Silvia Neid bleibt Trainerin der DFB-Elf

Von am 13. Juli 2011 – 19.02 Uhr 149 Kommentare

Noch gestern hatte sich Bundestrainerin Silvia Neid Bedenkzeit erbeten, ob sie weiterhin das Traineramt bei der DFB-Elf begleiten würde. Doch schon heute fiel eine Entscheidung.

Nach einem Gespräch mit DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger und Generalsekretär Wolfgang Niersbach in der DFB-Zentrale hat sich Neid entschieden, ihren bis 2016 laufenden Vertrag zu erfüllen und damit auch in Zukunft die deutsche Frauen-Nationalmannschaft zu trainieren.

Neid: Rückendeckung als entscheidender Antrieb
Neid erklärt: „Nach dem auch für mich enttäuschenden Ausscheiden bei der WM brauchte ich ein paar Tage zum Nachdenken. Der große Zuspruch meiner Mannschaft und das Vertrauen, dass mir DFB-Präsident Dr. Zwanziger und Generalsekretär Wolfgang Niersbach noch einmal persönlich ausgesprochen haben, waren für mich der entscheidende Antrieb weiter zu machen. Ich freue mich auf die nächsten Herausforderungen.“

Niersbach: „Gute Entscheidung“
Generalsekretär Wolfgang Niersbach sagt: „Es ist eine gute Entscheidung für den Frauenfußball, dass Silvia Neid ihre Arbeit als Bundestrainerin fortsetzt und wir sind sicher, dass sie mit hoher Motivation das nächste große Ziel EM 2013 in Schweden angehen wird.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

149 Kommentare »

  • Michele sagt:

    Ich freue mich jetzt schon auf eure Kommentare. Mir war klar, dass SN nicht zurücktritt. Ich denke bis zur EM in Schweden wird es keinen großen Umbruch geben.

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  • intersoccer sagt:

    Bevor vermutlich hier gleich wieder die Entscheidung von Silvia Neid heftig kritisiert wird, möchte ich mal zum Kontrast zur Diskussion hier anmerken, dass ich es gut finde, dass sie weiter macht. Es war die erste WM-Niederlage seit Jahren. Und wir wissen doch alle, wie es im Fussball läuft. Genauso hätte Deutschland auch im Elfmeterschießen weiter kommen können. Die spielerische Leistung war bei dieser WM tatsächlich nicht so, wie sie wir uns alle sie vermutlich erhofft haben. Aber die Arbeit von Fr. Neid der letzten Jahre mit einer einmaligen Anzahl von Erfolgen spricht doch für sich. Mir drängt sich kein Trainer als bessere Alternative auf. Ich finde die Mannschaft hat mit Fr. Neid einen Neuanfang verdient.

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  • sodalith7 sagt:

    Drei Tage reichen also aus, für eine selbstkritische Analyse … Alle Fehler und die Ursachen dafür sind nun bekannt und wir machen einfach mal weiter … Immer wenn man denkt, es kann nicht schlimmer werden, wird man eines besseren belehrt!

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  • nike75 sagt:

    Es wundert mich nicht, dass SN weitermacht und vielleicht bekommt sie ja einen Neuanfang auch hin.

    Was mich allerdings massiv stört, ist der absolute Mangel an Selbstkritik- da werden Spielerinnen in die Einzelkritik genommen, da wird der Druck verantwortlich gemacht, aber kein Wort darüber verloren, dass man selbst massive Fehler gemacht hat, taktisch und anscheinend auch in der Personalführung.

    Ich hätte mir gewünscht, dass sich Neid ein Beispiel an ihrer ehemaligen Spielführerin nimmt, ein paar Tage die Klappe hält und gar nichts sagt und mal in sich geht, um herauszufinden, was da schief gelaufen ist.

    So aber bleibt als stärkster Moment der deutschen Mannschaft die Pressekonferenz von Birgit Prinz in Erinnerung, alles andere war eher schwach, sowohl spielerisch als auch in der eigenen Außendarstellung.

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  • Conny sagt:

    Hoppla – so schnell wurde alles analysiert? Das war die Bedenkzeit? Na dann. Weiter so.

    Das sich Natze, Grings und Co. vor Kritik an SN hüten werden, ist doch klar. Sie wollen doch weiter im DFB-Dress spielen und danach vielleicht noch ein schönes berufliches Plätzchen in der DFB-Zentrale ergattern (wie schon einige andere … ).

    Nun, der DFB muss die Entscheidung natürlich auch gut finden, wenn man den Vertrag vor der WM schon mit Neid verlängert …

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  • ballander sagt:

    zwanziger und neid machen sich immer mehr zur lachnummer der nation…

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  • nike75 sagt:

    Ich begreif das nicht, das muss doch in ein paar Spielerinnen brodeln ohne Ende, zumindest Ariane Hingst oder vielleicht doch Birgit Prinz (ja, ich weiß, ist nicht ihre Art) muss doch da eigentlich der Kragen platzen, oder?

    Aber wahrscheinlich sind wir bei den Damen inzwischen bei der gleichen Ja-Sager-Mentalität angekommen wie bei den Jungs von Löw. Ich sage mal voraus, dass sich mit dieser Mentalität auch in zwei Jahren kein Erfolg einstellen wird.

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  • rockpommel sagt:

    Gute Nacht!

    Haben wir halt alle ein wenig Geduld, schauen schön Bundesliga und harren der Dinge, die da kommen. 😉

    Wenn die Rumpelfußball-Ära a la Neid vorbei ist, dann kann es ja ab 2016 wieder aufwärts gehen!!!

    Halt!

    Vielleicht wird ja nach der erfolgreichen Quali für die Euro vorzeitig bis 2020 verlängert…

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  • Ralf sagt:

    Bonjour tristesse!

    q.e.d.

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  • Mini sagt:

    In jedem anderen Land wäre sie schon längst weg…der DFB ist feige genauso wie Frau Neid,die zu feige ist ihre Fehler öffentlich einzugestehen.

    Bei der EM will man anscheinend in der Vorrunde rausfliegen.

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  • laasee sagt:

    It is not about football but about Zwanziger and Niersbach protecting their own jobs.
    Frau Neid will not resign because of the money with the extended contract.
    If Frau Neid was sacked then it would be very expensive for the DFB.

    I think the two men in their speed to protect themselves may have created a new problem.

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  • Bernd Zeller sagt:

    Für mich eine klare Entscheidung auf Funktionärsebene, niemals eine sportliche, die so gefällt werden musste, hatte man doch Frau Neid schon bevor sie irgendwelche Leistungsnachweise erbringen musste, den sehr lukrativen Vertrag über eine sehr lange Zeit verlängert. Frau Neid hätte sicherlich enorm hohe Schadenersatzforderungen geltend machen können und bekanntlich soll schlechtem Geld kein gutes hinterhergeworfen werden. Wielange dauert eigentlich noch die Amtszeit von Herrn Zwanziger?

    Ich bevorzuge sportliche Leistungen und freue mich auf die Spiele der würdigen Halbfinalistinnen und auf ein gutes olympisches Frauenfussballturnier 2012 ohne Deutschland.

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  • Frank sagt:

    Als Belohnung für die größte Pleite im deutschen FF seit 12 Jahren darf nun SN 5 Jahre ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Der DFB wird sich in den nächsten 2 Jahren an leichten Siegen in der EM-Quali ergötzen und dann in bei der Endrunde das gleiche Desaster wie dieses Jahr erleben.

    Dummheit muß eben bestraft werden !

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  • Bobbele sagt:

    Hm das liest sich so, als wenn Zwanziger und Niersbach eine amtsmüde Neid nach erfolgreichem Titel-Hattrick dazu überreden mussten, weiterzumachen…

    Der Titelverteidiger und Topfavorit stürzt nach vier mehr oder weniger holprigen Spielen im eigenen Land im Viertelfinale aus allen Titelträumen und verpasst die Olympiaqualifikation und es wird von Seiten des Trainerstabes und der Verbandsführung nicht das kleinste bisschen Selbstkritik geübt. Stattdessen wird das „nächste große Ziel“ ausgerufen, als wäre nichts weiter gewesen, als hätte man das „letzte große Ziel“ nicht meilenweit verfehlt…

    Tja, was soll man dazu noch schreiben…

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  • Kampfsemmel sagt:

    @intersoccer:

    […]

    Nicht nur, weil der Spielerpool entscheidend ist, sondern auch weil die ersten Erfolge gar auf die Arbeit der vorherigen Trainerin zurückzuführen sind.

    […]

    Es kann also überhaupt nicht […] davon geredet ewrden, dass man Neids versagen allein anhand des Ausscheidens gegen Japan festmachen könnte, welches ja auch einfach Pech gewesen sein könnte.

    Nein, nein, nein.

    Der ganze Sachverhalt ändert sich doch gar nicht, selbst wenn wir weiter gekommen wären. Es ändert sich nur der Umgang, also wie offen man gdenkt kritik zu äußern und dieses wird eher kleinlaut getan, wenn man Weltmeister wird, weil es ja doch noch mal gut gegangen ist.

    Diesmal ist es, wohlgemerkt mit schlechten Leistungen, nicht gut ausgegangen, weshalb jetzt viele offen Kritik äußern, weil die Schattenseiten nun nicht vom Triumph überschattet werden.

    Es wäre aber gar realitätsfremd nun zu behaupten, dass hier die Nutzer nur deshalb gegen Neid poltern, weil sie NUR gegen Japan unglücklich aussah und NUR da mal pech hatte …

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Kay sagt:

    Auweh, wenn ich das Interview eben wieder von Frau Neid im ZDF gesehen habe, Selbstkritik fehlanzeige, lieber wieder andere angreifen, ein Herr Schröder habe den Ehrenkodex verletzt indem er Kritik an einer Frau Neid und die zu lange Vorbereitungzeit übt. Sorry, aber dafür habe ich von meiner Seite aus nur ein großes Kopfschütteln an die Adresse einer Frau Neid übrig.

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  • susifan sagt:

    Ja nee, is klar. Hab sie gerade im Interview im ZDF gesehen, triefend vor Arroganz, Schuld sind alle anderen aber keinesfalls Frau Neid selber. Ausnahmsweise geb ich mal Bernd Schröder Recht (und ich bin keinesfalls ein Fan von ihm), ebenfalls im Interview heute im ZDF „Wenn Sie wenigstens mal zugeben würde, dass sie auch Fehler gemacht hat, dann wäre ja alles gut“. Ich freu mich schon auf die tollen nun anstehenden Erfolge gegen die starken EM-Quali-Gegener aus Rumänien, Spanien und keine Ahnung Lummerland… Da kann man ja dann wenigstens gegen die Fussball-Zwerge glänzen…(vielleicht)

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  • sodalith7 sagt:

    Das hat doch nichts mehr mit seriöser Berichterstattung zu tun, was das ZDF/ARD da machen.
    Ich denke, dass dieses Interview ganz deutlich gezeigt hat, wo das Problem liegt. Es ist Frau Neid!!! Bei jedem Satz, den diese Dame gesagt hat, kann man doch nur noch mit dem Kopf schütteln. Arroganz, Selbstüberschätzung, Realitätsverlust …

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  • ballander sagt:

    ah ja, bernd schröder verletzt also den ehrenkodex, weil er kritik übt. auf welchem stern lebt frau neid eigentlich? man könnte meinen, sie wäre im sozialismus aufgewachsen, nicht bernd schröder! schröder fordert zurecht eine streitkultur, in der kritik auch als wert betrachtet wird. das wird frau neid wohl nie begreifen.

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  • Bobbele sagt:

    (Nanu, ich hatte doch direkt vor dem Kollegen „Kampfsemmel“ so um 20:25 einen Kommentar gepostet, der noch auf „Freischaltung“ wartete? Ist der jetzt ganz weg? Na gut, dann versuch‘ ich es aus dem Gedächtnis heraus noch mal neu)

    Das liest sich so, als wenn Zwanziger und Niersbach eine amtsmüde Neid nach erfolgreichem Titel-Hattrick dazu überreden mussten, weiterzumachen…

    Der Titelverteidiger und Topfavorit verabschiedet sich im eigenen Land nach vier mehr oder weniger holprigen Spielen von allen Titelträumen und verpasst die Olympiaqualifikation und weder Trainerstab noch Verbandsspitze lassen auch nur einen Hauch Selbstkritik erkennen. Stattdessen wird das „nächste große Ziel“ ausgerufen, einfach so, als ob nichts gewesen wäre, als ob man das „letzte große Ziel“ nicht meilenweit verfehlt hätte…

    Tja, was soll man da noch schreiben?

