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Potsdam und Frankfurt siegen deutlich

Von am 21. August 2011 – 18.15 Uhr 30 Kommentare

Am ersten Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga gaben sich Meister 1. FFC Turbine Potsdam und der 1. FFC Frankfurt keine Blöße und fuhren klare Siege ein. Auch Wolfsburg und Duisburg gewannen, und die Torschützenkönigin der vergangenen Saison traf bereits wieder ins Schwarze.

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Potsdam kam zu einem 4:0 (2:0)-Sieg gegen den Hamburger SV und übernahm somit am ersten Spieltag gleich wieder die Tabellenführung.

Anonma und Nagasato treffen
2 790 Zuschauer sahen, wie Neuzugang Genoveva Anonma ihr Team früh in Führung brachte (8.), zweimal Weltmeisterin Yuki Nagasato (20, 58.) sowie erneut Anonma (62.) sorgten für einen gelungenen Saisonauftakt. „Wir sind schon ganz gut eingespielt, haben aber noch viel Luft nach oben“, so Turbine-Trainer Bernd Schröder.

Neu-Frankfurterin Fatmire Bajramaj (l.) traf für den FFC. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Frankfurt kommt schwer in Gang
Der 1. FFC Frankfurt tat sich beim 3:0 (1:0)-Sieg gegen die SG Essen-Schönebeck in der Anfangsphase schwer und hatte Glück nicht in Rückstand zu geraten, ehe Sandra Smisek die Führunge erzielte (38.) in einer Partie, die eine knappen Viertelstunde lang wegen eines Unwetters unterbrochen wurde. Svenja Huth (50.) und Fatmire Bajramaj (53.) sorgten für einen standesgemäßen Erfolg vor 2 750 Zuschauern.

Duisburg macht Sieg erst in Schlussphase perfekt
Mehr Mühe als erwartet hatte der FCR 2001 Duisburg beim 2:1 (0:1)-Sieg gegen den guten Aufsteiger 1. FC Lokomotive Leipzig. Die Gäste gingen vor 1 870 Zuschauern durch Lyn Meyer in Führung (14.), doch nach der Pause drehten Alexandra Popp (59.) und Stefanie Weichelt (85.) mit dem späten Siegtreffer die Partie. „Es war keine gute Leistung meiner Mannschaft“, so die Analyse von Duisburgs Trainer Marco Ketelaer.

Wolfsburg und Bayern feiern klare Siege
Zwei Treffer von Conny Pohlers (44., 65.) und ein Tor von Nadine Keßler (12.) bescherten dem VfL Wolfsburg vor 710 Zuschauern einen 3:0 (2:0)-Auswärtssieg beim FF USV Jena. Zu einem klaren 3:0 (2:0)-Auftaktsieg kam der FC Bayern München vor 810 Zuschauern gegen Bayer 04 Leverkusen. Ivana Rudelic (2.), Isabell Bachor (26.) und Laura Feiersinger (88.) sorgten für einen ungefährdeten Erfolg der Münchnerinnen.

Freiburg ärgert Bad Neuenahr
Der zweite Aufsteiger SC Freiburg konnte nach einer 2:0-Führung beim SC 07 Bad Neuenahr durch Treffer von Melanie Leupolz (15.) und Lydia Miraoui (47.) bereits von den ersten drei Punkten träumen, doch Sara Doorsoun-Khajeh (71.) und Celia Okoyini da Mbabi (84.) retteten den Gastgeberinnen vor 910 Zuschauern einen Punkt.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

30 Kommentare »

  • jochen-or sagt:

    Potsdam ist wieder da!
    Der erste Auftritt der neuformierten Mannschaft war klar besser als die meisten Autritte in der Liga im Vorjahr.

    Anonma ist wesentlich giftiger und fleissiger als Lira in der letzten Saison. Zudem düfte sie auch torgefährlicher sein. Verglichen mit dem Auftritt von Lira bei Frankfurt am Morgen sollte man froh über diesen Wechsel sein, zumal sich Lira offensichtlich zunehmend in ihrer Öffentlichkeitsarbeit ( s. Sportschau heute)und Medienwirksamkeit verliert. ( Vom ersparten Geld ganz zu schweigen.)
    Auch wenn der HSV sicherlich kein Maßstab ist, kann man feststellen, dass die Systemumstellung auf ein 4-4-2 gelungen ist. Yuki und Anonma verstanden sich vorne schon recht gut.
    Hanebeck strukturiert das Spiel – etwas was man im Mittelfeld bei Potsdam zuletzt immer vermisste. Allerdings ist sie wohl (noch?)nicht so kampfstark wie die anderen.

