Ein Mehr an allem

Von am 16. August 2011 – 10.59 Uhr 36 Kommentare

Man konnte kaum mitzählen, wie oft auf der Pressekonferenz von Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt der schmunzelnde Hinweis von Präsident und Manager an Trainer Sven Kahlert kam, dass ein solch stark besetzter Kader zu Erfolg verpflichte. Aber Schmunzeln hin oder her, der FFC wird sich an den eigenen Vorgaben messen lassen müssen, denn die Bedingungen waren noch nie so gut.

„Wir wollen auf die Erfolgsstraße zurück“, so die Vorgabe von Manager Siegfried Dietrich für die am Sonntag beginnende neue Saison – ein Satz, den man in dieser Form vor jeder der vergangenen drei Spielzeiten gehört hat. Und rückblickend sind es für Dietrich doch nur „drei Jahre Konsolidierung“ gewesen, obwohl in der vergangenen Saison der DFB-Pokal gewonnen wurde. Sollte in einem Jahr nur ein Titel zu Buche stehen, wäre das fast eine Niederlage.

FFC will in die Commerzbankarena
Frankfurt spricht offensiv davon, um alle drei Titel – Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League – spielen zu wollen. Der Traum geht soweit, dass man ein Halbfinale in der Champions League – möglichst gegen Olympique Lyonnais – gerne in der Commerzbankarena austragen möchte. Das Engagement des Hauptsponsors wird in der kommenden Saison auf alle FFC-Teams erweitert – nicht die einzigen Bedingungen, die sich stark verbessern.

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Mehr Hauptamtliche in Training und Management
Sieben Neuzugänge konnten die Frankfurterinnen vermelden, 13 A-Nationalspielerinnen stehen nun unter Vertrag. Es ist ein Mehr auf allen Ebenen, denn erstmals arbeiten vier hauptberufliche Trainer mit der Mannschaft. Optimale Bedingungen, findet Torhüterin Nadine Angerer, „denn ich kann auch morgens schon vor den anderen trainieren.“

Manager Siegfried Dietrich (l.) und Trainer Sven Kahlert begrüßen namhafte Neuzugänge beim FFC. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Sechs hauptberufliche Mitarbeiter sind darüber hinaus im Management beschäftigt, und das jährliche Budget hat sich um 200.000 Euro auf 1,7 Millionen Euro erhöht. Sollte der FFC Erfolge verzeichnen können, steigt der Betrag weiter. Gestiegen ist auch die Zahl der verkauften Dauerkarten. Der Absatz habe sich verdoppelt, so der Manager. Erstmals gelten die Eintrittskarten am Spieltag auch im Nahverkehr.

Angerer: „Haben wunderbar harmoniert“
Der FFC ist zum Erfolg verpflichtet, aber „uns ist nicht bange“, sagt Kahlert nach dem einwöchigen Trainingslager in Polen, das Angerer „überragend“ fand, denn „wir haben als Team wunderbar harmoniert.“ Die Harmonie dürfte ein wichtiger Faktor in der Mannschaft werden. In Frankfurt rechnet man den VfL Wolfsburg zu den Teams, die ganz oben mitspielen werden, wenn sie denn mit ihren Neuzugängen zu einer Einheit werden – doch hier dürfte auch die Krux beim FFC liegen.

Die Qual der Wahl
„Wir haben das Gefühl, das wir ein gutes Team sind“, so der Trainer, der bei der Besetzung des Kaders zwangsläufig auch Nationalspielerinnen wird auf die Bank setzen müssen. Dass Unruhe aufkommt, denke er nicht, schließlich seien die Spielerinnen „alle Profis, die damit leben müssen.“ Ob gestandene Nationalspielerinnen das auch so sehen, wenn der Moment eintritt, wird man abwarten müssen.

