Der neunte Spieltag in Versform

Von am 6. Juli 2011 – 8.46 Uhr

Am abschließenden Spieltag der Gruppe ließ es Deutschland noch einmal mächtig krachen. Doch auch die anderen drei Partien des Tages lässt Paul Thaller noch einmal in Versform Revue passieren.

Neuseeland – Mexiko  2:2

Mexiko legte gleich schnell vor
das 1:0 war ein Tunnel-Tor.

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Nach dem 2:0 wurde aus Maribel dann Marigol
das reicht zum Weiterkommen wohl.

Doch dann kam aus Augsburg die Kunde, die fatale,
England führt, keine Chance aufs Viertelfinale.

Am Schluss hat die Motivation nicht mehr gereicht
Neuseeland kam zum Ausgleich ganz leicht.

Erstickt war damit der mexikanischen Hoffnung letzter Keim,
und nach dem Schlusspfiff, ja da „sins heim“

England – Japan  2:0

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Die englische Stürmerin Ellen White
nahm sich für einige Kunstschüsse Zeit.

Sehenswert war zu Beginn ihr Lupfer,
der wurde für Japan zum „Winkelschlupfer“.

Den Fallrückzieher, den sie auch im Angebot hatte,
den lenkte Japan´s Keeperin knapp an die Latte.

Zur Halbzeit hat dann auch noch Hope Powell alles richtig gemacht
und mit Yan“key“ den Schlüssel zum Erfolg gebracht.

So stand für England am Ende statt „Turnierausstieg“
tatsächlich noch der Gruppensieg.

Fatmire Bajramaj

Fatmire Bajramaj im Duell mit Gaëtane Thiney © Nora Kruse, ff-archiv.de

Frankreich – Deutschland  2:4

Die Deutschen konnten das Spiel recht gut gestalten
Kerstin hat dann beim 1:0 den Kopf hingehalten.

Nach dem zweiten Tor waren die Zuschauer fasziniert
und haben dann minutenlang „laoliert“.

Frankreichs Trainer hatte die Fehler längst gecheckt
als er seinen kleinen Finger im Mund versteckt.

Nach dem Wechsel vergaß die deutsche Abwehr bei den Ecken
den Gegner ganz genau zu decken.

Trotz der französischen Bremse in der Not und dem Rot
hat Deutschland noch einmal der Ausgleich gedroht.

Am Schluss traf dann noch Celia
und man war Sieger der Gruppe A.

Kanada – Nigeria  0:1

Schon bis zur Halbzeit hätten Tore fallen können,
der Pfosten wollte es den Teams jedoch 3 Mal nicht gönnen.

Im zweiten Durchgang fiel im Dresdner Fußballhaus
dann plötzlich die Stromversorgung aus.

Die Zuschauer machten sich dadurch nicht verrückt
sie haben mit Laola die Zeit überbrückt.

Es dauerte bis zur 85. Minute, bis sich was Sehenswertes ergibt,
man sah im Glanz des Fluchtlichts, dass Nigeria zum Sieg einschiebt.

Für ein weiteres Tor fehlte dann beiden Teams die Kraft,
zumindest aber schafften sie die längste Nachspielzeit der Weltmeisterschaft!

Paul Thaller
www.verserl-paule.de

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.