    Jenny spielt jetzt im Mittelfeld nicht mehr zentral und fiel ein wenig ab – zentral kommt ihre Kampfstärke besser zur Geltung. Anja spielte einmal mehr wenig glücklich – viele ungenaue (z.T. zudem sogenanne „Knochen-„)Pässe.
    Ganz stark auf der linken Abwehrseite Jennifer Cramer, die gut nach vorne arbeitete und schon jetzt ordentliche Flanken schlug – da steht jetzt eine Abwehrkette, die wohl mit den schnellsten Abwehrspielerinnen der Liga bestückt sein dürfte.

    Schwach war leider die Chancenausbeute. Man hätte 8 : 0 gewinnen können.

    Aber wie gesagt: Der HSV ist kein Maßstab – dennoch bin ich sehr optimistisch.

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  • waiiy sagt:

    @jochen-or:

    Meines Erachtens nach haben sie weiter ein 3-4-3 gespielt:

    Abwehr: Schmidt – Peter – Kemme

    Mittelfeldraute: Zietz – Odebrecht (hinten) – Hanebeck (vor) – Cramer

    Sturm: Nagasato – Anonma – Mittag (wechselnd)

    Cramer hat deutlich vor Kemme im Mittelfeld gespielt.

    waiiy

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  • XQ sagt:

    Turbine vs. HSV: Sehr bedenklich fand ich in der ersten Hälfte die Potsdamer Abwehr mit etlichen Wacklern. In der zweiten Hälfte gefiel mir das Zusammenspiel Cramer und Andonova sehr gut, auch wenn letztere anscheinend nicht zum Tore schießen geboren ist. Sie brachte mit ihren präzisen Flanken mehr Gefahr, als, sorry, Anja M. Sollte Anonma ihr heute aufgezeigtes Niveau halten können, wird sie wertvoller, als es eine Bairamaj war. Denn sie ist schnell, bewegt sich absolut toll und sieht die Mitspielerinnen und hat ein Auge auf den Gegenspieler (das Tor zum 4:0). Also ich sah heute viel „SEHRVIELVERSPRECHENDES“.

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  • waiiy sagt:

    Zum System habe ich bereits geschrieben. Aber auch ansonsten gab es heute imm Karl-Liebknecht-Stadion einige Aha-Erlebnisse:

    1. Aha: hatte wohl Inka Wesely, als sie die Startaufstellung sah. Jennifer Cramer rutscht ins linke Mittelfeld, Tabea Kemme nach hinten und sie ist draußen. Aber Cramer hat gut gespielt, zusammen mit Kemme viele Bälle gewonnen und schnell nach vorn gespielt. Und jeder hätte ihr wohl den Treffer gegönnt, als die den Nachschuss in der 2. Halbzeit an den Pfosten gesetzt hat. Da wird wohl wieder eine Nachwuchsspielerin eingebaut werden in Potsdam. 🙂

    2. Aha: WM-Titel und Hochzeiten können wohl Flügel verleihen! Yuki Nagasato hat entfesselt gespielt und ihren Spaß am Spiel gezeigt.

    3. Aha: Auch Genoveva Anonma ist deutlich anzumerken, dass sie sehr viel Spaß hat, wenn sie qualitativ bessere Spielerinnen um sich hat als in der Nationalmannschaft oder zuletzt in Jena. Ihr ist auch nichts von Eigensinnigkeit anzumerken. Sie hat oft den Kopf oder und spielt ab, wenn andere in besserer Position sind. Und sie trifft ihre Chancen!

    4. Aha: Patricia Hanebeck ging wohl mit dem größten Rucksack ins Spiel, nachdem sie der Bernd Schröder über alle Maßen gelobt hatte bei der Verpflichtung. Sie ist eine „richtige“ Nummer 10, hieß es da. Wie sollte sie das schaffen? Und das gegen den HSV, der sie ja von der Spielweise herr kannte. Und was passierte? Sie hat wirklich genau das gemacht, was man sich von ihr erhofft hat. Sie hat viele Chancen eingeleitet, sodass es für die Stürmerinnen viele Einschussmöglichkeiten gab. Wenn sie jetzt auch nochmal selbst abzieht, wenn sie die beste Option ist, werden wir noch viel Spaß an ihr haben.

