Silvia Neid hegt Rücktrittsgedanken

Von am 11. Juli 2011 – 23.39 Uhr 134 Kommentare

Direkt nach der bitteren 0:1-Niederlage gegen Japan im Viertelfinale der Frauenfußball-WM in Deutschland schloss Bundestrainerin Silvia Neid Konsequenzen noch aus: „Ich verspüre keine Motivationsprobleme.“ Doch nun erbat sich Neid Bedenkzeit und schließt einen Rücktritt nicht mehr aus.

„Ich brauche jetzt erst mal Abstand. Erst wenn ich in ein paar Wochen wieder im Alltag angekommen bin, werde ich mich fragen: Was will ich eigentlich? Kann ich mich für eine EM in zwei Jahren nochmal motivieren? Und dann auch eine Antwort finden“, so Neid im Interview mit Bild Online.

Rückendeckung vom DFB
Neid erklärte, es gebe auch außerhalb des Fußballs viele Möglichkeiten und einige Anfragen. Angst vor der Zukunft habe sie nicht. Dass ihr Traineramt nach dem WM-Aus in Frage gestellt wird, hält sie für legitim. „Die Frage kann man stellen. Aber das entscheiden ich und mein Arbeitgeber, der DFB. Und von dem bekomme ich Rückendeckung.“ Die Kritik von Stefan Prinz, dem Vater von Birgit Prinz, sie habe Jung gegen Alt ausgespielt, wies sie als „total absurd“ zurück.

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Silvia Neid

Bundestrainerin Silvia Neid erbittet sich Bedenkzeit © Marion Kehren / girlsplay.de

Erwartungsdruck zu hoch
Ausschlaggebend für das Ausscheiden sei der Erwartungsdruck gewesen, der „am Ende doch zu groß“ war. „Jede Spielerin wollte das Beste bringen. Aber wenn man immer das Gefühl hat: Ich muss, ich muss, ich muss – dann verliert man seine Leichtigkeit.“ Die Spielerinnen hätte man aber auch nicht besser darauf vorbereiten können.

Ausnahmesituation
„Wir haben alles getan, seit 2009 einen Psychologen dabei und wirklich viele, viele Gespräche geführt. Aber dann sind 70 000 Fans im Stadion, die Spielerinnen lesen, dass 16 Millionen Menschen vor dem Fernseher saßen, die Menschen jubeln uns auf dem Weg ins Stadion zu – wie will man darauf vorbereitet sein? Diesen Druck, der dann entsteht, kann man nicht kanalisieren“, erklärte Neid.

Keine eigenen Fehler
Eigene Fehler könne sie bei sich nicht entdecken. „Ich habe das auch überlegt, aber ich weiß es nicht. Ich bin eine akribische Arbeiterin, habe mich mit meinem Team monatelang auf jedes Detail vorbereitet. Ich muss jetzt alles in Ruhe analysieren.“

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

134 Kommentare »

  • rockpommel sagt:

    Das mit dem Druck lasse ich nicht gelten.

    Es handelt sich immerhin um gestandene A-Nationalspielerinnen, die alle schon vor großen Kulissen gespielt haben!

    Ich erinnere mal kurz an die U20-WM. Wie soll sich z.B. eine Christina Gessat in der ausverkauften Bielefelder Alm ( oder wie heißt das Stadion zur Zeit? 😉 )beim Endspiel gefühlt haben?
    Die hat vorher mit dem FC Gütersloh in der zweiten Liga vor max. 250 Zuschauern gespielt…
    Sie hat trotzdem eine blitzsaubere Partie abgeliefert!

    Sorry, bei DER Vorbereitungszeit, die Fr. Neid zugestanden wurde muß einfach mehr herauskommen als z.B. 15 identische dilletantische Standards von Behringer!!!

    Tun Sie sich einen Gefallen Fr. Neid! Treten Sie zurück!

    In den Stadien der Bundesligisten, denen Sie allzu sehr mißtrauen, wird Ihnen keine Sympathie mehr entgegenschlagen. Ich höre die Pfiffe jetzt schon….

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  • Rainer sagt:

    Ich denke, dass Silvia Neid das Turnier nun genauestens analysieren wird. Dann stellt sie fest, dass sie keinen Fehler gemacht hat und dass sie tierisch motiviert ist, das Team auf die EM 2013 vorzubereiten.

    Falls, aber nur falls doch: Für die EM-Quali stelle ich mich als Interimstrainer zur Verfügung gegen Erstattung der Spesen, denn das würden die auch ohne Trainer/Trainerin schaffen. Und so könnte ich halt immerhin mal ein bisserl nominieren und aufstellen. Wie fein wär das denn:). Und ich verspreche. Gegen Kasachstan, Rumänien, die Türkei, Spanien und die Schweiz geben wir unter meiner Führung keinen Punkt ab.

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  • Jenny sagt:

    Es ist sehr schade, dass es mittlerweile nicht mehr gestattet ist Fehler zu machen. Aber auch Fußballerinen und Trainer sind nur Menschen, die eben auch mal Fehler machen können.
    Mit so einem frühen WM-Aus hatte niemand gerechnet, am wenigsten das Team selbst. Das man jetzt mit aller Macht einen Schuldigen sucht ist wirklich traurig. Zuerst stürzen sich die Medien auf die Gesamtleistung der Mannschaft, dann auf eine torschwache Birgit Prinz und jetzt natürlich die Trainerin.
    Ob es hier wirklich so ist, dass jemand die Schuld für das doch überraschend frühe WM-Aus trägt ist fraglich. Wahrscheinlich haben mehrere Faktoren einfach nicht ineinandergegriffen, zusammengepasst haben etc. Ich bin der Meinung man darf als erfolgereiche Fußballmannschaft auch mal verlieren, auch wer im Tor steht muss auch mal Fehler machen dürfen und wer eine Mannschaft trainiert und aufbaut muss auch das Recht haben Fehler zu machen. Man muss auch mal nicht perfekt sein dürfen.
    Im Nachinein kann man immer sagen das man dieses oder jenes anders hätte machen müssen, aber direkt in dder Situation kann man eben nicht immer so agieren wie es vielelicht am besten wäre. Und anstatt das ganze jetzt noch wochenlang auszuwälzen, sollte das Thema jetzt einfach abgehakt werden, denn mit der Analyse und Aufarbeitung des Spiels muss sich nicht die Presse befassen.

    Ingesamt ist es mir unverständlich wie man eine erfolgreiche Mannschaft und eine kompetente Trainerin wegen eines Misserfolgs so zerreissen kann. Aber wahrscheinlich akzeptiert unsere Leistungsgesllschaft auch im Sport keine Schwächen und falschen Entscheidungen mehr.

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  • waiiy sagt:

    @Rainer:

    Falls zu viele Zuschauer kommen, wird Silvia Neid damit nicht so viele Punkte holen wie Du, weil dann der Druck schon wieder zu hoch ist. Immerhin hat man ja dann 2011 bei der WM verloren, war bei Olmpia 2012 nicht dabei. Da ist der Druck für die EM doch sehr sehr sehr sehr hoch…. 🙂

    waiiy

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  • jochen-or sagt:

    Immer noch ist nicht Thema, dass die Herausnahme der Spielerinnen aus dem Spielbetrieb über einen Zeitraum von 3 Monaten ein gravierender Fehler von ihr, Silvia Neid als Veranwortlicher, gewesen war oder zumindest gewesen sein kann.

    Diese selbstkritische Betrachtung unterbleibt selbst in Ansehung der Tatsache, dass gerade Mannschaften, die den normalen Spielbetrieb bis kurz vor der WM aufrecht erhalten haben, wie die Schwedinnen und Französinnen, so frisch und erfolgreich spielen!

    Druck baut sich bekanntermaßen bei langen Wartezeiten ohne Ablenkung ( z.B. und am besten durch normalen Spielbetrieb und privates Umfeld) besonders stark auf! Das weiß jeder Durchschnittspsychologe und sollte einem schon der gesunde Menschenverstand sagen.

    Auch die Unterbindung solchen Drucks fällt in den Aufgaben- und Verantwortungsbereich der Trainerin und ihres Stabes.

    Auch diese „Ausrede“ entlastet also SN nicht von ihrer Verantwortlichkeit für das schlechte Spiel der Mannschaft.

    Um das schlechte Spiel geht es und nicht etwa um das Ausscheiden.
    Dies kann ohne Weiteres auch mal einer gut spielenden Mannschaft passieren, die einfach Pech oder einen schlechten Tag erwischt hat.
    Dies macht ja auch den Reiz der KO-Spiele aus.

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  • mrx sagt:

    Im Mai hat Silvia Neid noch gesagt: sie möchte keinen Rentenvertrag beim DFB. Und hinterher geschoben hat sie übrigens: „Ich lebe ja davon, dass ich weiß, wie die Spielerinnen ticken. Wenn das nicht mehr so ist, bin ich nicht mehr die Richtige auf der Position.“

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  • laasee sagt:

    Neid still has her head in the clouds. Neid was the architect of this mess.
    I think it is now a far bigger problem than just the coach.
    The DFB President gave her a new contract five days before WM started.
    If she is sacked then his position in the DFB is at risk.

    The record millions of fans watching the German Team only playing well in one of the four games are the witness to her failings as a coach.
    It is now not only about FF but about the standing of the DFB.
    Every cloud has a silver lining. Maybe this black cloud will be followed by sunshine for FF in Germany.

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  • MatzeM sagt:

    Im Nachbarthread hatte ich ja schon einmal folgenden Artikel verlinkt:
    http://j.mp/nTkp7J

    Die Aussagen von DFB-Vize Rolf Hocke bedeuten übersetzt wohl etwa:
    „Frau Neid, das war nix! Wir haben zwar den Vertrag verlängert aber uns dabei verzockt. Wir möchten uns die Abfindung nicht leisten, bitte treten Sie deshalb bald freiwillig zurück! Der Chef wird es sehr schade finden, aber natüüürlich Ihre Entscheidung respektieren“

    So läuft’s doch…

    Matze

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @rockpommel

    Nicht umsonst haben Deine stimmigen Argumente aktuell 11 Daumen nach oben, inkl. dem von mir!
    Schlussendlich hatte auch ich bereits darauf hingewiesen, dass man sich die letztjährige U20-WM nur in Erinnerung zu rufen braucht, um festzustellen, dass Frau Neids Argumentation löchrig wie ein Schweizer Käse ist! Allerdings waren hier auch die Spielerinnen allesamt mehr auf das Eigentliche fokussiert, nämlich Fussball zu spielen. Ablenkungen durch Werbedrehs und lukrative Verträge mit Sponsoren – gab´s da welche? Ich wüßte nicht!

    P.S.
    Übrigens verstehe ich das Uneinigkeits-Hickhack in der Fam. Prinz nicht…

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  • dragonfly sagt:

    Zitat von Neid: „Ich mache mir keinen Vorwurf“!
    Allein der Spruch ist eine Frechheit und Kündigungsgrund zugleich!
    Die Fehler aus meiner Sicht:
    -Das Thema Prinz hätte vor dem Turnier geklärt sein müssen!
    – Umstellung vor dem ersten Spiel gegen Kanada. Die Beste in der Spitze (Grings) raus, dafür da Mbabi in die Spitze(?!), die gut im forderen Mittelfeld ist?!
    -Es fehlte die Leichtigkeit, der Spielfluß, der Ball lief zu selten gut, das war hauptsächlich Kampf und Krampf!
    -Auswechslungen gegen Japan,- warum kamen Prinz/Popp nicht früher ins Team?
    Aber Richtig erkannt Frau Neid,- Sie brauchen sich keine Vorwürfe zu machen, Sie tragen keine Verantwortung und haben mit der ganzen Sache nichts zu tun!!

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  • nike75 sagt:

    „P.S.
    Übrigens verstehe ich das Uneinigkeits-Hickhack in der Fam. Prinz nicht…“

    Das ist doch nicht schwer 😉 – da will der Papa seine Tochter beschützen, deren Denkmal er beschädigt sieht und die mündige erwachsene Tochter pfeift ihn sanft aber bestimmt zurück.

    Sicherlich wird sich Silvia Neid unbequemen Fragen stellen müssen, ich hoffe mal für sie, dass sie genügend Selbstreflektion hat, um sich die unbequemsten auch selbst zu stellen. Wenn sie dann aus den Fehlern lernt, dann kann es durchaus auch weitergehen, es sollte dann alerdings ein glasklares Konzept vorliegen, wie man die zwei Jahre bis zur EM effektiv nutzt.

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  • Michael sagt:

    @ Jenny

    Fußball auf diesem WM-Niveau ist – wie andere Sportarten auch – Hochleistungssport. Und wer keine Hochleistung bringt, fliegt einfach raus. So hat ja auch SN ihren finalen Kader bereitgestellt. Und wenn die BT nicht mal den Hauch einer Leistung bringen kann, festzumachen an dem grottenschlechten Spiel der Mannschaft, dann fliegt eben auch die BT raus.

    Es geht nicht um das Verlieren und Ausscheiden an sich, sondern um die Art und Weise, wie dieses zustande kam. Und wir haben alle gesehen, wie es war … ein world class team wie GER hat gespielt wie eine D- oder C-Juniorinnen-Mannschaft: einfach immer den Ball nach vorne dreschen, irgendjemand wird ihn schon bekommen und was damit anfangen. – So geht es nicht auf diesem Hochleistungs-Niveau!

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  • laasee sagt:

    @nike75

    Neid is damaged goods. She has no future as coach.
    Inka was humiliated in Berlin. Neid was the architect of the Birgit drama. Poppi got blamed after the Japan defeat.
    Neid has totally lost any credibility.

    It is not just the defeat to Japan but the manner of the defeat.
    Neid is now in denial. She can not accept that she was at fault. She is now delusional.
    The DFB now have a massive problem with their own credibility.
    The longer this mess continues the more embarrassing it will become for the DFB.

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  • Jenny sagt:

    @Michael

    Dann soll das alles auch von den Leuten geklärt werden, die das einschätzen können.
    Aber leider ist es ja so, dass bei solchen Debatten plötzlich jeder (vermeintliiche) Trainerkompetenzen hat und natürlich ganz genau weiß wo das Problem lag und wer die Schuld daran hat.

    Und auch Hochleistungssportler (egal wer und aus welchem Land) sind auch nur Menschen. Man muss das doch jetzt auch nicht ewig auswalzen, wir reden hier immerhin von Sport.

    Und es ist richtig, dass die Mannschaft nicht gut gespielt hat und sicher auch nicht an ihre vorherigen Leistungen rangekommen ist, aber sollten wir uns wirklich anmaßen darüber zu entscheiden wer das zu verantworten hat?

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  • Rainer sagt:

    @Jenny: Ich schliesse mich den allermeisten hier an. Eine Weltmeisterschaft ist eine Weltmeisterschaft. Das ist das grösste Turnier der Welt. Wenn es zudem noch im eigenen Land stattfindet, dann hat man das einmal im Leben.

    Früher dachte ich immer, dass es zu einfach wäre, den Trainer bei Misserfolg zu entlassen. Heute habe ich ein kleines bisschen mehr Einblick in die Zusammenhänge gewonnen und denke, dass der Trainer dafür verantwortlich ist, dass die Stimmung in der Mannschaft gut ist und dass der Trainer dafür verantwortlich ist, dass alle ihren Platz kennen, gesehen werden un Leistung bringen.

    Schafft ein Trainer das nicht, noch dazu bei einer Weltmeisterschaft im eigenen Land, die von so grossen Hoffnungen umgeben war („Ein Team – ein Traum – Danke“ – Am Ende hätte da „Ein Team – ein Albtraum“ stehen müssen), dann muss man zuvorderst sie in die Verantwortung nehmen.

    Da gibt man nicht der Torhüterin die Schuld („aus dem spitzen Winkel darf kein Tor fallen“), nicht der jungen Einwechselspielerin, von der man sich mehr versprochen hatte, schon gar nicht allen Spielerinnen mal pauschal („ich kann den Ball ja nicht selber ins Tor tragen“).

    Da zeigt man einem am Boden zerstörten Team auch mal Empathie und zwar nicht durch dämliches (entschuldigung) Hände-Abklatschen, sondern da geht man auf den Platz, nimmt jeden, der es braucht mal kurz in den Arm und trauert mit ihnen. Aber ok, vielleicht fallen der Trainerin Gefühlsbekundungen schwer.

    Torwart und Trainer ist ein harter Job. Machst du einen dicken Fehler, fallen alle über dich her. Aber wenn es stimmt, dass der Vertrag mit 700.000 € jährlich dotiert ist (stimmt das wirklich?????), dann kann man das mit dem Leistungsdruck ja auch verstehen.

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  • sitac sagt:

    It’s time to say goodbye. Das kann nichts mehr werden, und alle wissen es oder ahnen es zumindest. Lassen sie es gut sein, Frau Neid-ohne Häme und ohne ihre Verdienste zu schmälern, aber das jetzt war nichts.

