WM-Aus für Deutschland

Von am 9. Juli 2011 – 23.23 Uhr 105 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft ist sensationell im Viertelfinale der Weltmeisterschaft ausgeschieden. Die DFB-Elf unterlag den Japanerinnen nach Verlängerung.

Den Treffer des Tages bei der 0:1 (0:0, 0:0)-Niederlage vor 26 067 Zuschauern in Wolfsburg erzielte die eingewechselte Karina Maruyama in der 108. Minute.

Bundestrainerin Silvia Neid nahm gegenüber dem 4:2-Sieg gegen Frankreich drei Änderungen vor: Linda Bresonik kehrte für Bianca Schmidt zurück in die Startelf genauso wie Kim Kulig für Lena Goeßling, Melanie Behringer ersetzte Fatmire Bajramaj. Japans Trainer Norio Sasaki vertraute auf dieselbe Elf, die gegen England zum Abschluss der Gruppenphase mit 0:2 den Kürzeren gezogen hatte.

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Frühe Kulig-Verletzung
Das deutsche Team begann schwungvoll, eine Behringer-Ecke nahm Kulig per Kopf, doch sie verletzte sich im Zweikampf mit ihrer zukünftigen Teamkollegin Saki Kumagai und musste mit einer Verletzung am rechten Knie früh vom Feld, es besteht Verdacht auf einen Kreuzbandriss (8.). Für sie kam Bianca Schmidt in die Partie, die auf die Bresonik-Position auf der rechten Außenbahn rutschte, Bresonik übernahm die Kulig-Position neben Simone Laudehr auf der Doppel-Sechs.

Druckvolle Anfangsviertelstunde
Die DFB-Auswahl ließ sich nicht verunsichern und machte Druck, eine Hereingabe von Kerstin Garefrekes klärte Yukari Kinga vor der einschlussbereiten Inka Grings (10.). Deutschland war am Drücker, Kumagai klärte kurze Zeit später einen Behringer-Freistoß knapp vor der Linie (12.). Célia Okoyino da Mbabi hatte die nächste Chance, nachdem Babett Peter den Ball vom linken Flügel in den Strafraum geschlagen hatte, doch sie konnte den Ball nicht unter Kontrolle bringen (14.).

Japan tastet sich vor
Japan versuchte sich nun ebenfalls erste Chancen herauszuarbeiten, Aya Sameshima probierte es mit einem Distanzschuss, doch Nadine Angerer hielt sicher (15.). Da Mbabis Schuss geriet zu unplatziert, Garefrekes konnten einen Behringer-Freistoß nicht unter Kontrolle bringen (23.). Die Japanerinnen gestalteten die Partie nun immer ausgeglichener, in deutschen Spiel riss mehr und mehr der Faden. Ein Fehler von Saskia Bartusiak ermöglichte Yuki Nagasato die beste japanische Chance, doch die Stürmerin vom 1. FFC Turbine Potsdam verzog ihren Schuss (30.).

Deutsches Spiel erlahmt
Deutschland hielt dagegen, ein Behringer-Schuss von der Strafraumgrenze ging knapp am Pfosten vorbei (31.). Auch Da Mbabi ließ Augenblicke später eine gute Chance aus, als ihr der Ball vom Fuß sprang. Deutschland verstand es nicht, Löcher in die Abwehr zu reißen und versuchte es zu oft durch die Mitte, Grings vergab in der Schlussminute die letzte Chance einer am Ende enttäuschenden deutschen Halbzeit (45.).

DFB-Elf drückt, aber trifft nicht
Sasaki wechselte zur zweiten Halbzeit überraschend Nagasato aus und brachte Karina Maruyama. Grings hatte mit einem Kopfball nach Flanke Garefrekes die erste Chance (48.). Laudehr köpfte eine Behringer-Flanke Richtung Tor, doch Kinga konnte vor der Linie klären (56.). Deutschland war nun wieder dominanter, doch der erlösende Treffer wollte nicht fallen. Behringer ließ nach Vorarbeit von Garefrekes mit einem 14-Meter-Schuss die Riesenchance zur Führung aus (77.).  Auch Japan kam zu Chancen, Miayamas Schuss von der Strafraumgrenze ging aber übers Tor (81.).

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Der Ball will nicht rein
Peter versuchte es nach Ecke mit einem 20-Meter-Schuss, doch der ging übers Tor (89.) und auch Garefrekes scheiterte in der Nachspielzeit, so dass es in die Verlängerung ging. Grings hatte in der 101. Minute die beste Chance der DFB-Elf, doch sie verzog ihren Schuss (101.)

Maruyama trifft Deutschland ins Mark
Und die mangelnde Chancenverwertung sollte sich rächen, denn ausgerechnet die für Nagasato eingewechselte Maruyama überwand Nadine Angerer in der 108. Minute aus schrägem Winkel ins lange Eck nach feinem Pass von Homare Sawa und versetzte das DFB-Team und die Zuschauer in einen Schockzustand.

Die DFB-Elf versuchte bis zum Schluss noch einmal alles, doch der Ausgleich wollte nicht gelingen. Es war die erste WM-Niederlage der DFB-Elf seit zwölf Jahren und zugleich das schlechteste Abschneiden seit der Weltmeisterschaft 1999 in den USA. Damals gab es im Viertelfinale eine 2:3-Niederlage gegen den Gastgeber.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

105 Kommentare »

  • gandalf sagt:

    endlich

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  • xXx sagt:

    Kulig mit Verdacht auf Kreuzbandriss … hat Neid gerade im ZDF gesagt.

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  • laasee sagt:

    On Tuesday it was a super night but tonight was very sad.
    Why change the team from Tuesday?
    Why? Why? Why? Why?

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  • Kay sagt:

    Super, ganz ehrlich ich freue mich riesig für die Japanerinnen.

    Das war jetzt mal der richtige Dämpfer, ich hoffe das man jetzt anfängt über die Vorgehensweise einer Frau Neid und Ihren Stab nachzudenken, aber vermutlich ist das illusorisch.

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  • susifan sagt:

    Tja, willkommen in der Realität. Tut mir zwar wirklich leid für die Mädels, denn die haben es (fast alle)zumindest versucht. Aber gespannt bin ich jetzt mal auf die erklärungen des großen DFB. Extra die Bundesligasaion verstümmelt, monatelange Vorbereitung, angeblich auf den Punkt fit etc.pp. Alle die hier vorab der Meinung waren, dass die Mannschaft zum einen in Teilen zu alt ist und vor allem hier doch definitv zu wenig Turbine vertreten ist, hatten Recht. Babette und besonders Bianca waren für mich die Highlights und die von der Presse so hochgelobten im Turnier doch ehr Fehlanzeige. Warum Neid Grings auswechselt statt Celia werd ich mein Leben nicht verstehen….
    Mal sehen ob Frau Neid nun auch mal den Weg zu uns in den Osten findet.

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  • Camulos sagt:

    Man muss an dieser Stelle folgende Spielerinnen loben:

    Schmidt, Babett und Behringer, die bis zuletzt (und in meinen Augen zeigte sich auch hier der Einfluss von Potsdam) gekämpft haben und endlich mal nach vorne gerückt sind. Um diese (gerade die ersten zwei) geht einfach kein Weg vorbei.

    Auch andere Spielerinnen haben gekämpft und auch starke Leistungen gezeigt, wie Grings, Garefrekes, Bartusiak.

    Erstaunlich war, dass der Totalausfall Laudehr, die stehend KO schon zu Beginn der 2. Halbzeit war, wird ausgewechselt. In Hinsicht auf die Torgefährlichkeit und auch das drohende Elfmeterschießen, eine Auswechslung die wohl keiner versteht.

    Unverständlich ist auch der kapitale Bock von Angerer, der in diesem Fall keinesfalls Bartusiak angelastet wird.

    Es ist, wie sich schon seit Monaten zeigt, das alte Problem gewesen:

    Absolut spielbestimmende Dominanz, welche man sich durch eine schlechtes Aufbauspiel u. schlechte Torverwertung verhaut hat.

    Aber auch Kritik ist hier angebracht:

    Eien Krahn ist für die Nationalmannschaft einfach indiskutabel. Jeder Ballverlust führt dazu, dass die offensive Kräften sich zu Tode laufen, wei auch diesmal geschehen. Das kann dauerhaft keiner kompensieren und so ist es auch geschehen.

    Celia hat heute ihre Klasse gezeigt, die ich bei ihr immer vermutet habe – nämlich keine. Ein hochgepuschter „WM-Star“ der selten Leistungen gezeigt hat, die diesem Titel auch nur im Ansatz gerecht geworden wären.

    Wir halten also fest:

    Die Verteidigung, im Gegensatz zu früher, war hier absolut nicht das Problem. Was fehlte war der Wettkampfeinsatz, die Abstimmung, das Aufbauspiel und überhaupt ein Konzept.

    Japan hat, wenn auch sehr glücklich, sich die Sache erkämpft und damit auch verdient die nächste Runde erreicht.

    Gratuliere.

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  • MatzeM sagt:

    Aus der Traum, schade. Da half alles Anrennen nicht, die Nadeshiko wollten einfach keine Fehler machen. Glückwunsch zu einer taktischen Meisterleistung an die Japanerinnen, Respekt und Bewunderung unseren Mädels für den tollen Einsatz und gute Besserung an Kim.

    Matze

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Sowas kommt auch vornehmlich dadurch zustande, dass die Konzentration auf das Wesentliche abhanden kommt; die vielen Neben(-kriegs)schauplätze im Kampf um lukrative Werbeverträge sind/waren da sicherlich nicht förderlich!
    Irgendwie lief es von Anfang an nicht richtig und das Kaschieren von Leistungen inkl. Augenwischerei hat dann sowieso schneller ein Ende als gedacht – die Realität holt eben jeden ein und auf den Boden der Tatsachen zurück.

    Jetzt hätte ich nichts dagegen, wenn die Japanerinnen den Titel holen, die Daumen dafür drücke ich ihnen definitiv! 🙂

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  • XQ sagt:

    Die beste Ersatzbank nützt nichts ( siehe Kommentar vom Frankreich-Spiel). Was ich interessant fand, war das Interview mit Frau Neid. Sie widersprach sich ja nur. Sicher war das Ausscheiden von Kim Kulig schwer zu kompensieren, aber Frau Neid erwähnte mit keinem Wort, dass sie mit Schmidt eine Spielerin brachte, die andere Stammkräfte eindeutig ausstach (kraahn, bresonik, nDabi). Wenn die Trainerin von 15 Standards sprach, die nicht zum Tor führten, erwäg t sie nicht, dass die Ausführende nicht ein Mal variiert hat.

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  • Jarmusch sagt:

    Glückwunsch an Japan! Denen drücke ich jetzt im weiteren Turnierverlauf ganz fest die Daumen.

    Deutschland hätte noch drei Stunden spielen können, und ich glaube sie hätten kein Tor gemacht. Zu viele Ausfälle (Bresonik, Laudehr, Grings, da Mbabi), schwache Standards (Behringer), fehlende Genauigkeit aufgrund technischer Mängel (fast alle).
    Einzig Bianca Schmidt hat ein richtig gutes Spiel gemacht. Mit Abstrichen (da Fehlern) konnten auch Peter, Bartusiak, Goeßling und Krahn gefallen, aber das war’s dann auch schon. Garefrekes fiel mit zunehmender Spieldauer immer mehr ab. Enttäuschend für mich, dass Popp im gesamten Turnierverlauf ihre besonderen Qualitäten überhaupt nicht einbringen konnte.

    Das war’s …ein ganz, ganz bitterer Abend.
    Hoffentlich werden jetzt Schweden, Japan oder Australien Weltmeister. Oder stopp, Schweden muss morgen gegen Australien verlieren, sonst ist unsere Olympiateilnahme auch gleich noch futsch.

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  • mrx sagt:

    Bilder vom Spiel und WM-Aus:

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  • Julee sagt:

    War ja klar, dass sich hier die ganzen Kritiker von Neid und Co zuerst melden. Wo seid ihr denn am Dienstag gegen Frankreich gewesen?

    Jetzt ist es natürlich einfach zu sagen „Haben wir doch vorher gesagt“. Ja habt ihr auch. Trotzdem frage ich, habt ihr wirklich vorher mit einem Ausscheiden im Viertelfinale gegen Japan gerechnet?

    Es nützt ja jetzt auch nichts zu sagen „hätte wäre wenn“…
    Dann könnte man auch anfangen und mit der Schiedsrichterinleistung anfangen. Dann Kims Verletzung, die frühe Auswechslung… und un dund.. bringt ja alles nicht so viel.

    Freuen wir uns doch stattdessen lieber auf EM2013.

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  • uwe sagt:

    Zitat:Warum Neid Grings auswechselt statt Celia werd ich mein Leben nicht verstehen….

    Jeder der das Spiel gesehen hat kann es nicht verstehen.

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  • stefan sagt:

    Frauen-Fußball ist wenn die weltbeste Torfrau bei nem harmlosen Schuß neben das Tor springt 🙂

    Das AUS kam vom selbst hochloben nachm letzten Spiel…

    Und Frankfurt bekommt ne Frustrierte und ne Kaputte als Neuzugang… So kanns gehen…

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  • Turbine-Fan sagt:

    Wundern wir uns? Nein!

    Wer sich unmittelbar vor einer WM so über den grünen Klee loben lässt und verbal den Eindruck vermittelt, frau brauche sich den Pokal nur abholen, MUSS ja scheitern…vor allem derart peinlich.