    Insgesamt war es zu spüren, dass die Mannschaft richtig Spaß am Spiel hatte und dass sie sich viele Abschlüsse erarbeitete und nicht nur überlegen war. Das sollte auch gegen stärkere Gegner durchaus möglich sein.

    Gespannt darf man auch sein, wenn Chantal de Ridder, die zur Zeit bei der Holländischen Nationalmannschaft weilt, eingreifen wird. Wenn das, was Jenny Zietz im Stadionheft geschrieben hat, stimmt, wird es noch eine weitere unglaubliche Option im Sturm geben mit ihr, sodass Turbine richtig variieren kann und auch Möglichkeiten hat, falls mal eine da vorn ausfällt.

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    Wie stark sich Wolfsburg verstärkt hat, kann man allein an den Torschützinnen ablesen: 2 mal Pohlers, 1 mal Kessler. Die Neuzgänge haben gleich mal ordentlich geknipst. Glückwunsch!

    Hat das Spiel jemand gesehen?

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    @XQ: Ich sehe Anonma nach der heutigen Leistung auch als sehr stark ein. Mal sehen, wie es auf Dauer wird. Aber ich glaube, dass die Pässe von Patricia Hanebeck bei weitem stärker sind als die von Nadine Kessler bzw. deren Vertreterinnen in der vergangenen Saison auf der Position. Da kann man dann als Stürmerin bzw. hängende Stürmerin nur gut aussehen.

    Es ist übrigens ganz stark, wie Patricia immer wieder als freie Anspielstation da war. Sie rückte sehr weit zu den 3 Spitzen auf und im entscheidenden Augenblick ließ sie sich 5m zurückfallen und konnte so der Gegenspielerin entziehen. 🙂

    waiiy

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Na ja, ich fand meine Torbienen nicht wirklich viel anders spielen als in der vorangegangenen Saison:kaum Kurzpaßspiel, dafür jede Menge hohe und weite Bälle aus der Abwehr in die Spitze und natürlich die mangelnde Ausbeute bei selbst hochkarätigen Torchancen!
    Noch einiges an Luft nach oben, was es zu verbessern gilt, wie auch die bereits oben angesprochenen Abwehrwackler.

    Wenn u.a. Hartmann von der SGS einige Kilo weniger mit sich rumtragen müßte und damit schneller auf den Beinen wäre und auch den Kopf mehr hochgenommen hätte, wäre Ff. zur Pause mit einem 0:2 gut bedient gewesen!

    Mal abwarten, was das Pokalspiel TP gegen die SGS für ein Resultat hat…

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  • waiiy sagt:

    Ach ja, insgesamt gab es recht ordentliche Zuschauerzahlen in allen Stadien, finde ich. Vielleicht gab es ja doch einen kleinen Hype von der WM!

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    Gibt es hier jemanden, der etwas über das Duisburger Spiel schreiben kann? Rein nach den Fakten sah es wohl ganz schön eng zwischen der selbsternannten oben mitspielenden Mannschaft und dem Aufsteiger?!

    waiiy

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  • Michele sagt:

    Überrascht hat mich heute Essen-Schönebeck. Was sie in Frankfurt gespielt haben, war wirklich ordentlich. Sie hätten sogar in Führung gehen müssen. Aber entweder war die Latte oder Natze im Weg. Gut, Frankfurt war eine halbe Stunde lang schlecht, aber Essen hat die fehler auch erzwungen.

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  • waiiy sagt:

    Bei der Erwähnung von Natze fällt mir ein, dass Ann-Kathrin Berger (im Gegensatz zu Desi Schumann) heute spielen durfte und auch gut und vor allem sehr ruhig gespielt hat. Damit hat Turbine wieder ein klasse Torhüter-Duo.