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  • Detlef sagt:

    @Jenny,
    Frau Bundestrainerin wird von vielen Leuten schon länger kritisiert!!!
    Aber bisher hat sich die deutsche Natio immer irgendwie durchgewurschtelt!!!
    Na klar, wer Erfolg hat, der hat auch recht!!!
    Heißt aber auch bei Niederlagen, muß man sich Kritik gefallen lassen!!!

    Vor allem dann, wenn diese Niederlagen so weitreichende Folgen haben können, wie eben das nicht qualifiziert sein für Olympia!!!
    Und ihre Erfolge in allen Ehren, aber die wahren gestern und vorgestern, und in der Tat, in so einem Job zählt nur das Heute und hier!!!

    Und da haben wir versagt, hat auch die Trainerin versagt!!!
    Mit diesem Kader, darf man bei so einer schwachen WM nicht schon im Viertelfinale ausscheiden!!!

    Und es ging ja nicht nur um das letzte-, verlorene Spiel!!!
    Sondern kritisiert wurden (zu recht) auch die „gewonnenen Spiele“!!!

    Und wirklich richtig entkräftet hast Du diese Kritik auch nicht!!!

    In der Bundesliga darf man mal ein Spiel verlieren (auch 2)!!!
    Aber in KO-Spielen müssen die Spielerinnen auf den Punkt fit sein (körperlich wie mental)!!!
    Und das war das große Manko zB bei TURBINE in diesem Jahr, daß sie sich nicht richtig auf diese KO-Spiele vorbereiten konnten, da sie von dem zu wenig hatten, was die DFB-Elf im Überfluß hatte, VORBEREITUNGSZEIT!!!

    Und allen DFB-Akteuren muß eigentlich klar gewesen sein, daß eine Niederlage gegen Japan das AUS bedeutet!!!
    Jetzt schnell abhaken, kanns auch nicht sein, weil ohne gründliche Analyse, könnte selbst ein/e neue/r TrainerIn beim nächsten Turnier scheitern!!!

    Denn alle Fehler nur bei der Bundestrainerin zu suchen, wäre sicher genauso falsch, wie sie komplett von Schuld freizusprechen!!!

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  • Jenny sagt:

    @Rainer

    Hier geht es doch nicht darum Silvia Neid in Schutz zu nehmen, sondern ich bin der Meinung, dass wir alle die wir hier jetzt diskutieren weder einen Blick hinter die Kulissen noch ins Team und die Arbeit haben, um sagen zu können wer das WM-Aus zu verantworten hat. Das sollen weder wir, noch die Medien klären, sondern wenn dann der DFB.

    @Detlef
    Ich will auch nicht die Kritik entkräften, ich sage nur, dass es nicht unsere Position ist das einzuschätzen und nichts anderes. Und das mit dem abhaken war auf die Medien bezogen und nicht auf den Trainerstab. Und klar die spielerinnen müssen auf den Punkt fit sein, aber das sind keine Maschinen.

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  • uwe sagt:

    Hatt B.Prinz ihren Vater wirklich zurückgepfiffen? Sie sagte: „Es hat nicht nur eine Person schuld“ also unter zurückpfeifen versteh ich was anderes.

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  • laasee sagt:

    @Jenny

    WM 2011 was the opportunity for the German Team to show the many millions of viewers a positive image of FF.
    Not only in Germany but throughout the world.
    Only in one game did that happen. In three games it was a bad advertisement.
    The coach is responsible for what happened.
    The position of the coach is now damaged beyond repair.

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  • MatzeM sagt:

    @Jenny

    Die Mannschaft hat schon gegen Nigeria und erst recht gegen Japan über die komplette Spielzeit immer und immer wieder die gleichen Mittel probiert. Wenn das nicht funktioniert, muss ein Plan B und auch ein Plan C vorhanden sein. Die Mannschaft muss ein breites Repertoire an taktischen Mitteln abrufen können. Erst recht bei der langen Vorbereitungszeit. Das hätte sich in einem Bruch im Spiel geäußert, wenn die Mannschaft eben plötzlich mal was anderes versucht hätte. Hat sie aber nicht. Und diese Ideenlosigkeit, oder wie Markus es genannt hat, der „taktische Offenbarungseid“ ist einzig und allein dem Trainerteam anzulasten. Über alle anderen Dinge wie zu lange Vorbereitungszeit, falscher Kader, falsche Aufstellung, falsche Wechsel etc. kann man trefflich streiten, und dafür sind wir schließlich hier 😉

    Matze

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  • nike75 sagt:

    „Hat B.Prinz ihren Vater wirklich zurückgepfiffen? Sie sagte: “Es hat nicht nur eine Person schuld” also unter zurückpfeifen versteh ich was anderes.“

    Sie hat noch ein bisschen mehr gesagt: „Mein Vater ist ein sehr emotionaler Mensch, der seiner Enttäuschung Luft machen wollte. Was er gesagt hat, ist aber ausschließlich seine ganz persönliche Meinung“, sagte sie. „Es wäre nicht mein Stil, mich öffentlich so zu äußern, und ich finde es inhaltlich auch falsch, die Dinge so undifferenziert darzustellen. Es ist nicht richtig, jetzt einer Person die Schuld zu geben.“

    Also ich verstehe das als ein Zurückpfeifen. Soll sie ihrem Vater über die Öffentlichkeit ein „Halt die Klappe!“ an den Kopf werfen?

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  • Detlef sagt:

    @Jenny,
    natürlich ist es nicht „unsere Position“ einzuschätzen, ob Silvia Neid ihren Job behalten darf oder nicht!!!
    Aber wenn hier jeder zweite Satz lauten würde; „ich arbeite nicht beim DFB, ich kann das nicht einschätzen“, würde das ein sehr langweiliger Blog werden!!!
    Hier sollen doch Leute miteinander, oder auch gegeneinander diskutieren, und ihre Meinung äußern!!!

    Wir alle haben nur die Spiele als Anhalt, und die Äußerungen bei Interviews und PKs!!!
    Von uns war wohl keiner in der Kabine „Mäuschen“ spielen, und so darf auch spekuliert werden!!!

    Nein, Maschinen sind es nicht!!!
    Aber auf den Punkt fit sein, muß auch trainiert werden!!!
    Und wenn NATZE dann im Interview sagt, sie brauche keine Gespräche mit dem Psychologen, ihr reiche das Vertrauen der Trainerin, dann ist das ihre Meinung, aber vielleicht wäre ihr dieser Anfängerfehler mit etwas Mentaltraining nicht passiert???

    Und Fußballerinnen haben es noch gut!!!
    Rodlerinnen, Bobpilotinnen oder Sprinterinnen müssen innerhalb weniger Sekunden auf den Punkt fit sein!!!
    Auf den Punkt fit heißt bei Fußballerinnen im Normalfall, in 90 Minuten!!! (oder 120 min)

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  • Jarmusch sagt:

    Schlimm, wie hier die Rücktrittsparolen in Richtung Silvia Neid von den Dächern gefeuert werden!
    Wie genau ist denn Euer Wissen über Stimmung innerhalb der Mannschaft oder das angeblich ’schlecht vorbereitet‘ sein auf den Druck der Medien und der Zuschauer? Wart ihr in der Vorbereitung dabei?
    Nur weil die Medien ihr Sommerloch füllen müssen, kann doch das nicht das Niveau sein mit dem man so kurz nach EINER WM-Niederlage (der ersten WM-Niederlage seit 1999!!!) Köpfe rollen sehen will.
    Nur weil ein Herr Prinz meint, seiner Tochter zur Hilfe eilen zu müssen wird ein dicker Keil zwischen Trainerin und Spielerinnen (alt/jung) hineininterpretiert. Jeder Ahnungslose in Sachen Frauenfußball glaubt auch noch seinen Senf dazugeben zu müssen (Beckenbauer) und die Allmächtigen des Frauenfußballs (Dietrich, Schröder) haben’s ja sowieso vorher schon alles gewusst. Und jetzt kommen sie aus ihren Löchern und schießen wild um sich. Als die Verkürzung des Bundesliga beschlossen worden ist haben sie doch letztlich auch abgenickt, also was soll das Nachtreten jetzt?

    Es kann doch nicht zuviel verlangt sein den Protagonisten jetzt mal 6 Wochen Ruhe zu gewähren, damit sie für sich mal die Gedanken ordnen können. Mit Abstand sieht man die Dinge klarer und die Entscheidungen fallen dann sicherlich leichter und sind nicht unter Druck erzwungen.

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  • unsuwe sagt:

    @ Jarmusch

    Frau Neid…..sind Sie das?

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  • MatzeM sagt:

    @Jarmusch

    In der KO-Runde einer WM gibt es immer nur EINE Niederlage 😉

    Die Kritiker HIER werden Frau Neid völlig egal sein. Der DFB höchstselbst hat das Feuer eröffnet. Allerdings nicht von vorn über Theo Zwanziger sondern durch die Hintertür über ein Lokalblatt vom Vize – wohl um im Falle des Rücktritts das Gesicht wahren zu können (Vertragsverlängerung…). Und das hier thematisierte Bild-Interview kam so schnell, also Frau Neid kennt die Mechanismen offenbar auch nur zu gut. Ich mag mich irren, aber der Rücktritt wird ein paar Tage bis Wochen nach der WM kommen. Das heutige Interview ist eine Message an uns, ihre Kritiker: „Ja, ihr habt ja gewonnen, lasst uns erstmal in Würde die WM zu Ende bringen und sich die Wogen etwas glätten und haltet bitte erstmal die Klappe!“

    Matze

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  • pinkpanther sagt:

    @Jarmusch: Die Kritiker kommen jetzt nicht „aus ihren Löchern“, sondern es hat schon einige kritische Stimmen vorher gegeben, die aber auf Grund der momentan riesigen medialen Aufmerksamkeit endlich mal nicht nur auf taube Ohren stoßen. An anderer Stelle in diesem Block klang es schon mal an: Die DFB-Oberen, ihres Zeichens „Fußball-Politiker“, haben sich insbesondere in Person von Herrn Zwanziger mächtig verzockt: Wäre die deutsche Mannschaft „durchmarschiert“ hätten sie alles richtig gemacht und könnten sich gemeinsam mit der Trainerin (und natürlich der Mannschaft) im Erfolg sonnen. Dem ist aber nunmal nicht so! Ebensowenig ist die Mannschaft nach einem tollen Turnier in einem hochklassigen Match ausgeschieden, NEIN! Sie haben sich durch die Vorrunde durchgewurstelt, mit lediglich einer guten Halbzeit gegen Frankreich (das hat Spaß gemacht!), um dann an ihrer Konzeptlosigkeit gegen Japan zu scheitern und einen Offenbarungseid zu leisten. Wer hat das zu verantworten, wenn nicht die Trainerin?
    Ich gehöre zu denjenigen, die -auch hier in diesem Blog- die Entscheidung von Frau Neid, eine Birgit Prinz mitzunehmen, befürwortet haben. Aber warum um Himmels Willen setzt Frau diese dann nicht so ein, wie es sich zuletzt bewährt hat? OK, das ist jetzt nur ein Einzelbeispiel, was viel entscheidender ist, ist der Gesamteindruck, den das Kollektiv hinterlassen hat. Und hier ist die Frage berechtigt, was die Trainerin in der immensen Zeit, die ihr als Vorbereitung zur WM zur Verfügung stand, aus der Mannschaft „gemacht“ hat? Das Resultat spricht Bände (und ich wiederhole mich und andere hier: ich spreche nicht nur vom VF-Spiel)!
    Ich habe mir bei dieser WM jeden Spieltag ein Spiel im Stadion angeschaut und muss konstatieren, dass insbesondere im taktischen und mentalen Bereich die Mannschaft komplett überfordert war! Und ja, das hat die Trainerin zu verantworten!!!
    Die Trainerin macht es sich zu einfach, wenn sie sagt, dass für das Ausscheiden der zu große Erwartungsdruck ausschlaggebend gewesen sei und bei sich keine Fehler entdeckt. Die Japanerinnen (unter Anleitung ihres Trainers) haben aus ihren Fehlern aus dem Englandspiel sichtlich gelernt und wurden taktisch hervorragend auf das Spiel gegen die deutsche Mannschaft eingestellt und haben das dann auch entsprechend umgesetzt. Und da schließt sich der Kreis: Das Konzept mit langen Bällen und dem Setzen auf die (vermeintliche) körperliche Überlegenheit und die Kopfballstärke der deutlich größeren Spielerinnen ist taktisch einfach zu wenig!
    Hier haben sich andere Mannschaften wie Frankreich, Japan, Schweden und auch die USA (weiter-)entwickelt, während sich die deutsche Mannschaft -nimmt man das Auftreten bei dieser WM als Maßstab- eher zurück entwickelt hat.
    Um das zu realisieren (Selbstkritik) und in Zukunft zu ändern (Änderungsbereitschaft) ist ein radikales Umdenken erforderlich. Ob aber Frau Neid hierzu in der Lage ist, wage ich mittlerweile doch zu bezweifeln.
    Vielleicht sollte der DFB mal bei Frau Sundhage anklopfen. Nach dem -möglicherweise- Titelgewinn dieses Jahr wäre doch der Neuaufbau einer deutschen Mannschaft die richtige Herausforderung 😉

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  • Rainer sagt:

    Hauptanlass für das deutsche Ausscheiden ist wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Stimmung im deutschen Lager gewesen. Irgendwann muss das ganz ordentlich gekippt sein und dann waren einige auf einmal miteinander verfeindet, beleidigt, enttäuscht, zickig, was weiß ich.
    Dieses Gefühl hatte ich irgendwie während des ganzen Turniers. Auf dem Platz gab es keine Harmonie und das kommt im Wesentlichen in solchen Fällen von nicht funktionierenden Teams. Auch die Pressekonferenzen und Interviews wirkten auf mich nie so, als ob sich das Team wirklich gut verstanden hätte. Die Lippenbekenntnisse für Birgit Prinz, die einige abgaben. Inka Grings dagegen schien das recht wenig zu interessieren, die betonte, dass für sie lediglich wichtig sei, der Trainerin ihre eigene Unverzichtbarkeit zu beweisen. Aber leider, leider der „Fall Prinz“ ist nicht die einzige Baustelle während des Turniers gewesen. Das Ausbooten der zweiten der drei besten Fußballerinnen der Welt 2010 (FIFA), Fatmire „Lira“ Bajramaj hat sicher auch nicht nur freundliche Mienen, sondern eher Minen produziert.
    Lira und ihr ganzes Umfeld kamen mit solch großen Erwartungen ins Turnier, sie sollte der große Star werden und sich erstmals auf einer Weltbühne präsentieren. Am Ende sollten Hochglanzfotos, tolle Stories in der deutschen, aber auch ausländischen Medienlandschaft stehen und nicht zuletzt sollte das Telefon des Beraters im Sturm klingeln, weil ein Werbepartner nach dem anderen das Konterfei des Glamour-Girls für fünf- oder gar sechsstellige Eurosummen für seine werbenden Zwecke hätte einsetzen wollen. Das ist beinahe irgendwo verständlich.Man gibt ihr selber die Schuld, aber bitte wo ist denn die Mannschaftsführung, die dem Einhalt gebietet, mit Rücksicht auf das Vorhaben derMannschaft, aber eben auch,weil man die Spielerin braucht, um Erfolg zu haben.
    Nein, Birgit Prinz hält es für falsch, nur einer Person die Schuld zu geben.Sie ist eine medienerfahrene Person, auch wenn sie sich nie mit den Medien hat anfreunden können. Nein, wenn sie sagt, nicht nur eine Person ist Schuld, sagt das aber nix darüber aus, ob sie nicht doch Silvia „Silv“ „die Trainerin“ Neid einen Teil Schuld gibt.Es sind halt auch noch andere. Wie hat denn der DFB den Medienhype gemanaged? Wie wurden die Spielerinnen nicht nur sportlich, sondern auch psychologisch vorbereitet? Und hat denn jemand mit hoher Sozialkompetenz ernsthaft versucht, die im Team entstehenden Streitigkeiten zu schlichten und für eine Lösun zu sorgen.Das verlangt stundenlage Einzelgespräche, das kostet Kraft und Energie. Kein Wunder, dass das Geschehen auf den Sportplätzen dann darunter leidet, weil man die Kraft für anderes aufwenden muss.
    Ich habe keine AHnung, wie viele Brandherde es da gegeben hat, aber das ganze Erscheinungsbild deutet darauf hin.
    Das Gegenbild dazu liefern nämlich die Schwedinnen ab. Denen hatte Deutschland, denen hatte ich hier in Schweden das wirklich nicht zugetraut. Aber es zeigt sich, wie sehr dieses Team vor allem psychologisch gewachsen ist. Da ist eine Harmonie und ein Selbstvertrauen,das ich bei diesem Team noch nicht gesehen habe. Wie selbstverständlich werden die Leitwölfinnen im Team akzeptiert. Lotta Schelin und Caroline Seger. Es gibt keinen Streit, nur eine gemeinsame Freude. Da verbessert eine Lisa Dahlkvist in diesem Turnier ihre Performance um mindestens 50%. Aus einer richtig guten Mittelfeldspielerin, die viele und wahrscheinlich sogar Thomas Dennerby als guten Ersatz für Caroline Seger oder Nilla Fischer gesehen haben, wurde in dieser Atmosphäre eine Weltklassespielerin. Dahlkvist erinnert mich an Schwimmerinnen, die zu einer WM oder Olympiade fahren und da ihre persönliche Bestleistung auf einmal um vier Sekunden verbessern.
    Schweden hat Spaß. Deutschland hatte den nicht. Da waren mit Sicherheit interne Querelen und da war dieser gewaltige Druck von außen, dieser mediale Tsunami,der über alle hereingebrochen ist und auf den niemand so richtig vorbereitet war. Dabei hat man die Geister selber gerufen mit einer Werbekampagne, die bis auf wenige Entgleisungen wirklich vorbildlich war. Ich denke aber, dass man hier versäumt hat,die Spielerinnen darauf einzustellen. Die waren an ein paar hundert Zuschauer und den einen oder anderen Journalisten gewöhnt, bei Länderspielen und Turnieren sogar an mehr, aber dass 100 und mehr Journalisten ihnen alles von den Lippen ablesen, jedes Nicken und Kopfschütteln deuten und anders interpretieren, das haben sie nicht so geahnt und auch das hat Unruhe, Unsicherheit, Stress und auch Unmut untereinander und zueinander gefördert.
    Morgen ist Halbfinale und ich hätte so gern Deutschland und Schweden gesehen, hätte es BEIDEN Ländern gewünscht,dass diese WM ein Quantensprung für den Frauenfußball in BEIDEN Ländern wird. Möglicherweise ist es das für Schweden jetzt, es gibt große Hoffnungen, habe gestern mit ein paar Ausländerinnen hier gesprochen, die letztes Jahr noch nach Deutschland tendierten, gerne in die Bundesliga gekommen wären (wenn sie jemand gewollthätte). Jetzt aber glauben sie,dass es besser ist, hier in der Damallsvenskan zu bleiben.