    Ich glaube, frau hatte sich auf wahrscheinlich alles vorbereitet. Nur nicht auf den Medienhype.
    Welch‘ absurde Dinge da passierten:
    – Da spielt Celia EIN gutes Spiel und erfährt einen Hype, als sei sie just gerade vom Olymp herab gestiegen. Die Leistung war danach schon im Spiel gegen Frankreich nicht gut. Das dortige Tor von ihr ein glücklicher Unfall. Heute war ihre Leistung desaströs.
    – Ewig wird propagiert, die Natio sei auf den Punkt fit gemacht worden und hätte Reserven. Das sah vorhin aber anders aus. Von kleinen Asiatinnen konditionell vorgeführt.
    – „Wir schlagen sie mit Flanken&Kopfbällen“. Hihi…
    – Irgendwo las oder hörte ich heute, diese Natio sei die beste, die wir bisher hatten! Solche Aussagen sind wohl ebenso der Realitätsverzerrung geschuldet, die dieser unsägliche Hype ausgelöst hat.

    Seien wir doch ehrlich, die Gesamtleistung war mittelmäßig. EIN gutes Spiel unter VIEREN. Das reicht nicht. Die meisten Spielerinnen kamen nicht an ihre möglichen Leistungen heran.
    Auffällig war: Sobald eine Spielerin mal eine prima Leistung geboten hat und daraufhin medial zum Superstar ernannt wurde, war ihre Leistung im Spiel darauf wieder käääääse.

    Mein persönliches Fazit: Ich freue mich auf die ungehypte Bundesliga ohne mediale Ablenkung. Und als Potsdam-Anhänger freue ich mich ebenso, dass nur zwei Spielerinnen an diesem Desaster beteiligt waren. Da ist die Enttäuschung, die erst mal mit in den Buli-Alltag mitgenommen wird, nicht so massiv.

    Nun bin ich gezwungen, mir eine neue Mannschaft zu suchen in diesem WM-Zirkus 😉
    Ich nehme die US-Girls. Die spielen zwar auch nicht besser als die Deutschinnen, zeigen aber unbeirrt Siegeswillen und geben nicht auf. Das macht sie sympathisch.

    Tja, jetzt hatten die Frauen ihre lang ersehnte Chance, sich mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung für ihren Sport zu erspielen. Und dann geben die so eine Vorführung ab! Eine 2. Chance wird es nicht geben.

    Mal sehen und hören, was die bekannten Verdächtigen nun in den nächsten Tagen so von sich geben. Die Ratzeburgs und Fitschens, die sich schon geistig in höheren Fußball-Sphären befanden. Jetzt die brutale Bauchlandung…boing!

    Wie kann man im eigenen Land in ein Viertelfinale gehen und sich derart siegesunwillig zeigen. Ich hatte das ganze Spiel über nicht den Eindruck, DIE WOLLEN UMS VERRECKEN WEITER KOMMEN. KEINE wirkliche gelbe Karte für die Deutschen! Nur eine für Meckern. Das sagt ja schon etwas aus.
    Aber vielleicht hatten die auch gar nicht eine mögliche Niederlage auf der Rechnung. Das wäre dann bodenlose Arroganz.

    Vielleicht wird ja Australien Weltmeister. Dann wäre das alles gar nicht so schlimm 🙂

    Ich hatte mir in M’gladbach D – F angesehen. Jetzt merke ich, was ich für ein Glück hatte, mir keine andere deutsche Begegnung ausgesucht zu haben!

    So…Gute Nacht!

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  • XQ sagt:

    @Jule.
    Lies meinen Kommentar zum Frankreich-Spiel. Einer, der realistisch zu sehen glaubt, kämeerst gar nicht in Versuchung, den Hype von Bild, ARD und ZDF mitzugehen. Und nur eins noch, Frankreich fährt mit dem unfairsten Team zur Olympiade. Das ist doch bezeichnend…

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  • fribu sagt:

    Es ist egal, ob Frau Neid etwas falsch oder sogar alles richtig gemacht hat: Wenn sie einen Funken Rückgrat hat, übernimmt sie die Verantwortung und bittet um Vertragsauflösung per sofort. Leider ließ ihr Interview nach dem Spiel nicht darauf schließen…

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  • Michele sagt:

    Was das mit den Auswechslungen heute sollte, kapier ich nicht. Da Mbabi stolpert´die ganze Zeit rum und darf durchspielen? Prinz bekommt nicht mal mehr eine Chance? Naja, über Frau Krahn braucht man ja nicht viel zusagen. Die kloppt nur die Bälle ins Aus. Glückwunsch an Japan!

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  • ronnje sagt:

    Hauptsache man hat den Vertrag mit Neid schon vorher verlängert! Außer gegen Frankreich aber wir eigentlich nur schlechte Spiele gesehen.
    Deshalb bitte ich Frau Neid schnellstmöglich zurückzutreten

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  • Jarmusch sagt:

    Vielleicht hätte man Bajramaj einwechseln können, da sie bei Olympia 2008 gegen Japan die beiden spielentscheidenden späten Tore gemacht hatte. Da wäre dann vielleicht ein psychologischer Kick entstanden. Aber hinterher ist man bekanntlich immer schlauer. Aber Popp hätte ja genauso zur Matchwinnerin werden können.

    Eins möchte ich aber unbedingt noch loswerden: Ich habe in der Vergangenheit selten ein positives Wort über Silvia Neid verloren. Doch während dieser WM kann und werde ich sie nicht kritisieren. Sie hat für mich bei der Mannschaftsaufstellung nachvollziehbar das Leistungsprinzip angewendet, sie hat für mich in allen Spielen nachvollziehbar und richtig ausgewechselt und sie wirkte in Interviews und am Spielfeldrand lockerer als sonst.
    Also, an ihr lag es am allerwenigsten, dass wir ausgeschieden sind.

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  • Mika sagt:

    Die deutsche Mannschaft hat schon hart gearbeitet. Letztendlich war es ein guter taktischer Sieg von Japan (und zum Schluss eine schwache Leistung von Angerer). Der Druck und der Stress war den deutschen Frauen aber auch klar anzusehen.

    Schön ist, dass der Frauenfußball international so sehr zusammengerückt ist. Es dürfte in Zukunft nur noch spannender werden. 🙂

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  • Jarmusch sagt:

    susifan schrieb: „Warum Neid Grings auswechselt statt Celia werd ich mein Leben nicht verstehen….“

    Im TV konnte man aber sehen, dass Grings schon weit vor ihrer Auswechslung deutlich mehr gepumpt hat als da Mbabi. Ohne Not wechselt Neid ihre beste Elfmeterschützin ganz sicher nicht aus. Und ein Elfmeterschießen war zu diesem Zeitpunkt ja gar nicht mehr so weit weg.

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  • fribu sagt:

    @Jarmusch:

    Silvia Neid hat in den ersten beiden Spielen Birgit Prinz (deren Fan ich wahrlich nicht bin) auf einer Position spielen lassen, die sie seit Jahren nicht mehr in der Nationalelf gespielt hat. Damit hat sie eine verdiente Spielerin ins Abseits laufen lassen, wie es unwürdiger nicht hätte sein können.
    Genauso repektlos ist sie mit Inka Grings umgegangen, die sie ausgerechnet in der Verlängerung unsinnigerweise ausgewechselt hat, nachdem sie sie schon in den ersten Spielen düpert hat. Inka ist damit professionell umgegangen, so wie Birgit Prinz am Ende gar nichts anderes übrig blieb.
    Diese Trainerin gehört gefeuert, subito!!

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  • Camulos sagt:

    Jarmusch:

    Eine exklusive Meinung, die wohl keinesfalls der alleinige Grund gewesen sein dürfte. Denn neben Grings (die mir diesbezüglich überhaupt nicht aufgefallen ist) hatten andere Spielerinnen größere Probleme, die auf dem Feld geblieben sind.

    Das Problem war ja auch nicht allein der Sturm. Was soll Grings schon machen, wenn sie ständig Fehlpässen hinterher laufen muss, die ballführende Gegnerin angreifen muss und sich, um ein Torerfolg in Aussicht stellen zu können, immer gegen eine Überzahl durchsetzten muss.

    Grings und Prinz können beide Tore schießen. Dass man sich in so manchem Spiel schwer tut, dass ist klar. Klar ist aber auch, dass nicht jeder Ball zu einem Tor verarbeitet werden kann.

    Und Grings ist in meinen Augen nicht negativ aufgefallen was ihre Chancenverwertung betrifft.

    Ihr Laufpensum war super. Das traf auf viele Spielerinnen zu … aber nicht auf alle.

    Turbine-Fan:

    Bianca und Peter wollten doch gewinnen … oder habe ich ihren erstklassigen Einsatz missverstanden ?

    Ich finde man hat hier schon einen Unterschied gesehn und ich führe den mal im positiven Sinne auf den Verein Potsdam zurück.

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  • stefan sagt:

    warum nimmt man bei 8 Ersatz-Feldspielerinnen zwei 6er mit, wenn man dann im Ernstfall intern verschiebt? Gerade die Mitnahme von Hingst sieht eher nach Dankeschön als nach Leistungsprinzip aus.

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  • fribu sagt:

    Noch was zu Silvia Neid:

    In vergleichbaren Situationen, die z.T. weit weniger katastrophal waren als die jetzige, mußten Männer-Bundestrainer gehen oder wurden gagangen: Vogts, Völler, Ribbeck. Schon vergessen? HIER liegt der Maßstab, der auch für SN gelten muß. Ich hoffe, daß „die Medien“, die Lira, Celia und Co. erst hochjubelten und dann kritisieren, sich jetzt auch mal des Themas „Silvia Neid“ annehmen. 🙁

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  • FanBabett sagt:

    Am Anfang vielleicht mal etwas Positives: Ich fand es überraschend gut, wie Lena Goeßling gespielt hat. Meiner Meinung nach hat sie ein prima Spiel gemacht. Auch bei Silvia Neid sehe ich kaum Fehler. Linda Bresonik war auf außen in den ersten Spielen verschenkt. Da stellt sie sie richtigerweise mal auf die 6 und wenn Linda einen rabenschwarzen Tag erwischt, kann selbst SN nichts dafür. Dass Krahn spielt, versteht eh niemand, aber das geht ja schon die ganze Zeit so. Bartusiak war ok. Laudehr schwach, aber bemüht. Nach vorne ging einfach nichts. Die Flanken von Behringer waren nicht so schlecht, aber wenn dann kein vernünftiger Kopfball kommt, geht der Ball auch nicht rein. Garefrekes leider schlecht, aber die hätte ich bei ihrer Größe auch nicht ausgewechselt. Celia ist wirklich nur rumgestolpert, ein Fehler von SN, dass sie nicht ausgewechselt wurde. Selbst Angerer mach ich keinen Vorwurf. Es sah so aus, als würde sie damit rechnen, dass der Ball geblockt wird und dann in die kurze Ecke geht. Einfach blöd gelaufen. Vom Einsatz her kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen, aber spielerisch war es einfach nicht gut genug. Für die Zukunft sollte sich SN merken, dass man einfach Babett Peter in die IV stellt statt Krahn, dann muss man nicht ständig Angst haben, sobald ein Ball in die Nähe des Strafraums kommt!

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  • uwe sagt:

    @jarmusch
    Grings war die einzige die sowas wie Pressing gespielt hat, leider bekam sie keine Unterstützung. Was nützt mir eine Spielerin die nicht Pumpt wenn sie keine Zweikämpfe gewinnt und kein Ball verarbeiten kann.

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  • Claudi sagt:

    Ja, irgendwann mußten wir auch mal wieder verlieren, aber ausgerechnet heute und bei diesem WM ist natürlich sehr bitter!
    Es bleibt nur den Mädels die nun aufhören für ihre Zukunft alles Gute zu Wünschen und Danke zu sagen für die schöne Zeit!

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  • xXx sagt:

    susifan schrieb: “Warum Neid Grings auswechselt statt Celia werd ich mein Leben nicht verstehen….”

    Weil Celia deutlich spritziger wirkte. Grings war läuferisch im ganzen Spiel den Gegenspielerinnen unterlegen. Hat fast kein Laufduell gewonnen. Sie ist zwar viel gelaufen und hat viel geackert, kam aber häufig auch den Schritt zu spät und hatte dabei viele technische Fehler bei der Ballverarbeitung.

    Sie strahlte zudem NULL Torgefahr.

    Man hatte ja ohnehin das Gefühl, dass die deutsche Mannschaft stundenlang spielen könnte ohne ein Tor zu machen. Aber eins hat man das ganze Spiel über merken können. Wenn eine deutsche Stürmerin ein Tor schien wird, dann nur Celia.

    Eine völlig richtige Entscheidung von Neid.

    Ich habe mich nur gefragt während des Spiels, warum denn Grings nicht schon zur Halbzeitpause ausgewechselt wurde.

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  • uwe sagt:

    @fribu
    Zitat:Ich hoffe, daß “die Medien”, die Lira, Celia und Co. erst hochjubelten und dann kritisieren, sich jetzt auch mal des Themas “Silvia Neid” annehmen.

    Nächste Woche fängt die 2. Fussballbundesliga an. Für die Medien ist die WM seit heute tot. Es wird noch den ein oder anderen bösen Kommentar Richtung Frauenfussball geben. Das wars dann aber schon.

    Ps: Der Slogan: „Dritte Plätze sind was für Männer“ könnte den Mädels aber noch um die Ohren fliegen.

    Ach ja, 10000 Zuschauer bei S.Dietrichs FFC Frankfurt werden wir wohl auch nicht sehen.

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  • MatzeM sagt:

    Was mich richtig geärgert hat: Es gab ja einige Freistöße von der Position, wo bei eigenem Angriff die Außenverteidigung zu stehen hat, wenn sie sich nicht mit nach vorn wagen. Dass sowohl Bianca und erst recht Babett (siehe 1:0 Frankreich) Freistöße schießen können, ist hinlänglich bekannt. Wieso zum Teufel muss sich die Behringer da vordrängeln, gerade sie wäre doch in solchen Situationen mit Aufräumarbeiten am oder im gegnerischen Strafraum deutlich sinnvoller beschäftigt gewesen. Grummel!

