Birgit Prinz beendet Karriere

Von am 12. August 2011 – 11.47 Uhr 46 Kommentare

Deutschlands Rekordnationalspielerin Birgit Prinz wird ihre Karriere nicht fortsetzen. Dies gab die 33-Jährige Stürmerin von Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt auf einer Pressekonferenz bekannt.

„Fußball ist eine der größten Leidenschaften in meinem Leben, deshalb ist es mir schwer gefallen, das Kapitel zu beenden“, sagte Prinz, die bereits nach dem WM-Aus ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt hatte.

Angekündigter Rücktritt
Zuletzt hatte sie beim 1. FFC Frankfurt noch einmal das Traininga aufgenommen, doch ihre Nicht-Teilnahme am Trainingslager im polnischen Posen hatte den Rücktritt bereits angekündigt. „Ich habe die Entscheidung bewusst und gut überlegt getroffen und nicht aus der Emotion nach der WM heraus.“

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Richtiger Moment
Es fühle sich „nach dem richtigen Moment an, da meine Motivation, die eigene und berufliche Zukunft weiter voran zu treiben, immer größer geworden ist und das Leben als Profisportlerin zu viel Zeit und persönliches Engagement benötigt, um dies in befriedigender Weise nebeneinander gestalten zu können.“

Birgit Prinz

Birgit Prinz beendet ihre außergewöhnliche Karriere © fussballpics.de

Erfolgreichste Fußballerin der Welt
Prinz ist bis heute die erfolgreichste Fußballerin der Welt. Mit der Nationalmannschaft wurde sie 2003 und 2007 Weltmeisterin, sie nahm an fünf WM-Endrunden teil ist ist immer noch mit 14 Treffern erfolgreichste WM-Torschützin.

Zwischen 1995 und 2009 wurde sie zudem fünfmal Europameisterin, dazu neunmal Deutsche Meisterin und elfmal DFB-Pokalsiegerin. Viermal wurde sie in der Bundesliga Torschützenkönigin.

Lobeshymnen
FFC-Manager Siegfried Dietrich bedauert die Entscheidung: „Nach nun über einem gemeinsamen Jahrzehnt mit vielen großartigen Erfolgen, aber auch so manchem Tiefschlag, möchte sich der gesamte 1. FFC Frankfurt bei Birgit Prinz für die überaus gute Zusammenarbeit bedanken. Birgit war maßgeblich an unseren Erfolgen beteiligt und wir wünschen ihr für ihre berufliche und private Zukunft alles erdenklich Gute. Sie war der Prototyp einer aufrichtigen, ehrlichen, angemessen kritischen und immer mannschaftsdienlichen Offensivspielerin, die auf dem Platz oft den Unterschied ausgemacht hat.“

Prinz bleibt dem Sport erhalten
Nach der Verabschiedung aus dem Leistungssport wird Prinz nun ihre Profession als Sportlerin und Diplom-Psychologin weiter entwickeln und auszubauen. „Dabei werde ich in neuer Funktion u. a. am Institut für Performance-Psychologie in Frankfurt dem Sport erhalten bleiben, um andere Talente und Athleten/-innen in ihrer persönlichen und sportlichen Entwicklung zu unterstützen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

46 Kommentare »

  • Antje sagt:

    … zu verstehen, aber dennoch traurig!

    Alles Gute!

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  • Jennifer sagt:

    Schade.Alles.Gute.Birgit!

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  • Iche sagt:

    hätte ich nicht gedacht, auch wenn es sich angedeutet hatte, ein paukenschlag!!!

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  • Claudi9 sagt:

    Sie wird dem Frauenfußball fehlen!
    Wünsch ihr alles Gute!

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  • defense2 sagt:

    hoffe ja, sie bleibt dem FF in anderen Funktionen noch lange erhalten!
    Solche MENSCHEN (!) werden dort gebraucht!

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  • Michele sagt:

    Danke, für eine einzigartige Karriere. Du wirst uns sehr fehlen. Ich wünsche dir für deine persönliche und sportliche Zukunft alles Gute!!!!

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  • Minimize sagt:

    Wieso sollte sie dem FF fehlen???

    Es war an der Zeit den Platz zu räumen und die Nachkommen ranzulassen. Es musste so oder so ein Umbruch stattfinden!!! Und dafür war es einfach nötig..

    Was nicht heißen soll,dass ich nicht sehe was sie für den FF getan hat.Das darf keiner bezweifeln – für immer eine einzigartige Karriere.