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  • wfm sagt:

    @jenny + @jarmusch + @unsuwe
    Ich habe es aufgegeben gegen die kollektive Raserei hier anzuschreiben! Jetzt wird sogar von „unsuwe“ jemand, der eine besonnenere Position vertritt als Silvia Neid denunziert und da stimmen denn auch noch zahlreiche Leser zu. Sachlichkeit und begründete Analysen sind hier zurzeit nicht gefragt. Es grassieren lange gehegte Aversionen gegen Silvia Neid, bloße Spekulationen und eine Amnesie, die selbst Schröder ergriffen hat. Nur als Beispiel: Die Vorbereitung auf die WM unterschied sich in Form und Dauer kaum von denen zur WM 2007 und der EM 2009, die dann ärgerlicherweise zum Titel führten. Eine abgrundtiefe Heuchelei der Medien speziell im Fall Prinz, den sie selbst erst hochgepusht hat und ihn nun Silvia Neid anlastet.
    Die Sache mit der „psychischem Druck“ wird hier viel zu simpel diskutiert. Es geht nicht um die vollen Stadien. Aber noch nie ist eine Nationalmannschaft der Frauen mit einer solchen Wucht von den Medien erfasst worden, noch nie zuvor hat es derart viele Interviews Medientage und Pressekonferenzen gegeben. Die Spielerinnen wollten das in gewollt und genossen. Aber das muss mental verarbeitet werden. Meiner Meinung nach war es primär eine Kopfsache. Wie anders will man denn die technischen Fehler der Spielerinnen erklären, die es doch bei den meisten Spielerinnen in der Form vorher nicht gegeben hat. Es gibt den schönen Spruch: Dont believe the hype! Ich glaube hier war man zu naiv und ich bin überzeugt, dass man bei dem nächsten Turnier die Spielerinnen mehr abschotten wird.
    Ich bin raus!

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  • berggruen1 sagt:

    @nike75: Warum äußert er sich überhaupt in einem Interview? Ich fand es schon sehr erstaunlich. Normalerweise werden Eltern um Statements in Einspielern à la „ich bin so solz auf meinen Sohn/meine Tochter“ eingeladen, nicht aber zu einem kritischen Rundumschlag. – Es sei denn, er wäre gleichzeitig ihr Manager?!?

    @Detlef: Man muss einer Spielerin auch zugestehen, dass sie keine Lust hat oder kein Bedürfnis danach hat, zum Psychologen zu gehen. Nebenbei bemerkt glaube ich auch nicht, dass sie den Ball gehalten hätte, wenn sie gegangen wäre. Seltsam – vor der WM war die einzige Personalie, die wirklich und wahrhaftig unumstritten war, die Torwartfrage. Ich erinnere mich noch an Markus Juchems Kommentar, ihm würde richtig schlecht, wenn er daran denkt, dass sich Frau Angerer verletzten könnte – allgemeiner Tenor hier. Auf einmal aber ist sie eigentlich schon lange nicht mehr gut und hatte schon in der vergangenen Saison unglaubliche Fehler? Geht auch irgendwie nicht zusammen. (Auch wenn ich mich jetzt nicht erinnere, ob Du selber der Meinung gewesen bist, dass Frau Angerer so ein tolle Torhüterin ist.)
    @Jarmusch: Grundsätzlich Deiner Meinung, nur: so läuft das Geschäft nicht. Genauso wie man Jogi Löw 2010 die Pistole nach dem 3. Platz auf die Brust gesetzt hat, genauso macht man es jetzt bei Frau Neid. Jedoch hätte sie sich wahrlich nichts abgebrochen, hätte sie zusätzlich zu „Analysieren“ und „Motivation“ noch das Wort „Selbstkritik“ gesetzt. Nicht nur die Fehler, die „wir“ gemacht haben, sondern die „ich“ gemacht habe, gehören ebenso in die Analyse. Wozu übrigens für mich auch die einfache Frage gehört, warum die Mädels sich überhaupt mit Dingen wie Zuschauerzahlen und Spielkritiken beschäftigen durften? Die Menschen am Wegesrand, die jubeln, oder in den Stadien sind trotz ihrer Masse/Menge nicht das Hemmende gewesen…

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @wfm
    > Ich glaube hier war man zu naiv und ich bin überzeugt, dass man bei dem nächsten Turnier
    > die Spielerinnen mehr abschotten wird.

    Das hat ja nun noch´n paar Jahre Zeit bis dahin, dank Frau Neid! 😀
    Ausserdem kann ich Deinen Zeilen entnehmen, dass Du einige Probleme mit der Geschichte hast, denn die Vorbereitungen auf die gen. Events waren eben nicht identisch mit der aktuellen. Auch ist es nicht Birgit, die die Noch-BT für ihre Degradierung verantwortlich macht.
    Wenn Du also kontramässig auftritts und uns die Meinung geigen willst, dann bitte mit korrekten Fakten!

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  • laasee sagt:

    @Rainer

    Why do you make criticism of Inka Grings?
    You are wrong to do so.
    Frau Neid humiliated Inka at the Berlin game.
    Inka showed great dignity in dealing with that humiliation.
    In the France game, Inka responded in the correct way with two goals and the player of the match award.

    Please do not take cheap shots against Inka.

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  • fribu sagt:

    @Jenny:

    „Das sollen weder wir, noch die Medien klären, sondern wenn dann der DFB.“

    Niedlich! Dabei ist das gerade das Problem: Der DFB schwimmt seit Jahren im eigenen Saft und wurschtelt vor sich hin, ohne jemals auf Hinweise von außen zu achten. Man kann, um nicht zu sagen, darf doch den Verursacher des Problems nicht gleichzeitig zum Controller machen. Ich hätte in der Schule auch gern meine Arbeiten selbst bewertet. Wär immer ’ne 1 gewesen :-|.
    Es ist völlig unnötig, hier jemanden in Schutz zu nehmen. Alle, incl. Silvia Neid, mußten sich des Risikos und des Drucks im Falle des Scheiterns bewußt sein.
    Um dabei auch einen konstuktiven Vorschlag zu machen: Mit Hope Powell und Pia Sundhage, die beide nach der WM neue Herausforderungen suchen werden, ständen excellente Trainerinnen zur Auswahl. Aber was wird der DFB tun: Wie bei den Männern, der Trainer/die Trainerin muß vor allem deutsch, deutsch, deutsch sein. Bloß keine mutigen Experimente, bloß keinen frischen Wind. Es ist zum K… 🙁

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  • Jenny sagt:

    Letztendlich ist es egal. Wir drehen uns doch hier im Kreis, die einen sehen es so und die anderen so. Ich habe meine Meinung und Ansichten dazu geäußert, so wie andere hier auch. Das man da nicht immer übereinstimmt ist auch logisch.
    Auch ich habe mich vorher von diesem Hype hinreißen lassen udn bin davon ausgegangen, dass Deutschland auf jeden Fall ins Finale kommt. Das es letztendlich nicht so gekommen ist. war ein herber Schlag ins Gesicht. Und es wird nicht nur mir so gegangen sein. Aber ich bin dagegen, dass man alles, was man vorher gelobt und für gut befunden jetzt im Angesicht des Misserfolgs nieder macht. Und wie gesagt alle weiteren Entscheidungen müssen wir nicht fordern und auch nicht treffen.

    Ich denke auch, dass die mediale Aufmerksamkeit jetzt eine ganz andere war als noch bei der WM 2007 und das diese eben auch die Mannschaft beeinflusst. Das wird sicherlich nicht das einzige Problem gewesen sein, aber völlig außer Acht kann man das auch nicht lassen.
    Was die Sache Birgit Prinz angeht bin ich der Meinung, dass sich die Medien da wirklich nicht mit Ruhm bekleckert haben. Erst als sie sich der Presse stellt wird sie hochgelobt, was in meinen Augen mal wieder das wechselhafte Naturell der Medien zeigt. Ich weiß ja nicht wer von euch allen die Pressekonferenz gesehen hat, abe rin einem Bericht eines TV-Senders hieß es, dass „am Ende sich keiner traute zu klatschen und der Abgang dadurch viel zu leise war“. Es war für mich nciht so, dass sich keiner getraut hat, das war betretenes Schweigen, weil den Journalisten klar geworden ist, wie sie die Leute mit Füßen treten.

    @fribu
    Das mag ja auch alles richtig sein. Nur ist es ja wohl auch sehr idealistisch zu glauben, dass der DFB auf die Meinung von Fans, also größtenteils „Laien“ wirklich etwas gibt. Ich denke nicht, dass wir mit einer Diskussion irgendetwas umkrempeln können.

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  • nike75 sagt:

    @berggruen1
    Mein Gott, weil er halt enttäuscht darüber ist, wie die WM für seine Tochter gelaufen ist. Kann man ja auch irgendwie verstehen, oder? Davon abgesehen ist es ihm ja nicht verboten, eine Meinung zu haben und diese auch zu äußern, machen alle anderen selbsternannten Experten ja auch gerade. Und er wurde auch nicht „eingeladen“, sondern er hat bei einem Radiosender angerufen, die eine Umfrage laufen hatten, was denn die Zuhörer zum WM-Aus sagen.

    Ansonsten schließe ich mich Jarmusch an, man sollte jetzt einfach mal Ruhe einkehren lassen und dann genau überlegen, wie man weiter macht. Silvia Neid hat für mich im Japan-Spiel dilettantische taktische Fehler gemacht und auch allgemein gab die Mannschaft kein einheitliches Bild ab. Aber ich denke auch, da kamen viele Gründe zusammen und Neid hat nicht unrecht, wenn sie sagt, dass man diesen „Druck“, der durch den Medienhype ausgelöst wurde, nicht trainieren oder im Vorfeld simulieren kann. Es hat sich gezeigt, dass die Mannschaft und auch das Umfeld nicht gut damit zurecht kamen. Nun müssen eben die richtigen Lehren daraus gezogen werden.

    Vielleicht tut dem FF dieser Dämpfer auch mal ganz gut, sie haben in den letzten 10 Jahren alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt (außer Olympia) und irgendwann stellt sich dann der „Das wird schon klappen“-Selbstläufergedanke ein. Diese WM hat gezeigt, dass es so einfach nicht ist und dass sie für ihre Ziele kämpfen müssen, sich verbessern müssen. Wenn die Reaktion auf dieses bittere aus ein Hunger auf Erfolg ist, dann kann daraus was Gutes erwachsen.

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  • kleinschwarz sagt:

    Wenn man selbst gesteckte Ziele deutlich nicht erreicht hat, dann müssen alle Beteiligten mit etwas Abstand gemeinsam analysieren, woran es gelegen hat: die Trainerin, der Betreuerstab, die Spielerinnen. Natürlich kann jeder Fehler machen, das ist menschlich. Die Fehler sollten nur nicht ein zweites Mal gemacht werden beim nächsten Turnier! Nach dem Viertelfinal-Aus kann sich keiner hinstellen und sagen „Ich habe alles richtig gemacht“.
    Ich weiß nicht, ob Silvia Neid die richtige Trainerin für die Zukunft ist. Sie wird immer mit dem frühen Ausscheiden bei der Heim-WM in Verbindung gebracht werden. Das klebt jetzt an ihr. Es kommt auch auf die Spielerinnen an, ob sie wirklich noch hinter ihr stehen. Ich hätte nichts gegen einen Neuanfang mit Maren Meinert. Sie hat mit ihrer Mannschaft die Heim-WM in beeindruckender Weise gewonnen.

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  • Michele sagt:

    Natürlich hat SN viele Fehler gemacht. Auch ich habe sie häufig für ihre Wechsel bzw. Aufstellungen kritisiert. Aber ist es jetzt nicht zu einfach, ihr die ganze Schuld zugeben?

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  • waiiy sagt:

    Wenn man als Fan, der mitleidet und weiß, dass diese Spielerinnen auch besser spielen können, nicht mehr kritisch sein und den Rücktritt der Trainerin fordern darf, dann sind wir wieder bei dem Problem, dass der DFB in einem Elfenbeinturm ist und sein eigenes Süppchen kocht.

    Also: „Ja!“ Hier darf genau das gefordert werden. „Ja!“ Hier darf genau so analysiert werden, wie es getan wird. Hier darf danach gegangen werden, wie sich die Mannschaft nach außen (im Spiel und in den PK und Interviews) präsentiert hat. „Ja!“ Hier darf genau die Person zur Rechenschaft gezogen werden, die nach dem Sachverstand der vielen Fans hier, die sicherlich auch selbst in Mannschaftsportarten tätig waren oder sind, als Spieler oder Trainer, die wissen, für welche Aufgaben die/der Trainer/-in verantwortlich ist. Dazu gehören eben die Fitness, das Zusammenspiel, die Einstellung und zwar genau so dem Zeitpunkt, auf den es ankommt und da gab es in den letzten 2 Jahren genau 6 Spiele, von denen unsere Nationalmannschaft genau 4 machen durfte, weil die im Vorsatz genannten Dinge eben nicht gestimmt haben.

    Und diese Diskussion hat nicht 6 Wochen Zeit, bis sich wieder Sigi Dietrich und Bernd Schröder die Köpfe heiß reden, weil es ein Kopf-an-Kopf-Rennen in der Meisterschaft gibt. Das ist Verschleppung. Und solange Silvia Neid immer noch nicht die „offensichtlichen Fehler“ im Viertelfinale einsieht, kann man ihr auch nicht abnehmen, dass sie über fundamentale Dinge nachdenkt, die zur Gesamtleistung bei der WM geführt haben.

    Und dass man Sigi Dietrich und Bernd Scrhöder vorwirft, genau „jetzt aus den Löchern zu kriechen“, ist schon fast eine Blödheit sondergleichen, da sie es waren, die schon wochenlang darüber diskutieren und sich dabei (wegen der Absegnung des Zeitplanes) sogar selbst an die Nase fassen. Wenn die Beiden an einem Strang ziehen, sollte man vorsichtig werden und die Wirkung dieses Ziehens auch nicht unterschätzen…

    Wenn es für manche hier also zu früh ist, sich Gedanken über die Leistung unserer Mannschaft und die Gründe, die dazu geführt haben sowie die dafür Verantwortlichen zu machen, dann sollen sie sich zurückziehen und die dafür nötige Zeit vertreichen lassen. Für alle, die gern schon in den 120 Minuten gegen Japan und sogar früher gern etwas geändert hätten, ist es genau die Plattform, diese Gedanken auch niederzuschreiben.

    waiiy

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  • waiiy sagt:

    Und jetz noch einmal ganz knapp:

    Glaubt denn Silvia Neid, dass sie von Presse und Fans (und vieleicht sogar von den Spielerinnen) ernst genommen wird, wenn sie die Mannschaft auf das nächste Turnier vorbereitet? Diese Frage sollte sie sich neben aller Reflexion auch stellen.

    waiiy

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  • berggruen1 sagt:

    @nike75: Jo, ich gestehe Herrn Prinz grundsätzlich Alles zu, nur: für mich (und nur für mich) stellte sich die Frage, ob es (ob eingeladen oder selbst angerufen, das ging für mich aus keiner Quelle hervor, irgendwo stand auch was von Interview, ist erst einmal gleich) gut ist (für seine Tochter), wenn er sich – wie auch immer geartet – dazu äußert, denn es ist schon etwas Anderes, ob ich als (selbst mit vollem Namen anonymer) TV-Zuschauer und Freizeitsportler beim hr anrufe oder der Vater einer (in diesem Fall sogar ge- nicht nur betroffenen) Spielerin, denn sein Wort wird (wie man am Medienecho auch mitbekommt) deutlich mehr Gewicht beigemessen, da man ihm, richtig oder falsch, unterstellt, dass er durch seine Tochter mehr Einblick in die NM, die Beziehung zu Frau Neid, dem DFB etc.pp. hat. Für mich hatte es ein seltsames Geschmäckle, es wäre so, als ob die Mutter von Ballack sich nach dem Ausscheiden aus der Mannschaft zu Wort gemeldet hätte, um zu sagen, dass sie die Art und Weise des Umgangs nicht in Ordnung fände.

