Sympathien verscherzt

Von am 18. Juli 2011 – 15.00 Uhr 176 Kommentare

“My Game is Fairplay“, heißt einer der Wahlsprüche des Fußball-Weltverbands FIFA. Doch ausgerechnet Teile der DFB-Delegation zeigten sich beim Finale zwischen Japan und den USA zum Abschluss der WM im Frankfurter Stadion alles andere als von der fairen und respektvollen Seite.

“Wir wollen den beiden Finalisten unsere Wertschätzung und unseren Respekt ausdrücken und als gute Gastgeber auftreten“, erklärte DFB-Managerin Doris Fitschen vor dem Besuch des Spiels. Doch vor den Stadiontoren schienen einige die guten Vorsätze und Manieren gleichermaßen abgestreift zu haben. Es mag Zufall sein, dass auch auf der DFB-Website der Beitrag mit besagtem Zitat nicht mehr abrufbar ist.

Mehr Jubel als beim deutschen Tor
Kann man den etwas zu überschwänglichen und übertriebenen Jubel von  Bundestrainerin Silvia Neid und Fitschen beim Ausgleich der Japanerinnen zum 1:1 noch mit etwas gutem Willen nicht als Schadenfreude werten, waren die Reaktionen der deutschen Spielerinnen im Elfmeterschießen nach dem verschossenen Elfmeter der Amerikanerin Tobin Heath gleichermaßen unzweideutig wie unfair, peinlich und respektlos.

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DFB-Elf

Die DFB-Elf hat sich einige Sympathien verspielt © Zetbo / Framba.de

Respektloses Verhalten
Torhüterin Nadine Angerer riss sich freudestrahlend den Hut vom Kopf, Linda Bresonik quittierte den US-Fauxpas mit geballten Fäusten und einem hämischen Lachen im Gesicht, Angerer machte ihrer Freude über den Lapsus der Amerikanerinnen dann noch per Handschlag mit Annike Krahn und Kim Kulig Luft.

Dass man als Sportlerin einen sportlichen Tiefschlag eines gegnerischen Teams in einem derart bedeutenden Spiel mit solcher Häme überzieht, dürfte die deutschen wie amerikanischen Fans unter den mehr als 15 Millionen Zuschauern an den TV-Schirmen gleichermaßen empört und verärgert haben, die dies live in der heimischen Stube miterleben durften. Die DFB-Elf hat sich Sympathien verscherzt.

Wahre Größe ist anderswo
Was Wertschätzung und Respekt über Worthülsen hinaus wirklich bedeuten, zeigte Abby Wambach nach dem verlorenen Finale, die es sich trotz tiefer Enttäuschung nicht nehmen ließ, jeder japanischen Spielerin einzeln noch auf dem Rasen zum Titelgewinn zu gratulieren. „Es ist nicht einfach, dem Sieger nach so einem Spiel zu gratulieren. Aber sie haben es verdient, zu gewinnen. Es war richtig, das zu tun.“ Nicht nur in der Weltrangliste sind die Amerikanerinnen den Deutschen einen Schritt voraus.

Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

176 Kommentare »

  • laasee sagt:

    Arrogance + stupidity = embarrassment.

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  • Zix sagt:

    Man wird sich ja wohl noch mal freuen dürfen…

    Die Duisburger Spielerinnen fiebert selbstverständlich für Kozue Ando und die Potsdamer Spielerinnen für Yuki Nagasato. Und die Frankfurterinnen freuen sich für Saki Kumagai.

    Fussball ist Leidenschaft und wer bei dem Spiel gestern im Stadion nicht mittgerissen wurde, ist, meiner Meinung nach, bereits tod…

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  • Rebecca sagt:

    Als Deutsche und großer Fan der Deutschen Frauennationalmannschaft, zieh ich meinen Hut vor Abby Wambach für mich einer der größten Sympathieträgerinnen der WM

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  • Lars sagt:

    Mir ist der Artikel völlig unverständlich. Warum dürfen die deutschen Spielerinnen nicht offen eine Mannschaft unterstützen? Ich war für die USA und hab mich natürlich über jede gute Aktion der Amerikaner und jede schlechte der Japaner gefreut. Lasst die armen Spielerinnen doch auch Fans sein, es ist nicht deren Schuld, dass dauernd eine Kamera auf sie gerichtet ist.

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  • Winter sagt:

    Es ist einfach nur eine peinliche Trainertruppe!!!
    Es wird Zeit für einen großen Schnitt, weil manche Dinge gehen wirklich gar nicht. Die Zeit „zum Aussitzen“ ist meiner Meinung nach vorbei. Ich erwarte Rücktritte!!!

    Da wird sich auch 20ziger einige Dinge anhören müssen, weil, wer interne Kritik nicht akzeptiert und zulässt, der muss sie halt öffentlich machen.

    Dazu passt auch folgender Link:
    http://j.mp/nuOnSM

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  • Markus Juchem sagt:

    @Lars: Sie waren aber eben nicht als private Fans im Stadion, sondern als Teil einer offiziellen DFB-Delegation, die es sich vorher öffentlich auf die Fahnen geschrieben hatte, beiden Team Respekt zollen zu wollen.

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  • WalesGER sagt:

    Es wundert mich etwas, dass sich niemand aufgeregt hat, dass Angerer und Smisek am Samstag in voller „Schweden-Fan“ Montur inkl. Fahne etc in Sinsheim im Stadion waren?
    Grundsätzlich stimme ich dem zu, dass auch die Spielerinnen der Nationalmannschaft Fans und Menschen sind- dass eigentliche Problem liegt doch daran, dass die absolut totale Aufmerksamkeit auf die Spielerin gelenkt wurde und somit JEDER ihrer Schritte etc. nun in der Öffentlichkeit beurteilt wird! Entweder oder! Wenn dann eben auch die Professionalität neutral zu sein- oder eben man lässt diese ganze Öffentlichkeitssch****
    Und im übrigen- als Steffi Jones bittere Tränen im Deutschlandtrikot vergoss, nach dem 1/4 Final aus…da hat sich auch niemand aufgeregt…und wir reden hier ja immerhin von der FIFA OK-Präsidentin!

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  • werkselfe sagt:

    danke für den artikel, markus! ich habe mich gestern im spiel nur noch über frau neid und team geärgert, und fremdgeschämt. man kann sich nur bei den USA entschuldigen und mit einem tiefen SORRY um verzeihung bitten – we don’t all feel like Neid, and thanks for a great world cup performance with the right spirit. the spirit the german squad obviously lacks!

    wie sagte es ein plakat im stadion gestern so treffend:

    give US hope in our NEIDmare!

    die nationalmannschaft ist für mich gestorben, da wurde in den letzten 3 wochen zu viel porzelann zerschlagen. solange frau neid verantwortlich ist, werde ich mir keine spiele mehr ansehen – sei es vor ort, oder im fernsehen

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  • Markus Juchem sagt:

    @WalesGER: In Sinsheim waren Angerer und Smisek aber offensichtlich privat, das sind für mich zwei Paar Stiefel.

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  • Marko sagt:

    ich habe vorhin wegen dieser Sache eine mail an den dfb geschickt. ich bin einfach riesig enttäuscht wegen des verhaltens und der beitrag spricht mir aus dem herzen.

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  • werkselfe sagt:

    „Es wundert mich etwas, dass sich niemand aufgeregt hat, dass Angerer und Smisek am Samstag in voller “Schweden-Fan” Montur inkl. Fahne etc in Sinsheim im Stadion waren?“

    damit habe ich kein problem, weil es ein privater besuch war, frau angerer nicht offiziell als repräsentantin des dfbs im stadion war, um beiden mannschaft respekt zu zollen, und sie in schweden gelebt hat. aber ihr verhalten im finale, besonders während des elfmeterschießens ist absolut daneben. sie sollte sich mal lieber gedanken darüber machen, warum sie den ball gegen japan nicht gehalten hat. ich wage mal zu bezweiflen, dass hope solo da mit geballten fäusten vorm fernseher gesessen hat. im gegenteil, die amerikanerinnen haben bedauert, dass deutschland ausgeschieden ist. die amerikanerinnen haben gestern nach dem spiel auch ganz große SPORTMANSSHIP gezeigt, ein wort, dass die deutsche mannschaft, peinlicher weise, nicht zu kennen scheint.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Es macht schon einen gewaltigen Unterschied aus, ob ich als Privatperson oder als Bestandteil einer offiziellen DFB-Delegation ein derartiges Spiel besuche und wie ich dabei auftrete! Hier sind eindeutigen die Grenzen des guten Benehmens und die Prinzipien der Gastfreundschaft aus den Fugen geraten – einfach nur peinlich, primitiv und nach Konsequenzen schreiend. Fairplay gibt es eben nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben, und das wurde hier grob missachtet.

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  • nike75 sagt:

    Ich hätte es auch besser gefunden, wenn sich unsere Damen etwas zurückgenommen hätte, fand ehrlich gesagt den überdeutliche Jubel von Silvia Neid & Co. beim Ausgleich der Japanerinnen fehl am Platze.

    Andererseits muss man jetzt auch nicht jede Sache auf die Goldwaage legen. Ich denke, der Jubel über die Niederlage der USA (ich glaube nicht, dass es vor allem der Jubel für Japan war, da hätte wohl auch Timbuktu auf dem Platz stehen können, solange sie gegen die Amis gewinnen) hat vor allem mit der jahrelangen Rivalität der beiden Nationen zu tun. Ob das nun besonders fair und sportlich ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Viel schlimmer finde ich, dass Zwanziger tatsächlich eine Entschuldigung für die Kritik an Neid einfordert. Boah, da geht mir echt die Hutschnur hoch. Es verfestigt sich außerdem der Eindruck, dass eigene Meinungen nicht mehr erwünscht sind, mündige Trainer und Sportler erst recht nicht. Vor allem stört mich, dass es hier in keinster Weise darum ging, Neid zu diskreditieren, aber es muss doch wohl erlaubt sein, Fehler, die ganz offensichtlich gemacht wurden, auch als solche anzusprechen und diese sachlich auszudiskutieren.

    Ich werde mir sehr genau ansehen, wohin der Weg der Mädels unter Neid & Co geht, noch ein paar mehr von diesem Schwachsinn und die enden bei mir auch unter „ferner liefen“.

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  • Der Martin sagt:

    Beim Fußball fühlt man sich nun mal leicht zu einer Mannschaft hingezogen, warum dürfen das Mitglieder der Nationalmannschaft nicht auch äußern? Mit Japan und USA standen die besten Mannschaften des Turniers im Finale, auch wenn USA überlegen waren, hat Japan durch präzises Spiel und große Ausdauer Sympathien gesammelt.
    Arrogantes Gehabe wie von Hope Solo oder Marta ist dagegen während der WM durch das Publikum regelmäßig abgestraft worden. Ist das jetzt neu und böse, wenn die Sympathien eher beim Außenseiter liegen? Oder darf man nicht für Japan sein, weil die Deutschland aus dem Turnier gekickt haben, insbesondere als Nationalspielerin?

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  • Rainer sagt:

    Ich habe diese Szenen gar nicht gesehen im schwedischen Fernsehen. Scheinbar gab es eine internationale und eine deutsche Bildregie. Aber wie auch immer.
    Wenn man nun endlich die Massenmedien zumindest vorübergehend gewonnen hat und sie wie noch nie zuvor über Frauenfussball berichten, dann muss man auch in Kauf nehmen, dass jedes Räuspern, jede Handbewegung transportiert und einem Millionenpublikum gezeigt wird.
    Man soll sich immer gut benehmen, ob man beobachtet wird oder nicht. Aber unter den Augen von Millionen von Zuschauern eine Mannschaft zu verhöhnen, die einem selbst in puncto Fairplay um Lichtjahre voraus ist, das ist unterirdisch und einfach nur peinlich.

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  • Fussistar sagt:

    Also ich finde es okay das man sich beim Tor der Japaner gefreut hat, wer weiß vlt. haben sie beim Tor der USA auch geklatscht bloß hat das keiner gezeigt…
    Was die Elfmeter angeht bin ich mir sicher das es eine art Reaktion war auf die Überheblichkeit die die Amerikanerinnen im Vorfeld zu jedem Spiel ausgstrahlt haben/geäußert haben (nur wir können Weltmeister werden bla bla) und wer weiß wie sich die Amsi gefreut haben als wir gegen Japan ausgeschieden sind?!

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  • Jennifer sagt:

    Ach, das finde ich jetzt nicht so dramatisch. Man muss nicht jede Gestik, jedes Gähnen oder Lächeln immer gleich bewerten. Fände ich sehr merkwürdig, wenn sich speziell die Duisburger, Potsdamer und Frankfurter nicht für ihre Mitspielerinnen freuen würden.
    Ausserdem, wissen wir denn, ob die Damen nicht auch bei den Toren der USA gejubelt haben? Wurde das gezeigt? Die Medien bestimmen auch oft genug unsere Wahrnehmung. Im Prinzip wissen wir doch gar nicht, wie sich die Spielerinnen/BT die ganze Zeit verhalten haben. Das wird doch sehr von den Medien beeinflusst.

    Aber das eine Abby Wambach und andere Spielerinnen des US-Teams den Siegerinnen gratulieren, das finde ich gut, richtig und wichtig, weil es sich eben so gehört, dass man dem Sieger gratuliert. Ich bin mir sicher, dass das deutsche Team dieses genauso gemacht hätte, wenn sie im Finale unterlegen gewesen wäre.

    Das sind aber auch unterschiedliche Geschehnisse, ob ich als Spielerin einer fremden Mannschaft (wenn auch DFB-Delegation) auf der Tribüne sitze oder gerade eben noch gespielt habe und auf dem Platz bin. Findet Ihr nicht? Das kann man m. E. auch gar nicht miteinander vergleichen.

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  • Rebecca sagt:

    Also das Nadine Angerer in Sinsheim mit der Schwedenflagge war finde ich auch nicht schlimm, denn Sie war als private Person dort.

    Aber gestern in Frankfurt waren Sie als offiziellen DFB-Delegation dort. Sie können ja für Japan sein, aber die USA so zu verhöhnen, finde ich traurig.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Fussistar: Falls sich die Amerikanerinnen über das Ausscheiden der DFB-Elf gefreut haben sollten, haben sie das zumindest nicht öffentlich gemacht. Denn die Spielerinnen, die ich zu dem Thema gesprochen habe, unter anderem Wambach und Rapinoe, bedauerten es sehr, dass Deutschland als Gastgeber ausgeschieden ist und sie zeigten auch Mitgefühl für die besondere Drucksituation der deutschen Spielerinnen im Turnier.

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  • NEIDmare sagt:

    Ich kann mich hier auch nur für diesen Artikel bedanken.
    Als ich die betreffenden Szenen gestern gesehen habe, habe ich mich sehr darüber aufgeregt und gleichzeitig geschämt.
    Die DFB-Delegation hat diesen offiziellen und repräsentativen Besuch im Stadion offensichtlich mit einem Privatbesuch á la Angerer beim Schweden Spiel verwechselt. Ich finde es sehr schade, dass Frau Neid und das Team drumherum sich zum Ende der tollen WM in Deutschland noch einmal so blamiert haben. Man kann nur hoffen, dass diese Szenen in den USA nicht gezeigt wurden oder das man dort über diese Entgleisungen hinwegsehen kann.
    Uns bleibt leider nicht mehr als ein dickes SORRY!

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  • Fussistar sagt:

    @ Markus…mag sein das sie das irgendwo in einem Interview gesagt haben doch glauben tue ich das ihnen leider auch nicht…

    und ich finde es immer noch okay sich für eine Mitspielerin zufreuen oder für ein Land sympathien zu haben und wenn man seine Elfer so trottelig verschießt wie die USA, kann man da schon mal schmunzeln und aus einer emotion heraus ist das dann vlt. manchmal ein bisschen übertriebener dargestellt…
    und die Medien lenken die Meinung dann ja auch sehr stark nur in eine Richtung

    Also ich finde nicht das wir ein schlechter Verlierer sind Emotionen gehören nunmal dazu…also jetzt aus keiner Mücke nen Elefanten machen

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  • NEIDmare sagt:

    @Fussistar

    hast du denn schonmal daran gedacht, wie solche Bilder bzw. solch ein Verhalten nach Außen hin wirkt?
    Der DFB will die Medienberichterstattung und hat sie bekommen, allerdings dann gemerkt, dass das vll doch ein bisschen anstrengend ist.
    Wenn ich doch unbedingt gut dargestellt werden will, was der DFB durch einige autorisierte Interviews wohl versucht hat, dann sollte ich aber auch die Außenwirkung bei solche einem Spiel betrachten und mich auch an das halten, was ich vorher propagiere, nämlich „Wir wollen ein Zeichen setzen und beiden Mannschaften im finale Respekt zollen“! Diese eigenen Aussagen des DFB wurden meiner Meinung nach vergessen bzw. der Ehrenkodex mit Füßen getreten. Das gehört sich einfach nicht!