    Und jetzt kommt die nächste Generation..so ist das nun mal.

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  • fribu sagt:

    Endlich!

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  • suplo sagt:

    ICH verneige mich vor den Leistungen dieser Frau – auf dem Platz und daneben war, ist und wird sie hoffentlich noch lange ein Vorbild für viele Generationen bleiben.

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  • berggruen1 sagt:

    „Wir werden Birgit Prinz als Spielerin im Rahmen eines Saison-Heimspiels des 1. FFC Frankfurt offiziell verabschieden.“ (Quelle: Homepage Frankfurt)

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  • sunny26 sagt:

    Nun ist es doch passiert 🙁 Birgit beendet ihre beispiellose Karriere. Find´s sehr schade aber auch bewundernswert von ihr.
    Wünsch Dir alles Gute auf deinem weiteren Lebensweg und danke für klasse Fußballspiele.

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  • Krischan sagt:

    Vor den Leistungen dieser großartigen Frau verneige ich mich.
    Sie ist gereift mit den Jahren, hat mit viel Emotionen auf der Pressekonferenz zur WM ihre Position dargelegt und trotz der wartenden Tränen diese nicht gezeigt. Um keinen unter Druck zu setzen. Diesen machte sie sich selber schon oft genug.

    Für ihre Zukunft wünsche ich Ihr viel Gesundheit, Kraft und Durchblick, so wie auf dem Platz. Mein Wünsch ist es, sie würde die Trainerlizenz machen und irgendwann einmal der Couch der Nationalmannschaft sein.

    Alles Liebe Dir Biggi! Bist eine tolle Frau!

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  • johann sagt:

    Die FIFA ist jetzt daran, ich bin gespannt. Schade gerade jetzt wäre Prinz in Form gewesen. na ja so jetzt hat Sie Frau Neid leicht gemacht,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, Alles Gute im weiteren ?

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  • Antje aus London sagt:

    So lange ich denken kann ist der deutsche Frauenfussball mit dem Namen Birgit Prinz verbunden. Neben ihren sportlichen Leistungen wird Birgit mir vor allem fuer ihren aufrichtigen und erfrischenden Umgang mit dem Thema Berühmtheit im Sport in Erinnerung bleiben.
    Ich weiss aus eigener Erfahrung im Hobbybereich, wie viel Selbstdisziplin und Aufwand es erfordert, um sich nach Verletzungen wieder zurück zu kämpfen und das Leistungsniveau zu halten. Daher kann ich gut nachvollziehen, dass man als Profisportlerin irgendwann einen Schlussstrich ziehen muss.

    Alles Gute für Deine berufliche und private Zunkunft. Ich hoffe Du bleibst dem Sport erhalten!

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  • FFFan sagt:

    Respekt und Dank für eine der größten Karrieren im Fußball, ja im Sport überhaupt! Ich hoffe, dass sie von FFC und DFB angemessen verabschiedet wird. Ohne den Gremien des DFB vorgreifen zu wollen, schlage ich vor, sie als zweite ehemalige Spielerin (nach Bettina Wiegmann) zur Ehrenspielführerin der Nationalmannschaft zu ernennen. Ich halte das ehrlich gesagt sogar für selbstverständlich!

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  • XQ sagt:

    Frau Prinz erspart sich weitere Demütigungen. Qualitativ hätte sie eigentlich schon nicht mehr zur WM gedurft, da gab es weitaus bessere. Insofern war der Schritt nur logisch. Vergessen sollte man aber auch nicht die Zeit, als die Natio von einer Prinz lebte und durch ihre Tore Titel einfuhr. Und dafür sollten wir ihr danken.

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  • jochen-or sagt:

    Schade!

    Sie hätte – mehr als alle anderen – einen würdigeren Abschied aus einer ungetrübten Situation verdient.

    Ich werde sie auch als Mensch vermissen und hoffe, dass sie in irgendeiner Funktion dem Frauenfußball erhalten bleibt.

    Vielen Dank, liebe Birgit, für die vielen schönen Momente, die Du mir beim Zuschauen auf dem Feld und auch nachher beim Zuhören bei Deinen Interviews geschenkt hast.