Kulig in der Reha, Krieger glücklich
Mit Kim Kulig befindet sich eine der Nationalspielerinnen nach ihrem Kreuzbandriss seit Montag in der Reha. „In fünf Wochen ist auch die Schiene weg. Das Reha-Programm ist momentan etwas lau,  aber die Fortschritte werden kommen“, ist der Neuzugang optimistisch. Ausgeglichen wirkt auch Alexandra Krieger, die nach ihrem kurzen Intermezzo in den USA „für meine Zufriedenheit“ wieder zurück beim FFC und in ihre alte Wohnung gezogen ist. „Während der WM ist mir aufgefallen, wie glücklich ich in Deutschland bin. Das haben auch die USA-Mädels gesehen.“

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36 Kommentare »

  • Michele sagt:

    Mit dieser Mannschaft musst du natürlich Titel gewinnen. Probleme wird es aber geben. Der Kader ist sehr groß. Es werden sich auch einige Nationalspielerinnen auf der Bank wieder finden. Ich hoffe, dass die junge Ana-Maria Crnogorcevic dem Fruck stanhalten kann. Schließlich muss sie mehr oder weniger Birgit Prinz im Sturm ersetzen. Ich feue mich schon sehr auf die neue Saison.

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  • uwe sagt:

    Spätestens seit der WM wissen wir ja, das es auch ganz anders laufen kann………

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  • johann sagt:

    Der Kader ist nur am Anfang groß.Es werden sich bald Gruppen bilden dann ist das Trainerteam gefordert. Lassen wir mal sechs Spiele vorübergehen. Dann sehen wir weiter………..

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  • xXx sagt:

    Naja, so allesüberragend, finde ich den Kader jetzt nun auch wieder nicht. In der Offensive gab es ja eigentlich nur einen Tausch von Prinz/Pohlers zu Crnogorcevic/Bajramaj. Über eine wirkliche Knipserin, wie in den vergangenen Jahren immer, verfügt der FFC Frankfurt nach den Abgängen von Pohlers und Prinz nicht mehr. Da drängt sich schon die Frage auf, wer denn die Tore schießen soll? Denn die vorhandenen Stürmerinnen (Bajramaj, Crnogorcecic, Smisek, Huth und Landström) sind ja nun alles Spielerinnen, die für Tore relativ viele Chancen brauchen.

    Und wie verkraftet die Offensive der Frankfurterinnen überhaupt, dass der Fixpunkt des Teams -Birgit Prinz- nun nicht mehr dabei ist.

    Zudem haben sich alle neuen Spielerinnen noch nie längere Zeit auf hohem Niveau bewiesen. Und andere Spielerinnen, wie zwar schon lange bei größeren Teams dabei sind (Bajramaj, Huth) sind auf einmal nicht mehr nur Mitläuferinnen, sondern müssen auch mit Verantwortung übernehmen. Können sie das schon so konstant?

    Nebenbei natürlich auch eine weitere Frage, die ja hier schon angesprochen wurde: Wie gut ist der Teamzusammenhalt, wenn auf einmal die eine oder andere Nationalspielerin nur auf der Bank sitzt?

    Dazu kommen dann auch noch andere Fragen, die der FFC Frankfurt im Laufe der Saison positiv beantworten können muss: Wie haben die ganzen deutschen Nationalspielerinnen das WM-Aus mental verkraften können? Gibts da vielleicht noch Auswikrungen? Wie gut harmoniert das neue Team im Alltag überhaupt bei vielen neuen Spielerinnen, wichtigen Abgängen von langjährigen Leistungsträgerinnen und einer nur sehr kurzen Vorbereitung?

    Da gibts also sehr viele Fragen, die der FFC FRankfurt alles positiv beantworten können muss, insofern man wirklich wieder auf den Weg des Erfolgs zurück kehren will? Ob das so reibungslos klappt, da habe ich meine Zweifel.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Ich sehe hier schon einige Zweckskeptiker nach den ersten Spielen recht kleinlaut werden und von ihrer ursprünglichen Position abrücken!
    Allerdings sollte man das Bärenfell nicht zu früh verscherbeln wollen – der muss nämlich erst noch erlegt werden.
    Summasummarum, ich denke das der FFC Ff. eines der wenigen Beispiele wird, wo Geld doch Tore schiesst! 😉

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  • Winter sagt:

    @xXx
    …gute Überlegungen, mit denen ich d´accord gehe.
    Ich sehe auch hier schon viel Überschwang, an dem man durchaus scheitern könnte.