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  • Emmi sagt:

    Ich finde das Argument “ Die Frankfurter freuen sich für ihre Mannschaftskollegin“ sehr schwammig… Saki Kumagai ist wie lange in Frankfurt? Richtig, höchstens ein halbes Jahr!
    Wie lange hält Frau Krieger denn schon ihre Knochen für Frankfurt hin? Richtig, wesentlich länger. Und ihr „Liebe-“ Tattoo auf dem Arm zeigt meiner Meinung nach deutlich, dass sie sich hier in Deutschland wohl fühlt. Dann kann man meiner Meinung nach auch davon ausgehen, dass sie in Frankfurt viele Freunde innerhalb der Mannschaft fand 😉

    Meiner Meinung nach gehörte sich das auch nicht. Man kann sich nicht einerseits hinstellen und sich selbst loben, wie fair man doch sei, weil man den Finalisten Ehre aufweist. Und sich dann andererseits überschwenglich über die Erfolge der einen Mannschaft feiern. Dann hätte man von Anfang an sagen müssen, dass man Privat ins Stadion geht, weil man ein schönes Spiel sehen möchte. Oder weil man alte Freunde wieder sehen will oder oder oder….

    Und zu dem Argument eine Hope Solo sei arrogant. Es ist die amerikanische Art in Interviews das eigene Team in den Himmel zu loben. Aber auch Solo gratulierte am Ende den Japanerinnen und zollte ihnen in einem Interview den nötigen Respekt ).
    Frau Neid zum Beispiel verpasste dies in ihrem Interview nach dem Spiel …

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  • Michele sagt:

    Ich konnte das Verhalten gestern überhaupt nicht verstehen. Wie kann man sich als Bundestrainerin so über ein Tor einer anderen Mannschaft freuen? Ich dachte Frau Neid ist Trainerin von Deutschland? Auch die Spielerinnen haben mich maßlos enttäuscht. So ein Benehmen ist nicht zu respektieren.

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  • Fussistar sagt:

    @Neidmare

    der DFB kann doch jetzt nicht neben jede einzelne Spielerin jmd. hinsetzen und aufpassen das sie nicht ein bisschen menschliche Emotionen zeigt…ich finde das ist das was den Fußball ausmacht Emotionen auf dem Spielfeld und auch auf den Tribünen…
    Wer weiß ob das im internationalen TV überhaupt gezeigt wurde da es wohl ne spezielle ARD Kamera war…und was jetzt jmd über uns oder die Frauen da denkt ist mir relativ, sollen sich alle an die eigene Nase fassen…fand es auch nicht gut das die Amerikannerinnen so großkotzig waren, aber das interessiert ja wieder keinen denn „wir“ deutsche müssen erstmal auf uns selber rumhacken…*traurig*

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  • Rebecca sagt:

    Und wenn man für eine Mitspielerin des Vereins ist, dann hätten Sie auch für Ali Krieger sein müssen oder wo hat Sie die letzten 3-4 Jahre gespielt.

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  • sitac sagt:

    @Markus Juchem: vielen Dank für diesen Beitrag, der unbedingt sein musste. Behalten Sie bitte im Interesse von „Womensoccer“ Ihre Unabhängigkeit und dieses präzise klare Gespür bei!
    Danke!

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  • Fussistar sagt:

    @rebecca
    vlt. war ja die garefrekes für usa…es wurden manche spielerinnen ja gar nicht gezeigt

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  • FB_FAN sagt:

    @Fussistar, sorry, aber Sie haben’s glaub ich immer noch nicht verstanden: es darf sich jeder freuen und mehr oder weniger Sympathie für die eine oder die andere Mannschaft haben, aber bei einem WM Finale als Gastgeber sollte man schon soviel Benimm haben es nicht raushängen zu lassen wie ein haufen unreifer Teenager. Ob es Ihnen passt oder nicht, die waren da in offizieller Funktion und das ist so ein Verhalten peinlich, peinlich, peinlich. Und leider ist die deutsche Mannschaft und besonders Frau Neid mehr als ein schlechter Verlierer (ist ja auch sehr kritikfähig), bin ganz froh dass die Truppe bei 2012 Olympia erspart bleibt. Noch wats, wo waren denn die USA vor dem Spiel überheblich? Man sollte schon die Gesamtzusammenänge und auch ganze Sätze der Spielerinnen verstehen und dann zu urteilen. Und selbst wenn sie sich über das Ausscheiden der DFB-Mannschaft gegen Japan gefreut haben sollten, hatten sie wenigsten den Anstand es nicht öffentlich raushängen zu lassen. Peinlich waren – ich wiederhole mich gerne – ganz alleine die Deutschen Mädels und Trainerin. Man hatte schon von Anfang an das Gefühl, alle denken D war automaisch für das Finale gesetzt und das haben Sie leider auch ein wenig ausgestrahlt. Japan war nicht wirklich so überragend gegen D. aber es hat locker gereicht.

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  • Markus Juchem sagt:

    @Fussistar: Hast Du die Bilder im Fernsehen gesehen? Ich fand es in der Art und Weise wie es gemacht wurde, einfach unangemessen und für mich sah es auch weniger nach Pro-Japan, denn nach Anti-USA aus.

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  • NEIDmare sagt:

    @Fussistar

    Ich stelle Frau Neid, Frau Fitschen und das Team um diese beiden herum als erstes an den Pranger, denn Frau Fitschen hat diese Aussagen getätigt und war bei der Jubelarie ganz vorne mit dabei!! Die Spielerinnen sollten sowas vielleicht auch von sich selbst aus merken, was sie offensichtlich nicht getan haben. Man könnte aber auch fast verlangen, dass sowas vor einem Spiel gebrieft wird..aber was soll´s!
    Ich habe nicht verlangt, dass die Spielerinnen wie Eisklötze dasitzen sollen und keine Regung zeigen sollen. Es geht explizit um das Abklatschen und JUBELN…nicht um Applaus oder ein Grinsen auf dem Gesicht. Auch das sind für mich zwei Paar Schuhe!
    Des Weiteren hinkt der vergleich von großkotzigen Amerikanerinnen zu jubelnden Deutschen für mich zu sehr und außerdem hacke ich nicht auf den Deutschen rum, weil es mir Spaß macht, sondern weil ich als Fan enttäuscht bin. Enttäuscht von dem fehlenden Respekt und dem fehlenden Fingerspitzengefühl. Ich war bei jedem Spiel der deutschen Damen live im Stadion ich habe die WM hier bis in Detail verfolgt und war begeistert, dass die WM so gut lief. Ich bin sicherlich niemand, der immer nach Details sucht, auf denen man rumhacken kann, ganz sicher nicht. Für mich hat der Abschluss, also das Präsentieren von Teilen der deutschen Mannschaft beim Finale, einfach einen faden Beigeschmack!

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  • laasee sagt:

    Praise and respect for Steffi Jones and the Organising Committee.
    That is the positive story.

    The negative story of WM is the N11 management.
    Since EURO 2009 there has been mistake after mistake after mistake.
    The last act of madness was to have the N11 delegation at the Final.

    There should be a purge of all the officials who have ’screwed up‘.
    Not just Neid but also senior DFB officials.

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  • henry1 sagt:

    Leute, lasst bitte die kirche im dorf!
    da gehen menschen ins stadion und keine roboter, die politisch korrekt
    120 minuten lang und länger das lächeln/nichtlächeln der monalisa aufsetzen, um ja bloß keine emotionen preiszugeben.
    einige deutsche spielerinnen haben nun mal eben ganz fest den japanerinnen die daumen gedrückt, na und?
    ich vermute mal die amerikanerinnen würden sich wahrscheinlich köstlich darüber amüsieren, wie hier der eine oder andere aus dem sachverhalt einen skandal zelebriert. wie kann man sich daran nur so festbeißen?
    live and let live! entspannt euch!

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  • Michele sagt:

    @Rebecca
    Genau, dass dachte ich auch.

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  • Fussistar sagt:

    ich finde erstmal respekt das ein teil da war ich hätte das nicht machen wollen an denen ihrer stelle…

    @FB Fan manche sind davon noch relativ jung und konnten nicht ahnen das die kamera gerade da drauf hält

    @ hightmare dann nimmste halt den Fadenbeigeschmack mit, denn ich fande es hat in meinen augen die spielerinnen menschlich gemacht und das dann nicht immer alles zur perfektheit aller anderen gelingt ist wohl jedem klar…und ich nehme ein gutes gefühl mit aus der WM

    @ rest

    ich hoffe es hätte sich keiner von euch gefreut wenn die USA im Finale gegen Deutschland die Elfer so dämlich verschossen hätten und schon gar nicht die dtsch. Spielerinnen…

    vlt. war es den meisten nicht klar das sie offiziell da waren denn ein offizielles Outfit des DFB sieht anders aus…

    Ran an die Gegenrgumente falls ich es wieder nicht verstanden habe 😀

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  • WalesGER sagt:

    Tja Privatperson oder Bestandteil der offiziellen Delegation?! Genau das ist eben der FEINE Unterschied!! Ich glaube, da wurde ich Mistverstanden!!
    Tatsache ist eben, dass offensichtlich die Spielerinnen diesen Unterschied nicht gemerkt haben- denn rein Privat darf Nadine, Mel B (gestern im USA Trikot Privat im Stadion und nicht bei der Delegation!) oder auch Linda sich freuen für wen und über was auch immer!!!
    Nur hat man den Mädels nicht „beigebracht“ wann „Dienst -Dienst und wann Privat-Privat“ ist….

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  • Jörg sagt:

    Diesen Riesenjubel der Frau Neid beim sehr glücklichen
    Ausgleich fand ich absolut unangebracht, jas peinlich.
    Das war ja nicht Jubel für ein Team, sondern Häme gegenüber
    einer anderen Frauschaft.
    Bei den jungen Spielerinnen mag man noch Verständnis haben;
    bei einer erfahreren Trainerin muss hier diplomatisches
    Verhalten, jedenfalls eine gewisse Zurückhaltung erwartet werden.
    Ähnliches Verhalten wie das von Frau Neid habe ich noch niemals
    vorher vom Trainer einer nichtspielenden Mannschaft gesehen.
    Frau hat hat sich auch hier beschämend blamiert.
    r entsprechenden Freude bzw. Schadenfreude der Spielrinnen mag man da noch drüber hinweg sehen – bei der HämneAls Trainerin des gastgebenden Landes

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  • Michele sagt:

    @WalesGER
    MelB saß doch bei Linda und Natze oder hab ich mich da getäuscht?

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  • WalesGER sagt:

    ?? Ich hab Sie mit Rebecca Smith im Stadion im USA Trikot gesehen?? Oder doch WM Overload Halluzinationen? 😀

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  • WalesGER sagt:

    @Michele
    😉 das sollte die Antwort sein… Ach und Becca hat auch ein Bild der Beiden (sie und Mel B) auf Twitter gepostet ;)) grade gesehen

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  • Michele sagt:

    Auf jeden Fall war sie in der ersten Halbzeit bei den anderen Nationalspielerinnen.

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  • stefan sagt:

    es zeigt halt den wahren charakter einiger…

    dass man sympathien hat ist ja auch okay, aber man braucht nicht so erbärmlich rumspringen…

    m.M. nach war das eine Kombination aus Schadenfreude, dass alle Favoriten leer ausgehen und dass man behaupten kann gegen den Weltmeister rausgeflogen zu sein…

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • jule sagt:

    ich empfinde die art und weise auch als unpassend und unfair. mir geht es nicht darum, dass in einem solchen spielen, ein team favorisiert wird, aus welchen gründen auch immer. ich kann dann auch verstehen, wenn man als person des öffentlichen lebens klatscht und grinst, wenn eben die mannschaft des herzens ein tor schießt und man eben nicht gerade lachen möchte, wenn der gegner eins macht. aber hochzuspringen und beide fäuste in die luft zu jagen (so ausgelassen macht es grad die bundestrainerin bei der eigenen mannschaft nur selten habe ich das gefühl) oder diese offensichtliche schadenfreude, die dann auch wirklich gar nichts mehr mit fair play zu tun hat, ist peinlich und unangebracht.

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  • Lucy sagt:

    Dem Trainer/Managerteam und den Spielerinnen ging es doch sicherlich nur darum, dass die USA jetzt bloß nicht einen Stern mehr aufs Trikot bekommen und in der Weltrangliste nicht zu weit abhauen – peinlich…!!!

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  • werkselfe sagt:

    @markus:

    hättest du vll ein paar caps oder bewegte bilder von besagten szenen, v.a. nach dem 1:1 in der regulären spielzeit, und beim elfmeterschießen?

    ansonsten möchte ich nochmal festhalten, even if i sound like a broken record:

    der jubel war eindeutig anti-amerikanisch, und nicht pro-japanisch.

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  • Franzi sagt:

    Danke Markus, du sprichst mir aus dem Herzen!

    Peinlich peinlich!

    Unterstützung ner anderen Mannschaft ist ja alles ok, aber so eine Respektslosigkeit hätte ich nie erwartet!

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  • jule sagt:

    @wekeselfe http://j.mp/ocLRkH
    hier 11m schießen so ab 2:50 ca.

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  • Winter sagt:

    Beim DFB-Pokal Finale nicht vor die Kamera treten wollen, unkontrolliert mit dem Wort „Ehrenkodex“ rumlabern und als offizielle DFB-Delegation die Fäuste in die Luft strecken, hämisch grinsen und auf der Tribüne rumspringen – das ist unsere Silv – „die Vorzeigefrau des DFB“ – na dann „Guten Nacht“.

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  • pinkpanther sagt:

    @WalesGER: „Nur hat man den Mädels nicht „beigebracht“ wann “Dienst -Dienst und wann Privat-Privat” ist….
    Und das ist auch gut so!!! Sind wir hier beim Militär???
    Ich habe von all dem im Stadion nichts mitbekommen, habe aber selten ein so wunderbares, dramatisches und EMOTIONALES Spiel miterleben dürfen wie das gestrige. Und wenn die deutschen Spielerinnen tatsächlich so mitgegangen sind wie im Artikel und den Kommentaren beschrieben, dann finde ich das nur menschlich und Klasse!!! 🙂
    Und wer sich als ZuschauerIn für Japan positioniert hatte, der darf und muss in einem solchen Spiel für Japan bei den Ausgleichstoren jubeln, der jubelt bei jedem vergebenen 11m der Amerikanerinnen und jubelt bei den entscheidenden 11m für Japan.
    Hier geht es letzlich um ein Spiel und es ist wohltuend, dass hier mal jemand als „öffentliche Person“ diese besch… political correctness abgestreift hat – selbige sollte man/frau lieber den Politikern überlassen und nicht von den Spielerinnen einfordern.
    Also bei mir haben die Spielerinnen allesamt Sympathien ZURÜCKEROBERT – und das hätte ich auch geschrieben, wenn sie pro USA so mitgegangen wären.
    Danke Mädels! 🙂

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  • Markus Juchem sagt:

    @werkselfe: http://www.youtube.com/watch?v=nMAcoFsAuRU

    Hier gibt’s die Reaktion der dt. Spielerinnen, Elfer von Tobin Heath ab 2.40, Reaktion der Spielerinnen so ab 2.55

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  • Fussistar sagt:

    @ stefan…dein charakter zeigt sich ja auch in deinen niveaulosen aussagen gerade auf hinischt von Nadine Angerer…

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  • NEIDmare sagt:

    @ werkselfe

    hab eben dieses hier gefunden: http://j.mp/nYGnbx

    ich denke das ist genau die Stelle die du meinst!

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  • Markus Juchem sagt:

    Und hier die Reaktion von Neid/Fitschen nach dem 1:1, es sind ungefähr die letzten fünf, sechs Sekunden des Videos.

    http://www.youtube.com/watch?v=7DMUMcse1iE

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  • stefan sagt:

    „@ stefan…dein charakter zeigt sich ja auch in deinen niveaulosen aussagen gerade auf hinischt von Nadine Angerer…“

    was ist da niveaulos?

    die leute waren fasziniert von den schwedinnen oder?

    die leute waren fasziniert von hope solo oder?

    komischerweise aber keiner von angerer, prinz und konsorten… Halb D hat sich doch über deren Ausscheiden kaputtgelacht … Weils einfach ne gänzlich unsympathische Mannschaft ist… Bis auf 2 oder 3 Ausnahmen… Und das geht bei Neid, Fitschen und co. los…

    Würde die Bundesliga aus Spielerinnen wie den Schwedinnen oder Solo bestehen, gäbe es deutlich mehr Zuschauer. Wobei die jüngere Generation scheinbar besser wird….Fraglich obs halt für die nationalelf reicht 🙂 …

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  • Neil sagt:

    Auch für mich eine unglaublich unsportliche Entgleisung. Und wenn die Looser noch nicht komplett unten durch waren bei mir – mit dieser Jubelarie, dem Abklatschen und dem hämischen Lachen haben sie es geschafft. Fair Play? Sicherlich nicht.