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  • Jens sagt:

    Respekt Birgit Prinz.
    den richtigen Zeitpunkt für eine so einschneidende Entscheidung zu finden ist schwer, sehr schwer. Alle Ratschläge von aussen sind schön und gut. Woran erkennt man den jenigen in seinem Umfeld der es wirklich ehrlich meint? Man kann und muss diese Entscheidung selbst treffen.
    Sie hat unheimlich viel für den Frauenfussball in D und in der Welt getan. Schade das sie bei der WM nicht die Rolle spielen konnte die ihr alle Fussballfans (ausgenommen Reporter & Presse) zum Abschluss ihrer Karriere gewünscht hätten. Schade auch das Frau Neid ein gewisses Feingefühl gefehlt hat ihr einen besseren Abgang zu geben.
    Hätte sie vor der WM ihren Rücktritt bekannt gegeben (keiner hätte es ihr übel genommen. Hätte , wäre , wenn … den Zeitpunkt zu finden ist schwer …
    Reporter und Presse tragen eine massive Mitschuld. Alle sogenannten Fussballreporter haben vor der WM nur von Birgit Prinz gesprochen, eine Frau die nie gern in der Öffentlichkeit gestanden hat.
    Nicht nur die Mannschaft war über diesen Medienrummel erstaunt. Die Presse und TV waren dazu meines Erachtens spärlich auf das Ereignis vorbereitet. Wenig Hintergrundwissen , wenig Fachwissen.
    Aber das ist nur meine ganz Meinung …

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  • Pmm... sagt:

    Es ist wie auf einer Beerdigung.
    Vom sportlichen Leben dieser aussergewöhnlichen Person bleibt nur noch
    Statistik und Erinnerung. Leider können wir nicht mehr mit ihr mitleben. So wie sie geht, ists wie ein tragischer Unfall. Sie geht jetzt in ein anderes Leben.

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  • Gabriele sagt:

    Na endlich!

    Die Presse hatte eine sehr deutliche Schlagzeile parat:
    „Neid hat das Karriereende von Prinz beschleunigt“
    Doch meiner Meinung nach leider nicht schnell genug.

    Erinnert das nicht an den Fußballer B.?!

    Ohne Prinz bei der WM … vielleicht wäre das Halbfinale …
    Aber so oder so: Erbarmungslos, mit oder ohne langsame Prinz, körperlich und gedanklich, gegen Trainerin!!!

    Prinz hatte nicht den Schneid, rechtzeitig aufzuhören. So viele andere fanden früher aber den Mut.

    Ohne Weltfußballerin zu sein…

    Der würdelose Abgang von Prinz hinterlässt schalen Geschmack.
    Meine Verneigung vor Ariane Hingst. Die eine gute, wenn auch zu kurze Leistung bei der WM zeigte. Danke!

    Danke an die Spielerinnen, die ohne fiesen Presserummel gegangen sind…
    Euch, genau Euch, werden wir nicht vergessen.
    Danke, dass Eure Vorbildwirkung für eine neue Generation im Frauenfußball steht.

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  • Ulf sagt:

    Nicht der Abgang von Birgit Prinz ist würdelos, sondern Ihr respektloser Kommentar.

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  • XQ sagt:

    @Jens.
    Welchen Abgang meinst du? Birgit Prinz hätte nie in das Aufgebot für die WM gedurft. Das wäre aber der erste Affront gegen sie gewesen. So hat die Neid auf etwas gehofft, was, wie wir im Nachherein wissen, nicht gut ging. Die einzige Lösung wäre eine Verletzung gewesen oder eine Absage von Prinz selbst.
    Nur als Anmerkung; ich habe auch meine Zweifel an der Kompetenz von Frau Neid, habe sie zur WM-Zeit, als viele noch an einen Titel glaubten vorsichtig geäußert (siehe Archiv BRDvs Frankreich). Aber die Neid konnte nicht anders, sie musste Birgit Prinz zur WM mitnehmen, oder siehe oben. Ein wenig Ballack kommt da schon durch…

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  • Pmm... sagt:

    Es war nicht nur Birgit schwach, sondern auch die Mannschaft einschließlich SN. Nur Birgit befand sich in einer exponierteren Stellung, die SN mit ihrem kläglichen Feingefühl, in ein Desaster für den deutschen FF verwandelte.
    Es spricht für Birgits ausergewöhnliche Fähigkeit sich jetzt frisch motiviert neuen Aufgaben zuzuwenden.

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  • anne sagt:

    Mal wieder….. dieses Zerreissen von Birgit Prinz. Ich finde es eine bodenlose Frechheit jetzt zu lästern und sie ins negantive Licht zu stellen. Gerade einige Kommentare hier sind würdelos und für mich zeugt das von keinerlei Fachkompetenz!!!! Es wollen hier einige nur mitpöbeln.
    Birgit hat sehr viel für den Frauenfußball getan und hat alle Hochachtung verdient. Danke für die Schönen Spiele!
    Ich hoffe, dass sie dem Frauenfußball (vielleicht neben Bettina Wiegmann oder Maren Meinert oder Steffi Jones) erhalten bleibt.