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  • waiiy sagt:

    @nike75 und berggruen1:

    Ich finde es sehr merkwürdig, dass man sich als Vater einer erwachsenen Spielerin äußert. Meinem Vater hätte ich wohl ein paar Takte erzählt. Ist er denn ihr Manager?

    waiiy

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  • berggruen1 sagt:

    @waiiy: Danke! Wenigstens ist es nicht nur mir aufgestossen…

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  • nike75 sagt:

    Natürlich ist es völlig lächerlich, dass sich Vater Prinz dazu in den Medien äußert und ich bin mir sicher, seine Tochter wird ihm gehörig den Marsch geblasen haben. Nichts desto trotz kann ich ihn auch ein bisschen verstehen, was nicht heißt, dass ich es gut finde.

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  • berggruen1 sagt:

    @nike: Na, das sind wir uns ja einig 😉

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  • Winter sagt:

    Also, um es hier ganz klar zu sagen,
    Silvia Neid – Rücktritt, und das Bitte sofort nach der WM!

    Ein Neuanfang kann nur ohne sie gelingen. Sie sagte selber vor der WM „es wird nur nach Leistung entschieden“. Ihr Leistung war nicht ausreichend, also!!! Auch das Festhalten an vielen Spielerinnen und das nicht berücksichtigen von jungen, aufstrebenden Talenten waren mehr als fahrlässig! Darüber hinaus sollte die Nähe zu 1. FFC Frankfurt und der Freifahrtsschein für einige Spielerinnen mal überdacht werden. Bitte nur kein, weiter so, ich habe keine Fehler bei mir erkannt! Ich schon, und das waren eindeutig zu viel!
    Silvia Neid wird dieser Neuaufbau nicht gelingen, sie konnte jahrelang von ihrer Vorgängerin im Amt, von fehlender Wettbewerbsfähigkeit anderer Nationen (taktisch, athletisch) und von dem frühzeitigen Aufbruch von Frauenfussballdeutschland Ende der 90ziger profitieren. Sie kann aber definitiv keine Mannschaft mittel- und langfristig entwickeln und formen.
    Und sie soll ihre Gefolgsleute vom 1. FFC Frankfurt -Rottenberg, Künzer, Fitschen, Dietrich- aus der selbst inniziierten Stadt des Frauenfussballs gleich alle mitnehmen. Diese fadenscheinige Klüngelwirtschaft stinkt zum Himmel und muss gebrochen werden, so dass die besten Spielerinnen aus jedem Verein auch eine faire Chance haben. Nicht´s anderes sollte entscheiden, denn dann machen die Bevollmächtigten und Vasallen von Siggi Dietrich den Frauenfussball gänzlich kaputt!

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  • ballander sagt:

    schweigen ist auch eine aussage. und das schweigen wird derzeit sehr laut. ich habe bislang nur eine stimme aus dem ff-zirkus wahrgenommen, die sich offensiv für frau neid als weitere bt ausgesprochen hat. und das ist monsieur zwanziger.

    nun, und dessen motivation ist mehr als durchschaubar: rechtfertigung für die unsinnige vertragsverlängerung vor der wm. nach dieser wm sogar noch eins drauf zu setzen und bis 2020 auf frau neid zu setzen, offenbart die erschreckende halsstarrigkeit des herrn zwanziger. gleiches gilt für die aussage von frau neid, sie habe sich keine vorwürfe zu machen.

    allein diese aussage ist ein rücktrittsgrund. wer die fähigkeit zur selbstkritik völlig verloren hat, ist als trainer ungeeignet.

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  • Daniela sagt:

    Also „früher“ dachte ich auch immer, bei Niederlagen alles auf den Trainer abwälzen, ist zu einfach. Hat mich bei den Männern immer gestört, dass die es sich „so einfach“ machten.
    Aber inzwischen kann ich es verstehen. Der Trainer nominiert, stellt die Mannschaft auf, entscheidet, was trainiert wird, welche Taktik gefahren wird. Er analysiert den Gegener und entscheidet, wie dieser strategisch zu knacken ist.(was der Japaner sehr gut gemacht hat)
    Bei den Norwegern wurde mir das extrem bewusst, da sie auch „nur“ darauf eingestellt waren, dieses blöde kick&rush zu spielen. Vorgabe des Trainers. Als sie dann mal Kurzpassspiel versuchten, merkte man, dass sie darin anscheinend wenig Übung hatten, weil sie meist schnell hängen blieben. Und schließlich kamen wieder die langen Bälle.
    Außerdem hab ich bei anderen Trainern schon oft gesehen, dass sie eine Art Notfallplan hatten. Da wurde plötzlich umgestellt, Mittelfeld oder Defensive für eine Offensivkraft ausgetauscht usw. Also man hat gemerkt, dass da auch von seiten der Trainerbank gewirbelt wurde.
    Ich glaube, Japan hat man einfach grandios unterschätzt. Wir waren auf einer Wolke wg. des 4:2 gegen Fra. Und Japan hatte ja 2:0 verloren. Das die Japaner aber sehr effektiv sind, wurde wohl übersehen. Gegen Mexiko wurde fast jede Chance genutzt.

    Und mit dem Druck…was hat denn der Psychologe bitteschön dann gemacht? Außerdem, hätte der DFB nicht bremsend auf manch unsinnige Werbekampagne einwirken können?(zB der blöde Spruch 3.Plätze sind was für Männer und dergleichen) Aber er schwamm auf dieser Euphoriewelle ja lieber mit.

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  • Jenny sagt:

    Zur Info:

    Wie ich gerade gelesen habe hat Sigfried Dietrich gesagt, dass er einen Rücktritt oder nur den Gedanken an Rücktritt von Silvia Neid für eine zu überhastete Reaktion auf die momentane Kritik hält. Er ist lediglich der Meinung, dass Silvia Neid sich mit Kritik auseinandersetzen muss. Aber einen Rücktritt scheint er nicht für angebracht zu halten.

    Eines ist mir noch aufgefallen. Bei der WM 2007 sind die Schwedinnen doch auch relativ früh ausgeschieden, gegen Nordkorea wenn ich mich richtig erinnere. Damals war der Trainer Thomas Dennerby und der ist auch jetzt noch Trainer. Den hat man ja anscheinend auch nicht gleich rausgeworfen.

    Also geben wir den entsprechenden Leuten die Zeit ihren astand dazu zu finden und dann das ganze ohne Frust und Trauer zu analysieren und entsprechende Entscheidungen zu treffen.

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  • Ralf sagt:

    @Jenny

    Was soll er auch anderes sagen.
    Ein Rücktritt von Frau Neid hätte in letzter Konsequenz ja auch einen gehörigen Verlust von Einfluss auf die ganze Klüngelei von seiner Seite zur Folge.
    Er, Herr Dietrich, kann kein Interesse an einem Rücktritt von Frau Neid haben!
    Das war/ist doch das Frauenfussballsystem in Deutschland.

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  • Doc sagt:

    Ich bin recht gespannt, ob, wann und wo die ersten (vielleicht sogar kritischen) Kommentare der beteiligten Spielerinnen kommen! Wenn der erste Frust überwunden, die ersten Trainingseinheiten im Verein, die ersten Gespräche mit dem dortigen Trainer und den unbeteiligten Kolleginnen gelaufen sind…dann könnte der einen oder anderen aufgehen, dass SN ihnen die vielleicht eine große Chance ihrer Karriere versemmelt hat. Manch eine(r) reagiert dann mit Wut, Zorn und Kritik. Mal sehen, ob und wie diese etwa 20 Spielerinnen reagieren. Die Neidsche Art, auszuwählen, sortiert ja im Vorfeld bekanntlich die weniger Unkritischen aus.
    Fazit: Mich würde es freuen, wenn es „Probleme“ geben wird zwischen einer gebliebenen SN und den Natiospielerinnen. Das wäre für mich ein GUTES Zeichen hinsichtlich der Zukunft und Motivationlage der beteiligten Damen. Falls sie sich nur fügen und weiter kritiklose Ausführer von Kommandos bleiben…au weh.

    Es ist Teil der menschlichen Psyche, dass bei einem Desaster ein Schuldiger gesucht (weil gebraucht) wird. Wenn dann ausgemacht und „bestraft“, kehrt sowas wie Balance wieder ein in uns.
    Dass der Kopf der Chefin gefordert wird (sportlich gemeint!), ist völlig normal. Knallt ’n Schiff vor’n Eisberg, wird der Käpt’n herangezogen. Die alte (dämliche) Tradition, dass Kapitäne mit ihrem Schiffchen absaufen zu haben, kommt nicht von irgendwo her.

    Den bereits aufgezählten und gut erläuterten (teils schrecklich dilletantischen) Fehlern des Trainerstabes möchte ich noch hinzu fügen:

    – Warum betraue ich der introvertiertesten aller 11 Spielerinnen die Kapitänsbinde an? KG ist doch aufgrund ihrer zurückhaltenden Art und ihrer sympathischen Bescheidenheit kaum geeignet, die Truppe bei massiven Problemen zu motivieren und nach vorne zu führen. Wer hat’s dann versucht? Babett Peter! Die hatte (gut sichtbar) die „Schnauze“ voll von dem üblen Gekicke und begann erst zaghaft, dann heftiger auf die Kolleginnen einzuwirken. Musste natürlich scheitern, denn sie ist als AV räumlich einfach zu weit weg von den neuralgischen Punkten.

    Wirklich erschüttert hat mich eine an der Seitenlinie paralysierte SN, der nix‘ einfiel. 17 Mio. Zuschauer warteten auf eine oder zwei Einwechslungen, die auch Laien für dringend notwendig befanden.
    Mein Gott, die einzige Möglichkeit eines Trainers auf ein Spiel einzuwirken: Einwechslungen & über den verlängerten Arm des Trainers…Kapitän genannt. Das eine wurde nicht getan, das andere war verkehrt ausgewählt. Ich glaube, Babet Peter oder Inka Grings wären eher geeignet gewesen, im Notfall einzugreifen. Ob’s geholfen hätte? Keine Ahnung, wir werden es nie erfahren!

    Zur Torhüterin. Zweifelsohne eine begnadete Vertreterin ihres Fachs. Aber auch Diese braucht im Team Konkurrenz…um wie einst Rottenberg mental dabei und leistungsfähig zu sein. Bei ihr war es wie mit der Trainerin: Als sie wirklich mal gebraucht wurde, war sie nicht da!
    Hat man keine Konkurrenz im Nacken, kann frau ihre Zeit ja mit Twittern verbringen. Ob’s der gemeinsamen Sache dienlich war?
    Was sollte also die absurde Auswahl einer Spielpraxislosen oder Zweitliga-Torfrau? Hätte die freche Saarholz der Angerer zu besserer Leistung gezwungen? Keine Ahnung, auch das werden wir nie erfahren.

    Es wird immer, sowohl früher als auch jetzt, über die so tolle Harmonie im Team geredet. Vielleicht war es aber auch nur Duckmäusertum und Furcht vor Konsequenzen (bekannter Art). Von außen betrachtet kaum zu unterscheiden. Alle kamen mir gleichgebürstet und auf Kritiklosigkeit getrimmt vor.
    Das rächt sich, wenn ich, wie gegen Japan, Kampfschweine brauche, die bereit sind, Dreck zu fressen und Karten zu riskieren. Die USA hat solche. Die US-Girls riskierten permanent Karten…und bekamen sie auch. Das erfreuliche Ergebnis ist bekannt.
    Warum bei uns nicht (außer Babett Peter wegen Meckerns)? Weil der Einzug ins Halbfinale ja beschlossene Sache war und ein Scheitern überhaupt nicht im Erwartungshorizont auftauchte. Da muss man sich ja vorsehen, sonst ist man dann gesperrt. Mit so einer Einstellung mache ich mir weder Freunde noch bin ich erfolgreich. Überhaupt…aus einem WM-KO-Spiel nach 120 Min. ohne angemessen verdiente Kartern zu gehen, ist genauso peinlich, als hätten die Frauen das Spiel ohne Dreck am Trikot beendet. Als wäre frau gar nicht dort gewesen.
    Ganz sicher spielte nicht nur die Ablenkung und mediale Überforderung eine Rolle. Da waren einige erkennbar konditionell am Ende. Das bereits im Viertelfinale? Das letzte As, was die deutsche FF-Natio immer ausspielen konnte, war der Sturmlauf am Ende eines Spiels…ermöglicht durch überlegene körperliche Fitness. Wo war die hin? Auf den Punkt fit!!! So hieß das Ziel. Nun, selbst für Laien erkennbar verfehlt. (Die beiden Potsdamerinnen nehme ich davon aus! Die waren jederzeit erkennbar konditionsstark. Doch wen wundert das?)

    Was lernen wir Mitverfolger daraus? Was ziehen wir für Schlüsse?

    Ich stelle die Kriterien, nach denen SN Spielerinnen rekrutiert und nominiert, völlig in Frage. Spielerpersönlichkeiten, die bekannterweise meist weniger einfach zu handhaben sind im Umgang, also die berühmten Ecken und Kanten haben, MÜSSEN da rein. Sonst bleibt es auf dem Platz eine kopflose Truppe, die sich im Ernstfall nicht mehr zu helfen weiß. Da Neids grundsätzliche Einstellung dazu komplett anders ist und sie wohl nicht mit diesen eher komplizierten Persönlichkeiten umgehen kann, sollte sie Platz machen…für Jemanden, der das kann.
    Alles, was SN geschafft hat vor und bei dieser WM: Sie hat die Nationalmannschaft enthauptet.

    Gruß an alle Mitkritiker.

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  • Jan sagt:

    So Pi mal Daumen müsste eine Abfindung für Silvia Neid doch in etwa dem entsprechen, was eine 3-monatige Vorbereitung und Teilnahme an Olympia gekostet hätte – oder hab ich mich da verrechnet? 😉

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  • laasee sagt:

    I am a big admirer of Hope Powell but it is also time for her to go.
    England had their best ever WM achievement but after the success of EM the expectations are now far higher.
    Hope Powell has already said that there must be a change.
    It is realism.

    With Germany and Sylvia Neid the problem is massive.
    The morning after the Japan game she should have had a PK and announced her resignation with dignity.

    It is now not an issue about her being a good/bad coach but credibility.
    WM was the opportunity for the German team to show the world high quality and intelligent football.
    It was a disaster – only one good game out of four.
    If Neid remains then by implication the failure is because of the players.
    That would be a travesty and the players must not be made the scapegoat for the failure.
    Realism and integrity must prevail.

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  • Rainer sagt:

    Ja, Jenny. Dennerby war hier sehr heftig in der Diskussion. Und wäre Schweden in der Vorrunde ausgeschieden, hätte man sich mit Sicherheit von ihm getrennt. Aber jetzt hat er die Olympiaquali geschafft und Schweden fährt auf einer guten Spur in Richtung EURO 2013.

    Wenn Abby Wambach nicht den Ball in der 123. Minute gegen Brasilien ins Tor gerammt hätte, wäre Pia Sundhage ihren Job schon los. Sie ist um Haaresbreite der vorübergehenden Arbeitslosigkeit entgangen und morgen gegen Frankreich steht sie sicher nochmal auf der Kippe, denn für die US Soccer Federation zählt nur Gold, mindestens aber das Finale.

    Die WM in Deutschland war aber nicht nur für den Gastgeber sportlich eine Katastrophe. Schlimmer noch erwischte es Norwegen. Die in Deutschland nicht unbekannte Leni Larsen Kaurin richtete nach dem Spiel gegen Australien scharfe Kritik an Trainerin Eli Landsem. Sie wäre gerne eingewechselt worden, stattdessen entschied sich die Trainerin in dieser Alles-Oder-Nichts-Begegnung für die erst 18-Jährige Kristine Wigdahl Hegland. Auch die wegen Verletzung daheimgebliebene Lise Klaveness richtete Kritik an den norwegischen Fußballverband und forderte die Verantwortlichen auf, die Zeichen der Zeit zu erkennen und mehr in den Sport zu investieren, da die internationale Konkurrenz stärker geworden sei. Aber Eli Landsem bleibt. Auch sie (wie Frau Neid) sagte übrigens, dass sie, was das Australien-Spiel angeht, im Nachhinein nichts anders machen würde.