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  • Günni sagt:

    Na hoffentlich werden es nicht zu viele Zuschauer in Frankfurt, sonst sagt Frau Angerer, dass der Druck durch die vielen Fans zu groß war.

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  • Winter sagt:

    …“übrigens wird im Vatikan hektisch überlegt, ab man der Anfrage von S. Dietrich und der gesamten Frankfurter Mannschaft statt gibt und sie noch zu einer Audienz empfängt. Auch gibt es Überlegungen den Papst bei seinem Deutschland-Besuch persönlich in den Commerzbank-Tower einzuladen, um den Segen für die Saison zu erhalten“.
    Um es kurz zu sagen, hier schwimmt ein Verein schon auf einer ganz schön hohen Welle!!! Also einfach mal auf dem Teppich bleiben!

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  • Marcel sagt:

    Naja man kann sich das natürlich in die jeweilige Richtung (Pro Frankfurt,contra Frankfurt) schön reden.
    Doch wenn man mit diesem Kader nicht alle drei Titel holt dann muss am Ende wohl ziemlich viel falsch gelaufen sein.

    Wie es scheint verschmäht man mal wieder seine eigene Identität wenn ich von dem Foto davon ausgehe, oder erlaubt die Commerzbank nicht das Trikot mit dem „hässlichem“ Emblem zu „besuddeln“ ?

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  • waiiy sagt:

    kicker.de schreibt, dass Hingst geht. Man habe sich im gegenseitigen Einvernehmen getrennt. Sie will ins Ausland.

    Ich bin gespannt, wie das so in der Hintermannschaft aussehen wird, da ja Kim Kulig auch nicht so schnell zum Einsatz kommen wird.

    Ich bin auf die Rolle von Lira Bajramaj gespannt: 10 / Stürmerin / Außenspielerin? Hat da jemand aus den Testspielen schon Erkenntnisse?

    waiiy

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  • Schnappa sagt:

    Ich glaube nicht, dass wir in der Bundesliga eine große Überraschung erleben werden und der Meister NICHT aus Potsdam oder Frankfurt kommen wird. Dafür ist die Saison mit 22 Spieltagen zu lang, da kommt es auf Beständigkeit und Konstanz an. Da müsste innerhalb der Teams abseits vom sportlichen Geschehen schon einiges schief laufen. Daran arbeiten in letzter Zeit aber andere Vereine.

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  • berggruen1 sagt:

    Wolfsburg hat sich doch ganz gut verstärkt und sich auch die Toptorjägerin der Liga „geangelt“?!? Vielleicht wird es ja doch ein Dreikampf?

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  • Der Hamburger sagt:

