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Frankfurt verlängert Vertrag mit Dietrich

Von am 10. August 2011 – 13.17 Uhr 27 Kommentare

Frauenfußball-Bundesligist 1. FFC Frankfurt und Manager Siegfried Dietrich haben eine Fortsetzung der gemeinsamen Arbeit bis zum 30. Juni 2015 beschlossen.

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Der FFC-Vorstand verlängerte den bis zum 30. Juni 2012 gültigen Managervertrag vorzeitig um drei weitere Jahre.

Bundesliga professionalisieren
Dietrich erklärt: „Ziel muss es sein, dass wir uns auch in den nächsten Jahren an den bisherigen Erfolgen unserer noch jungen Vereinsgeschichte messen. Nicht zuletzt auch durch die verpasste Olympia-Qualifikation gilt es für die Bundesligaklubs, mit nachhaltigen Professionalisierungsmaßnahmen und attraktiverem Wettbewerb ein deutliches Signal zu setzen.“ Mit der wertvollen Unterstützung des DFB und der neuen allgemeinen Wahrnehmung des Frauenfußballs müsse esgelingen, die höchste deutsche Spielklasse in der Welt des Sports von Saison zu Saison besser zu positionieren.

Jugendarbeit intensivieren
„Da stehen wir zusammen mit den anderen Bundesligavereinen in einer großen Verantwortung“, so Dietrich. Darüber hinaus soll die „bisherige Philosophie bei der Orientierung unseres Erstligateams weiterleben und mit noch intensiverer Jugendarbeit auch den Nachwuchs-Anforderungen gerecht werden.“

Siegfried Dietrich

Siegfried Dietrich wird bis 2015 die Geschicke des 1. FFC Frankfurt bestimmen © Frank Scheuring

Garant für positive Entwicklung
FFC-Vorsitzender Bodo Adler erklärt: „Der Vorstand des 1. FFC Frankfurt freut sich außerordentlich, dass wir die Verträge mit Siegfried Dietrich und SIDI-Sportmanagement frühzeitig um weitere drei Jahre bis zum Jahr 2015 verlängern konnten. Die immer wieder langfristige Ausrichtung der bisher sehr erfolgreichen Zusammenarbeit bedeutet für uns viel mehr als sportliche und wirtschaftliche Planungssicherheit: Siggi Dietrich ist als Manager und Investor des 1. FFC Frankfurt der Garant für eine positive Entwicklung des Gesamtvereins.“

Vermarktungsrechte weiterhin bei SIDI-Sportmanagement
Ebenfalls bis zum 30. Juni 2015 verlängert wurde der Pachtvertrag zwischen dem 1. FFC Frankfurt und SIDI-Sportmanagement, mit dem Siegfried Dietrich dem 1. FFC Frankfurt eine hohe jährliche Pachtsumme für die Überlassung der kompletten Vermarktungsrechte des Klubs garantiert. SIDI-Sportmanagement und der erfolgreichste deutsche Frauenfußball-Verein arbeiten bereits seit der Vereinsgründung im Jahr 1998 in dieser Form sehr eng zusammen.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

27 Kommentare »

  • Pmm... sagt:

    Nein sowas unglaublich!
    Kriegt der denn nicht die Nase voll?
    Isser nicht schon zu alt?
    Warum immer der!?

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  • berggruen1 sagt:

    Warum nicht er? Wenn nicht er, wer dann?
    So weit ich es in den Annalen lesen konnte, war die Zusammenarbeit erfolgreich und der Verein hat, auch pekuniär, von der Zusammenarbeit profitiert. Selbst zu einer Zeit, als der Frauenfußball noch in den Kinderschuhen steckte.

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  • Ludmilla sagt:

    Da Herr D. ja der FFC ist, hat er wie in den letzten Jahren seinen Vertrag weiter mit sich verlaengert. So wird Herr D. weiterhin selbstherrlich und unkontrolliert […]fuehren koennen. Und die Fussballwelt muss weiterhin seine Selbstdarstellungsaktivaeten ertragen.
    Eigentlich ist die Frauenfussballwelt fuer einen Mann mit diesen Faehigkeiten viel zu klein geworden … Er hat sich fuer HOEHERES empfohlen.

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Lechner sagt:

    Glückwunsch an den FFC. Der gesamte Frauenfußball, natürlich insbesonders der FFC Frankfurt, profitieren von der professionellen Arbeit Dietrichs. Kritik diesbezüglich kann nur von denen kommen, die keinen „SIDI“ haben.