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  • XQ sagt:

    @Pmm.
    Stimmt so nicht. Birgit Prinz lebte nie vom technischen, sondern stets vom körperbetonten Fußball. Und der hat seine Grenzen, spätestens im höheren Fußballerinnenalter. Diese Grenzen muss sie erkennen. Wie gesagt, in dieser Position verteidige ich die Neid. Nur das WIE der Demontage fand ich […]. Obwohl, in der letzten Saison hat Frau Prinz selbst bei Buli-Spitzenspielen nicht mehr mithalten können, d. h. herausragen können.
    Was ihre Verdienste für den Welt-FF in keinster Weise schmälern soll!

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • OK sagt:

    vielleicht waren es auch nur ein paar kommentatoren zu wenig, die birgit prinz zum weitermachen ermuntert haben. der frauenfussball wird es verschmerzen können, es gibt ja genug frauen, die längst das spielerische niveu von birgit erreicht haben, aber dem sport fehlen die charaktere, nicht die glamour-girls oder boys. menschen mit rückrat, die deutlich zeigen, das sie nicht jeden unsinn mit sich machen lassen. das war und ist neben ihrer leistung für den frauenfussball birgit prinz` wichtigster beitrag.

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  • render sagt:

    @XQ, @Gabriele
    Das Problem bei der WM war nicht Birgit sondern Frau Neid bzw. die Position von BP. Birgit war nicht mehr die torgefährlichste letzte Saison, aber eine sehr gute Vorbereiterin. Also nicht in der Spitze aufzustellen sondern im Mittelfeld. Bei der EM hat sie doch auch da gespielt und Inka hat die Tore gemacht. Habe ich bis heute nicht verstanden wieso Birgit bei der WM Sturm spielen sollte.

    Hut ab vor Birgit Prinz, sie ist eine grossartigen Persönlichkeit, ich werde die Pressekonferenzen mit ihr vermissen!

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  • Svensson sagt:

    „Birgit war nicht mehr die torgefährlichste letzte Saison, aber eine sehr gute Vorbereiterin. Also nicht in der Spitze aufzustellen sondern im Mittelfeld. Bei der EM hat sie doch auch da gespielt und Inka hat die Tore gemacht. Habe ich bis heute nicht verstanden wieso Birgit bei der WM Sturm spielen sollte.“ – Render

    Same here! I don’t understand that at all.

    I got very suprised when I saw that:
    a) Grings and Prinz were separated.
    b) Both were positioned on top.
    c) C.O. da Mbabi were positioned at „Prinz position“ (good first game but not the rest).
    d) Neid never took da Mbabi off the pitch (in the games against Nigeria, France and Japan) and gave Birgit an opportunity to play with Grings.

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  • Jennifer sagt:

    Bei Birgit Prinz werden immer wieder gern die Tatsachen verdreht. Sie war eine der erfolgreichsten Spielerinnen der Welt und trotzdem wird ihre letzte Saison bemängelt. Dabei hat sie mit dem 1.FFC Frankfurt eine hervorragende Saison gespielt. (und ich bin kein Frankfurt-Fan, kann das aber neidlos anerkennen).

    Dann muss man die Zahlen sprechen lassen:
    Saison 2010/11 (Birgit’s jetzt letzte Saison)

    Torjägerinnen

    1. Conny Pohlers mit 25 Toren in 956 Spielminuten
    den zweiten Platz haben sich Birgit Prinz 23/1540, Kerstin Garefrekes 23/1720 und Inka Grings 23/1710 geteilt.

    Wie man hier davon sprechen kann, dass Birgit in ihrer letzten Saison nicht mehr torgefährlich war, ist mir schleierhaft.

    Verständliche Entscheidung von Birgit. Jedoch schade! Alles Gute, Birgit!

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  • Jennifer sagt:

    Die Rücktrittserklärung im Wortlaut wurde hier veröffentlicht:

    http://j.mp/qttEiv

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  • KarlMai sagt:

    Danke für alles.

    Respekt für alles.

    Und alles Gute für die weitere Zukunft.

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  • laasee sagt:

    Respect for Birgit and her achievements.