    Matze

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  • stefan sagt:

    finde ich gut, dass die 2.liga wieder anfängt…

    dann wird wenigstens nicht kreisliga-niveau so hochgejubelt…

    heute 2 spiele 3 tore und davon 2 TW-Fehler…

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  • fribu sagt:

    @stefan:

    Wie ich schon mal sagte, machen Sie doch bitte IRGENDWAS anderes, aber lassen Sie mich und viele andere doch hier einfach nett und oberhalb Ihres „Kreisliga-Niveaus“ über Frauenfußball plaudern. Danke! 😐

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  • laasee sagt:

    The coach should have been sacked after Olympics 2008.
    She does not understand tactics. She does not understand how to change a game.

    In the first half da Mbabi should have been dropped back into midfield and the system 4:5:1.
    da Mbabi is not a top international forward and it was obvious tonight.
    Better to have put her in midfield and stop Japan dominating that area of the game.

    Then the final change is Poppi for Inka?
    Germany needed to score a goal but that happens!
    Better to have changed Laudehr/da Mbabi for Poppi and had Poppi pushing forward from midfield.

    Against Canada – the coach got it wrong but 3 points stopped any criticism of the coach.
    Against Nigeria – the coach got it wrong but 3 points and the Birgit Prinz drama stopped any criticism of the coach.
    Against France – several changes and Inka plays the whole game and everything offensively improves 100%.

    What happens tonight? The coach gets it all wrong. Wrong team! Wrong tactics!

    Frau Neid should be sacked!!
    Also the DFB should explain the insanity of giving her a new contract just five days before WM begins!!

    The only good performance of WM 2011 was the game in Moenchengladbach.
    Four games and only one good performance shows that the coach is the big problem.

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  • Patriarch sagt:

    Hier nochmal in der zig-1000sten Wiederholung:

    3. Plätze sind nur was für Männer!

    … und Hochmut kommt vor dem Fall!

    Endlich sind sie raus. Für die Anderen tut es mir leid. Opfer einer feministischen, stumpfsinnigen, hochmütigen und gemeinen Polit-Show.

    Den Japanerinnen drücke ich die Daumen, nach all den Schicksalschlägen hat diese Nation es verdient.

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  • Julee sagt:

    @laasee
    MVT für Bundestrainerin?

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  • timmy sagt:

    Wirklich Hammer den Vertrag der Bundentrainerin für X Jahre vor der WM verlängert zu haben. Mal gucken was passiert. Sollte der Vertrag jetzt doch aufgelöst werden, oder sie tritt zurück macht man sich ganz schön lächerlich…

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  • stefan sagt:

    man könnte ja neid rauswerfen und loddar mit co basler einstellen 😀

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  • unsuwe sagt:

    Silvia Neid muss gefeuert werden.Wenn der DFB Frauenfussball ernst nimmt,wie er uns andauernd suggerieren möchte,dann gilt das auch bei ungenügender Arbeit.SN bekommt ne schöne Abfindung und ein Danke für ihre Verdienste für den Ffussball und eine neue,von Klüngelei befreite Trainerin, nimmt sich unserer Talente an.Wir sind auf den richtigen Weg,aber alte Loyalitäten haben uns die Chance auf den Titel gekostet.

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  • herfoRDer sagt:

    Frau Neid, der Medienrummel, fehlende Einstellung, zuviel Druck von außen oder einfach Überheblichkeit – letztendlich wird es von Allem ein bisschen sein. Nach der für das DFB-Team recht kurzen WM finde ich es schade, dass die Bundesliga-Saison so früh beendet werden musste, dass man sich in den Stadien der Republik noch am letzten Spieltag einen abfrieren musste und dass Turbine Potsdam eine fast unendlich lange Zeit ohne richtige Spiele bis zum CL-Finale überbrücken musste. Das war alles sicher nicht förderlich für den Frauenfußball in Deutschland. Auf dieses Viertelfinalspiel bezogen ist allerdings das Wichtigste, dass Kim Kulig hoffentlich keinen Kreuzbandriss erlitten hat und nach einer möglichst kurzen und schmerzfreien Zeit wieder gesund wird. Gute Besserung!

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  • defense2 sagt:

    @ patriarch: Hier nochmal in der zig-1000sten Wiederholung:
    3. Plätze sind nur was für Männer!
    … und Hochmut kommt vor dem Fall!

    ich glaube nicht, dass das von der Mannschaft ausging…
    Wenn diese Mannschaft irgendetwas nicht war, dann hochmütig!

    Ich war in Wolfsburg und bin sehr traurig über unser WM-Aus, aber ich denke, diese WM zeigt, dass sich weltweit im FF etwas tut und ein Ende der „übermächtigen Favoriten“ in Sicht ist.

    Bei Brasilien-USA wird ein weiterer Favorit rausfallen und ich würde ein von allen völlig unerwartetes Finale sogar begrüßen.

    Und wie häufig ist eine Mannschaft im eigenen Land auch Weltmeister geworden?

    Fehlt noch: gute Besserung an Kim!

    (@laasee: ich ziehe auch Montag zur Arbeit mein Grings-Trikot an!)

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  • laasee sagt:

    @Julee

    Yes please.
    MVT is the obvious choice – realisticall MVT is the only choice.

    Not only has Neid lost Germany the WM but she has also ruined the reputation of Birgit Prinz.
    Everyone knows that Birgit should not have played as the striker against Canada – midfield maybe, but not as striker.
    To repeat the mistake against Nigeria was stupid at a new level.
    Now the television pictures of Birgits reaction after being taken off against Nigeria will forever remain.

    Also, Inka was badly humiliated in Berlin and that is a further indictment of Frau Neids incompetence and stupidity.

    The two greatest German players of all time have been screwed over by Frau Neid at this WM – that is unforgiveable!

    So, yes please – MVT to start work on Monday morning as the new National coach.

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  • jochen-or sagt:

    Es gibt keine Veranlassung enttäuscht zu sein.
    Ich komme gerade aus Wolfsburg und habe mein 3. Spiel der Deutschen bei dieser WM gesehen.
    Danach kann ich nur feststellen, dass eine Mannschaft, die spielerisch so schwach aufgetreten ist, einfach den Titel nicht verdient hätte.

    Keine Spielgestalterin, keine schönen oder gar überraschenden Spielzüge – vorne hoch rein und hoffen, dass eine Spielerin den Ball mit dem Kopf so unglücklich trifft, dass er nicht über das Tor geht.
    Laudehr ein Totalausfall, Bresonik in dieser Rolle, die Passspiel erfordert, überfordert und zu Recht ausgewechselt. Okolino mit wenig Übersicht und teilweise ungelenk. Grings leider zu langsam.
    Gegen Ende immer stärker – Bianca Schmidt !

    Wie das Leben so spielt, die vielfach – auch von mir – auf der IV geschmähte Abwehr stand recht gut – und zwar Bartusiak auch heute wieder.

    Insoweit waren eigentlich auch die Japanerinnen, die sich immerhin recht passsicher die Bälle zuschoben, eigentlich eine Enttäuschung.
    Nach vorne ging eigentlich nichts und so spielt auch kein Weltmeister.

    So gingen schon sehr bald nach der Pause alle Zuschauer im Umfeld vom Elfmeterschießen aus. Umso überraschender dann der Treffer in der Verlängerung.

    Was lernt man hieraus:

    Die 3-monatige Vorbereitung war schlicht eine Schnapsidee, die die Mannschaft spielerisch und einige (Prinz u.a.) offensichtlich auch physisch aus dem Tritt gebracht hat.
    Daneben hat man zu unmöglichen Terminen mit z.T. schlechtesten Wetterbedingungen die Bundesligaspiele durchgejagt und Turbine jegliche ernsthafte Vorbereitung auf das CL-Finale kaputt gemacht.

    Mutmaßlich wird uns dies auch die Olympiaqualifikation kosten.

    Dazu noch das Sahnehäuptchen für FF-Freunde mit dem 5-Jahres-Vertrag für SN, die jedenfalls diese offensichtlich fehlerhaft geplant Vorbereitung durchgesetzt únd damit zu vertreten hat.

    Gratulation DFB!

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  • Micha sagt:

    Wer wollte, dass sich die Mädels ins Rampenlicht stellen, wer hat sich positiv über einen möglichen Playboyauftritt geäußert?

    Sind die Sidi-Atitüden wirklich gut für den deutschen FF?

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  • Fußballmama sagt:

    So ein Spiel wie gestern kann man halt auch mal verlieren , dass es bei der WM war ist halt doppeltes Pech !

    Der Druck auf die Mannschaft war am Ende dann wohl doch zu groß. Nicht alle Spielerinnen konnten zeigen was in Ihnen steckt !

    Wenn man gesehen hat wie Sie gegen Frankreich gespielt haben ( da war man ja schon im VF ) hier konnte man befreit aufspielen.

    Und ich würde lügen wenn ich sagen würde ich war keine der über 80 Millionen Deutschen die zu 100 % mit dem Titel gerechnet hat, wie auch die Medien , der Betreuerstab und wohl letztlich auch die Mannschaft selbst.

    Ich fühle mich hier irgendwie an die Olympischen Spiele in Kanada erinnert …..

    Und ich glaube gestern wäre es egal gewesen wenn Fr. Neid aufgestellt hätte , in diesem Tunier waren wir zu schlecht, aber auch Brasilien und die USA laufen ihren Glanzleistungen noch hinterher. Am besten haben mir bis jetzt die Schweden gefallen.

    Gute Besserung an Kim !!!!!

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  • franksquasher sagt:

    Und dafür der ganze Aufwand ? Dafür die gestauchte Bundesligasaison und das kaputte CL-Finale ? Danke Frau Neid, aber ich weiss nicht was sie in den ganzen Vorbereitungswochen ausser Werbevertragsunterzeichnungen sonst noch gemacht haben…bis auf Frankreich erschienen mir alle Gegner deutlich fitter und schneller auf dem Platz. Celia war gestern eine Katastrophe…klar hat sie im Auftaktspiel einen guten Einstand gehabt aber der Rest war nix und ich hatte das Gefühl sie spielt nur weil man ihren Namen im Fernsehen so schön betonen kann…Popp kam viel zu spät…na gut, jetzt ist die Sache durch…Glück auf Japan…

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  • Rallfb sagt:

    Bajramaj hatte in der Vorrunde ihre Chancen, die sie nicht genutzt hatte. Sie verzettelte sich zu oft in überhastete Einzelaktionen, spielte die Bälle zu selten ab, hatte sich auch selbst zu viel Druck gemacht. Sie hätte das Drama auch nicht ändern können.

    Die Popp hätte zwingend schon Mitte der zweiten Halbzeit gebracht werden müssen. Die Zeit in der Verlängerung, als einige schon den Eindruck erweckten, sie sind mit ihren Kräften fast am Ende, war für Popp einfach zu kurz. Das Spiel gestern war ein Rückfall in eine Rumpelei, über weite Strecken des Spiels habe ich fassungslos die Hände über den Kopf geschlagen, ich war geschockt über die Einfallslosigkeit des deutschen Offensivspiels. Die finalen Pässe kommen zu gefühlten 99% überhaupt nicht an. Man hatte den Eindruck, die Spielerinnen kennen die Laufwege ihrer Mitspielerinnen nicht. Das Spiel ohne Ball in der gegnerischen Hälfte, unterirdisch. Dabei können sie es viel besser, was war denn da los gestern? Da brauche ich auch nicht die Bundesligasaison im März zu beenden. Die Mannschaft hat sich präsentiert, als trainierten/spielten sie erst seit ein paar Tagen das erste Mal zusammen. 5 Wochen Vorbereitung hätten da auch locker gereicht, wären nach dieser Vorstellung sogar viel sinnvoller gewesen. Zukünftig sollte man da bei bewährten Maßnahmen bleiben. Lieber 4-5 Wochen intensivste Vorbereitung, als diese Absurdität einer monatelangen Vorbereitung, die letztendlich nichts gebracht hat.
    Siehe Abstimmung IV, Sechs und die Offensivabteilung. Umschalten fand quasi nur zufällig statt. Die Taktik der Japanerinnen ging voll auf, weil die DFB-Spielerinnen bereitwillig mitmachten. Die Torschüsse waren der Gipfel der Harmlosigkeit, die japanische Torhüterin hatte doch sehr, sehr lange so gut wie gar nichts zu tun. Was waren das für Kopfbälle, die das japanische Tor z.Tl. um Weiten verfehlten, bzw. viel zu lasch ausgeführt wurden. Zu selten wurde die japanische Torhüterin überhaupt mal ernsthaft geprüft, wie bei Behringers Distanzschuß.

    Also, das war spielerisch so ernüchternd und unbegreiflich schlecht, ich dachte, das starke Spiel gegn Frankreich hätte nun für den entscheidenden Schub gesorgt. Davon war rein gar nichts mehr zu sehen, meist planloses Gekicke. Das reicht nicht für eine WM, wo die Gegner ab dem Viertelfinale taktisch zu versiert sind. Für Japan hat es mit effektivem Spiel (es war insgesamt auch nicht überzeugend, aber das ist letztendlich auch egal) zu einem knappen 1:0 gereicht, mit diesem einem Konterangriff alle Schwächen des DFB-Teams schonungslos aufgezeigt.

    Der personelle Schritt muß jetzt folgen. Prinz hat ja schon vor der WM gesagt, das wars. Eine Müller von Wolfsburg sollte man, da sie auch ihren Zenit überschritten hat, zukünftig nicht mehr nominieren. Grings hat zwar gerackert und getan, aber letztendlich hat sie auch zu viele Fehler gemacht, natürlich hat sie auch wenig brauchbare Bälle bekommen, doch von einer Stürmerin ihrer Klasse muß man auch bei wenigen Situationen einfach mal erwarten können, daß sie sich am Strafraum behauptet, die (starken) Abwehrspielerinnen wenigstens ein-, zweimal vor richtige Probleme stellt. Ich weiß jetzt gar nicht, ob sie überhaupt mal einen vernünftiger Torschuß zeigte oder ihr es mal gelang, mit ihrer Erfahrung und Routine Mitspielerinnen in Tornähe Raum zu verschaffen. Zudem sah sie oft sehr behäbig im Antritt gegen die flinken Japanerinnen aus.