    Ein überaus unwürdiger Abschluss einer WM, die diese Gurkentruppe vollkommen überfordert hat.

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  • Doc sagt:

    Leider habe ich nicht sehen können, wer alles genau überhaupt in der Delegationsecke saß.
    Wahr genommen habe ich Angerer und Bresonik. Leider in der oben bereits ausreichend beschriebenen, unsportlichen Art.

    Nun, im Gegensatz zum zahlenden Publikum, dem erlaubt ist, SUBJEKTIV zu sein, kamen die anwesenden Natiospielerinnen als Teil einer Delegation. Jedenfalls nahmen sie Platz in der dafür vorgesehenen Ecke. Fragt sich, WESSEN Delegation? Des DFB oder des Landes Deutschland?
    Da die Hymne abgesungen wird, ein Natinalsymbol überm Herzchen prangt und mitunter Landesnamen auf dem Trikot stehen, ist das wohl geklärt. Zudem steht z. B. „Deutschland – Japan“ auf den Tickets und es heißt NATIONalmannschaft. Insofern haben die Begegnungen auf dem Platz Nationalcharakter und sind nicht ein sportliches Treffen, zu dem die einzelnen nationalen Verbände ihre „Besten“ schicken.
    Das ist ein feiner aber entdscheidender Unterschied. Somit habe ich also als Teil einer Delegation gewisse Standards zu wahren. Will ich das nicht, habe ich jederzeit die Möglichkeit, mich unters zahlende Volk zu mischen und mitzujubeln und zu meckern, wie mir beliebt.

    Ich frage mich jedoch um die Motive von NA und LB. Hinweise auf Kameradinnen des eigenen Vereins greifen mir zu kurz. Mir kam es auch eher wie Schadenfreude vor.
    Gönnte man dem ewigen Rivalen den 3. Stern nicht? Das wäre kleinkarierter Größenwahn in meinen Augen. Aber wer weiß, vielleicht teilt uns Frau Torwart dies ja noch mit…in ihrem Twitter-Dings. Irgendjemand wird’s schon lesen.

    Dass die Neid da nicht eingegriffen hat, wundert mich nicht. Die eiferte ja vorne weg. Dass T20 da nicht mal ’ne dezente und versteckte Anweisung rüberkommen lässt während des Spiels, wundert mich inzwischen auch nicht mehr. Seit ich gerade das weiter oben von „Winter“ verlinkte Interview mit dem offensichtlich einäugigen Theo gelesen habe, kann ich nur noch lachen…oder weinen. Je nach momentaner Gemütslage.
    „Diese Art gehört sich nicht“ meint Theo und fordert einen anderen Umgang mit seiner so gescholtenen BT. Hihi…wenn das nicht Satire in Reinform ist. Aber vielleicht auch nur Tunnelblick oder selektive Wahrnehmung.
    Mir kommt diese Truppe inzwischen derart angekoppelt vor, dass ich Weiteres erwarte.

    Das selbstsichere und auf unbedingten Sieg ausgerichtete Team der USAhier im Forum als „arrogant“ zu beschreiben, ist abenteuerlich und zeigt nur, wie oberflächlich manche Sichtweise ist. OHNE so eine Einstellung in ein KO-Spiel zu gehen, ist fahrlässig. Außerdem entspricht es der westlichen Grundmentalität. Wir sind nämlich keine Asiaten, die es kulturbedingt anders können.
    Zudem haben es die Amerikanerinnen unterlassen, auf Plakaten die eigene Finalteilnahme als gesichert darzustellen. „3. Plätze sind was für Männer!“ Zudem ließen die AmiZonen immer Taten folgen. Man denke an die ersten 5 Minuten nach gestrigem Anstoß. Das habe ich bei so manchem selbsternannten Favoriten nicht gesehen.
    Aber es mag sein, dass mancher mit dem politischen Auge Sport sieht und dann kann man ihm mit KEINEM noch so sinnigen Argument beikommen.

    Falls es noch keiner gefunden und verlinkt hat, hier mal eine kleine Sichtweise von Journalisten über den Umgang des DFB mit den Aussagen der Beteiligten:

    Mein Fazit: Ich sehe für meine Wenigkeit weder Sinn noch Freude darin, diese (momentane) Natio weiterhin zu unterstützen (weder durch Anwesenheit noch per gezählte TV-Quote). Ich werde versuchen, über Liga, Pokal und CL wieder spaßmachenden FF zu finden.
    Es macht mir keinerlei Freude, an etwas festzuhalten, das von einäugigen Verbandschefs, kritikresistenten Trainerinnen, wirren Seilschaften und einigen offensichtlich bereits davon angesteckten Nochnationalspielerinnen beherrscht wird. Mir tut es allerdings enorm leid, dass so talentierte und vielversprechende Jungspielerinnen wie Alex Popp davon wahrscheinlich „verändert“ werden.

    Als unfanatischer Turbine-Anhänger werde ich mich über jede dortige Spielerin freuen, die NICHT in dieses System Neid muss. Ich sehe für die unmittelbare Zukunft da sehr gute Chancen 😉

    Bis dahin, Freunde…aber erst im nächsten Thread zu BuLi, Pokal oder CL … oder Ende vom NEIDmare. Wirklich tolles Plakat da gestern in der Arena. War’s einer von euch?

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  • Winter sagt:

    Angerer versucht gerade über Twitter bei Framba.de zu retten was zu retten ist und schickt im „Sekundentakt“ Nachrichten.

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  • Iche sagt:

    hab grad die jubelszenen vom elfmeterschießen gesehen und das ist schon ganz schön derb, was die mädelz da abliefern
    na und unsere bundessilv beim ausgleich, ohne worte…
    ein bißchen demut (kann man sich gut von den neuen weltmeisterinnen abschauen) würde da gut zu gesicht stehen…

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  • rockpommel sagt:

    Hr. Juchem, dieser Artikel gefällt mir und ich stimme Ihnen zu 150% zu!

    Nun werden Sie sich sicher auch bei Fr.Neid entschuldigen müssen. 😉

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  • Michele sagt:

    Auch ich finde das Verhalten nicht gut. Aber es waren nicht alle Spielerinnen die gelacht, gejubelt und sich abgeklatscht haben.

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  • pinkpanther sagt:

    @Markus: Danke, habe jetzt zum ersten Mal auch bewegte Bilder von den Jubelszenen gesehen. Frau Roth (Politikerin) jubelt hier auch mit! Darf die das?

    … Ich verstehe ehrlich gesagt gerade nicht, was hier abgeht … Ob Trainerinnen, Politikerinnen, Spielerinnen, Würdenträgerinnen oder auch nicht ganz so würdevoll … Ich sehe in den Zusammenschnitten Zuschauerinnen, die mitgehen, die mitfiebern, die sich erfreuen an einem grandiosen Fußballspiel die mitleben, die sich begeistern für ein Spiel, und ok, die sich auf die Seite einer der beiden Mannschaften geschlagen haben (weil das einfach Fußball ist und zudem noch ein SPIEL) und die sich nun für diese Mannschaft begeistern … Aber vielleicht ist es ja die falsche? … Hallo! Das ist Fußball 🙂 …

    Und ein Herr Blatter oder andere „Würdenträger“, die genau wissen wie man sich korrekt verhält, die können mir grad mal gestohlen bleiben! DIESER Herr ist bestimmt kein Vorbild.

    P.S. Frau Merkel hat übrigens auch immer bei den deutschen Toren gejubelt – ist das aber peinlich *Ironie*

    P.P.S. Hat Herr Zwanziger nicht auch einen Lieblingsverein in der Bundesliga?

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  • pinkpanther sagt:

    Gibt es hier einen Psychologen?
    Bricht sich hier gerade die geballte Enttäuschung über die deutsche Mannschaft Bahn?
    Ich fass es nicht *kopfschüttel*

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  • MatzeM sagt:

    @Doc
    Es ist eben typisch amerikanisch, sein Selbstbewusstsein öffentlich darzustellen. Manche nennen das Arroganz, ich nicht! Noch nicht, obwohl es schon manchmal hart an der Grenze ist.
    Aber es ist eben schon ein Unterschied, ob man vor dem Spiel sagt „Wir können gewinnen, wir sind gut drauf, wir werden alles dafür geben usw.“ oder „Wir werden gewinnen!“ Ich persönlich mag diesen „Amerikanismus“ zwar nicht so, aber muss ich ja auch nicht.
    Und der Auftritt nach dem Spiel hat die US-Girls als tolle, faire Sportsleute geadelt! Das hatte Klasse!

    Unseren Spielerinnen kann man so einen Auftritt wie den gestrigen meiner Meinung nach gerade noch verzeihen, zumal es ja auch US-Sympathisanten gab (Celia, MelB z.B). Aber die Managerin und vor allem eine Trainerin, die auf den Ehrenkodex pocht, die haben sich da gefälligst zurückzuhalten! Das zeugt einfach nur von mangelhafter Sozialkompetenz, und das ist für eine Bundestrainerin ziemlich armselig!

    Matze

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  • karl sagt:

    Das betrifft aber doch nicht alle deutschen Spielerinnen, manche sehn eher betroeppelt aus waehrend Angerer und Krahn jubeln. Vielleicht hatten die einfach nur interne Wetten abgeschlossen und manche freuen sich darueber dass sie richtig lagen. Die Sache mit Neid und Fitschen ist aber wirklich peinlich.
    Ich kann mich noch erinnern dass Abby Wambach vor vier Jahren im Finale bei jedem deutschen Tor hoeher gesprungen ist als jeder deutsche Fan , aber das war ja vielleicht der US Halbfinalniederlage gegen foulende Brasilianerinnen geschuldet …..

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  • pinkpanther sagt:

    @Doc: Danke für diesen Link, der lässt das Ganze nochmal in einem ganz anderen Licht erscheinen!!!
    Wer ein rudimentäres psychologisches Verständnis hat, kann die Reaktion einger Spielerinnen im Finale jetzt noch viel besser verstehen. Bei gedrucktem Text kann zensiert werden, beim Zeigen von Emotionen im Stadion müssten die Spielerinnen schon festgebunden werden …
    Vor DIESEM Hintergrund kann ich die Kritik an den Spielerinnen für ihre Emotionen im Japan-Spiel erst Recht nicht mehr verstehen.
    Schön, dass sie so herzerfrischend gejubelt haben 🙂 So ganz „Verbogen“ sind sie ja dann doch noch nicht.
    LEUTE, merkt ihr eigentlich was ihr hier tut? Ihr drischt auf das schwächste Glied der Kette ein und echauffiert euch über eine Bagatelle!
    Freut euch mit den Japanerinnen, leidet mit den Amerikanerinnen, kritisiert die Funktionäre und Machthaber, aber bitte bitte bitte prügelt nicht andauernd nur auf die Spielerinnen ein!!!!!
    DAS ist WÜRDELOS (von denen die hier posten)!!!

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  • pinkpanther sagt:

    @karl: Danke, das mit Aby Wambach hatte ich auch nicht mehr in Erinnerung.
    Was auch immer die Motive für Wambach gewesen sein mögen – Ja, ja und ja, das macht sie genauso symphatisch wie unsere Mädels (nicht, weil das für Deutschland war)!
    Und dass bei Weitem nicht alle so „drauf“ waren wie Natze ist auch offensichtlich.
    Aber bei dieser ganzen Zensur, wie sie offenbar Seitens des dfb stattgefunden hat, kann ich nur Wiederholen: Zum Glück hatten unsere SpielerinnenZuschauerinnen im Finale diese Schere nicht im Kopf 🙂

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  • NEIDmare sagt:

    Na also würdelos ist jetzt auch reichlich übertrieben oder? Es geht hier doch eigentlich nur darum, dass einige ihre Stimme erhoben haben um das anzuprangern (ja ich weiß, das klingt jetzt wieder so verdammt negativ) was millionen von Menschen gestern Abend gesehen haben.
    Wer nunmal selbst von einem Ehrenkodex spricht und sich über die geringste Kritik aufregt, gleichzeitig aber auch noch vom Vorgesetzten so in Schutz genommen wird, wie ein Welpe 2min. nach der Geburt, der sollte sich auch selbst an diesen Ehrenkodex halten, denn sonst macht er keinen Sinn!

    Wie sagt man so schön „Wasser predigen aber Wein saufen“ genauso hat Frau Neid es gemacht und ich ganz persönlich finde das respektlos und inakzeptabel, was ihre repräsentative Rolle beim DFB für Deutschland als Gastgeberland angeht!

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  • Lizas Welt sagt:

    Ausgezeichneter Kommentar, hundertprozentig d’accord, auch in Bezug darauf, dass der demonstrative Jubel weniger projapanisch als vielmehr antiamerikanisch war. Ein solches Verhalten ist absolut stillos und unprofessionell. Für mich undenkbar, dass Joachim Löw und seine Spieler sich beim WM-Finale 2010 ähnlich für Spanien (respektive gegen die Niederländer) exponiert hätten, wären sie im Stadion gewesen.

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  • shoni sagt:

    Wer Fußball und Emotionen trennen will, soll doch seine Friede-Freude-Eierkuchen-WM zelebrieren, aber nicht anderen vorschreiben, welche Emotionen sie zeigen dürfen und welche nicht. In was für einem System leben wir denn?!

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  • pinkpanther sagt:

    @NEIDmare: Ich verteidige hier nicht Frau Neid! Bei der Trainerin, die ja wesentlicher „Baustein“ der Machtstruktur im FF-dfb ist, würde ich das differenzierter sehen, aber da habe ich ehrlich gesagt keine Lust mehr.
    Mir geht es um die Spielerinnen, auf die hier vor allem eingedroschen wird, und das finde ich einfach unter aller Kanone (meine Meinung)
    Und jetzt doch noch ein Wort zu SN: Wäre jetzt „nur“ die Jubelei im Stadion gewesen, hätte ich das auch nicht als so dramatisch empfunden. Aber SIE hat tatsächlich was von Ehrenkodex gefaselt und bezüglich deiner Aussage zu Frau Neid stimme ich dir vollumfänglich zu!
    Aber den Spielerinnen kann man jetzt weiß Gott nicht vorwerfen, dass sie vorher „Wasser gepredigt“ hätten.

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  • Markus Juchem sagt:

    @pinkpanther: Folgendes Szenario: Deutschland spielt das WM-Finale gegen Japan, Deutschland verschießt die ersten beiden Elfmeter, die eingewechselte Alex Popp scheitert mit dem dritten Elfmeter und auf der Tribüne lachen sich Pia Sundhage und Abby Wambach schlapp, die die Fäuste ballt, hämisch grinst und dann noch mit Hope Solo einschlägt. Möchte ich mal sehen, was hier los wäre…

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  • Camulos sagt:

    Das wirklich erbärmliche war doch der Moderator des ZDFs. Es ist ja heutzutage ein gängiges Übel, dass sie sich nicht ihre Neutralität bewahren können.

    Wenn dieses aber derart ausartet wie gestern, wo alle Torchancen schlicht ignoriert werden und verlogen, nebenbei auch dumm, argumentiert wird, dass USA siegen müsse, dann habe ich für derartige Entgleisungen nichts übrig.

    Auch bei der Bewertungen von den Leistungen der Spielerinnen fehlte die Neutralität. Eine Solo war nunmal nicht die drittbeste Spielerin der Weltmeisterschaft, genauso wie Steinhaus nicht immer richtig lag.

    Zur Schiedsrichterin gestern ist noch eines zu sagen:

    Eine Japanerin begeht ein Foul, möchte sich für jeden offensichtlich dafür entschuldigen, nachdem die Amerikanerin sie ignoriert, entfernt sie sich leicht verwirrt … und bekommt eine gelbe Karte, weil die Schiedsrichterin glaubte, dass sie den Freistoß verzögern wollte.

    Das hat mir schon etwas auf dem Magen geschlagen.

    In meinen Augen haben sich die Japanerinnen aber auch die Amerikanerinnen stets gut verhalten. Ein schönes Spiel, auch wenn in meinen Augen beide Mannschaften im Finale deplaziert waren. Das Spiel war zwar spannend aber nicht erstklassig.

    Das liegt aber auch daran, dass meiner Meinung nach eben nicht die besten Mannschaften im Finale standen.