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  • berggruen1 sagt:

    @Ludmilla: Warum so polemisch? Das ist für mich unverständlich! Herr Dietrich ist als Manager des Vereins für die Vermarktung desselbigen, auch weil er die Vermarktungsrechte gekauft hat, verantwortlich! Das ist doch ein vollkommen normaler Vorgang? Warum immer dieser Kleinkrieg?

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  • Michele sagt:

    Siggi Dietrich passt zum FFC Frankfurt wie die Faust aufs Auge. Er hat den Verein erst zu dem gemacht, was er heute ist. Ich freue mich sehr, dass Siggi verlängert hat. Mit seiner Hilfe, wird der Verein in Zukunft zu einem der besten Klubs der Welt.

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  • Minimize sagt:

    der FF profitiert also vom Eingekaufe?? ähm nee…
    Weil eingekaufe keine Zunkunft ist…für den Nachwuchs müssen die anderen Vereine hart arbeiten…und der FFC -was macht der??? anstatt die unmengen an geld,die der verein zu verfügung hat in den Nachwuchs zu stecken,wirds lieber in iwelche schon herangezüchteten Spielerinnen investiert.

    Wow…ja davon profitiert der FF ja auch so unglaublich. 😀

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  • Dirk sagt:

    man kann sagen was man will, Fakt ist:

    er macht verdammt viel richtig!! Und auch seine „Lieblingsfeinde“ können eine ganze Menge von ihm lernen…

    Das ist ausnahmsweise mal kein Zynismus!!

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  • xXx sagt:

    Der gesamte Frauenfußball profitiert in erster Linie von Vereinen, die einen großen Aufwand in Sachen Jugendarbeit betreiben. Also eher von so Vereinen, wie Turbine Potsdam.

    Vereine, wie der FFC Frankfurt oder auch der VfL Wolfsburg behindern die Entwicklung der Frauenfußball-Bundesliga viel eher. Einerseits wird so gut wie nichts in die eigene Jugendarbeit investiert und auf der anderen Seite wird das viele Geld lieber noch dafür genutzt die besten talentiertesten Spielerinnen anderer Vereine anzulocken, für deren Entwicklung die anderen Vereine viel investiert haben.

    Vereine wie FFC Frankfurt oder Wolfsburg tragen wenig bis nichts zur Entwicklung bei und hindern letztlich noch andere Vereine in ihrer Entwicklung.

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  • Jennifer sagt:

    Sehr gute Entscheidung, Herrn Dietrich so lange an den FFC Frankfurt zu binden. Er ist sehr erfolgreich und fördert dadurch den FFC und den gesamten Frauen-Fussball.

    @xXx u. a. oben:
    Man sollte die Arbeit des Managements etwas differenzierter sehen:
    Vereine, die viel in die Jugendarbeit investiert haben brauchen auch wiederum Geld, um weiterhin in die Jugendarbeit zu investieren und dieses fliesst dann aus finanzkräftigen Vereinen.
    Die Behauptung, dass Frankfurt/Wolfsburg „wenig bis nichts zu Entwicklung“ beitragen müßtest du mal genauer ausführen. Da kann ich keinen Zusammenhang sehen. Auch Frankfurt/Wolfsburg haben eine Nachwuchsarbeit.

    Im derzeitigen Konzept des Frauen-Fussballs muss es ein gegenseitiges Geben und Nehmen sein, damit bei so einer schwachen Finanzstruktur, wie es sie in Einzelfällen gibt, auch immer wieder Gelder fliessen werden. Diese Gelder kommen logischerweise von finanzkräftigeren Vereinen.

    Die Gründe für dieses ständige Drauftreten auf einen erfolgreichen Manager erschliessen sich mir nicht (und schon gar nicht als neutraler Fan des Frauen-Fussballs).

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  • defense2 sagt:

    @minimize:

    profitieren = Nutzen, Gewinn aus etwas ziehen, einen Vorteil durch etwas, jemanden haben

    im Wortsinn profitiert also der FFC daraus – egal, ob man das nun gutheißt, oder nicht.

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  • xXx sagt:

    @ Jennifer

    „Vereine, die viel in die Jugendarbeit investiert haben brauchen auch wiederum Geld, um weiterhin in die Jugendarbeit zu investieren und dieses fliesst dann aus finanzkräftigen Vereinen.“

    Generell sicherlich richtig. Zumindest im Männerfußball. Im Frauenfußball wird allerdings so gut wie keine Ablöse gezahlt, sondern meist gewartet, bis Verträge auslaufen. Insofern stimmt dies so nicht wirklich, was das ausbilden und „weiterverkaufen“ von Spielerinnen angeht.