    Dasselbe gilt für Bhabi, bei ihr hatte ich oft den Eindruck, sie reagiert auf Bälle überhaupt nicht richtig, überlegt unbewußt (lohnt es sich, jetzt diesem Ball nachzugehen?) Prompt war eine Japanerin da, klärt die Situation. Das ist international einfach zu wenig.

    Klar war der frühe Ausfall von Kulig ein Schock, ein großes Problem für die Mannschaft. Doch da muß man erwarten können, daß das Team sich „Jetzt erst recht !“ sagt, professionell darauf reagiert und für sie spielt. Das habe ich viel zu selten gesehen. Laudehr gelang im Spiel nach vorne so gut wie gar nichts, ihr gelang es fast gar nicht, die Mannschaft zu führen. Daß sie so sehr defensiv gebunden gewesen sein soll, kann doch überhaupt nicht sein. Da muß man auch mal was riskieren, immer wieder mal versuchen, Überzahl zu schaffen, um die Japanerinnen viel mehr zu fordern.

    Überhaupt hat sich die ganze Mannschaft zu schlecht, zu wenig bewegt, so hatten es die Japanerinnen relativ leicht, ihre Grundordnung lange zu halten. Taktisch war das schon ganz gut von denen, aber irgendwann muß die deutsche Seite mal kapieren, daß sich grundliegend was ändern muß. Das wurde quasi 120 Minuten nicht erkannt, oder die Mannschaft konnte es von der Trainerin nicht umsetzen, keine Ahnung. Mir tut die Behringer sehr leid, sie war, mit Ausnahme von wenigen anderen (Peter, Schmidt, mit Abstrichen auch Goesling, Bartusiak) fast die Einzige, die sich wieder mal voll reingehängt hat, gemacht, getan und für zwei gelaufen ist, leider gelangen ihr zu wenige Torschüsse. Natürlich klappte bei ihr auch nicht alles, sie verrannte sich auch ein ums andere Mal, aber ihre kämpferische Einstellung ist klasse, das habe ich von vielen anderen nicht gerade gesehen. Ihre Standards waren weitgehend ordentlich. Aber die Mannschaft braucht unbedingt eine zweite Spielerin, die sie bei den ruhenden Bällen auch mal entlastet, es kann nicht sein, daß sie für einen Eckball fast von der anderen Eckfahne rüberlaufen muss.

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  • Michael sagt:

    Das war spielerisch gesehen gegenüber der WM 2007 und der EM 2009 ein deutlicher und eklatanter Rückschritt, was die deutsche Natio da von sich gegeben hat. Alle FF-Nationen scheinen sich weiter entwickelt zu haben, nur wir nicht!! Gut waren die dt. Spielerinnen nur neben dem Platz, bei Pressekonferenzen, Werbeclips und Interviews. Doch auf dem Platz war niemand wirklich topfit, wie so oft im Vorfeld propagiert wurde, schon gar nicht als Team.

    Schaut man sich dagegen z.B. die Schwedinnen an: die hatten nur 10 Tage Vorbereitungszeit, kamen aus der laufenden Saison und spielen eine klasse WM. Und wir hatten 3 Monate. Da waren vielleicht alle etwas übertrainiert und kaputt, was sich auf dem Platz auch deutlich abgezeichnet hat.

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  • Michele sagt:

    Kim hat sich gestern einen Kreuzbandriss zugezogen. Das hat der Mannschaftsarzt bestätigt.

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  • Camulos sagt:

    Es müssen noch zwei Punkte angesprochen werden:

    1. Eine höhere Leistungsdichte bedeutet nicht automatisch, dass die ehmaligen Favoriten ins Mittelfeld abrutschen, sondern es wäre nach wie vor von den Favoriten eine geiwsse Dominanz möglich gewesen. Das dies nicht der Fall war, lässt nur den Schluss zu, dass sich die anderen Mannschaften stärker weiterentwickelt haben als Deutschland.

    Genau das und nur das haben wir in dieser Weltmeisterschaft gesehen.

    2. Die deutsche Mannschaft hat Japan eigendlich beherrscht. Es kann nun wirklich keiner aufstehen und behaupten, dass Japan bis zum Tor sich Chancen erarbeitet hätte, die es nötig machen würden, dass man seine Prognose ändert.

    Das gefallene Tor war glücklich. Bartusiak einen Moment zu spät, Angerer steht nicht nur falsch, sondern reagiert langsam und schlecht und schon war der Ball drinn.

    Wer aber glaubt, dass dieses der Fehler der Abwehrreihe ist, dem muss schon klar gesagt werden, dass es völlig unvermeidbar ist, dass in einem langem Spiel mal ein Schuss aufs Tor kommt.

    Angerer hatte nicht viele Schüsse aufs Tor und sah bei keinem wie eine Welttorhüterin aus.

    Man darf aber nicht alles schlecht reden, sondern es bleibt die Tatsache, dass Deutschland dem Spiel seinen Stempel aufgedrückt hat.

    3. Es wird hier immer gesagt, dass die Spielerinnen nicht an ihre Leistungen anknüpfen konnten. Dem kann bloß erwiedert werden, dass auch andere Mannschaften unter Druck standen und das es Aufgabe der Trainerin ist dieses Problem zu lösen. Deutschland hat, im Gegensatz zu anderen Nationen, schon häufiger mit großen Erwartungshaltungen umgehen müssen.

    Mir ist es schlicht zu einfach, dass ich dieses als Begründung hinnehmen könnte.

    4. In meinen Augen fällt es alleinig in den Aufgabenbereich des Trainers das Team zu formen, es einzustellen und zu motivieren. Die Motiviation war bei jeder (auch persönlich bedingt) vorhanden.
    Das aber erstklassige Spielerinnen offensichtlich NICHT auf dem Leistungsniveau wie in der Bundesliga waren und das die Mannschaft überhaupt nicht aufeinander abgestimmt war, dass ist wohl der Fehler der Trainern. In drei Monaten müssen einfach gewisse Spielzüge sitzen. Das es überhaupt keine geplanten Alternativen gab, dass zeigten zum Beispiel auch die ständigen Freistöße von Behringer.
    Es sind Kleinigkeiten, die einen ins Grübel gebracht haben, wie zum Beispiel warum Grings eigendlich die Ecken tritt … als Torjägerin … der Klose machts ja auch nicht.

    Noch kurz zum Gegner:

    Japan hat gebunkert aber keinesfalls erstklassig gespielt. Ich halte den Sieg nach wie vor für glücklich und bezweifle, dass sie es so noch eine Runde weiter schaffen.

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  • Striker sagt:

    Druck: natürlich ist das ungewohnt, aber hätte man vorher mal 5% des Marketingbudgets der WM in die Vermarktung der Bundesliga gesteckt, hätten sich die Spieler schon mal an Drucksituationen gewöhnen können. Sich jetzt wieder auf die Anonymität der Bundesliga zu freuen, ist der falsche Weg, dann ist die Mannschaft beim nächsten Großereignis wieder überfordert. Wenn der kicker mal drei oder vier Seiten pro Spieltag „opfern“ würde und wie aktuell geschehen die Spielerinnen auch kritisch benotet, könnten sich die Spieler an ständige Leistungsüberprüfung durch die Öffentlichkeit gewöhnen. Vor allem wären die Zeiten vorbei, in denen eine Nationalspielerin nur bei DFB-Maßnahmen Leistung bringen muss, um berufen zu werden.

    Trainer: der DFB wird gewohnt kritisch hinterfragen und sagen „3 Siege, 1 Unentschieden – was hatten wir für ein Pech. Wenn uns das Champions League Finale nicht dazwischen gekommen wäre, hätten wir eine so perfekte Vorbereitung haben können…“ Es wird von den Medien keinen Druck geben und der DFB wird nicht reagieren. Und selbst wenn, das Anforderungsprofil lautet „Frau und verdiente Spielerin“, also würde Maren Meinert hochgezogen und da kommt man vom Regen in die Traufe. Ein WM-Aus kann mal passieren wenn man immer gut spielt und nur an einem Tag viel Pech hat, aber Deutschland hat bei der WM nur ein gutes Spiel gezeigt. Und viel schlimmer: wenn Olympia verpasst wird, ist das ein Super-GAU. Olympia vor allem in Europa wäre im Jahr nach der WM noch eine zweites Topschaufenster, um die Sportart der Öffentlichkeit zu präsentieren

    Vorbereitung: Deutschland, England, Kanada – sie alle hatten sehr lange Vorbereitungszeit und keines der Teams konnte bei der WM überzeugen. Schweden, USA kommen mitten aus der Saison und sind topfit. Vielleicht sollten Verbandstrainer mal von ihrem hohen Ross runter steigen

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  • Jan sagt:

    Tja, wer weiß, wozu’s gut war ; vllt. kann diese bittere Niederlage ja im dt. FF mehr bewegen als es der WM-Titel vermocht hätte…

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  • Camulos sagt:

    Es muss hier auch noch angesprochen worden, dass der Ausfall Kims kein Problem gewesen sein darf, denn die Trainerin und auch die Spielerinnen haben immer behauptet, dass die flexibilität in dem Team einmalig wäre und deshalb jeder alles spielen könnte.

    Deshalb darf das hier nicht als Ausrede dienen. Kim hat auch einfach nicht das Niveau, dass man sie nun als Grund für das schlechte abschneiden heranzieht.

    Warum Bresonik, die dann ihre Aufgabe übernommen hat, diesbezüglich nicht eingespielt war, dass bleibt auch ein Rätsel. Denn wenn man weiss, dass Bresonik dieses in der Nationalmannschaft nicht leisten kann (obwohl sie es theoretisch natürlich könnte), dann muss man da eben ne andere hinstellen.

    Manch Argumente hier sind schon etwas verzweifelt 😉

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  • Rallfb sagt:

    Stimmt, Japan hat nicht überzeugt, hatte wenig Offensivaktionen, Deutschland deutlich ehr Spielanteile.
    Das Traurige ist aber, daß es dann für einen 1:0-Sieg reicht, denn
    es nützt nichts unterm Strich, wenn man das Spiel bestimmt, aber alles in allem kaum echte Torchancen erarbeitet, den Japanerinnen lange keine wirklichen Probleme bereitet oder Kopfbälle weit neben das Tor oder nach außen setzt.

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  • fribu sagt:

    @Striker:

    Ich kann Ihrer Analyse nur voll und ganz zustimmen! Nur – leider, leider kenne ich nur einen einzigen Bundesligatrainer, der schon immer die Machenschaften des DFB und seiner Trainerinnen offen kritisiert hat: Bernd Schröder! Vor dem Mann ziehe ich -nicht zum ersten Mal- wieder meinen Hut. Er hat immer wieder auf vieles hingewiesen – er wurde nicht gehört. Warum kann Silvia Neid sagen, wir haben die verkürzte Saison und die 3 Monate Vorbereitung mit allen BL-Vereinen vorher abgestimmt! Wieso wird das Handeln des DFB nicht von den Vereinen mehr hinterfragt? Warum geht sowas durch?
    Hier wurde Martina Voss-Tecklenburg als Bundestrainerin vorgeschlagen: leider wird sie es nicht werden, der DFB wird sie niemals fragen… Warum gehen Friede-Freude-Eierkuchen immer VOR ehrlicher schonungsloser Analyse?
    Mehr Schröders braucht der Frauenfußball!!
    Am allerwenigsten trifft hier übrigens die Spielerinnen eine Schuld – sie haben alles gegeben, aber sie waren weder wirklich fit noch optimal eingespielt. Die Medienhype tat ein übriges…
    Wir werden weiter zu „unseren“ Spelerinnen stehen, aber SN & Konsorten sollten die berechtigte Kritik zu spüren bekommen! 🙁

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  • Rallfb sagt:

    @ Striker

    Genau das befürchte ich auch, der DFB wird sich wieder in Schönrederei überschlagen, statt die 4 Spiele mal knallhart zu analysieren, von denen nur das Spiel gegen Frankreich überzeugend war. Da war die kämpferische Einstellung, Spiel ohne Ball, Antizipation, Laufwege, Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen weitgehend stimmig, obwohl Neid auf einigen Positionen wg. drohender Gelbsperren oder kurzfristiger Erkrankungen (Bresonik), auch im laufenden Spiel, personell umgestellt hatte. In Erinnerung bleiben mir aber schmerzlichst zwei erschreckend schwache Spiele gegen Nigeria und Japan. Das reicht ganz einfach nicht international. Der Mannschaft fehlen auch richtige Spielerpersönlichkeiten unter den Erfahrenen, die in diesen Drucksituationen die Mannschaft auch mal führen können. Ein Ausfall einer Kim Kulig muß, bei allem Respekt vor ihrem Potential, sie ist ja auch erst 21, einfach kompensiert werden. Gegen Nigeria war ja auch die vermeintlich stärkste Mannschaft am Zug, und hat spielerisch genauso enttäuscht.

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  • sitac sagt:

    Vielleicht können die FF-Vereine im Ligabetrieb jetzt von dem Frustrationsvakuum profitieren. Die Nationalmannschaft ist herunter vom Sockel, die Vereine geraten wieder mehr ins Blickfeld. Ich wünsche mir heute und für die HF’s und das große und kleine Finale im Interesse des FF noch Superspiele mit Spannung und Unterhaltungswert. Jetzt können wir ja entspannt geniesen.