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  • pinkpanther sagt:

    @Markus: Ich auch 🙂
    Ich bin aber der Meinung, dass sie das Recht dazu haben, Menschlichkeit und Emotion zu zeigen – insbesondere in einem solch dramatischen und emotionalen Spiel.
    Und noch ein Wort zu Abby Wambach: Über ihre „großspurige“ Art, warum nur die USA Weltmeister werden können und dass sie (die Amis) alle anderen „in Grund und Boden spielen“, über das Gerede vom „american spirit“ hab ich mich ja auch aufgeregt. Aber das macht mir Frau Wambach trotzdem nicht unsympathisch. Ich gebe es zu, ich war ganz klar für Japan im Finale. Aber ich hätte es den USA nach diesem Spiel auch gegönnt, weil sie einfach ein tolles Spiel abgeliefert haben. Und als Wambach das 2:1 erzielt hat, habe ich es ihr aus vollem Herzen gegönnt, obwohl ich da nicht mitgejubelt habe.
    Und Frau Sundhage würde ich sowieso so einiges durchgehen lassen 😉

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  • Markus Juchem sagt:

    @pinkpanther: Ich spreche Ihnen nicht ab, Emotion zu zeigen. Was sie gezeigt haben, war aber Häme nach einem verschossenen amerikanischen Elfmeter, nicht etwa Jubel nach einer gelungenen Aktion einer Japanerin. Wer Fehler und Misserfolg seines sportlichen Gegners mit Beifall quittiert, diskreditiert sich selbst und sollte sich nicht wundern, wen ihm demnächst dasselbe passiert. Im Gegensatz zu Dir fand ich Abby Wambachs Art kein bisschen großspurig, vielleicht etwas übertrieben selbstbewusst an mancher Stelle, aber immer voller Respekt für den Gegner.

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  • riffmaster sagt:

    Mein Güte was für eine verlogene Diskussion. Auf der einen Seite fordern wir immer Authentizität und beklagen die einstudierten Phrasen vieler Fußballer und nun sollen sich die Spielerinnen bei dem spannendsten Match dieser WM wie verstaubte Mitglieder eines diplomatischen Corps verhalten?
    Vielleicht hatten einige eine Wette laufen oder waren einfach froh, dass es auch keiner anderen Mannschaft gelang diese genialen Japanerinnen zu stoppen.

    Hope Sole ist arrogant? Auch so ein blödes Geschwätz : http://j.mp/mXLDjN

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  • sodalith7 sagt:

    Und es geht weiter …
    http://j.mp/oZjano

    Für mich ist in den letzten Wochen ein Stück Frauenfußball in Bezug auf unsere Mannschaft kaputt gegangen. Und das liegt nicht an der Niederlage gegen Japan und auch nicht unbedingt an der Art und Weise wie wir gespielt haben, sondern an den absolut peinlichen Auftritten in der Öffentlichkeit.
    Das ist keine gute Werbung für den deutschen Frauenfußball!

    @ Markus Juchem: Danke für diesen Artikel.

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  • sitac sagt:

    @Markus Juchem: nochmals und weiterhin vielen Dank für die sehr präzise Darlegung und Formulierung auch meiner Wahrnehmungen und Empfindungen.
    Bin darüber sehr froh und erleichtert.

    @pinkpanther: Bei aller Wertschätzung (und Dank für das phantastische Bild des nigerianischen Fans in den Katakomben eines Stadions) bitte ich doch darum, mich nicht einem Psychologen anzuempfehlen. Fühle mich ehrlich gesagt ganz o.K.. 🙂

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  • melli sagt:

    charakter definiert sich nicht über die lautstärke, mit der frau auf sich aufmerksam macht. wer jubelt? im gunde die dt. spielerinnen, die sich bei der wm nicht wirklich mit ruhm bekleckert haben und so davon ablenken, können, sich an die eigene nase fassen zu müssen!!!peinlich. womit ich wieder bei einem der wenigen positiven beispiele bin, wie auch auf der tribüne zu sehen: bianca schmidt. ihr nimmt man auch am finaltag noch ab, dass ihr das ausscheiden nahe gegangen ist.

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  • pinkpanther sagt:

    @riffmaster: Wunderbar auf den Punkt gebracht 🙂
    … Auch der Kommentar zu Hope Solo …

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  • mrx sagt:

    Danke für den Artikel!

    Und wer nochmal peinlich-berührt schmunzeln will, hier das Motto der WM: „20ELF VON SEINER SCHÖNSTEN SEITE!“

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  • mrx sagt:

    Ach – und was sagte Dr. Theo Zwanziger damals (22.04.2009) bei der Vorstellung zu diesem WM-Motto? Nun ja, hier ist die DFB-Seite noch aktuell abrufbar: „Mit dem Slogan ist es uns gelungen, die wunderbaren Emotionen und den einzigartigen Charme des Frauenfußballs zu übermitteln. Nunmehr haben wir ein starkes Symbol, um diese Faszination auch über das Jahr 2011 hinaus in ganz Deutschland zu transportieren.“

    Respekt und danke für diese Weitsicht!

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  • Jonos sagt:

    Danke für den Artikel, Markus! Das Verhalten von Frau Neid und Co. war einfach nur peinlich. Der Sieg der Japanerinnen war sicher glücklich aber nicht unverdient. Ich freue mich schon jetzt auf die Olympiade und drücke den US-Girls die Daumen. Diese Mannschaft hat mich mit ihrer physischen Stärke und der Ausgeglichheit innerhalb des Teams beeindruckt. Jede der Spielerinnen kann einen sauberen Ball spielen.

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  • wfm sagt:

    Ich bin mir nicht so sicher, ob es wirklich Häme war nach den verschossenen Elfmetern. Das Elfmeterschießen war doch der emotionalste Teil dieses Finales. Wenn man sich da auf die Seite des „underdogs“ schlägt, freut man sich über jede Aktion, die den „underdog“ zum Sieg verhilft. Wie soll denn das funktionieren, wenn man da in dieser Situation mitgeht? Einerseits jubeln, wenn der „underdog“ trifft aber ruhig und gesittet bleiben, wenn der Gegner verschießt? Mir ist das nicht schlüssig, dass das dann mit Häme gleichzusetzen ist.
    Mir ging es am Bildschirm genau so. Das ändert nichts daran, dass ich nachhinein der Meinung bin, dass die Japanerinnen zwar gut gespielt, aber das Glück bei dieser WM auch reichlich strapaziert haben, nicht nur in Finale, in dem mir die Amerikanerinnen zum ersten Mal bei dieser WM wirklich gut gefallen haben. Das Chancenplus lag eindeutig bei ihnen.

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  • speedcell sagt:

    jetzt geb ich auch mal meinen senf dazu. ich verstehe nicht,warum man sich über sowas aufregen kann. man kann in die körpersprache auch sehr viel interpretieren,was überhaupt nicht da war. warum sollte man sich nicht freuen,dass japan weltmeister wird ? soll man etwa nur still da sitzen und keine emotionale regung zeigen ? es gehört nunmal zum fussball dazu,dass man eine mannschaft sympathisiert. die japanerinnen haben super fussball gespielt, wie die deutsche mannschaft auch feststellen musste. vielleicht waren darum (fast?) alle für die japanerinnen. abgesehen davon spielen 2 von ihnen in der BL und eine kommt noch dazu. und nicht nur die deutsche mannschaft hat es den japanerinnen gegönnt, auch einige englische spielerinnen waren auf japanischer seite,wie man auf twitter lesen konnte. sind diese jetzt auch unsympathisch ?! man kann auch echt übertreiben…

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  • elfi oemml sagt:

    Auch ich fand speziell die Reaktion von Silvian Neid völlig unpassend und geradezu peinlich, aber ich kann viele hier zumindest bezüglich des Bildes, das diese im Ausland zeigen würde beruhigen, zumindest in der US-Übertragung ist weder die Reaktion von Silvia Neid nach dem 1:1 noch die einiger Spielerinnen beim Elfmeterschießen zu sehen.

    Man mag von den Reaktionen halten was man will, aber dass diese so im deutschen Fernsehen gezeigt wurden ist wieder nur ein Beweis für die völlig unterirdische Übertragung der WM durch die Öffentlich-Rechtlichen. Denn das was wirklich peinlich und beschämend war und mir teilweise fast einen Brechreiz verursacht hat, war der Kommentator – einfach erbärmlich so wenig neutral bleiben zu können. Im Spiel Frankreich-Schweden war es exakt das gleiche!

    Die Herrschaften bei ARD und ZDF sollten sich da mal ein Beispiel an den Amerikanern nehmen, die trotz Beteilung der eigenen Mannschaft, das Finale kompetent und fair kommentiert haben, selbstverständlich mit der einen oder anderen Emotion bzgl. Aktionen des US-Teams, aber gleichzeitig ohne rosarote Brille und mit Respekt und Anerkennung gegenüber Japan (und das war keine Ausnahme, den der Kommentar im Spiel Brasilien-USA war ebenso professionell und auf gleich hohem Niveau).

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  • Jan sagt:

    Wer ist schon für den Favoriten? Auch ich war für Japan. Dennoch konnte ich dem überlegenem US-Spiel nur großen Respekt zollen. Und die US-Girls zeigten sich als sehr faire Verlierer, obwohl deren Enttäuschung maßlos gewesen sein muss. Gegen diese engagiert auftrumpfenden USAmerikanerinnen hätte Deutschland in der momentanen Form im WM-Finale keine Chance gehabt.

    So konnte nur die Vorsehung Japans als Weltmeister verhindern, dass die USA ab nun 1 Stern mehr auf dem Trikot tragen als Deutschland. Damit ist das völlig ungewohnt unsportliche Gehabe der dt. Spielerinnen u.a. Verantwortlicher aber lediglich zu erklären – keineswegs jedoch zu rechtfertigen. Das war nicht grad eine diplomatische Glanzleistung, die eines Gastgebers angemessen gewesen wäre, meine Damen. (glaub‘, Ulrike Ballweg u.a. haben sich da aber gesittet zurückgehalten, oder?)

    Mit nur halb so viel geschlossener Leidenschaft auf dem Platz wie auf der Tribüne hätte es vllt. was werden können mit dem 3. WM-Titel…

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  • Fussistar sagt:

    wer sagt denn eigentlich das Frau Neid beim Tor für USA nicht auch gejubelt hat, nur weil es kein TV Bild dazu gibt?!

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  • maskal69 sagt:

    Der Artikel ist sehr gut Herr Juchem.
    Den Spielerinnen möchte man diesen Jubel ein wenig verzeihen, aber einer Bundestrainerin auf keinen fall.
    Diese Szenen machen deutlich, wie es derzeitig in unserer Nationalmannschaft aussieht!

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  • pinkpanther sagt:

    Offenbar ist hier für einige eine Welt zusammengebrochen, wenn etwas im Grunde genommen so Unbedeutendes wie eine Spielerin, die sich über die Niederlage einer Mannschaft freut – egal ob mit oder ohne Häme – so hochgekocht und zerrissen wird. Ist vielleicht nicht schön, aber das erlebt man/frau auf und neben dem Platz doch andauernd. Und ja, es ist auch vollkommen in Ordnung dies zu kritisieren. Mich überrascht hier nur die Heftigkeit mit der das gegen die Spielerinnen geht! Und warum dem so ist, das wüsste ich mal gerne von einem Psychologen bzw. Soziologen.

    @Markus Juchem: Ich finde, Sie (ver-)urteilen die Spielerinnen hier zu sehr, gerade nach einem solchen emotionalen Match und dem eigenen Scheitern im Hintergrund! Für mich ist das ein „Nebenkriegsschauplatz“ – der Fisch stinkt nämlich vom Kopf (siehe auch das Thema Zensur, auf das weiter oben verlinkt wurde).
    „Wer Fehler und Misserfolg seines sportlichen Gegners mit Beifall quittiert …“ – habe ich da was verpasst? Es spielte Japan gegen USA, während auf der Tribüne u.a. einige deutsche Nationalspielerinnen saßen. Sportlich waren die Mädels schon eine Woche raus.

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  • Jennifer sagt:

    Mein Mann hat oben schon unter meiner ID kommentiert und dem kann ich mich als Amerikanerin nur anschliessen. Ich habe nichts anti-amerikanisches gesehen, aber viel Emotionen auf dem Platz und im Stadion. Das ist super!

    Hope Solo hat übrigens folgendes gesagt:

    On the disappointment of the result:
    “We lost to a great team, we really did. Japan is a team that I’ve always had a lot of respect for, and I truly believe that something bigger was pulling for this team. As much as I’ve always wanted this, if there was any other team I could give this to it would have to be Japan. I’m happy for them and they do deserve it.”

    Hier der gesamte Artikel:

    Ich glaube nicht, dass sie oder die Mannschaft arrogant ist. Dieser Ehrgeiz gehört bei vielen Sportlern dazu. Es wäre auch komisch, wenn sie auf den Platz gehen würden und sagten: Eigentlich wollten wir Weltmeister werden, aber nun, da wir gegen Japan spielen wollen wir eigentlich, das sie gewinnen, da sie so ein schweres Erdbeben und Tsunami hatten. Das würde ich keinem Spitzensportler abnehmen. Yuki Nagasato hat in fast jedem Interview gesagt, dass sie Weltermeisterin wird und dafür wurde sie nur belächelt.

    Vielleicht fehlen hier einigen Deutschen die Emotionen? Wenn es soviel Emotionen wie hier im Forum demnächst in der Bundesliga gibt, dann können wir uns auf eine schöne Bundesliga-Saison freuen!

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  • sitac sagt:

    @pinkpanther: Vielleicht ist es wirklich ein psychologisches Problem, wenn einem die katastrophale Außenwirkung der BT plus einiger Spielerinnen und der Managerin mittlerweile nicht schon längst komplett Wurst ist. Sei’s drum. Distanzieren wird man als Fan sich ja noch dürfen-und auch als Staatsbürger des gastgebenden Landes. Darauf möchte ich mit Verlaub doch bestehen.

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  • franksquasher sagt:

    Schön das Ando beim FCR verlängert hat…und noch schöner wenn ich mir Bresonik in Duisburg nicht mehr angucken muss. Hoffe ich jedenfalls seit gestern. Das war unsportlich und absolut peinlich…naja jetzt kann sie mit ihren Kolleginnen schon mal den Urlaub in London buchen und sich dort weiter auf den Tribünen austoben…auf dem Platz reicht es ja nicht mehr für so ein Turnier…

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  • pinkpanther sagt:

    @sitac: mmmh … das halte ich für selbstverständlich, dass jede(r) Einzelne hier im Forum das für sich klar ziehen kann und soll und sich ggf. auch von einem als unangenehm empfundenen Verhalten distanziert! Das muss man respektieren und das tue ich auch (dass ich persönlich in den Reaktionen der deutschen Spielerinnen deutlich mehr Positives als Negatives gesehen habe, habe ich hier bereits ausführlich dargelegt)
    Mir ging es hier eher darum, nachzufragen, WARUM dieses (Fehl-)Verhalten hier so heftige Reaktionen hervorruft und warum die Stoßrichtung so massiv gegen die Spielerinnen und nicht z.B. die Trainerin gerichtet ist.
    Ich formuliere mal polemisch: Wenn die Fernsehkamera in Großaufnahme eingefangen hätte wie sich eine Spielerin den „Popel“ aus der Nase holt und daraufhin hier im Blog innerhalb von ca. 5 Stunden fats 100 Beiträge gepostet werden, dann ist da was tieferliegendes und das sollte man versuchen rauszukriegen.

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  • Striker sagt:

    Ich habe nicht alle Beiträge hier gelesen, aber fand die Reaktion der deutschen Mannschaft gestern hochgradig peinlich. Der sonst alles kontrollierende DFB hatte anscheinend da seine Mannschaft nicht unter Kontrolle, wo es mal angebracht gewesen wäre. Privat kann man machen, was man will, aber das DFB Team war in offizieller Mission unterwegs und als Personen der Öffentlichkeit gibt es nun mal gewisse Anstandsregeln. Ich will nicht wissen, was hier umgekehrt los wäre, wenn andere sich so über ein Tor gegen Deutschland gefreut hätten (am besten Marta auf der Tribüne…). Wenn das in den USA gezeigt wurde und bekannt wird, dann kann sich die DFB Elf beim nächsten Aufeinandertreffen auf ein körperlich sehr intensives Spiel einrichten…

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  • pinkpanther sagt:

    @sitac: Siehe z.B. aktuelles Zitat von franksquasher. Frau Bresonik war noch nicht mal treibende Kraft und jetzt ist sie gleich persona non grata … was geht hier ab?
    Ich persönlich empfinde hier subjektiv einige Beiträge gegen die Spielerinnen mittlerweile als pure Hetze … (nicht deinen wohlgemerkt!)

