre schön, wenn sie sich auf Dauer mit Frankfurt und Potsdam oben halten können.

    waiiy

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  • Frieda sagt:

    Die Wolfsburgerinnen und ihr Trainer haben nach dem Spiel auf dem Stadionfest zugegeben, dass sie etwas aufgeregt ins Spiel gegangen waren.
    Noch dazu hat Bad Neuenahr sich nach der frühen Führung hinten rein gestellt und gewartet. Dem entsprechend hoch war dann die Zahl der Fehlpässe bei Wolfsburg. Allerdings würde ich das Ergebnis nicht als „Patzen“ beschreiben, Bayern verliert gegen einen Aufsteiger, Wolfsburg spielt unentschieden gegen die Mannschaft, die im Vorjahr in der Tabelle vor ihnen stand… Wer von den beiden patzt denn hier bitte, aber gewaltig?
    Wie gesagt, vor allem bei der destruktiven Spielweise von Bad Neuenahr, die es ja in der zweiten Halbzeit noch nicht mal mehr mit Kontern versucht haben. DAS ist die eigentliche Enttäuschung des Spiels!

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  • Markus Juchem sagt:

    @Frieda: Wolfsburg hat nicht zuletzt dank der getätigten Transfers andere Ansprüche als Bayern München und wurde/wird von einigen gar als Titelkandidat gehandelt. Wenn dann gleich im ersten Heimspiel kein Sieg zustande kommt, fällt das für mich sehr wohl unter die Rubrik „Patzer“. Mit der destruktiven Spielweise eines Gegners muss ein Topteam umzugehen wissen, das haben andere Teams in der Liga ja auch zu bewältigen. Bayern München hat zwar auswärts bei einem Aufsteiger verloren, dem aber viele das Potenzial für einen guten Mittelfeldplatz zuschreiben. So gesehen hat mich das Wolfsburger Remis persönlich auch mehr überrascht, als die Münchner Niederlage.

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  • waiiy sagt:

    @Markus: Schade, dass man Dir keinen „Daumen hoch“ geben kann. Genau der Meinung bin ich auch.

    Aber vielleicht ist das auch ein Problem, mit dem man sich in Wolfsburg erst einmal auseinander setzen muss. Die Spielweise der Gegner wird anders werden durch die getätigten Transfers von Wolfsburg. Da muss man gegen kleinere Gegener, das Spiel machen können, auch wenn sie nur noch destruktiv spielen. Da muss man eben aufpassen, dass man nie schnell in Rückstand gerät, damit solche Situation wie gegen Bad Neuenahr nicht passiert. Und auch die Spielweise von Frankfurt und Potsdam in Wolfsburg wird sich dementsprechend anpassen, dass man nicht wieder von überraschenden Erfolgen der Wolfsburgerinnen ausgehen kann.

    waiiy

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  • Frieda sagt:

    @ Markus Juchem
    Auch wenn wir oft einer Meinung sind, werden wir hier nicht auf einen Nenner kommen.
    Im zweiten Saisonspiel gegen eine mauernde obere Mittelklassemannschaft zu spielen ist eben auch von einem Topteam nicht einfach zu bewältigen. Gerade wenn es hier und da noch an Abstimmung fehlt.
    Ich finde den Vergleich sehr schwer, denn Frankfurt und Potsdam hatten bis jetzt einfach noch keine vergleichbaren Gegner. Ich denke im übrigen auch nicht, dass die Favoriten nur Punkte untereinander lassen.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Frieda: Habe ja nicht behauptet, dass es eine einfache Aufgabe ist. Aber eine Spitzenmannschaft hat gegen mauernde Teams Lösungen zu finden und das haben sie gestern nicht geschafft. Das Remis ist in dem frühen Stadium sicherlich noch kein Beinbruch, aber dennoch ärgerlich. Und genau so habe ich auch die Reaktionen von Kellermann und Pohlers gedeutet – eben ein ärgerlicher Patzer, den man hätte vermeiden können. 😉

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  • Jennifer sagt:

    Gestern beim Spiel in Wolfsburg habe ich nichts gesehen, was darauf hindeuten könnte, dass Wolfsburg dieses Jahr oben mitspielen könnte. In der Stadion-Zeitschrift steht lt. Kellermann, dass er Frankfurt ganz klar als Titalspiranten sieht, aber Wolfsburg durchaus mit Potsdam mithalten könne.

