Schweden und Frankreich wollen positiven Abschluss

Von am 15. Juli 2011 – 12.17 Uhr

Im Spiel um Platz bei der Frauenfußball-Weltmeisterschaft treffen am Abend (17.30 Uhr, live in der ARD) Schweden und Frankreich aufeinander. Für beide geht es um einen positiven Abschluss dieser WM. „Wir wollen eine Medaille“, so Schwedens Trainer Thomas Dennerby.

„Das Spiel ist für uns wichtig“, so Dennerby, der betont, die Begegnung ernst nehmen zu wollen.

Duell der WM-Gewinner
Beide Mannschaften haben bislang positiv überrascht und können – auch wenn es nur um den dritten Platz geht – als Gewinner dieser WM bezeichnet werden. Die Schwedinnen haben bis zum Halbfinale mit ihrem Auftritt überzeugen können, gingen mit Spaß und Leichtigkeit in ihre Partien, spielten erfolgreich und belohnten sich mit dem Sieg in Gruppe C – unter anderem gegen die USA – sowie dem Viertelfinalsieg gegen Australien.

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Frankreich stabilisiert sich
Die „Équipe Tricolore“ auf der anderen Seite nahm in Gruppe A nach der 2:4-Niederlage gegen Deutschland nur den zweiten Platz ein. Doch die Französinnen überzeugten mit technischem Fußball und haben im Vergleich zu vergangenen Turnieren ihre Nervosität abgelegt. Bis zur Europameisterschat 2009 hatten die Französinnen nie die Vorrunde eines großen Turniers überstanden – dass dies nun zum zweiten Mal in Folge gelungen ist, ist ein großer Erfolg für „Les Bleues“.

Trotz Halbfinalniederlage ist die WM ein Erfolg für Frankreich. © Nora Kruse, ff-archiv.de

Auch gegen die USA haben die Französinnen ein sehr gute Leistung gezeigt und hatten bei der 1:3-Halbfinalniederlage viel Pech. Auch Schweden verlor im Halbfinale mit 1:3, doch die Skandinavierinnen hatten gegen die disziplinierten und spielstarken Japanerinnen keine Chance.

Ausgeglichene Chancen
Nun geht es für beide Mannschaften um einen positiven Turnierabschluss. Die Chancen dürften ausgeglichen sein, Schweden muss aber weiter auf die verletzte Caroline Seger verzichten. Die Spielführerin konnte am Abschlusstraining am Freitag nicht teilnehmen; alle anderen Spielerinnen sind fit.

Keine Top-Stürmerinnen
Für Lotta Schelin ist das Duell mit den Französinnen ein ganz Besonderes. Die Schwedin spielt für Frankreichs Meister Olympique Lyonnais – der Verein, der bei dieser Weltmeisterschaft die meisten Nationalspielerinnen stellt. „Das wird ein ganz besonderes Spiel“, so die Stürmerin, die für die Wahl zur besten Spielerin des Turniers nominiert ist. Getroffen hat sie allerdings bislang nur ein einziges Mal. Ähnlich sieht es aber auch bei Frankreich aus. Die Tore, neun bislang, verteilen sich auf mehrere Spielerinnen.

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