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  • Bobbele sagt:

    Möglicherweise das I-Tüpfelchen auf eine aus deutscher Sicht verkorksten WM. Sylvia Neid, Doris Fitschen und die unvermeitliche Claudia Roth im trauten Anti-USA-Freudentaumel… Über die deutschen Spielerinnen, die sich ins Stadion getraut haben, will ich hier mal gar nichts sagen, nur so viel: denen die zu Hause geblieben sind, gilt meine uneingeschränkte Sympathie. Ich stimme hier im großen und ganzen mit Markus Juchems Artikel überein. Für einen offiziellen Auftritt des DFB war das gestern sehr würdelos, sich derart parteiisch zu verhalten. Ganz egal wem man nun persönlich die Daumen drückt und wem man den Titel ganz und gar nicht gönnt. Wenn man sich aber als offizielle Delegation des DFB auf die Fahne schreibt, beiden Teams Respekt zu zollen, sollte man sich auch entsprechend mit übertriebenen Jubelorgien zurückhalten können.

    Ehrlich gesagt passt dieser letzte Auftritt aber auch ins derzeitige Bild des DFBs. Es ist einfach ernüchternd zu beobachten wie ein strategischer Fehler nach dem anderen begangen wird und dies ohne Konsequenzen bleibt. Jegliche Kritik geht den Verantworlichen längst am Allerwertesten vorbei. Wer es wagt, den DFB auch nur einen Hauch von Kritik entgegenzubringen, wird gnadenlos abgewatscht. Als wäre das geringste Widerwort schon Hochverrat.

    Ich für meinen Teil, hab momentan auch erst mal die Nase gestrichen voll vom DFB. Die Zeiten, in denen ich mit der Herrennationalmannschaft ungezwungen mitfiebern konnte sind schon länger passé. Wie ich nun bei dieser WM mit Erschrecken feststellen musste, gilt dies nun wohl auch für unser Frauenteam…

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  • Ute sagt:

    Hallo,
    ich war im Stadion, saß in einem Fan-gemischten Block hinter dem „Elfemter“-Tor. Bei uns herrschte wie auch im gesamten Stadion eine tolle Stimmung, geprägt von Fairness und Respekt. Gefreut haben sich außer den Japanern viele für deren WM-Sieg. Glückwunsch, aber wir haben auch ernsthaft MITGELITTEN mit den Amerikanerinnen, welche durch ihr erfrischendes Offensivspiel immerhin 2Tore gegen Japan geschafft haben (leider 1 zuwenig)und den Titel ebenso verdient gehabt hätten. im 11er Krimi, versagten leider die Nerven. insofern, finde ich es auch nur beschämend wie sich unsere Natio einschließlich BT da präsentieren.

    Passt aber leider auch zum Gesamtauftritt, den ich insgesamt eher enttäuschend fand. Für mich war es deshalb die erste und (vorerst letzte live-WM-Tour) – eigentlich wollte ich schon mal anfangen zu sparen für Kanada 😉 es heisst ja immer „in guten und in schlechten Zeiten“ zu seiner Mannschaft zu stehen, aber zum mom. Zustand des Teams einschlißelich BT und Theo Zw. (welche sich allesamt als derzeit kritikunfähig zeigen – im Gegenteil eine offene sachliche Auseinandersetzung durch Maulkörbe und Zensur verbieten wollen – VERDIENEN meine Unterstützung NICHT MEHR!!!!!!!

    Zum Glück haben wir das auf unserer Seite nicht mitbekommen, sodass ein toller Fussballabendkrimi mit viel Gänsehaut-Athmoshäre (und der besten deutschen WM-Teilnehmerin Bibi S.)in Erinnerung bleiben wird. 🙂

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  • uwe sagt:

    @franksquasher
    Wusste bis gestern gar nicht das Linda lachen kann………

    Ehrlich muss ich zugeben, das mich der Jubel schon gewundert hat. Vorallem bei Natze, da ja die Ali Krieger lange in Frankfurt gespielt hat.
    Aufgeregt hab ich mich als ich Frau Neid gesehen habe. Das hatte mit den Jubeln allerdings nichts zu tun. Reicht schon wenn ich sie sehe.

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  • werkselfe sagt:

    danke erst mal fürs verlinken der yt videos mit den entsprechenden szenen! ich hätte mir es besser nicht noch mal angeguckt – it just makes me sick!

    interessant wäre mal ein statement von frau sundhage oder hope solo oder abby wambach *wink-mit-dem-zaunpfahl* 😉

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  • franksquasher sagt:

    @uwe: Ich bin enttäuscht, da ich Bresonik bisher als faire Sportsfrau angesehen habe. Aber es ist nicht nur dieses kindische Verhalten als Zuschauerin, auch ihre sportliche Leistung (meist untergetaucht) und ihre Hängepartie mit dem FCR stossen mir auf.
    Unter Neid wirds in naher Zukubft so laufen wie unter MVT beim FCR…die Stammspielerinnen sichern sich und der Trainerin den Job mit durchschnittlichen Leistungen gegen Fallobst in der EM-Quali…spätestens bei der Endrunde hole ich dann auch die Schweden-Fähnchen raus…

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  • Kickie sagt:

    Alles halb so schlimm. Das ist ja wohl eher ein Sturm im Wasserglas. Ich musste auch lachen, als die Amis Elfmeter geschossen haben – das war ja der reinste Slapstick.

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  • ballander sagt:

    danke markus für deinen artikel! ich habe mich bei den bildern gestern geschämt, deutsche zu sein.

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  • dadida sagt:

    ihr habt sorgen ….

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  • Uwe sagt:

    Als ich die Livebilder der DFB-Spielerinnen und der Bundestrainerin gestern abend sah, habe ich nur gedacht: mein Gott, das geht gar nicht!! Zwischen Freude und Häme liegen Welten, besonders bei verschossenen Elfmetern. Ich glaube nicht, das Yogi Löw so reagiert hätte. Da müssen einige aber mal schnell zur Nachschulung in Sachen Aussendarstellung. Wenn vorher angekündigt wird, das Team sieht sich das Finale an, ist das quasi eine offizielle Delegation. Es musste doch allen klar sein, das sie auch von den Livekameras eingefangen werden. Während man es den Spielerinnen im Überschwang vielleicht noch nachsehen kann, ist das Verhalten der BT nicht entschuldbar, bzw. sie sollte sich jetzt dafür entschuldigen. Damit haben sich aber alle einen Bärendienst erwiesen!! Wie wohltuend dagegen die fairen Gesten der US-Girls und das nach solch einer Tragödie.

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  • Sandra sagt:

    Also ich finde die negativen Reaktionen auf den Jubel einiger Spielerinnen sehr übertrieben. Gerade beim Elfmeterschießen gibt es nur zwei Möglichkeiten – Treffen oder Verschießen – und wenn „meine“ Mannschaft trifft, jubele ich. Wenn der Gegner verschießt jubele ich ebenfalls, aber nicht aus Spott und Häme, sondern, weil es „meine“ Mannschaft dem Sieg (in diesem unsäglichen Nervenspiel) näher bringt. Den Spielerinnen Spott, Häme und anti-amerikanischen Jubel zu unterstellen empfinde ich als harten Tobak.
    Wer schon einmal einen Elfer verschossen hat, kennt das Gefühl und ich bezweifele einfach, dass z.B. eine Linda Bresonik (Pokalaus/Potsdam) sich über sowas freut.
    Dass Frau Neid beim Ausgleich so aus sich rausging fand ich allerdings sehr unpassend und hat für mich einen ganz anderen Stellenwert als der Jubel der Spielerinnen während des Elferkrimis.
    Ich selbst habe den US Mädels die Daumen gedrückt. Sie haben mich mit ihrem rasanten Auftritt im Finale sehr überrascht, aber als die vielen Chancen versemmelt wurden, machte sich bei mir schon der Gedanke breit, dass sich sowas im Fußball oft rächt – leider war es so. Mir tat es für das Team unendlich leid. Man konnte sehen, dass es für Abby und Hope wie eine Farce gewesen sein muß, als sie ihre „Individualpokale“ erhalten haben. Die taten mir wirklich leid. Umso bemerkenswerter wie die Mädels absolut fair mit dieser Niederlage umgegangen sind. Als Abby Wambach die kleine Homare Sawa an sich heranzog für ein Foto – ganz großes Kino. Und jeder der über einen einigermaßen ausgebildeten EQ verfügt und auch selbst mal Sport gemacht hat und Niederlagen erlebt hat, der weiß wie sie sich in diesem Moment gefühlt hat…. Respekt!
    Außerdem fand ich die Amerikanerinnen alles andere als arrogant. Sehr sympathisch und vor allem authentisch. Was sollten sie den sagen: wir begnügen uns auch gern mit dem 2. oder 3. Platz… Für eine Spitzenmannschaft wie die USA kann das Ziel nur der Titel sein. Würden die Spielerinnen was anderes sagen, würden sie lügen und das möchte doch von Euch auch keiner hören, oder? Für arrogant halten diese Aussagen meist nur Ami-Hasser – so hab ich es zumindest erlebt. Unverbesserliche Menschen.
    Jeder versteht oder interpretiert das hinein was am ehesten in sein Bild passt und genau das passierte auch jetzt beim Jubel der deutschen Spielerinnen. Die einen sehen Spott und Häme, andere sehen anti-amerikanischen Jubel und keinen pro japanischen. Ich maße mir keine weitere Interpretation des Jubels an. Ich sah deutsche Spielerinnen, die mitfieberten und Emotionen gezeigt haben, weil sie – nebenbei auch – fußballbegeisterte Menschen sind.

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  • Ulf sagt:

    Es ist genug, Frau Neid. Treten Sie zurück. Und stiften Sie Ihre Abfindung an die Japan-Hilfe. Sie finden bestimmt einen Job in Absurdistan.

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  • pinkpanther sagt:

    Ich fass es immer noch nicht … dieser Artikel steht immer noch als Topartikel ganz oben … es scheint geradezu ein Sport hier zu sein mit Hohn und Spott und „Ach Gott wie peinlich“ usw. etwas zu kommentieren, was zutiefst menschlich und emotional in einem rassigen Spiel sich am Rande ereignet hat – bloß weil eine Kamera da drauf gehalten hat.
    Ich empfinde es als peinlich, was hier abgeht (den Artikel nach mehrmaligem Lesen eingeschlossen).
    Wie wäre es, mal den Nicht-Deutschen Mannschaften ihren Respekt zu erweisen und sich mit deren Spiel zu beschäftigen?
    Mit den Amerikanerinnen, die im Finale ihr bestes Spiel der WM gespielt haben, was aber trotzdem nicht reichte um den Titel zu holen?
    Mit den Japanerinnen, die mit etwas Glück zwar nicht hoffnungslos in Rückstand geraten sind, aber immer wieder zurück gekommen sind. Die im Halbfinale die Schwedinnen so dominiert haben, wie ich es nimmer für möglich gehalten habe.
    Von Schweden könnte man reden, die außer im Spiel gegen Japan ein tolles Turnier gespielt haben.
    Man/Frau könnte sich auch mit einigen unglaublichen Schiedsrichterentscheidungen auseinandersetzen, die Nibelungentreue eines Herrn Zwanziger zu SN kritisieren, sich freuen dass die kritischen Worte eines Herrn Schröder endlich mal von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.
    Man/Frau könnte diskutieren, wie gut es für den Frauenfußball ist, dass sich mal nicht der wuchtige Kraftfußball durchgesetzt hat, sondern eine Mannschaft, die es hauptsächlich mit spielerischen Mitteln geschafft hat zum Erfolg zu kommen. Man könnte die Leistungen einer Homare Sawa, einer Abby Wambach würdigen oder auch die der TrainerInnen der Halbfinalisten, die mit ihren sehr unterschiedlichen Systemen diese Mannschaften verdient ins HF gebracht haben.
    Es gibt soviel sportlich interessante Aspekte, die hier diskutiert werden könnten und in der Vergangenheit auch diskutiert wurden.
    Aber dieses peinliche „berührt sein“ von dem „Fehl-„Verhalten einiger Spielerinnen im Finale zeugt von einem deutsch-zentrismus, der die tollen Leistungen, die uns von den anderen Mannschaften und Spielerinnen größtenteils ab dem Viertelfinale geboten wurden, mit Füßen tritt.
    Hier wird in Ruhe und trotz Zeit zur Reflektion genau das zelebriert, was den deutschen Spielerinnen in Bezug aufs Finale vorgeworfen wird: Eine Missachtung der tollen Leistung anderer Spielerinnen und Mannschaften dergestalt, indem eine Randnotiz zum Großereignis hochgekocht wird.
    Ihr könnt jetzt gerne alle über mich herfallen … Ich habe mich an der Atmosphäre in den Stadion erfreut, ich habe das Ausscheiden der deutschen Mannschaft schnell verkraftet, weil ich danach spannenden und auch guten Fußball gesehen habe. Ich werde die WM in positiver Erinnerung behalten und bin überzeugt davon, dass der Frauenfußball dieses Jahr im Ausland und international gesehen einen riesigen Sprung – auch und gerade in der öffentlichen Wahrnehmung – genommen hat. (mit allen negativen Randerscheinungen, die ein solch großer Medienhype mit sich bringt)
    Es gäbe hier so viele spannende FF-Themen zu diskutieren, die sollten hier im Vordergund stehen, nicht irgendwelche Randnotizen.

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  • pinkpanther sagt:

    Nachschlag: Mein Statement bezüglich des wuchtigen Kraftfußballs bezieht sich ausdrücklich NICHT auf die Finalleistung der USA! In diesem Spiel haben sie so toll kombiniert und spielerisch überzeugt, wie ich es nach den anderen Spielen von Frau Sundhages Mannschaft dieser nicht zugetraut hätte.

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  • melli sagt:

    die videos zu den links sind nicht mehr verfügbar?!

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  • Ulf sagt:

    Warum wartet mein Beitrag von 23.35h auf Freischaltung, wenn danach zwei Kommentare um 0.27h und 0.31h veröffentlicht wurden ? Oder ist es ausnahmsweise dem DFB geschuldet ?

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  • shoni sagt:

    @Ulf: Und die Japanerinnen spenden die Hälfte ihrer Gage an die Fukushima-Hilfe!? – Tolle Geste!

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  • Markus Juchem sagt:

    @pinkpanther: Was für Dich eine Randnotiz ist, ist für viele – mich eingeschlossen – offenbar ein großes Ärgernis gewesen. Warum sollten wir also nicht darüber diskutieren?

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  • henry1 sagt:

    @markus:
    dass es für viele ein großes „ärgernis“ ist, das ist ja das problem,
    es wurde oben schon desöfteren erwähnt, wenn ich mich auf die seite einer mannschaft schlage (und warum sollte das nicht legitim sein? – und zwar für jeden menschen!) dann freue ich mich für einen erfolgreich geschossenen elfmeter und freue mich auch wenn die gegnerische schützin vergibt,
    anti-amerikanismus? lächerlich!

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  • Ralf sagt:

    Nur mal so am Rande notiert:

    Das was melli bereits vermeldet hat, ist für mich bemerkenswert.

    Ein Schelm, wer dabei Böses denkt! 🙂

    Die öffentliche Meinungsbeeinflussung und -korrektur funktioniert halt doch; … dank altbewährter Connections!

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  • Markus Juchem sagt:

    @henry1: Wir haben halt offenbar unterschiedliche Vorstellungen davon, wie sich die Mannschaft des Gastgebers beim Finale verhalten sollte, das man als offizielle Delegation und mit der öffentlich bekundeten Absicht der Wertschätzung beider Teams besucht.

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  • pinkpanther sagt:

    @henry1: Volle Zustimmung 🙂
    @Markus Juchem: Ich stelle vor allem die Frage, WARUM das für euch soooo ein dolles Ding ist? Ich VERSTEHE es einfach nicht, das ist mir vollkommen fremd wie man/frau sich so darüber aufregen kann.
    Deshalb versuche ich rauszukriegen, was „hinter“ der ganzen Aufregung steckt – das fände ich übrigens auch eine interessante journalistische Aufgabe 😉

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  • henry1 sagt:

    ich höre hier immer wieder „offizielle delegation“,
    die mannschaft, das team wurde EINGELADEN, sich das spiel anzusehen,
    nicht beordert, wer will konnte kommen, wer nicht wollte oder konnte eben nicht,
    z.B.: babett peter war nicht vor ort, und sicherlich etliche andere spielerinnen, die (auch) urlaub machten ebenfalls nicht,
    das hat für mich nichts offizielles
    ich bleibe dabei, sich bei einem spiel auf die seite von einer der beiden mannschaften zu schlagen kann und darf nicht peinlich sein,
    wir sind nun mal menschen und keine maschinen! gott sei dank!