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  • Winter sagt:

    …übrigens, will ich hier noch mal anfügen, das man in der Vergangenheit so gut wie nie gegen die ersten 8 dieser WM gespielt. Ich glaube, im letzten Jahr gab es auch eine krachende Niederlage gegen die US-Girls mit 0:3 oder 0:4!
    Diese hat man zum damaligen Zeitpunkt noch abgetan, so wie jetzt die schallende Ohrfeige gegen Japan! Vertragsverlängerung Silvia Neid und weiter so bis zum nächsten Zusammenbruch, spätestens bei der EM!

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  • paule sagt:

    Kommentare über Frau Neid und den DFB sind unnötige Zeitverschwendung. Da ändert sich in 100 Jahren nichts.

    B. Schröder hat mit seiner Kritik vollkommen recht. Ich hoffe aber für Turbine, dass auch Schröder, wie er es von Neid fordert, sich hinterfragt und für die neue Saison die richtigen Konsequenzen gezogen hat. Fußballerisch sah das Spiel von Turbine häufig auch nicht besser als das der NM. Der Erfolg hat hier einiges verschleiert.

    Frau Neid wird da sicher in Zukunft genau hinschauen, vielleicht ja sogar im Karli. 🙂

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  • intersoccer sagt:

    @ Kampfsemmel: Da habe ich mich scheinbar missverständlich ausgedrückt. Ich bin überhaupt nicht der Meinung, dass Deutschland „nur gegen Japan“ schlecht aussah etc… Ich wollte mit meinem Kommentar lediglich klarstellen, dass nicht alle hier der Meinung sind, dass ohne Fr. Neid das Team besser abgeschnitten hätte oder besser abschneiden würde. Ich bin auch kein glühender Anhänger von Fr. Neid. Auch das Interview fand ich zum Teil wirklich nicht weiterführend und einige Antworten einfach falsch. Aber man wird doch nicht bestreiten können, dass sie durchaus Erfolge vorzuweisen hat. War der EM-Gewinn reines Glück? War Bronze bei Olympia reines Glück? Ich möchte hier einfach mal auch einen Gegenpol zu den bisherigen Kommentaren geben. Und letztendlich hoffe ich doch, dass sie in den nächsten Wochen sich tiefer gehende Gedanken macht und einige Dinge ändert. Genauso wie übrigens einige Spielerinnen. Ich glaube jedenfalls daran, sie zur EM wieder eine gute Rolle spielen werden.

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  • sodalith7 sagt:

    Bei Sportbild.de gibt es auch nochmal einen Artikel mit einer tollen Aussage von Herrn Zwanziger: „Silvia Neid ist DFB, da gibt es gar nichts anderes. Das ist meine Trainerin. […]
    Jetzt geht es darum, sich mit der Entscheidung abzufinden und zu hoffen …

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  • fisch sagt:

    Was jetzt von Neid und ihrem abhängigen und gefügigen Gefolge, sowie seitens des DFB von Zwanziger und Niersbach von sich gegeben wird, ist wirklich nur volkommener Selbstschutz und Flucht vor der Verantwortung des gemeinsam angerichteten Desasters. Dass man seitens des DFB aber nicht Willens und nicht in der Lage ist, die schon immer kritik- und beratungsresistente, geistige Urheberin des Debakels mit ihren selbstherrlich getroffenen, destruktiven Vorbereitungsmaßnahmen
    und jeglich fehlendem Spielsystem und Taktik von ihrem hohen Ross zu holen, kennzeichnet schon die ohnmächtige Position der DFB-Herren in dieser Sache.
    Da kann Frau Neid im eben gesendeten ZDF-Interview munter weiter ohne jede Selbsteinsicht über den verdientesten FF-Trainer, Bernd Schröder, herziehen und ihn öffentlich der Verletzung des Ehrenkodex‘
    bezichtigen, um sich anschließend wieder gemütlich und völlig schamlos mit Herrn Dr. Zwanziger auf die Ehrentribüne zu setzen, als wäre nichts gewesen. Ich glaube hier passiert nur ein böser Traum, Wahrheit kann so nicht sein!

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  • laasee sagt:

    @intersoccer

    Credit and respect for Frau Neid with WM 2007 and EM 2009.
    Yes there was Bronze medal in 2008 but the football was not good.
    WM 2007, special credit and respect for Birgit.
    EM 2009, special credit and respect for Inka.

    WM 2011 – no credit for Frau Neid and no respect earned by Frau Neid.
    This WM was a once in a 100 year opportunity for the National Team to give the German public a very positive advertisement for FF.
    It was a big failure and the coach must be held accountable for that failure.
    In addition there are others in the DFB that must also be held accountable.
    After only a few days, the DFB say, „business as usual“. That is wrong!

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  • MatzeM sagt:

    @paule
    „Frau Neid wird da sicher in Zukunft genau hinschauen, vielleicht ja sogar im Karli.“

    …und die Erde ist eine Scheibe!

    Zu erfreulicheren Dingen. Man sind die Japanerinnen stark! Auch wenn ich sie noch so sehr mag, die Schwedinnen hätten heute noch 3 Stunden spielen können, ohne ein Tor zu schießen… ooops!

    Matze

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  • Schlafwagenfussball sagt:

    Silvia Neid ist beim DFB, und da soll sie bleiben. Wir würden sie auch gar nicht gehen lassen.“ Dem letzten Satz schiebt das Oberhaupt der Fußballfamilie sein joviales Lachen hinterher. Zitat von Dr. Theo Z. in FR-Online.
    Wie viele habe ich ja auch schon mehrfach geschrieben, dass fehlende Selbstreflexion katastrophal ist. Diese Fähigkeit zeichnet uns übrigens als höhere Lebewesen aus.
    Also ich zische jetzt erst mal ein Bierchen, das ist ja alles keine differenzierte Kommentierung mehr Wert…
    Hoffnung habe ich trotzdem. Leute wie Siegfried Dietrich, die nachhaltigen Einfluss haben und echt entsetzt darüber sind, was hier abgeht, werden sich vermehrt aus der Deckung begeben und es wird sich einiges tun.
    Neid bleibt, aber sie hat viel an Kredit verloren und kann nicht so bleiben wie sie ist, das wird man ihr beibringen. Die Liga wird mit ihren Vertretern schon in dieser Saison einen viel stärkeren und gesünderen Einfluss gewinnen. Von daher kann man fast sagen, dass es für die Liga gut war, dass es so gekommen ist.
    Prost…

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  • dragonfly sagt:

    Das ist doch alles an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten!!
    zu Neid: arrogante Überheblichkeit, frei von jeder Selbstkritk, Kritik an Andere ist aber selbstverständlich ok!
    zu 20’iger: Was ist das? Seniler Altersstarrsinn?!
    Die sprengen jede Grenze des Anstandes und des Respekts!!
    Ist da nicht noch ein Haus frei auf St.Helena?

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  • sitac sagt:

    Alles was in den letzten 3 Monaten im Zusammenhang mit der Nationalmannschaft geschah – das, was wir gesehen und gehört und wahrgenommen haben und das, was für uns verborgen intern ablief und wie es ablief- wird für die Zukunft unweigerlich und unabwendbar Auswirkungen haben. Das ist ein unumstößliches Grundgesetz des Lebens. Daran können auch Herr Zwanziger und die DFB-Bosse und Bossinen nichts, gar nichts, ändern. Lasst uns also gelassen des Kommenden harren.

    Die 1. Bundesliga braucht 3 Dinge, um sich zu emanzipieren und um ein dringend benötigtes Gegengewicht zum DFB und seinem Machtapparat werden zu können —> nämlich 1. Zuschauer,
    2. Zuschauer und 3. Zuschauer.

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  • Rainer sagt:

    Gratulation an Frau Neid zu fünf weiteren Jahren Weiterentwicklung des deutschen Frauenfussballs. Ich befürchte indes ein wenig, dass Frankreich in den nächsten zwei Jahren an uns vorbeimarschieren könnte und bei der Euro 2013 zum heissesten Titelanwärter mutiert.
    Aber gut, wenn man fünf EUROS hintereinander gewinnt, dann kann man auch mal ein Spiel bei der sechsten verlieren… Vor dem Turnier empfehle ich dem DFB den Vertrag bis 2020 zu verlängern und mit 20% höher zu dotieren.

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  • unsuwe sagt:

    Denk ich an Silvia Neid in der Nacht,

    bin ich um meine Zukunft gebracht.

    – „deutscher Frauenfussball“

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  • sitac sagt:

    Na ja, es geht – auch in anderen Threads – ein Kommentar nach dem anderen ein, nur meiner ohne Link oder ahnlich Verdächtigem wird nicht freigeschaltet. Scheine auf irgendeiner schwarzen Liste zu stehen.

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  • Schlafwagenfussball sagt:

    @unsuwe
    also als Heinrich Heine das im Exil gedichtet hat, hatte es ja ein Happy End- da kam ja noch ein französiches Lächeln um die Ecke…
    und nicht SN…

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  • Striker sagt:

    Dass Silvia Neid nicht hinschmeisst, war sonnenklar. So doof wäre hier keiner, dass man freiwillig auf von der Presse geschätzte 700.000 Euro im Jahr verzichtet – das sind 3,5 Mio bei der Restlaufzeit. So einen Job bekommt sie nie wieder in ihrem Leben.

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Reiner sagt:

    Turbine Fan
    Vorwärts immer,rückwärts nimmer!
    Den DFB in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf! Wo Herr Zwanziger ist,ist vorne und wenn Herr Zwanziger hinten ist ist hinten vorne. Alles wie gehabt. Danke,Herr Zwanziger!

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  • FFFan sagt:

    Diese Entscheidung ist sehr zu begrüßen. Jetzt herrscht Klarheit und die unsägliche „Neid-Debatte“ kann endlich ad acta gelegt werden.
    Jetzt kommt es darauf an, dass Silvia Neid und ihr Trainerteam die WM sorgfältig aufarbeiten, die notwendigen Lehren aus dem Scheitern ziehen und den Hebel an der richtigen Stelle ansetzen. Dann steht einer erfolgreichen Zukunft nichts im Wege.

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  • Probiersmalmit... sagt:

    Ich bitte um Aufklärung!
    Was ist das für ein Ehrenkodex, von dem SN im ZDF sprach?
    Handelt es sich eventuell dabei um ein Redeverbot, das man anwendet
    um Strukturen in einem zweifelhaften System zu schützen?

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  • Günni sagt:

    Glückwunsch zu Ihrer Entscheidung!
    Der DFB steht hinter Ihnen.
    Die Nation allerdings nicht!!

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  • wfm sagt:

    Probiert’s doch mal mit Lesen und Informationen:
    Aus dem „Ehrenkodex für Fußballtrainer“
    vom 9. August 2005

    Punkt 8.

    „Der Trainer / die Trainerin unterlassen diffamierende Äußerungen über Kollegen, insbesondere im Hinblick auf Können, Arbeitsleistung und persönliche Wertschätzung.“

    Ich habe allerhöchsten Respekt vor Schröders Lebensleistung für den Frauenfußball. Aber seine öffentlichen Äußeungen sind bisweilen eine Katastrophe. Niemand aus der Frauenfußball-Liga haut die eigenen Spielerinnen manchmal so in die Pfanne wie er.

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  • wfm sagt:

    @Günni

    Herzlichen Dank, dass Du mich gerade ausgebürgert hast!

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  • Probiersmalmit... sagt:

    @Günni:

    Und immerhin handelt es sich um eine Nationalmannschaft.
    Alledings hat die Nation kein Mitspracherecht.
    Nur ein Recht zum zuschauen.
    Wo kämen wir dahin wenn jeder ……..usw. usw und am Ende noch mit seiner Meinung Recht hätte.