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  • susifan sagt:

    Ganz sachlich betrachtet muss man schon fragen dürfen wie SN sagen kann, „der Druck war zu hoch“, sie aber selbst nebst DFB mit dem ganzen, monatelangen Vorbereitungszirkus doch auch ein gehöriges Stück dazu beigetragen hat. Ist das kein Druck? Fakt ist ausserdem, dass viele der BuLi-Vereine absolut nicht davon begeistert waren, aus einer ganzen Reihe von Gründen. Aus Sicht der Trainerin hatte man aber doch wirklich seitens des DFB alles getan um ihr die Möglichkeit zu geben die Mannschaft (Zitat Neid) „akribisch“ vorzubereiten. Die Kette von eigenem Anspruch (Ziel ist die Titelverteidigung, ebefalls Zitat SN), Ausführung (3 von 4 Spielen schwach, frühes Ausscheiden), sowie unübersehbare Mängel im pädagogischen Umgang mit den Spielerinnen (siehe öffentliche Schuldzuweisungen nach den Spielen…)im Paket sind sachlich betrachtet doch wohl genung Gründe um ganz legitim den Rücktritt der verantwortlichen Cheftrainerin zu verlangen. Das wäre in jeder anderen Liga oder sonstigem Wettbewerb im Fussball oder anderen Sportarten wohl auch in Ordnung. Ich bleibe dabei: Zeit Verantwortung zu übernehmen, Frau Neid und auch Zeit für einen kompletten Neuanfang bis zur EM, denn das ist das einzig positive, dass sich diese Chance hier nun ergibt. Hoffentlich wird sie auch genutzt!!!

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  • Winter sagt:

    … traurig auch für Spielerinnen, die für Olympia 2012 noch mal richtig Gas geben wollten und trotz sehr guter Leistung keinerlei Berücksichtigung fanden – siehe Viola Odebrecht, von der Bundestrainerin wirklich um ihre Chance beraubt!

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  • Jarmusch sagt:

    @Winter

    Ach, die Odebrecht …
    Von Odebrecht habe ich so viele Spiele gesehen, da ist die überhaupt nicht vorgekommen. Insgesamt ist das eine solide Arbeiterin ohne herausragende Qualitäten, nicht mehr und nicht weniger …aber Nationalmannschaft?!?
    Da könnte man ja dann auch eine Meike Weber oder Stephanie Mpalaskas berufen. Alles wichtige Spielerinnen für den jeweiligen Verein, aber doch nicht für die Natio.

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  • henry sagt:

    @Doc
    brillianter Beitrag!
    @Winter
    sehe ich genau so, Viola hat eine brilliante Saison gespielt, z.B. Behringer eher durchwachsen (sinngemäß > die Worte von SN!)
    das Ende kennen wir alle
    Frau Neid, Danke für die WM 2007 & EM 2009,
    Und Tschüß!

    (0)
  • laasee sagt:

    @Markus

    Rainer wrote :

    „Aber wenn es stimmt, dass der Vertrag mit 700.000 € jährlich dotiert ist (stimmt das wirklich?????), dann kann man das mit dem Leistungsdruck ja auch verstehen.“

    Is that figure correct?

    If it is, then it is very unlikely that she will resign.

    (0)
  • Rainer sagt:

    „Wir lassen uns nicht verrückt machen. Ich sehe die Silvia sicher auf ihrem Posten“ (Wolfgang Niersbach).

    (0)
  • fisch sagt:

    Ich habe mich im Forum „WM-Aus für Deutschland“ bereits eindeutig zur
    Verantwortung/Schuld für dieses Desaster geäußert. Nun versucht die an allem schuldlose und völlig unbeteiligte BT Neid mit der Ankündi-
    gung über einen Rücktritt nachzudenken, erneut den DFB ganz geschickt auszutricksen. Hat doch bei der ergaunerten Vertragsverlängerung bis 2016 hervorragend geklappt. Und Onkel Zwanziger ist wieder auf dem besten Wege, darauf rein zu fallen. Gibt es doch für ihn nichts besseres als Frau Neid. Ich kann @ ballander hier nur vollstens zustimmen: Neuanfang sofort und ohne Neid.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    …und schliesslich „droht“ bereits am 17. September in der Schweiz ein ganz wichtiges Länderspiel! Da kann man doch sein Team nicht so kopflos aufgeben und allein dastehen lassen, sagt sich die BT. Darauf muss ich doch eine akribische Vorbereitung tätigen, wo ich daher am überlegen bin, Antrag auf die Verlegung von 3 BL-Spieltagen bei Theo zu stellen.

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  • Kampfsemmel sagt:

    Hallo,

    mir missfällt diese oberflächliche Gefühlsduselei derjenigen, die nun versuchen Neids Tätigkeit als einmaligen Ausrutscher darzustellen, verbunden mit dem gedankenlosen Hinweis, dass jeder mal Fehler machen kann.

    Welchen Wert hat eine Trainerin, deren Mannschaft dem allgemeinen Verstädnis nach schlecht abschneidet, die dann nach der Niederlage behauptet (auch Tage danach), dass ihr keine Fehler bewusst sein ?

    Hier gibt es nur zwei Antwortmöglichkeiten:

    1. Der Einfluss ihrer Tätigkeit, also auch ihrer Fehler, ist so gering, dass sie nicht zu sehen ist. In diesem Fall ist sie übeflüssig und darf gehen.

    2. Sie ist nicht in der Lage ihre Fehler zu erkennen oder das Ausmaß ihrer Tätigkeit. Auch in diesem Fall muss sie gehen.

    Es kann nicht angehen das eine Trainerin glaubt, dass sie nicht die Verantwortung für das Fiasko tragen müsste. Sowas darf es nicht geben – denn für sowas ist eine Trainerin da …. die Verantwortung, zu schultern umd den Spielerinnen alles zu ermöglichen.

    Das sie keine Verantwortung tragen kann, dass zeigt sich erst jetzt im vollen Ausmaß.

    Dieses ist inakzeptabel, da es das ganze Konzept in unserer Welt verhauen würde, wenn jeder so agieren würde. Es gab in letzter Zeit hier viele unrühmliche Beispiele, jedoch darf sich dieses nicht weiter ausbreiten.

    Es ist unerträglich was Neid hier gerade abliefert.

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  • XQ sagt:

    Silvia Neid macht uns alle glücklich, sie tritt zurück. Leider nicht ganz, denn es bleiben genug, die das Desaster mitverantworten müssten. Der Frauenfußball hat seine Unschuld verloren, nicht zuletzt dank der Funktionäre, die versuchten, FF zu kommerzialisieren. Im Hintergrund stehen dann Staatskonzerne wie die Allianz, Commerzbank, VW ( ist nur landeseigen, ich weiß) und Telekom.

    (0)
  • Ralf sagt:

    @Kampfsemmel

    Stimme ich Dir zu und möchte ergänzen, dass es sich um FF handelt, worüber wir hier diskutieren.

    Und in der Vergangenheit wurde immer und immer wieder von fast allen Mitdiskutanten in die Debatte mit eingeführt, das man/frau sich bitte nicht mit dem Männerfußball vergleichen möchte und verglichen werden will/soll!

    Und genau aus diesem Zusammenhang heraus glaube ich nicht an eine Demission von Frau Neid, weil sonst würden ja die gängigen Mechanismen aus dem Männerbereich übernommen.

    Die ganzen Äußerungen, wie z.B. „Abstand gewinnen“, „nach einer gewissen Zeit dann mal analysieren, was da geschehen ist“ usw. etc. pp. ff. tralala heißt doch nichts anderes, als dass über die ganze Sache erstmal wieder Gras wachsen soll, bis sich die Wogen der Enttäuschung und des Ärgers geglättet haben.

    Im Klartext: „‚Business as usual!'“

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  • laasee sagt:

    England FA changed the contract with Fabio Capello just before WM 2010.
    Then after the England debacle in South Africa, Capello could not be sacked (unless his contract was paid in full).

    Five days before WM 2011 the DFB extended the contract with Frau Neid.
    Now Neid has also hit the jackpot.

    I think that Fabio and Sylvia should get married.

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  • defense2 sagt:

    drehen denn jetzt alle durch? Was ist denn in Frau Sundhage gefahren?:

    http://j.mp/rkeJjo

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  • laasee sagt:

    „Was ist denn in Frau Sundhage gefahren?“

    North Korea lightning ?

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  • Rainer sagt:

    Naja, Pia wird aus Solidarität ihrer Kollegin den Rücken stärken wollen. Die hat sicher mitgekriegt, dass der eine oder die andere kritisch mit Frau Neid umgegangen sind.
    Selber war Pia Sundhage nach dem Rücktritt des blassen Männertrainers Lars Lagerbäck zumindest in einigen Gazetten als mögliche Nachfolgerin ins Spiel gebracht worden, aber natürlich kann sie mit den US-Girls wesentlich mehr erreichen als mit den Sweden-Boys.

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  • Dr. No sagt:

    Bei aller Liebe, aber die schwache Leistung jetzt auf den „Druck“ zu schieben, ist ja regelrecht absurd, wenn man mal betrachtet, wie die riesige mediale Vermarktungsmaschine vor der WM erst diese Erwartungshaltung erzeugt hat („die ich rief, die Geister …“). Wenn nun das versprochene Sommermärchen ausbleibt, darf sich beim DFB niemand über den plötzlichen Liebesentzug der Öffentlichkeit wundern. Das Problem ist hier vor allem, _wie_ man auf eine solche gefühlte Katastrophe reagiert, und hier hat Frau Neid sehr wohl ihre Defizite aufgezeigt. Zunächst ist es wohl kaum angebracht, eine Person (Torfrau) öffentlich quasi als Schuldige hinzustellen (sollte das vielleicht von den falschen Einwechslungen im Kreativbereich ablenken, die ja mindestens genausoviel zur Niederlage beigetragen haben?). Dass dann noch dem Gegner die Siegwürdigkeit abgesprochen wird, ist freilich der Tiefpunkt – ich glaube einem Japaner wäre so etwas wohl nicht über die Lippen gekommen, selbst wenn er im Inneren so gedacht hätte. Und dass die Erwartungen so hoch waren, war ja durchaus berechtigt, schließlich hatte Deutschland in den letzten Jahren – bis auf Olympia – quasi schon ein Titelabo. Die individuelle Klasse der Spielerinnen ist ja auch zweifellos vorhanden. Aber ist es nicht gerade der Job eines Trainers, diese individuellen Fähigkeiten zu einem flüssigen Spiel zusammenzuführen? Für was sonst waren denn die vielen Lehrgänge vor der WM da? Und wer ist dann dafür verantwortlich, wenn das offensichtlich nicht gelungen ist? Insofern sind die harten Fragen, die jetzt aufgeworfen werden, durchaus berechtigt und haben nichts mit einer Suche nach dem nächstbesten Sündenbock zu tun. Im Gegensatz zu anderen glaube ich schon, dass Silvia Neid die Mannschaft noch weiterführen sollte – aber freilich nur, wenn sie zu selbstkritischer Betrachtung in der Lage ist und auch willens ihre eigenen Defizite zu beseitigen (nicht nur Spielerinnen haben welche). Dazu gehört unbedingt auch eine verbesserte Kommunikationskultur, denn was sich z.B. in der Personalie Prinz abspielte, ist ja nun wirklich nun unwürdig. Dass sowas zu Frust führt, und dieser wiederum kaum den Teamgeist befördert, liegt auf der Hand. Spielen können immer nur elf, und die, die draußen bleiben müssen, sind wohl kaum glücklich darüber, aber welche Perspektive jede einzelne Spielerin hat, hätte schon vor der WM (auf jeden Fall unter vier Augen) geklärt sein müssen.

    Nein ich glaube nicht, dass Deutschland jetzt im Fußball-Mittelmaß versinkt, aber wenn wir wieder Titel wollen und vor allem _Spielfreude_, dann ist wohl mehr gefragt als ein „War halt Pech, weiter so“. Ob nun mit oder ohne Frau Neid, wird nicht zuletzt an ihr selber liegen.

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  • XQ sagt:

    Wie muss Frau Sundhage die Bundesrepublik hassen. Aber nee, sie hat ja nicht Unrecht. Im Prinzip hat man doch beim DFB doch nur probiert, das Prinzip „gemeinsam, glücklich, Friedlich, duckmäuserisch“ von Jogi abzukupfern. Lief halt nur nicht so gut, weil Frauen halt anders ticken (UND DAS IST GUT SO). Das zu erkennen ist übrigens keine Sache des Alters, oder sollte Bernd Schröder die Ausnahme sein?! Ansonsten ist’s mit dem Mitarbeiterstab um Frau Neid genauso bestellt wie um Frau ferkel (ich will die Sauerei nicht noch größer machen). Der Fisch stinkt vom Kopf.

    (0)
  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Die Aussage von Sundhage ist doch eh nichts anderes als die versteckte Botschaft, dass Frau Neid als BT gehen sollte!
    Das die „Vision“ als Löw-Nachfolgerin nie aufgehen wird, ist ihr natürlich zu 100% klar, aber die Verpackung macht´s eben… 😀

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  • Ralf sagt:

    @SF

    So kann’s frau sich natürlich auch hindrehen! 🙂

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  • laasee sagt:

    @Ralf

    {Im Klartext: “‘Business as usual!’”}

    Yes, you are correct.
    Neid is a buffer for those officials in the DFB who have also made big mistakes.
    If she leaves then those officials are in big danger. So, Frau Neid will not be sacked.
    She will not resign because of the lucrative contract.
    Then at EURO 2013 another 20 year old player will get the blame for Germany getting knocked out.

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  • Schlafwagenfussball sagt:

    Man konnte im Spiel unserer Frauen-Nationalmannschaft seit zwei/ drei Jahren keine Handschrift erkennen, keine Spielphilosophie, kein Profil was mich auch bei Siegen unseres Teams regelmäßig verrückt gemacht hat. Eine Trainerin, die fast nur Weltklasse Fußballerinnen mit einer enormen Auswahl an Nachwuchsspielerinnen zur Verfügung hat, muss ebenso Weltklasse Konzepte und Strategien umsetzen können. Die muss man dann auch messbar Jahr für Jahr auf dem Platz erkennen können. Misst man an diesem hohen Maßstab die Leistung von Silvia Neid in den Jahren ab nach der EM 2009 bis heute, haben sie und ihr Trainerstab zu wenig bewirkt, eher sogar viel an Boden verloren. Nicht nur von daher wäre ein Neuanfang der erste richtige Schritt. Schwer nachvollziehbar ist die kritiklose Rückendeckung durch Dr. Zwanziger. Wenn er sich schon bei der WM 2007 hinstellt und sagt, dass er schon viele Entscheidungen beim DFB getroffen habe, aber die Entscheidung die Silvia Neid einzustellen seine beste gewesen sei und er über sie in der Folgezeit bis nach dem Japan-Spiel in einer unnachvollziehbaren Art Lobenshymne um Lobenshymne anstimmt, muss einen nicht wundern, dass diese Frau komplett den Blick für eine gesunde Selbstkritik verliert. Und wer nicht in der Lage ist, sich ehrlich selbst einzuschätzen, kann das als Trainer auch bei seinen Spielern nicht. Warum macht der Dr. Zwanziger das? Wenn ein durchaus kompetenter Präsident so eines Verbandes eine Angestellte so ohne Notwendigkeit völlig überzogen in den Himmel lobt, stimmt was nicht. Das würde keine verantwortungsbewusste Führungspersönlichkeit tun. Dr. Zwanziger braucht ja Silvia Neid nicht in die Pfanne zu hauen, aber so macht er sich unglaubwürdig.
    Auf der anderen Seite hat Silvia Neid wie jeder Mensch sicher Qualitäten. Jetzt auf sie total einzuprügeln wäre auch verlogen. Da muss mich auch selbst beherrschen. Sie ist ja nicht aus der Partylaune eines DFB Präsidenten an den Job gekommen sondern hat viele Jahre im Nachwuchs und als Assistentin gearbeitet. Und das in einer Zeit des entscheidenden Durchbruchs des Frauenfußballs, so dass man einfach davon ausgehen muss, das Silvia Neid den Frauenfußball in seiner Entwicklung und den Entwicklungsmöglichkeiten enorm gut kennen muss. Nur ist sie anscheinend irgendwo in den letzten Jahren stehen geblieben. Am Spiel der Mannschaft lässt sich keine schlüssige Entwicklung ablesen. Und das ist ein Riesenproblem, denn gerade der Nachwuchs, die U23, die U20, U19 brauchen eine ganz klare profilierte taktische und spielphilosophische Orientierung an der Nationalelf. Und zwar auf dem Platz erkennbar und nicht nur auf schönen Konzeptpapieren. Wer sich parallel zur Frauen-WM ein paar Spiele der U-17 WM in Mexiko angeschaut hat, konnte sehen, wie da gearbeitet wird und welches Vorbild die hatten. Das ist zum Teil einfach nur noch abgefahren gut, was diese jungen Spieler abgeliefert haben.
    Hätte Silvia Neid sich hingestellt und gesagt, ich hab im Japan Spiel Mist gebaut und in den letzten Jahren das und das und das nicht mit dem nötigen Nachdruck vorangetrieben, könnte ich mir fast vorstellen, ihr noch eine Chance zu geben, denn Menschen die aus Fehlern lernen sind meistens die, die Großes bewirken. Abschließend bleibt die Frage, wie denn ein erfolgreicher Neubeginn sichergestellt werden kann. Wenn nur Silvia Neid ausgetauscht wird, ist ein erfolgreicher Neubeginn alles andere als sicher. Es müsste eigentlich ein neues Team sein, dass eine einheitliche Vision verfolgt und das auch kann, am besten schon unter Beweis gestellt hat. Aber wenn von einem DFB, der das bisher Geleistete als den richtigen Weg ansieht, dieses neue Team zusammengestellt würde, machen wir da weiter wo wir schon sind. Bleibt als realistisches Minimalziel zu wünschen: Werdet etwas selbstkritischer beim DFB, seid nicht so selbstgefällig und Frau Neid, wenn sie bleiben, ziehen sie doch bitte mal eine klare Linie durch, machen sie mit allen U-Trainerinnen ein messbare Zielvorgabe und holen sie nur noch Spielerinnen mit moderner Spielauffassung und solche, die auch ein hart geschlagenes Zuspiel stoppen können ohne das der Ball zwei Meter abspringt und holen sie mich als Berater (so viel Bescheidenheit muss ja noch sein…;-)

    (0)
  • Gerd sagt:

    Ich hoffe Frau Sielvia Neid bleibt uns erhalten denn es gibt für
    unsere Mannschaft gibt es keine bessere Trainer in als sie.
    Und zur Birgit Prinz wen sie selbe nicht weiß wen Schluss ist
    muß man sie eben so aus der Mannschaft nehmen.