    xXx spricht die beiden neuralgischen Punkte unserer Mannschaft an: Es gibt keine Stürmerin von Weltklasse oder internationaler Klasse mehr, die viele und auch entscheidende Tore schießt, und es gibt nur noch eine echte Führungsspielerin, nämlich Natze.
    Der Kader hat ohne Frage großes spielerisches Potenzial und hat Spielerinnen, die den Weltfußball der Frauen in den nächsten Jahren prägen können – allen voran Dzeni und Saki. Auch die Abwehr ist sehr stark. Ebenso wird ständig an der Weiterentwicklung unserer Spielkultur gearbeitet. Aber was wird im Straufraum vor dem gegnerischen Tor passieren? Wir haben bekanntlich mehrere Mittelfeldspielerinnen, die Tore schießen können, aber jede (Spitzen-)Mannschaft braucht doch auch mindestens eine torgefährliche Stürmerin. Wir haben jetzt keine Birgit und keine Conny mehr. Anna war eher als Ergänzungsspielerin zu uns gekommen und sollte sich erst einmal weiter entwickeln. Man kann nur wie Michele hoffen, dass sie den Druck aushält, ihre Unbekümmertheit und Offenheit behählt und mit viel Spielfreude auf dem Platz agiert.
    Das zweite Problem ist die fehlende Führunsspielerin unter den Feldspielerinnen nach Birgits Rücktritt. Sven hat neben Natze noch Saskia, Smi und KG als Führungsspielerinnen genannt, aber von der Persönlichkeit und zum Teil auch von den spielerischen Fähigkeiten ist es eigentlich keine der drei.
    Die Probleme mit dem Teamzusammenhalt schätze ich zunächst einmal geringer ein. Es wird eine ständige Rotation geben. In fast jedem Spiel werden unsere Trainer vermutlich drei Wechsel vornehmen und in verschiedenen Phasen der Saison wird mal die eine, mal die andere Spielerin mehr spielen.
    Lira wird wohl im linken offensiven Mittelfeld eingesetzt. Ich erwarte eigenlich,dass Sven und Kai ihren Spielstil umstellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ihr langes Ballhalten durchgehen lassen und ihre Kreativität und Intuition für das Passspiel nutzen wollen. Auch am Torabschluss (ud am Kopfball?) wird gearbeitet werden.

    PS: Lyon würde ich mir eher fürs CL-Finale wünschen – falls wir überhaupt so weit kommen.

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  • waiiy sagt:

    Der Hamburger Schrieb: „Lira wird wohl im linken offensiven Mittelfeld eingesetzt.“

    Das ist auch Potsdamer Sicht der letzten beiden Jahre echt verschenkt. Lira kann übrigens sowohl im Sturm als auch dahinter spielen, wenn man sie denn mal lässt. Und auf beiden Positionen kann sie Weltklasse sein. Und wenn sie weiter reift, kann sie auch die Mannschaft führen. Dazu braucht sie aber die Unterstützung des Vereins und der älteren Spielerinnen, die ihr nicht in den Rücken fallen dürften. Die Frage ist, ob diese die Größe dazu besitzen…

    waiiy

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  • FFFan sagt:

    Ist das die stärkste Mannschaft, die der 1.FFC Frankfurt jemals hatte? Vor zwei Wochen hätte ich das noch uneingeschränkt bejaht. Inzwischen steht aber fest, dass den hochkarätigen Neuverpflichtungen auch drei schwerwiegende Abgänge gegenüberstehen: Birgit Prinz ist ohnehin von keiner Spielerin eins-zu-eins zu ersetzen; dieser Verlust kann nur vom Kollektiv aufgefangen werden. Auch Ariane Hingst war ein wichtiger ‚Mosaikstein‘ des FFC-Spiels; warum der Verein mit ihr nicht verlängern wollte, ist mir unerklärlich. Jetzt darf wohl Behringer wieder in der Zentrale ran, zumindest bis Kulig wieder fit ist. Am meisten werden dem Team aber die Knipserqualitäten von Conny Pohlers fehlen; eine solche Effektivität vor dem Tor gibt es wohl kein zweites Mal (allerdings wäre es auch für sie schwer gewesen, die Leistung der vergangenen Saison zu wiederholen)!

    Dennoch bleibe ich bei meiner Prognose, dass Frankfurt diesmal der Topfavorit auf den Meistertitel ist!

    @ Der Hamburger:
    bitte nicht schon wieder diese leidige „Führungsspieler“-Diskussion! Erinnere dich an das, was Arsene Wenger zu diesem Thema sagt: „I don’t believe in leaders, I believe in good passers!“ Und mit letzteren ist der FFC ja wirklich reichlich gesegnet: allen voran natürlich Lira, Dzseni und Smi, aber auch alle anderen sind technisch sehr versiert.

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  • XQ sagt:

    Ich hoffe nur, dass weder Frankfurt noch Wolfsburg Titel holen. Die bekommen das Geld in den A…. geblasen.