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  • ballander sagt:

    dann müsste man frau neid den unterschied zwischen diffamierung und meinungsäußerung erklären. ihre weiter auslegung von diffamierung würde bedeuten, all ihre kritiker für mundtot zu erklären. souveränität sieht anders aus, frau neid!

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  • ballander sagt:

    @wfm: schröder haut niemanden in die pfanne. er äußert seine kritik, auch wenn sie in schroffen tönen daherkommt. mir ist das allemal lieber, als das was frau neid gerade macht: aus vertraulichen gesprächen mit spielerinnen plaudern (birgit hat mir gesagt, sie fühlt sich nicht in der lage… oder so ähnlich); spielerinnen erst dann kritisieren, wenn misserfolge eintreten. mit der einzigen motivation, alle schuld von sich zu weisen. das ist illoyal und verantwortungslos. das ist bei schröder völlig anders.

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  • FFFan sagt:

    @ wfm:
    Danke für den Hinweis auf den „Ehrenkodex“; dass dieser tatsächlich schriftlich niedergelegt ist, hatte ich gar nicht gewusst.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Was bedeutet das für ein Land wie das unsere?
    Ehrenkodex für Trainer und Narrenfreiheit im Bundestag!
    Über Beides kann man nur mitleidig den Kopf schütteln und auf Besserung hoffen.

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  • Schnappa sagt:

    Die Außendarstellung ist für den Frauenfußball insgesamt eine Katastrophe!

    1) DFB: Reflexartige völlige Rückendeckung für Frau Neid nach dem Spiel gegen Japan („Welttrainerin“ „meine Trainerin“[T20], „Verdienste in der Vergangenheit“ etc.) Wie soll man da noch eine kritische Auseinandersetzung mit den Vorgängen erwarten, wenn ohnehin schon klar ist (so verstehe ich diese Aussagen zumindest), dass Frau Neid auf jeden Fall bleiben MUSS?

    2) Frau Neid: Zuerst Bekundungen, sie werde sich erst mal Gedanken machen müssen, auch ein Rücktritt sei nicht auszuschließen. 3 Tage später: Weitermachen! In diesen 3 Tagen: Aussagen, die Souveränität ebenso vermissen lasse wie die ihrer Vorgesetzten. („Welttrainerin“ „habe mir nichts vorzuwerfen“, „kann den Ball nicht selbst ins Tor tragen“) sowie völlig unangebrachte Einzelkritiken (Popp, Angerer, Prinz). Selbstkritik, Selbstreflexion („werde mir Gedanken machen“)? Keine Spur.

    3) Die „Gegenseite“: Insbesondere Herr Schröder stach hier heraus. Ja, in einigen Punkten gebe ich ihm durchaus recht. Allerdings musste man den Eindruck gewinnen, dass er es sichtlich genoss, den allwissenden Papst des FF zu geben. („Das war falsch, dies hätte ich nicht gemacht, jenes hätte man anders regeln müssen“) Zu jedem Tagesordnungspunkt hatte Yoda Schröder was zu sagen. Da war er natürlich nicht allein, auch Spielerberater wissen plötzlich ganz genau Bescheid, wie man eine Mannschaft zu führen hat. Berechtigte Kritik kann durchaus hilfreich sein, aber ALLES in die Öffentlichkeit zu transportieren ist sicher der falsche Weg.

    Unterm Strich wäre es wünschenswert gewesen, man hätte sich hinter verschlossenen Türen zusammengesetzt, statt so viel in der Öffentlichkeit auszutragen. Für den FF im Allgemeinen war die Auseinandersetzung mit dem Abschneiden bei der WM in Verbindung mit den Geschehnissen drumherum (Personalpolitik, Medienpräsenz und -wirkung, Werbekampagnen,…) bis jetzt fatal. Und ich fürchte, dass es nicht besser wird.

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  • maxsee sagt:

    Die Bemerkungen von B.Schröder in den PNN halte ich für voll berechtigt. Wenn der Ehrenkodex benutzt werden kann, um von eigenen (Fehl)Leistungen abzulenken, dann sollte man ihn schnellstens beseitigen.
    Dr. Zwanziger sollte man jedoch etwas differenzierter bewerten.

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  • Probiersmalmit... sagt:

    Neue Besen kehren gut.
    Machtverhältnisse die zu lange installiert sind (siehe Politik)
    verfilzen und machen blind für Veränderungen.
    Vom Typus her ist SN eine gute Figur für die Ausendarstellung.
    Eine zweite Person im Hintergrund, wie damals Löw, könnte eine Lösung für die baldige installation eines vielseitigeren Spielsystems sein.

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  • Matt sagt:

    Klüngel, Klüngel,Klüngel…da haben wir wieder einmal eine typische Funktionärskiste. Es geht eben nicht um den Fussball, sondern um das Postengeschacher, darum finden auch viele Spielerinnen keinekritischen Worte. Sie wollen ja auch dereinst wie Neid,Fitschen und Konsorten den lauen Job beim DFB haben. Leider verdient Frau ja nicht genud als Profi.

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  • defense2 sagt:

    und weiter geht´s – jetzt hat Herr Schröder wieder das Wort:

    http://j.mp/nivO6r

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  • waiiy sagt:

    Deutschland folgt in der Formkurve nun Norwegen. Das kann man voraussehen…

    waiiy

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  • Minimize sagt:

    @defense2:

    er ist wenigstens einer der nich „ja und amen“ sagt und das verträgt frau neid einfach nicht…und das ist für mich ein armutszeugnis.
    eine bundestrainerin die nicht kritikfähig ist und die arroganz in person..herzlichen glückwunsch!

    Frau Neid steht auf Füßeküsser und Arschkriecher..Genau das ist Schröder nicht und verdammt nochmal- DAS ist eine gute Charaktereigenschaft!!

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  • Kampfsemmel sagt:

    “Der Trainer / die Trainerin unterlassen diffamierende Äußerungen über Kollegen, insbesondere im Hinblick auf Können, Arbeitsleistung und persönliche Wertschätzung.”

    Hallo,

    falls es besagte Passage geben sollte, dann hättest du entgegen deiner eigenen Empfehlung auch etwas genauer lesen müssen, dann wäre dir klar geworden, dass die Passage auf Schröders Anmerkungen nicht klar zutrifft.

    Sich hier also auf einen Ehrenkodex zu berufen, anstatt sich sachlich den Kritikpunkten zu stellen, wohlwissend, dass die Passage in besagten Kodex nicht mal unbedingt greift, ist schon ein sehr schwacher Anlauf Schröder bloß zu stellen.

    Übrigens: In der Form wie sie auf Schröder geantwortet hat, ist ihr selbe Verfehlung genauso vorzuwerfen.

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  • Ralf sagt:

    Was regt Ihr Euch denn Alle so auf! 😉

    Für mich ist das DFB-Verhalten mal wahre Nibelungentreue.

    Durch die vorzeitige Vertragsverlängerung haben sich die Herren jeden, aber auch jeden, Handlungsspielraum selbst genommen.
    Das war so ziemlich die teuerste Unterschrift, die Herr Zwanziger je geleistet hat.

    Und das was die Herren DFB-Bosse jetzt machen ist reiner Selbstschutz.
    Die können im Moment garnicht anderst.

    RESPEKT, Frau Neid, MEGA-clever!

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  • fisch sagt:

    @ schnappa
    alles so weit richtig. Wenn doch die unfehlbare, arrogante und vor allem ignorante Frau Neid sich doch einmal mit den Vereinstrainern, wenigstens der WM-Kader-Spielerinnen, zu einer konstruktiven Besprechung getroffen hätte und diese auch mal um deren Meinung gefragt hätte, wäre Bernd Schröder sicher mit seiner Kritik zahmer und nicht so öffentlich umgegangen. Das ist doch sein großer Ärger.
    Und nun fühlt er sich nach dem sportlichen Fiasko seiner durch Neid selbst auserkorenen Widersacherin erst recht bestätigt.

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  • sitac sagt:

    Hier ein Link aus den Stuttgarter Nachrichten von heute:
    Danach sind alle glücklich. Namentlich erwähnt werden Linda, Herr Dietrich und die „Bundesliga“.

    http://j.mp/nvq1YX

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  • defense2 sagt:

    @minimize:

    okay, ich hätte wohl noch ein, zwei Sätze dazu schreiben sollen – ging aus Zeitgründen nicht:

    ich bin ganz Deiner Meinung, bzw. gehe da wohl mit den Meisten hier konform.

    Allerdings kann ich dem Thema nichts anderes mehr hinzufügen, als das was eh schon gesagt wurde – da schien es mir angebracht, Herrn Schröder das Wort zu überlassen.

    „eine bundestrainerin die nicht kritikfähig ist und die arroganz in person“ – wo ist bitte der Button für ‚Fettdruck‘ und ‚Schriftgröße 72‘ ???!!!

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  • wfm sagt:

    @defense2

    Typisch Schröder, redet mal wieder schneller als er denkt!
    Wenn der sagt, dass es „nicht ihre eigene Entscheidung war“, dann entmündigt er Neid und nimmt ihr die Verantwortung. Dann braucht er auch nicht mehr mit Ihr zu diskutieren, sondern muss sich an diejenigen wenden, die er für die Verantwortlichen hält.
    Nach derselben Methode hat er auch im Fall Bajramaj reagiert.

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  • laasee sagt:

    @sitac

    Dietrich and Bresonik are not very important actors in this crisis.
    Bernd Schroder is very, very important and his criticism is clear.
    A player also needs to join Herr Schroder in speaking the truth……only Birgit Prinz and Inka Grings have the necessary profile.

    Also, a senior figure from MF also needs to speak out.
    It is not only about FF but about the integrity of how German football conducts itself.
    WM ends in disgrace for the N11 and a few days later all is „business as usual“. That is crazy.

    The DFB is now copying the England FA. That is the formula for chaos.

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  • Frank W. sagt:

    @wfm
    Vielleicht solltest du mal den ganzen Text lesen und nicht nur einen Satz aus den Zusammenhang reißen.

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  • waiiy sagt:

    Ich glaube, in Hinblick auf Bernd Schröder verwechselt Silvia Neid den Begriff „Ehrenkodex“ mit „Respekt“. Aber den darf sie nicht erwarten, da sie ihn selbst nicht vor der Liga und vor dem Deutschen Meister insbesondere hat, zumal ja in der Liga nicht richtig trainiert wird… Vielleicht war ja die Vorbereitungsphase auf die WM viel zu kurz, um diese elende Schlamperei der BuLi-Teams wieder zu korrigieren… 😉

    waiiy

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  • wfm sagt:

    @Frank.W
    Das ist ein formales „Totschlagargument“, wenn man sich auf einen Satz bezieht, das aber inhaltlich ohne Substanz ist. Der Satz steht da drin und er bedeutet genau das: Nicht Neid hat das entschieden sondern andere!
    Schröder ist doch ein großer Mann im Frauenfußball. Das meine ich ganz ernst!
    Aber es ist nicht unfehlbar und kein Heiliger. So wie ihr hier über ihn schreibt, macht Ihr doch genau das, was ihr Neid und dem dfb vorwerft: Ihr küsst ihm die Füße!

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  • defense2 sagt:

    @wfm:

    seine Antwort, dass „es nicht ihre eigene Entscheidung war“ bezieht sich auf die Frage nach dem Zeitpunkt der Bekanntgabe.

    Und die Verantwortung spricht er ihr voher ja sogar zu – „entmündigen und Verantwortung nehmen“ sehe ich ihn da nicht.

    meinetwegen soll er schneller reden, als er denkt – aber selbst bei einigen „Verfehlungen“ hat es immer noch Hand und Fuß, was er so sagt.

    Frau Neid reagiert nur beleidigt, anstatt ein glaubwürdiges, selbstkritisches Statement abzugeben – sie sollte sich mal mit Herrn Ballack treffen und dann können sich die beiden gegenseitig bemitleiden…

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  • berggruen1 sagt:

    Der wichtigste Satz in diesem Interview lautet: „Man müsste sich zusammensetzen und eine Strategie für den deutschen Frauenfußball entwickeln.“
    Mit- und nicht übereinander reden sollte eigentlich seit gestern, sprich der Entscheidung von Frau Neid, die Devise sein (eigentlich schon vorher und schon gar nicht über die Medien, aber das steht auf einem anderen Blatt). Das Vermeiden irgendwelcher Interviewfettnäpfchen wird oberstes Gebot (sprich mehr Zurückhaltung Aller in der Anzahl der Interviews), sonst wird (noch) mehr Porzellan zerschlagen als es das Ausscheiden und schlechte Spiel in dieser WM verdient hat.