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  • Jenn sagt:

    Am Sonntag war ich auch im Stadion in Frankfurt, mir ist die einseitige Euphorie der Natio-Delegation nicht aufgefallen, saß vielleicht zu weit weg. Doch wenn es den Bericht tatsächlich gegeben hat und die Mädels sich dann so einseitig benommen haben, dann finde ich das nicht ok. Wie jemand schon sagte, von einer offiziellen Delegation des DFBs wünscht man sich, dass die Finalisten gleich behandelt werden, ansonsten hat es einen fahlen Beigeschmack und könnte mit Häme gleichgesetzt werden. Sehr schade eigentlich weil Japan war meiner Meinung nicht die bessere Mannschaft, sondern hatte einfach im Elfmeterschießen die ruhigeren Spielerinnen ausgewählt. Finde diesen Artikel gut, weil es eines ganz deutlich mach, unsere Deutsche Nationalmannschaft braucht dringend!! ein Medientraining, sonst kommts noch öfter zu solchen Fauxpas! Wer erstklassig mitspielen will, der muss sich auch mit den unschönen Dingen wie Medien und dem möglichen Verriss auseinandersetzen.

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  • Claudi sagt:

    @WalesGER: Steffi Jones war die OK Präsidentin der Fifa Frauen WM in Deutschland aber nicht der Fifa und somit war sie eben die Präsidentin des deutschen OK-Teams. Warum also darf Steffi Jones denn keine Tränen vergießen, wenn man mit einem besseren Abschneiden der DFB-Elf gerechnet hat??? Sie hat selbst Jahre lang in diesem Team gespielt und wird zukünftig für die Belange aller Frauenspielerinnen beim DFB zuständig sein.
    Ich finde dieses hin und her hier etwas übertrieben. Ich war auch als neutraler Fan im Stadion der sich dennoch vom Spiel hat mitreisen lassen und am Ende auch laut gejubelt hat als der Siegtreffer viel! Ich denke die Stimmung im Stadion und das Spiel selbst war fantastisch und mitreisend! Ich persönlich denke dass diese Endspiel mehr Werbung für den Frauenfußball war als die Deutschen Spiele zuvor bei dieser WM. Außerdem fand ich es sehr fair dass sich nach dem Spiel amerikanische und japanische Fans die Hand gegeben oder sich umarmt haben. Das ist es was den Frauenfußball und den Fairplay Gedanken weiter bringt und nicht das schauen wie jubelt die oder der!

    Ich denke z.B. nicht dass der Jubel von Nadine Angerer gegen die USA gerichtet war. Aber das könnt ihr ja auch gerne bei Twitter selbst nachlesen!

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  • pinkpanther sagt:

    Das Projekt Titelverteidigung ist in einem Maße gescheitert, wie es von kaum jemandem für möglich gehalten wurde. Gerade in diesem Forum gab es zwar schon seit geraumer Zeit mahnende Stimmen (und nicht zu vergessen FF-Kenner wie Bernd Schröder), aber ernsthaft gerechnet mit einem Ausscheiden bereits im Viertelfinale haben auch hier sicher die wenigsten!
    Was ist passiert? Es wurde ein riesiger hype initiiert um ein Ereignis, das im „Normalfall“ nur eine Minderheit der Bevölkerung so richtig interessiert – nimmt man das Interesse am Frauenfußball z.B. in den Bundesligaspielen als Richtschnur.
    2011 war alles anders: Insgesamt 11 Spiele offiziell ausverkauft (in 9 von diesen war ich persönlich im Stadion!), ein nie dagewesenes Medieninteresse, alle Spiele live in den öffentlichen-rechtlichen, Diskussionen, Freude, Begeisterung allerorten. Das Konzept schien zu funktionieren. Die Begeisterung für den (deutschen) Frauenfußball war auf dem besten Weg ungeahnte Ausmaße annehmen zu können. Die erfolgreichen deutschen Spielerinnen hätten zu „Heldinnen“, hätten zu Ikonen werden können. Mit dem Viertelfinale sollte es ja richtig losgehen. Die Fanmeilen wären aus allen Nähten geplatzt, eine märchenhafte Woche stand uns bevor … und dann das: Aus im Viertelfinale! Gegen Japan (wer ist schon Japan? Da sind unsere Juniorinnen ja schon größer …)! Ende des Sommermärchens! Das undenkbare war geschehen!

    Dabei war der Plan doch so einfach: Körperliche Überlegenheit einsetzen, dann Flanke Behringer/Peter/Bajramaj/… Kopfball Garefrekes/Grings/Popp/… aus die Maus … Halbfinale! Was wollen die kleenen denn schon gegen uns ausrichten? Wir sind fit bis zur letzten Minute! Wir haben einen Plan (Flanke/Kopfball/Flanke/…)!

    Ort der Handlung: Wolfsburg. Das Ereignis: Im Stadion herrscht Fassungslosigkeit und blankes Entsetzen vor. Ein Fall aus beträchtlicher Höhe. Die deutschen Spielerinnen hatten die ihnen zugedachte Rolle in dieser Inszenierung nicht genügend ausgefüllt, sich quasi durch die Hintertür aus dieser WM verabschiedet. Welch eine Verfehlung! Zerstörerinnen des Sommermärchens …

    Eine Woche später.
    Ort der Handlung: Frankfurt, WM-Finale 2011. Das Ereignis: Ein paar Zuschauerinnen lassen sich von der Begeisterung im Stadion anstecken, jubeln über den Erfolg einer der beteiligten Mannschaften und ergötzen sich an der Fehlbarkeit einer anderen Mannschaft. Aber was sehen wir denn da, hier handelt es sich ja um Teilnehmerinnen einer „offiziellen Delegation“. Die kennen wir doch noch von letzter Woche. Wieder versagt! Die deutschen Spielerinnen schaffen es einfach nicht, die ihnen zugedachte Rolle in dieser Inszenierung auszufüllen. Welch eine Verfehlung!!!! Jetzt ist aber endgültig Schluss mit Lustig! Erst rauben sie uns das Sommermärchen, dann bekennen sie sich vollmundig zu ihrer Trainerin und jetzt so was! Solche Versagerinnen, dass die sich überhaupt noch ins Stadion trauen! Und wenn, dann bitte schön ganz klein machen und verstecken …

    Ort der Handlung: Dieser Blog. Das Ereignis: Eine Mehrheit der Diskutanten äußert hier seine Empörung in einer Heftigkeit, die für einen Außenstehenden nicht nachvollziehbar ist. Meine Wahrnehmung: Hier wird alles, was an Wut und Trauer, Enttäuschung und Hilflosigkeit im Zusammenhang mit dem Scheitern der deutschen Mannschaft zusammen kommt auf ein paar wenige Spielerinnen und ihr Verhalten projiziert.
    Ich möchte noch mal daran Erinnern: Die Spielerinnen haben den hype und das ganze drumherum nicht initiiert. Sie hatten lediglich eine „Rolle“ in diesem Theater. Die Spielerinnen waren gewillt einen tollen Job zu machen. Die Spielerinnen haben versucht, ihr Bestes zu geben.
    Die entscheidenden Fehler wurden (und werden) an anderer Stelle von anderen Leuten gemacht und da gilt es nachzuhaken!!!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @pinkpanther
    Sehr schön, bis auf einen kleinen Schönheitsfehler – der letzte Absatz!
    Er ist für mich absolut streitbaren Inhalts, explizit die Aussage mit der Rolle.
    Sie haben die Rollen gespielt, die sich sich mit ihrem selbstverfassten Drehbuch, inkl. all den vollmundigen Aussagen und plakativen Darstellungen in Werbespots, Einspielern etc., selbst auf den Leib geschrieben hatten, bloss mit der Umsetzung haperte es gewaltig, fiel ihnen serienweise auf die eigenen Füsse zurück (z.B. 3. Plätze sind nur was für Männer!/Je schärfer das Aussehen, desto schärfer der Schuß)!
    Über das Blei in den Beinen, weil der Druck zu gross wurde, kann ich nur den Kopf schütteln und abwinken.

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  • Uwe sagt:

    Man sollte sich ganz einfach noch einmal den auch im Artikel zitierten Satz “Wir wollen den beiden Finalisten unsere Wertschätzung und unseren Respekt ausdrücken und als gute Gastgeber auftreten“ von Frau Fitschen vor Augen führen und dann das tatsächliche Verhalten von DFB-Spielerinnen und -Offiziellen gegenüberstellen. Dann erübrigt sich eigentlich jeder Kommentar und es ist auch nicht mehr so wichtig ob der Finalbesuch nun offiziell oder eher privat war. Ich sehe das aber getrennt vom Ausscheiden im VF. Das kann (und darf!) passieren, das andere durfte nicht geschehen.

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  • pinkpanther sagt:

    @Uwe: Natze schreibt in ihrem Twitter, dass sie sich nicht als Mitglied einer Delegation gesehen hat, sondern lediglich eine Einladung zum Finale bekommen hat. (Diese Ansicht teile ich!)
    Sie hat dort auch das Finalspiel der Amerikanerinnen sehr gelobt und gesagt, dass sie als Nadine Angerer für Japan war und sich deshalb entsprechend gefreut hat.
    Du schreibst: „das andere durfte nicht geschehen“ – wer bist du, dass du dir anmaßt jemandem zu sagen, was er zu tun und zu lassen hat? Diese Art von (Pseudo-)Moral ist mir fremd und nicht nachvollziehbar.
    @SF: NEIN, das Drehbuch haben die Spielerinnen nicht selbst geschrieben, das waren Andere (vgl. auch die Pressezensur seitens des dfb bei Spielerinneninterviews). Richtig ist, dass die Spielerinnen mitgemacht haben – eine andere Möglichkeit haben sie ja kaum gehabt! Dieses Fokussieren hier auf die Spielerinnen, das ist es was ich nicht verstehe: „Kann man den etwas zu überschwänglichen und übertriebenen Jubel von Bundestrainerin Silvia Neid und Fitschen … mit etwas gutem Willen nicht als Schadenfreude werten, waren die Reaktionen der deutschen Spielerinnen … gleichermaßen unzweideutig wie unfair, peinlich und respektlos“.
    Doris Fitschen und Silvia Neid sind Angestellte des dfb, nicht die Spielerinnen! Würde die Kritik in diese Richtung zielen, könnte ich das vielleicht verstehen, wenn ich mir auch nie anmaßen würde dies zu verurteilen.

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  • Uwe sagt:

    @pinkpanther
    Es scheint ja hier generell zwei unterschiedliche Meinungen/Richtungen zu diesem Thema zu geben, so das im Prinzip bereits alles gesagt wurde. Für mich hat dieses sehr übertriebene Verhalten eben nicht Wertschätzung und Respekt für BEIDE Finalisten ausgedrückt wie vorher angekündigt. Niemand verlangt, das insbesondere die Spielerinnen emotionslos und betrübt dasitzen wie etwa stonefaced Blatter, aber sie sind eben doch in diesem Moment Representanten des Gastgeberverbandes gewesen und somit meiner Meinung nach keine „normalen“ Zuschauer.

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  • Micol sagt:

    Ich freue mich erst mal, dass überhaupt einige deutsche Spielerinnen das Turnier in Deutschland noch bis zum Ende begleitet haben und nicht alle nach dem Viertelfinal-Aus auf Nimmerwiedersehen verschwunden sind. Für diejenigen, die sich das Endspiel nicht antun wollten, habe ich Verständnis. Aber ich habe mich richtig gefreut, wie diejenigen, die dort waren, mitgefiebert haben und ehrlich happy waren, egal für welche Mannschaft. Da saßen keine missmutigen Verliererinnen und auch keine zwangsverpflichteten Repräsentantinnen, sondern Frauen, die sich auch über gute Leistungen ihrer Kolleginnen (und sogar Bezwingerinnen) freuen konnten. Und die vielleicht nach dem Viertelfinal-Aus ein paar Emotionen ablassen konnten. Beim nächsten Turnier, bei dem die Deutschen dabei sind, geht die Konkurrenz dann einfach auf dem Rasen weiter. Höher würde ich das Ganze nicht hängen.

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  • ballander sagt:

    ich glaube, die kritik hier an dem verhalten hat nichts mit der enttäuschung über das frühe ausscheiden zu tun. ich war nicht enttäuscht, denn unsere mädels haben leider nicht die leistung gebracht, die man für ein halbfinale/finale braucht. punkt. keine enttäuschung. nur freude auf weitere spannende spiele – auch ohne deutsche beteiligung.

    es ist auch unerheblich, ob man die truppe nun als delegation bezeichnet oder als geladene gäste. sie saßen neben den honorigkeiten von fifa und bundeskanzlerin und und und. damit war zwangsläufig ein höheres maß an aufmerksamkeit verbunden. und natürlich war damit zu rechnen, dass unsere tv-kanäle draufhalten.

    es hat etwas mit anstand und stil zu tun, sich bei aller emotion und auch sympathie für das eine oder andere team angemessen zu verhalten. absolut amateurhaft und respektlos. ich habe mich angesichts der wirklich sympathischen us-mädels und deren toller trainerin (pia hatte noch tage zuvor übrigens lobend über silvia neid gesprochen und sie als trainerin der männer vorgeschlagen) sehr geschämt, deutsche zu sein.

    und der vorwurf der arroganz und überheblichkeit gegenüber der usa ist völlig fehl am platz. ich habe viele interviews von den us-mädels und pia gehört im laufe der wem und sie haben sich immer sehr anerkennend und respektvoll über andere teams geäußert. sie haben mehr positive worte über die japanische mannschaft verloren als es die deutschen frauen und insbesondere silvia neid unmittelbar nach dem spiel zustande gebracht haben. und das nach so einem knappen finale!

    deutschland kann sich von den us-mädels mehr als eine scheibe abschneiden. insbesondere eine angerer sollte lieber eine fortbildung in sachen anstand belegen als ihre zeit mit ihrer twitterei zu verbringen. auch das haben die amis viel professioneller drauf. natze ist auch da nur traurige amateurin…

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  • karl sagt:

    Als Fan der USA kotzt mich das Verhalten von Angerer Krahn Kulig und vielleicht Bresonik Neid und Fitschen zwar auch etwas an, aber man sollte es auch nicht ueberbewerten. Was mich jedoch noch mehr stoert ist dass wenn das ganze in der Presse erwaehnt wird immer so getan wird als haette die gesamte deutsche Mannschaft Jubelarien veranstaltet. Im Stadion hab ich das nicht mitbekommen , und nachdem was ich von den Aufzeichnungen und den Links sehen konnte haben sich zumindest Okoyino da Mbabi und Behringer und ich glaube auch Garefrekes ordentlich verhalten.

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  • pallettikonfetti sagt:

    Im Eurosport-Interview äußert sich Bernd Schröder übrigens auch zu dieser Aktion. http://j.mp/pu2JhO

    Sicher ist auch er nicht unfehlbar, aber in dem Interview trifft er den Nagel auf den Kopf! (auch zur Gesamtsituation)

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  • Silvia sagt:

    Unsere Regierung verkuft Waffen nach Afrika und ihr schämt euch Deutsche zu sein weil Spielerinnen im Stadion über Tore jubeln!!!!
    Welche Ironie.
    Andere wollen nicht mehr zu Natio.-Spielen.Dann bleibt doch zu Hause,ihr seid keine richtigen Fans.
    Geht doch dann zum Männerfußball.

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  • dragonfly sagt:

    Wer sich so benimmt hat es auch verdient auszuscheiden.
    Traurig eigentlich , daß ich so was schreiben muß. Ich schäme mich für die ganzen Peinlichkeiten von Neid, 20iger, Fitschen, Angerer und Co!