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  • Till sagt:

    Ich finde es schlimm, wie sich hier teilweise einige regelrecht freuen, dass Deutschland ausgeschieden ist.
    Wie kann man das nur machen, wenn sie Frauenfussball nicht mögen, dann sollen sie sich damit nicht beschäftigen – aber doch nicht nur aus Trotz oder Abneigung oder Gefährdung der (männlichen) Egos gegen die eigene Mannschaft zu hoffen …
    Genauso finde ich das mehr als unpassend in dieser Diskussion schon wieder die Vereinsbrille aufzusetzen!! Es ist egal ob da gestern (und auch in den anderen Spielen) zwei oder zehn Potsdamerinnen auf dem Feld standen – da war gestern die DEUTSCHE Nationalmannschaft auf dem Platz.
    Sicherlich waren manche besser und manche schlechter, aber das ist nun mal auch einfach normal und sollte nicht darauf zurückgeführt werden, wo sie in der Bundesliga spielen!!
    Vielleicht hätte Frau Neid (wenn sie es nicht getan hat) bei dem Trainingsplan vor dem Frankreichspiel bleiben sollen – da wirkten ihre Spielerinnen wesentlich frischer, als in den anderen Spielen – so wie ich das weiß hatten sie ja auch davon ein bisschen trainingsfrei…

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  • labrys sagt:

    Ich hab hier nur einen Teil gelesen, aber ich finde es traurig das Deutschland solche Fans hat, die sich hier sehr negativ äussern und alles besser wissen. Und wenn die Mannschaft Weltmeister geworden wäre, würden genau diese Fans als erstes ne Fahne in die Hand nehmen und rumjubeln….sehr erbährmlich und keine Charakterstärke.

    Kann man nicht von einer Mannschaft Fans sein, die nicht immer gewinnt? Da haben sie mal verloren bei einer WM, das erste mal seit 1999 und schon wird über die Apokalypse gesprochen und das Frau NEid den Hut nehmen soll….wer hätte anfang dieser WM gedacht, das eine Popp, Celia, Goessling und Schmidt in einem Spiel zusammen auf dem Feld stehen, ohne Grings und Prinz? Ich hätte nicht darauf gewettet, da springt mal Frau Neid über ihren eigenen Schatten und trotzdem wird sie mit Kritik bombardiert. Die Frau kann mir fast leid tun, sie kann machen was sie will, sie ist immer in Kritik….

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  • Matt sagt:

    Schade eigentlich, aber nach den Leistungen der Vorrunde nicht überraschend. es fehlte mal wieder an Passgenauigkeit und vorne ging von der Meisterin der verlorenen Bälle und Zweikämpfe, der stets bemühten Celia die Gefahr eines halbleeren Luftballons aus. Spektakulär war auch die Unfähigkeit eine einmal vorher eingplante , aber erfolglose Variante ( Freistoss, Ecke Beringer immer hoch in die lange Ecke ) mal zu variieren. Die ebenhalls planerischen Japanerinnen standen bei den Freistössen immer nur mit maximal 4 frauen in der Mauer, waren also voll auf diesen deutschen Stumpfsinn eingerichtet. Da hätte ein kurzer Querpass mit Direktschuss Wunder gewirkt. Leider wurde noch nicht einmal spät Birgit Prinz eingewechselt, die ja einen super Schuss hat. Nun der deutsche Frauenfussbal hat die Trainerin, die er verdient und mit dieser noch vor der maximalen Blamage verlängert. Man darf nicht vergessen, dass die 2 vergangenen WM Siege auch der damals Ausnahmespielerin Birgit Prinz geschuldet waren, die jetzt in keinster Weise ersetzt werden konnte.

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  • Matt sagt:

    Ach da fällt mir noch etwas ein: * Monate Trainingslager ist was für Nordkoreaner, wer da keinen Lagerkoller bekommt ( eigene Erfahrung ) oder sich in den immer gleichen Gedankenschleifen verliert, ist ein überirdisches Genie. Fazit: Das ganze Trainerteam MUSS gehen, wenn man die grösste Blamage und Niderlage einer Frauenmannschaft jemals verantwortet hat. „Business as usual“ lässt uns ins Mittelmass der Neids und Fitschens aus der seligen Zeit der Siegener Blumenausfahrer versinken.

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  • xxfussball-boyxx sagt:

    Technisch, spielerisch war das einfach mal gar nix…
    Die „kleinen“ Japanerinnen knacken mit hohen Bällen und Flänken.
    Wie viele Flanken sind von außen von KG und MB gekommen?
    Null…Und wenn, dann zu ungenau oder Grings ist nicht hingegangen.
    Wie viele Fehlpässe hatte Behringer?? Genug. Aber wenn Bajramaj ins Eins-gegen-Eins geht und verliert, wird sofort gemeckert. Die technisch stärkste Spielerin und das wohl mit Abstand nur auf der Bank. Auch eine Popp hätte für mehr Dynamik da vorne gesorgt.
    Fehler von SN: Entweder Bresonik ist so fit, dass sie voll durch spielen kann oder aber sie spielt nicht. Verletzungen können immer passieren. Das hat eine Auswechselung gekostet. Klarer Fehler…
    Auch wenn eine Bajramaj nicht in der Form ist, in der sie sein könnte. Genau da brauch sie das Vertrauen und nicht son geschwaffel von wegen Druck nehmen…Siehe Marta, Necib. Sie bekommen das Vertrauen…
    Tja nicht mehr zu ändern.

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  • wfm sagt:

    Für einen nicht vereinsgebundenen aber freundlich distanzierten Liebhaber des Frauenfußballs finde ich viele Kommentare zu diesem Artikel doch ziemlich nervig und unsolidarisch speziell der Mannschaft gegenüber. Auf die Kommentare der Schnellschussexperten, die es schon immer gewusst haben, kann ich jedenfalls getrost verzichten. Ein Muster für eine andere Diskussionskultur als die in den Medien der Ignoranten des Frauenfußballs finde ich hier jedenfalls nicht.

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  • Rallfb sagt:

    @ Till

    Es ist in jedem Forum so, die Gegner des FF können nun wieder ihre Lauerstellung aufgeben und sagen „Das hab ich schon immer gesagt, Frauen können kein Fussball spielen, usw.“, all dieses unsägliche Gerede wird nun wieder hochkochen.
    Leider haben sich der DFB und die Medien, allen voran ARD/ZDF, dem FF absolut keinen Gefallen getan, das Ganze so hochzuhypen. Wäre alles im Vorfeld einige Nuancen bescheidener gewesen, dem FF angemessen, müßte man sich jetzt nicht die Häme anhören, die die Besserwisser unter den Leuten, die sich jetzt darin bestärkt fühlen, daß Frauen keinen Fussball spielen können, jetzt tonnenweise ausschütten.
    Für mich ist es nicht maßgebend, ob ich bei einem FF-Spiel in der Bundesliga knapp 1000 oder 1500 Zuschauer (FFC Frankfurt als Beispiel genannt) oder weniger in den anderen BL-Hochburgen.

    Mir ist wesentlich, daß ich guten Fussball sehe. Den werde ich weiterhin in Frankfurt, Potsdam, jetzt vielleicht auch in Wolfsburg oder Leverkusen auch sehen, so ich es denn sehen will. Die FF-Gegner werden immer mit denselben Argumenten argumentieren. Soll uns egal sein, letztendlich entwickelt sich hier nur dann etwas entscheidend, wenn endlich an der Basis die bisher bescheidenen Möglichkeiten im FF- und Mädchenfussball endlich anders werden.
    Es gibt Kommunen, die feiern sich das ganze Jahr über selbst, wie toll sie doch seien und den Mädchen- und FF-Fussball so fördern, aber dann für die Frauen- und Mädchenabteilungen bzw. für reine Frauen- und Mädchenfussballvereine für deren tägliche Arbeit doch nichts machen, insbesondere keine (stadteigenen !) Kunstrasenplätze zur Verfügung stellen. Da sind dann doch die alteingesessenen Traditionsvereine mit Männer- und Jungenfussball doch wichtiger und wertvoller. In einmaligen Aktionen glänzen Kommunalpolitiker und sonnen sich dann in ihrem Event. Das gilt auch z.Tl. für die Aktionen der Landesverbände, die letztendlich nicht nachhaltig sind. Teilweise werden Auswahlspielerinnen sogar unter Druck gesetzt, (ausschließlich) in Jungenmannschaften spielen zu müssen. So sieht man sie oft kaum oder gar nicht mehr in reinen Mädchenmannnschaften. Klar bringt es ihnen viel, bei Jungs zu spielen. Aber ich halte mehr davon, das parallel zu machen. Aber zeitlich geht beides oft nicht. Ohnehin können sie ohnehin nur bis zu einem gewissen Alter bei Jungs spielen, dann müssen sie eh wieder zu einer weibl. Mannschaft. So extrem wie im Fussball gibts das im Handball oder Basketball nicht, daß es nur gut wäre, wenn die besten Fussballerinnen unter den Mädchen nach Meinung des DFB und der Verbände am besten ausschließlich bei Jungs spielen sollten.
    Alternativ könnte man auch die Trainingsqualität und -intensität, vor allem, was die Zweikampfschulung betrifft, in reinen Mädchenmannschaften vielerorts noch deutlich verbessern, da sehe ich noch viel Luft nach oben.

    Wenn sich an der Basis nichts ändert, kann man FF noch so hypen, wie man will. Man kann auch mittelfristig eine Halbprofiliga einführen, das bringt dann vielleicht sogar mehr ausländische Stars in die BL. Aber solang sich an der Basis nichts Entscheidendes tut, Wein gepredigt wird und Wasser getrunken wird, sprich weiterhin Frauen- und Mädchenfussball nur Statistenrollen bekommt, werden wir nicht den vielerhofften Boom bekommen.

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  • Camulos sagt:

    @Labrys:

    Schlimm sind doch die Menschen, die ihre Unsachlichkeit noch mit Tiefschlägen gegen andere Nutzer kombinieren.

    Nach den Spielen ist Kritik eben angebracht. Wenn du glaubst, dass dieses Verhalten eines Fans unwürdig erscheint, dann ist das eine bescheidene Ansicht, die weder eine Weiterentwicklung, noch eine konstruktive Auseinandersetzung mit der Thematik ermöglicht.

    Es ist immer ein Problem, wenn es Tabus gibt. Es geht hier um die Mannschaft und diese kann sich durch Kritik verbessern und die Lehren daraus ziehen. Das wird sie zwar sicherlich nicht auf Basis dieser Seite machen aber trotzdem ist es völlig legitim nach vier mittelprächtigen Spielen Kritik zu äußern.

    Mit einer schlechten Fankultur hat dies nichts zu tun. Ich find es schon beschämend, wie hier häufiger versucht wird unsachlich und utner der Gürtellinie für seine Position zu werben.

    Was soll denn deiner Meinung nach ein kritischer Fan tun ?

    Soll er johlend durch Deutschland reisen und vom Ruhme und Glanz der Mannschaft berichten ?

    … Ruhm haben wir nicht erworben und gegläzt haben wir auch nicht. Somit bleibt fast nur, dass man einige positive Aspekte herrausarbeitet (wie hier auch getan), um sich dann den negativen Punkten zu widmen, die halt leider überwiegen.

    Johlend durch Deutschland fahren und vom Ruhm und Glanz der Nationalmannschaft berichten ?

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  • Bernd Zeller sagt:

    Neid ist gescheitert

    als Fußballbegeisterter darf ich bemerken, dass Birgit Prinz UNSERE Weltmeisterin ist. Zudem unsere Spielführerin, und Frau Neid ist grandios gescheitet. Sie hat mit der Demontage von Birgit dem Frauenfußball einen Bärendienst erwiesen, ja, ich bin empört und diese eiskalte Frau kritisiert die eigene Mannschaft im ZDF (…die hätten noch ne Stunde spielen können, und es wäre kein Tor gefallen…) WM futsch, Oympia wahrscheinlich auch und Herr Zwanziger hat den Vertrag mit Frau Neid ohne Not bis 2016 verlängert, na Bravo, da ist ja zusammen, was zusammen gehört.

    Das Spiel der deutschen Mannschaft war schlecht, eine Spieltechnik aus den Anfangsjahren des Frauenfußballs, unmodern, Athletik ja, Technik und Spielverständnis nicht vorhanden.

    Inka, der gewohnte Ausfall, lief ziellos umher, Simone und Linda völlig überfordert, am Ende ihrer Kräfte, Kerstin untergetaucht, Celia technisch schlecht, sie wurde abgeschossen, da nicht fähig, einen Ball anzunehmen, er flog ihr um die Ohren, zudem falsche Laufwege, warum kam Lena so spät? Ein Anrennen ohne Fantasie (Mel), kein Flügelspiel usw. usw. usw. Sie konnten von Anfang an den von oben gesetzten Ansprüchen nicht genügen. Wirklich gut war Bianca, aber sie alleine war zu wenig. Es fehlte ganz einfach die Erfahrung und Führung.

    Die WM ein Marketingerfolg, aber von sportlicher Seite ein Flop, den die Spielerinnen nicht zu verantworten haben und deshalb kann ich ihre Enttäuschung auch nachempfinden.

    Sie sollten jetzt „gute Miene zum bösen Spiel machen“ und ihr Können wieder in den Vereinsmannschaften zeigen.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Eh, was ist denn das für´n Bild? Alle heulen und sind am Boden zerstört, aber die in der Mitte, der steht doch eindeutig Freude ins Gesicht geschrieben, oder? ->

    Achja, wenn die BT schon derartige hellseherische Fähigkeiten hat, dass sie die Niederlage befürchtet hat, warum blieben dann die geeigneten Gegenmassnahmen aus? Und das soll mindestens bis 2016 so weitergehen?

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  • sitac sagt:

    @Matt: Also von größter Blamage würde ich nicht sprechen. Man muss zugestehen, dass im Fussball nicht perfekt alles planbar und machbar ist, wäre schlimm. Aber den Vergleich mit Nordkorea finde ich gut. Nicht nur die panisch lange Vorbereitungszeit, auch die Rigidität, die nicht mal wegen 2 Tagen einen Besuch des Männerfinales für die Turbinen möglich machte, passt in diesen Vergleich. Mir hat auch zu denken gegeben, dass die endgültige Kaderverkleinerung telefonisch erfolgte. So was muss Aug in Aug geschehen, persönlich. Für mich sind das Indizien für mangelndes Format und vielleicht für zu viel distanziertes von „oben herab“.
    Aber, nebenbei, nicht nur wegen dieser obigen besorgniserregenden Indizien ist für mich das Unerklärlichste überhaupt, wie eine so große Mehrheit – auch bei Abstimmung hier im Forum – so sicher sein konnte, dass wir wieder Weltmeister werden.