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  • karl sagt:

    und Potsdam und Muenchen am besten auch nicht, wie waers mit Bad Neuenahr oder Leverkusen 🙂

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  • sodalith7 sagt:

    @ Günni

    Zu ihrem Kommentar passt dieses Statement von Angerer:
    „Torhüterin Nadine Angerer hat den Druck durch die „tollen Fans“ mitverantwortlich für das Viertelfinal-Aus der Nationalmannschaft bei der Heim-WM gegen Japan (0:1) gemacht.“

    http://j.mp/o4fLkz

    […] „Da hat es nicht gereicht, den Ball über drei Meter zuzuspielen, […]“
    Wenn sie das mal geschafft hätten …

    Für die kommende Saison hoffe ich, dass sowohl Frankfurt als auch Potsdam den dt. Frauenfußball gut und erfolgreich in der Championsleague vertreten.

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  • Lucy sagt:

    Jeder kann mit seinem Geld machen, was er will, so lange es nicht zu kriminellen Zwecken verwendet wird und jeder darf so viel Geld scheffeln, wie er will oder besser gesagt – wie er kann ! 😉

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  • Detlef sagt:

    XQ schrieb; „Ich hoffe nur, dass weder Frankfurt noch Wolfsburg Titel holen. Die bekommen das Geld in den A…. geblasen.“

    Glaubst Du wirklich, daß in Frankfurt und Wolfsburg Milch und Honig fließen, und jedem die gebratenen Hühnchen von selber in den Mund fliegen???
    Dem FFC Frankfurt hat man die 1,7 Millionen (scheint mir etwas wenig) sicherlich nicht aufgedrängt!!!
    Sie mußten sicher in mühevollen Gesprächen erhandelt werden!!!
    Kein Banker rückt ohne Gegenleistung so viel Geld raus!!!
    Also ist SiDi in der Pflicht, diese Leistungen zu erbringen!!!

    Und warum gönnst Du den WOB-Frauen nicht, daß sie von ihrem Verein sehr gut unterstützt werden???
    Nach den eher schlechten Beispielen wie HSV, Bayern und Köln, scheinen der VfL WOB und Bayer LEV es wirklich ernst mit dem FF zu meinen!!!

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  • Lucy sagt:

    Aber genau diese Clubs werden ja gemeinhin immer die „Plastikclubs“ genannt (Hoffenheim bei den Männern auch noch). Nur weil da eine große Firma dahinter steht, gönnt man ihnen einfach nichts ! 😉 Dabei ist es für mich total egal, ob das Geld jetzt von 1, 2, 3, 5 oder 10 Sponsoren kommt !

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  • waiiy sagt:

    FFFan schrieb: „was Arsene Wenger zu diesem Thema sagt: “I don’t believe in leaders, I believe in good passers!”“

    Arsenal war übrigens seit 2003/2004 nicht mehr Meister… 😉

    waiiy

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  • Fuxi sagt:

    Ich glaube – auch durch die Einkäufe des 1.FFC Frankfurt – ist die Liga insgesamt schwächer als letzte Saison, und es wird sich wieder mehr polarisieren. Gut, der HSV als Vierter war auch nicht gerade nah dran an den Top-3, aber ich glaube schon, dass der Abstand zwischen den Top-3 und dem Rest größer wird, die Abstände zwischen den Abstiegskandidaten und dem Mittelfeld aber kleiner. Und es ist ziemlich wahrscheinlich, dass
    1. Frankfurt, obwohl sie keinen wirklich überragenden Kader haben (u.a. Crnogorcevic, die ich als Spielerin/Spielertyp beim HSV nicht vermissen werde – und das heißt was!), vor allem nicht als Mannschaft, dennoch Meister wird, und
    2. der Ligadritte deutlicheren Abstand zu Meister und Vizemeister haben wird als letzte Saison.

