WM-Ticker ++ 8. Juli 2011

Von am 8. Juli 2011 – 21.39 Uhr

Heute geht es in unseren WM-Kurzmeldungen um ein neues Kaffeeservice für die Frauen, das Vortäuschen von Verletzungen, Betreuer in der Augsburger Innenstadt, die Logistik beim Hotelwechsel und ein WM-Turnier in Freiburg.

Freiburger Mädchenfußball WM 20Elf
Einen Tag vor dem Finale der Weltmeisterschaft wird am 16. Juni in Freiburg eine WM für Schul-Teams ausgetragen. 16 Mannschaften werden ab 10 Uhr im Stadion der Universitäts-Sportanlage gegeneinander antreten. Ab 11 Uhr gibt es die Möglichkeit, das Fußballabzeichen abzulegen. Mehr Infos auf der Internetseite.

Die Frauen bekommen ein neues Kaffeeservice
1989 hat die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft ein geblümtes Kaffeeservice für den Gewinn der Europameisterschaft bekommen – ein ziemliches hässliches obendrein. Dieses Kaffeeservice ist seitdem legendär und steht in manch einem Museum, um die Vorurteile und den Stellenwert des Frauenfußballs damals zu dokumentieren. Und heute? Egal, wie das Turnier ausgeht, die Frauen bekommen wieder eines. „Ganz ohne Blümchen“ verspricht der Hersteller Villeroy & Boch, der das Service 1989 hergestellt hatte und das Negativimage nun ablegen möchte. Das Design diesmal: weiß und geschwungen.

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US-Studie sagt: Frauen täuschen Verletzungen seltener vor. © Nora Kruse, ff-archiv.de

US-Studie zur Vortäuschung von Verletzungen
Eine Studie in den USA zeigt, dass Frauen beim Fußball nur etwa halb so oft Verletzungen vortäuschen wie Männer. Ein Zeitungsartikel berichtet über die Zahlen.

Quartierwechsel als logistische Herausforderung
Im Vergleich zum Männerfußball haben die Frauen bei der Weltmeisterschaft kein festes Quartier sondern reisen entsprechend der Spielorte, was für die gesamte Mannschaft eine logistische Herausforderung ist. Wer einen kleinen Einblick in die Mengen an Gepäck und Equipment bekommen möchte, die jedesmal ins neue Hotel geschafft werden müssen, kann ein kleines Video bei FA-TV anschauen.

Freiwillige Helfer kümmern sich um die Besucher der „Friedensstadt“
„SymPaten“ werden sie genannt, und sie sind zahlreich. Sie kümmern sich um die Besucher, die während der Weltmeisterschaft 2011 nach Augsburg kommen. 300 freiwillige Gästebetreuer sind in der Innenstadt der „Friedensstadt“ unterwegs, um mit vorbereitetem Material über die Veranstaltungen des WM-Rahmenprogramms und Sehenswürdigkeiten zu informieren. Sie geben auch allgemeine Informationen zur WM und helfen bei der Suche nach dem Weg oder Parkplätzen. Erkenntlich sind die extra im Vorfeld der WM geschulten Betreuer an ihren T-Shirts mit der Aufschrift „SymPate“ und „City-Welcomer“.

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