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  • Jennifer sagt:

    @xXx: Danke für die Info. Das mit der Ablöse stimmt in den meisten Fällen. Allerdings stellt sich dann die Frage: Warum bin ich als Verein so gut in der Nachwuchsarbeit, aber habe keine ausreichenden Managementfähigkeiten, die auslaufenden Verträge, rechtzeitig zu verlängern.
    Auch Vereine, die sehr gute Nachwuchsarbeit haben (wie z. B. unbestritten TP), haben Zugänge durch Spielerinnen von anderen Vereinen, d. h. sie haben diese Spielerinnen auch nicht ausgebildet (z. B. Bajramaj). Sollten diese Vereine dann auch keine Spielerinnen außerhalb ihrer eigenen Nachwuchsarbeit bekommen? Das wäre sicherlich auch nicht so gut. (z. B. wäre dann eine Bajramaj nicht in Potsdam gelandet).
    Auf der anderen Seite muss man auch einer Spielerin, die bei einem Verein ausgebildet wurde, zugestehen, wechseln zu dürfen. Das kann man aber nicht dem Manager des neuen Vereins anlasten.

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  • FFFan sagt:

    Auch ich sehe die Vertragsverlängerung positiv. Die Zusammenarbeit zwischen dem 1.FFC Frankfurt und SIDI ist eine Erfolgsgeschichte, von der beide Seiten enorm profitiert haben. Natürlich birgt es auch Gefahren, wenn sich ein Verein durch die Abtretung der kompletten Vermarktungsrechte völlig in die Abhängigkeit eines Unternehmers begibt, aber in all den Jahren ist genügend Vertrauen gewachsen, um dieses Risiko eingehen zu können. Und der „Investor“ Dietrich hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er nicht nur Geld, sondern auch viel ‚Herzblut‘ in den Frauenfussball investiert.

    @ xXx:
    Dass der FFC keine Jugendarbeit macht, ist und bleibt ein Ammenmärchen! Sie haben, wie andere Bundesligavereine auch, in allen Jugendaltersklassen mindestens eine Mannschaft im Spielbetrieb. Ergänzt wird dieses Engagement u.a. durch Aktionen wie Talentfördertraining, Mädchenfussballschule und das Schulprojekt „Integration gewinnt“. Der FFC macht in dieser Hinsicht sicherlich nicht weniger als andere Vereine.
    Fussball ist -insbesondere im Jugendbereich- mehr als nur das Sammeln von Titeln und Trophäen!

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  • uwe sagt:

    Wenn alle Vereine so profesionell arbeiten würden wie Frankfurt gäbe es irgendwann keine Spielerinnen mehr. Es gäbe einfach kein Nachwuchs mehr.

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  • Pmm... sagt:

    Kann mal jemand herausfinden wieviele Talente aus der Kaderschmiede Frankfurt in der 1.Bundesliga spielen?!

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  • johann sagt:

    DER 1.ffc kann garnicht anders, oder doch ?

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  • Jochen-or sagt:

    SiDi und seine Bewertung sind schlicht Geschmacksache – die Einschätzung seiner Vereinsliebe/Selbstlosigkeit spekulativ!

    Fakt ist zunächst, dass er ganz offensichtlich professionell und unternehmerisch geschickt handelt und offensichtlich mehr an Werbegeldern für sein Unternehmen und für Frankfurt und die einzelne Spielerin akquiriert als jeder andere im Frauenfußball.

    Dies mag auch auf dem Zufall/Vitamin B beruhen, dass er gute Kontakte zu einer Bank gewonnen hat, die – anders als bei Wolfsburg – sich nicht in einer Art im Verein engagiert, dass kein Dritter Teile als Profit abschöpfen kann.

    Seine Professionalität zeigt sich auch darin, dass er für sein Unternehmen und darüber den Verein die am besten vermarktbaren Spielerinnen engagiert.
    Ob dies – vom Finanziellen abgesehen – zum Besten der Spielerinnen ist ( s. Bajmarai), spielt da – sicherlich auch in seinem Profitinteresse – nur die 2. Geige.

    Zweifellos spielt er im Frauenfußball eine Vorreiterrolle für Professionalität, weil kein anderer Manager/Werbepartner Entsprechendes leistet bzw. hierzu in der Lage ist.

    Um zu beurteilen, ob dies das Maximale für den Verein ist, müsste man schlicht wissen, wieviel er aus der Vermarktung erhält und wieviel er hiervon an den Verein weitergibt, ferner ob der Verein mit einem anderen Management und in einer anderen Konstruktion ( die aus steuerrechtlichen Gründen zu suchen wäre, da eine Direktzahlung an den Verein u.a. die Gemeinnützigkeit gefährden kann) mehr Mittel erreichen könnte.