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  • pinkpanther sagt:

    @pallettikonfetti: Vielen, vielen Dank für diesen Link 🙂
    Auch wenn ich mich manchmal über Herrn Schröder mit seiner schroffen Art aufgeregt habe, der Mann hat einfach Sachverstand, psychologisches Wissen und – mindestens genauso wichtig – sein Herz hängt am Frauenfußball! 🙂 Ganz, ganz tolles Interview!!! 🙂
    Bezüglich diese Themas hier hat er ja auch deutlich Stellung bezogen: „Das war auch wieder ohne Plan und psychologisches Fingerspitzengefühl, die Spielerinnen da hinzuschleifen.“ Das ist des Pudels Kern! In dem ganzem System Zwanziger/Neid/NM-Managerin/NM-Umfeld steckt so richtig der Wurm drin. Und genau das wurde im Finale schonungslos offengelegt. Obwohl ich Herrn Schröder und nach diesem Interview auch einige Empörte hier einiges besser verstehen kann, bleibe ich dabei dass der Fokus Richtung NM-Spielerinnen der Falsche ist: Die Spielerinnen sind nämlich (als Auswahlspielerinnen und nicht als Angestellte des dfb) abseits des Spielfelds definitiv Opfer des Systems und sollten nicht als „Fußabtreter“ für die Verärgerung und Empörung herhalten. Der Zorn, besser noch die Kritik, sollte sich gegen diejenigen richten, die starr an ihrem System/ihrer Einstellung/ihrer Kritikunfähigkeit festhalten. Das würde ich mir wünschen von AnhängerInnen des Frauenfußballs.
    Auf dass nach dem Viertelfinalaus und der verpassten Olympiade ein UMDENKEN und personeller und systemischer NEUANFANG einsetzt! Ich hoffe, dass dies nicht nur ein Wunsch bleibt …

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  • pinkpanther sagt:

    @sitac: Der nigerianische Fan war mir übrigens letztes Jahr in Bielefeld beim Finale der U20-WM vor die Kamera gelaufen 🙂 Und das mit dem Psychologen ist hoffentlich mittlerweile klar wie ich das gemeint hatte 😉

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  • Stefan sagt:

    pinkpanther, danke für die Beiträge. Ähnliches wollte auch ich schreiben. Ist ja nun nicht mehr nötig 😉

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  • sitac sagt:

    @pinkpanther:wacker gekämpft hier und mit viel Einsatz dazu beigetragen, dass auch dieser Thread im Gleichgewicht blieb und am Ende meiner Meinung nach doch fast Einvernehmen. 🙂
    Danke!

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  • NaviDrH sagt:

    und irgendwie habe ich beim Lesen dieses Artikels gleich die Entwicklung seit 2009 und derzeitige Situation der DFB-Damen und das Verhalten der Protagonisten im Verband assoziiert:

    http://j.mp/qloP8s

    Ich zitiere wörtlich:
    „…Das Ausscheiden der Ex-Weltmeister ist kein Betriebsunfall, sondern Folge schlechter Führung..“
    „…was die Durchhalteparolen angeht, sind die … Fußball-Giganten noch immer weltmeisterlich…“
    „…120 quälend lange Minuten hatte es der Favorit zuvor trotz zahlreicher Chancen nicht geschafft, den Ball im Tor … unterzubringen. Ein spielerisches Armutszeugnis…“
    „…Es ist kein Zufall, dass … Verbände von … Funktionären geführt werden, die seit Jahrzehnten das Sagen haben und sich bislang ernsthaften Reformen verweigerten…“
    „…Wer nach neuen Strukturen und gezielten Konzepten sucht, wie sie der spanische oder der deutsche Fußballverband [wohlgemerkt nur im Herrenbereich!] in den vergangenen Jahren aufbauten, wird hier keine finden.“

    wie sich Ursache und Wirkung so ähneln können…

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  • Antje aus London sagt:

    @Rainer
    Ich habe hier in England auch keinerlei Bilder von der deutschen Mannschaft beim Finale gesehen. Hatte bisher nicht darueber nachgedacht, dass es da unterschiedliche Bilder zu sehen gibt.

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  • OK sagt:

    es gibt hier niemanden, der sich über das massenhafte auspfeifen der japanischen torfrau aufregt, denn das ist wohl inzwischen auch im frauenfussball normal. da stürmt die usa wie verrückt gegen das japanische tor und hat die japanerrinnen am rande der niederlage. wenn die sich dagegen wehren, indem sie das tempo aus dem spiel nehmen, die torfrau das ihre dazu beiträgt und es wagt, den ball etwas länger zu halten, dann wird gepfiffen, was das zeug hält. den job hatte aber frau steinhaus zu erledigen, wenn eine regelwidrige spielverzögerung vorliegt und nicht das publikum.
    wo ist da der aufschrei der ganzen heuchlerischen fairnisapostel?

    die sind mit natzes mütze beschäftigt……!

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  • Doc sagt:

    @OK
    Dem zahlenden Publikum ist es jederzeit erlaubt, subjektiv zu sein. Deine Idee, ein Sammelsurium aus 50.000 Individuen für ihr Verhalten zu maßregeln, ist absurd.
    Im Übrigen ist es seit jeher Usus, einen verzögernden Torwart zu bepfeifen. Das Publikum will damit kundtun, dass es Fußball sehen will…für das es bezahlt hat, und keine Zeitlupenaktionen. Es wird auch gepfiffen, wenn Feldspieler den Ablauf verzögern.
    Zudem wird nicht der Torwart als Person bepfiffen, sondern sein Verhalten. Hätten die Amerikanerinnen an anderer Stelle verzögert, hätten sie das Gleiche erlebt. Sie haben es aber nicht getan…jedenfalls nicht so offensichtlich.

    …und einen Bogen zu schlagen vom Publikum zu einer offiziellen Abordnung, die sich auch noch tags vorher als neutrale Besucher des Finals angekündigt hat, ist recht abenteuerlich.

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  • djane sagt:

    mich stört die Formulierung von Schröder etwas, die Spielerinnen wären vom dfb „dahin geschleift“ worden- Krahn hat in einem Interview gesagt, der dfb hätte Anfang letzter Woche angefragt, ob sie zu Finale kommen wollen oder nicht- ist in meinen Augen schon ein Unterschied.

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  • pinkpanther sagt:

    @djane: Das Herr Schröder manche Sachverhalte etwas schroff (und vielleicht etwas verzerrt) ausdrückt ist ja bekannt. Aber momentan ist das seeeehr, seeeehr wichtig!!!
    Er darf und muss meiner Ansicht nach gerade jetzt ruhig auch etwas übers Ziel hinausschießen (obwohl ich das jetzt nicht so empunden habe), denn noch ist eine gewisse Aufmerksamkeit der Medien da. Wenn du mal googelst wirst du zahlreiche Artikel auch in namhaften (Online-)Zeitungen finden, die Schröders Interview mit – ich glaube ES wars – aufgreifen und verschiedene Punkte thematisieren.
    Wenn wir uns über das Turnier gesehen das Spiel von Mannschaften wie USA, Japan, Frankreich, Schweden, ja sogar Australien oder „Leichtgewichte“ wie Mexiko ansehen, dann ist das was die deutsche Mannschaft spielerisch und taktisch bei dieser WM und dem vorhandenen Spielerinnen-Potential geboten hat schlichtweg katastrophal! Und dafür VERANTWORTLICH ist letztlich die Bundestrainerin. Ob sie allein die Schuld an der Misere trägt, sei mal dahingestellt (ich denke da tragen ein TZ mit seiner Nibelungentreue und auch zahlreiche andere im NM-„Team“/-Umfeld eine gehörige Mitschuld).
    Dass Schröder z.B. die Spielerinnen in seine Verhaltenskritik mit einschließt sehe ich z.B. dezidiert anders, wie ich in diesem Blog ausführlich dargelegt habe. Aber ich habe da mittlerweile gar kein Problem damit bzw. es ist mir in diesem Punkt momentan EGAL, weil ich finde dass eine Auseinandersetzung mit den ganzen Problemen, die das (sportliche) Auftreten der deutschen Mannschaft bei diesem Turnier vor einer großen Öffentlichkeit offenbart hat, dringenst stattfinden muss und das am besten öffentlich!!! Wenn nicht jetzt wann dann?
    Die Gefahr ist doch, dass das öffentliche Interesse relativ schnell wieder abebbt und dann kommt wieder „business as usual“. Kritische Personen (ob Spielerinnen oder andere) werden schleunigst aus dem Umfeld von SN entfernt, ein Umbruch oder richtiger Neuaufbau/Neuorientierung wird kaum stattfinden. Die Rückendeckung des dfb hat sie ja in einem Ausmaße, dass es zum Himmel schreit!
    Außerdem musste Schröder ja auch entsprechend reagieren, denn er wurde – und das nicht zu knapp – öffentlich als „Nestbeschmutzer“ unter Beschuss genommen, indem ihm etwa „Verstoß gegen den Ehrenkodex“ vorgeworfen wurde oder er öffentlich aufgefordert wurde sich bei der „Welt-Trainerin“ des Jahres für sein „ungebührliches“ Verhalten zu entschuldigen!
    Bevor ich in meiner Rage das Gesagte jetzt mit zu viel „Kleinkram“ wieder verwässere, hier nochmal für alle den Schlusssatz Schröders aus seinem Interview, der sehr vieles einfach auf den Punkt bringt:

    „Ich habe nicht 40 Jahre Frauenfußball gemacht, um festzustellen, dass wir nichts weiter erreicht haben, als ein dogmatisches System zu schaffen. Wir sind bei der WM ausgeschieden, wir haben Olympia in den Sand gesetzt – aber wir haben alles richtig gemacht und nur ein Spiel verloren? Wenn ich so etwas höre, dann muss ich ganz ehrlich sagen: Armes Deutschland!“

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  • ballander sagt:

    @pinkpanther: volle zustimmung! ich bin so dankbar, dass wir einen kopf wie bernd schröder haben. ich mag mir gar nicht ausmalen, wie sich die frauenfussballszene entwickelt, wenn er mal nicht mehr da ist… ich sehe niemanden, der das standing hat, in ähnlich kompetenter, unabhängiger, ehrlicher und klarer weise seine meinung zu äußern.

    und ich finde, er beweist mehr fingerspitzengefühl und psychologisches verständnis als neid und zwanziger! für dieses interview würde ich ihm sein schnuckeliges bundesverdienstkreuz polieren und ihn verdonnern, es immer zu tragen 😉 aber dafür ist er ja viel zu bescheiden. ihm geht es in der tat um die sache namens fussball, und nicht um die pflege von eitelkeiten.

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  • Probiersmalmit... sagt:

    Ist der Fussball vielleicht einer der letzten Tummelplätze für Despoten?

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  • Emmi sagt:

    Hope Solo gab letztens ein gemeinsames Interview mit Abby Wambach beim David Letterman (http://tvbythenumbers.zap2it.com/2011/07/19/hope-solo-and-abby-wambach-on-letterman-tonight-video-tease/98460/)Ca. 2 Minute…

    Hope Solo erzählte dort, dass sie nach dem Spiel Kontakt mit einer guten Freundin im gegnerischen Team hatte und diese aus Respekt vor den Amerikanerinnen nicht jubelte. Und Hope sie zum jubeln auffordern musste.

    Das Jubeln haben scheinbar einige unbeteiligte deutsche Nationalspielerinnen/trainerinnen übernommen 😉

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  • Rudinger sagt:

    Na toll, danke für diesen Artikel, ich hätte dies sonst nicht mitbekommen.
    Und es macht mich verdammt wütend auf die deutsche Mannschaft!
    Und als Konsequenz werde ich sie nicht mehr unterstützen.

    Die Männermannschaft unterstütze ich, aus einem ähnlichen Grund, schon seit knapp 20 Jahren nicht mehr (und seitdem haben die keinen Blumentopf mehr gewonnen).

    Herauspicken will ich jetzt niemand, außer vielleicht Frau Neid, die wohl neidisch war und Frau Angerer, die beim Gegentor gegen Japan uralt ausgesehen hat.

    Die USA habe ich ohnehin schon während des Turniers als MEINE Mannschaft angesehen und werde sie jetzt erst Recht weiter unterstützen.
    Ansonsten bin ich, bis auf weiteres (mind. 20Jahre), immer für die, die gegen Deutschland spielen.

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  • pinkpanther sagt:

    @Rüdinger: So schnell würde ich nicht aufgeben und mich gleich auf 20 Jahre festlegen. OK, so wie es im Moment aussieht darf SN erstmal weiterwursteln … Aber wenn die anderen Nationen sich so weiterentwickeln wie in den letzten Jahren, dann wird das in 2 Jahren auch nichts mehr mit dem EM-Titel und vielleicht tut sich dann ja was!?
    Ich würde mal von einer 2-jährigen Durststrecke ausgehen und dann sieht man weiter. Aber vielleicht kann ja Herr Schröder doch noch etwas in Bewegung bringen … so schnell gebe ich die Hoffnung nicht auf 😉

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  • pinkpanther sagt:

    @ballander „ihm [Bernd Schröder] geht es in der tat um die sache namens fussball“ – im Gegensatz zu manchen anderen Leuten 🙁 Denen geht es vornehmlich um Macht, Aufmerksamkeit, etc. Deswegen sind BSs Beiträge auch so wichtig!

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  • sodalith7 sagt:

    Kerstin Stegemann hat sich in einem Interview zu dem Umgang von Frau Neid mit Birgit Prinz geäußert.

    http://j.mp/ntgpFS

    Ich hoffe, dass die Kritik nicht so schnell nachläßt. Es muss einfach eine ordentliche Aufarbeitung der WM stattfindet, damit wir wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

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  • Detlef sagt:

    @sodalith7,
    das Thema FF ist doch bereits jetzt aus den Medien verschwunden!!!
    Also warum sollte Frau Bundestrainerin, oder der DFB allgemein, irgend ein Interesse daran haben, diese WM richtig aufzuarbeiten???

    Ohne die Aufmerksamkeit der Medien, wird genau so weiter gewurschtelt, wie die letzten Jahre auch!!!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Detlef
    Wenn ich das mit der Aufarbeitung seitens des DFB von Dir lese, frage ich mich schon, ob Du die bereits gestern von mir verlinkte Sammer-Rede vor dem 58. Fussballlehrer-Lehrgang zur Kenntnis genommen hast.
    Da wird das Thema FF-Natio inkl. BT kurz aber prägnant angesprochen, wobei man allerdings sehr genau hinhören muss!
    Oder gehört MS etwa für Dich nicht zum DFB?

    Hier mal den Link zum Artikel -> http://sport.t-online.de/matthias-sammer-dfb-sportdirektor-mit-wutanfall/id_48211388/index

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  • Stefan sagt:

    Detlef, die Aufmerksamkeit der Medien allein wird keine Aufarbeitung bringen. Das ist schon seit Jahren im Männerfußball zu sehen. Ich fürchte durch die Medien, insbesondere durch Bild und manche andere, mehr Hetzkampagnen, aber keine wirkliche Verbesserung des Bedingungen.

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  • Detlef sagt:

    @Stefan,
    Ich möchte Dir zunächst zustimmen, daß die Medien allein nicht die Aufarbeitung leisten können!!!

    Aber ohne die ständige Präsens in TV, Radio und Print, gibt es keine öffentliche Kontrolle mehr über die Ergebnisse der Aufarbeitung, sowie dessen Umsetzung in die Praxis!!!

    Bis zur EM haben die meisten Leute wieder vergessen, was jetzt vom DFB gefordert wurde!!!

    Und OT,
    Ich schaue eher selten die Männer-Natio, war aber von deren Leistung bei der letzten WM sehr positiv angetan!!!
    Wenn ich mich da an den alten Stehgeiger-Fußball von früher erinnere, fand ich Jogis Jungs erfrischend gut!!!

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  • ws sagt:

    @Stefan
    komisch, dass bei manchen Leuten im Zusammenhang mit dem Wort „Hetzkampagnen“ immer automatisch BILD assoziert wird. Dabei hat sich in dieser ganzen Neid-Prinz-Schröder-Zwanziger-Debatte ausgerechnet BILD wohltuend sachlich und zurückhaltend verhalten, vor allem wenn man sieht, was sich die Männer bei einem ähnlichen Desaster hätten anhören müssen.

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  • belzebub sagt:

    Ich wußte sofort, dass so ein Artikel / Kommentar über die deutschen NatioFrauen hier erscheinen wird und ich finde es blöd. Warum dürfen die deutschen Spielerinnen nicht für Japan sein? Ich war auch für Japan, muss ich mich nun verstecken, weil die taktisch klügere Mannschaft gewonnen hat? Kann es sein, dass nicht nur ich, sondern auch viele andere Zuschauer die Japanerinnen total unterschätzt haben? Wir haben gegen das beste Team der WM verloren und ich fand es prima, dass die NM beim Endspiel im Stadion war(auch dass Teile der Mannschaft für Japan waren). Das die Japanerinnen immer noch einen drauf setzen konnten, empfand ich als bewundernswert und es bezeichnete deren Spiel. Welche Mannschaft hätte nach einem Rückstand gegen die USA so konzentriert weiter gespielt und die wenigen Torchancen genutzt? Mir geht es auf den Keks, dass die deutsche NM so nieder gemacht wird, und gleichzeitig die beiden anderen Verlierer gegen Japan „glücklose“ Verliererinnen sind, die doch besser als die deutschen Frauen bzw. die Japanerinnen spielten. Vor Allem unter Betrachtung dessen, was sie aus den jeweiligen vorherigen Spielen hätten lernen können und konnten!
    Z.B. nutze „jede“ Chance, sonst verlierst du am Ende!