    Nach der frühen Führung durch Bad Neuenahr, haben diese sich ganz konsequent mit allen Spielerinnen zurückgezogen und das Tor verbarrikadiert. Aber selbst eine Lena Goessling blieb im Mittelfeld völlig farblos, hat keine Bälle gefordert, keine Impulse gegeben und das Spiel lief an ihr vorbei. Das war für mich die größte Enttäuschung. Bei vielen Wolfsburger Spielerinnen sind einfache Abspiele nicht angekommen, über die Außen wurde fast gar nicht gespielt und hohe Bälle einfach in den Strafraum geschlagen, konnte Almuth Schult diese ganz einfach abfangen. Die Stürmerinnen mit Pohlers und Müller sind dagegen ziemlich klein gewachsen.

    Mir war auch nicht klar, warum Kellermann Spielerinnen wie Hartmann und Moser auf der Bank sitzen läßt. Nach ihrer Einwechslung haben diese wenigstens für frischen Wind gesorgt. Vielleicht könnte man hier noch Verena Faisst und Jakabfi (die allerdings oft von ihren Mitspielerinnen übersehen wurde) mit einer soliden Leistung hervorheben.

    Hinterher dann zu sagen, man sei „zu aufgeregt“ gewesen, halte ich für unglaubwürdig, da es sich hier schliesslich um ein „ganz normales“ Bundesliga-Spiel gegen Bad Neuenahr handelte und nichts anderes.

    Beim nächsten Heimspiel gegen Potsdam müssen sich die Spielerinnen auf jeden Fall steigern sonst werden sie gegen eine starke Mannschaft wie Potsdam sang- und klanglos untergehen.

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  • xXx sagt:

    Mit der Leistung des gestrigen Spiels wird der VfL Wolfsburg mit Sicherheit so gar nix mit der Tabellenspitze zu tun haben. Klar, man hat jetzt ein personell sehr stark besetztes Team, dennoch gehört zu einem erfolgreichen Fußballteam einfach mehr.

    Bad Neuenahr hat es WOB gestern nun eigentlich denkbar einfach gemacht und jeden Ball planlos einfach nur mittig nach vorne gedroschen, so das WOB (gerade in der 2. HZ) schalten und walten konnte, wie es wollte. Nur hatte man einen viel zu langsamen und behäbigen Spielaufbau, von Goeßling und Keßler war gar nix zu sehen, ein Spiel über die Außen hat es auch nicht gegeben. So wurde die ganze Zeit versucht mit Flanken aus dem Halbfeld und Fernschüssen zum Torerfolg zu kommen. So kam dann keine einzige wirkliche Torchance zu stande. Das ist für eine Mannschaft die oben mitspielen einfach viel zu wenig.

    Und das zu viel Druck da war, dass hört sich eher an, wie ne Ausrede. Diesen Druck wird WOB in jedem Spiel haben, wo die Gegner nicht Frankfurt, Turbine oder Duisburg heißen.

    Wenn man dagegen sieht, wie Turbine Potsdam am 1. Spieltag einen ähnlich starken Gegener, der auch nur hinten drin stand und auf Konter lauerte, an die Wand gespielt und dabei ein wahres Feuerwerk an Torchancen abgebrannt hat, muss man erkennen, dass zwischen der Spielweise von WOB und Turbine Welten liegen.

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  • Detlef sagt:

    @Frieda,
    WOB muß erst lernen, daß auch Remis gefühlte Niederlagen sind, wenn man ganz hoch hinaus möchte!!!
    Zwei verschenkte Punkte können am Ende über Meister, bzw CL-Platz entscheiden!!!
    TURBINE hat letzte Saison nur 8 Punkte in 22 Spielen verschenkt, Frankfurt gerade mal einen mehr!!!
    Deshalb dürfen sich die Wölfinnen ruhig ärgern, daß sie bereits 2 Punkte verloren haben!!!
    WOB peilt ja lt Kellermann den Platz 4 an!!!
    Aber dorthin wollen auch München, Duisburg und eben Bad Neuenahr!!!
    Und da ist ein Remis gegen einen „Mitbewerber“, der sich eben nicht so namhaft verstärken konnte wie WOB schon sehr ärgerlich, und durchaus als „Patzer“ zu verstehen!!!
    Denn schließlich möchte man in der Autostadt am Ende gerne vor den Kurstädterinnen stehen!!!