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  • spocky sagt:

    Also es ist ja schön für Frankfurt, dass dort unter solchen fantastischen Bedingungen gespielt werden kann … Vor allem der finanzielle Rahmen ist ja wirklich super… Aber wenn ich mir die ganze Bundesliga ansehe, dann ist das mindestens eine „Zwei- bis Drei-Klassengesellschaft“ …
    Was sollen die Vereine machen, die nicht solche finanzielle Möglichkeiten haben …? Ich hoffe wirklich, dass die „kleinen“ Vereine trotzdem nicht aufgeben … Ich habe vor solchen Mannschaften viel mehr Respekt, die nur einen kleinen Geldbeutel haben und dann evtl. auch auf die jungen (unbekannteren) Spielerinnen setzen … Wenn nur Geld die Welt regiert … Na dann wird das bestimmt eine ziemlich langweilige Saison …

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  • Mini sagt:

    @fuxi:
    die frage ist wer sind denn die top-drei…ich glaub es wird keine top 3 geben..wenn man noch auf den FCR setzen kann.

    Ich wünsche mir dass es mehr BL Vereine gibt,die dem FFC ffm ein BEin stellen werden!!! Weil so wie Spocky meinte…es kann ja nicht sein dass Geld hier alles ist.

    UNd ich betone gerne wieder…NULL ZUKUNFT in 2-3j wird der der FFC ffm wieder ein Tief haben,weil sie einfach NULL Nachwuchs haben und ihre vermeintlichen Topspielerinnen in die Jahre gekommen sind.

    Aber solange es noch geldgierige Spielerinnen gibt,wird der FFC ffm so wieter machen können wie bisher.LEIDER!

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  • berggruen1 sagt:

    @Detlef: Volle Zustimmung! Kleine Ergänzung: Zumal es ja auch keinem Verein verboten ist, ebenfalls mit Banken (das Geld bei Frankfurt wird wahrscheinlich nicht von der Bank, sondern von der Versicherung kommen?), Versicherungen, Firmen und Privatleuten zu verhandeln!

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  • Lucy sagt:

    Was sollen denn Frankfurt und Potsdam machen ? Sollen sie ihr hart mit Sponsoren verhandeltes Geld mit allen teilen, nur weil die anderen es nicht schaffen, genug an Land zu ziehen ?

    Abgerechnet wird zum Schluß und nicht schon vorher. Gerade so Mannschaften wie Frankfurt stolpern doch gerne immer mal wieder über ihre ganzen „Stars“ 😉

    @Mini
    Soooo alt sind die Frankfurterinnen nun auch wieder nicht. War schon schlimmer.

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  • Michele sagt:

    @Mini
    Ich verstehe deine Kritik überhaupt nicht. Mit dieser Mannschaft wird der FFC über Jahre in der Spitze der Bundesliga spielen. Warum sollen sie keine Zukunft haben? Der Nachwuchs ist in Frankfurt viel besser, als viele glauben. Vielleicht ist es aber auch nur der Neid, dass andere Vereine nicht solche Möglichkeiten haben.

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  • intersoccer sagt:

    Ich denke auch, es ist absurd Vereinen vorzuwerfen, dass sie gute Sponsoren haben. Das ist absolut notwendig für eine professionelle Liga. Und ja, dafür braucht man auch Geld und kann nicht nur mit paar kleinen Geldgebern wirtschaften. Wenn ich die Internetseiten z. B. von Freiburg, HSV, Leverkusen anschaue, kann ich mich nur noch ärgern. Kaum Aktualisierungen und außerdem muss man auf den Seiten erst mal auf die Suche nach den Frauen gehen. Ein guter Artikel dazu:

    Da lobe ich mir professionelle Vereine wie Turbine, FFC und auch Wolfsburg!

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  • Pit sagt:

    Ich habe mir heute mal die Listen beim DFB angeschaut,wo man nachlesen kann,wer für gewisse Lehrgänge und Leistungstests eingeladen wurde.Bei U15/16/17/19(20) habe ich gerade mal 1Jugendspielerin von Frankfurt entdeckt. wie kann man,wenn man über ein so großes Budget verfügt,den Nachwuchs so vernachlässigen? Es kann doch nicht sein,dass die 1. Damen mit goldenen löffeln gefüttert werden und keinen Wert auf die Jugend gelegt wird. Ich bewundere den sportlichen Erfolg von den 1. Damen,aber meine Hochachtung und Respekt gehören den anderen kleineren Vereinen,die die Talente mit viel einsatz und wenig Geld ausbilden und fördern.