    Dies zu prüfen ist aber müßig, da er im Bereich des Frauenfußballs zweifellos das meiste Geld reinholt und so die meisten Top-Spielerinnen für den FFC einkaufen kann. Da kann kein anderer Verein mithalten und mehr geht nicht.

    Die Kehrseite der Medaille dürfte sein, dass die Ankündigungen zu der Jugendarbeit nur Lippenbekenntnisse sein dürften. Sie ist für sein Vermarktungsgeschäft ohne Wert, denn er kann hiervon nicht kurzfristig profitieren und der Weg zu gutem Gewinn geht über gemachte Stars und nach Möglichkeit glänzende Erfolge mit diesen.

    Dass er, aber auch der Verein für die Abwerbungen von der Mehrheit der FF-Fans nicht geliebt wird, damit wird er, aber auch der Verein sich abfinden müssen.

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  • XQ sagt:

    Interessant finde ich, dass sich hier einige zu SiDi äußern, die ihn während der Neid-Festspiele voll zustimmten und sich auf ihn (und B. S.) beriefen. Ich sehe das so ( auch wenn man diesen Vergleich eigentlich nicht machen sollte): Bauern München ist der Verein mit den meisten Fans, hat aber auch die meisten Gegner. Ansonsten würde ich gern mal sehen, wer denn mit seinen Eigengewächsen Meister wäre. Vielleicht Saarbrücken? Auf alle Fälle würde Frankfurt wohl nicht mal in der Buli spielen. Alles ist Geschäft, selbst die 3 Plasteflaschen, die einem für 60,00 Euro als Trikot angedreht werden! Ich mag Frankfurt aus mehreren Gründen nicht, aber anerkenne doch die Professionalität des Managements, sicher manchmal auch an den Grenzen zur Unfairness. Und sind wir ehrlich, es gibt doch nichts Schöneres als Turbine (BS) vs. Frankfurt (SD), muss ja nicht nur auf dem Rasen sein. Allein dafür brauchen wir SiDi (neben Bernd Schröder).

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  • Detlef sagt:

    Ob man SiDi jetzt mag oder nicht, aber keiner wird wohl abstreiten, daß er seinen Job bis jetzt sehr gut gemacht hat!!!
    Dafür sprechen nicht nur die vielen Erfolge, die er mit Frankfurt errungen hat, sondern eben auch die ausgezeichnete wirtschaftliche Situation des Klubs!!!
    Letzteres war auch die Grundlage dafür, daß man (fast) alle Topspielerinnen halten, und sogar noch einige dazu verpflichten konnte, obwohl man zwei Jahre keinen einzigen Titel geholt hat!!!
    Auch aus Potsdamer Sicht muß man davor den Hut ziehen!!!
    Denn niemand wird SiDi Geld geben, ohne gewisse Gegenleistungen dafür zu bekommen!!!
    Und deshalb muß er vor allem an die Wirtschaftlichkeit denken!!!

    Seine Äußerungen nach der verkorksten WM fand ich gut!!!
    Sie waren natürlich nicht so emotional direkt, wie die von Bernd Schröder, aber doch klare Ansagen in Richtung Bundesgöttin, vor allem zur Demontage einer Fußballikone!!!
    Ich hoffe auf weitere klare Worte, denn auch seine Stimme hat nach wie vor Gewicht beim DFB!!!

    Was jetzt die Jugendarbeit vom FFC Frankfurt angeht, so fallen mir dazu Meike Weber und Svenja Huth ein, die in der 1. Liga spielen!!!
    Alle anderen hessischen Spielerinnen, haben die Kaderschmiede vom FSV Frankfurt durchlaufen, wie Birgit Prinz, Sandra Smisek und Saskia Bartusiak!!!

    Wenn es auch im FF ganz normal werden würde, daß finanzkräftige Vereine den Ausbildungsmannschaften ihre Talente „abkaufen“, dann würde sich dies auch positiv in deren Budget zeigen, und beide Teams könnten somit profitieren!!!

    Ich bin sehr gespannt, wie SiDi diese Top-Mannschaft noch vermarktet???
    Ob er es schaffen kann (auch ohne WM im Blick) die Fernsehanstalten ins Brentanobad zu locken???
    Wie will er sonst den hochkarätigen Sponsoren eine Bühne geben???

    Also man darf gespannt sein!!!