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  • Striker sagt:

    Natürlich muss die Aufarbeitung eigentlich durch den Verband kommen, aber für den Frauenfußball wäre es extrem wichtig, dass die Medien das weiter kritisch verfolgen, sonst entwickelt sich der Sport nicht. Als Frau Morace dem kanadischen Verband Fragen beantworten musste, war sie beleidigt und ist zurückgetreten, aber das ist eigentlich selbstverständlich, dass man nach einem Turnier eine klare Analyse betreibt (was nach einem schlechten Turnier natürlich nicht angenehm ist). Wenn der FF in der Öffentlichkeit sein will, muss man lernen, dass Kritik normal ist. Wenn man sich immer in den Armen liegt und sich gegenseitig erzählt wie toll man alles macht, kommt man nicht weiter.

    Ich weiß nicht, ob das als Verstoß gegen Zitierrichtlinien gestrichen wird, aber der kicker hat sich am Donnerstag in der Printausgabe mit dem eigentlichen Thema beschäftigt. Im Kommentar über das Verhalten von Theo Zwanziger schließt der kicker:

    „Mit dem öffentlichen Rundumschlag hat sich der DFB Boss keinen Gefallen getan und Frau Neid auch nicht. Die hat noch Glück, dass ihre Jubelarien für Japan […] nicht weiter thematisiert wurden. Dass sie den Japanern die Daumen gedrückt hat, ist ja noch durchaus zu verstehen […] aber diese Gesten vor einem Millionenpublikum zu bringen, ist nicht nur in den USA schlecht angekommen. Das, werte Frau Neid, war total daneben.“

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  • sitac sagt:

    @Striker: Den „kicker“ vom Donnerstag besorg ich mir jetzt gleich an der Tanke, falls es ihn noch gibt. Danke für den Hinweis!!

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  • Detlef sagt:

    @Striker,
    Absolute Zustimmung zu Deinem Kommentar!!!

    Die Analyse der WM wird nicht nur in Deutschland sehr schmerzhaft sein!!!
    Frau Morace ist sicher erst der Anfang!!!
    Die Kanadierinnen waren ein Geheimfavorit, und wurden nur Letzter ihrer Gruppe!!!
    Das dürfte einen ziemlichen Schock für die Ahornblätter bedeuten!!!

    Auch in Nordkorea dürfte diese WM einen ernüchternden Weckruf hinterlassen haben!!!
    Nicht nur weil ihr Team (auch mein Geheimfavorit) gerade mal 45 min Topleistung gegen die Amis geboten haben, sondern vor allem an den Dopingvorwürfen wird diese FF-Nation noch sehr lange zu knabbern haben!!!

    In Norwegen wird Eli Landsem wohl keine große Zukunft mehr haben!!!
    Das „Aus“ schon in der Vorrunde, ist für die ehemalige FF-Nation nicht akzeptabel!!!

    Afrikas „Super-Falcons“ dürften sich auch etwas mehr ausgerechnet haben!!!
    Ihre Leistungen auf dem Platz waren sicherlich nicht schlecht, aber ihre Offensive war zumeist recht zahnlos!!!
    Und selbst wenn Frau Uche ihren Job behalten sollte (was ich nicht glaube), wird man in Zukunft wohl besser auf die Wortwahl der nigerianischen ÜbungsleiterIn achten!!!

    Und was wird jetzt in Deutschland passieren???
    Wird wohl die ungeschönte Leistungsanalyse der DFB-Truppe irgendwann an die Öffentlichkeit dringen???
    Personelle Konsequenzen wird es wohl nicht geben, so viel steht fest!!!
    Aber welche Lehren ziehen Neid/Ballweg aus diesem Desaster???

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  • ws sagt:

    Dass die Spielerinnen teilweise überschwänglich für Japan gejubelt haben, ist für mich kein Drama. Ich als normaler Fan habe auch für Japan gejubelt. Und die meisten Spielerinnen sind eh jung und in „diplomatischen“ Dingen allenfalls noch ein wenig unbedarft.
    Ganz anders sehe ich die Abklatscharien und das hämische Gelächter der Damen Neid und Fitschen. Die MUSSTEN sich ihrer Gastgeberrolle bewusst sein, zumal sie noch umittelbar vor dem Finale von Respekt für BEIDE Endspielteilnehmer gefaselt hatten. Das war ein wahrhaft erbärmlicher Auftritt! Das die unvermeidliche Claudia Roth es auch nicht besser gemacht, war ohnehin zu erwarten.
    Ich war bis zur WM ein großer Fan von Silvia Neid. Aber ihr Auftritt beim Finale hat ganz deutlich gezeigt, was ihr zu einer GROSSEN Trainerin fehlt: Sie ist eine schlechte Verliererin! Wahre Größe zeigt sich aber erst in der Niederlage. Dabei hätte sie nur auf das wunderbare US-Team schauen müssen, allen voran Wambach, Solo und Sundhage!
    So, ich hoffe, ich darf jetzt „eine Nummer ziehen“ bei Dr. Zwanziger und mich in die Reihe derer eingliedern, die GRÖSSE zeigen und sich bei „seiner“ Bundestrainerin entschuldigen sollen. Ich glaube, diese Schlange reicht jetzt schon bis Potsdam…;-)

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  • Jennifer sagt:

    Hier sind noch die Links zu dem aktuellen Interview von Kerstin Stegemann:

    1. Teil: Verpasste Olympiateilnahme ist eine Katastophe (ab Seite 3)
    http://j.mp/n9kkV6

    2. Teil: Kerstin Stegemann über Silvia Neid und den Abschied von Birgit Prinz
    http://j.mp/oNh467

    Die Links aus dem Kicker zum aktuellen Zwanziger Interview habe ich leider nicht gefunden. Hat die jemand?

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  • Antje aus London sagt:

    @Jennifer:
    Danke fuer die Links zu dem Interview mit Kerstin Stegemann. Ein bemerkendwertes Interview, gerade auch die Aussagen zur Frage der Einstellung der juengeren Spielerinnen.

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  • Jens sagt:

    Auch ich empfand diesen Freudentaumel als total überzogen und komplett unpassend. Als offizieller Gast des Endpsiels diplomatischer verhalten. Unsere hochgelobten WM Teilnehmer haben nicht nur auf dem Platz gepatzt.
    Übrigens: Unser guter Herr Zwanziger,der vor Beginn der WM den Vertrag mit der DFB Trainerin verlängert hat(warum frag ich mich), fordert von ALLEN, die Kritik an Frau Neid geübt haben eine Entschuldigung … ohne Worte

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  • ws sagt:

    @Jens
    Aber wie ich eben lese, bleibt Herr Schröder störrisch! Erfreulicherweise…

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  • Ute sagt:

    @ws
    wo hast Du ein aktuelles Statement von B.S. gelesen?
    würde mich nämlich sehr interessieren was aus dem „Rapport“ bei Theo rausgekommen ist.

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  • Ute sagt:

    @Markus: Danke für die schnelle Info.

    ein kurzer aber aussagekräftiger Artikel; alles andere als eine gewohnte Standfestigkeit von B.S. hätte mich auch gewundert und JA er hat auch recht, den Weg ins Leistungszentrum am Luftschiffhafen, kennt das Navi von S.N. wahrlich nicht und das ist schade.

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  • pinkpanther sagt:

    Tja, da muss Frau Neid jetzt mal Farbe bekennen. Aber wer nichts falsch gemacht hat, kann es sich wohl auch leisten, den amtierenden Meister weiter mit Missachtung zu strafen … ich bin mal gespannt wie weit es mit der Lernfähigkeit der Bundestrainerin her ist 😉

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  • Jens sagt:

    Warum sollte sich Herr Schröder für diesen Artikel entschuldigen. All diejenigen, die sich nicht nur von den vollen Stadien haben blenden lassen und sich weit ab der sogenannten „fachkundigen Fussballreporter“ eine eigene Meinung gebildet haben, lesen in dem Bericht von Herrn Schröder viel wahres. Mit Verlaub, darf man einen Trainer in Deutschland nicht mehr kritisieren.
    Hier der Link zum Bericht:
    Zu starr und zu müde : Bernd Schröder kritisiert Silvia Neids Taktik
    http://j.mp/n2oqxh

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  • Jens sagt:

    hier entsteht eine interessante Diskussion

    http://j.mp/rjqhDy

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  • Jennifer sagt:

    @Jens: Danke für den Artikel. Sehr interessant. Es ist meiner Meinung nach vorteilhaft für den deutschen Frauen-Fussball wenn alle Aspekte weiterhin in der Presse diskutiert werden.

    Ich denke, was in diesem Zusammenhang noch viel zu wenig diskutiert wurde, ist auch die verpasste Olympia-Qualifikation. Das ist DIE große Katastrophe!

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  • Detlef sagt:

    @Jens,
    Danke für die beiden interessanten Links!!!

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  • sitac sagt:

    @Jens:auch von mir Dank für den Link.
    Als der Stadionsprecher in Kirchheim gegen Ende des Spiels die öffentlich zugängliche Pressekonferenz ankündigte, dachte ich mir schon, dass da von Schröder noch was kommt. Leider konnte ich aus Zeitgründen nicht mehr hingehen. Schade, hätte ich gerne live gehört.
    Nur der Vollständigkeit halber hier der Originallink des „Teckboten“ zur Pressekonferenz.

    http://j.mp/nlx1vE

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  • ws sagt:

    Grundsätzlich gebe ich Bernd Schröder ja in den meisten Punkten seiner Kritik an der offenbar beratungsresistenten Bundestrainerin recht. Ob aber der Ausdruck, Sivia Neid sei „nicht therapierbar“, da sehr hilfreich ist, wage ich zu bezweifeln. Frau Neid ist gerade mal 47, hat als Spielerin und Trainerin eine herausragende Karriere hingelegt und jetzt gerade mal bei einem (allerdings sehr wichtigen) Turnier ein paar Fehler gemacht, besonders was ihren Umgang mit durchaus berechtigter Kritik angeht. Aber darf man sie deswegen als „krank“ bezeichnen? Denn nichts anderes assoziiert man beim Begriff „nicht therapierbar“.
    Als wohltuend sachlich und konstruktiv empfinde ich in dieser Sache hingegen die Aussagen von Siegfried Dietrich. Denn in der Tat muss es jetzt endlich darum gehen, eine vernünftige Zusammenarbeit zwischen DFB, Nationalmannschaft und Bundesliga herbeizuführen. Denn wie soll man einem Außenstehenden weiterhin erklären, dass die Nationalmannschaft vor ausverkauften Häusern spielt, die Bundesliga-Frauen dagegen vor 833. Dabei sind die Bundesligavereine nichts weniger als die „Lieferanten“ der Nationalmannschaft. Abgesehen davon, dass es mir absolut schleierhaft ist, dass es nicht schon seit Jahren so etwas wie eine DFFL gibt, MUSS in diesem Punkt jetzt etwas geschehen, sonst wird ZDF-Gruschwitz, der eben noch über Rekordeinschaltquoten beim FF jubelte, recht behalten mit seiner Prognose, dass der Frauenfußball nach der WM wieder „in der Versenkung“ verschwinden werde. Ich bin mal gespannt, ob es Steffi Jones gelingen wird, endlich Bewegung in dieses leidige Thema zu bringen. Dazu gehört zwingend, dass sie sich mit Dr. Zwanziger, Schröder, Dietrich, Ratzeburg und Neid an EINEN Tisch setzt, um dort miteinander zu reden, anstatt wie bisher an getrennten Tischen übereinander.

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  • Jens sagt:

    @Hallo WS, „nicht therapierbar“ auch das ist ein Grund warum ich Hr. Schröder nur als Fachmann auf fussballerischer Ebene schätze. Mit seinen Aussagen und seiner Wortwahl polarisiert Schröder die Frauenfussballnation. Aber ist es nicht gerade das was wir brauchen. Herr Schröder hat nix zu verlieren, er lässt sich nicht verbiegen. Genau das glaube ich ist beim DFB der Fall. Dort haben fast alle einen „krummen“ Rücken. Was das Alter betrifft ist Herr Schröder 22 Jhre älter und hat nichts mehr zu verlieren. Herr Dietrich spekuliert vielleicht und drückt sich deshalb „diplomatisch“ meint aber in der Sache das gleiche. Raubein gegen Diplomat.Sportler gegen Politiker. Lieber WS, was ist Dir lieber? Zusammenarbeit kommt von zusammen arbeiten, frag mal Frau Neid wie oft Sie in den letzten Jahren in Potsdam war beim x-maligen deutschen Meister und CL Sieger. Ich bin kein Potsdam Fan aber ich hasse Ungerechtigkeit. Was sagt Dir folgendes :
    6 x Duisburg, 6 x Frankfurt, 2 x Potsdam usw.
    Dazu hat Frau Neid vor dem Pokalendspiel ihren WM-Kader bekannt gegeben. Wie würdest Du Dich als Spielerin fühlen, wenn Du nach einer guten Saison im Verein die Hoffnung hast noch auf den WM-Zug aufzuspringen. Im Gegensatz dazu war eine Anike Krahn die Saison gar nicht präsent und gehört zum Kader. Das Ergebnis haben gesehen. Krahn war für mich eine komplette Fehlbesetzung. Nervös, unkontrollierte Abspiele. Wie fühlen sich die Innenverteidiger wenn Sie sehen was die A.K. dort für eine Leistung abgliefert hat. Ich denke beim DFB spielt nicht nur Leistung eine Rolle… aber ich denke mit der Meinung stehe ich allein da….

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  • ws sagt:

    @Jens
    Nur damit hier keine Missveerständnisse aufkommen: Ich schätze Herrn Schröder wegen seiner geradlinigen Art, seines Fachverstandes und seines „Herzbluts“ für den Frauenfußball ungemein. Aber trotzdem hat auch Frau Neid seit 2005 vieles richtig gemacht. Ich kann mich beispielsweise nicht mit dem permanenten Krahn-Bashing anfreunden. Für mich wurde sie gegen Nigeria völlig zu Recht zum „Player of the match“ gewählt. Dass sie technisch limitiert ist, sieht jeder, aber Frau Neid weiß eben, dass sie sich jederzeit auf Krahn verlassen kann, weil die sich NIE hängen lässt. Und wegen Krahn sind „wir“ sicher nicht gegen Japan ausgeschieden.
    Aber natürlich muss der DFB-Präsident „seine“ Bundestrainerin auch mal auf den Topf setzen, anstatt permanent Welpenschutz für sie einzufordern. Dass sie es beispielsweise nicht für nötig hielt, zum Champions-League-Finale nach London zu fliegen, obwohl dort eine deutsche Manschaft spielte, halte ich für eine Hochnäsigkeit sondergleichen. Da Herr Dr. Zwanziger normalerweise weiß, was sich gehört, war er selbstverständlich live in Fulham dabei. Und auch der von mir oft nicht sehr geschätzte Herr Dietrich hat seinem größten Bundesligarivalen dort die Ehre erwiesen.
    Eine private Frage noch: Wo wohnst Du? Vielleicht begegnen wir uns ja mal bei einem Bundesligaspiel, z. B. beim HSV. Da gibt es ja dann auch viel zu fachsimpeln 😉

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  • Winter sagt:

    Bei den Männern zeigt sich gegenseitige Kompetenz und Vertrauen.
    Austauschen, reden, gemeinsam analysieren für Liga und Nationalmannschaft.
    Kompetenzen die Silvia Neid im Gegensatz zu Jogi Löw einfach fehlen.
    Deswegen wird es mit der EM bei „Silv“ auch nicht´s werden, da sie einfach selber etwas bewegen muss und nicht mehr auf den Strukturen von Tina T. aufbauen kann.
    Dazu ist sie aber nicht fähig, also bitte erlöst uns alle!!

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  • Jennifer sagt:

    @Winter: Ganz so einseitig solltest du das aber nicht mit den Männern sehen, s. die Personalien um Kuranyi, Frings, Ballack usw. Da kann man nicht unbedingt von Kompetenz und Vertrauen sprechen. Bei Löw läuft auch nicht immer alles wie am Schnürchen – allerdings hat er eine bessere Lobby. Das macht auch viel aus.

    Gibt es denn eigentlich in der FF-Bundesliga so etwas wie einen DFL Präsidenten, wie Dr. Rauball, bei den Herren? Oder macht das jetzt die Steffi Jones? Wäre natürlich gut, wenn auf dieser Basis zwischen Natio und Buli mal eine bessere Zusammenarbeit entstehen würde.

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  • sodalith7 sagt:

    Hier sind zwei aktuelle Artikel zu Frau Neid.

    http://j.mp/oNbmIV

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