    Der Mittelfußbruch von Anna Felicitas Sarholz ist übrigens wieder ausgeheilt. Leider hat sie sich am Freitag an der Hand verletzt und wird ca. 6 Wochen ausfallen. 🙁

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    Ich habe gerade die Zusammenfassung von Frankfurt gesehen ). Die 2 Chancen von Schönebeck waren wirklich ganz schön dick. Da hatte Frankfurt Glück.

    waiiy

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  • render sagt:

    Also ich fands heute im Karli toll, schöne Pässe von Patti, gut gehalten von Ann-Katrin, Tore von Yuki und Anonma.
    Mit dem Team können wir Frankfurt wieder schlagen!!
    Ganz stark auch Jennifer Cramer: sehr gute Aktionen nach vorne und solide Arbeit hinten, kann man verstehen dass sie Inka verdrängt hat, obwohl es mir für Inka leid tut.
    Weiss einer was das für Bezüge der Rückenlehnen auf den linken VIP-Sitzen waren? von der Stehtribüne sahen die Rückenlehnen mit dem schwarzen Stoff und weissen Kreuzen(?) wie Grabsteine aus.

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  • xXx sagt:

    @waiiy

    „1. Aha: hatte wohl Inka Wesely, als sie die Startaufstellung sah. Jennifer Cramer rutscht ins linke Mittelfeld, Tabea Kemme nach hinten und sie ist draußen. Aber Cramer hat gut gespielt, zusammen mit Kemme viele Bälle gewonnen und schnell nach vorn gespielt. Und jeder hätte ihr wohl den Treffer gegönnt, als die den Nachschuss in der 2. Halbzeit an den Pfosten gesetzt hat. Da wird wohl wieder eine Nachwuchsspielerin eingebaut werden in Potsdam.“

    Das Kemme hinten in der 3er-Kette spielen wird hatte Bernd Schröder in einem Interview schon Tage zuvor angekündigt. So „Aha“ dürfte das nicht gewesen sein für Wesely. Auch Cramer, die im linken Mittelfeld spielte, war wohl nur Nutznießerin vom, mit Magen-Darm-Grippe ausgefallenen, schwedischen Neuzugang Antonia Göransson. Die wird wohl nächste Woche am 2. Spieltag statt Cramer im linken Mittelfeld auflaufen.

    Der Einsatz von Cramer war also eher aus der Not heraus geboren. Auch wenn sie es natürlich trotzdem gut gemacht hat.

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  • maxsee sagt:

    Ich habe Schröders Aussage, Turbine hätte für jeden Abgang 2011 einen qualitativ adäquaten Neuzugang, nicht ernsthaft glauben wollen. Aber das Spiel am Sonntag hat es deutlich gemacht. Und mit Hanebeck hat er m.E. den strategischen Riecher bewiesen. In dieser Mannschaft werden manche noch um ihren Stammplatz kämpfen müssen.

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  • jochen-or sagt:

    @waiiy

    Mit dem System ist dies immer so eine Sache. Dies hängt ja auch immer ein wenig vom Gegner ab.
    Hinten 3 (oder gar nur 2 gegen Kameraj) mag sein – jedenfalls hat Jennifer Cramer auf der linken Seite gut nach hinten und vorne gearbeitet und ich sehe eigentlich keine Veranlassung, sie gegen Göransson auszuwechseln.

    Vorne habe ich keine 3, sondern 2 – Yuki und Anonma, und gelegentlich auch nur eine Spitze – gesehen. Anja kam m.E. mehr aus dem Mittelfeld, leicht hinter den Spitzen. Aber nach vorne ist dies bei Turbine ja immer ziemlich flexi.

    Nicht ganz verstehe ich die Kritik einiger an der Abwehr. Ich habe nur die eine gefährliche Szene gegen Jessica Wich gesehen, die sich durchgetankt hatte. Dass der Gegner mal eine Chance hat, soll auch gegen die besten Mannschaften vorkommen.

    Richtig wird hier im Thread darauf hingewiesen, dass Anonma (endlich) die richtigen Mitspieler gefunden haben dürfte, so dass ihr Spiel noch effektvoller wird. Ich fand übrigens auch, dass sie unerwartet mannschaftsdienlich/ wenig eigensinnig gespielt hat. Wahrscheinlich musste sie in Jena wegen der geringeren Qualität der Mitspielerinnen anders auftreten.

    Es erscheint wirklich möglich, dass man diese Saison sogar die Qual der Wahl hat. Dennoch schien die Stimmung im Kader – wie nach dem Spiel zu sehen war – recht gut, auch wenn Inka nicht gerade gücklich wirkte. Sie wird – so sie bleibt – dann nächstes Jahr, wenn Babett mutmaßlich geht, ihre Chance erhalten.