    […]

    Bitte Sielvia bleib bei uns.

    Es Grüßt ein Fan

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    @Schlafwagenfussball

    Danke für´s Augenöffnen, denn nun weiß ich endlich, weshalb Anja Mittag keine massgebliche Rolle in der Natio zu spielen in der Lage war bzw. ist!
    Sie war es einfach gewohnt, nach einem (bewährten) System zu spielen, was dort aber abhanden gekommen war. 😉

    Oh, was lese ich denn da gerade?! Anscheinend gibt´s für die wenigen Anhänger jetzt schon Freibier… 😀
    Einen Minuspkt. bekommt Gerd aber dennoch für die falsche Namensschreibweise seines Idols.

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  • XQ sagt:

    @Schlafwagenfußball.
    Die Kompetenz, die du Herrn 20er zusprichst, hat er in den Fällen amerell, Hoyzer und Dämmer/Bierhoff bewiesen. Frau Neid hat sicherlich Qualitäten, aber eines muss man ihr absprechen und das ist Flexibilität. Im Ende ist bei dieser WM ein riesengroßer Substanzverlust im Frauenfußball feststellbar. Außer phasenweise den Brasilianerinnen gelang es doch keiner Frauschaft, konstant gut zu spielen. Abstriche mache ich hier bei Japan, die haben aufgrund der Umstände in ihrem Land meine vollste Sympathie. Meiner Meinung nach war es nie so leicht, Weltmeister zu werden, wie in diesem Jahr. Aber was nützen mir Spielerinnen, die nur ein System verinnerlicht haben und nicht in der Lage sind, zu variieren. Das muss geübt werden und die Zeit dazu war. Und genau das hätten unsere Funktionäre sehen müssen. Herr 20er bringt sich mit seinen Äußerungen doch nur selbst aus der Schusslinie. Ein Sinneswandel oder gar Objektivität wirst du dort nie finden, MV und Braun haben gute Vorarbeit geleistet. Obwohl, weißt du, wie Merkel die Wahl gewinnen könnte? …

    (0)
  • XQ sagt:

    Sorry, der Dämmer sollte Sammer heißen.

    (0)
  • Jürgen Wunsch sagt:

    Ich finde diese Hetzjagd auf Silvia Neid unerträglich Deutsch. Die Mannschaft konnte sehr gut mit der medialen Aufmerksamkeit umgehen, die Erwartungshaltung des Publikums, sowie die 80 Millionen Expertenmeinungen sind das Unerträgliche. Mit welcher Arroganz muß man ausgestattet sein, zu glauben, nur weil die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft Titelverteidiger ist, daß sie jetzt auch selbstverständlich wieder Weltmeister werden muß ? Nur weil wir die „Deutschen“ sind ? Andere Nationen haben inzwischen auch gute Spielerinnen und Mannschaften und der Titel wird in einem fairen Wettbewerb auf Augenhöhe ausgetragen. Einer gewinnt und einer muß verlieren. Auch unsere Mannschaft muß das und wird daran nicht untergehen. Eher im Gegenteil. Sie wird daran wachsen, wird sich Gedanken machen, wie sie weiter an sich arbeiten wird. Silvia Neid hat sicherlich Fehler gemacht, wer macht die nicht ? Wo gehobelt wird fallen Spähne. Wer aber hat das Recht darüber zu urteilen ? Niemand. Fachleute ok. Aber nicht die zig Millionen Bundestrainer am Bildschirm oder in den Stadien. Wir sollten Vernunft ein kehren lassen. Silvia Neid ist eine excellente Trainerin mit großen Verdiensten. Es gibt keinen Grund für einen Rücktritt – auch nicht eine Birgit Prinz, die ihren Zenit schon längst überschritten hat. Mehr Sachlichkeit und Ratio in dieser ganzen Diskussion, ohne Diffamierungen, tut mehr als Not.

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  • Harald sagt:

    Sie ham ja recht, Herr Dr. Zwanziger!

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  • fribu sagt:

    Offenbar hat in den 3 Monaten Vorbereitung auch eine gründliche Gehirnwäsche stattgefunden 😮

    Ausgerechnet Inka Grings und Linda Bresonik verteidigen im „Spiegel“ die Bundestrainerin:

    http://j.mp/rjYDJx

    Wie soll man das denn nun deuten??

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  • XQ sagt:

    @Jürgen Wunsch.
    Die sogenannte Hetzjagd ist doch nur das Echo auf das Auftreten von Frau Neid. Niemand kann behaupten, dass die Mehrzahl der sich hier äußernden User der Natio einen Misserfolg gewünscht hat. Viele kritische Stimmen gab es im Vorfeld, nicht nur von uns NICHTKUNDIGEN und nicht nur von deutschen Kundigen. Die wurden doch als erstes mit Arroganz abgespeist.
    Ansonsten gibt es da diese Weisheit mit den Spielen für das Volk. Die lenken ab, deswegen sollen wir ja diskutieren.
    Letztlich nimmst du dich sicherlich selber ernst und gehst auch nicht wählen. Weil, du hast ja keine Ahnung von Politik, weil du kein Insider bist…

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  • XQ sagt:

    @fribu.
    Beim Spiegel sollte man keine Seriosität mehr erwarten. Einfach mal schauen, wem er gehört, dann klärt sich alles
    Grings will weitermachen, Bresonik sowieso. Interessant wäre es doch erst, wenn Natze auch noch mit so ’nem Gesabbel anfängt.

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  • laasee sagt:

    @fribu

    Inka has already had a 40 month exile for speaking openly.
    Is she now just being diplomatic?
    If a player criticises Frau Neid then it is goodbye to playing in the National Team.

    Personally, I wish Inka would speak out and ask for Neid to go.
    I realise that would be the end of her N11 career but the future of FF will be better without Neid.
    It is not an easy decision for anyone to make.
    But someone in FF has to say clearly and firmly that Neid must go.

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  • Winter sagt:

    @ Jürgen Wunsch

    Beschäftige Dich mal ein bisschen genauer mit der Thematik, dann bleibt nur die Erkenntnis Rücktritt!!! Der DFB und die Mannschaft haben es als selbstverständlich erklärt „zum dritten Mal Weltmeister“ zu werden, niemand sonst!
    Der Hype war auch von denen selber heraufbeschwört und inszeniert!

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  • fribu sagt:

    @XQ:

    Die Sache steht noch etwas ausführlicher auch in anderen Zeitungen, z.b. der „Westdeutschen Zeitung“:

    Bei Linda kann ich es echt verstehen, bei Inka Grings weniger. So wie Inka auf die Bank gesetzt wurde, sollte sie eigentlich genug Rückgrat haben, um nur bei einer ANDEREN Trainerin weiter in der Nationalmannschaft zu spielen. Dann, und nur dann hätte sie die Chance, die Aufgabe zu übernehmen, die ihr nun zustände: Führungsspielerin mit Stammplatz und Kapitänsbinde!!

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  • XQ sagt:

    @fribu.
    Dann sieh es positiv, dass die Mädels wissen, was sie da gespielt, oder besser nicht gespielt haben. Nur geben sie sich selbst die Schuld und nicht einer Nachwuchsspielerin oder denen, die namentlich von UNSERER BT kritisiert ( oder durch den Dreck gezogen) wurden.
    Ich glaube trotzdem nicht, dass das ehrlich gemeint ist, zumal beide schon geläutert worden sind, ich halte diese Aussagen eher für Geschäftstüchtigkeit.

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  • laasee sagt:

    @fribu

    Linda seems to be clear in her support of Frau Neid as coach.
    Inka seems to be more vague and talks more like a politician does.

    Have I misunderstood the quotes in the article?

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  • sodalith7 sagt:

    Ich denke eine positive Erkenntnis dieser WM ist, dass die Leistungsdichte im Frauenfußball enger geworden ist. Auch das hat Herr Zwanziger als Argument angebracht. Was ich mich an dieser Stelle frage ist, was haben die anderen Nationen denn gemacht?
    Was mir dabei auffällt ist, dass es anderen Spielerinnen möglich gemacht wird, auch mal in einer anderen Liga zu spielen und nenne hier einfach mal die WPS als Beispiel.
    Vor der ersten Saison der WPS ging es doch auch darum, dass die Spielerinnen sich, den Frauenfußball allgemein und natürlich die WPS in den Medien darstellen, um Zuschauer in die Stadien zu locken. Das wäre doch eine tolle Plattform gewesen, um das zu üben.
    Bei uns gibt es aber diese interne Regelung, dass dt. Spielerinnen vor großen Turnieren in der dt. BuLi spielen sollen und in der Zeit dazwischen stehen Quali-Spiele an …

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  • pinkpanther sagt:

    Also mich wundert das jetzt bei Linda und Inka nicht, wollen beide doch offenbar weiter in der NM spielen. Und in dem Maße wie die BT von Oben Rückendeckung bekommt und deshalb wohl weitermacht, heißt die Devise ANPASSEN und brav sein (wenn frau weiter in der NM spielen will)!
    Bleibt Frau Neid, sind die die sie kritisieren draußen. Da würde ich einiges für Wetten!

    (0)
  • nike75 sagt:

    Ich denke am ehesten könnte man da „Internas“ von Ariane Hingst erwarten. Sie war schon während der WM auf 180 wegen der Medien im Bezug auf Birgit (btw, ich hätte unglaublich gern sie in der PK von Birgit erlebt).

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  • laasee sagt:

    @pinkpanther

    I think you are correct. The players do not want to be seen as being disloyal.

    Tomorrow night will be interesting when the semi-final happens without Germany.
    When Japan and Sweden stand for the Anthems, that is the moment when reality hits hard.
    Maybe that is when the real bitterness and anger will begin.

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  • fribu sagt:

    @laasee:

    I think you understood it right. Inka is more „diplomatic“. Maybe she doesn’t want to be the „king’s murderer“, as we say in german ;-). But – what does she have to loose? We don’t know: Inka 2011 is not more Inka 2006…

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  • Schlafwagenfussball sagt:

    @Schenschtschina Futbolista
    Anja Mittag habe ich zu selten gesehen; ich weiß nicht ob sie einen Unterschied ausgemacht hätte, wenn sie nominiert worden wäre. Das Wort System vermeide ich ganz gerne, da es mir eine zu negative Konnotation hat: klingt eben auch eine gehörige Spur nach Statik. Aber das ist wohl eine Macke von mir. Ich glaube eher, das Spielstrategie passt. Wie auch immer, was haben wir denn für ein System gespielt? Also gegen Japan denke ich mal auf dem Papier ein 4-2-3-1. Realiter weiß ich dann echt nicht was es war. Unsere sechser waren eher offensive Mittelfeldspieler und da Mbabi war neben Grinks real vielmehr zweite Spitze also vielleicht eher ein 4-4-2? Für mich wars ein 4-2-3-1. Was spielt denn Potsdam mit Mittag überwiegend?

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  • Sven sagt:

    Das mit der Leistungsdichte halte ich für ein Gerücht. Viel mehr ist es so, dass immer mehr Trainer/Mannschaften erkannt haben, dass Gegner es schwer haben, Tore zu schießen, wenn man sich hintenreinstellt. Solange ich mich erinnern kann, schaffen es unterklassige Mannschaften, erstklassigen Gegnern im DFB-Pokal mit genau dieser Taktik schwere Spiele zu bereiten.

    Beispiele: Schweden – USA, England – Japan, Japan – Deutschland.

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  • waiiy sagt:

    Wenn Silvia Neid bleibt, wird sie zur Lachnummer der Nation. Sie wird durch die Medien nicht mehr ernst genommen werden. Und auch in den Stadien werden die Zuschauer ihrem Unmut Luft machen. Darüber sollte sich alle im Trainerstab und im DFB-Präsidium klar werden.

    @Jürgen Wunsch: Wer sollte eigentlich noch den Anspruch auf den Gewinn des Weltmeistertitels stellen, wenn nicht der amtierende Weltmeister? Ziele und Ehrgeiz gehören zum Sport. Und die Frauen sollen froh sein, dass sie solche Beachtung bekommen haben, dass sich überhaupt Druck aufbauen konnte. Wären sie körperlich und taktisch zu einem vernünftigen Spiel fähig gewesen, dann wären sie auch erfolgreicher gewesen. Aber für diese beiden Sachen ist nun einmal die Trainerin verantwortlich und sie hatte dafür auch mehr Zeit als jeder andere Trainer (Nordkorea ausgenommen, wo ja die Dopingstrategie irgendwie nicht hingehauen hat). Also hat die Trainerin schlechte Arbeit geleistet und da sie das Leistpungsprinzip als höchstes Gut erhoben hat, muss sie sich daran messen lassen.

    btw: Der Satz „3. Plätze sind was für Männer!“ kommt ja wohl auch nicht von den Fans und den Medien, die Deiner Meinung nach ja den übermenschlichen Druck aufgebaut haben. Aber mit Platz 8 hat man den Satz ja auch irgendwie bewiesen…

    waiiy

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  • FFFan2 sagt:

    Man sollte definitiv einen Neustart wagen. Die Erfolge bei den großen Turnieren waren doch das Einzige was für Neid sprach. Das ist nun vorbei.
    Die NM konnte nach Olympia weder die USA, Brasilien, Schweden oder Japan besiegen(Top 5 laut FIFA-Rangliste). Kein Sieg aus 7! Spielen(falls ich ein Spiel vergessen habe, bitte korrigieren). Das ist eine unterirdische Bilanz, die der DFB nicht ignorieren sollte.
    Zum ersten Mal verpassen die Fußball-Frauen ein großes Turnier. Das wirft den FF weit zurück.
    Also entweder kommt man zu dem Schluß, dass die Mannschaft für große Gegner zu schlecht ist oder es muss einen anderen Grund haben.
    Außerdem hat man schon gegen die WM-Teilnehmer Nordkorea(Elfmeter) und Norwegen (nach der 80. Minute) gesehen, wie schwer sich die Mannschaft damit tat, das erste Tor zu erzielen. Das Nordkorea-Spiel wurde ignoriert und nach dem Norwegen-Spiel konnte man eigentlich nicht mehr darauf reagieren.
    Warum man den Algarve-Cup nicht gespielt hat, bleibt wohl Sylvias Geheimnis. Dort hätte man gegen sehr gute Gegner ohne Druck spielen können. Einen Monat Algarve Cup+Trainingslager, danach BuLi-Saison zu Ende spielen, und dann WM-Vorbereitung. Wäre mMn die deutlich bessere Vorbereitung gewesen.
    Die USA haben etwa 10 Testländerspiele gegen WM-Teilnehmer im Jahr 2011 absolviert. Deutschland gerade mal 2. Wie soll man da sein eigenes Leistungsniveau abschätzen?
    Natürlich kann man sagen: Trifft Kulig den Kopfball in der 3. Minute und das Kreuzband bleibt heil, sieht alles anders aus. Aber Probleme gibt’s schon länger und zwar nicht zu knapp.