    @xXx,
    der deutsche Meister hatte gestern schon wieder alle seine guten Vorsätze vergessen, und gurkte sich in Leverkusen glanzlos zum Sieg!!!
    Von daher bleibt abzuwarten, ob man in den nächsten Spielen wieder so glänzen kann, wie beim Auftaktmatch???

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  • Svensson sagt:

    Sonntag, 28. August 2011 um 20.41 Uhr
    Ulf sagt:
    „Im Mittelfeld war Laudehr die treibende Kraft, Bresonik hat ordentlich gespielt und auch über 90 Minuten.“

    @Ulf:
    In what position did Bresonik play, midfield or defense?

    Info Hamburg-Duisburg at DFB.de says in the midfield.

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  • Svensson sagt:

    Wrong!
    Correction:

    The info on DFB.de says Bresonik played as a DEFENDER at the left.

    And Wensing at the top!?
    Great! Not!
    A defender at top and a creative central midfielder as defender at the corner of the pitch…
    Ketelaer what are you thinking of?!

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  • FFFan sagt:

    @ Svensson:
    Die Anordnung der Namen im Spielstenogramm des DFB muss nicht unbedingt der Realität auf dem Platz entsprechen…

    Aber da Ulf offenbar vor Ort war, könnte er evtl. die korrekte taktische Aufstellung des FCR posten.

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  • waiiy sagt:

    @Detlef: Genau damit hast Du so recht. Ich glaube, in Frankfurt ärgert man sich immer noch, dass man zu Hause gegen Duisburg verloren hat und so die ganze Zeit mit einem Punkt Rückstand hinter Potsdam hinterhergelaufen ist. Da sieht man, wie wichtig jeder einzelne Punkt ist. In der Liga kann halt nicht Jeder Jeden schlagen, auch wenn einige Mannschaften aufrücken. Zu denen gehört auch Bad Neuenahr, wo Potsam letzte Saison im eigenen Stadion auch lange gebraucht hat, um den Siegtreffer zu erzielen (aber eben nicht in Rückstand war, weil man gut hinten aufgepasst hat).

    waiiy

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  • Svensson sagt:

    @FFFan:
    Okay, thanks for telling me! 🙂

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  • Sheldon sagt:

    Wenn es so weitergeht, werden Wolfsburg und Frankfurt nix mit dem Titel zu tun haben. Es dürfte eine einsame Saison für Potsdam werden, da es Wolfsburg einfach an Teamlosigkeit und Frankfurt an Kreativität und Spielstruktur fehlt.
    Bayern hat ebenfalls früh geschwächelt, dafür hält Duisburg nach den ganzen Abgängen erstaunlich gut mit.
    Bad Neuenahr und Leverkusen kann man zu diesem frühen Zeitpunkt schwer beurteilen, Freiburg und Leipzig mit starken Auftritten, werden unter Umständen beide nix mit dem Abstieg zu tun haben, dafür aber Jena, Essen und der HSV, die alle zwei bislang sehr dürftige Spiele abgeliefert haben.

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  • waiiy sagt:

    @Sheldon: Als Turbine Fan freue ich mich natürlich über Deine Einschätzung. Aber teilen tue ich sie nicht. Wieso sollte Frankfurt nichts mit dem Titel zutun haben? Sie sind nicht nur für mich Favorit auf den Titel und haben sich bisher auch keine Blöße gegeben.

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    @waiiy: So sehe ich das und niemand muss meine Einschätzung teilen. Ich denke, nach den ersten beiden Spielen ist sie aber durchaus vertretbar.
    Hier wurde schon davon gesprochen, dass Wolfsburg gepatzt hat und sich quasi wegen eines 1:1 gegen Bad Neuenahr blamiert hat. Auch Bayern hat mit der 3:1-Niederlage gegen Freiburg viele Aktien verspielt.
    Doch schauen wir uns die Spiele von Frankfurt an, so ist doch erkennbar, dass es im 1. Spiel gegen Essen nach 30 Minuten 2:0 hätte stehen müssen und im 2. Spiel Frankfurt sich sehr schwer gegen Leipzig getan hat.
    Frankfurt hat zwar hochgepriesene Spielerinnen, deren technische Fähigkeiten ich gar nicht bemängele. Aber sie haben mit Prinz und Pohlers 48 Tore der vergangenen Saison verloren und mit Garefrekes sitzen weitere 23 Tore auf der Bank. Was Frankfurt also fehlt, ist eindeutig ein Knipser, den sie mit Bajramaj, Crno und Landström aber nicht haben. Es ist nicht verwunderlich, dass 3 der 7 Tore von Abwehrspielerinnen erzielt wurden.
    Dann ist ihnen mit Hingst das Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff, die klassische Zentralspielerin verloren gegangen. Man sieht die Wichtigkeit von Hingst daran, dass es erst 1-2 Tore gab, die wirklich herausgespielt wurden. Alle anderen waren eher Zufallsprodukte oder Standardsituationen.
    Außerdem fehlt ihnen trotz oder gerade wegen der Zugänge in der Abwehr hier die Abstimmung, die Zuordnung und auch noch die Stammviererkette. Mit Weber, Thunebro, Krieger und Percival haben sie jetzt 4 für die Außen-, mit Kumagai und Bartusiak aber nur zwei für die Innenverteidigung.