    It is sad that a great footballer ends her career on a low point.
    The full blame for that is with Frau Neid and the DFB.
    At WM, Birgit should have been played in a free role as support for Inka. But Neid got it wrong.
    Neid preferred da Mbabi?

    Best wishes for Birgit and her future.

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  • uwe sagt:

    Eine der ganz grossen Fussballerinnen verlässt die Bühne.
    Das ist Schade.
    Sie möchte ja jetzt beruflich durchstarten,hoffentlich mit genau so viel Erfolg wie sie als Sportlerin durchgestartet ist.

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  • Svensson sagt:

    It is sad that Birgit Prinz will not be playing anymore.

    I do not think Germans understand the important role she has had for the national team outside Germany.

    It is well known (in other countries) that the Germans do not like to speak English. But Birgit speak good english.

    For this reason, international journalists have turned to her and she has been responsible for much of the image of the German national team.

    There is no other German player who have had the huge pressure and attention that Birgit has had to endure. And she has done it so well for such a long time.

    Hopefully she will continue to be part of Frankfurt’s team and share her knowledge and experience to other players. It is invaluable.

    I take my hat off!

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  • Svensson sagt:

    I think it’s age racism against players in Buli.
    Players who are 30 + get a lot of critical comments just because of their age. I do not know how many times I’ve read in forums that the older players should move on and make way for younger talent.

    Why?!

    There are 12 teams in Buli with about 20 players each = there are plenty of opportunities to play and develop. Kim Kulig is a good example of that.

    Bundesliga need the older players.
    The young players need to play AGAINST such quality.
    They need to be exposed to such competition to develop and become really good.

    I hope that the other national team players around 30 years will continue to play even if they leave the national team. The players in BuLi need them!

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  • Der Hamburger sagt:

    Good comments, Svensson. There is even a cult of youth („ein Jugendwahn“) at Turbine Potsdam. Also, it is often said that Germans are highly envious. That may be another factor in derogatory and belittling remarks about extraordinary individuals such as Birgit. Unfortunately, I have to cite again Turbine Potsdam as an example of German „Neidgesellschaft“.

    PS: Are you Swedish or English? It´s great to have people from other countries like you or laasee or Germans abroad like Antje in London or Rainer in Sweden on a German women soccer blog. Welcome!

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  • Mika sagt:

    @Svensson and Hamburger:

    With all due respect to Birgit — her great career and her enormous class as a player and a person — I must say that I understand the so-called youth-cult to an extent. It is inevitable that football will get faster and more challenging with every new generation. This is partially because of improved training and youth work, and partially just the same effect that continually causes records in athletics to be broken.

    It does not mean that ‚old‘ players are no longer valuable. Of course there are some examples of players in their late 30s who can still more than hold their own. And nobody should dispute the value of experience, which older players can impart on their young counterparts.

    But the fact is that betting on young players has been yielding results at all levels of the game. Examples from Germany may include the men’s national team, or Dortmund last season, or also Turbine. (After all, something seems to be working for them.) And more and more, at this level, it is all about the results.

    This won’t be a popular post. But everybody seems so mystified about this trend, while it makes sense to me. It doesn’t mean that I think it’s a good thing, but I wouldn’t be surprised if it became increasingly rare for players to keep playing past 30.

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  • Mika sagt:

    @Hamburger:

    Die ‚Neidgesellschaft‘ erkenne ich eher bei Ihnen. Nämlich Neid auf Potsdams Erfolge 😛

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  • WalesGER sagt:

    zunächst mal
    DANKE Birgit für all die grossartigen JAHRE und SPIELE und TORE, die Du im Laufe Deiner Karriere uns und allen Fussballfreunden und auch Frauenfussball-meckeren gezeigt hast! Und es war eine Ehre mit und gegen Dich zu spielen 😉

    zu diesen Kommentaren vor mir insbesondere den Negativen Kommentaren von wegen „endlich“ und „wie schlecht sie doch war und garnicht mit zur WM gedurft hätte…“
    diese Art von Kommentar ist unagebracht und respektlos gegenüber einer derartigen Fussballspielerin und ihrer beispiellosen Karriere..denn egal was man über die letzten 2-3 Monate (WM und Vorbereitung) denkt….FAKT ist, dass sie eine bespiellose Karriere im Deutschen Frauenfussball hatte…. und die WM ist nunmal vorbei….und wer da alles so schlecht war..wollen wir hier doch garnicht erst anfangen mit!!!