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  • defense2 sagt:

    @ berggruen1:

    da hast Du Recht – nur deutet leider im Moment nichts darauf hin, dass das auch umgesetzt werden wird 🙁

    (Zum Porzellan-Zerschlagen könnte man dann aber doch das neue Kaffeeservice von Villeroy und Boch nehmen http://j.mp/pTVXhL
    🙂 )

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  • sitac sagt:

    @wfm: „Typisch Schröder, redet mal wieder schneller als er denkt!
    Wenn der sagt, dass es “nicht ihre eigene Entscheidung war”, dann entmündigt er Neid und nimmt ihr die Verantwortung. Dann braucht er auch nicht mehr mit Ihr zu diskutieren, sondern muss sich an diejenigen wenden, die er für die Verantwortlichen hält.“

    Vielleicht ergibt sich aus der folgenden Verlautbarung(Zitat Stuttgarter Nachrichten) ein Hinweis, an wen er sich wenden könnte.

    „Das ist ein gutes und richtiges Zeichen. Das zeigt im positiven Sinne, dass sie mit Blick auf die Zukunft Verantwortung übernimmt“, erklärte Siegfried Dietrich, Manager des 1. FFC Frankfurt und Ligasprecher, auf Anfrage. „Ich habe eigentlich immer daran geglaubt, dass sie weiter macht und wünsche mir eine noch engere Zusammenarbeit mit den Bundesligavereinen.“

    Honi soit qui mal y pense. (Altfranzösisch wörtlich: „Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt.“) Dieses Motto haben die englischen Könige in ihr Wappen übernommen. Ich finde, der DFB könnte es ruhig auch in sein Emblem übernehmen.

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  • wfm sagt:

    @denfense2
    Es ist völlig egal, ob sich der Satz auf die grundsätzliche Entscheidung oder auf den Zeitpunkt bezieht, er bedeutet: Sie hat nicht selbst entschieden.

    Aber ich habe keine Lust mehr, mich hier als „lonely wulf“ auseinanderzusetzen. Ich habe davor keine Angst. Aber hier hat sich eine Diskussion verselbständigt, für die mir meine Lebenszeit zu schade ist.

    Meine erste Reaktion auf die Niederlage gegen Japan war eine große Traurigkeit und mein erster Gedanke, „unsere armen Frauen“! Jetzt haben sie sich so geschunden und konnten erstmals auch die Früchte jahrelanger Arbeit genießen und dann das! Von einer Solidarität den Spielerinnen gegenüber habe ich leider in den letzten Tagen in diesem Forum und auch in der – in meinen Augen leidigen – Überschrift „Planlos .. .konzeptlos“ nichts oder nur sehr wenig gefunden.
    Das bedeutet nicht, dass es keine Kritik geben darf.
    Nur, hier fand ich in erster Linie die Suche nach der „Sündenziege“! Macht weiter so – aber ohne mich!

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  • xXx sagt:

    Nadine Angerer hat auch eine Meinung zu Schröders Kritik an Neid:

    Angerer: „Ich kann ihn nicht mehr ernst nehmen. Er weiß überhaupt nichts vom Innenleben der Mannschaft. Er klopft nur schlaue Sprüche, genießt es im Mittelpunkt zu stehen.“

    http://j.mp/qqJVtF

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  • Daniela sagt:

    Ach, schön, dass alles so bleibt.

    Dann sehe ich ab den KO-Runden wenigstens immer die guten Spiele…

    Mir macht die WM richtig Spaß! 🙂

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  • ballander sagt:

    @xXx: so ist es, wenn frau angerer ihren fellen hinterherschwimmt…

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  • Ballerina sagt:

    Kritische Plakate im Stadion am Sonntag würden vielleicht auch sie und den DFB zum nachdenken anregen. Mündige Fans gibt es doch sicherlich auch im Frauenfussball.

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  • laasee sagt:

    Nadine Angerer should remember that she was at fault for the Japan goal.
    Better to speak from a position of strength rather than a weak position.

    Herr Schroder is correct in being criticial.
    Is he the only man with ‚balls‘ in German football?

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  • berggruen1 sagt:

    @Ballerina: Haben aber beim Finale Nichts verloren; das fände ich respektlos gegenüber den beiden verdienten WM-Finalisten, wenn die deutschen Fans ihren Unmut über die deutsche Situation in diesem internationalen Finale kund täten…

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  • Mika sagt:

    Alle sind überrascht, dass die Entscheidung so früh schon kam. Mich wundert es, dass es so lange gebraucht hat. Ich nehme an, dass Zwanziger der Neid in der Besprechung vor allem erklärt hat, das der einfachste Weg, die ganze Debatte zu ersticken wäre, wenn sie klar sagt, das sie weitermacht. In ein paar Tagen gibt es dann nichts mehr darüber zu sagen und in einer Woche haben es alle vergessen. So geht es im PR…

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  • Michael sagt:

    Seit Natze bei Frankfurt spielt, sind ihre Leistungen doch auffällig schwächer geworden.

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  • Doc sagt:

    Seit 10 Jahren verfolge ich (männlich, 46) mit großer Freude und Spannung Frauenfußball in Deutschland. Ligabetrieb, Pokal und natürlich unsere Nationalfrauenschaft. Sehr oft und recht vehement habe ich ihn verteidigt, den FF. Gegen Kopfschüttler und Ignoranten. Dazu viel Mundpropaganda gemacht. Das alles habe ich überzeugt von der „Sache FF“ getan und war quasi immun gegen Verbalangriffe seitens Idioten.
    Nun bin ich das erste mal NICHT mehr überzeugt. Meine Beziehung dazu ist momentan gestört, denn genau jene Anteile des FF, die ihn so angenehm vom Kommerzfußball (samt seiner mutierten Auswüchse) unterschieden und für mich so attraktiv machten, scheinen sich zu wandeln…in einer Art, die ich verabscheue.
    Das liegt nicht an der Liga, auch wenn ihre Struktur recht statisch ist. Das liegt auch nicht an einer gerade erfolglosen Natio.
    Es lag bis heute Morgen NUR an den Reaktionen des Dachverbandes auf dieses sportliche Desaster…in persona SN, T20 und deren Seilschaften bis hin zu linientreuer FF-Prominenz (mit Mikro in der Hand) in Form ehemaliger Spielerinnen.

    Nein, seit heute Morgen bin ich mächtig sauer. Und zwar auf einige Spielerinnen, die nun meinen, ins gleiche Horn wie der DFB & Neid stoßen zu müssen.
    Mögliche Motive für dieses Verhalten sind ja weiter oben schon angesprochen worden. Ob sie zutreffen, wissen wir nicht. Ich bin jedoch schockiert, dass 21 Menschen, denen gerade der worst case ihrer sportlichen Laufbahn zugestoßen ist, derart mundfaul, unkritisch und feige sein können. Wenn da in nächster Zeit nix‘ mehr kommt neben dem schon begonnenen Hofschranzenschulterschluss wie von Angerer und Bresonik bereits ausgeführt, befürchte ich dauerhafte Schäden an meinem Spaß am FF.

    Dass gerade ein Yodameister namens Schröder auf unmutige und besitzstandswahrende DFB-Betonköpfe Marke DDR-Politbüro ungelassen und meinungsstark reagiert, kann ich durchaus verstehen. Der hat schon gegen solch‘ Strukturen (erfolgreich) gekämpft, als wir noch in die Windeln gepupt haben. Seine Vorschläge zielen auf ein dezentes aber nachhaltiges Aufknacken dieser Strukturen ab.
    Natürlich passt das einer SN nicht…die steht auf „unkritisches Verhalten“ und übertrieben gelebte Hierarchien.
    Wer soll es denn sonst tun außer ein garstiger Schröder…nämlich sein Stimmchen zu erheben? WIR? Wann und wo denn? Wir haben weder Lobby noch einen großen Club der FF-Sympathisanten, der unsere gemeinsame Stimme weiter geben kann. Das ist, wenn man es genau überlegt, eigentlich absurd…denn ohne unsere sonntäglichen Ausflüge (manchmal quer durchs Land) ist der FF in Deutschland mausetot.

    Was hat mir persönlich diese WM gebracht:

    – die Erkenntnis, dass die DFB-Spitzen ein besseres Politbüro sind 😉
    – die Erkenntnis, dass das Neidsche System die Natio in einen (im wahrsten Sinne des Wortes) kopflosen Haufen gleichgeschalteter und unkritischer Mädchen verwandelt hat, die dafür aber Spaß am medialen Auftritt zu haben scheinen
    – die Erkenntnis, dass auf Jahre der dt. FF international einen schweren Stand haben wird
    – die verblüffende Erkenntnis, dass Japanerinnen magischen Fußball spielen können
    – die Erkenntnis, dass Brasilianerinnen nie meine Lieblingsmannschaft werden.

    Ich finde das alles ganz furchtbar!

    Bye, Freunde, ich gehe nun ins andere Zimmer. Ich bin gern allein, wenn ich mich übergebe.

    🙂

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  • defense2 sagt:

    @wfm:

    die Sündenziege wurde m.M. nach eher in der Diskussion zu den Artikeln “Planlos .. .konzeptlos” und „Rücktrittsgedanken“ gesucht.

    Ich habe mich weder zu dem einen noch dem anderen Artikel geäußert, weil ich zunächst abwarten wollte, wie sich das alles entwickelt.
    Deshalb hätte ich mir auch sehr gewünscht, Frau Neid hätte sich wirklich die Zeit genommen nachzudenken und Abstand zu gewinnen – wie angekündigt.

    Umso mehr ist mir diese plötzliche Verkündung mit – in meinen Augen – leider nur sehr oberflächlichen (und auch trotzig anmutenden) Begründungen aufgestoßen.

    Ich habe Frau Neid tatsächlich zugetraut, bis nach der WM zu warten und ein entsprechend ernsthaftes, glaubhaftes und durchdachtes Statement zu ihrer (wie auch immer ausgefallenen) Entscheidung zu geben (und das, obwohl ich sie noch nie sonderlich befürwortet habe).

    Zu Schröder:
    man sollte sich auch auf die Gesamtaussage konzentrieren. Ich hoffe halt, dass er mit seinen Äußerungen dazu beiträgt, dass jetzt nicht gleich wieder alles „Friede-Freude-Eierkuchen“ ist, weil sich die Medien wieder etwas anderes suchen.

    zur Reaktion auf unsere Niederlage im VF:
    vgl. meinen ersten (von 5 o.6) Kommentar in diesem Blog zum WM-Aus: „Ich war in Wolfsburg und bin sehr traurig über unser WM-Aus“

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  • Sven sagt:

    @wfm: Hinter der von Dir zitierten Schröderschen Aussage verbirgt sich keine Entmündigung Silvia Neids, sondern der Vorwurf an die Herren Zwanziger und Niersbach, Frau Neid zu einer schnellen Entscheidung gedrängt und ihr nicht die von ihr gewünschte Bedenkzeit zugestanden zu haben.

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  • Michael sagt:

    Bei EUROSPORT und auch in der SZ hat sich Birgit Prinz nun zu Wort gemeldet: „Zum Abschuß freigegeben“. Hier spricht sie die mangelnde und nicht eindeutige Kommunikation mit SN an und dass doch Einiges deswegen in der Mannschaft dann schiefgelaufen sei, weil die Spielerinnen dadurch irritiert waren…

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  • xXx sagt:

    Hier ist das Interview mit Prinz auch nochmal in bewegten Bildern.

    —>

    Das Interview mit Dieter Weber, Berater von Alexandra Popp und Simone Laudehr, ist auch sehr interessant.

    —> http://j.mp/oIls6Y

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  • rockpommel sagt:

    @ Doc

    Von A bis Z hege ich die gleichen Empfindungen!

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  • nike75 sagt:

    Danke, Michael. Das nenne ich doch mal ein gelungenes Interview – klare Ansagen aber ohne persönlich zu werden. Man kann nur hoffen, dass Neid das Angebot der Fehleranalyse annimmt.