    Die Hauptaufgabe des Trainerstabes wäre gewesen, diesen bleiernen Erwartungshorizont durch Spaß, Freude und Lust am Spielen zu durchbrechen. Ich fürchte, genau das Gegenteil ist passiert.

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  • XQ sagt:

    Habe gerade in der DSF-App geschmökert; Herr Zwanziger stellt sich hinter Frau Neid. also wird das doch nichts mit Neuaufbau, es wird wohl weiter alles verkrusten, wie zu Zeiten von MV. Frau Fitschen steht wohl zur Disposition, na gut, macht in etwa soviel Sinn, als wenn mein Arbeitgeber mich kündigen würde, weil in China ein Sack Reis umfällt. Mein Rat für Zwanziger, Neid und Co.: ein sechsjähriges Arbeitslager im Osten der Bundesrepublik (Schwedt wg. der Kasernierung)

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  • laasee sagt:

    „Naturlich freue ich mich uber meine Tore, aber wichtiger ist, dass wir als Mannschaft gefangen und gefunden haben.“
    Inka said that after the France game.

    Then for Japan the coach changes the team and starts with 10 players that started the games against Canada and Nigeria.
    Where is the intelligence with that?
    Besides Birgit, there were several others that did not play well in the first two games.

    In the France game, Germany had found the team that was capable of winning WM.
    The team played simple football – passing the ball quickly, creating chances and playing with increasing confidence.
    Inka was the focal point of attack and the whole team played constructive offensive football.

    Last night, the team played in the same aimless manner as in the first two games.
    The full responsibility for that is with the coach.

    In the four games only one German player put in a world class performance – Inka in the France game.
    The truth is that Germany has good players but Inka is the only one that is world class – that is fact!
    But she can not do it all by herself. It is a team game.
    Last night the team did not create chances.
    The fault is with the coach.
    It is time for a new coach.

    (0)
  • Camulos sagt:

    Toll ist ja auch, dass die für heute angesetzte Pressekonferenz wohl, zumindest lässt dieses die kommentarlose Streichung seitens des DFB-TV aus dem Programm und der nicht vorhandene Stream bei ZDF dieses vermuten, nicht statt.

    … gerade also dann, wenn die meisten Fragen gestellt werden könnten, sogar mit fachlichen Bezügen, findet keine statt.

    Supa.

    Ich geh auch bloß bei regnerischem Wetter arbeiten.

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  • Schule und Freizeit sagt:

    Deutschland hat sehr schlecht gespielt. Sie hatten keine Strategie und waren zu langsam. Das Team hat Japan unterschätzt. Ich finde es sehr gut, dass Japan gewonnen hat, weil sie es verdient haben. Japan hat immer gekämpft obwohl sie ein entscheidenden Nachteil hatten: sie sind viel kleiner.

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  • labrys sagt:

    @Camulos: Kritik ist ok, dazu sage ich nichts. Ich weiss nicht, wielange du schon FF schaust, aber die Kommentare hier sind immmmer die gleichen. Ich zitiere eine Userin aus einem Forum: GEwinnt Deutschland, ist es die Mannschaft, verliert sie, ist es die Trainerin. –> das nervt

    Letztes Jahr sagten alle, die deutsche Mannschaft sei alt und Prinz müsse gehen. Da traute sich Neid mit Schmidt und Popp zwei unerfahrene, aber junge Spielerinnen aufs Feld, gab Celia eine Hauptrolle statt Jokerfunktion und trotzdem ists allen nicht recht. Jetzt hat die Erfahrung gefehlt und die Auswechslungen waren falsch. Hätte Neid Prinz und IG reingetan, wäre die Mannschaft wieder zu alt, hätte sie statt Schmidt HIngst gebracht, wäre es ja wieder jemand vom FFC… Egal was Frau Neid macht, man kann alles anzweifeln.

    Der Kritik wegen der Bundesliga, da gehe ich konform, aber nun ists so geschehen wie es geschah, man kann es nicht Rückgängig machen. Man hat 3 Monate Vorbereitungszeit in Anspruch genommen, aber man hat nicht jedes Jahr eine WM im eigenen Land. Frau NEid wollte es perfekt machen, ging aber nicht. Shit happens, das ist halt Fussball und keine 100% sache. Auch die USA haben verloren und heute wird entweder USA oder Brasilien nach Hause fahren. Diese WM ist die spannenste der GEschichte, endlich keine David gegen Goliath spiele. schade, das nun viele ihre Tickets verkaufen, weil D nicht spoielt 🙁

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  • Camulos sagt:

    Ich habe die Pressekonferenz gesehen. Neids analyse ist ein Hohn, keine Form der Selbstkritik, nichts.

    Das aber auch kein Journalist nachhackt und tiefer bohrt …

    Nein, man lässt Neid da ihre Platzhalter vom Stapel, die derart inhaltslos sind, dass das selbe jeder andere fabrizieren könnte.

    Und jetzt soll es also der Erwartungsdruck und die Leistungsdichte gewesen sein.

    Diese „Analysen“ sind derart peinlich, wie die ganze inhaltslose Show.

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  • stefan sagt:

    das problem am Frauenfußball ist doch, dass man noch nicht so weit wie im Handball, Vollyball oder tennis ist.

    Dort akzeptiert man, dass Männer im selben Sport um Klasson besser sind und dass man noch was von ihnen lernen kann. Dieses wir können alles alleine, führt dann zur Trainerin und zur Schiedsrichterin.

    Auf der einen Seite redet man von großen Entwicklungen und auf der anderen Seite hat man ne Trainerin aus ner Zeit in der der FF wesentlich schlechter war.

    Man kann zwar keinen Mann ins Tor stellen, aber einen Männer als trainer und schiedsrichter würden dem FF sicherlich helfen.

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  • Michele sagt:

    Lira ist heute lachend in ihr Auto eingestiegen und fröhlich weggefahren.

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  • Julee sagt:

    @Michele
    Wer weiß, vielleicht hat ihr Vater ihr einen Witz erzählt.
    Prinz sah man übrigens auch scherzend und lächelnd als sie aus dem Hotel kam.
    Also was sagt das schon aus?
    Sicherlich wird nun auch die Anspannung abgefallen sein. Auch wenn die Trauer überwiegen dürfte.

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    Nun haben wir auch noch die absolute Höchststrafe am Hacken – keine Olympiateilnahme, also auch keine Spiele für die Nachrücker, um sich zu beweisen und internat. Erfahrung zu sammeln!
    Daher: Vote for Meinert!
    Die hat vor einem Jahr vorgemacht, wie es geht, im eigenen Land Weltmeister zu werden!

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  • Kickie sagt:

    @ Stefan

    „Dort akzeptiert man, dass Männer im selben Sport um Klasson besser sind und dass man noch was von ihnen lernen kann. Dieses wir können alles alleine, führt dann zur Trainerin und zur Schiedsrichterin.

    Auf der einen Seite redet man von großen Entwicklungen und auf der anderen Seite hat man ne Trainerin aus ner Zeit in der der FF wesentlich schlechter war.

    Man kann zwar keinen Mann ins Tor stellen, aber einen Männer als trainer und schiedsrichter würden dem FF sicherlich helfen.“

    Deswegen war die deutsche Männernationalschaft auch international so erfolgreich, weil sie einen „Mann“ als Trainer hatten. Ich denke hier nur mal an Völler, z.B.! Die deutschen Männer waren jahrelang erfolglos und spielten deutlich unter internationalem Niveau, und dass obwohl sie männliche Trainer und Schiedsrichter hatten.

    Bitte argumentieren Sie sachlich, die Kampf-eMANNzen Parolen sind daneben.

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  • Camulos sagt:

    @labrys:

    Ich habe so pauschal hier nie geurteilt. Mir war aber klar als Neid ihr Konzept durchgeboxt hat, dass sie schweren Zeiten entgegen geht, wenn sie damit scheitert.

    Im Männerfußball hätte sie sich nicht halten können und ich persönlich sehe viele Aspekte, die die Schuldzuweisungen gegenüber der Trainerin rechtfertigen.

    Das mache ich persönlich gar nicht am letzten Spiel fest, sondern schon lang davor.

    Welche Spielerinnen man aufstellt, dass ist umstritten. Daran möchte ich es nicht festmachen. Das aber dann fast alle aufgestellten Spielerinnen nicht ordendlich zusammenspielen konnten und ihre Leistungen und Fähigkeiten, die sie in der Liga teilweise seit Jahren beweisen, nicht abrufen konnten, dafür mach ich sie voll und ganz verantwortlich.

    Damit möchte ich nun nicht oberflächlich behaupten, dass sie die Spielerinnen zum schlechten Spiel überredet hätte, nein, natürlich nicht.

    Sondern es gab (nenne wir es so) Einflüsse, die die Spielerin am guten Spiel, welches sie nachweislich beherrschen, gehindert hat.
    (Der Grund ist völlig egal)

    Die Aufgabe der Trainerin ist es diese Einflüsse zu erkennen, abzuschalten und den Spielerinnen zu ermöglichen bestmöglichst spielen zu können.

    Dieses wurde nicht erreicht. Es wurde schlicht, selbst im Sieg gegen Frankreich, nie und nimmer erreicht.

    Allein dafür MUSS sie in meinen Augen gehen.

    Weitere Indizien ihres versagens sind:

    – Nicht Erkennung der Tatsache, dass das Aufbauspiel seit Jahren kränkelt (durch das festhalten an der monatelang verletzten Krahnnoch verstärkt)

    – Keine Schaffung einer Stammformation

    – Keine Stammplatzgarantien (führt zu höheren Druckbelastung)

    – Kein eingespieltes Team

    – Erschöpfte Spielerinnen

    – Schlechte taktische Vorbereitung

    – Problem Prinz usw. in die WM verlagert (Ablenkung usw.)

    … nicht alles was Neid getan hat war schlecht, zum Beispiel wurde das Problem der Abwehr angegangen und (wie ich finde) größtenteils behoben.

    Deutschland stellt aber Anspruch darauf die beste Mannschaft der Welt zu sein. Diesen Anspruch ist weder die Trainerin, noch die Mannschaft, gerecht geworden.

    In meinen Augen bleibt nur ein neuer Trainer oder eine neue Trainerin, die das gewaltige Potenzial der deutschen Mannschaften auszuschöpfen vermag.

    Wer das sein könnte, dass kannst du sicherlich besser beurteilen. Neid hat gezeigt, dass sie es nicht ist.

    Es muss bessere geben.

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  • stefan sagt:

    „Bitte argumentieren Sie sachlich, die Kampf-eMANNzen Parolen sind daneben.“

    war nur ne feststellung.

    zumindest habe ich beim männerfußball noch nie gesehen, dass ein spieler den ball mit der hand durch den strafraumt trägt und es keinen elfer gibt…

    und die anspielung auf Männer-WM/EM sollte man lassen, da dort die Breite doch ganz anders ist als bei den frauen 😉 … Ich fand den 3.-Plätze-Spruch schon mehr als daneben.

    Es ist nur meine Meinung, dass ein unabhängiger Coach vllt einen Schub bringen würde.

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  • easy sagt:

    Erstmals Glückwunsch an Japan!!!
    Sie haben gezeigt was man erreichen kann, wenn man als Team geschlossen zusammensteht und auch eine mehr als schwierige WM-Vorbereitung durchlaufen haben.

    Zu unserer Bundesauswahl kann man leider nur den Kopf schütteln, bzw. man sollte diesen der Frau Neid waschen!!

    Es ist traurig zu sehen wie Spielerinnen die nicht eine Minute eingesetzt wurden mit Tränen in den Augen auf der Ersatzbank sitzen müssen, während andere Spielerinnen, die es nur „gut“ mit Frau Neid können eingesetzt werden.

    Auch die Emotionslosigkeit einer Frau Neid, die sowas von Lustlos an der Seitenlinie wie auch bei den Interviews ist, ist mehr als traurig. Da zeigt ja selbst eine Kerstin Garefrekes und eine Angela Merkel mehr Emotionen.

    Mit so einem Potential das in dieser Mannschaft stecken sollte, sowenig zu machen, das hat Anerkennung verdient.

    Nur Spielerinnen aufzustellen die eine Frau Neid „sympatisch“ findet zeigen leider das Niveau wo sich der Frauenfussball in seiner Entwicklung befindet.

    Was hat den die lange Vorbereitungsphase gebracht, bzw. was wurde hier gemacht, wenn man sieht das das Team nicht eingespielt ist, nur die Bundesligasaison dermassen zu verstümmeln.

    Sollten wir nicht auch mal eine Torwartdiskussion eröffnen? Unabhängig von den einen Ball, der mehr als haltbar war. Die Ausreden sie hatte ja nichts zu tun, zählen in meinen Augen nicht, da es mehr als genügend Bälle in dem Turnier gegeben hat, die sie hätte ablaufen müssen und nicht auf Ihrer Linie kleben bleiben.

    Die komplette Mannschaft machte mir den Eindruck, ich mache nur das was ich kann, das ja kein Fehler begangen wird, keine Führungsspieler die das Spiel mal in die Hand nahmen. Auch keine Emotionen von der Bank. Den wir Deutschland haben ja schon den Pokal in der Hand, wir brauchen Ihn nur noch abholen.

    Ja dann schauen wir mal wann wir ihn abholen, den in 4 Jahren werden andere Nationen sich auch deutlich weiterentwickeln.

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  • Andi sagt:

    Die Konkurrenz bei der U-20 WM war ja auch unterirdisch, die waren noch unfähiger als die Mannschaften bei dieser WM. Ich sehe auch nicht wie die Weltspitze enger zusammen gerückt ist. Deutschland hätte gestern gewinnen müssen aber wenn du bei gefühlten 15 Freistößen immer einen von diesen 1,60m Bonsai-Zwergen anspielst kannst du auch kein Tor machen.