    Sieht man, dass Freiburg einen Punkt in Bad Neuenahr geholt hat, so dürfte das nächste Spiel ein erster verbindlicher(er) Gradmesser sein.

    Jedenfalls fand ich, dass Turbine gestern nicht mehr so stark über den Kampf kam und kommen musste, wie dies letztes Jahr der Fall war, weil sie durch Hanebeck und Anonma an spielerischer Stärke gewonnen hat. Lira in der Form der letzten Saison ist gut ersetzt.

    Ich bin optimistisch, dass wieder eine gute Saison folgt und wir uns nicht nach so vielen dürftigen Spielen wie in der letzten Saison wundern müssen, dass Turbine dennoch Meister geworden ist.

    Prima ist auch der Aufschwung bei den Zuschauerzahlen. Ich gehe davon aus, dass der Durchschnitt der letzten Saison übertroffen wird, da auch die alle zufrieden wirkten.

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  • maxsee sagt:

    Wenn es im FF eine ähnliche Regelung wie im Eishockey geben würde, dann wäre mit Kerschofski, de Ridder und Antonowa eine ideale 2. Sturmreihe gegeben.

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  • karl sagt:

    Deutschland sollte sich dafuer einsetzen dass es aehnliche Regelungen wie im Hockey gibt , zumindest dass man mal 6 Spielerinnen pro Spiel auswechseln kann statt 3 .

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  • henry1 sagt:

    >>Deutschland sollte sich dafuer einsetzen dass es aehnliche >>Regelungen wie im Hockey gibt , zumindest dass man mal 6 >>Spielerinnen pro Spiel auswechseln kann statt 3 .

    ich würde sogar noch weiter gehen und die wechsel thematik dem handball angleichen, so würde man zum beispiel schlagartig „frust auf der bank“ weg haben, denn es ergebe sich die möglichkeit alle spielerinnen einzusetzen, die gemeldet wurden

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  • Jarmusch sagt:

    henry1 schrieb: „ich würde sogar noch weiter gehen und die wechsel thematik dem handball angleichen, so würde man zum beispiel schlagartig “frust auf der bank” weg haben, denn es ergebe sich die möglichkeit alle spielerinnen einzusetzen, die gemeldet wurden“

    Blöd nur, dass Bernd Schröder in den seltensten Fällen überhaupt seine 3 Wechsel ausschöpft. Also, für den bräuchte es diese Regelung ganz sicher nicht.

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  • karl sagt:

    Fuer die Nationalelf aber schon

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  • Ulf sagt:

    Ebenso hätte ich gerne gewußt, warum es hier eine Zweiklassengesellschaft gibt, d.h. User mit bzw. ohne „Dein Kommentar wartet auf Freischaltung“

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  • grobi sagt:

    @ulf

    Du bist auf der schwarzen (Zensur-)Liste – deshalb habe ich es hier im Blog auch aufgegeben.

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  • XQ sagt:

    @waiiy. Tschuldigung, dass ich jetzt erst antworte, habe ne längere Fahrt in den Urlaub hinter mir. Hanebeck, denke ich, muss ihre Leistung erst bestätigen, gegen einen Verein, der auch Pressing spielt. Und das hat ja in diesem Spiel nur Potsdam gemacht. Übrigens, da hat Anja selbst Yuki dirigiert, ebenso Anonma. Will damit nur eins zum Ausdruck bringen: die körperliche Fitness vom HSV könnte man eher mit einem Zweitligaclub vergleichen, wenn da nicht ein paar gute Spielerinnen mitgewirkt hätten. Und das kann nicht der Maßstab von Turbine sein. Und da sind wir dann schon bei
    @Jochen. Die Hamburger Rechtsaußen hat in der ersten Halbzeit allein durch ihre Langsamkeit mehrere gut eingeleitete Spielzüge des HSV verpuffen lassen. Bei einer etwas flinkeren und beweglicheren Spielerin wäre mehr möglich gewesen, denn es waren zwar in der ersten Hälfte nur 2 Chancen für die Hamburgerinnen da (zu Wichs Solo noch der Freistoß, der am Tor vorbei ging, aber die Abwehr einschließlich Frau Berger, die dann noch bei einer Flanke ganz schön schwamm, überraschte), trotzdem wirkte die Abwehr mehrere Male nicht souverän. Wie gesagt, wenn ich Optionen nach oben will, muss ich auch Kleinigkeiten hinterfragen.