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  • suplo sagt:

    Da die Nachwuchsarbeit von TP immer so gelobt wird, würde mich an dieser Stelle interessieren, wer das Jugendinternat dort eigentlich finanziert. Ist es der Verein oder nicht doch eher das Bundesland Brandenburg bzw. die Stadt Potsdam?

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  • Pmm... sagt:

    @suplo:
    Und die Commerzbänkster, die den FFC finanzieren, von unserer(Volkes) Bankenrettung!

    @Detlef:
    Eigentlich kann der FFC nur Svenja vorweisen.
    Ansonsten glaube ich ist da noch Jobina Lahr und Maike Trach, die aber ihr Schicksal in die eigenen Hände genommen haben. Mehr fallen mir jetzt auch nicht ein. Natürlich besser wird zurzeit kein FFverein vermarktet.

    Die Jugendabteilungen zu unterhalten ist Auflage vom DFB.
    Der einzige Luxus neben der 1.ten ist die 2.te die ja von anderen Vereinen gerne mal abgestiegen wird oder nicht aufsteigt. Hoffentlich lässt SIDI auch mal Taten folgen und führt den warmen Regen über den gesamten Verein.

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  • berggruen1 sagt:

    @Pmm: Frankfurt: Die Commerzbank ist Trikotsponsor, Generali ist Hauptsponsor!
    Potsdam: Sponsor u.a.: eon – streichen gerade tausende von Stellen; DKB – auch sie betroffen von Bankenkrise- und -rettung (sie ist eine 100%ige Tochter der BayernLB!); dazu Sparkasse Potsdam, AOK, das Land Brandenburg, Lotto Brandenburg, easyjet… Alles nachzulesen auf der Homepage!
    Man sollte nicht auf einem Auge blind sein!

    PS: Ich bin weder Fan des einen noch des anderen Vereins!

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  • Holle sagt:

    @XQ „Bauern München ist der Verein mit den meisten Fans…“

    Gut, dass Uli Hoeneß nicht mitliest…

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  • karl sagt:

    @suplo:
    Nicht zu vergessen das Bundesland Hessen das ueber den Laenderfinanzausgleich auch Turbine Potsdam noch mitfinanziert 🙂

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  • Pmm... sagt:

    @berggruen:
    Danke für die Hilfe!!!

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  • Der Hamburger sagt:

    Faire Würdigung der herausragenden Leistungen von Siggi durch Detlef als Turbine-Fan. Respekt! Auch die Kommentare von Jennifer und FFFan sind klug und widerlegen bzw. hinterfragen manches ideologische Vorurteil, das in Potsdam gepflegt wird. Auch berggruen1 hat als neutraler FF-Fan hier kurz und knapp über die Sponsoren der beiden Erzrivalen aufgeklärt. Aber auch die Einwände von Jürgen-or oder xXx sind ernst zu nehmen. Man könnte noch ergänzen, dass Siggi in der Vergangenheit nicht nur ältere, etablierte und besser vermarktbare Stars, sondern bevorzugt auch Offensivspielerinnen geholt hat, die man ebenfalls besser vermarkten kann als Defensivspielerinnen. Das war ein Hauptgrund für unsere Defensivschwäche über mehrere Jahre. Aber das hat sich mitttlerweile (unter dem Einfluss von Sven Kahlert?) weitgehend geändert. Seit gestern haben wir eher ein Sturmproblem.
    Ebenfalls hat sich die Jugendarbeit für Frankfurter Verhältnisse deutlich gebessert. Wir haben eine gute U-23 Mannschaft als zweite Mannschaft, die letzte Saison in der relativ starken zweiten Bundesliga Süd ein kleines Wunder vollbracht hat. Außerdem wird eine U-17 aufgebaut. Schließlich haben wir mittlerweile auch einige U- Nationalspielerinnen in verschiedenen Altersgruppen.
    Im aktuellen Kader der ersten Mannschaft stehen übrigens als junge oder jüngere Spielerinnen aus dem eigenem Verein nicht nur Sveni und Meike, sondern auch Jasmin Herbert, Anne Rheinheimer und Silvana Chojnowski. Und in der Vergangenheit hat z.B. Steffi Jones beim Vorgängerverein SG Praunheim als Jugendliche angefangen. Haben nicht auch Nia Künzer und die beiden Wunderlichs ihre Karrieren beim FFC begonnen (und sind dort auch bis zum Ende geblieben)? Wie auch immer: Ganz so schwarzweiß ist der Gegensatz zwischen dem FFC und Turbine nicht, auch wenn Turbines Nachwuchsarbeit selbstverständlich viel besser und vermutlich sogar die beste Welt ist, was allerdings ohne das staatliche Internat (als Erbe der DDR?) nicht möglich wäre.

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