    Das Bajramai noch gut lachen kann ist ja selbstverständlich, die hat doch genug Kohle durch ihre Werbeverträge sicher,Prinz war auch froh das der ganze Rotz endlich vorbei ist….

    Das Deutschland genug Qualität hat belegt doch die Tatsache das man mit einer IV von Krahn (ich klopp den Ball immer weg, egal was kommt)u. Bartusiak (ähm, kein Ahnung warum ich nominiert wurde) 3 Gruppenspiele gewonnen hat trotz eingier Patzer der Abwehr.

    Im großen und ganzen bin ich froh das dieser inszenierte Hype endlich vorbei ist und die mal ordentlich ein auf’n Sack bekommen haben. Große Fresse gehabt aber dem Druck nicht standgehalten. So wie eingie da immer nach den Gruppenspielen rumgehampelt sind…das war schon abenteuerlich.

    Im übrigen bleibt festzuhalten das die lange Vorbereitungszeit völlig für die Katz war und eigentlich nur der Liga u. Potsdam geschadet hat, die Japaner machten konditionell gestern den wesentlich besseren Eindruck.

    […]

    Dieser Kommentar wurde von der Redaktion in Übereinstimmung mit den Womensoccer-Leitlinien editiert. Die editierten Stellen wurden mit Auslassungszeichen […] markiert.

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  • fribu sagt:

    @Camulos und @easy:

    Eure Beiträge haben gut auf den Punkt gebracht und gut zusammengestellt, was hier schiefgelaufen ist!! Man sollte diesen Thread hier komplett ausdrucken und dem DFB zur Kenntnis bringen, damit die Herren und wenigen Damen mal wieder mitbekommen, wie der „gemeine Fan“ an der Basis über dieses Desaster denkt…

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  • Jarmusch sagt:

    Bernd Zeller schrieb: “ …unsere Spielführerin, und Frau Neid ist grandios gescheitet. Sie hat mit der Demontage von Birgit dem Frauenfußball einen Bärendienst erwiesen, ja, ich bin empört…“

    Wieso hat Silvia Neid Birgit Prinz demontiert? Sie hat nach dem guten Spiel von Inka Grings gegen Frankreich lediglich das Leistungsprinzip angewendet. Abgesehen davon hat Prinz doch vor dem Frankreich-Spiel selbst um ihr Aussetzen gebeten. Und das nach der guten Leistung gegen Frankreich kein Grund für einen Stürmerwechsel bestand war doch nachvollziehbar. Hätte Grings gegen Frankreich schlecht gespielt, hätte Neid Birgit Prinz vermutlich sogar gebracht.

    Und noch eins: Hätte Prinz vor 2 Jahren nach dem EM-Gewinn ihre Nationalmannschaftskarriere beendet hätte sie selbst für einen schönen Abschied verantwortlich zeichnen können. Die Diskussion um ihre Leistungsfähigkeit war ja schon 2009 ein großes Thema.

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  • waiiy sagt:

    Ich bin nun auch langsam aus Trauer und Wut heraus und wollte vorher hier nichts schreiben. Die meisten Kommentare waren absolut richtig und die Analysen sind meist fundiert, woran man sieht, dass sich eben auch Viele damit identifizieren und sich auskennen.

    Ein paar Sachen sind mir im Nachhinein aufgefallen. „Dem Druck gewachsen“ warn im Nachhinein gesehen vor allem Babett Peter und Bianca Schmidt. Es scheint, dass sie internationalen Spiele von Turbine Potsdam da durchaus guten Einfluss haben.

    Zum Zweiten muss ich sagen, dass außer den beiden eben genannten Spielerinnen alle Gewinnerinnen im deutschen Fußball gestern nicht auf dem Platz standen. Selbst Spielerinnen, die für die WM nicht berücksichtigt wurden, haben dadurch gut abgeschnitten. Daraus werden Vereine, die sich in Ruhe auf die Meisterschaft vorbereiten können, Vorteile ziehen.

    Bei allen anderen Mannschaften gibt es Spielerinnen, die im Eins-Gegen-Eins bestehen können und dadurch den Raum für einen guten Pass schaffen bzw. die dann andere Gegenspielerinnen auf sich ziehen und so Räume für die Mitspielerinnen schaffen. Deutschland hat so eine Spielerin auch. Aber sie wird nicht eingesetzt, weil sie sich zu spät vom Ball trennt. Das ist aber ein Problem, was man hätte in der Vorbereitung der WM lösen können. Dann hätte sie ähnlich effektiv in der Vorbereitung von Treffern sein können wir eine Lotta Schelin. Aber dafür hätte sie auch in der Zentrale spielen müssen, wo aber Erbfründe verteilt wurden. In Deutschland wird Kreativität immerr zugunsten des Systems geopfert und wenn das System allein nicht mehr zum siegen reicht, geht man unter.

    Dass von Silvia Neid und Theo Zwanziger keine Konsequenzen zu erwarten sind, ist zu erwartet. Dafür musste man Rpckgrat haben…

    Ich freue mich jetzt auch wieder auf die Liga und Turbine Potsdam, wo Baicna Schmidt und Babett Peter eindeutig mit viel Lob von der WM zurückkommen, wo Anonma 2 Tore geschossen hat, wo Nagasato sehr auffällig und erfolgreich mit Japan spielt, wo Göransson Teil eines großartigen Teams sein darf und wo alle anderen Spielerinnen schon an Bord sind und fleißig trainieren. 🙂

    waiiy

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  • fribu sagt:

    @Jarmusch:

    SN hat BP demontiert, weil sie sie nicht, wie seit Jahren, HINTER der Sturmspitze (seit 2009: Inka Grings) eingesetzt hat. Stattdessen stellt sie Celia auf diesen Platz und mutet Birgit zu, selber plötzlich wieder Sturmspitze zu spielen. Daß Birgit diese Rolle nicht ausfüllen konnte, war vorher klar. Warum mutet SN ihr das zu? Um sie nach 2 gescheiterten Versuchen incl. Auswechselung endgültig auf die Bank zu setzten? Das hat doch echt was von Vorführung 🙁

    P.S.: ich bin absolut KEIN Prinz-Fan, aber sie tat selbst mir leid. Das hat sie nicht verdient!! Das hätte alles VOR der WM geklärt werden müssen, nicht WÄHRENDDESSEN!

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  • laasee sagt:

    Neid has at this WM been a disaster.
    Birgit Prinz now ends her international career in humiliation.
    That is the enduring legacy for Birgit that Frau Neid created.

    I was always a supporter of Inka as the main striker for Germany with Birgit playing a different role.
    In Berlin, both Inka and Birgit should have started the game – da Mbabi is not of the same class.

    Neid repeated the same error in Frankfurt and the reaction of Birgit to the substitution took the spotlight off Neid.
    Birgit should have been told to face the media the following morning and apologise – that would immediately have taken the heat out of matter.
    Instead it was allowed to fester until last Thursday. That was bad management from Neid and the DFB.

    Yesterday should have been the same starting team as the France game.
    Germany needed some stability but it was again change.
    Then during the game, when Germany needed a change of tactics, Neid proved exactly her lack of competence as a coach.
    A Barbie doll would have been of more help!

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  • eisbär sagt:

    Gut, Birgit Prinz hat unverständlicher Weise in der Sturmspitze begonnen, aber als Kapitänin hätte sie während des Spiels, als sie gemerkt hat, dass sie nicht richtig ins Spiel kommt, mit Celia die Positionen tauschen können. Sie ist doch erfahren genug. In der HZ-Pause hätte sie dann mit Frau Neid absprechen können, dass es für sie besser ist, wenn sie hinter der Spitze spielt. Als Kapitänin muss sie auch für das Team Entscheidungen treffen können, wenn sie merkt, dass das Spiel nicht läuft. Sie scheint aber schon seit einiger Zeit nicht mehr in der Lage zu sein, das Spiel zu führen und somit hatte sie auch keine Berechtigung mehr, trotz schlechter Leistung Einsatzzeiten zu bekommen, egal was sie in der Vergangenheit für den DFB geleistet hat, da sie ihre Erfahrung auf dem Spielfeld nicht umsetzen konnte.

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  • nike75 sagt:

    @eisbär
    Genau das (Positionstausch) hat sie doch in der ersten Halbzeit gegen Kanada gemacht – und siehe da, die beiden Pässe zu den Torvorlagen von Babett Peter und Kerstin Garefrekes kamen von ihr. Überhaupt habe ich Prinz in dem ersten Spiel nicht so schlecht gesehen, da waren immer wieder sehr gute Pässe und Seitenwechsel mit genau gespielten Bällen vorhanden. Sie hat die Bälle teilweise gut verteilt und nach ihrer Auswechslung (die durchaus berechtigt war, denn nach der Halbzeit hat sie nicht mehr so gut ins Spiel gefunden) wurde deutlich, was passiert, wenn sie da vorn nicht mehr als Anspielstation steht – kopfloses Angerenne ohne Struktur, genau wie gestern Abend.

    Zum Nigeria-Spiel will ich wirklich nichts weiter sagen – da hat die gesamte Mannschaft (außer der Abwehr) grottenschlecht gespielt, Kulig mit einer gefühlten Fehlpassquote von 80%, Garefrekes nicht vorhanden, da Mbabi auf der linken Seite nicht vorhanden und Laudehr hat es durch Kampf rausgerissen. Eingedroschen wurde aber allein auf Prinz, mit dem bekannten Ergebnis.

    Ins Frankreich-Spiel konnte man natürlich befreit gehen, es ging um nichts mehr und außerdem hatte sich die gesamte Presse auf die Prinz-Debatte gestürzt, was den Druck vom Rest genommen hat.

    Dann stellt sich Prinz in die PK und schüttelt damit den ganzen Druck ab, sie stopft der Pressemeute eindrucksvoll das Maul und plötzlich ist der Druck wieder da für den Rest der Mannschaft. Auf einmal geht es darum zu zeigen, dass man auch ohne Prinz in den entscheidenden Spielen, in den K.O.-Spielen überzeugen kann – und das ging gehörig nach hinten los, die wirkten zum großen Teil wie gelähmt. Und ja, verdammmt, da hätte ich zur Halbzeit eine Birgit Prinz für da Mbabi gebracht – weil sie durch ihre körperliche Robustheit die Japanerinnen vor eine komplett andere Aufgabe gestellt hätte, weil sie die Kopfbälle gewonnen hätte (die da Mbabi ALLE verloren hat) und nicht zuletzt deshalb, weil man sich sicher sein kann, dass sie sich zerrissen hätte für die Mannschaft, allein deshalb, um zu zeigen, dass sie es kann.

    Ein bisschen mehr Erfahrung hätte der Mannschaft gestern verdammt gut getan.

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  • maxsee sagt:

    M.E.besteht eine der Ursachen für das frühe Ausscheiden darin, dass andere Nationen im FF zur Spitze aufgeschlossen haben. Das haben die Verantwortlichen in der Reihe hinter der Mannschaft garnicht beachtet.
    Wer die Pressekonferenz am Sonntag und die unkritischen Fragen der „Sportjournalisten“ aufmerksam verfolgt hat, erkennt, dass sich beim DFB oder dem Frankfurter Klüngel nichts ändern wird. Die Pressekonferenz hatte Alibifunktion. Sollte sie die künftige Medienstrategie vorgeben?

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  • berggruen1 sagt:

    @maxsee: Ich glaube nicht, dass man nicht mitbekommen hat, dass sich auch im FF Einiges getan hat. Auch hat man Japan nicht unterschätzt, Linda Bresonik hat schon Wochen vor der WM Japan als Mitfavoriten benannt (Interview Eurosport). – Man, gerade in personam Neid und Zwanziger, ist nur nie ernsthaft davon ausgegangen, dass die Spielerinnen tatsächlich würden scheitern können; das ist, so paradox es klingt, nicht eine Frage der Arroganz oder Ignoranz, sondern begründet in den unglaublichen Erfolgen der vergangenen Jahre gepaart mit der (wie wir heute wissen) falschen Annahme, der geschürte Medien-Hype und die riesige Kulisse würden als 12. Mann wirken (wie war das mit Daum und dem dritten Bein – mit dem Niemand laufen, sondern nur absteigen kann?)und der wahrscheinlich gebetsmühlenartig gepredigten Doktrin „verlieren verboten“. Selbst schwere oder schlechte Spiele wurden zumeist (glücklich) gewonnen und an diesem Glauben hielt man unbeirrbar fest.
    Bei unserer Männernationalmannschaft gilt die Devise: Minimalziel Viertelfinale, alles was dazu kommt, ist Zugabe, Titel ein Traum. Bei der Frauennationalmannschaft galt nur der Satz: Minimalziel ist der Titel, Alles was danach kommt, Zugabe, und eine größere Akzeptanz der BuLi der Traum. Den allergrößten Fehler, den Silvia Neid und ihr Team (sie ist ja nicht ganz alleine verantwortlich) gemacht haben, ist, dass sie nicht den Anspruch schon lange VOR dem Turnier, heruntergezogen haben. Das Problem waren weder Nominierung noch Vorbereitungszeit (die, so weit ich gelesen habe, in toto nicht länger als sonst war) oder die Aufstellung: Das Anspruchsdenken stand von der 1. bis zur letzten Minute den Frauen im Weg! Übrigens: das haben die US-Frauen sehr schnell erkannt. In der Regel hört man aus den USA Sprüche wie „wir sind die Besten, an uns muß man erst einmal vorbei kommen“; bei dieser WM hieß es „die Deutschen sind so stark“ – besser hätten sie diesen Anspruch nicht ausnutzen können!

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  • Schenschtschina Futbolista sagt:

    > M.E.besteht eine der Ursachen für das frühe Ausscheiden darin, dass andere Nationen
    > im FF zur Spitze aufgeschlossen haben.