    Es ist fst ein bisschen schade, dass Birgit Prinz ein so medienscheuer Mensch ist, denn sie wäre irgendwann mal genau die richtige Frau für den Job, den gerade noch Silvia Neid innehat.

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  • nike75 sagt:

    @ Doc

    Fantastischer Beitrag, kann nur 100% zustimmen.

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  • Probiersmalmit... sagt:

    Es zeigt sich doch wieder wie sensibel und treffgenau die meisten Beiträge von denen sind die angeblich keine Ahnung haben. Die Mehrheit der Fans hat doch sowas schon lange hier in allen Schattierungen durchdiskutiert.
    Vergleicht man die Wortwahl bei den Interviews von BP und SN stellt man fest bei wem die Feinfühligkeit, Menschlichkeit und der Wille zum Konsens das grössere Gewicht hat.
    Das Ausscheiden bleibt ein Debakel für den FF. Die Möglichkeit die Fehler offen, auch mit den Fans (die in solchen belangen ein feines Näschen haben) zu bearbeiten, ist die einmalige Chance den deutschen FF wieder dahin zubringen wo er hingehört. Nein ich bin nicht T20

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  • nike75 sagt:

    Es lohnt sich auch, das Exklusivinterview mit Birgit Prinz (Audio) in der ARD-Mediathek anzuhören, um den Zusammenhang ihrer Aussagen zu haben.

    Noch mal: Gutes Interview!

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  • Winter sagt:

    Also, Birgit Prinz zeigt in dem Interview das was sie als Fussballerin war und ist, Weltklasse!
    Sie hat sehr schnell reflektiert und ist bereit für eigene Kritik, das verdient allerhöchsten Respekt!

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  • Michael sagt:

    Mir ist in diesem Zusammenhang auch schon bei ähnlicher Kritik an BT Löw aufgefallen, dass dieser auch immer wieder versucht, sich bei Antworten wie ein Aal zu winden, bevor er mal etwaige Fehler zugibt. Möglicherweise sind die Angestellten beim DFB dazu aufgefordert, sich so zu verhalten, also quasi ein Maulkorb-Erlass.

    Was mich auch besonders immer wieder irritiert, ist bei Pressekonferenzen oder Interwiews mit Natio-Spielerinnen, Trainerinnen usw., dass diese immer versuchen, alles so positiv wie möglich darzustellen, auch wenn alles offensichtlich im Argen liegt. Man kann dann an der Verhaltensweise und am Ausdruck ziemlich schnell erkennen, dass dies meist aufgesetzt ist und nicht der Wahrheit entspricht. Alles soll immer wie „Friede-Freude-Eierkuchen“ rüberkommen. Das Leben – auch in der Natio und beim DFB – ist aber gar nicht so, besonders bei einem großen Turnier wie eine EM oder WM.

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  • sodalith7 sagt:

    Es sieht fast so aus, als würde das ZDF jetzt doch etwas kritischer in seiner Berichterstattung.

    Ich hoffe, dass sich noch mehr Spielrinnen öffentlich äußern.

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  • Ralf sagt:

    @Michael

    Das ist eben im medialen Zeitalter so; PR-Strategie und Hauptsache die Performance stimmt.

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  • nike75 sagt:

    Mal ganz kurz zu dem, WAS Birgit sagt. Wie kann man denn als Trainerstab inkl. Teampsychologe so BLÖD sein und die Erwartungshaltung, die geschürt wurde, als rein positiven Faktor in Betracht ziehen? Wie kann man noch nicht mal auf die Idee kommen, dass das manche der Spielerinnen vielleicht auch überfordert?

    Da kann man als Außenstehender wirklich nur mit dem Kopf schütteln.

    Auf jeden Fall bestätigt das den Eindruck, dass ein mögliches Ausscheiden noch nicht mal ansatzweise als Möglichkeit durchgespielt wurde. Die Mädels und die ganze Truppe drum herum waren im Kopf schon vor dem ersten Ballkontakt Weltmeister.

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  • Daniela sagt:

    @Doc

    Du sprichst mir aus dem Herzen. Trotz Euphorie für meine geliebten Japanerinnen und auch für die US-Ladies (und überhaupt das ganze internationale Flair) mischt sich bei mir immer wieder ein seltsames Gefühl ein. Und dank deinen Worten weiß ich nun eher, was es ist. Es ist, als wäre ein bisschen FF für mich gestorben. Als wenn da innerlich was kaputt gegangen ist. Und das alles in drei(!) Wochen, vermutlich macht es das so schwer zu deuten.

    Für mich war die WM ein absolutes Highlight, wovon ich noch lange zehren werde. Aber so ein kleiner fader Nebengeschmack mischt sich ab und an ein.

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  • Michael sagt:

    @Doc @Daniela

    Ja, das stimmt mit dem „faden Beigeschmack“, ist bei mir auch so, denn ich bin schon seit 1989 FF-Fan, habe also noch SN und Co. spielen sehen. Andererseits zeigt es aber auch, dass wir hier wirklich auch FF-Fans sind, weil uns das alles so tief berührt.

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  • Schlafwagenfussball sagt:

    @doc
    sehr scharfsinnig und virtuos formulierter Beitrag;
    Die Spielerinnen würde ich noch nicht so stark in die Verantwortung nehmen… das mit dem „Haufen gleichgeschalteter und unkritischer Mädchen, die dafür aber Spaß am medialen Auftritt zu haben scheinen“ meinst Du wahrscheinlich nicht so krass, wie es rüberkommt. Ich glaube, man muss den Spielerinnen noch Zeit geben- die müssen das echt noch verdauen und werden sicher noch nicht in der Lage sein, im Moment als sachliche Kritiker aufzustehen, wobei BP ja heute beim SID einen kleinen Anfang gemacht hat. Aber insgesamt denke ich, sind die froh, wenn sie inzwischen wieder eine Nacht gut schlafen können. Und das manche Spaß am Medienauftritt haben, finde ich auch nicht so schlimm, wenn das andere darunter nicht leidet- und den Eindruck hatte ich nicht.
    Was mir Hoffnung macht, ist das, das was Du beschreibst, immer mehr ebenso denken und äußern. Die Kommentare objektiver Journalisten werden schärfer (steht heute ein sehr guter unter fr-online) und auch opportunistische Spielerinnen werden merken, dass sie damit ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel setzen.
    Den Schröder schätze ich auch immer mehr- das war echt wohltuend, gleich heute Morgen im kicker seine Replik auf Neids Logorrhoe von gestern zu lesen…
    Nimms nicht so schwer, das sonntägliche Reisen wird sich in der neuen Saison auch wieder lohnen.

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  • MatzeM sagt:

    Also was Birgit über die Drucksituation und die nicht erfolgte Vorbereitung auf das, was letztlich eingetreten ist, gesagt hat, ist aus ihrem Munde schon ein recht schweres Geschütz! Dass das so war, war zwar eine naheliegende Ahnung für uns Außenstehende, aber DANKE und RESPEKT für die klaren Worte!

    Allerdings war das ein Fehler, den ich nicht hauptsächlich bei Silvia Neid sehe. Schließlich ist sie als Trainerin bislang nicht großartig gescheitert, nein, Erfolg reihte sich an Erfolg! Insofern wäre sie auch nicht die Richtige für diesen Job gewesen. Da hat der DFB und der komplette Stab auf ganzer Linie versagt!

    Nun, ich weiß nicht, ob sie wirklich so arrogant ist, wie ihre Äußerungen in den Stunden und Tagen nach dem VF rüberkamen. Möglicherweise war das auch einfach nur eine Abwehrreaktion. Auch bin ich der Meinung, dass man ihr durchaus noch eine Chance geben sollte. Allerdings muss sich dann ihr Verhalten den Vereinen (und ganz speziell einem…) gegenüber gewaltig ändern. Diese Chance muss sie sich verdienen!

    Matze

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  • Ralf sagt:

    @MatzeM

    Dein erster Absatz:
    „Also was Birgit über die Drucksituation und die nicht erfolgte Vorbereitung auf das, was letztlich eingetreten ist, gesagt hat, ist aus ihrem Munde schon ein recht schweres Geschütz! Dass das so war, war zwar eine naheliegende Ahnung für uns Außenstehende, aber DANKE und RESPEKT für die klaren Worte!“

    Leider kann ich meinen Beitrag von … vor mehr als zwei Jahren, auf jeden Fall in Markus‘ Archiv von womensoccer bestimmt irgendwo zu finden, nicht mehr wortgenau – aber vielleicht sinngemäß – wiederholen:
    Ich schrieb damals: „Was glaubt Ihr eigentlich, was los sein wird, wenn es mit Riesenschritten auf die WM zugeht. Was dann los sein wird (in Sachen Medienzirkus)!“

    Warum hat man seitens des DFB unsere Ladies nicht auf diesen Medienrummel vorbereitet?
    Dazu gehört eben auch die Situation, wie sie jetzt vorliegt!

    Immer nur alles mit der ‚Ach ist das alles toll hier‘-Brille zu sehen, ist – ich bitte um Entschuldigung für die Wortwahl – Dilettantismus im Quadrat hoch Hundert!

    Jetzt hat man so einen Mitarbeiterstab beieinander, und allen hat man nur die rosarote Sichtweise eingetrichtert!

    Das ist ein ARMUTSZEUGNIS! Das ist MURKS!

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  • laasee sagt:

    „Da hat der DFB und der komplette Stab auf ganzer Linie versagt!“

    Yes, the problem is much more than just the coach.
    The extended contract, five days before WM, is now the bigger problem.
    The judgement of Zwanziger and Niersbach is now the real subject.
    Zwanziger might say that Neid is the best coach.
    But if powerful men inside the DFB oust him, then his support of the coach has no value.

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  • XQ sagt:

    Wie gut, dass ich nach Potsdam fahr, da kommt keine Neid hin und Theo wird sich nach den Äußerungen Schröders auch distanzieren. Schließlich will er zu seinem 95. Geburtstag auch die Bundestrainerin der Frauenfußballnationalmannschaft der BRD, Silvieh Neid, einladen,das Beste, was die BRD hat ( wahrscheinlich nach Merkel)…

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  • Schlafwagenfussball sagt:

    Das Interview mit Birgit Prinz habe ich jetz auch nochmal angehört. (Danke für die Links, ich hatte nur die SID Fassung gelesen)
    Wie viele hier bin ich auch beeindruckt.
    Das ist schon eine Ausnahmepersönlichkeit und wirklich vorbildlich, wie sie sich nach dieser für sie so schwierigen Situation konstruktiv, aufrichtig, versöhnlich und nach vorne orientiert äußert.
    Ihr Interview hat im Vergleich eine so größere sachliche und menschliche Qualität als die der Auftritte von SN und TZ, das durch eben diese für jeden ersichtliche Diskrepanz jetzt eine gehörige Dynamik in den Aufarbeitungsprozess kommen wird.
    Ich schlage Birgit Prinz jetzt mal ganz euphorisch zur Sportlerin des Jahres 2011 vor. Und hoffentlich macht sie noch eine Saison weiter!

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  • sodalith7 sagt:

    Steffi Jones in fr-online: „Ehrlich gesagt, haben auch wir im OK nie darüber nachgedacht, dass diese Mannschaft nicht ins Halbfinale kommt. Das schockt uns – das macht uns fassungslos. Der mediale Druck ist zum mentalen Druck geworden.“

    Hochmut kommt vor dem Fall!!!

    Ich denke, dass es nicht nur an dem medialen Druck von außen lag, sondern auch an der inneren Einstellung. Man kann doch mit so einer Annahme keine erfolgreiche WM bestreiten, da nimmt man doch den Gegner gar nicht ernst. Und ich beziehe mich da nicht nur auf das Gewinnen, sondern eben auch auf die Art und Weise wie man spielt.
    @doc
    Vielen Dank für den tollen Beitrag.