    Im übrigen sollten alle diejenigen, die solche Kommentare abgeben die Rücktrittserklärung von Brigit im Wortlaut lesen (Danke an Jennifer)
    Birgit ist und war immer ehrlich -insbesondere zu sich selbst..und bereits nach der EURO 2009, wo es im übrigen nach langer verletzungspause auch erstmal im Turnier nicht so gut für sie lief- hatte sie bereits gesagt, dass sie zwar gerne an der WM 2011 im eigenen Lang teilnehmen will, wenn sie noch fit ist und die BT sie auch noch will, aber nicht um jeden Preis! demnach war es so oder so für mich und alle die Birgit ein bißchen kennen oder über die Jahre beobachtet haben klar, dass nach der WM zumindest in der Natio auf jeden Fall, im Verein zu 75% wahrscheinlich auch Schluss sein würde! Also auch ohne die Ereignisse rund um die WM, angesichts Ihres „Alters“ und ihrer langen Fussballkarriere keine Überraschung! Und ich finde im übrigen, JETZT einen Schlussstrich zu ziehen viel würdevoller als noch auf Biegen und Brechen weiterzumachen als eine Art „Edeljoker“ (dass kann auch schnell als „witzfigur“ wie so manch männlicher Bundesliga und ex-natiospieler enden)
    DANKE BIRGIT
    und ALLES GUTE!
    🙂

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  • Der Hamburger sagt:

    @ Mika:

    Gute Gegenargumente, Mika. Neidisch bin keineswegs auf die großen Erfolge von Turbine und die sportliche Pionierarbeit von Bernd Schröder. Ich habe eher an den Neid auf das „Frankfurter Geld“, die noch höheren Zuschauerzahlen und an den häufig mangelnden Respekt für die noch zahlreicheren Erfolge des FFC gedacht.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Der Hamburger

    Es ist doch normal, wenn Erfolge geraume Zeit zurückliegen, diese weniger gewichtet werden als die aktuellen, und da hat halt TP (noch) die Nase vorn! Das hat nichts mit mangelnden Respekt zu tun!

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  • Lucy sagt:

    Es ist doch echt nicht zu fassen…

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  • Detlef sagt:

    Ist schon etwas daneben, wenn sich hier (im Birgit Prinz Fred) Frankfurt-Fans und Potsdam-Fans gegenseitig ihre Erfolge vorrechnen!!!
    Also zurück zum Thema; Birgit Prinz hatte einen großen Anteil an den vielen Frankfurter Erfolgen!!!

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  • wfm sagt:

    Schön dass einige bestrebt sind zum Thema „Birgit Prinz“ zurückzukehren.
    Nur eine kleine Ergänzung zur Leistung von BP (und damit nicht zuletzt auch zur Berechtigung sie in der Kader für die WM zu berufen) in der vergangenen BL-Saison. Zählt man die Assist hinzu, war sie sogar mit Abstand die effektivste Spielerin. Sie hat neben ihren 23 Toren auch noch 17 Assists auf ihrem Konto, das ist mehr als jede andere Spielerin, Inka Grings und Conny Pohlers haben z.B. jeweils nur 5 zu verzeichnen. (Quelle soccerdonna.de)

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  • Svensson sagt:

    Der Hamburger sagt:
    Sonntag, 14. August 2011 um 16.54 Uhr

    „PS: Are you Swedish or English? It´s great to have people from other countries like you or laasee or Germans abroad like Antje in London or Rainer in Sweden on a German women soccer blog. Welcome!“

    ————–
    @Der Hamburger

    Thank you! 🙂
    I’m Swedish, a native of Stockholm.
    And my alias is my real name. A very common surname here.

    Take care of you all!

    – Svensson

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  • Michael sagt:

    Die größte Stärke von Birgit Prinz war, wie sie mit ihren Schwächen umgegangen ist: mit ihrer Mißgelauntheit, sobald eine Fernsehkamera auf sie gerichtet war, mit ihrer Unlust, den nötigen Werbe-Schnickschnack mitzumachen (bzw. eher über sich ergehen zu lassen), mit ihrer schonungslos kritischen Haltung sich selbst und ihrer Leistung gegenüber (immer, ohne Abstriche!), mit der undiplomatischen Geradheit und Direktheit in allen ihren öffentlichen Äußerungen. Das hat sie angreifbar und verletzbar gemacht – wie sie dann allerdings in ihren beiden letzten PKs damit umgegangen ist (während sie auf der Zeil noch unfreiwillig als 3-Meter-Werbeikone prangte), das macht ihr niemand mehr nach.

    Einmalig. Nicht wiederholbar.

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