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  • Antje sagt:

    Wie wäre es denn, wenn die Natio nur aus maximal drei bis vier Spielerinnen pro Verein zusammengestellt werden dürfte?

    Das ist mein Vorschlag an den DFB.

    Ich glaube, die gesamte Buli würde sich neu sortieren und die sportliche Seite geriete viel deutlicher in den Vordergrund.

    Ich weiß, ich bin eine Träumerin, aber so stelle ich mir spannende Ligen und letztlich kämpferischere Spiele vor.

    Noch ein Vorteil: Frau Neid (oder wer auch immer) müsse die Vereine regelmäßig besuchen und genauer auf Spielqualität einzelner Akteurinnen achten. Und das immer wieder! Yeh.

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  • Frieda sagt:

    @ Antje
    Entschuldigung, aber der Vorschlag ist völliger Schwachsinn!
    Es ist doch ganz normal und in jedem Sport so, dass die besten Mannschaften den Großteil der Nationalmannschaft stellen. Manchmal sind Vereine dabei aus irgendeinem Grund dominant, manchmal mit Recht, manchmal ohne.
    Aber weißt du was passieren würde, wenn Potsdam, Frankfurt, Duisburg und Wolfsburg nur Spielerinnen stellen dürften? Sie würden noch gezielter Nationalspielerinnen aus dem Ausland einkaufen. Denn warum soll ich die Jugend fördern, wenn sie eh nicht im Nationalteam spielen dürfen?

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  • uwe sagt:

    Wolfsburg hab ich die letzten Jahre immer auf der Rechnung gehabt was Meisterschaft bzw.CL Platz angeht.Weil sie immer schon eine gute Mannschaft hatten. Aber irgendwie schaffen sie es immer wieder alles niederzureissen was sie sich aufgebaut haben. Letzte Saison, Heimsiege gegen Frankfurt, Potsdam und Duisburg um dann Auswärts in Lev. oder Essen zu verlieren.
    Meister dieser Saison wird Frankfurt oder Potsdam.

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  • Antje sagt:

    Die Entschuldigung nehme ich an. 😉

    Dennoch finde ich es berechtigt sich mit der sportlichen Seite zu beschäftigen. Oft rutschen die Diskussionen ins Finanzielle ab. Vereinspolitiken werden verkündet, gefährliches Halbwissen über Hintergründe verbreitet. In manchen Beiträgen lese ich über Spielerinnen, da wissen die Autoren mehr und genau, was gedacht wurde und wie sich in Zukunft entschieden wird. Es ist nicht selten interessant, doch frage ich mich, woher das Wissen kommt?

    Ich wollte lediglich eine (meine) Vision von Veränderung mitteilen. Warum nicht einmal etwas phantasieren?

    Aber Vorsicht – es könnte Spaß machen!

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  • Frieda sagt:

    Wenn ich träumen würde, würde ich eine Trainerin aus dem Ausland herbei träumen. Eine, der man nicht Vereinsdünkelei vorwerfen kann und die weil sie von außen kommt einen erfrischend anderen Blick auf die Bundesliga und so hat.
    Pia Sundhage tut den US-Frauen unheimlich gut, Carolina Morace tat bis zur WM den Kanadierinnen gut, was John Herdmann in Neuseeland leistet ist unglaublich und diese Liste könnte man weiterführen.
    Trainer aus dem Ausland sind nicht immer die Lösung, aber in der Situation, in der sich der Deutsche Frauenfußball momentan befindet vielleicht ein guter Weg.

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  • Antje sagt:

    Danke Frieda!

    … mir gefällt, wovon du träumst.

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