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  • Mika sagt:

    Aus dem ZDF Artikel:

    „Alle Verantwortlichen des DFB und auch Neid selbst hatten nach dem deutschen WM-Aus immer wieder den Respekt vor den noch im Turnier verbliebenen Teams angemahnt. Umso unglücklicher mutet es an, dass der DFB Neids Entschluss per Pressemitteilung ausgerechnet während des ersten Halbfinals zwischen den USA und Frankreich (3:1) kundtat.“

    …also wieder die Strategie, alles möglichst unter den Tisch zu kehren. Das machen Politiker auch immer. Wenn sie was verkünden müssen, was möglichst wenige mitbekommen sollen, dann am besten wenn alle auf was anderes schauen. Wenn sie mit der Verkündung bis nach dem Turnier gewartet hätten, hätten sie erstens allen mehr Zeit gegeben darüber zu diskutieren, und zweitens hätten dann mehr Leute hingeschaut weil sie nicht von der WM abgelenkt sind.

    Aber jetzt wurde die Nachricht mitten im Halbfinale verkündet. Und alle, die den anderen Mannschaften Respekt zollen wollen, sollten lieber auf die verbleibenden Spiele achten als die BT zu kritisieren.

    Ich bereue es zwar, aber bei mir funktioniert die Strategie. Ich hab die ganze Debatte jetzt satt, und will nur noch die letzten zwei Spiele genießen. Letztendlich wäre es ja noch schlimmer wenn man sich durch Neid und den DFB den Spaß am Spiel nehmen lässt.

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  • Ralf sagt:

    @Mika

    Dann bist Du ein Opfer der medialen Gehirnwäsche des DFB. 😉

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  • laasee sagt:

    @Ralf

    ‚Gehirnwäsche‘ is not only for North Korea. Ja?

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  • xXx sagt:

    Mir ist in 2 Interviews noch was zum Teamzusammenhalt aufgefallen:

    Während mit Nadine Angerer, eine der ältereren Spielerinnen, in einem Interview zu berichten wusste, dass sich ALLE 21 Spielerinnen am Abend nachdem Spiel auf einem Zimmer trafen anstatt sich alleine zurück zuziehen, was ja den Zusammenhalt und die gute Teamchemie bestätigen würde …

    Angerer: „Birgit und Ari (Hingst/d.​Red) hören auf. Von daher wird es einen Umbruch geben. Aber wir müssen den Fußball nicht neu erfinden, unsere Mannschaft funktioniert. Nach dem 0:1 gegen Japan haben sich alle 21 Spielerinnen in einem Hotel-Zimmer versammelt. Keiner hat sich zurückgezogen. Das zeigt doch, wie grandios das Team ist. Wir haben ein neues Ziel: die EM in Schweden.“

    QUELLE —> http://j.mp/qqJVtF

    … gab mit Alexandra Popp, eine der jüngereren Spielerinnen, bekannt, dass JEDE Spielerin zurück im Hotel auf ihr eigenes Zimmer ging, um das Ausscheiden alleine zu verarbeiten.

    QUELLE —> http://j.mp/qaveYt

    Das sind ja 2 sehr wiedersprüchliche Aussagen. Da sagt doch bestimmt eine nicht die Wahrheit. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, als würde die eine oder andere ältere Spielerin (z.B. Angerer und Grings) in der Presse was zu Recht lügen, um den Eindruck zu erwecken, es gäbe unter Neid keine Probleme.

    Sieht mir so aus, als soll das irgendwas verschwiegen werden …

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  • Mini sagt:

    @ xxx:

    ich habs so gehört.. dass ein paar ins bett sind..und ein paar andere zusammen auf einem zimmer waren..

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  • waiiy sagt:

    Das ZDF gibt übrigens allen Kritikern recht, die gesagt haben, dass die WM nur ein Strohfeuer bleiben wird:

    Das sind harte aber wohl auch ehrliche Worte. Schade, dass sich damit einer der beiden Öffentlich rechtlichen Sender nicht vor den Karren spannen lässt, um die Sportart, die bei den Männern Massen begeistert und bei der wir bei den Frauen in den letzten Jahren sehr erfolgreich waren, zu pushen.

    An dem Artikel sieht man aber auch, welche Dimension das Verpassen der Olympia Qualifikation wirklich hat. Das sollte auch Silvia Neid und das DFB Präsidium noch einmal ein wenig wirken lassen.

    Bernd Schröder hat übrigens in dem oben genannten Beitrag gesagt, dass es ihn überrascht hat, dass Silvia Neid über Rücktritt nachgedacht hat. So, wie es sich für mich liest, ging er seit dem Ausscheiden eher davon aus, dass sie die gemachten Fehler erkennen und abstellen sollte.

    waiiy

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  • Winter sagt:

    @waiiy

    Ich glaube ihm war wichtig, dass sie endlich mal Einsicht zeigt.
    …und endlich mal von ihrem hohen Roß runter kommt und sich als Alleinversteherin des deutschen Frauenfussballs präsentiert!
    Das ist sie mit Sicherheit nicht!

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  • maxsee sagt:

    doc: Das ist eindeutig und zustimmungsfähig für alle FF-Fans.
    Aber wann werden die kritischen Sportjournalisten hörbar. Denn zwei bestellte DFB-Pressesendungen werden die notwendige Auseinandersetzung für den FF nicht hindern. Zwanziger und Niersbach haben dem FF einen schlechten Dienst beschehrt, auch in Deutschland.

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  • nike75 sagt:

    Ausführliches Interview mit BP in der FAZ:

    Das sind deutliche Aussagen, sachlich und selbstkritisch analysiert.

    *Daumen hoch*

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  • Lucy sagt:

    @ xxx + Mini

    Inka hat irgendwo gesagt, alle hätten sich kurz in einem Spielerinnenzimmer versammelt und was getrunken. Sie(Inka)sei dann aber schon nach 2 Alstern auf ihr eigenes Zimmer gegangen, um alleine sein zu können.

    Wahrscheinlich haben das einige so nach kurzer Zeit gemacht?!?

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  • Ballerina sagt:

    Es war wohl so, dass man sich nach dem verlorenen Viertelfinale kurz zusammengesetzt hat. Danach trauerten Einige zasammen, Andere alleine. Ist im Grunde aber auch egal.
    Frau Neid hat aber nie mit der gesamten Mannschaft über die Zukunft gesprochen, wie sie es fälschlicherweise darstellt („Die Mannschaft steht hinter mir.“). Die Meisten der Spielerinnen haben sie das letzte Mal am Tag der Abreise gesehen und gesprochen. Dabei schmerzt viele der jungen Spielerinnen, die verpasste Olympiaqualifikation viel mehr, als das traurige Ausscheiden bei der WM. Für Sportler und auch für Fussballer, für die männlichen eventuell mit Vorbehalt, sind die Olympischen Spiele natürlich das größte Ziel und Erlebnis ihrer Karriere. Was Frau Neid hier angerichtet hat, ist schwer zu beschreiben. Damit meine ich nicht nur ihre taktisch/technische Leistung als Trainer sondern v.a. ihre menschlich/emotionale Eignung, im speziellen bei der Aufarbeitung des Geschehenen. Bevor Frau Neid z.B. das nächste Mal den Ehrenkodex erwähnt, sollte sie selbst mal hineinschauen, v.a. Punkt 6: „Das Interesse der Athletinnen und Athleten, ihre Gesundheit, ihr Wohlbefinden und ihr Glück stehen über den Interessen und den Erfolgszielen der Trainerinnen und Trainer sowie der Sportorganisationen. Alle Trainingsmaßnahmen sollen dem Alter, der Erfahrung sowie dem aktuellen physischen und psychischen Zustand der Sportlerinnen und Sportler entsprechen.“ Ich spreche die Spielerinnen natürlich nicht von aller Schuld frei. Aber wenn 11 herausragende Spielerinnen in fast allen WM-Spielen die technisch/taktischen Mittel fehlen, gute aber letztlich zweitklassische Einzelspielerinnen zu besiegen. Frag ich mich, wen die Schuld trifft, wenn nicht die Trainerinn. Vielleicht wurden ja auch im Deutschen Team einige vom Blitz getroffen? Definitiv war es für die Eine oder Andere zu viel Blitzlicht!
    Bestimmt ist Frau Neid kein schlechter Trainer, was Trainingsumfang und v.a. Inhalt angeht. Sollte bei einem solchen Stab und der Masse an Literatur aber auch selbstverständlich sein und ist bei einem Nationaltrainer auch eher zweitrangig, da hier die Grundsteine im Ligabetrieb gelegt werden. Was einen Nationaltrainer im speziellen auszeichnen sollte, da häufig ein Spiel entscheidend ist, sind Übersicht und Gespür für kritische Situationen auf und neben dem Platz und Empathie beim Umgang mit Spielern, Journalisten und Fans. Alles Eigenschaften die einer Silvia Neid offensichtlich vollkommen abgehen. Was passiert wen sie gefordert ist und einmal die Anderen nicht in der Lage sind, die Kohlen für sie aus dem Feuer zu holen, musste Deutschland jetzt schmerzlich erfahren.
    Mir wäre es sogar wert für einen Verzicht von Ihr zu unterschreiben. Und sie sollte sich würdevoll verabschieden. Sonst ist ihre Unterschrift bald nichts mehr wert.

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  • henry1 sagt:

    @ballerina
    prinzipiell stimme ich deinem beitrag zu, allerdings vermisse ich respekt gegenüber gegnerischen mannschaften, wie ich es leider u.a. auch von der BT her kenne,
    ich zitiere: „gute aber letztlich zweitklassische Einzelspielerinnen zu besiegen“
    mal abgesehen davon, dass du wahrscheinlich `zweitklassige` meinst,
    hoffe ich für dich, dass japan nicht weltmeister wird, sonst hätten wir ja einen zweitklassigen champion
    für mich allerdings hoffe ich schon, dass die japanerinnen meister werden, gönne es aber auch den us-girls

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  • laasee sagt:

    Frau Neid good or bad coach? It does not really matter.
    WM was a big failure for N11.
    People have to be held responsible. Not just Neid but also Zwanziger, Fitschen et al.

    WM 2011 was not just a normal tournament but it was a ‚once in a lifetime‘ opportunity for German FF.
    It has been a failure. A missed opportunity.
    „Business as usual“ will not be good for FF.

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  • Ballerina sagt:

    @henry1
    Du hast natürlich recht! Offensichtlich bin ich hier ein wenig oder besser weit übers Ziel hinausgeschossen. Ich wollte auch vielmehr hervorheben, dass Deutschland bzw. die Deutsche Nationalmannschaft hinsichtlich Aufwand, finanzielle Mittel und Ligabetrieb allen Anderen 2 bis 3 Klassen überlegen ist. Da darf man sich nicht so desolat präsentieren.

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  • Dr. No sagt:

    Also, Doc hat ja schon eigentlich alles gesagt (deswegen auch ein „Daumen hoch“) von mir.

    Ein Problem, glaube ich, ist, dass ein dauerhafter Erfolg, so wie ihn die deutsche Natio in den letzten Jahren feiern konnte, oft nicht zu selbstkritischer Analyse verleitet und einen eher in der Ansicht bestärkt, man habe ja alles richtig gemacht (ist nicht nur im Sport so). Dadurch sammeln sich dann Defizite an, und irgendwann kommts dann zum Desaster – und alle reiben sich dann verwundert die Augen. Allerdings sollte man dann auch aus der Not eine Tugend machen und sich dann eingehend damit beschäftigen, was zu dem Misserfolg beigetragen hat und wie man das künftig besser machen kann. Leider lässt die extrem kurze Selbstreflexion von SN (von den Äußerungen der DFB-Granden mal ganz abgesehen) nicht darauf schließen, dass hier die richtigen Schlüsse gezogen werden. Sicher ist es noch etwas zu früh, um das abschließend beurteilen zu können, aber die Ereignisse der ersten Tage nach dem Aus lassen jedenfalls nichts Gutes befürchten. Ich hoffe trotzdem (was soll man denn sonst tun?), dass nach dem ersten Schock manche Spielerinnen (und Ligatrainer) – so wie jetzt Birgit Prinz – auch mal nicht nur das Mäntelchen des Schweigens und Schönredens über diese Sache breiten, sondern dass auch kritische Diskussionen den Weg in die Öffentlichkeit finden. Und das meine ich allgemein, nicht nur in bezug auf die BT-Personalie. Erst dann kann sich der FF wirklich von einer Klüngelstruktur emanzipieren, die ja immer deutlicher sichtbar wird. Aber resigniert den Kopf in den Sand zu stecken ist letztlich auch keine Alternative, und auch, wenn mancher in der DFB-Struktur versucht, eine Streitkultur erst gar nicht erst aufkommen zu lassen, so müssen sich gerade diejenigen weiter zu Wort melden, die das anders sehen, egal ob Spielerinnen, Ligapersonal oder die (wahren) FF-Enthusiasten hier in diesem Forum.

