FIFA-Tag gegen Diskriminierung

Von am 13. Juli 2011 – 10.39 Uhr

Die beiden Halbfinalspiele der Frauenfußball-WM in Deutschland zwischen Frankreich und den USA in Mönchengladbach und Japan gegen Schweden in Frankfurt werden ganz im Zeichen des Kampfes gegen jede Form von sozialer Ungerechtigkeit stehen.

Wenige Minuten vor Anpfiff werden die beiden Kapitäninnen vor einem Millionenpublikum auf der ganzen Welt eine Erklärung verlesen, in der sie Spielerinnen und Spieler, Offizielle und Fans weltweit dazu aufrufen, sich gegen jegliche Art von Diskriminierung zu wenden, nicht nur im Fußball, sondern auch in allen anderen Teilen der Gesellschaft. Zudem werden die Teams und die Spieloffiziellen gemeinsam ein Spruchband mit der unmissverständlichen Aufschrift „Nein zu Rassismus“ präsentieren.

Den Fußball schützen
„Als Spiegel der Gesellschaft bleibt auch der Fußball von Diskriminierung und Intoleranz leider nicht verschont. Es ist unsere Pflicht, allen Menschen und insbesondere der Jugend der Welt durch unseren Sport zu vermitteln, wie wichtig Fairness und Respekt sind – auf und neben dem Platz. Gemeinsam müssen wir alles tun, um den Fußball zu schützen, indem wir jeder Form von Diskriminierung die rote Karte zeigen“, sagt FIFA-Präsident Sepp Blatter.

Zehnjähriges Jubiläum
Der FIFA-Tag gegen Diskriminierung wird bereits zum zehnten Mal begangen, erstmals fand er am 7. Juli 2002 statt, nachdem der FIFA-Kongress 2001 in Buenos Aires eine Resolution gegen Diskriminierung verabschiedet hatte. Die Grundlage für das Engagement der FIFA gegen Diskriminierung bilden die entsprechenden Bestimmungen in ihren Statuten (Artikel 3 – Nicht-Diskriminierung und Kampf gegen den Rassismus) sowie im FIFA-Ethikreglement (Artikel 7) und im FIFA-Disziplinarreglement (Artikel 58).

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.