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  • susifan sagt:

    @waiiy: zum Spiel von Jena, bleibt nur das zu sagen, was auch die Trainerin in der PK schon analysiert hat. Der FF USV am Anfang völlig mut- und konzeptlos,j aängstlich. MVT sagte „wir haben nichts von dem umgesetzt was wir uns vorgenommen haben“. Es war am Ende nicht mal Wolfsburg so überragend stark wie man vermuten könnte, ehr war Jena recht schwach, dazu altbekannte Probleme wie Abschlussschwäche, dumme individuelle Fehler… Das Hauptproblem ist aber m.E. der viel zu dünne Kader, MVT hat eigentlich keine echten Alternative auf der sehr überschaubaren Bank. Nach Ayomas Abgang bleibt zudem die Frage wer die Tore machen soll, Amber Hearn hatte wenig wirklich gute Szenen … Mal sehen wie es aussieht, wenn der erste Gegner auf Augenhöhe kommt, dann wissen wir mehr.

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  • Detlef sagt:

    @XQ,
    Gehe mit dem Meisten konform, was Du geschrieben hast!!!
    Auch ich war ziemlich enttäuscht von den Rothosen, denen ich ja bescheinigt habe, in dieser Saison noch nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben!!!
    Wenn ich mir dagegen die gute Leistung der SGS ansehe, denen ich am Ehesten die rote Laterne zugetraut habe, dann schwant mir Furchtbares für die Feifel-Truppe!!!

    Das „schwimmen“ von KABA habe ich anders gesehen!!!
    Sie wollte den Ball wohl zuerst „runterpflücken“, merkte dann aber, daß sie nicht richtig Schwung genommen hatte!!!
    Der Versuch zu fausten mißlang ihr dann, und so sah sie nicht sehr souverän aus!!!
    Auch ich habe einige Nachlässigkeiten im Abwehrverhalten der TURBINEN ausgemacht, die hauptsächlich durch Fehlpässe zustande kamen!!!
    Daran muß Schröder noch arbeiten, denn stärkere Teams werden solche Fehler bestrafen!!!

    ANJA war deutlich stärker als zuletzt, was ihr fehlt sind Tore!!!
    Und da ist es doppelt tragisch, daß Ihr Treffer nicht anerkannt wurde!!!

    Bei DFB-TV sieht man in der Wiederholung sehr schön, daß ANJA (bei PATTIs Paß) nicht im Abseits stand, sondern höchstens auf gleicher Höhe!!!
    Die 16 m Markierung ist dafür übrigens sehr hilfreich!!!

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  • waiiy sagt:

    Ich hatte mal geschrieben, dass es für Anja auch hilfreich sein kann, dass sie aus dem Kader für die WM genommen wurde, wenn sie die Fehler bei sich sucht und abzustellen versucht. Ich hoffe, ich behalte damit recht. Das Spiel war auf jeden Fall ein vielversprechender Anfang. Ich drücke ihr die Daumen.

    Sie darf sich in meinen Augen jetzt nicht mehr so nach hinten fallen lassen, da sie sonst die Kreise von Patricia stört. Dafür wird sie noch öfter von solchen Pässen profitieren wie bei dem „Abseitstor“ gegen den HSV.

    waiiy

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  • sodalith7 sagt:

    Hier ist ein Bericht von Sportbild über Turbine Potsdam.

    http://j.mp/oQWvka

    „Das Gegenteil von Neid-Fußball“. Ich bin der Meinung, dass an dieser Stelle Kritik an Frau Neid nicht angebracht ist. Es geht um die Buli und da sollte man sich auch mal „positiv“ darstellen.

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  • KateS sagt:

    Hallöchen,
    hier 2 interessante Artikel aus der Zeit online zum Thema Frankfurt und Potsdam.
    Viel Spaß damit.
    http://j.mp/qOy1M8

    http://j.mp/ntUtWQ

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  • fisch sagt:

    @ KateS
    http://j.mp/qOy1M8
    Fur den 20iger DFB und in der Stadt Ffm scheinbar normale, als beispielhaft professionell gepriesene Geschäftsgebaren, FF-Welt erwache!

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