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  • Michael sagt:

    @Dr. No

    Das ist sicher so OK, wie du das sagst. Nur: dieses Forum hier wird doch vom Ligapersonal, dem DFB und den Spielerinnen wohl kaum wahr bzw. ernst genommen?

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  • Ralf sagt:

    @Michael

    Das glaube ich jetzt wiederum nicht!
    Frau und Mann lesen das schon!

    Die Frage ist: Kommt irgendwas an, … bei den Großkopferten?

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  • Daniela sagt:

    Wir könnten den DFB mit Mails bombardieren. Einer hier hat doch schon mal seinen Unmut per Mail an diesen geäußert – ok, da kam nur Sülz zurück…
    Oder Plakate bei den nächsten Ligaspielen. DFB TV wird ja ab und an noch übertragen…

    Allerdings, wenn ich die Aussagen vom ZDF höre, hat sich das mit dem FF in nächster Zeit eh erledigt. Und was die paar Tausend echte Fans zu Bedenken geben, interessiert den DFB ja doch nicht. Dass, was die Liga sich über Jahre aufbaut, wird vom DFB innerhalb von drei Wochen zertrampelt.

    Aber ich hab die Hoffnung, dass die WM wenigstens für andere Nationen ein Erfolg war. Frankreich berichtete erstmals ausführlich über ihre Natio, in England wurde die WM gelobt, was in Japan abgeht, würde mich auch gerne mal interessieren. 🙂 Und in den USA sind einige schon genervt, dass ständig der Name Solo und Wambach im „Sportscenter“ fällt und nichts mehr über die NBA berichtet wird. 😉

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  • Ralf sagt:

    @Daniela

    „Wir könnten den DFB mit Mails bombardieren.“

    Glaubst Du, die haben in ihrem Elfenbeinturm Internetanschluß? 😉

    So wie sich der DFB und seine Protagonisten bis jetzt geben, … ich sag: Die sind beratungsresistent!

    Augen zu und durch, das ist die aktuelle Parole!

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  • sodalith7 sagt:

    Pia Sundhage zeigt eine Möglichkeit mit all Druck umzugehen:

    http://j.mp/nUA3HH

    Ich denke, wenn die WM am Wochenende vorbei ist, wird die Enttäuschung nachlassen und dann kann man auch wieder nach vorne schauen.

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  • fribu sagt:

    In der Online-Ausgabe der F.A.Z. findet sich heute zum Thema „Silvia Neid“ ein interessanter Artikel des unter FF-Fans sicher bekannten Autors Daniel Meuren mir dem Titel „Eine eiskalte Chefin“. Lesenswert!

    http://j.mp/p7wHAk

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  • laasee sagt:

    @fribu

    That is a very interesting article.

    However, I think that there are more serious issues involved :

    1. Why the extended contract 5 days before WM?
    Neid already had a contract until 2013 with a salary of 700,000 euros.
    She was never going to get even a fraction of that amount anywhere else in football.
    At WM the first big decision was to humiliate Inka Grings.
    That was a strange decision and was also the creation of the subsequent Birgit Prinz drama.

    2. Why was 3 months preparation needed?
    It was not a logical or intelligent idea.
    Germany as host country and WM and EM titleholders already had a big advantage over the other nations.
    It placed the N11 as being far more important than the BuLi and created a negative advertisement for the BuLi.
    The DFB view the N11 as the ‚favourite daughter‘ and the BuLi as the ‚ugly sister‘.

    3. The time for ‚relection‘?
    Japan dump Germany out of WM and only a few days later it is „business as usual“.
    That is totally incomprehensible.

    I think that there are many people in German football who are quite content that the N11 had a poor WM.
    The zuschauer in the stadia and the massive television viewing numbers have shown that the German public will embrace FF.
    There are many in football (and not just in Germany) who view FF as a ‚threat‘ to the established order and do not want FF to flourish.

    It is not only Frau Neid’s role that needs to be examined but also others within the DFB (and outside of Germany).

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  • MatzeM sagt:

    Das Theater geht weiter, jetzt meldet sich T20 zu Wort und teilt gegen Schröder, Dietrich und auch (ein bisschen) gegen Birgit Prinz aus.

    http://j.mp/qGeUbs

    Schockierend fand ich ja die Aussagen, dass wir keine Streitkultur bräuchten, da der Frauenfußball noch nicht so weit sei. Ja, nee, iss klar…

    Matze

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Schröder wäre nicht mal der Letzte, der sich vor dem DFB in den Staub wirft. Das käme niemals für ihn in Frage, da kann Freund Theo noch so schwere Geschütze gegen ihn auffahren! 40 Jahre DDR haben ihn gestählt! 😀
    Zwanziger hat eben so seine Phasen, wo er sich, ähnlich wie beim Poker mit Bierhoff/Löw, selbst unglaubwürdig macht, und er eigentlich nicht DFB-, sondern DRV-Präsident sein könnte.

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  • ballander sagt:

    @matze: vielen dank für den artikel. also langsam kann man die äußerungen von zwanziger nicht mehr ernst nehmen. der mann hat nichts, aber auch gar nichts von dem verstanden, was birgit prinz und bernd schröder zurecht und in einem ausgewogenen maße formuliert haben.

    wenn das für die mädels, die ihre zukunft in dieser natio noch vor sich haben, nicht so traurig wäre, könnte man es mit einem schmunzeln belassen und sagen: armes deutschland! jeder kriegt den funktionär und die trainerin, die er verdient.

    ich habe in den letzten tagen viel über pia sundhage und das us-team verfolgt und bin doch ein wenig beruhigt, dass es auch anders geht. eine wertschätzende philosophie und einen ebensolchen trainingsstil – ein umgang auf augenhöhe mit den spielerinnen, respekt durch empathie (und nicht durch autorität gespeist durch bloße funktionen!) und gegenseitiges vertrauen (kein in den rückenfallen wie es silvia neid mit bp und frau popp getan hat!) in die fähigkeiten jedes einzelnen.

    und bei alldem eine weitaus offensivere öffentlichkeitsarbeit – es gibt fantastische einblicke in das team auf ussoccer.com / in deutschland unendlich steife pressekonferenzen!) sehr beeindruckt hat mich auch, dass pia in der spielanalyse das zeigt und anspricht, was läuft. gute spielzüge, nicht das was schiefgelaufen ist. das gibt selbstvertrauen!

    und sie lebt das motto: first of all you have to enjoy the game 🙂 ach schöner hätte man es nicht sagen können. so eine trainerin wäre gold wert. aber der dfb hat die zeichen der zeit einfach nicht erkannt. über soviel dummes zeug wie in den heutigen äußerungen zwanzigers kann man nur noch sagen: gute nacht deutschland!

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  • Mika sagt:

    Wie kommt Theo eigentlich darauf, dass Dietrich der „höchste Repräsentant der Bundesliga“ ist?

    Und war das mit der 3 Millionen für die Bundesliga eine Art Erpressungsversuch?

    Zum verrückt werden…

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  • Probiersmalmit... sagt:

    Habe gerade auf ZEIT ONLINE SPORT einen interessanten Bericht gelesen:
    Warum ich keine Nationalspielerin geworden bin.
    Kanns leider nicht verlinken.
    Nach diesem Bericht zu urteilen wird sich keine der jüngeren Spielerinnen negativ über die Stimmung während der WM im Team äussern.
    Ehrenkodex!!!

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  • sodalith7 sagt:

    Hier ist der oben genannte Artikel.
    http://j.mp/mPo9Ox

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  • Probiersmalmit... sagt:

    @sodalith7:

    danke ging ja sauschnell

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  • Ulf sagt:

    Ich weiß nun nicht, ob der DFB das erlaubt, aber ich schlage vor, daß auf Womensoccer mal ein Umfrage reingestellt wird, ob Silvia Neid noch die richtige Bundestrainerin ist.

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  • berggruen1 sagt:

    @Ulf: Die Frage ist ja nicht, ob der DFB es erlaubt, sondern ob Markus Juchem es für sinnvoll erachtet. Eine Konsequenz würde man beim DFB eh nicht daraus ziehen, die Tendenz, wohin der Pendel schwingt, ist aber doch schon im Vorfeld klar.

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  • Holle sagt:

    Aber Ulf, das könnten wir Laien doch niemals beurteilen..

    @probiersmalmit Interessanter Artikel. Erinnert mich ein wenig an die DDR, wo auch systemkonforme Leute gebastelt wurden und der Rest durchs Raster fiel. Unter den gegebenen Umständen wird es keine mündige Spielerinnen geben, wie sie doch immer gefordert werden. Es lebe der Ehrenkodex!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Flammende Rede von Sammer vor dem aktuellen 58. Fussballlehrer-Lehrgang an dem auch 2 Frauen (Carlson u. Martinez) teilnehmen und auch ein kurzer Exkurs zum Abschneiden der dt. Frauen enthalten ist ->

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  • Probiersmalmit... sagt:

    @Holle:

    Man kann auch davon ausgehen, wenn es einige Spielerinnen mit eignem Kopf gäbe, könnte sich die Durchsetzungskraft auf dem Spielfeld besser zeigen. Ein mündiger Spieler hat keine Angst in den Augen des Trainers zu versagen. Im Team entsteht dann eine gesunde Hierarchie.
    Diese war aber nach Birgits Demontage zerstört, wenn überhaupt vorhanden.

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  • fribu sagt:

    Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Silvia Neid räumt eigene Fehler ein!

    Lies hier:

    http://j.mp/rc6C6g

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  • ballander sagt:

    das versteht frau neid unter selbstkritik? da hat die frau die chance, sich nach wochen mit abstand zu eigenen fehlern zu bekennen, und dann das… alles was sie anspricht, klingt nur oberflächlich als kritik an EIGENEN fehlern. übersetzt heissen ihre äußerungen:

    1. die öffentlichkeit war eben zu blöd. die haben eben gedacht, wir marschieren locker zum titel. ich habe alles in meiner macht stehende getan. aber mir wollte ja keiner glauben…

    2. die spielerinnen waren einfach zu nervös. sie konnten mit dem druck nicht umgehn. ich hab getan, was ich tun konnte. aber wenn das solche flatterhemden sind, na dann…

    3. die haben den ball am fuss gehabt und wussten auf einmal nicht, was damit machen… diese äußerung „wir haben den ball erobert…“ finde ich oberarrogant. sie suggeriert nämlich, dass sie sich mit der mannschaft und deren fehlern auf dem platz identifiziert. aber genau das tut sie eben NICHT!

    ich erwarte von frau neid nichts mehr. die frau wird das nie begreifen, auch EIGENE fehler einzugestehen. konkret zu sagen, an der stelle habe ich falsch entschieden (z.b. die umstrittenen wechsel und aufstellungen), hier hätte ich konkret das und das tun müssen bzw. das und das unterlassen müssen.

    halsstarrig und unfähig!

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  • karl sagt:

    Viel mehr als das wird sie zumindest oeffentlich nicht aeussern und das wuerde ich auch nicht tun als Trainer. und Aufttellungs und Wechselfehler kann man sowieso im nachhinein nicht wirklich analysieren. Der einzige fehler war vielleicht Kulig nicht durch Goessling oder Hingst zu ersetzen sondern durch Bianca Schmitt, aber selbst da weis man nicht wie es anders gelaufen waere. Ich denke eher dass einige Spielerinnen mit Gedanken schon beim naechsten Spiel waren und Japan nicht wirklich Ernst genommen haben und Glueck(wie 2003 und 2007) hatten sie halt diesmal auch keins.

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  • maxsee sagt:

    ballander
    Diese Meinung kann man nur teilen. Neid:Oberflächligkeit Pur.
    Karl
    Bianca Schmidt hat eine gute bis sehr gute Partie gespielt. Die Mängel in diesem Spiel lagen bei Bresonik unf Laudehr.