    Alles in allem sieht es in Frankfurt ein bisschen so aus wie in Wolfsburg, sie haben viele gute, teure Einzelspielerinnen, aber kein Team. Das macht sie gegen eingespielte Teams wie Bayern, Bad Neuenahr, Duisburg und sogar gegen Freiburg oder Leverkusen angreifbar.
    Ich sehe sie am Ende der Saison, sollte sich diese Leistung weiterhin als die eines „zahnlosen Tigers“ gestalten, vielleicht sogar nur auf Platz 4 oder 5, Potsdam ist trotz des Ausfalls von Nagasato immer noch spielerisch absolut dominant, Duisburg, Bayern und Bad Neuenahr, vielleicht sogar Freiburg, wenn sie ihr Niveau halten können, dürften um Platz 2 und 3 kämpfen, weil sie eingespielt sind und Spielfreude zeigen. Wolfsburg könnte durch die Tore von Pohlers ebenfalls ein Wörtchen mitzureden.
    So

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  • waiiy sagt:

    Ja, die Einschätzung der 2 Spiele über Frankfurt stimmt. Aber die Abstimmung innerhalb der Mannschaft wird kommen, weil es eben auch gute Einzelspielerinnen sind. Und wenn sie jetzt am Anfang uneingespielt keine Punkte verlieren, dann wird es schwer, Frankfurt von oben zu verdrängen, selbst wenn dann erst zum Ende der Hinrunde die schweren Spiele kommen.

    Potsdam hatte in der letzten Saison auch nicht wirklich eine „Knipserin“, ist aber Meister geworden. Gut, dass sich Nagasato dahin entwickelt und Anonma einfach Spaß am Toreschießen hat. Wenn dann Mittag mal wieder heiß läuft, dann ist das wirklich ein Kracher-Sturm im Gegensatz zu Frankfurt.

    Aber: „Offense wins games. Defens wins championchips.“ Mal sehen, wie sich Frankfurt hinten entwickelt. Das ist in meinen Augen wichtiger, zumal Potsdam da einfach eingespielt und sicher ist, auch mit Ann-Kathrin Berger.

    waiiy

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  • Sheldon sagt:

    Die Frage wird doch sein: Wie soll Frankfurt an Potsdam vorbeikommen? Kemme, Peter und Schmidt hatten zusammen gegen HSV und Leverkusen eine Zweikampfrate von mehr als 90% und Nagasato und Anonma sorgten vorne für die Tore.

    Bei der N11 haben wir auch alle gedacht, ruhig Blut, das kommt schon noch, die müssen sich erst einspielen, das sind doch alle gute Einzelspielerinnen. Aber es funktionierte nicht. Weil das System nicht gestimmt hat, weil die Spielerinmischung anscheinend verkehrt war (siehe Aussage Birgit Prinz) und weil einfach der Spielaufbau bzw. der Abschluss nicht funktionierten! Genau wie bei Frankfurt!

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  • Ulf sagt:

    Für den alten Schweden die Duisburger Aufstellung letzten Sonntag:
    Bellinghoven
    Wensing/Krahn/Neboli/Himmighofen(Silva)
    Oster(Cengiz)/Laudehr/Bresonik/Weichelt(Groenen
    Popp/Islacker

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  • Svensson sagt:

    @Ulf:

    Aah! Thank you very much!
    That looks much better. 🙂

    I’m looking forward to see Duisburg vs Leverkusen on saturday. It will be exciting to see what changes they’ve made in the game.

    Thank god, for DFB-TV and Internet! 🙂

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