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CL-Quali: Young Boys und Glasgow ziehen in K.-o.-Runde ein

Von am 17. August 2011 – 11.24 Uhr 4 Kommentare

Zehn Teams haben den Sprung in die Runde der letzten 32 Mannschaften der UEFA Women’s Champions League geschafft, darunter auch einige Überraschungsteams.

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Bereits vor dem abschließenden Spieltag hatten sich Spaniens Titelträger Rayo Vallecano und Rumäniens Meister CFF Olimpia Cluj den Sprung in die K.-o.-Runde gesichert. Am Dienstag machten dann BSC Young Boys, ASA Tel-Aviv FC, Glasgow City LFC, PK-35 Vantaa, Apollon Limassol LFC und WFC Osijek als Gruppensieger ihre Teilnahme perfekt. Hinzu kommen die zwei besten Gruppenzweiten Peamount United und der FC Bobruichanka.

Punktlandung der Young Boys, Tel Aviv überrascht
In Gruppe 1 gelang dem BSC Young Boys gegen PAOK FC beim 1:1 genau der Punktgewinn, der nötig war, um als Gruppensieger weiterzukommen, zuvor hatte der Schweizer Meister und Champions-League-Neuling seine Partien gegen ZFK Nase Taksi-SNT 2010 (3:1) und CS Goliador-SS 11 Chisinau (7:0) gewonnen. In Gruppe 2 setzte sich etwas überraschend ASA Tel-Aviv FC durch. Israels Meister gewann mit 4:1 gegen SK Liepajas Metalurgs, SU 1° Dezembro kam über ein 0:0 gegen MTK Hungária FC nicht hinaus und musste sich mit Platz zwei in der Gruppe zufrieden geben. Tel Aviv hatte den ungarischen Meister zuvor mit 1:0 geschlagen und gegen den portugiesischen Meister ebenfalls remis (1:1) gespielt.

Logo der UEFA Women's Champions League

Offizielles Logo der UEFA Women's Champions League © UEFA

Rayo souverän, Freude bei Glasgow
Rayo Vallecano de Madrid setzte sich in Gruppe 3 souverän mit drei Siegen in drei Spielen durch, der irische Debütant Peamount United gewann zum Abschluss mit 5:1 gegen Estlands Pärnu JK und sicherte sich somit als einer der besten Gruppenzweiten einen Platz in der K.-o.-Runde. Eine weiße Weste behielt auch CFF Olimpia Cluj in Gruppe 4, das ebenfalls alle seine Gruppenspiele gewann, zum Abschluss gab es ein 4:1 gegen Ataşehir Belediyespor. Groß war die Freude bei Glasgow City LFC in Gruppe 5, denn im dritten Anlauf gelang der Sprung in die Runde der letzten 32, in den Jahren zuvor scheiterte das Team am FC Bayern München und dem FCR 2001 Duisburg. Das 5:0 gegen Islands KÍ Klaksvík machte den Aufstieg perfekt.

Racibórz enttäuscht
Gastgeber PK-35 Vantaa aus Finnland gelang beim 1:1 gegen RTP Unia Racibórz eine Punktlandung, denn das Remis war nötig, um den Sieg in Gruppe 6 perfekt zu machen. Der polnische Titelträger landete nur auf Platz 3 und gehörte zu den großen Enttäuschungen der Champions-League-Qualifikation. In Gruppe 7 machte Apollon Limassol LFC aus einem 0:1-Rückstand einen 2:1-Sieg gegen FC Legenda Chernigiv und sorgte somit für lange Gesichter beim Konkurrenten aus der Ukraine, ein Remis hätte beiden Teams zum Weiterkommen gereicht. Im fünften Anlauf gelang dem kroatischen Meister WFC Osijek in Gruppe 8 erstmals der Aufstieg in die Runde der letzten 32 durch einen 5:1-Sieg gegen die Crusaders Strikers. Der FC Bobruichanka gewann mit 3:0 gegen NSA Sofia und qualifizierte sich neben Peamount als einer der besten Gruppenzweiten für die K.-o.-Runde. Die Auslosung der Runde der letzten 32 sowie des Achtelfinales wird am 23. August stattfinden.

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

4 Kommentare »

  • intersoccer sagt:

    Für Potsdam und Frankfurt sind bei der Auslosung am Dienstag als Gegner nach der Setzliste möglich:

    Bristol Academy (England)
    Tavagnacco (Italien)
    Standard Liège (Belgien)
    Glasgow City (Schottland)
    Stabaek (Norwegen)
    CSHVSM (Kasachstan)
    Thór / KA (Island)
    Apollon Limassol (Zypern)
    Bobruichanka (Weißrußland)
    PK-35 Vantaa (Finnland)
    YB Frauen (Schweiz)
    Twente Enschede (Niederlande)
    ASA Tel Aviv (Israel)
    Olimipa Cluj (Rumänien)
    Osijek (Kroatien)
    Peamount Utd. (Irland)

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  • Sant sagt:

    Tel Aviv überrascht? Die Gruppe 2 war eine klare Sache für Israels Meister.

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  • intersoccer sagt:

    Ich fand es schon überraschend, schließlich haben die israelischen Meister die letzten Spielzeiten nie die Qualifikation überstanden. In dieser Gruppe habe ich eher mit Budapest gerechnet.
    Aber der Erfolg gibt ihnen recht. Mal schaun, vielleicht darf ja Frankfurt oder Potsdam nach Tel Aviv reisen 🙂

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  • intersoccer sagt:

    hier ein Video, als Peamount erfährt, dass sie sich als beste Gruppenzweite qualifiziert haben: http://j.mp/oRtcAk

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