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  • berggruen1 sagt:

    @maxsee und Karl: Und genau das ist die Krux mit den Wechseln – Ihr habt unterschiedliche Vorstellungen, so wie wahrscheinlich die wenigsten Fans sich wirklich einig sind. Daher ist es eigentlich zu einfach zu sagen, ich habe Wechselfehler gemacht. Damit trifft man nicht den Kern des Problems (der dt. NM bei der WM)! Selbst ein Trainer weiß nicht immer zu 100% und kann es auch nicht wissen, wie genau sich ein bestimmter Wechsel (der ja auch so überhaupt nicht geplant gewesen ist) auswirkt. Wechsel, vor allem erfolgreiche, sind oftmals auch Glücksache. Ich unterstelle Frau Neid einfach einmal, dass sie in dem Moment, in dem sie die Entscheidung(en) treffen musste, davon überzeugt war, das Richtige zu tun. – Aber genau deshalb würde ich ballander auch widersprechen: Ja, der größte Fehler, den Frau Neid inkl. aller an der Vorbereitung und der Verbreitung eines „Hype“ Beteiligten war es, weder die Öffentlichkeit noch die Mannschaft wirklich ernsthaft einzuschwören und gleichzeitig den ominösen „Druck“ rauszunehmen und wirklich „Spaß haben zu wollen“, wirklich „eine Party zu feiern“. Man wollte Rekorde für die Ewigkeit, die WM 2006 sollte wieder anklingen und wenn es auch nicht so viele Fanmeilen gab, dann sollte was – ja genau, wenigstens der Titel her. Insofern hat sie schon recht, wenn sie sagt, dass sie es verpasst hat, den FF-Fans und denen, die einfach nur den Titel wollten, wirklich zu erklären, dass es kein Selbstläufer wird und dass sie es nicht geschafft hat, ihre Mannschaft mental richtig einzustellen (den Druck wegzunehmen ist ja letzten Endes nichts Anderes)! Mit anderen Worten heißt das aber: sie ist zumindest in der Vorbereitung und in der heißen WM-Phase nicht mehr, wie es immer so schön heißt, an die Spielerinnen rangekommen (und konnte sie offensichtlich auch vor den einprasselnden Pressemeldungen nicht schützen; was etwas ist, was ich bis heute nicht verstehe)! Was dann letzten Endes weit schlimmer ist als ein möglicher, nicht nachweisbarer handwerklicher Fehler beim Auswechseln! Für mich bleibt die bereits einmal beschriebene einzige logische Konsequenz: eine gute EM-Quali mit Frau Neid spielen und in Ruhe einen neuen Trainer suchen, der einen Neubeginn wagen kann und darf, ohne Ballast (auch errungene Erfolge können Ballast sein) mitzuschleppen (als auch nicht der Co-Trainer…).

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  • ballander sagt:

    nur zur klarstellung: entscheidungen zum wechseln habe ich nur als beispiel benannt. mir geht es gar nicht darum, hier nochmal alle ein- und auswechselungen und oder auftsellungen durchzukauen. das haben wir hier ja bereits intensiv getan. und da kann man natürlich unterschiedlicher meinung sein.

    mir geht es darum, dass ich eine selbstreflektion von eigenen handlungsmöglichkeiten vermisse. die äußerungen von frau neid benennen lediglich lange bekannte umstände. was sie sträflichst unterlässt, ist es, auf ihre eigenen möglichkeiten einzugehen, die es gegeben hätte, um der mannschaft zu helfen und eine solide pr-arbeit zu machen. also zu sagen, an dieser stelle hatten wir folgende möglichkeiten. aus den und den gründen habe ich das und das entschieden. das und das habe ich falsch eingeschätzt oder übersehen. das und das war auch im nachhinein richtig. dafür sprach, dagegen sprach…

    dass man auch über diese analyse dann wieder genüsslich streiten kann, ist doch völlig klar. sonst wäre es kein fussball 😉 aber es gar nicht zu tun, aus angst, dass wieder nur alle auf einen eindreschen, das bringt niemanden weiter. das ist übrigens der unterschied zu schröder. auch wenn ich nicht alles teile, was er von sich gibt. aber er macht wenigstens den mund auf und hält sein kreuz hin.

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  • berggruen1 sagt:

    @ballander: Wahrscheinlich sind wir grundlegend anderer Ansicht was Analysen betrifft 😉 und was in eine Ansprache/Pressekonferenz hinein gehört. Das Statement des Nichterreichens von Öffentlichkeit und Mannschaft aber ist (für mich) eigentlich schon die größtmögliche Selbstoffenbarung. Denn selbst wenn sie vermeintliche Fehler wie: ich hätte statt Birgit Prinz lieber Conny Pohler mitnehmen sollen, die Vorbereitung wäre besser erst zwei Wochen vor Beginn der WM gestartet und ich hätte Lira Bajramaj untersagen müssen, ihr Gesicht mehr zu vermarkten als ihren Fußball – was wäre damit gewonnen?

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  • ballander sagt:

    jede äußerung, mit der sie eine kritische bewertung EIGENEN verhaltens erkennen lässt, wäre in meinen augen ein enormer gewinn für die entwicklung der natio! ich halte es für unverzichtbar, dass eine bundestrainerin sich nicht für unfehlbar hält, dass sie die interessierte öffentlichkeit an entwicklungsprozessen teilhaben lässt, sprich einen angemessenen einblick in ihre erwägungen gibt und sich mit anregungen auseinandersetzt. und all das öffentlich! eine bundestrainerin muss auch eine gewisse debattenfreudigkeit mitbringen.

    übrigens finde ich nicht, dass sich lira zu sehr vermarktet hat. und es ist auch nicht aufgabe der bundestrainerin, ihr das zu untersagen. es sind alles mündige spielerinnen. was gefehlt hat, war die professionelle begleitung dieser prozesse durch den dfb. dann wäre aus hype nicht druck, sondern selbstbewusstein geworden. das schafft z.b. eine pia sundhage hervorragend, weil sie einen anderen ansatz hat und dadurch den zugang zu den spielerinnen findet. sie zieht ihre autorität nicht aus dem längeren hebel, sondern aus einfühlungsvermögen und wertschätzung den spielerinnen gegenüber. das kann man in ihren authentischen statements wunderbar heraushören. und das schöne ist, sie schiebt die schuld nicht den spielerinnen zu, wenn es nicht läuft.

    übrigens empfinde ich die aussage, es sei ihr nicht gelungen, die öffentlichkeit zu überzeugen, dass wir keinen durchmarsch vor uns haben, nicht als offenbarungseid, sondern als beleidigung der interessierten öffentlichkeit. es handelt sich um mündige bürger, fans, medien- und ligavertreter mit dem recht auf eine eigene meinung und eigenen irrtum. frau neid hat lediglich das informationsinteresse der öffentlichkeit zu befriedigen. das öffentliche meinungsbild zu definieren, ist nicht ihr auftrag.

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  • waiiy sagt:

    Wenn Spielerinnen dieses Kalibers nicht schaffen, mit mehreren Systemen zu spielen und diese dann auch bei Bedarf zu wechseln, dann hat die Trainerin etwas falsch gemacht und dann kann diese Mannschaft auch nicht bestehen, denn dann wird sie, wenn das eigene System mal vom Gegner ausgehebelt wird, wie das Kaninchen vor der Schlange sitzen und sich kampflos ergeben. So geschehen gegen Japan.

    Entweder war Silvia Neid nicht fähig, mehrere Systeme einzuüben in der „kurzen“ Vorbereitungszeit oder sie hat die Mannschaft einfach nicht im Griff. Bei beiden Schlussfolgerungen gäbe es in jedem Verein nur eine Konsequenz – beim DFB wird es die nicht geben, weil Silvia Neid kein Rückgrat hat und The Zwanziger schon lange nicht mehr auf Resultate, Leistungen und Fans sieht bzw. hört.

    Es gab Phasen bei der Männer-Nationalelf, bei der ich mich zwar über gute Ergebnisse gefreut, aber eben nicht mitgefiebert habe, weil ich mich damit einfach nicht identifizieren konnte. Das haben wir nun bei der Frauennationalmannschaft auch erreicht…

    waiiy

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  • Detlef sagt:

    @ballander,
    Deinem letzten Beitrag kann ich absolut beipflichten!!!

    Ich sehe in ihren „Eingeständnissen“ auch keine wirkliche Selbstkritik, sondern eher eine Art Erklärungsversuch der Umstände des frühen Scheiterns!!!

    Auch waiiy pflichte ich absolut bei, daß ein Spitzenteam wie Deutschland mehrere Spiel-Systeme beherrschen muß, und diese auch (wenn nötig) während des Spiels selbstständig wechseln kann!!!
    Das ließ das deutsche Team aber vermissen, und zwar in drei von vier Begegnungen!!!
    Auch die fehlende Fitness und Kondition einiger Stammspielerinnen ist ein Kritikpunkt, auf den Neid bis heute nicht eingegangen ist!!!

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  • jochen-or sagt:

    Hei, Leute,

    fällt euch nichts auf?

    Diese doch für FF-Interessierte zumindest berichtenswerte Nachricht über das Verhalten der Bundesneid , die sogar im Videotext der großen Sendeanstalten veröffentlicht wurde, findet hier auf Womensoccer nicht statt, obgleich sich hier im Juli bei gut 4.500 Klicks gut 100 Leute mit rd. 140 Kommentaren an diesem Thema beteiligt haben.

    Da kann man nur den Kopf schütteln und sich seinen Teil denken.

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  • ErnestoIV sagt:

    Den Zeitpunkt für ihr Einsehen hat sie sich ja schön ausgesucht. Wochenlang hört man nichts zur Neid`schen WM-Analyse und aus dem nichts heraus hat sie doch auf einmal Fehler gemacht. Da wird man jetzt nicht mehr so genau hinsehen, in dem schnelllebigen Geschäft Fußball. In dem Wissen, dass jetzt 5 Wochen nach der WM die Aufmerksamkeiten, vor allem der Presse, schon wieder ganz bei der BuLi der Männer zu finden sind, wird ihr Eingeständnis eher wohlwollend aufgenommen.

    Und so ganz nebenbei startet am Wochenende die BuLi der Frauen. Nicht das, was die BundesNeid bei der WM alles falsch gemacht hat, soll hinterfragt werden, sondern es soll der Hut in den Ring geworfen werden: „hier geht es weiter mit dem FF, achtet auf die BuLi der Frauen“

    Aber für den Zeitpunkt ihres Eingeständnisses wird ihr nicht selbst „das Licht aufgegangen sein“, da wird die Presseabteilung des DFB kräftig angeschoben haben.

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  • Steffen sagt:

    NEID MUSS WEG ! ! !

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  • sodalith7 sagt:

    Ein aktueller Artikel zu Frau Neid:
    http://j.mp/oBp5MK

    „Eine der Hauptaufgaben wird sein, neue Spielerinnen aufzubauen.“
    Ich dachte wir brauchen keinen Neuanfang, sondern spielen einfach soweiter …

    […] „Wir müssen schon sehr gut arbeiten mit unseren jungen Talenten.“
    Man muss arbeiten, um Erfolg zu haben??? Wirklich???

    […]„Wir müssen sehen, ob wir uns nicht auch von anderen Nationen etwas abschauen können.“
    Man kann auch einfach weiter in seiner rosaroten Seifenblase leben.

    Wenn das die Erkenntnisse der WM-Analyse sind, na dann gute Nacht.

    (0)
  • fisch sagt:

    @ Steffen
    Absolut richtig und notwendig. Neid hat hauptsächlich das deutsche WM-Fiasko mit dem Olympia-Aus zu verantworten, weil sie nicht in der Lage war, ist und sein wird, ein hochkarätiges Spielerinnenangebot der weltbesten FF-Liga taktisch flexibel auszuwählen und auf reale Spielsituationen einzustellen. Die kann nur ihren körperbetonten Hauruckfußball und hat von Taktik keine Ahnung. Neid weg – ist mit
    dem 20iger-DFB aber nicht zu machen. Heute saß der ganze Frankfurter Klüngel schon wieder ganz einträchtig bei ihrer zusammengekauften und -geräuberten Leib-und-Magen-Truppe und feierten den gekauften, glücklichen Sieg.

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