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  • MatzeM sagt:

    @Sven

    Einspruch! Ich war in Wolfsburg im Stadion bei Schweden – USA und hatte mir leider die falsche Tribüne ausgesucht. In der 1.HZ passierte in der Nähe des schwedischen Tors erst häufiger was, als die Schwedinnen schon 2:0 führten. Da ist es wohl legitim, auf Konter zu spielen, oder?

    Matze

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Jürgen Wunsch,
    die „Hetzjagd“ die Du beschreibst, ist doch nur der Versuch, der Bundestrainerin den Spiegel vorzuhalten!!!
    Wenn sie selber von sich behauptet, keine Fehler gemacht zu haben (die sogar Du selber erkannt hast), dann hat dies etwas von eingebildeter Göttlichkeit, denn nur die Götter machen keine Fehler!!!
    Und wer sich selber auf den Olymp setzt, obwohl er gerade im VF ausgeschieden ist, der verdient nicht einmal meinen Respekt!!!

    Die Japanerinnen wurden schon angesprochen, die aus ihrer Niederlage gelernt haben, und in der Lage waren, ihr System dem jeweiligen Gegner anzupassen!!!

    Auch die USA muß hier erwähnt werden!!!
    Im ersten Spiel gegen Nordkorea, sah vor allem die linke Abwehrseite mit LePelbet (wahrscheinlich falsch geschrieben) ziemlich schlecht aus!!!
    Nach der Pause stellte Pia Sundhage ihr noch eine Zweite zur Seite, und das Loch war gestopft!!!
    Auch Buehler machte keinen guten Eindruck!!!
    Da Pia aber (nach eigener Aussage) keine besseren Spielerinnen hat, stellte sie ihre IV um, sodaß zwischen LePelbet und Buehler noch die erfahrene Rampone stand!!!

    So etwas nenne ich richtig Einfluß nehmen!!!

    Und im FF gibt es keine zig-Millionen Bundestrainer, denn dafür kennen sich zu wenige damit wirklich aus!!!
    Das jetzt die ganzen Presseleute/Fernsehleute so tun mußten, daß ausgerechnet sie zu den (vielleicht) wenigen hundert FF-Kennern gehören, steht natürlich für den Mangel der bisherigen Berichterstattung!!!

    Markus hat hier nach den Matches immer Noten für die Spielerinnen vergeben!!!
    Wo war eigentlich die Note für die Bundestrainerin???

    Wer hat jetzt das Recht darüber zu urteilen???
    Niemand, sagst Du!!!

    Für diese WM wurde ein noch nie gekannter Aufwand betrieben, und den Vereinen schier unglaubliches abverlangt!!!
    Der BuLi wurde eine Turbo-Saison zugemutet, wohlwissend, daß die meisten Akteurinnen keine Profis sind, sondern noch Schule (Abitur), Ausbildung, Studium oder Beruf unter einen Hut zu bringen haben!!!
    Ein Großteil der Spiele wurde in den Winter verlegt, wohlwissend, daß nicht eine einzige Mannschaft über eine Rasenheizung verfügt!!!
    Viele Spiele mußten daher nachgeholt werden, unter der Woche, zu unmöglichen Anstoßzeiten, wohlwissend, daß damit den Vereinen sehr viele Eintrittsgelder verloren gingen!!!
    Und als Dank dafür, wurden die Vereine dann noch gedemütigt, als der BuLi-Cup, ihrer Zugpferde beraubt, ausgetragen wurde!!!

    Und wofür das alles???
    Für das Sommermärchen im Miniformat???
    Für das zeitige Ausscheiden???

    Ich denke schon, daß hier jeder das Recht hat, die schwache Ausbeute zu kritisieren!!!

    Und man sollte mal hinterfragen, ob die „anderen Nationen“ wirklich aufgeholt haben, oder ob nicht die Top-Teams vielleicht an Leistung eingebüßt haben???
    Ich stimme dem zu, der meinte, daß es wohl noch nie so leicht war WM zu werden!!!

    Und selbst wenn die „Kleinen“ aufgeholt haben, müßten sich da die Top-Teams nicht eingestehen, daß sie entweder stagniert haben, oder sich rückwärts entwickelt haben???
    Wenn ich früher einen Vorsprung hatte, und jetzt auf Augenhöhe (zB mit Japan) bin, muß ich doch seit der letzten WM ordentlich getrödelt haben, oder???

    (0)
  • laasee sagt:

    @fribu

    Thank you. Maybe there is not only one ‚king to murder‘.
    All Football Federations have political power groups.
    Dr Zwanzigger is in a very difficult position because of the new contract for Frau Neid.
    WM ends on Sunday. Everything will be ‚love and peace‘ until then.
    Maybe from Monday onwards, ‚love and peace‘ will be replaced by power politics and internal fighting.
    The outcome might be two ‚kings‘ being overthrown.

    (0)
  • Mika sagt:

    @Sven und Detlef:

    Für mich ist das Feld klar zusammen gerückt. Teams wie Japan, Frankreich, Australien etc. stehen doch nicht nur hinten in der Defensive, sondern erzielen auch richtig schöne Tore. Und gewinnen nebenbei gegen top-Mannschaften. (Und zuletzt zählt ja immer noch das Ergebnis.)

    Außerdem ist meiner zugegeben subjektiven Meinung nach das Spiel insgesamt viel schneller, die Pässe präziser, die Schüsse gefährlicher… als in 2009/2007.

    (0)
  • Schlafwagenfussball sagt:

    @sven
    stimmt, dass gegen tief stehende Gegner sehr schwer zu spielen ist; aber Spitzenmannschaften haben diese Situation nicht nur im DFB Pokal gegen unterklassige Mannschaften sondern dauernd. Die stehen im Alltag fast immer dieser taktischen Ausrichtung des Gegners gegenüber (lediglich an Feiertagen wie CL nach der Vorrunde gegen ebenbürtige Teams nicht)
    Und im Frauenfußball ist Deutschland so ein Team, dass mit dieser Ausgangslage bei der WM in den allermeisten Spielen rechnen musste.
    Darauf konnte man sich allerdings lange vorher einstellen.

    Die Leistungsdichte hat aber wirklich zugenommen, das ist so. Es hätte durchaus in der Vorrunde heftigere Überraschungen geben können, als das Norwegen ausgeschieden ist- das war früher nie der Fall. Da wurden die „Exoten“ abgeschossen. Bei dieser WM haben wir keine solchen Spielergebnisse mehr. Und das ist eine richtig erfreuliche Entwicklung.

    (0)
  • Mika sagt:

    @Iaasee:

    I seriously doubt that Zwanziger will face any repercussions. His position seems very safe. And in the end, problems with the women’s team are at most a little distraction for him. Unfortunately, political decisions at the DFB still depend almost entirely on what goes on in men’s football. And I don’t see that changing very soon.

    (0)
  • Detlef sagt:

    @Mika & Schlafwagenfußball,
    damit ist aber nur der IST-Zustand beschrieben!!!

    Was ist jetzt aber mit den Titel-Favoriten wie USA, Brasilien, Deutschland, Norwegen, Schweden seit der letzten WM passiert???

    Norwegen ist da schon länger in der Krise, und bestätigt mit dem AUS in der Vorrunde diesen Abwärtstrend!!!

    Eine FF-Topadresse war früher auch China, die sich gar nicht erst qualifizieren konnten!!!

    Brasilien ist im VF ausgeschieden (zugegeben knapp und spielerisch besser als Deutschland)

    Deutschland ist in oben genannter Manier im VF ausgeschieden!!!

    Bleiben noch USA und Schweden übrig!!!

    Erstgenannte haben nach meiner Auffassung die schlechteste Mannschaft seit ewigen Zeiten am Start, und hatten wohl noch nie so eine holprige Qualifikation!!!

    Schweden saß auch schon mal tief im Krisenloch, und scheint sich nun gefangen zu haben!!!

    Was haben die avisierten Länder falsch gemacht, daß sie ihren großen Vorsprung verloren haben???

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  • Mika sagt:

    Also, für mich liegt es nicht daran, dass die früheren Großen etwas falsch machen, sondern eher dass die Kleinen vieles richtig machen und sich mehr verbessert haben als die Großen.

    Die USA, Brasilien und (ja, sogar) Deutschland finde ich auch nicht unbedingt schlechter als in den vergangenen Jahren. Zumindest nicht die Spielerinnen. Dass die BuLi noch immer eine der besten Ligen der Welt ist (wohl die zweitbeste nach der WPS), ist daran zu erkennen, dass viele Internationale in ihr spielen wollen — und an den Championsleague Ergebnissen. An der Liga und an den verfügbaren Spielerinnen kann es also nicht liegen. (Eventuell aber an der Wahl der Spielerinnen?)

    Deutschlands versagen in dieser WM (um wieder auf das Thema zurückzukommen) liegt für mich auch an den vielen unter anderem von SN getroffenen und oben ausgeführten Fehlentscheidungen.

    Aber so geht es nun mal im Sport. Mal rauf, mal runter. Immer oben zu sein wäre auch langweilig. 😉

    (0)
  • laasee sagt:

    @Detlef

    China – lack of investment and development at all levels
    Norway – pioneers of FF based on fitness and organisation. Very poor league.
    Brazil – lack of investment and very weak support from Federation.
    Germany – lack of direction, lack of professional BuLi, over reliance on strength and power.

    Brazil and Germany have something else in common – over dependance on great players.

    Marta – without her Brazil are close to the level of Mexico.
    Birgit – WM 2007 was won by her. The defence and goalkeeper got the applause but she was the key player of the tournament. Germany won the QF, SF and Final with counter attacking football and she was superb – danke Birgit.
    Inka – EURO 2009 win and the style was all about her. The year before at the Olympics was dire and dreadful football. Bronze medal achievement obscured the bad football. EURO 2009 Final was the best ever attacking performance of any German Team – danke Inka.

    The difference between Marta and the two German girls is simple. Birgit and Inka deliver at the most important games – Marta does not.

    WM 2011 should have been the special tournament for Germanys two greatest players of all time.
    Sadly, Frau Neid had different plans.

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  • Schlafwagenfussball sagt:

    @detlef
    also ich kenne den deutschen und den US Fußball, da kann ich mir eine Meinung erlauben. Zum Post:
    Brasilien hätte genauso gut weiterkommen können. Im Elfmeterschießen hatte die USA wie man dort sagen würde Momentum. Die haben in der 120. Minute den Ausgleich geschafft. Brasilien hätte aber auch locker gewinnen können. Wenn man die Qualität der Trainer in Relation zur Mannschaft setzt, hatte Brasilien die bessere Mannschaft, die USA hat aus sich alles rausgeholt und die bessere Trainerin und eben noch gerade rechtzeitig: „Momentum“ .
    Grundsätzlich ist was die Qualität einer Nationalelf angeht immer die nationale Liga entscheidend. Ausnahme: In den USA kommt dazu, dass das College Programm den Frauen Fußball enorm unterstützt. Die spielen an den Colleges/ Universitys auf sehr gutem Niveau. Die neue Liga in den USA hat finanziell wie schon die Vorgänger enorme Probleme- die bringt da langfristig nicht viel, auch wenn namhafte Spielerinnen dort unterwegs sind (die dann so teuer sind, dass die Liga wieder Bankrott geht). Die Ligen in Nord/ Mitteleuropa (D-F-E-Skandinavien) funktionieren. In Deutschland hervorragend. Wir haben eine sehr starke Bundesliga, zwei zweite Bundesligen (Nord, Süd) etc etc.. Da ist ein echtes Fundament vorhanden. Das ist aus meiner Sicht in keinem anderen Land so solide. Deshalb ist das Abschneiden unserer Mannschaft bei der WM im eigenen Land auch so der absolute Hammer, das ist als wenn die USA bei Olympia im Viertelfinale im Basketball rausfliegt….gegen Japan: Die Stellen den Korb zu, Silvia weiß keine Mittel dagegen, lässt Michael Jordan auf der Bank- im letzten Viertel in der Schlusssekunde kurz vor der Sirene schraubt sich die 152 cm große Japanerin Juko Jahammersejetztnochalle zu einem Wurf hoch und…

    hab da den Fernseher ausgeschaltet, das war mir dann doch zu intensiv.

    Also- das ist ja jetzt echt schon spät- weiter, Norwegen.
    Norwegen keine Ahnung, wie gesagt, aber tu ich mal auf Experte. Mein Eindruck war, die haben in den ersten zwei Spielen gepennt. dann war der Druck sehr groß, weil sie gewinnen mussten und dann hatten die Aussies natürlich auch Glück.

    Holprige Qualifikation der USA: Das hatten wir auch öfter, sogar als die Männer 1990 Weltmeister wurden (da mussten wir auf Icke Hässler im letzten Qualispiel hoffen, das sagt also nicht wirklich so viel über das Potential/ Abschneiden bei einer WM aus; die Qualifikation ist eben oft auch mindestens so schwer, wie die Vorrunde einer WM)

    China war nie eine Top Adresse, Schweden war immer gut. Die sind verdammt stark, weil da immer Trainer sind, die aus dem Vorhandenen das Maximale rausholen.
    Ich bin sehr gespannt.

    Wenn die Franzosen morgen taktisch geschickt spielen, kommt die USA nicht weiter. Frankreich ist taktisch besser, aber nicht mental- das wird sehr spannend (hoffentlich pfeift eine gute Schiedsrichterin, sonst wird es ätzend)
    Schweden wird die Japaner schlagen. Mein Tipp ist F-S im Endspiel.

    Zum Thema zurück: Die WM zeigt, dass es mehr konkurrenzfähige Nationalteams gibt. Letztlich wird sich das aber erst bei den nächsten Turnieren sicher sagen lassen.

    und wir sind bei Olympia in London nicht dabei…sch…ade.

    (0)
  • Bobbele sagt:

    Wir können hier noch so diskutieren, aber die letzten „News“-Meldungen zu diesem Thema (wie z. B. die heutige auf Bild-Online unter der Überschrift: „Rücktritt? Zwanziger: Neid bleibt!“) zeigen eigentlich eindeutig, dass sich hier nichts, aber auch gar nichts ändern wird. Zwanziger steht unumwunden zu seiner Silvia und hat bislang nicht ein einziges Mal auch nur den Hauch einer Kritik am Abschneiden unserer Mädels bei der Heim-WM geäußert – die wohlbemerkt als Titelverteidiger und Top-Favorit antraten (erklärtes Minimalziel = Finalteilnahme) und nun vor einem Scherbenhaufen stehen – inklusive verpasster Olympia-Quali. Da klaffen Anspruch und Realität völlig auseinander.

    Aber offenbar ist beim DFB alles „Friede, Freude, Eierkuchen“:
    – Birgit pfeifft ihren (zu Recht) kritisierenden Vater zurück – Warum eigentlich? Um sich ihre Zukunft beim DFB nicht zu verbauen, oder was?
    – Neid wird von Seiten des DFBs (v.a. Niersbach, 20er) nicht mal der Gedanke an Rücktritt zugestanden. Wobei mehr als ein „Gedanke“ ist es aber auch nicht – es ist offensichtlich, dass sie das Thema nur zur Sprache bringt, weil sie von Extern angegriffen wird und nicht, weil sie wirklich einsieht auch nur irgendeinen kleinen Fehler gemacht zu haben
    – Spielerinnen wie Bresonik und Grings (!) stärken Neid nun auch demonstrativ den Rücken.

    Mir würde es mittlerweile schon reichen, wenn sich die Beteiligten wenigstens der Kritik stellen würden, anstatt sie im Kern zu ignorieren und offensichtliche Fehler totzuschweigen. Wie will man aus seinen Fehlern lernen, wenn man sie ignoriert? Man kann doch nach so einem „Desaster“ nicht einfach die Scheuklappen aufsetzen und den Kurs beibehalten.

    Nein, liebe FF-Freunde, da bewegt sich gar nix. Spätestens nach den nächsten Kantersiegen in der EM-Quali (denn mal ehrlich, wir haben nicht grad ne Todesgruppe erwischt…) ist das Thema wieder vom Tisch. Bis zur EM 2013…

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  • spocky sagt:

    Brief an Silvia Neid:

    Liebe Silv, auch ich bin als Fan natürlich noch sehr traurig und auch sehr enttäuscht über das Ausscheiden im Viertelfinale und ja Du hast als Trainierin auch bei diesem Spiel taktische Fehler gemacht und ich bin nicht immer einverstanden mit Deinen Entscheidungen …
    Aber deswegen an Deiner Kompetenz als Trainierin zu zweifeln = das ist nicht richtig …
    Ich hoffe sehr, dass Du Dich nicht von den ganzen Diskussionen anstecken lässt … 🙂 Die Kritik, die jetzt nur auf Deine Person niederprasselt, die sollte nach meiner Meinung besser verteilt werden …(z.B. Management) Klar für den sportlich Erfolg (Mißerfolg) ist immer als erstes der Trainer / Trainierin zuständig … Aber das wäre wirklich viel zu einfach, Dir die ganze Schuld zu geben … Vielleicht müssen wir einfach akzeptieren, dass wir halt zur Zeit nur eine mittelmäßige Nationalmannschaft haben und dass Deutschland halt nicht immer Erster werden kann …
    Also liebe Silv, ich hoffe, dass Du als Nationaltrainerin weitermachst und Deinen Kampfgeist hervorbringst …
    Lg aus Essen

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  • Mini sagt:

    wenn Frau Neid sich wenigstens mal die Fehler eingestehen würde..macht sie aber nicht und das find ich arm.