    So einfach ist es, Gott sei dank, nun auch wieder nicht und genauso Augenwischerei, wie sie seitens der dafür Verantwortlichen betrieben wird!
    Alle anderen entwickeln sich also weiter, während es bei uns stagniert? Zu einfach!
    Definitiv ist das dt. Team seinen Möglichkeiten und eigenen Ansprüchen in keiner WM-Phase gerecht geworden. Das man in 2 Minuten unaufmerksam gewesen sei, ist auch nur ein magerer Erklärungsversuch, der das Kernproblem nur streift.

    Selbst wenn man die Medienschelte aussen vor lässt und einzig und allein die FF-Fachleute sprechen lässt, wird klar, was die Fehler, die zum frühen Ausscheiden führten, sind!

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  • laasee sagt:

    @SF

    The journey from the glorious attacking football at Helsinki of EM Final to the debacle at Wolfsburg has not been good.
    Football became secondary to the appeal of glamour and celebrity.
    The approach to WM 2011 was all about lipstick, Barbie dolls, showbiz.

    It culminated in the horror show at Wolfsburg.
    The tactics were based on the childish notion that because German players were taller that they would score headed goals.
    That was the bizarre central tactical plan for 120 minutes.
    Arrogance replaced respect for the opponents. Stupidity replaced intelligence.
    Then the car crashed! What a contrast to EM Final!

    That beautiful night in Helsinki was for me the happiest and proudest moment ever as a football fan.
    That beautiful night in Helsinki was the true representation of all that was good about attacking football.
    That beautiful night in Helsinki was the most memorable performance in the history of German football (FF & MF).
    That beautiful night in Helsinki now seems a million years ago.

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  • waiiy sagt:

    Wir können froh sein, dass es diese Medienschelte gibt. Schlimm wäre es, wenn die Leistung der Deutschen einfach so hingenommen wund zur Tagesordnung übergegangen werden würde. Wir wollten den Medien-Hype um den FF in Deutschland weiterzubringen. Dazu eignet sich neben Heroes (die es in Deutschland nicht geben darf) vor allem das Drama. Das haben wir jetzt. Also sollte man es weidlich nutzen. Da finde ich ein Opfer „Silvia Neid“ sehr gut, wenn es dem Zweck dient. Aber man sollte dann auch einen richtigen Knaller als neue/-n Trainer/-in präsentieren und die gesamte Bundesliga ins Boot holen.

    Ich würde mich ja für Bernd Schröder in Doppelfunktion bei Turbine und er Nationalsmannschaft aussprechen. 😉 Lira würde wohl das Würgen kriegen. Aber sie würde spielen und Leistung bringen. da könnten wir uns sicher sein… 😉

    waiiy

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  • Uwe sagt:

    Die Meinung vieler hier, Birgit Prinz wäre erniedrigt worden und um ein würdiges Ende ihrer NM-Karriere gebracht worden, kann ich nicht nachvollziehen. Nach den ersten beiden Spielen gabe es so viele Stimmen (auch hier!), die gefordert haben, sie aus der Mannschaft zu nehmen (auch wegen ihres Verhaltens bei der Auswechslung). Was aufgrund der Formschwäche auch gerechtfertigt war. Nach dem guten Frankreich-Spiel konnte SN Prinz nicht mehr bringen, evtl. dann im Japan-Spiel als Einwechslerin, aber ob das etwas genützt hätte ist reine Spekulation.
    Ansonsten schließe ich mich aber der Kritik an der Leistung des deutschen Teams gegen Japan an. Deutschland spielte Fußball vergangener Jahrzehnte, während Japan um ein modernes Mittelfeldspiel mit Kurzpässen und Ballpassagen bemüht war. Auch wenn die Durchschlagskraft nach vorn fehlte. Deutschland braucht intelligente Spielerinnen wie Sawa, die ein Spiel „lesen“ können.

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  • nike75 sagt:

    Dass das Ende der Karriere von Birgit Prinz traurig ist, lässt sich IMO nicht bestreiten, aber das passiert halt manchmal.

    Aber natürlich wäre sie eine Alternative gewesen, wenn man sieht, wie da Mbabi über den Platz gestolpert ist – Prinz ist für eine ähnliche Leistung gegen Nigeria nach 52 Minuten runter geholt worden, nur haben die Nigerianerinnen dazu noch auf alles getreten, was sich bewegt hat. Kann mir also bitte jemand erklären, warum Celia 120 Minuten durchgespielt hat? Wenn man nicht sieht, wie überfordert sie war, dann gehört man nicht auf die Trainerbank. Dazu kommt dann noch die Idiotie, 20 Minuten vor Ende der Verlängerung eine 20-jährige Alex Popp zu bringen, in einem Spiel, in dem die Deutschen kopf- und planlos nach vorne rannten und so den Druck auf eine so junge Spielerin zu packen. Popp ist eine tolle Stürmerin, aber sie braucht Bälle aus dem Mittelfeld oder zumindest von hinter der Spitze und beides war an diesem Abend nicht vorhanden. Und ja, da denke ich, wäre eine Prinz besser gewesen, denn sie hätte die Japanerinnen zumindest vor eine neue Herausforderung gestellt durch ihre deutliche körperliche Überlegenheit.

    Dazu stellt sich zumindest mir die Frage, warum Neid im ersten Spiel auf einmal das System in der Offensive umstellt, indem sie Prinz nach ganz vorn stellt, anstatt sie hinter den Spitzen spielen zu lassen, wie in der gesamten Vorbereitung? Sollte einer so erfahrenen Trainerin nicht klar sein, dass das nur zu Unsicherheiten führen kann, weil alle Mechanismen ins Leere laufen? Mal ganz abgesehen davon, dass wohl jeder weiß, dass Prinz für die Rolle ganz vorn einfach nicht mehr schnell genug ist. Warum nutzte Neid nicht die Spielübersicht und Passsicherheit, die Prinz besitzt?

    Das sind die Frage, die ich auf jeden Fall mal stellen würde.

    Mir persönlich kommt es so vor, als ob nicht nur die Spielerinnen ein Problem mit dem Hype um die Mannschaft hatte, sondern auch Silvia Neid. Und da lässt man sich dann schon mal von den geschriebenen Höhenflügen die Aufstellung diktieren, nur um dann an jemandem wie Bajramaj zu „beweisen“, dass es nicht so ist.

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  • maxsee sagt:

    Es ist nicht so einfach, wie manche das auffassen.
    Es sind nicht nur Schlussfolgerungen für die Nationalmannschaft, sondern auch für die Bundesligavereine zu ziehen.
    Als Turbinefan kann man nicht am CL-Endspiel vorbeigehen. OL hat nicht nur mehr Geld, sondern auch mehr Qualität an den individuellen Fähigkeiten der Spielerinnen.Warum das so ist und man nicht so einfach die Wiederholung des Vorjahresergebnisses erhoffen kann, darüber wäre nachzudenken. Das hängt mit der Vorbereitung der Natio nur mittelbar zusammen.
    SF: Auf alte Kritik sollte man nicht so sauer reagieren.

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  • laasee sagt:

    @nike75

    You are right. Birgit was not the problem. The problem was Frau Neid.
    In Berlin, Inka should have been the striker with Birgit behind her in a free role.
    All the other problems came from that one basic error of Frau Neid.

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  • Schlafwagenfussball sagt:

    Gebe nike75 recht.
    Zu Birgit Prinz muss man noch sagen, dass sie -wie schon richtig angemerkt- zwar nicht in Form war und nicht mehr die Schnelligkeit hat, dass aber immer noch allein das Auftreten von Birgit Prinz Nervosität pur in der gegnerischen Abwehr bedeutet. Ganz egal, wie die Prinz in Form ist. Jeder weiß: wenn die zwei Jahre nix trifft, braucht sie nur einen guten Augenblick und das Ding ist im Tor. Birgit Prinz bindet Abwehrspielerinnen und das schafft den entscheidenden Freiraum für die anderen Stürmer. Außerdem ist sie robust und kann enorm gut den Ball behaupten und hat SchußKRAFT. Grinks und vor allem da Mbabi haben die nicht- die müssen schon tief im Sechzehner sein, damit der Ball reingeht (ich weiß ich übertreibe…Grinks ist eine Super Stürmerin die aber ganz anders eingebunden werden muss). Prinz ist eine charakterstarke authentische Mannschaftspielerin. Das zeigt ihre Reaktion nach dem Nigeriaspiel und ihr Auftreten dann bei der PK. Das ist eine Stärke, die nachher den Unterschied macht. Natürlich ist ihre beste Zeit vorbei, aber sie ist immer noch gut. Dazu kommt, dass der deutsche Sturm total auf Prinz ausgelegt war und nur so einsilbig funktionierte. Nehme ich Prinz raus habe ich ein ganz anderes Spiel im Sturm. Und da Alex Popp –die mal eine ganz Große wird-nie an diese Rolle herangeführt wurde, wäre sie vermutlich unter Druck nicht damit klar gekommen. Nachdem Neid Prinz und damit die Kapitänin plötzlich ausgemustert hat, war im Turnier kein funktionierender Sturm mehr vorhanden und plötzlich ein nicht zu unterschätzendes Führungsproblem in der Mannschaft. Die Frankreichvariante hat doch nicht wirklich funktioniert- es gab eine gute Aktion: das 2:0 durch Laudehr vorbereitet. Grinks und da Mbabi haben nicht effektiv harmoniert. Und die sympathische da Mbabi hätte man gegn Japan schützen müssen, das war ja so schlecht, dass man die Nominierung nicht nachvollziehen konnte… Statt dessen hat sie jetzt eine Negativerfahrung, die sie in ihrer Entwicklung eher hemmen kann.
    Wenn man das alles zusammenfasst, was da am Samstag so schonungslos offengelegt wurde, kann man schon sagen, dass wir uns mit einem Paukenschlag von der Weltspitze des Frauenfußballs verabschiedet haben.

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  • nike75 sagt:

    Was mir vor allem partout nicht in den Kopf will, ist, warum man in der gesamten Vorbereitung Prinz als hängende Spitze mit Kontakt zum Mittelfeld aufstellt, nur um sie dann bei Turnierbeginn in die vordere Sturmspitze zu stellen.

    Kann mir das bitte mal irgendwer erklären?

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  • fisch sagt:

    Die Hauptverantwortung(schuld) an diesem vorher undenkbaren Desaster trägt die Trainerin, Frau Neid. Dann kommt gleich der DFB mit dem lieben Onkel Zwanziger. Das fing bei der völlig unnötigen langen Vorbereitungszeit an, ging beim nominierten 21-er Kader mit einigen fragwürdig Gesetzten weiter und erreichte einen ersten Höhepunkt mit der völlig unnötigen, vorzeitigen Vertrags-verlängerung mit Frau Neid, die sich mit einer vorgetäuschten Aufhörankündigung nach der WM sich Narrenfreiheit bis 2016 mit angeblich 700.000 €/a ergaunern konnte. Hatte sie schon vorher die DFB-Spitze mit ihrer Forderung der angeblich notwendigen 3-monatigen Vorbereitung auf Kosten der FF-Buli und der Turbine-CL-Vorbereitung im Griff, kannten nun ihre Ignoranz und Arroganz überhaupt keine Grenze mehr. Selbstkritische Wahrnehmungen der z.T. grotten-schlechten Vorstellungen ihres Dreamteams und wirkungsvolle Reaktionen darauf waren ihr nicht mehr möglich. Die PK nach der Japanniederlage ist ganz bezeichnend dafür. Nichts war von persön-licher Verantwortung zu hören – die, nicht ihre, Mannschaft allein war schuld am Spiel und der Niederlage. Jeder halbwegs seriöse Verantwortungsträger nimmt nach solch dramatischen Pleite (WM-Aus und Olympia-Aus)seinem Hut. In Clubs werden dann solche Trainer durch die Vorstände entlassen, bei der Frankfurter DFB-Connection aber garnicht. Ich muss jetzt aufhören, mir ist einfach nur schlecht.

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  • Schlafwagenfussball sagt:

    @nike75

    …ganz einfach: Silv hatte aus Versehen bei der Mannschaftsbesprechung den Notiz-Block von 2007 eingepackt…:-)

    kann man nicht erklären. Eine wirklich gute Beobachtung.

    Krass finde ich, dass man seit 2009 nicht die Niederlagen eingehend analysiert und daraus Schlüsse gezogen hat. Was da Neid an zum Teil katastrophalen Leistungen abgeliefert hat, zeigt sich jetzt.
    Zum Beispiel die drei Niederlagen gegen die USA. Die sind seit langem nicht wirklich gut drauf (auch hier nicht, die leben von ihrem Siegeswillen) und schlagen uns trotzdem ganz entspannt im Mai 2010 mit 4:0 in Cleveland. Häh- erinnert sich da noch jemand dran?
    Sorry- falsches Thema.
    Birgit ist die beste Spielerin im Frauenfußball, die wir je hatten. Dafür gebührt ihr dieselbe Achtung die wir Uwe Seeler, Gerd Müller, Karl Heinz Rummenigge oder Rudi Völler geben. Kein Trainer dieser Spieler ist je so mit diesen Persönlichkeiten umgegangen, wie Neid mit Prinz. Das ist der Unterschied

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  • nike75 sagt:

    „…ganz einfach: Silv hatte aus Versehen bei der Mannschaftsbesprechung den Notiz-Block von 2007 eingepackt…:-)“

    Hehe – der war gut. Und auch da hieß es das eine oder andere Mal – Ball nach vorn, Birgit macht ihn schon irgendwie rein.

    Ich bin wirklich gespannt, was jetzt in der Mannschaft passiert. Es heißt zwar, es gibt keinen großen Umbruch, aber sie letzten Führungsspieler gehen (Birgit und Ariane) und außer Simone Laudehr sehe ich da ehrlich gesagt niemanden, der in die Fussstapfen treten kann.

    Ich wünsche mir noch ein Abschiedsspiel für Birgit und Ariane, würde gern „Danke“ sagen. Und du hast Recht, Birgit Prinz ist die beste Fussballerin, die wir je hatten, sie überragt für mich auch Marta, weil sie Fussball immer als Teamsport und nicht als Bühne begriffen hat.

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