Birgit Prinz gegen Frankreich auf der Bank

Von am 5. Juli 2011 – 19.32 Uhr 13 Kommentare

Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft wird im Spiel gegen Frankreich (ab 20.45 Uhr live im ZDF) ohne Birgit Prinz beginnen. Bundestrainerin Silvia Neid verbannte die Kapitänin auf die Bank und nahm drei weitere Wechsel vor.

Für Prinz wird Inka Grings als einzige Sturmspitze agieren, Fatmire Bajramaj ersetzt die angeschlagene Melanie Behringer. Auf der Doppel-Sechs erhält Kim Kulig eine Verschnaufpause, für sie rutscht Lena Goeßling in die Startelf. Auch Linda Bresonik wird für das Viertelfinale geschont, Bianca Schmidt kommt somit zu ihrem WM-Debüt.

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Markus Juchem (49) schreibt seit 2003 über Frauenfußball, für Medien wie Womensoccer.de, UEFA.com, FIFA.com, DFB.de, FAZ, NZZ und Kicker.

13 Kommentare »

  • fribu sagt:

    Na endlich! Das Denkmal auf der Bank. SN ist über ihren Schatten gesprungen. Und: Inka spielt! Ebenfalls: na endlich!

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  • laasee sagt:

    Inka plays and now there is hope.

    Also good is that Schmidt is there.
    Tonight, a very impressive performance is most important.

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  • mrx sagt:

    Jetzt müssen sie _nur noch_ zeigen, dass es ohne Birgit besser geht… ich hab da so meine Zweifel!

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  • Markus Juchem sagt:

    @mrx: Gegen Frankreichs B-Elf sollte es reichen…

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  • mrx sagt:

    Achso… Bislang nur zwei Tore gegen die französische B-Elf. Dann hätte man Birgit ja gar nicht rausnehmen müssen 😀

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  • fribu sagt:

    Für alle Inka-Grings-Kritiker der vergangenen Zeit:

    Inka hat gespielt – endlich! Sie hat 90 Minuten durchgespielt, was manche ihr ja nicht zugetraut hatten. Sie hat 2 Tore selber geschossen und das von Celia super vorbereitet. Sie ist als beste Spielerin des Spiels ausgezeichnet worden. Aus der ersten Elf wird sie jetzt endlich nicht mehr wegzudenken sein!

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  • laasee sagt:

    @fribu

    The greatest German player of all time.
    Not just the goals or the uber talent but she has always had to fight for everything.
    For Inka the playing field has never been level.

    Inka is better than Marta.

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  • ballander sagt:

    ach laasee, dieses spiel hat dich doch endlich entschädigt für all die schweren tage und stunden ohne deine geliebte inka, nicht wahr? ich freue mich für dich – und für sie! sie hat mir sehr gut gefallen. und mir hat gefallen, dass sie sehr sportlich mit ihrer nichtaufstellung in den ersten beiden spielen umgegangen ist. das ist wahre sportliche größe!

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  • waiiy sagt:

    Wie ich schon nach dem Nigeria-Spiel schrieb, finde ich es großartig, wie sehr es sich Inka Grings zu Herzen genommen hat, als sie berechtigterweise (weil sie noch nicht so gut drauf war) auf der Bank gesessen hat. Sie hat sich wieder reingekämpft. Das hat die Klasse, die wir von ihr kennen. Wenn sich Birgit Prinz daran ein Beispiel nimmt, kann auch sie wieder wichtig werden im Turnierverlauf.

    waiiy

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  • berggruen1 sagt:

    @waiiy: So weit ich gelesen habe (so man den Medien, in dem Falle eurosport glauben darf) hat Birgit Prinz sich quasi selber rausgenommen als sie sagte, dass sie sich mental nicht dazu in der Lage sähe, das Spiel zu bestreiten – und das bereits am Samstag! Ergo: ich glaube nicht, dass sie sich ein Beispiel nehmen muss an Irgendwem, sondern lediglich ihren Weg gehen muß. Ob der sie noch einmal ins Team zurückführt oder nicht, wird man sehen. Offensichtlich ist sie aber in der Lage, sich und ihre Spielweise zu hinterfragen und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Das ist viel wert und macht es einem Bundestrainer auch leichter. Sie schien mir auf der Bank relativ entspannt, so weit sie eingeblendet wurde.

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  • waiiy sagt:

    @berggruen:

    Das finde ich sehr schön von ihr, dass sie es so sieht. Das wird sie zurückführen.

    btw: Jeder sollte sich an guten Dingen orientieren, wenn er gerade nicht oben ist. Da nimmt sich Birgit Prinz sicherlich nicht aus, weil sie sich ja eben auch selbst hinterfragt. Und sie sieht es sicher nicht so, dass sie das nicht nötig hat. Dann wäre sie ja hochnäsig und eingebildet und diese Eigenschaften wird ihr mit Sicherheit niemand zuschreiben.

    waiiy

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  • laasee sagt:

    @waiiy

    The momentum of a tournament creates change.
    Germany were not impressive in the first two games.
    Last night Germany played exciting attacking football.
    The prime reason for the difference?….Inka.

    At WM 2011 the media interest in FF is at a new level.
    The media will question and criticise mistakes of the coach.
    In Germany FF is now receiving media attention as never before.

    I think that the team for Saturday will be the same as last night.
    The defensive mistakes for the two France goals can be corrected on the training ground.
    Neid will be under pressure not to make changes.

    I really believe that Germany can defeat Japan convincingly and with a kantersieg.
    Then the team selects itself for the semi-final.

    I am not a fan of Frau Neid. I think she is a ‚lucky‘ coach.
    That is not altogether a bad virtue.
    It is better to win WM with a ‚lucky‘ coach – rather than lose with a super coach.

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  • waiiy sagt:

    @laasee:

    Am Samstag werden wieder Bresonik und Behringer spielen. Da bin ich mir sicher. Aber ich denke auch, dass Prinz nicht auflaufen wird und vorn wieder Da Mbabi und Grings auflaufen.

    Sicher war Grings gestern die beste Spielerin auf dem Platz. Aber sie allein war nicht der Grund, warum es besser lief als gegen Nigeria. Das wissen wir alle. Aber ein Spiel wie gegen Nigeria wird wohl auch nicht mehr kommen, auch wenn der japanische Trainer gestern mit einem Lächeln gesagt hat, dass er gegen Deutschland mit der gleichen Taktik wie Nigeria spielen will…

    waiiy

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