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  • ballander sagt:

    was ich am meisten vermisse ist ein offener und ehrlicher umgang mit fehlern. es muss möglich sein, fehler einzugestehen und auch kritik zu üben, ohne angst vor nachteilen zu haben. dass sich keine spielerin kritisch zur trainerfrage äußert, hat mach meinem eindruck viel damit zu tun, dass über die jahre silvia neid zur unantastbaren omnipotenz hochgejubelt wurde. sie konnte schalten und walten wie sie wollte, leute daheimlassen und aus dem team schmeißen in völliger missachtung des leistungsprinzips. leute, die einen kritischen geist und eine starke persönlichkeit haben, kriegen bei ihr keinen fuss auf den rasen.

    man braucht sich nur die interviews anderer spielerinnen von anderen natios anschauen, dann spürt man (abgesehen von nordkorea 😉 einen viel offeneren umgang mit den medien und authentischere aussagen. man hat das gefühl, da reden eigenständige persönlichkeiten. wenn ich mir unsere pks so anschaue, dann kriege ich richtig atembeklemmungen, weil ich spüre, wie das alles als dfb-pr durchorganisiert ist. ausgewählt wird, wer wann was sagen darf. diese atmosphäre gibt spielerinnen kein selbstvertrauen, weder auf dem platz noch daneben. und das war nach meiner meinung der grund für die schlechten leistungen.

    ich wünsche mir einen trainer, eine trainerin, die die spielerinnen nicht von oben herab und selbstgefällig nominiert und nicht nominiert und fallen lässt, wenn etwas nicht läuft, sondern sich als teil der mannschaft begreift, zu ihnen steht und ihnen selbstvertrauen gibt! die äußerungen von neid (ball selbst ins tor tragen, popp…) sind erschreckende menschliche abgründe und disqualifizieren sie! so eine frau hat in der coaching zone nichts zu suchen.

    mir tun die mädels leid. sie hätten viel, viel mehr als team auf dem platz leisten können. wenn man sie als solches geformt hätte und sie nicht dem selbstlauf und der (menschlichen und taktischen) willkür und unfähigkeit einer frau neid überlassen hätte.

    herr zwanziger, wann lernen sie endlich, dass menschliche verbundenheit und loyalität eine kritik und eine neutrale bewertung der leistung der trainerin nicht ausschließen?! machen sie ihren job – für den fussball! für diese mädels! übernehmen sie verantwortung und hecheln sie nicht länger ihrer geliebten busenfreundin sn hinterher!

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  • nike75 sagt:

    Der größte Fehler aller Beteiligten, und damit meine ich den DFB, den Trainerstab und auch die Mannschaft, war, dass man mit dem Kopf schon vor dem ersten Spiel im Finale, ach was sage ich – Weltmeister, war. Es ging um alles andere, aber nicht mehr ums Fussballspielen.
    Das sieht man auch an den völlig konsternierten Reaktionen – „das war nicht geplant“, „was soll ich denn jetzt schon zu Hause machen“, „ich glaube das eigentlich immer noch nicht“, selbst jetzt drei Tage nach dem Spiel.

    Ich weiß, es ist eine Platitüde, aber einen Turniersieg kann man nicht planen und die Tatsache, dass die Möglichkeit einer Niederlage nie einkalkuliert, noch nicht mal simuliert wurde, trägt einen Großteil der Schuld am Ausscheiden. Man ist zu überheblich geworden.

    Und ja, mir würde es inzwischen auch reichen, wenn sich irgendwer mal hinstellen würde und die offensichtlichen Fehler zugeben würde. Das hat nichts mit Schuldzuweisungen zu tun, sondern würde zeigen, dass man erkannt hat, was schief gelaufen ist.

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  • Winter sagt:

    @ spocky

    Silvia Neid hat keinen Kampfgeist, sowie keinen Plan, keine Strategie und auch keine Taktik! Kurz, kein Konzept!!!
    Sie hat viele gute, teilweise überragende Spielerinnen, sie kann sie halt nur nicht zusammenfügen! Die „großen alten Damen“ des deutschen Frauenfussballs (Prinz, Garefrekes u.a.) wussten bis 2009 selber was zu tun ist. Auf die kann sie aber in Zukunft nicht mehr bauen und sie wird es definitiv nicht selber hinkriegen eine erfolgreiche Vision zu entwickeln und umzusetzen!
    Nochmals, Rücktritt nach der WM!!!

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  • B randy74 sagt:

    ..eine ganz gute sachliche Analyse der Situation, allerdings alles sehr politisch korrekt ausgedrückt:
    http://j.mp/qYOroR

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  • fribu sagt:

    Nun auch noch Nadine Angerer! Warum verteidigt sie Silvia Neid? Alles Frankfurter Klüngel oder was?

    http://j.mp/qqJVtF

    Ich muß bobbele so was von zustimmen, die Karawane zieht einfach weiter, es ist offenbar out sich und andere kritisch zu hinterfragen. 🙁 🙁 🙁

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  • fribu sagt:

    Nun auch noch Nadine Angerer! Warum verteidigt sie Silvia Neid? Alles Frankfurter Klüngel oder was?

    http://j.mp/qqJVtF

    Ich muß bobbele so was von zustimmen, die Karawane zieht einfach weiter, es ist offenbar, out sich und andere kritisch zu hinterfragen. 🙁 🙁 🙁

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Wie lautet das Gegenteil von „never change a winning team“?

    Diese, über einige Jahre verwobenen Teamgemeinschaft ist in Anbetracht der oftmals (zu) langen Zeit des Zusammenseins ein Verbund, in dem sich Hierarchien durch Neueinsteiger schwer unterwandern lassen, und wer einmal das Sagen hat, möchte dieses ungern wieder aufgeben, zumal das ja so schlecht nicht materiell stimuliert wird und das bisher Erreichte manchen auch genügte.

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  • ballander sagt:

    frau angerer weiss auch, dass ihr zenit überschritten ist. ein neuer trainer und eine neue trainerin ist da immer ein risiko, erst recht, wenn frau angerer noch bis zur nächsten wm die nummer eins im tor bleiben will. sie war sicher hervorragend, aber sie ist es nicht mehr. und das mache ich nicht nur an dem fehler im japanspiel fest.

    (0)
  • berggruen1 sagt:

    @fribu: Vielleicht haben die Spielerinnen ja doch eine andere Meinung als die, die viele ihnen unterstellen wollen? Es können ja nun nicht alle, die sich jetzt positiv zu Silvia Neid äußern, im DFB arbeiten wollen (was auch nur eine Unterstellung ist). Versteh mich richtig: auch ich bin der Meinung, dass Frau Neid nicht Alles richtig gemacht hat (kann Niemand) und auch, dass es für sie, die Mannschaft, den Fußball und die Fans besser wäre, wenn sie zurück träte – in Ehren wie es so schön heißt, vielleicht mit einer Quali für die EM und dem sicheren Wissen, ein Nachfolger steht fest – das wäre ein sauberer Rückzug.
    Aber man darf Eines bei den Spielerinnen nicht vergessen: bei aller Kritik, die sie vielleicht selber an Neid, ihrem Team und der Vorbereitung haben könnten, wenn die gleiche Kritik von außen herangetragen wird, dann setzt auch so etwas wie eine Verteidigungshaltung ein. Das kann man an sich selber gut austesten: Wie oft kritisiert man/ärgert sich über seine eigene Mutter? Aber wie vehement wird sie verteidigt, wenn ein „Fremder“ (das kann dann auch schon mal der eigene Partner/Partnerin sein) die gleichen Kritikpunkte anbringt? Das hat etwas mit Selbstschutz, Zusammengehörigkeit (Liebe) etc. zu tun. (Oder aber auch auf die Arbeit bezogen: Jeder hat was auszusetzen, aber in der Regel ist es so, wenn den eigenen Job oder die Firma ein Fremder kritisiert, wird verteidigt; ebenso bei der Heimat – man kann sie noch so provinziell und furchtbar finden und eigentlich konnte einem nichts Besseres passieren, als dort wegzuziehen, aber wehe, ein Fremder sagt so etwas.) Die positiven Reaktionen sind sozusagen die Reaktion auf die massiv negativen Reaktionen.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    In der derzeitigen Situation stehen die bisherigen Stammkräfte vor der Entscheidung, sich bei einem neuen Trainer(-stab) darauf einstellen zu müssen, sich einen erneuten Kampf um ihre Position mit Nachwuchskräften zu liefern! Eine neue Hackordnung im Team bedeutet für manche der gestandenen Spielerinnen Autoritäts- und Stammplatzverlust. Also kneift man um des Selbstwillens in der Hoffnung, es bleibt alles beim Alten.

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  • Winter sagt:

    @ SF und ballander

    Das trifft den Kern sehr genau!

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  • Doc sagt:

    Hmm…wie lautet eigentlich die dienstliche Mailadresse von 20er? Hätte Lust, dem Mann mal die Sichtweise derer nahe zu bringen, die die FF-Stadien bisher und wohl auch demnächst wieder alleine füllen müssen. Andere als uns wird er nicht haben. Wäre ja ein oberpeinlicher Supergau für den Neid-Festhalter, wenn die Besucherzahlen auch noch SCHRUMPFEN!

    Würde dem wirklich gerne mal ein paar Statements zukommen lassen…von der Basis. Ein Schuss Realität in die Chefetage.
    WIR sind das Frauenfußballvolk! Ohne unsere sonntäglichen Besuche ist er nur ein Verwalter von…NIX‘!

    Vielleicht kriegt er ja auch schon Mails. Da er wohl kaum alle liest, werde ich schon in der Überschrift ’ne klare Aussage machen.

    Dieses Podium hier ist das beste, das wir haben. Jedoch tummelt sich hier wohl keine ausreichende Anzahl DFB-Typen oder Spielerinnen. Insofern sind wir hier, falls wir wirklich ein wenig Einfluss nehmen wollen, leider isoliert. Schade!

    Die Frage nach 20ers Mailadresse war übrigens ernst gemeint! 🙂

    Gruß an alle!

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  • laasee sagt:

    @beggruen1

    The logic of your statement is valid.

    The issue can only be resolved within the DFB.
    There are many similarities with the issue of Fabio Capello and England MF.
    He had a change of contract before WM 2010, he had big criticim for the preparation for WM, he had big criticism for the bad tactics and bad football at WM.

    After WM, Capello only remained as coach because the financial cost of sacking him would have been massive.
    Players, fans, media etc now have very little confidence in Capello and that is not a healthy environment.

    It is a similar scenario with Frau Neid.
    Capello and Neid both have made great success in football and their success will always remain in the record books.
    However, there comes a moment when it is time to leave.
    For Capello the moment was 2010 and for Neid it is here in 2011.
    If the coach remains then that creates additional problems (confidence, belief etc) and that is the position now with England.

    (0)
  • ballander sagt:

    @doc: ja, dein beitrag von gestern sollte herrn zwanziger sofort auf den tisch! im ernst! versuche es doch mal mit folgende mail-adresse: info@dfb.de ich habe ihm unter dieser mail-adresse meinen unmut über die nichtnominierung einiger turbinen und der wenigen wm-spiele in den neuen ländern übermittelt. und nach vier tagen doch tatsächlich eine antwort erhalten, wenn auch mit keinem überraschenden inhalt und „nur“ unterzeichnet vom persönlichen referenten des herrn zwanziger 😉

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  • Kampfsemmel sagt:

    Ein Rücktritt wird heute, gerade von angesehnen Persöhnlichkeiten, völlig missverstanden.

    In einem Rücktritt, der nur dann eintreten sollte, wenn die rücktretende Person zweifelt, dass sie die beste Option zur bewältigung dieser Aufgaben ist, steckt immer die Hoffnung, dass eine Weiterentwicklung stattfinden kann.

    Das Neid zweifelt, dass wage ich aus ihren Stellungnahmen herraus zu lesen. Daraus resultiert eigendlich unausweichlich, dass sie das Amt niederlegen sollte.

    Für sie, als Trainerin, bieten sich immer noch viele Optionen, dadurch ist eine einschränkung ihres Lebenswandels vermudlich nicht nötig. Sie verliert natürlich an Prestige – und hier besteht der Knackpunkt.

    Die Eitelkeit heutiger Führungspersonen verbittet ihnen häufig diesen Schritt, sofern nicht öffentlicher Druck ausgeübt wird.

    Dieses ist aber ebenso gefährlich, da er Fehleinschätzungen produzieren kann.

    Ich persönlich denke aber, dass wir in der Nationalmannschaft einen neuen Geist benötigen weil wir seit langer Zeit etwas unstrukturiert auftreten und eine wirkliche (gemeinschaftliche) Spielkultur nicht zu sehen ist.

    Dieser Rücktritt birgt also nicht nur für die Nationalmannschaft Hoffnugn auf Besserung, sondern auch für Neid, die vielleicht in ihrer neuen Aufgabe aufgehen – und ohne vorbelastungen, brilliant arbeiten kann.

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  • laasee sagt:

    Yes Frau Neid should go but not just as a scapegoat.
    There is a far bigger problem than that.
    The whole identity of FF within the DFB needs to be examined.
    It is not only a DFB issue but also the same with all the other Federations.

    (0)
  • Ballerina sagt:

    Mein Favorit, sollte Frau Neid ihren Posten endlich zur Verfügung stellen und eine Wahl mit der alle Parteien und nicht zuletzt hoffentlich er selbst (wichtig!!!) sich anfreunden könnten, ist Ralf Peter!?

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  • nike75 sagt:

    So langsam verspielt Frau Neid jeglichen Kredit bei mir:

    http://j.mp/mSsQWk

    Erst macht sie nach dem Spiel Angerer und Popp für das Ausscheiden verantwortlich, jetzt legt sie gegen Prinz nach. Selbstkritik? Fehlanzeige.

    Ich wünschte fast, Prinz wäre etwas anders gestrickt und würde die passende Antwort geben. Wird aber nicht passieren, es sei denn, man reizt sie noch mehr.

    (0)
  • Kampfsemmel sagt:

    Amüsant, dass Neid ihre Kompetenz damit untermauern will, dass sie ja Welttrainerin gewesen wäre.

    Sie erkennt gar nicht, wie wertlos diese Titel gerade im Zusammenhang mit den letzten nominierungen von Spielerinnen betrifft – unsere Weltfußballerinnen oder nominierten sahen nämlich eben so schlecht aus.

    Das ist für alle offensichtlich, genauso ist für jeden offensichtlich, dass für diesen Titel nur Trainer in Frage kommen, die von den starken Vereinen profitieren können und dementsprechend bekannt sind.

    Die Wahl ermöglicht nur eine geringfügige Bewertung der eigendlichen Kompetenz, gerade bei einer Trainerin.

    … sie tut ja gerade so, dass sie den Wahlgewinn allein ihrer Tätigkeit zu verdanken hat, im umkehrschluss ist sie aber zu beschränkt zu erkennen, dass dann auch gelten müsste, dass sie einzig und allein auch für ein Versagen verantwortlich gemacht werden kann.

    Was für eine beschränkte Argumentation.

    (0)
  • Schnappa sagt:

    Das Totschlags- und Pseudoargument „Welttrainerin“ ist ja in den letzten Tagen permanent zu hören gewesen, insbesondere von Seiten des DFB. Dass Frau Neid jetzt selbst darauf verweist macht keinen souveränen Eindruck, erst recht in Verbindung mit unplatzierter und schlecht verpackter Einzelkritik.

    (0)
  • fribu sagt:

    @berggruen1:

    Interessanter Aspekt. Hatte ich in meinen Überlegungen bisher nicht berücksichtigt, aber Du hast Recht: dieser Abwehrmechanismus greift.

    (0)
  • ballander sagt:

    spielerberater weber in der zeit:

    http://j.mp/oYPGbZ

    dieser satz von ihm gefällt mir: „Der Frauenfußball muss im Verband endlich den Status erreichen, dass man ihn kritisieren darf. Immer nur beschützen – so behandelt man Behinderte und Kranke. Diese gönnerhafte patriarchalische Dümmlichkeit hat doch erst zur Stagnation geführt.“

    (0)
  • sodalith7 sagt:

    Die Aussage von Rottenberg gerade beim ZDF finde ich wirklich heftig. „Man braucht so eine lange Vorbereitungszeit, weil das Training in den BuLi-Vereinen zu schwach ist …“
    Wie haben wir das denn dann in den Jahren zufuhr geschafft!!!
    Bei den ganzen Äußerungen der Verantwortlichen in der Presse glaube ich mittlerweile, dass sich wirklich nichts ändern wird.

    (0)
  • Winter sagt:

    @ ballander

    Danke, sehr guter Link!!

    @sodalith7
    Rottenberg quatsch alles vom DFB und von Frankfurt nach, Labertasche!

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